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  DDR3-Preise sollen im zweiten Halbjahr 2008 nur noch 10% über DDR2-Preisen liegen

Speicher | 24.01.2008, 14:20
Glaubt man aktuellen Informationen aus Taiwan, so sollen die derzeit sehr hohen DDR3-Speicherpreise im Laufe des zweiten Halbjahr 2008 massiv fallen. Derzeit würden sich die meisten PC OEM-Hersteller DDR3-PCs gegenüber noch verschließen, schlicht weil die Preise viel zu hoch sind. Aktuell zahlt man für 2 GByte DDR3-1066 Speicher ca. 190 Euro, während man für den etwas langsameren DDR2-800 Speicher lediglich ca. 40 Euro zahlen muss. Der derzeitige Preisunterschied von 475 Prozent soll auf 10% innerhalb der nächsten 6 bis 10 Monate schrumpfen.

Grund dafür seien angeblich massive Bemühungen Intels, die DDR3-Plattformen im Markt durchzudrücken. Dazu soll es - wie spekuliert wird - auch Subventionen an OEMs geben, damit diese verstärkt auf DDR3-Plattformen setzen. 30 Prozent der im vierten Quartal 2008 ausgelieferten PCs sollten dabei auf DDR3-Speicher setzen. DDR2-Speicher soll dann im Prinzip noch in Einsteiger-PCs zum Einsatz kommmen.

Die Speicherproduzenten sollen unter dessen ihre Produktionskapazitäten bei DDR3 anpassen, was den Herstellern durchaus passen dürfte. Die aktuellen Preise bei DDR2-Speicher liegen momentan unterhalb den Fertigungskosten, was vielen Firmen sehr zu schaffen macht.

Die großen Endfertiger bei Speichermodulen - die Packaging- und Testfirmen in Taiwan - seien bereits für DDR3-Speicher gerüstet - sei es bei den maschinellen Anforderungen oder bei den Kapazitäten.

[pg]

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