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 Intel frischt Prozessorpalette mit neuen Penryn-Modellen auf

Prozessoren | 07.01.2008, 20:27
Im Zuge der diese Woche stattfindenden Consumer Electronics Show in Las Vegas stellt Intel 16 neue Prozessoren vor, fünf für Mobilrechner, sieben für Desktops und vier für Server. Alle neuen Modelle basieren auf dem 45 nm Penryn-Design. Damit kommen seinerzeit nur in der "Extreme"-Version verfügbare Neuerungen wie SSE4, das nun marketingträchtig "HD-Boost" heißt, und geringere Leistungsaufnahme auch in Mainstream-Preisbereiche. Bei letzterem betont Intel, dass damit Blu-Ray und HD-DVD ohne Zutun der Grafikkarte decodiert werden können - ein tolles Argument, wenn man in der eigenen Chipsatzgrafik keine Beschleunigung implementiert (bekommt). So wird aus der Not eine Tugend - vorausgestezt die Abspielsoftware spielt mit.

Die neuen Desktopprozessoren setzen allesamt auf den FSB1333. Darunter sind vier Quad Cores Q9300, Q9450 und Q9550 zwischen 2,50 und 2,83 GHz mit einer TDP von 95 W. Die Großhandelspreise belaufen sich zwischen 266 und 530 US-$. Dazu kommen drei Dual Cores E8200, E8400 und E8500 zwischen 2,66 und 3,16 GHz mit 65 W TDP. Das letzte Modell E8190 entspricht dem E8200, ist aber um Virtualisierungs und Trusted-Computerfähigkeiten beschnitten. Die Preise liegen hier zwischen 163 und 266 US-$. Die Dual Cores sollen sofort verfügbar sein, die Quad Cores noch in Q1 - dies hat wohl mit dem bekanntgewordenen Bug zu tun.

Auch bei den Notebooks kehren 45 nm-Neulinge ein. Der Refresh der Santa Rosa Centrino-Plattform bringt zwei 8000er-Modelle T8100 und T8300 mit 2,10 bzw. 2,40 GHz Takt, FSB800, 3 MB L2-Cache und 35 W TDP für 209 bzw. 241 US-$. Dazu kommen zwei 9000er-Modelle T9300 und T9500 mit 2,50 bzw. 2,60 GHz Takt, FSB800, 3 MBL2-Cache und 35 W TDP für 316 bzw. 530 US-$. Die Spitze bildet der X9000 als Nachfolger des X7900. Er hat 2,80 GHz Takt und unterscheidet sich von den anderen 9000ern durch die höhere TDP von 44 W und einen Preis von satten 851 US-$. Gegenüber den Desktop-Penryns unterstützen die Mobilvarianten einen zusätzlichen Energiesparmodus "Deep Power Down", mit dem Intel noch mehr Energieeinsparung im CPU-Leerlauf verspricht - angesichts der Tatsache, dass die CPU heutzutage im Leerlauf ohnehin im Vergleich zu anderen Verbrauchern im System nur sehr wenig konsumiert, ist kein signifikanter Akkulaufzeitgewinn zu erwarten.

Ansonsten ändert sich wenig an der bisherigen Santa Rosa-Plattform. Lediglich DirectX 10 in der Chipsatzgrafik soll irgendwann im ersten Quartal freigeschaltet werden.

[tm]

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