Der Prozessorexperte Intel hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres mit einem deutlichen Gewinn die Erwartungen übertroffen. Dabei erreichte das Unternehmen einen Nettogewinn von 1,86 Millarden US-Dollar bei einem Umsatz von 10,1 Milliarden US-Dollar. Gegenüber 2006 entspricht das gegenüber 1,3 Milliarden US-Dollar 43 Prozent mehr Gewinn und einem 15 Prozent höheren Umsatz. Die schwierigkeiten der vergangenen Monate, die durch den andauernden Preisdruck hervorgerufen wurden, scheinen damit vorerst bewältigt zu sein.
In den letzten Wochen und Monaten fuhr Intel eine aggressive Strategie zur Restrukturierung des Geschäftes. Diesen Weg führt man auch in den kommenden Monaten fort und
plant in diesem Rahmen weitere Entlassungen von bis zu 2000 Mitarbeitern. Bis jetzt hatte Intel rund 14.500 Beschäftigte wegrationalisiert. Angekündigt waren anfangs um die 16.000 Kündigungen, wobei diese Zahl nun offenbar nach oben korrigiert wird. Die Bruttomarge konnte zudem von anfänglich 46 Prozent auf 52 Prozent gesteigert werden und soll schließlich auf bis zu 57 Prozent im vierten Quartal anwachsen.
Ursache für das gute Ergebnis sei die höhere Nachfrage in den Wachstumsmärkten wie China sowie die deutliche Zugkraft des Notebook-Bereiches. Insgesmat generierte Intel in Asien einen 20 Prozent höheren Umsatz, in Europa 12,5 Prozent mehr. In Nord- und Südamerika legte der Umsatz 10 Prozent zu, während Japan sich um 7 Prozent steigerte.
[rl]