Seit der Ankündigung von Microsoft, Yahoo für über 40 Milliarden US-Dollar übernehmen zu wollen, ist der einstige Branchenprimus hektisch auf der Suche nach helfenden Händen, die eine solche Entwicklung noch abwenden könnten. Die News Corp von Rupert Murdoch als einer der größten Medienkonzerne der Welt war hier ein
möglicher Partner, doch scheint dem Unternehmen die Rolle eines Weißen Ritters nicht recht zu gefallen.
Berichten zufolge sagte man nun jegliche Unterstützung aufgrund der deutlichen finanziellen Übermacht von Microsoft ab, sodass wohl vorerst auch die Verknüpfung von Yahoo mit MySpace vorerst wieder in weite Ferne gerückt sind.
Murdoch lehnte einen Angriff auf Microsoft ab, denen "viel mehr Geld" zur Verfügung stünde, um die Schlacht erfolgreich über die Bühne zu bringen. Gleichzeitig mag man sich aber wohl auch Fragen, ob nicht eventuell noch interne Meinungsverschiedenheiten eine wichtige Rolle spielten. So stand der geschätzte Wert von MySpace noch im Raum, auf den sich beide Partner erst einmal einigen müssten, bevor Yahoo einen Anteil daran durch eigene Aktien auszahlt. Denkbar wäre hier durchaus, dass man MySpace höher bewertet, als Yahoo lieb ist.
Bleibt im Endeffekt nur noch AOL Time Warner im Rennen, die Gerüchten zufolge ebenfalls an einer Unterstützung Yahoos interessiert seien. Man darf gespannt sein, wie sich die Verhandlungen weiter entwickeln.
[rl]