Der Chipexperte Freescale will von AMD Technologien für mobile Grafikeinheiten lizenzieren. So wolle das Unternehmen laut
X-bit labs die OpenGL ES 2.0 und OpenVG 1.0 Technologien in seinen
i.MX-Chips einsetzen. Sie kommen unter anderem in mobilen Geräten wie portablen Mediaplayern, Navigationsgeräten oder Heimelektronik vor. Die neue Grafikgeneration ermöglicht durch die neue Unified Shader Architektur vereint mit nativer Hardware-Beschleunigung für Vektor-Grafik und eine höhere Darstellungsqualität bei geringerem Energieverbrauch im Vergleich zu traditionellen 3D-Grafikchips.
Nähere Informationen zu den Vereinbarungen wurden bisher noch nicht bekannt. Die Verhandlungen scheinen derzeit noch anzudauern. Verwunderlich ist dieser Schritt allerdings aus dem Blickpunkt, dass sich AMD dadurch zusätzliche Konkurrenz ins Haus holt, zumal die Marktbereiche in diesem Segment ähnlich sind. Sinkende Umsätze in diesem Geschäftszweig könnten hier auf auf eine geänderte Strategie schließen lassen, vor allem wenn man bedenkt, dass AMD schon im Februar anderen Chipherstellern wie STMicroelectronics entsprechende Lizenzen verkauft hat.
[rl]