Das neue Betriebssystem Windows Vista von Microsoft bleibt mit 60 Prozent niedrigeren Verkaufszahlen im US-Einzelhandel auch ein halbes Jahr nach Markteinführung deutlich hinter Windows XP zurück, wie
Heise Online unter Berufung auf eine Studie der NPD Group berichtet. Besser lief es dagegen in Europa. In Deutschland konnte Vista dagegen nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung GfK Umsatzsteigerungen von rund 30 Prozent gegenüber den Einführungszahlen von XP verbuchen. Damit stehen die immer wieder ausgerufenen Lobhymnen von Microsoft auf das revolutionäre Betriebssystem wieder einmal unter deinem großen Fragezeichen. Schon häufiger wurde kritisiert, dass die Angaben nur entfernt den Tatsachen entsprechen, da sie über verkaufte Lizenzen ermittelt werden und folglich nur wenig mit den tatsächlich zum Einsatz kommenden Systemen zu tun haben.
Bereits im August hatte der Software-Spezialist verkündet,
über 60 Millionen Lizenzen verkauft zu haben. Gleichzeitig berief sich Bill Gates auf eine positive Wirkung zum PC-Absatz. Computer-Hersteller wie Acer zeigten sich dagegen eher ernüchtert und beschwerten sich über die geringen Auswirkungen des neuen Betriebssystems.
[rl]