Für Intel-Plattformen hat NVIDIA nun wie erwartet
vier neue Chipsätze mit integrierter GeForce-7-Grafik vorgestellt. Die sogenannte
mGPU-Grafikfamilie besteht dabei aus drei verschiedenen Modellen GeForce 7150, 7100 und 7050, die in Verbindung mit dem nForce 630i und nForce 610i eingesetzt werden. Die mGPU-Serie unterstützt neue Grafiktechnologien wie DX9 und Shader Model 3.0 und kommt mit Anschlüssen für DVI, VGA, HDCP und HDMI-Support daher. Während die GPU der 7150 mit über 600 MHz getaktet ist, lockt die GeForce 7100 mit 600 MHz, die 7050 nur mit 500 MHz GPU-Takt.
Der Chipsatz nForce 630i unterstützt FSB1333 und DDR2-800 mit einem Speicherkanal. Der kleine Bruder 610i kann dagegen nur mit FSB1066 aufwarten und beschränkt sich auf maximal DDR2-667. Außerdem verzichtet er auf Gigabit-Ethernet und spart sich zwei USB-2.0-Ports.
NVIDIA verspricht mit den Chipsätzen Grafik-Performance auf dem Level handelsüblicher diskreter Einsteiger-Grafikkarten. Für den Gelegenheitsspieler mit geringeren Anforderungen an die Grafikqualität der Spiele dürfte also auch ohne extra Grafikkarte in Zukunft in den Spielegenuss kommen. Lediglich bei aktuellen Titeln, die auf neueste Grafik-Technologie wie etwa DX10 setzen, dürften derartige Grafikeinheiten auch weiterhin deutlich das Nachsehen haben.
[rl]