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 Steve Ballmer stellt Green IT-Initiativen von Microsoft vor

Software | 04.03.2008, 12:17
Steve Ballmer, seines Zeichens CEO des mächtigen Softwarehauses Microsoft, stellte seine Eröffnungsrede zur CeBIT 2008 unter das Licht eines der Trendthemen der diesjährigen CeBIT: Green-IT. Natürlich fokusierte er sich dabei in erster Linie auf die (gewinnbringenden?) Beiträge aus seinem eigenen Hause.

In den Fokus wurde auf der Microsoft-Veranstaltung dabei eine Kooperation mit dem Stromanbieter Yello Strom, der mit seinem "Yello Stromzähler" die heimischen Stromverbrauchsdaten nun auf Computer der Kunden überspielen kann. Der Zugriff auf die Verbrauchsdaten soll über mehrere Wege möglich sein. Den sekundengenauen Energiebedarf und die damit verbundenen Kosten hält der Verbraucher übersichtlich in einem Windows Vista Gadget im Blick, so Martin Vesper, Geschäftsführer von Yello Strom, über eine eigene Clientsoftware könne er weitere Auswertungsmöglichkeiten abrufen. Außerdem kann der Kunde den Energieverbrauch auch von unterwegs über seinen Kundenlogin auf der Yello-Homepage kontrollieren, wenn er denn gewillt ist, seine Daten auf einen Server des Energielieferanten ablegen zu lassen. Man weiß ja nie, wozu diese dann verwendet werden...

Groß vorgezeit wurde auch eine Studie von PC Pro Labs in England hat herausgefunden, dass Firmen mit 200 PCs durch Windows Vista im Vergleich zu Windows XP umgerechnet jährlich 45 Tonnen weniger Kohlendioxid erzeugen sollen. Beim Energieverbrauch ist Windows Vista nach der eigenen Einschätzung das bislang effizienteste Betriebssystem von Microsoft.

Natürlich wurde nicht versäumt zu betonen, dass Virtualisierung durch bessere Systemauslastung beim Energiesparen behilflich ist. Umso besser trifft es sich da, dass rein zufällig kurz vor der Messe Windows Server 2008 mit der (noch nicht in der finalen Fassung vorliegenden) Virtualisierungskonsole Hyper-V vorgestellt wurde. Über das Stroverbrauchsverhältnis zwischen virtualisierten Windows- und Linuxservern gab es kein Wort. Allerdings kann mann davon ausgehen, dass Microsoft es erwähnt hätte, wenn es einen Vorteil für den Windows Server gäbe.

Ergänzend zum Windows Server stellte man auch die anderen Neuerscheinungen SQL Server 2008 und Visual Studio 2008 noch einmal ins Rampenlicht.

Darüber hinaus gab Steve Ballmer zusätzliche Erweiterungen der Produktpalette im Rahmen der Software plus Services-Strategie bekannt.

So stehen künftig Exchange Online und SharePoint Online den Kunden als Anwendungen über das Internet zur Verfügung. Im einem ersten Schritt s ollendiese Services amerikanischen Unternehmen für einen Beta-Test zur Verfügung gestellt werden. in der zweiten Jahreshälfte ist mit einem kommerziellen Start zu rechnen.

Mit Microsoft Search Server 2008 Express steht nun auch eine kostenlose Software für unternehmensweite Suche bereit. Sie dient, so erklärt uns Microsoft hochtrabend, "um im Unternehmen Mitarbeiter und deren Kompetenzen genau so zu finden wie Dokumente oder Informationen in strukturierten oder unstrukturierten Datenquellen".

Zudem steht jetzt der Silverlight Blueprint for SharePoint zur Verfügung. Damit unterstützt Microsoft die Entwicklung von Internet-Applikationen in der proprietären Umgebung, die die Möglichkeiten von Web-Technologien mit umfangreichen Funktionen zur Interaktivität verbinden können sollen. Der Blueprint enthält "Beispielanwendungen, detaillierte Richtlinien, Best Practices sowie Visualisierungen von Geschäftsdaten".

[tm]



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