Das taiwanische Unternhmen HTC, vornehmlich bekannt als OEM-Hersteller von PDAs wie dem HP iPAQ sowie Smartphones und PDA-Phones, die von den Mobilfunknetzbetreibern unter ihrem Label verkauft werden, plant den
Digitimes zufolge zukünftig auch Intels
Atom-Plattform zu benutzen.
Die
Digitimes berufen sich dabei auf nicht näher spezifizierte Quellen aus dem Umfeld der Gerätehersteller. HTC plant demzufolge noch in 2008 entsprechende Handsets herzustellen. Bislang war der Markt für Smart- und PDA-Phones deutlich von ARM-basierten Prozessoren dominiert, einen großen Anteil daran haben die 2006 von Intel an Marvell
verkauften Xscale-Prozessoren.
Neben dem Druck auf die ARM-basierten Geräte wird auch der bislang wenig erfolgreiche Zweig der Ultra-Mobile PCs (UMPCs) herausgefordert. Somit scheint also auch im Bereich der Mobilfunkgeräte und PDAs die x86-Architektur, forciert von Intel, mit Nachdruck Fuß fassen zu wollen.
Michael Chen, Director von Intels Embedded Sales Group, Asia Pacific, erwartet einen bedeutenden Erfolg allerdings erst mit der 2009 kommenden zweiten Atom-Generation. Mit der zweiten Generation sollen dann auch die Preise in konkurrenzfähige Bereiche vorstoßen. Auf der ersten Atom-Generation basierende Geräte lägen noch im Bereich von 600-800 US-$.
[tm]