Die
Diskussion um die Lizenzen scheint zwischen NVIDIA und Intel vorerst abgeschlossen zu sein. Nachdem kürzlich neue Stimmen auftauchten, welche die bestehende
Plattform-Partnerschaft mit VIA in Gefahr sahen, finden sich nun
Informationen über eine Einigung der beiden Chipsatz-Spezialisten. So kündigt NVIDIA neue Plattformen mit nForce-200-Chipsatz für Intels neue Nehalem-Prozessoren an, die bis zu drei SLI-Grafikkarten unterstützen.
Hierbei handelt es sich allerdings um keine wirklich neuen Produkte. So kam der nForce-200-Chip bereits in Zusammenhang mit dem nForce-780-Chipsatz zum Einsatz und stellte dort die SLI-Funktionalität sicher. Neu ist nur die Kombination mit den kommenden Chipsatz Intel X58
Tylersburg, um auch die nächste Prozessor-Generation abdecken zu können.
Intel
Nehalem wird im Gegensatz zur aktuellen Quad-Core-Generation erstmals auf einen integrierten Speicher-Controller zurückgreifen und soll mit Taktraten von bis zu 3,2 GHz angeboten werden. Erste Modelle sollen bereits im vierten Quartal gemeinsam mit dem
X58-Chipsatz eingeführt werden. Der X58 verspricht zudem durch den neuen Quick-Path-Interconnection-Bus (QPI) eine schnellere Datenanbindung zwischen CPU und Chipsatz. Während der X58 allerdings AMDs Quad-Crossfire unterstützen soll, scheint sich NVIDIA Quad-SLI vorerst für die eigenen Chipsätze vorbehalten zu wollen.
[rl]