IBM und Hitachi wollen gemeinsam am 32 nm Fertigungsprozeß arbeiten, das gaben die beteiligten Unternehmen gestern bekannt. Das Forschungsvorhaben im Bereich der Halbleiterfertigung und -charakterisierung soll zwei Jahre laufen und damit auch noch für Teile des 22 nm-Knotens gelten.
An dem Forschungsvorhaben sind neben IBM und Hitachi auch Mitarbeiter von Hitachi High-Technologies, einem Tochterunternehmen von Hitachi beteiligt. Die Zusammenarbeit soll am IBM's Thomas J. Watson Research Center in Yorktown Heights, N.Y. und am College of Nanoscale Science and Engineering's Albany NanoTech Complex ans Werk gehen, von wo vor zwei Wochen bereits AMD Erfolge aus der Kooperation mit IBM
vermelden konnte.
Mit Hitachi sitzt also nun ein weiteres Unternehmen im Forschungsboot von IBM. Dafür bringt Hitachi bedeutende Kenntnisse in der Halbleitercharakterisierung in IBMs Fertigungsexpertise mit, so dass sich beide vom jeweils anderen einen Know-How-Gewinn erwarten. IBM schart also bis auf den Riesen Intel weiter alles um sich, was in der Halbleiterei einen Namen hat, um über Kooperationen die hohen Kosten der Technologieentwicklung auf mehrere Parteien zu verteilen und für manche der Teilnehmer überhaupt erst zu ermöglichen.
[tm]