Seagate möchte diesen Monat mit der Auslieferung neuer Modelle aus der High-Performance-Festplattenreihe "Cheetah" (Gepard) beginnen. Die technischen Daten lesen sich beeindruckend: 15.000 U/Min und Datentransferraten bis zu 164 MB/s. Zudem sollen die neuen Modelle merklich weniger Strom im Leerlauf benötigen. Seagate kalkuliert mit einer gegenüber den Vorgängern geringeren Ausfallwahrscheinlichkeit von 0,55% AFR, was im Klartext bedeutet, dass statistisch in einem Jahr nur 0,55 % der Festplatten einen Ausfall erleiden werden, wenn sie ununterbrochen im Einsatz sind. Die Modelle können über
SAS oder
FibreChannel angeschlossen werden und sollen in den Größen 147 GB, 300 GB und 450 GB mit einer 5-Jahres-Garantie angeboten werden.
Eigentlich sind diese Festplatten eher für den Einsatz in Servern und SANs (
Storage Area Networks) gedacht. Durch die hohe Umdrehungszahl der Platter werden sie im Vergleich zu handelsüblichen SATA-Platten relativ laut und heiß. Aber die hohe Performance dürfte nachwievor für einige Enthusiasten Grund genug sein, sich solche Platten zusammen mit einem passenden SAS-Controller im System zu verbauen.
[ri]