Fast vier Monate nach der
Vorstellung der 790FX-Chipsätze, der AMDs bevorzugte Plattform für CrossfireX für bis zu vier Grafikkarten im Gespann darstellt, veröffentlichte AMD nun auch den dazu passenden Grafiktreiber in Form des Catalyst 8.3.
Zu Beginn der CeBIT wurde das Treiberpaket bereits an ausgewähltes Publikum verteilt, jetzt ist auch die offizielle
Webseite auf aktuellem Stand. Der Treiber ist für alle Windows Desktop-Betriebssysteme ab Windows XP, sowohl in 32- als auch in 64Bit-Versionen, verfügbar und
hier erhältlich.
Hauptneuerung des Treibers ist die nun für den Endkunden verfügbare CrossfireX-Technologie für drei oder vier Grafikkarten der ATI Radeon HD 38x0-Serie (oder zwei Radeon HD 3870 X2, da jede schon zwei GPUs enthält). Wie immer ist eine Zusammenarbeit zwischen Spiel und Treiber notwendig, um ein ordentliches Ergebnis zu erreichen und alle GPUs zu nutzen. Dem Vernehmen nach soll im Optimalfall mit vier Karten etwa die dreifache Framerate einer einzelnen Karte erreicht werden können.
Passend zum Launch des
780G-Chipsatzes ist der Catalyst 8.3 auch in der Lage Hybrid Crossfire zwischen integrierter Chipsatzgrafik und disktreter Radeon HD 3450 zu aktivieren.
Der aktuelle Treiber ist WHQL-zertifiziert und unterstützt die DirectX 10.1-API, die Microsoft mit Windows Vista SP1 einführt.
AMD verspricht zudem Verbesserungen im Antialising für alle Softwaretitel im DirectX 9-Mode, die auf der Unreal Engine 3.0 Engine basieren. Um Antialising für UT3 oder Gears of War zu nutzen, muss es im Treiber eingeschaltet werden. Für Windows Vista Nutzer interessant ist die Portierung von Hydravision auf das OS zur Verwaltung von mehreren (virtuellen) Bildschirmen. Dazu kommen laut Herstellerangaben Verbesserungen für die Videowiedergabe in Form von Rauschunterdrückung und Behandlung von Objektkanten.
Wie bei jedem neuen Treiber werden auch Performanceverbesserungen für diverse Spiele versprochen. Dieses Mal sollen folgende Titel profitieren: Call of Juarez, Company of Heroes DX10, Crysis DX10, Lost Planet DX9, Shadermark 2.1, Unreal Tournament 2004. In den
Release Notes finden sich zusätzlich zahlreiche Bugfixes.
[tm]