In Verbindung mit den neuen
AMD 780er- und 740er-Chipsätzen stellt der Hersteller gleichzeitig auch seinen neuen Peripherie-Controller SB700 vor, welcher derzeit aber noch von einem
Fehler betroffen ist. Zur Umgehung dieses Fehlers ist es auf den aktuellen Platinen mit der SB700 notwendig, einen separaten Clock-Generator-Chip zu verwenden. Abhilfe in Hardware soll es aber durch die Folge-Versionen geben.
So hat
HKEPC die kommenden Pläne zur SB7xx-Familie einer aktuellen
Roadmap entnehmen können. Als Nachfolger stehen hier offenbar schon die SB710 und die SB750 fest. Die SB750 hat verglichen zu den Ausstattungsmerkmalen der aktuellen SB700 lediglich noch die Option RAID 5 auf ihrer Seite, verfügt aber offenbar noch nicht über einen integrierten Clockgenerator. Daraus können wir ableiten, dass die SB750 lediglich den aktuellen Top-Peripherie-Controller unter den verfügbaren SB7xx-Modellen darstellt.
Die SB710 - wie im Vorfeld schon gehandelt - ist dann offenbar die fehlerbereinigte Variante der neuen AMD Southbridge, verfügt über einen Clockgenerator und kommt dadurch auch mit AMDs kommendem, neuen Overdrive Tool in Version 3.0 zurecht. Allerdings wird ebenfalls eine SB700s in dieser gezeigten Chipliste geführt, welche auch über den integrierten Clockgenerator verfügt, jedoch von dem Tool nicht unterstützt wird.
Auch eine SB750s soll folgen - ebenfalls ohne Overdrive 3.0 Support, dafür aber wiederum mit RAID 5 und integriertem Clockgenerator. In einigen Fällen spricht AMD in der Feature-Liste noch von einer Super I/O-Funktion, welche dem SB710, SB710s und dem SB750s zur Verfügung stehen wird, allerdings konnten wir aus dem
Artikel nicht erfahren, was es damit auf sich hat.
Eine Besonderheit konnten wir einem der
Bilder bei den Kollegen aber noch entnehmen. So trägt der gezeigte Chipsatz nun offiziell das AMD-Logo. Ursprünglich - nach der Übernahme von ATI durch AMD - hatte AMD angegeben, das Brand ATI bei den Chipsätzen weiterzuführen. Das hätte auch insbesondere Sinn gemacht, für etwaige Produkte, welche man für Intel-Prozessoren anbieten wollte. Das scheint nun aber Schnee von gestern.
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