Auf der derzeit in Las Vegas stattfindenden Consumer Electronics Show fährt Intel auch zum Ende hin weitere Geschütze auf. Im Rahmen einer Präsentation fuhr man neben neuen
x86-Prozessoren zeigte man auch "Canmore" und "Menlow". Ersteres ist ein "System on Chip" (SoC), zweiteres eine Ultra Low Voltage Plattform für mobile Anwendungen.
Wieder einmal geht es um das "Digital Home". Nachdem offensichtlich das "Viiv"-Konzept nicht den durschschlagenden Erfolg in weltweiten Wohnzimmern verbuchen konnte, den man sich bei Intel vorstellte, geht man nun einen anderen Weg. "Canmore" soll Consumer Electronic Devicesmit Rechenleistung versorgen. In dem SoC ist ein x86 Rechenkern, Grafik und Chipsatz, platzsparend für eben den Einsatzbereich, zusammengefasst. Das Decodieren von derzeit höchstauflösenden 1080p HDTV-Inhalten sowie 7.1-Sound soll klaglos vonstatten gehen - allerdings wurde nicht genannt, mit welchen Videocodecs das funktionieren soll.
"Menlow" zielt auf ultraportable Geräte. Gezeigt wurde ein Toshiba-Prototyp eines Ultra Mobile PC (UMPC) auf Basis dieser Plattform. Auf dieselbe Plattform, bestehend aus "Silverthorne" Prozessor und Poulsbo-Chipsatz soll Gerüchten zufolge auch ASUS' EeePC in mittelfristiger Zukunft
umziehen.
[tm]