AMDs 7er-Serie von Chipsätzen hatte im Rahmen der Spider-Plattform ihren ersten Auftritt, damals präsentierte man mit den CrossfireX-fähigen 790-Varianten Lösungen für das obere Ende der Produktpalette als Nachfolger für den noch unter ATI-Namen gestarteten AMD580-Chipsatz. Dabei handelt es sich durchwegs um Chipsätze, die für den Einsatz einer diskreten Grafikkarte vorgesehen sind. Allerdings ist die Marktrelevanz dem Vernehmen nach noch hinter den Erwartungen zurückgeblieben, zu viel Dresche bezog AMD für seine von einem mehr oder weniger praxisrelevanten Bug befallenen Phenom-Prozessoren. Für eben diese, in ihren korrigierten Fassungen immer weiter verschobenen, Prozessoren sind die Neuerungen wie HyperTransport 3.0, Sockel AM2+ und DDR2-1066 gedacht.
Ein paar Monate später steht nun die nächste Generation von Chipsätzen mit integrierter Grafik an. Mit dem AMD 780G wartete AMD bis zur heute beginnenden CeBIT, um einen medienwirksamen Start hinzulegen. Wir hatten die Gelegenheit, ein Auge auf den Chipsatzneuling in Form des Gigabyte GA-MA78GM-S2H zu werfen. Wie sich das Board geschlagen hat, zeigt unser
Artikel.
[tm]