Nach vielen Monaten der Leistungsdominanz von AMDs Athlon 64-Prozessoren über die Pentiums des Konkurrenten Intel begann am 14. Juli 2006 eine bis heute andauernde Leidenszeit für AMD. Die bis zu diesem Zeitpunkt als sehr fortschrittlich anzusehende "Direct Connect"-Architektur der AMD64-CPUs (Auch bekannt als "K8") wurde von Intels "Core Architektur" bedrängt und überholt. Dazu konnte Intel quasi nach Belieben nachlegen und sowohl im Hochpreissegment alle Performancespitzen für sich reklamieren als auch im unteren Preissegment immer noch mit ordentlicher Leistung aufwarten und bietet sowohl im Server- als auch Desktopbereich bereits seit längerer Zeit Prozessoren mit vier Rechenkernen, wenn auch mit zwei separaten Dice in einem Gehäuse.
Im September erschienen dann offiziell die ersten Vertreter der K10-Architektur in Form von Opterons - zumindest auf dem Papier. Trotz vor wenigen Wochen erfolgter Versprechungen von hunderttausenden solcher Prozessoren ist die Verfügbarkeit bislang noch nicht überwältigend. Während man noch kürzlich Phenom-Prozessoren mit 3,0 GHz auf Messen zeigte, mehrten sich in jüngster Vergangenheit die Zeichen, dass zum Martktstart nur deutlich weniger aus den Prozessoren herauszuholen sein. Zuerst war von lediglich 2,4 GHz die Rede, inzwischen gar nur mehr von 2,3 GHz.
Welche Neuerungen die Phenoms, zusammen mit den 7er-Chipsätzen und der Spider-Plattform bringt, zeigt unser
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