Sicherlich stehen die aktuellen Zeichen für die HD-DVD nicht zum Besten. Der Umstand, dass Warner vor wenigen Tagen offiziell ins Blue-ray-Lager
wechselte, dass auf der aktuell laufenden CES keine neuen HD-DVD-Player vorgestellt
werden und die vermehrt erscheinenden
Film-Titel auf Blu-ray erklären die in den letzten Tagen, vielfach getroffene Aussage, dass HD-DVD tot sei.
Mit Warners Wechsel zum ausschließlichen Blu-ray-Vertrieb, haben sich fast alle namhaften Filmstudios für dieses Lager entschieden. Darunter befinden sich unter anderem auch 20th Century Fox, Metro-Goldwyn-Mayer, Walt Disney und einige andere klanghafte Namen. 70% der Hollywood-Produktionen
würden damit künftig im Blu-ray-Lager landen.
Dem HD-DVD-Standard bleiben vorerst lediglich noch die Firmen Paramount und Dreamworks teil - doch für den Fall der Fälle könnte sich das schnell ändern. Basierend auf einer Berichterstattung der
Financial Times soll sich angeblich in den Verträgen von Paramount Pictures eine Ausstiegsklausel befinden und zwar genau für den Fall, dass Warner Bros. die "Fronten" wechselt, was nun geschehen ist.
Eine offizielle Bestätigung gibt es hierzu bislang jedoch nicht. Zudem hatte Paramount
verlauten lassen, dass man auch weiterhin HD-DVD unterstütze. Mit dieser Aussage wurde aber nicht dargelegt, dass man HD-DVD alleine unterstützen wird - man könnte rein theoretisch auch zweigleisig fahren.