Mehr oder minder
klare Worte zu dem kommenden Intel X48-Chipsatz hatten wir vor wenigen Tagen erst geäußert. Aktuell erfährt man nur aus Taiwan, dass es möglicherweise zu einer verzögerten Markteinführung des Produktes kommen soll. Grund dafür soll sein, dass einer der Top-Vier Mainboardhersteller - ASUS, ECS, Gigabyte oder MSI also - eine Überproduktion an X38-Platinen habe und um den Absatz fürchte. Darum soll sich Intel angeblich dazu bewegen lassen, die für Januar 2008 geplante Einführung zu verschieben.
Doch was des einen Freud ist, wäre des anderen Leid und so würde Intel natürlich alle anderen der Top-Vier-Mainboardhersteller mit einem solchen Vorgehen verprellen. So erscheint uns das, was die Quellen der DigiTimes
angetrangen haben, erst einmal wenig plausibel, zumal sich Intel in solchen getroffenen Entscheidungen, doch nur höchst selten von den Bedürfnissen der Partner lenken lässt.
Weit interessanter sind dann dabei Informationen, dass jeder der Hersteller seitens Intel X48 Chips im A1 Stepping zur Validierung überlassen bekam. "10 Stück" davon seien jeweils zurück zu Intel zum "Debugging" gegangen. Dieser Umstand - sollte er eben den Tatsachen entsprechen - würde möglicherweise erklären, warum es zu einer verzögerten Vorstellung im Markt kommen könnte. Und Spekulation hin oder her - es bleibt bei unserer bisherigen
Einschätzung, dass dieser Chipsatz nichts wirklich Neues zu bieten hat. Und das was er derzeit zu bieten hätte, hat ausschließlich etwas mit halbherzigen Übertaktungsfunktionen gemein, jedoch nichts mit einem bislang gewohnten Intel-Chipsatz mit neuen Möglichkeiten bis gar hin zum bis dato gewährten Speichervollausbau.
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