Glaubt man aktuellen Informationen aus Taiwan, so sollen die derzeit sehr hohen DDR3-Speicherpreise im Laufe des zweiten Halbjahr 2008 massiv fallen. Derzeit würden sich die meisten PC OEM-Hersteller DDR3-PCs gegenüber noch verschließen, schlicht weil die Preise viel zu hoch sind. Aktuell zahlt man für 2 GByte DDR3-1066 Speicher ca.
190 Euro, während man für den
etwas langsameren DDR2-800 Speicher lediglich
ca. 40 Euro zahlen muss. Der derzeitige Preisunterschied von 475 Prozent soll auf 10% innerhalb der nächsten 6 bis 10 Monate schrumpfen.
Grund dafür seien angeblich massive Bemühungen Intels, die DDR3-Plattformen im Markt durchzudrücken. Dazu soll es - wie spekuliert wird - auch Subventionen an OEMs geben, damit diese verstärkt auf DDR3-Plattformen setzen. 30 Prozent der im vierten Quartal 2008 ausgelieferten PCs sollten dabei auf DDR3-Speicher setzen. DDR2-Speicher soll dann im Prinzip noch in Einsteiger-PCs zum Einsatz kommmen.
Die Speicherproduzenten sollen unter dessen ihre Produktionskapazitäten bei DDR3 anpassen, was den Herstellern durchaus passen dürfte. Die aktuellen Preise bei DDR2-Speicher liegen momentan unterhalb den
Fertigungskosten, was vielen Firmen sehr
zu schaffen macht.
Die großen Endfertiger bei Speichermodulen - die Packaging- und Testfirmen in Taiwan -
seien bereits für DDR3-Speicher gerüstet - sei es bei den maschinellen Anforderungen oder bei den Kapazitäten.