Laut einem Bericht der chinesischen
Commercial Times soll die Zahl der ausgelieferten Mainboards von chinesischen Herstellern im November um fünf Prozent zum Vormonat gesunken sein. Für den Dezember rechnet man sogar mit einem Minus von sechs Prozent, was sich negativ auf den Gesamtwert des vierten Quartals 2007 auswirken soll. Nach einer Steigerung im Oktober soll schlussendlich ein Rückgang von einem Prozent zu Buche stehen. Die Zahlen decken sich mit den schon im November verbreiteten Meldungen der taiwanischen Anbieter Asustek, Gigabyte und MSI welche rückläufige Zahlen verkündeten.
Branchenexperten erklären sich den Rückgang mit einer saisonal bedingten Nachfrageschwäche obwohl dies zur Weihnachtszeit schwer nachzuvollziehen ist. Doch schon im letzten Jahr gab es dieses Phänomen im Mainboard-Sektor, bei welche die Verkaufszahlen sogar um 4,7 Prozent zum vorigen Quartal nachließen. Damals wurde noch spekuliert, dass die Konsumenten die Einführung von Windows Vista abwarten würden und sich deshalb beim Kauf zurück hielten. Solch eine Tendenz gäbe es in diesem Jahr jedoch nicht. Fakt ist aber, dass sich kaum Neues getan hat im Bereich der Hauptplatinen zum Jahresende. Nach etwas längerer Zeit wurde erst mit dem
nForce 700er Chipsatz ein neues Produkt vorgestellt, welches erst Anfang nächsten Jahres wirklich verfügbar sein sollte. Somit wird auch erst im Verlauf des Frühjahres 2008 mit einer spürbaren Wiederbelebung gerechnet. Sollte Intels X48 wie gerade
spekuliert aber erst im März kommen könnte sich dieser Effekt noch weiter hinauszögern.
[bb]