In der kürzlich
erfolgten Telefonkonferenz hatte Intel neue Informationen zu kommenden Produkten bekannt gegeben, darunter ging es auch um den kommenden Nehalem in 45 nm Fertigung mit integriertem Speichercontroller und QuickPath-Systemanbindung. AMDs Vizepräsident Randy Allen kommentierte nun gegenüber dem
Inquirer den kommenden Nehalem als nichts neues.
Mit Nehalem schließe Intel nun erst einmal auf zu dem, was AMD bereits mit Barcelona habe. Dabei bezieht er sich auf einen nativen Mehr-Kern-Prozessor. "
Wir haben Level3-Cache, wir haben einen integrierten Speichercontroller seit 2003 und High-Speed Serial Links seit 2006".
Auch Intels Sechs-Kern-Prozessor mit dem
Codenamen Dunnington sieht AMD nicht als Neuerung. Auf der CeBIT hatte man bereits ein lauffähiges Muster des Shanghai-Kerns gezeigt. Shanghai sei in 45 nm gefertigt und 2009 würde man diese Prozessoren mit acht Kernen und mehr im Markt haben. Hypertransport 3, DDR3-Support und Vier-Kerne würde man noch Ende 2008 präsentieren.
Bezüglich
Intels Larrabee vermutete AMDs Randy Allen, dass Intel noch nicht annähernd soweit sei, diese zu produzieren. Was immer Intel dort auch an technischen Umsetzungen plane, sie seien nicht x86-kompatibel und würden dadurch ein Problem darstellen. Dies würde große Probleme für Softwarehersteller darstellen, da deren Software komplett auf die neuen Strukturen und Befehle angepasst werden müssten. Allen gestand ein, dass AMD gegen solche Probleme "nicht immun" sei, dennoch sieht man sich derzeit in der besseren Position damit fertig zu werden.
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