Weitere Details zur GeForce 9800 GTX von NVIDIA sind unterdessen im Web aufgetaucht und geben erste Hinweise auf die technischen Spezifikationen des Grafikchips. So ist für den Chip mit einer Transistorenzahl jenseits von einer Milliarde die Rede von 256 Shader-Einheiten und einem 512 Bit breiten Speicher-Interface. Die GPU soll zudem mit 780 MHz arbeiten, während der Speicher mit einer Frequenz von 1000 MHz betrieben werden soll.
Uneinigkeit besteht allerdings noch in der Art des Speichers, der laut
3DCenter entweder auf die etablierte GDDR3-Technik oder die neue GDDR5-Technik zurückgreifen soll, während
TechARP dagegen von GDDR4-Chips spricht. Letztere gehen zudem von einem Release im März quasi im Zeitraum der CeBIT aus, während
ältere Informationen von Erscheinungstermin im zweiten Halbjahr beziehungsweise im dritten Quartal spekulierten.
Die Aktualität und Richtigkeit der Informationen von TechARP lässt sich außerdem nur schwer bewerten, wenn man davon ausgeht, dass zuletzt bekannt gewordene Gerüchte über einen GT200-Grafikchip richtig sind. Demnach ist dieser ein Refresh vom G80-Grafikchip, als Überbrückung zum G100 eingeschoben, welcher dann erst deutlich später mit DirectX 11 eingeführt werden soll. Dennoch soll der GT200 in Sachen Performance bis zu dreifache Leistung gegenüber dem G80 erreichen. TechARP spricht allerdings bei der GeForce 9800 GTX noch immer vom G100.
Einig sind sich beide Seiten allerdings über die Unterstützung von DirectX 10.1 sowie die Fertigungsgröße von 55 Nanometern. Man darf also weiterhin gespannt sein.
[rl]