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  CeBIT: Scythe Ninja-Familie - Nachfolger, Mini-Me und Produktstudie

Kühlung | 10.03.2008, 10:04
Erfolge feiert Scythe sicherlich schon länger, seinen größten Bekanntheitsgrad dürfte man aber wohl mit dem Scythe Ninja gestartet haben. Natürlich war der Ninja auch dieses Jahr auf der Messe präsent - mal klein, mal groß, mal in Kupfer und natürlich mit einem Nachfolger.

Nach der kürzlichen Vorstellung des Orochi, zeigte der Hersteller, dass man aus einer angedachten Produktstudie, welche nach Entschluss zur Fertigung ursprünglich noch nicht einmal klar für Deutschland geplant war, dass man mit Luftkühlern Motherboards fast bedecken kann ;). Scythe sagte uns zum Orochi, dass man hier nicht wirklich beabsichtigt habe, neue Erfolge bei der geringsten Temperatur in einem Luftgekühlten System zu erreichen. Vielmehr sei die Absicht einen Exoten anzubieten, der soviel passive Kühlkraft besitzt, dass man leistungsfähige Prozessoren auch passiv kühlen kann.

Allerdings durften wir auf der Messe dann eine weitere Scythe-Studie bestaunen, in Form des Ninja Giant. Und man darf sich durchaus fragen, wie es den Monteueren gelungen ist, hier noch an den Befestigungsmechanismus zu gelangen.





Aber wie gesagt, es handelt sich um eine Studie und unser Gesprächspartner bei Scythe geht aktuell nicht davon aus, dass man dieses weitere Monster im Markt einmal erblicken wird. Das absolut konträre Stück hierzu stellt der schon verfügbare Scythe Ninja Mini dar. Mit diesem Kühler verfolgte der Hersteller die Absicht im Bereich von HTPC-Gehäusen mit starker Kühlung Fuss zu fassen. Bislang scheint das Interesse aber noch relativ gering. Dabei ist der Mini mit seinen 6 Heatpipes und seiner Lautstärke von genannten 24 dB(A) durchaus ein interessanter Vertreter, doch möglicherweise scheitert es an der Bauhöhe von 115 mm, die nicht in allen HTPC-Gehäusen vorhanden ist.



Natürlich stellte Scythe auch den Ninja Copper aus, welcher identisch zum aktuellen Ninja-Kühler in Abmessungen und Form ist, allerdings sind die Lamellen dort aus Kupfer gefertigt. Ein limitiertes Enthusiasten-Stück, so Scythe und man beabsichtige auch hier nicht weitere Stückzahlen aufzulegen, da ansonsten die Exklusivität fehle.

Absolut neu ist dann aber der Ninja 2. In Form, Aussehen und Materialien unterscheidet sich der Kühler erst einmal nicht vom bisherigen Ninja-Kühler. Abermals finden sich sechs Heatpipes aus Kupfer, welche von Alu-Finnen gekühlt werden. Unterschiede werden aber erst beim zweiten Blick klar. Scythe hat die Distanz der Rohre zueinander in der Version 2 vergrößert, wodurch über die Alulamellen eine bessere Wärmeabfuhr erfolgen soll. Und das war es auch schon mit den Unterschieden. Um wieviel sich dabei die Kühlleistung verbessern soll, ist uns aktuell nicht bekannt. Es darf angenommen werden, dass sich die beiden Versionen preislich nicht sehr weit von einander bewegen werden.


[pg]

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