Erst kürzlich
berichteten wir, dass es wohl zu kleineren Verzögerungen bei NVIDIAs neuen Mainboardchipsätzen mit integrierter Grafikeinheit und den internen Codenamen MCP78S und MCP78U kommen soll. Die Zeitplanung sieht nun den MCP78S für diesen Monat, den schnelleren MCP78U für den Februar 2008 vor. Eben auch in diesem Monat soll AMD seine neuen Mainboardchipsätze auf Basis des RS780 mit neuer Southbridge und integrierter Grafiklösung vorstellen. Laut den
DigiTimes sei der Start für den 23. Januar geplant und im Vergleich zum MCP78S läge man in der Performance um bis zu 20% vor NVIDIA.
NVIDIA müsse angeblich den schnelleren MCP78U verschieben, da man mit noch nicht geklärten Hitzeproblemen im Chip zu kämpfen habe, so dass dieser nicht stabil zu betreiben sei. Mögliche Lösungen können Heatpipe-Konstruktionen oder ein aktiver Lüfter werden, was aber eben im Hinblick auf Kostenorientierung in diesem Segment wohl eher weniger gern gesehen wird. Auch die MCP78S könnte evtl. erst im Februar erscheinen, da seitens der Mainboardhersteller die Fertigung der Motherboards durch Verzögerungen bei der Chipsatzlieferung noch nicht abgeschlossen ist.
Dagegen
erfährt man, dass man zum Start der AMD RS780-Chipsätze am 23. Januar gar mit fertigen, lieferbaren Platinen dienen könnte, ein Umstand, der AMD momentan im Wettbewerb mit NVIDIA sehr zu Gute kommen dürfte. Doch auch AMD soll mit Chipsatzproblemen zu kämpfen haben.
Die Southbridge SB700 hat einen Fehler in einem internen Clock-Generator und das Problem ließ sich bislang nicht beseitigen, so dass die Mainboardhersteller auf einen zusätzlichen, externen Clock-Generator zurückgreifen mussten. Auch eben ein Umstand der mit Kosten verbunden ist. Eine Fehlerbeseitigung soll von AMD nachgereicht werden. Die bereinigten Chips könnten dann gar auf den Namen SB710 hören.
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