Der japanische Elektronikriese Hitachi überdenkt
Berichten zufolge den Verkauf seiner Festplattensparte. Als Käufer stünden zum Beispiel US-amerikanische Finanzinvestoren zur Debatte. Hitachi hatte das Geschäft 2002 von IBM übernommen und seit dem noch nie Gewinne erwirtschaftet. Die Integration des Bereiche erweise sich als überaus kompliziert, zumal die Preise für Festplatten sich im ständigen Fall befinden. Offiziell dementiert Hitachi derartige Gerüchte allerdings und gibt an, man arbeite weiterhin aktiv an einer Verbesserung der Situation und für den Verbleib im Unternehmen. Derzeit besitzt der Konzern über einen Marktanteil von rund 20 Prozent und befindet sich damit hinter Seagate und Western Digital.
Besonders durch die neuen Technologien mit Flash-Speicher erfahren traditionelle Festplatten-Technologien zunehmend Druck von außen. Derzeit sind die Solid-State-Disks zwar noch erheblich teurer als vergleichbare Magentspeicherplatten, doch dürfte sich dieser Zustand mit wachsender Verbreitung in den nächsten Jahren massiv ändern. SSDs bieten nicht nur eine widerstandsfähigere Technik sondern reduzieren auch die Lautstärke und den Energieverbrauch bei gleichzeitig höheren Zugriffszeiten.
[rl]