Es ist doch schon sehr überraschend, wie hart Apple schon seit einer ganzen Weile gegen Webseiten vorgeht, welche über angeblich kommende Produkte aus diesem Hause berichtet. Sind die Informationen zutreffend, so spricht Apple davon, dass die Informationen ausschließlich von Insidern im eigenen Hause kommen könnte und erklärt diese Meldungen für illegal. Anwälte Apples gehen gegen solche Seiten ganz offensichtlich mit Abmahnungen und Klagen gegen solche Seiten vor. Bekanntestes Beispiel dürfte wohl
ThinkSecret sein. Der Betreiber verkündete kürzlich die Einstellung seines Online-Portals nach einer Einigung in einer rechtlichen Auseinandersetzung mit Apple. So schließt man das Portal und muss im Gegenzug nicht die Quellen der bisherigen Informanten preisgeben.
Doch was nützt dies, denn es gibt ja eben noch mehrere Seiten im World Wide Web, welche anhaltend zu neuen, noch nicht vorgestellten Apple-Produkten berichten und dabei offenbar auch den "Steve Jobs-Nerv" treffen. Apple stellt nach aktuellen
Informationen seinen Kreuzzug gegen die "bösen Informanten" nicht ein, sondern klagt auch gegen andere Seiten. Mit betroffen ist natürlich
AppleInsider.com, nach ThinkSecret wohl eine der bekanntesten Anlaufstellen für aktuellstes Geschehen rund um Apple. Für Aufsehen sorgt aktuell wohl der Blog von
fakesteve, dem "falschen Steve Jobs". Auch er will Post der Apple-Anwälte bekommen haben. Ihm habe man Geld für die Aufgabe geboten und er hat es publiziert. Und nach der Publikation habe er dann abermals Post von Anwälten bekommen, welche um Stillschweigen zu den Verhandlungen baten. Nun stellt der Herausgeber diese Informationen in seinem Blog als "Scherz" dar. Keine Post von Anwälten also.
Fakt bleibt dennoch, dass Apple an diesem Punkt keinen Spaß versteht und aus unserer Sicht über die Gebühr hart gegen ungewünschte Berichterstattungen vorgeht.
[pg]