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Freitag, den 31. Januar 2003

SiS kündigt 4-Kanal-Speicher-Interface für RDRAM an

Der Chipsatzhersteller SiS kündigte eine neue Technologie für seine R659-Chipsätze an, die es ermöglichen soll, RDRAM-Speicher mit einem 4-Kanal-Speicher-Interface anzusprechen. Daraus würde eine theoretische Speicherbandbreite von 9,6 GB/s resultieren. Intel erreicht mit seiner im Frühjahr erwarteten DualChannel DDR400 Speicher-Technologie maximal 6,4 GB/s. Weiterhin bietet der R659 acht USB 2.0 Ports und Serial-ATA-Support. Erscheinen wird der Chipsatz vermutlich frühestens gegen Ende des dritten Quartals. Um mit DDR-RAM ähnliche Speicherdurchsätze zu erreichen, müsste man den Speichertakt auf 600 bzw. 1200 MHz (DDR) bei einem DualChannel Interface anheben, was bei Intels DDR-RAM Chipsätzen allerdings erst für 2005 in Planung ist.

Gleichzeitig kann man der Nachricht der X-Bit Labs jedoch auch entnehmen, dass Intel SiS vermutlich die Lizenzen für zukünftige FSB-Entwicklungen verweigern wird. Gründe hierfür könnten in der Beteiligung des Halbleiter-Herstellers UMC mit rund 15 Prozent an dem Unternehmen liegen, der auch plant, Chips vom Konkurrenten AMD zu fertigen. Eventuell möchte man seitens Intel verhindern, dass AMD in irgendeiner Weise einen Vorteil aus der SiS/UMC/AMD-Verbindung ziehen kann.
[rl]

AMD verschiebt Athlon 64 erneut

Der Prozessorhersteller AMD gab am heutigen Tag die Produktpolitik für das nächste halbe Jahr bekannt. Am 10. Februar wird der Athlon XP 3000+, basierend auf dem Barton Kern mit 512kb Level2 Cache, vorgestellt. Im Laufe des Sommers soll es dann eine Erhöhung auf das Model Rating 3200+ geben.

Die Einführung der neuen 64bit Prozessoren wird dagegen weiter verschoben. Die Servervariante kommt zwar wie bisher geplant im April, aber die bereits lang erwartete Desktop Variante wird erst im September 2003 erhältlich sein. Nach offiziellen Angaben soll der Athlon XP mit Barton Kern gut skalieren und somit den Zeitraum bis zum Erscheinen des 64-bittigen Nachfolgers gut ausfüllen. Als weitere Gründe werden die günstigeren Produktionskosten und die gemeinsame Vorstellung mit entsprechender Software genannt.

Heise sieht darin ein Indiz, dass Microsoft derzeit anscheinend noch kein marktreifes 64bit Windows vorweisen kann. Alternative Betriebssysteme wie z.B. Linux bieten bereits seit längerer Zeit Unterstützung für die neue x86-64 Architektur von AMD.

Aller Voraussicht nach wird sich der Desktophammer kurz nach seiner Einführung mit dem im 4. Quartal erscheinenden 0,09µ "Prescott" Prozessor von Intel messen müssen. Desweiteren ist es fraglich, wie gut sich der Barton mit seinem FSB333 Interface gegen die im Sommer kommenden Intel Pentium 4 Prozessoren und Chipsätze mit 200MHz QDR FSB (FSB800) und 200MHz DualChannel DDR Speicheranbindung durchsetzen kann.
[ch]

Intel reduziert Preise für aktuelle Prozessoren

Der Prozessor-Hersteller Intel wird am 23. Februar voraussichtlich seine Desktop-Prozessor Preise reduzieren. Nach der Meldung von Cnet.com ändert sich an der Preistabelle für Februar im Vergleich zu unseren letzten Informationen relativ wenig. Lediglich der Pentium 4 mit 2.53 GHz zum aktuellen Preis von 243 US-Dollar rutscht in der Liste etwas tiefer als ursprünglich vermutet auf 193 US-Dollar. Das momentane Flagschiff mit 3,06 GHz und HyperThreading-Support sinkt im Preis von 637 auf 589 US-Dollar.

Die ursprünglich für das zweite Quartal erwarteten Preisänderungen, zieht Intel auf März vor, wenn schließlich die neuen Prozessoren mit 800 MHz Frontsidebus eingeführt werden sollen. Der Pentium 4 HT mit einer Taktrate von 3,06 GHz und 533 bzw 800 MHz FSB rutscht auf 401 US-Dollar und schafft somit Platz im oberen Preissegment für Intels neues High-End-Modell mit 3,20 GHz und 800 MHz FSB, welcher zu einem Preis von 637 US-Dollar auf dem Markt einsteigen wird. Langsamer getaktete Modelle werden ebenfalls in der Preis-Skala herabgesetzt. So wird sich der Preis für den Pentium 4 2,80 GHz ohne HT voraussichtlich bei circa 260 US-Dollar einpendeln, für die 2,66 GHz CPU ungefähr bei 193 US-Dollar. Intels langsamster HT-fähiger Prozessor mit einer Taktrate von 2,40 GHz wird 160 US-Dollar kosten. Die neuen Prozessoren mit aktiviertem HyperThreading-Support werden etwa 15 US-Dollar über den Modellen ohne HT liegen.
[rl]

Donnerstag, den 30. Januar 2003

Neuer Artikel online: MSI GeForce4 Ti4800SE VTD 8X

Als Nachtrag zu unserem GeForce4 Ti4200 8X Roundup gibt sich die MSI GeForce4 Ti4800SE VTD 8X die Ehre, eine GeForce4 Ti4800SE mit AGP 8X auf Basis des NV28-Chips. Jene Grafikkarten sind nach dem Markteintritt der Radeon 9700 Pro und dem demnächst zu erwartenden Verkaufsstart der GeForceFX inzwischen weit im Preis gesunken: Aus dem ehemaligen 400-Euro-Produkt ist eines zu Preisen von um die 200 bis 250 Euro geworden. Dieses wiederum hält die günstigen GeForce4 Ti4200 & Ti4400 auch in der angebrochenen Ära der DirectX9-Grafikkarten weiterhin attraktiv, zumal die Leistungen der MSI GeForce4 Ti4800SE VTD 8X bei gleichzeitig sehr laufruhigem Lüfter immer noch hochrespektabel sind, wie unser Artikel belegt.

zum Artikel
[rg]

Vorerst keine SiS655 und 746 Platinen von MSI in Deutschland

Hatten wir heute morgen noch von der Ankündigung des MSI 746F Ultra, basierend auf dem neuen SiS746 Chipsatz, berichtet, so werden die SiS und MSI Freunde vermutlich von der jetzigen Meldung etwas enttäuscht sein. Wie uns MSI Deutschland heute im Gespräch mitteilte, wird man vorerst dieses Produkt, aber auch das MSI 655 Max mit SiS655 Chipsatz hierzulande nicht erwerben können. Momentan sei die Nachfrage bei OEM-Partnern und Distributoren einfach zu gering, als dass man eine Einführung im deutschen Markt plane. Sollte sich die Nachfrage jedoch positiv ändern, so würden diese beiden Produkte natürlich auch im deutschen Markt eingeführt werden.
[pg]

Gainward kündigt ihre GeForce FX Karten an

Nachdem erst vor wenigen Tagen nVIDIAs neuestes Flaggschiff GeForceFX in Benchmarks ausführlich beleuchtet wurde, war es nur eine Frage der Zeit, wann die einzelnen Grafikkarten Hersteller ihre entsprechenden Modelle ankündigen werden. Heute erhielten wir erste offizielle Informationen seitens Gainward.

So kündigt der Hersteller die Modelle Gainward FX PowerPack! Ultra/1000 Plus “Golden Sample” und Gainward FX PowerPack! Ultra/800 Plus “Golden Sample” an, welche auf dem aktuellen nVIDIA Grafikchipsatz basieren, wobei erstere Karte auf die FX 5800 Ultra mit 500 MHz Core Takt und 1 GHz (DDR II) Speichertakt aufsetzt. Das Modell Ultra/800 von Gainward wird über die kleinere nVIDIA GPU verfügen, mit 400 MHz Core- und 800 MHz (DDR II) Speicher-Takt.

Gainwards Golden Sample Karten sind durch garantierte Übertaktungserfolge bekannt, allerdings war der Pressemitteilung nicht zu entnehmen, in welchen Bereichen die Garantien bei diesen GeForce FX Karten liegen werden. Viel interessanter ist jedoch der Hinweis, dass man ein eigen entwickeltes Kühlungssystem verwenden wird, welches neben einer ausreichenden Kühlung lediglich einen Geräuschpegel von 7db besitzen soll.

...
All of Gainward’s FX PowerPack! products feature a radical new design of cooling system delivering maximum performance and incredibly low noise levels. Owing to Gainward’s advanced R&D skills the maximum noise is reduced to only 7db, the same as a human heartbeat. Competetive products maximum noise levels can be rated as high as 70db the same level as a domestic vacuum cleaner.
...

Man darf also gespannt sein, wie Gainward den neuen nVIDIA Heizkessel in den Griff bekommen wird. Hinsichtlich der Gainward FX PowerPack! Ultra/1000 Plus “Golden Sample” wird der Hersteller, wie auch schon bei seinem GeForce4 Ti4600 Modell, eine Firewire Karte mit ins Paket packen. Doch diesesmal geht der Hersteller sogar noch einen Schritt weiter und kündigt im Lieferumfang gleich auch noch eine 5.1 Sound Karte als Zubehör mit an, welche ebenfalls über S/PDIF-Ausgänge verfügen soll.

Die unverbindliche Preisempfehlung der Gainward FX PowerPack! Ultra/1000 Plus “Golden Sample” wurde mit 649 € genannt, die UVP des Ultra/800 Plus“Golden Sample” Modells liegt bei 499 €. Über die Verfügbarkeit der neuen Modelle hat uns der Hersteller bislang noch keine Informationen zukommen lassen.
[pg]

Neues BIOS für ASUS A7N8X Deluxe

Mainboard Hersteller ASUS hat heute, mit der Version 1.002 Final, ein neues BIOS für das zur Zeit höchst beliebte nForce2 Mainboard A7N8X Deluxe veröffentlicht. Im Detail gibt es folgende Änderungen:

  • Update Serial ATA option ROM to 4.1.50
  • Fixed flash bios fail if Alt-F2 pressed when usb mouse enabled
  • Fixed USB port 3,4 can not resume from S3/S4
  • Improve Infineon DDR333 margin
  • Support AMD Barton 3000+/2800+/2500+

Wie gerade aus letztem Änderungshinweis hervorgeht, dürfte es damit auch nun nicht mehr all zu lange dauern, bis AMD ihre neuen Athlon XP Prozessoren auf Barton Kern präsentieren wird ;).

Die neue BIOS Version 1.002 ist hier zu bekommen.
[pg]

MSI kündigt SiS746FX Mainboard an

Nachdem die Chipschmiede Silicon Integrated Systems (SiS) am Anfang diesen Monats ihren SiS746FX Chipsatz vorstellten (wir berichteten), ist heute das erste Board seitens MSI angekündigt worden, welches auf den VIA KT400 Konkurrenten abzielt und sich gegenüber diesem behaupten will. Damit möchte SiS wieder Einfluß in dem SockelA Markt nehmen, welcher bislang gesamt gesehen vom Konkurrenten VIA und zur Zeit auch nVIDIA dominiert wird.

Das neue MSI Board hat den Namen "746F Ultra" verpasst bekommen und bringt für den SockelA neben AGP 8x nun auch die Unterstützung von einem 166 MHz FSB mit sich und ist offiziell für DDR400 Speicher ausgelegt. So ist man auch für die neueren Athlon XP Modelle gewappnet, welche mit einem FSB von 166 MHz betrieben werden. Weitere Merkmale sind 5 PCI Slots, USB2.0, ATA133/100/66, 10/100Mbps Ethernet LAN und 5.1 Kanal Sound. Zu Preisen und Verfügbarkeit ist bis dato noch nichts bekannt gegeben worden. Allzu teuer dürften entsprechende Boards aber nicht werden. Und wenn neben MSI noch ein Paar weitere Hersteller den SiS746FX Chipsatz mit ins Programm nehmen würden, dürfte es auch um dessen Zukunft nicht allzu schlecht bestellt sein, ganz im Gegensatz zu vorherigen SockelA Chipsätzen von SiS, welche oftmals mehr oder weniger im VIA Markt untergegangen sind.
[mg]

ATi will mit R350 auf GeForceFX kontern

Nachdem man die Leistung der GeForceFX von nVIDIA durch die verschiedenen Benchmarks anderer Webseiten recht gut abschätzen kann, kann man hierdurch gesamt gesehen im Vergleich zu der Radeon 9700 Pro von ATi von einer Überlegenheit der GeForceFX sprechen, auch wenn diese nicht allzu groß ist und erst recht nicht in dem Rahmen liegt, wie nVIDIA dies prophezeite. Trotzdem möchte ATi wieder zurück an die Spitze (anscheinend hat man an den letzten Monaten großen Gefallen gefunden :-> ) und verkündet, dass man schon in den nächsten Wochen mit der Auslieferung des R350 Chips beginnen will.

Diese Meldung der DigiTimes sollte man aber zunächst mit Vorsicht genießen und nicht darauf hoffen, die Karte schon in 3 Wochen in den Händen halten zu können. Erstmal ist die Zeitangabe von "in den nächsten Wochen" (...in the next few weeks...) ein sehr dehnbarer Begriff. Und zweitens ist es mittlerweile gang und gebe, ein Produkt im eigentlichen Sinne verfrüht anzukündigen, ohne dabei sofort große Margen auf den Markt bringen zu können. Dies würde vor allem Sinn machen, um so möglichen GeForceFX Interessenten den R350 schmackhaft zu machen, so dass der ein oder andere potentielle Käufer möglicherweise doch noch ein wenig abwarten wird und gleich zum kommenden ATi Chip greifen könnte. Der bisherige Erscheinungstermin März, über welchen wir schon hier berichteten, ist unserer Meinung damit der frühste Launchtermin des R350. Es ist aber schwer abzuschätzen, ob Ende März schon Karten auf dem deutschen Markt erhältlich sein werden. Wenn ja, dann aber sicherlich nur in geringen Stückzahlen.
[mg]

Mittwoch, den 29. Januar 2003

Devolo bringt Netzwerkadapter für die Steckdose

Das Aachener Unternehmen Devolo kündigte in einer Pressemitteilung seinen HomePlug-Adapter MicroLink dLAN zur CeBit 2003 in Hannover an. Mit Hilfe dieses Gerätes sei es möglich, beliebig viele Computer über das Stromnetz zu verbinden und sich somit das zusätzliche Verlegen von Netzwerkkabeln zu ersparen. Laut der Devolo AG sei damit theoretisch eine synchrone Übertragungsrate von maximal 14 Mbit/s möglich. Gewährleisten ließen sich in der Praxis je nach Leitungsqualität allerdings nur Bandbreiten um die 5-7 Mbit/s. Dies reicht für die meisten Heimnetzwerke vollkommen aus und ist im Gegensatz zu Funkverbindungen von äußeren Einflüssen wie zu dicken Wänden vollkommen unabhängig.



MicroLink dLAN erlaubt es, Verbindungen von bis zu 200 Metern zu überbrücken und unbegrenzt viele Computer anzuschließen. Dabei wird zum Beispiel das DSL-Modem über den HomePlug-Adapter an die Steckdose angeschlossen. Mit einem weiteren Adapter, der wahlweise über USB oder die Netzwerkkarte mit dem PC verbunden wird, könne man schließlich jede Steckdose im Haus als Netzwerkzugang nutzen. Als Schutz vor unbefugtem Zugriff zählt der Stromzähler im Haus sowie eine leistungsfähige DES-Verschlüsselung.

Sowohl der USB-Adapter zum Preis von 99,90 EUR als auch den Ethernet-Adapter für 129,90 EUR werden laut Devolo im April auf dem Markt erscheinen.
[rl]

Neuer FanDuct von Thermaltake

Aus dem Hause Thermaltake gibt es schon wieder etwas neues zu berichten. Dieses Mal handelt es sich um ein Produkt welches durch Verbesserung der Luftzirkulation eine bessere Kühlung der CPU gewährleisten soll. Der sogenannte DuctingMod ist sehr ähnlich zu gewöhnlichen FanDucts, welche schon seit langer Zeit auf dem Markt sind. Dieser FanDuct wurde aber abgeneigt und hält den Lüfter in einer 45° Position fest. Durch diese Abneigung soll der Lüfter eine bessere Kühleigenschaft gewährleisten.

Wenn es nach den physikalischen Grundlagen geht, müsste der Lüfter nun für noch mehr Verwirbelungen sorgen, welches sich eigentlich negativ auf die Kühlleistung auswirken sollte. Es scheint aber tatsächlich besser zu sein, da die Kühlluft in einem schrägen Winkel auf die Kühlfins trifft. Wenn sie von oben auf den Kühlkörper gedrückt wird geht sie praktisch an den Kühlfins seitlich vorbei, kann also nicht so gut die Wärme der Fins aufnehmen. Suspekt erscheint uns die Aussage in der Beschreibung, dass sich durch den DuctingMod der Geräuschpegel des Lüfters senkt. Wie er dieses Kunststück vollbringen mag bleibt unklar.

      

Zu der Kompatibilität zu anderen Kühlkörpern spricht sich der Hersteller natürlich nicht aus. Da es sich aber um eine simple Befestigungsmethode handelt, wird man dieses Produkt auch an Kühlkörpern anderer Hersteller befestigen können. Er wird einfach nur an den vier Bohrungen für einen normalen 80mm Lüfter angeschraubt. Zu der Verfügbarkeit gibt es keinerlei Angaben. Wie wir es aber schon von Thermaltake gewohnt sind, wird es eine ganze Weile dauern, bis sich die Produkte auf dem deutschen Markt einfinden.


[ck]

Dienstag, den 28. Januar 2003

Datafab stellt internen USB 2.0 Kartenleser vor

Das taiwanesische Unternehmen Datafab Systems stellt den internen USB 2.0 Kartenleser IR3-USB2 für den 3,5 Zoll Einbauschacht vor. Mit dem Gerät ist es möglich CompactFlash Typ I/II, Microdrive, SmartMedia, MultiMedia, Secure Digital und Memory Stick Karten mit einer Bandbreite von 480 Mbps zu lesen und zu beschreiben. Des Weiteren ist der Kartenleser abwärtskompatibel zu USB 1.1 und stellt zusätzlich einen weiteren USB und Firewire Anschluss zur Verfügung. Zum Lieferumfang gehören laut Pressemitteilung zwei USB 2.0 Kabel sowie ein Firewire-Kabel. Der Kartenleser wird von Windows 98/ME/2000/XP unterstützt. Wann er allerdings in Europa verfügbar sein wird und zu welchem Preis ist noch nicht bekannt.


[rl]

ASUS stellt P4PE Special Editon "Black Pearl" Mainboard vor

Hersteller ASUS hat eine Sonderedition des beliebten P4PE Mainboards mit dem Namen "Black Pearl" auf den Markt gebracht, welches sich vor allem an die Case Modder mit Fenster im Gehäuse richtet. Das Board ist identisch zu anderen P4PE Varianten, kommt aber in einem schwarzen PCB daher. Ausgestattet mit dem Intel i845PE Chipsatz ist es für den Einsatz von Pentium 4 Prozessoren mit bis zu 3.06 GHz und Hyper-Threading freigegeben. Das besondere der "Black Pearl" Edition ist neben dem schwarzen PCB eine aufwendigere Verpackung, die Beigabe zwei schwarzer Airflow Kabel (IDE/FDD), ein frei drehbarer Northbridgekühler und das Instant Music Feautre, mit welchem sich auch ohne Windows Start schon Sound Funktionen nutzen lassen. Ein weiteres Goodie ist die Beigabe einer 32MB großen USB Flash Disk und der Intervideo WinCinema Software Suite, welche die Programme WinDVD, WinProducer, WinRip und WinCoder mit sich bringt.

Laut unseren Informationen soll das Board ab sofort im Handel erhältlich sein und zu einem Preis von 179 Euro über den Ladentisch wandern.
[mg]

Internet-Browser Opera 7 erschienen

Der Browser Opera steht nach Abschluß bisheriger Beta Tests nun als Final Download in der Verison 7.0 bei dem norwegischen Hersteller bereit. Neu ist unter anderem die Unterstützung von DOM level 2 und CSS2. Der ECMAScript und HTML 4.01 Support wurde ebenfalls verbessert, WML 1.3 und 2.0 werden nun auch komplett unterstützt. Genauso wie dies schon von dem Mozilla Browser bekannt ist, hat Opera 7 nun auch einen Password Mananger mit in der Tasche, welcher es erlaubt, Logindaten von bestimmten Webseiten zu speichern. Ganz neu ist auch der M2 eMail Client, welcher sogar einen Spam Filter mit sich bringt. Weitere Verbesserungen sind hier direkt beim Hersteller nachzulesen.

Bislang ist Opera 7.0 nur in englischer Sprache erhältlich, die letzte deutsche Version basiert noch auf der Opera Version 6.05. Wer sich an die englische Version nicht herantraut, muss sich also noch ein wenig auf die lokalisierte Variante gedulden. Zum Download der englischsprachigen Version für Windows mit oder ohne Java geht es hier entlang. Einen ersten Einblick in den neuen Browser hat sich Golem verschafft.
[mg]

Microsoft's Palladium unter neuem Namen

Anscheinend hat der Codename Palladium in Anlehnung an das chemische Element oder auch als Abwandlung des Planetoidennamens Pallas nicht den erhofften Erfolg gebracht. Anders ist es nicht zu erklären, warum Microsoft sein Sicherheitskonzept kurzerhand in "Next-Generation secure Computing Base for Windows" umbenannt hat. Nach Aussagen von Heise online lägen die offiziellen Gründe für die Namensänderung in der Überschattung des Konzeptes durch viele negative Meldungen, an denen natürlich auch Microsoft selbst nicht ganz unschuldig ist. Der neue Name soll wohl durch die erhöhte Aussagekraft gerade bei weniger versierten Benutzern einen positiven Eindruck hinterlassen und das viel propagierte Ziel nach erhöhter Sicherheit für den Benutzer unterstreichen.
[rl]

Intel überarbeitet sein Prozessor-Sortiment

Der Prozessor-Hersteller Intel überarbeitete sein Prozessorangebot und gab die Auslauftermine für seine älteren Modelle bekannt. Dies betrifft zum Großteil die Mobile-Varianten des Pentium III und des Celeron. So sind für den Pentium III-M mit 800/133 MHz ULV, mit 1 GHz und mit 1,13 GHz Takfrequenz die Bestellfristen auf April/ Mai diesen Jahres beschränkt, genau wie für den Celeron Mobile mit 1,13 GHz, 1,20 GHz und 1,50 GHz. Doch auch der Pentium 4-M mit 1,70 GHz bleibt nicht verschont und verschwindet wie der Desktop Pentium III mit 1,13 GHz, dem letzten Prozessor mit Tualatin-Kern, aus der Produktpalette des Herstellers.

Im professionellen Sektor gibt es ebenfalls einige Änderungen, wie man den X-Bit Labs entnehmen kann. So können der Pentium III Xeon 700 mit 1 MB oder 2 MB L2-Cache sowie der Xeon 900 mit 2 MB L2-Cache nur noch bis Juli diesen Jahres bestellt werden und verschwinden danach ebenfalls aus dem Sortiment.
[rl]

Montag, den 27. Januar 2003

Verax Kühler jetzt auch für Thoroughbred

Der auf Silentkühlungen spezialisierte deutsche Hersteller Verax kündigt für den 29.01.2003 die Verfügbarkeit des Verax P14Cu an. Dies ist eine überarbeitete Version des P14 Kühlers für AMDs SockelA Prozessoren mit einer Kupferkontaktfläche. Diese wird durch ein neuartiges Verfahren auf den aus Aluminium bestehenden Kühlkörper aufgebracht. Bei besagtem Kaltgasspritzverfahren wird eine rund 0,2 mm dicke Kupferschicht aufgebracht, was für einen optimalen Wärmeübergang zwischen Die und Kühlkörper sorgen soll.

Ein Vorteil ist außerdem das geringere Gewicht von 325 Gramm gegenüber Lösungen, die komplett aus Kupfer bestehen oder einen Kupferkern bzw. eine Kupferplatte besitzen. Verax selbst gibt diesen Kühler für sämtliche AMD Prozessoren, also auch die Athlon XP Familie mit Thoroughbredkern, in allen derzeit erhältlichen Taktungen frei. Das wäre natürlich mehr als vielversprechend, stellt Verax doch damit den Anwendern einen höchst leistungsfähigen und zudem absolut leisen Kühler in Aussicht. Die hochwertige Silentkühlung wird voraussichtlich für einen Preis von 79,99 € erhältlich sein. Weitere Informationen finden sich bei PC-Silent und Verax.
[ch]

KDE 3.1 stable verfügbar

Auf dem FTP-Server von KDE befindet sich die endgültige Fassung der Version 3.1 des beliebten Desktop Manager für Linux und andere UNIX Derivate. Der Konquerer Webbrowser unterstützt jetzt auch das vom Mozilla bekannte "Tabbed Browsing". Weiterhin wurde der IRC Client verbessert und die Übersichtlichkeit des Kontrollzentrums erhöht.

Aus der Windows Welt wurden eine Desktopfreigabe sowie ein dem "Taskmanager" vergleichbares grafisches Tool zur Prozessüberwachung übernommen. Insgesamt lehnt sich das Aussehen stark an die aktuellen Oberflächen von Windows XP und MacOS X an. Einen kleinen Eindruck über das Erscheinungsbild kann man sich hier verschaffen.


[ch]

Erste ausführliche GeForceFX Benchmarks

Heute Morgen um 9 Uhr fiel das NDA (Non Disclosure Agreement = Stillschweigevereinbarung) zur nVidia GeForceFX und in Folge dessen fanden einige Artikels mit dann natürlich den ersten ausführlichen GeForceFX 5800 Ultra Benchmarks ins Web. Erstaunlicherweise sind aber bisher nur 6 Artikel erschienen (die meisten aufgrund des Ansturms nicht unbedingt gut zu erreichen), was wohl daraus resultiert, daß nVidia derzeit nur um die 5 (!) GeForceFX-Karten zu Testzwecken zur Verfügung hat: Angeblich drei für die USA sowie jeweils eine für Großbritanien und Deutschland.

In jenen ausführlichen Benchmarks zeigt sich das schon vorab vermutete Bild, daß ohne Anti-Aliasing und ohne anisotropen Filter kaum ein Unterschied zur Radeon 9700 Pro existiert. Erst unter höheren Auflösungen - geringfügig bei 1280x1024 und stärker bei 1600x1200 - kann die GeForceFX 5800 Ultra sich Vorteile von bis zu 20 Prozent erarbeiten. Dies ist insofern erstaunlich, als daß die nominelle theoretische Speicherbandbreite der nVidia-Karte gut ein Fünftel unterhalb jener der ATi Radeon 9700 Pro liegt, was schließlich insbesondere bei höheren Auflösungen wichtig ist. Wirklich überzeugend sind diese Unterschiede auch unter 1600x1200 allerdings nicht, da es auch ein paar Gegenbeispiele gibt, wo die Radeon 9700 Pro unter dieser Auflösung vorn liegt.

Wirkliche interessant wird es also erst beim Einsatz von Anti-Aliasing und anisotropen Filter: Hier wissen insbesondere die Bildqualitäts-Vergleiche von AnandTech und Hard|OCP zu gefallen. Danach liegt die Anti-Aliasing Qualität insbesondere der höheren Modi nach wie vor bei ATi höher. Die beiden neuen Modi der GeForceFX 6xS und 8xS (mittels des aTuner auch auf GeForce3 /Ti und GeForce4 Ti verfügbar) bringen kaum Qualitätsverbesserungen, kosten aber auch die GeForceFX erheblich Performance und sind somit kaum sinnvoll. Unter dem anisotropen Filter wurden dagegen keine wirklich großartigen Qualitäts-Unterschiede zwischen ATi und nVidia festgestellt.

Die Benchmarks mit den beiden bildqualitätsverbessernden Features sind dann teilweise verwirrend: Je nach dem, welchen Test man liest, gewinnt eine andere Karte :-). Gemäß der Mehrheit der bisher vorliegenden Benchmarks geht jedoch die Performancekrone unter Anti-Aliasing und anisotropen Filter doch an die GeForceFX 5800 Ultra. Deren Vorteile liegen allerdings üblicherweise nur im Rahmen von 0 bis 20 Prozent, was doch am unteren Ende der Vorab-Erwartungen anzusiedeln ist. Nichts desto trotz entthront die GeForceFX 5800 Ultra damit natürlich die Radeon 9700 Pro an der Performance-Spitze.

Erkauft wird dieser Vorteil jedoch mit einer Lüfterkonstruktion, welcher sicherlich viele potentielle Käufer abschrecken wird. Die Erfahrungsberichte der Tester zum "FXFlow" Lüfter sind bisher alles andere als positiv - was Tom´s Hardware Guide und auch AnandTech mittels downloadbaren Audio- und Videofiles auch dokumentiert haben. Da insbesondere letztere Seite derzeit sehr schwer erreichbar ist, haben wir alle diese Dateien zusammengefasst und bieten deren Download (5 MB) von unserem Server an. Nun wird jener "Turbinensound" kaum besonders viele Anwender begeistern, womit eventuell die "kleinere" Version GeForceFX 5800 (ohne Ultra) an Interesse gewinnt, da diese wohl ohne FlowFX in den Markt kommen wird.

Verwunderlich ist allerdings, daß bisher nur AnandTech auf die Idee kam, die zur Verfügung stehende GeForceFX 5800 Ultra (500/500 MHz) auf das Niveau der GeForceFX 5800 (400/400 MHz) herunterzutakten. Mit 20 Prozent geringeren Taktraten ist die GeForceFX 5800 nur erstaunlich wenig langsamer als die GeForceFX 5800 Ultra: Unter 1024x768 nur wenige Prozent, erst in höheren Auflösungen überhalb von 10 Prozent. Selbst unter Anti-Aliasing und unter dem anisotropen Filter bleiben die Unterschiede zur GeForceFX 5800 Ultra im Rahmen von 10 bis 15 Prozent. Die bisher zur GeForceFX 5800 vorliegenden Benchmarks sind zwar äußerst gering an der Zahl, dennoch scheint es, als ob die kleinere GeForceFX ungefähr das Leistungsniveau der Radeon 9700 Pro halten könnte.

Da die Ultra-Version sich also trotz der superben Taktraten nicht wesentlich von der Radeon 9700 Pro bzw. der GeForceFX 5800 absetzen kann und letztere Karte eben ohne den FlowFX-Kühler auskommt, ist möglicherweise die kleine Variante GeForceFX 5800 der bessere Gegenspieler gegenüber der Radeon 9700 Pro. Ob dies wirklich so passt, müssen zukünftige Tests zeigen, die jetzigen sind wohl in zu großer Eile erstellt worden, da die GeForceFX-Karten den Testern vermutlich nur jeweils ein bis zwei Tage zur Verfügung standen. Zukünftige Tests werden dann klären müssen, in wie weit die normale GeForceFX 5800 wirklich eine Option darstellt.

[rg]

DivX Codec in neuer Version erhältlich

Ab sofort gibt es den DivX Videocodec in der Version 5.0.3 zum Download. Die Liste der Neuerungen und Fixes riesig. Nachstehend nur ein kleiner Auszug:

    Improved
  • The motion estimation algorithm is better optimized for High Definition resolutions (up to 1080p, or 1920 x 1080 pixel resolution
  • The pre-processing performance is now improved with with the IYUY 4:2:0 color space
    Changed
  • Removed MP4creator and the MPEG-4 file output option due to some compliance issues. This will return in our next release once these issues are resolved.
  • Removed the Intelligent IVTC functionality due to persistent problems caused by lack of variable frame rate file format support. This technology will be back soon in a new form...
  • Changed the block skipping threshold for high quantizers, which improves visual quality when high quantizers are used.
    Fixed
  • Fixed a bunch of little cosmetic bugs in the DirectShow decoder properties page.
  • Fixed a bug where the last P frame before an I frame was not displayed when Smooth Playback was selected.
  • Fixed a practically unnoticeable YUV->RGB16 color conversion rounding bug.
  • Fixed a bug that was the cause of some of VirtualDub's "Cannot Start Video Compression" errors.
  • Fixed a few issues with DivX 3.11 compatibility.
  • Modified the decoder to deal with a bug in the old OpenDivX encoder that set the scalability bit incorrectly in certain cases. The DivX decoder can now detect this problem and play the content properly.
  • Fixed a problem where some rounding operations were not done toward zero, as is required by section 7.4 of the spec. This fixed an intra case in MPEG-2 inverse quantization.
  • Fixed a bug where some frames would be corrupted by an out-of-range error.
  • Fixed several rounding issues related to MMX/SSE/SSE2 optimizations.
  • Fixed an MMX bug in RGB32 color conversion

Weitere Details und Informationen erhält man unter diesem Link. Der Download der DivX Version 5.0.3 ist hier möglich.
[pg]

EPoX kündigt die Einführung des EP-8RGA+ an

nVidias nForce2 Chipsatz ist nun schon eine Weile am Markt erhältlich und sorgte seit seiner Einführung für einen richtigen Boom. Aber obwohl bereits bei der Vorstellung nVidia die Chipsätze mit und ohne integrierte Grafikeinheit ankündigte, so fanden sich die Versionen mit IGP (Integrated Graphic Processor) bislang im Markt noch nicht ein. Damit scheint nun Schluß zu sein.

EPoX unterrichtete uns heute offiziell über die Einführung des EP-8RGA+, welches auf nVidias IGP aufsetzt. Dabei wird die Grafiklösung des Chipsatzes auf dem Leistungsniveau einer GeForce4 MX 420 bis 440 liegen und voll AGP 8X fähig sein. Darüber hinaus wird das Mainboard ebenfalls über einen separaten AGP-Steckplatz verfügen, bietet 6 PCI-Slots, onboard Lan, onboard Firewire und 6 Kanal Dolby Audio.

Die Auslieferung der 8RGA+-Serie wird in der 8 Kalenderwoche, also Mitte Februar erfolgen. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 179 €.
[pg]

Neuigkeiten aus dem Hause Lian Li

Wie vor einigen Tagen angekündigt, statteten wir Lian Li in Taiwan heute einen Besuch ab und konnten so einiges an Neuigkeiten erfahren. Zunächst erblickten wir im Vorführraum ein Gehäuse was uns fast die Sprache verschlug. Es basiert auf den schon von uns getesteten PC6089 und verfügt lediglich über eine andere Plexiglastür als das Basismodel. "Nur" eine andere Plexiglastür? Es handelt sich hierbei um eine verspiegelte Fronttür, durch die sich nur schwer hindurch blicken lässt. Leider kann das Bild den Eindruck nicht wiedergeben. Bislang stellt dieses Gehäuse ein Unikat dar, denn Lian Li ist sich nicht sicher ob eine Nachfrage besteht und hat daher auch noch keine Massenproduktion gestartet. Sollte sich ein Großhändler finden, welcher dieses Gehäuse in Stückzahlen ins Programm aufnimmt, könnte man aber recht bald mit dem Erscheinen dieses Produktes auf dem deutschen Markt rechnen.


Dieses Jahr wird Lian Li noch viele neue Modelle präsentieren, einige schaffen es allerdings nicht mehr bis zur kommenden CeBIT im März, werden dann aber offiziell auf der Computex in Taipei vorgestellt. Mit Vereinfachung der OEM/ODM Bedingung möchte Lian Li dieses Jahr mehr Firmen ins Geschäft bringen um somit stärker in den Märkten vertreten zu sein. Man darf sich also auf noch mehr neue Gehäuse freuen, sobald sich viele Interessenten für ein OEM Geschäft entschieden haben. Chieftec arbeitet nach diesem Prinzip schon länger, selber aber hat man dort lediglich Standard-Gehäuse im Programm. Mittlerweile haben allerdings viele Firmen Produkte auf dem Chieftec Grundgerüst präsentiert, siehe beispielsweise Thermaltake's Xaser II.

Ein Muster des neuen Aquarium konnten wir natürlich auch bestaunen. Es ist ein interessanter Einfall gewesen, der ursprünglich aber von einer italienischen Firma stammt. Lian Li hat sich nun von Kunden zur Umsetzung überreden lassen und fertigt das Aquarium selbst.

Darüber hinaus berichtete uns der Hersteller, dass es viele neue Fronten für das Grundgerüst des PC-60 geben wird. Zuvor hat Lian Li eine einfache Falttechnik benutzt um die Fronten herzustellen. Nun aber will man zu anderen und sehr viel teureren Techniken übergehen, was sich in einer besseren Optik auswirken soll. Lian Li scheint auch Serial-ATA "ready" zu sein, denn am heutigen Tage wurde intern ein Wechselrahmen für S-ATA Festplatten vorgestellt. Solche Festplatten sind leider bislang noch immer spärlich auf dem deutschen Markt zu finden. Deswegen lässt sich der Hersteller noch Zeit um diese Art von Produkten ausreifen zu lassen.
[ck]

Sonntag, den 26. Januar 2003

GeForce FX 5800 Ultra Benchmarks erschienen

Auf TecChannel.de sind die ersten GeForce FX Benchmarks erschienen. Allerdings dürften die Ergebnisse die hohen Erwartungen an die neue High-End-Grafikkarte aus dem Hause nVidia etwas enttäuschen, wenn man an den Wirbel denkt, der um diese Karte gemacht wurde. So liegen, wie verschiedene Ergebnisse beweisen, viele Resultate zwischen GeForce FX 5800 Ultra und ATI Radeon 9700 Pro recht nah beieinander.

Der Vorsprung im Spiele-Benchmark 3DMark 2001 SE liegt gerade einmal bei drei Prozent. nVidias neues Flagschiff kann jedoch im OpenGL-Benchmark des SPECviewperf 7.0 dem Konkurrenten mit fast 45 Prozent mehr Leistung davon ziehen, steckt im Gegenzug allerdings einen deutlichen Rückschlag von fast 30 Prozent bei DirectX 7 ein. Im Codecreatures Benchmark, der auf das aktuelle DirectX 8.1 aufsetzt, kann die GeForce FX ihre Stärken wieder heraus spielen und geht mit fast 12 Prozent in Führung. In anderen Vergleichen liegen die beiden Profikarten mit einem leichten Vorteil für nVidia in Etwa gleich auf. Ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen beider Hersteller.

Einen weiteren Vorsprung erzielt die GeForce FX 5800 Ultra bei der Leistungsaufnahme bei 3D-Applikationen. Mit 79 Watt liegt sie hier fast 39 Prozent vor der ATI Radeon 9700 Pro. Kein Wunder also, dass starke Netzteile empfohlen werden und die Kühlung so extrem ausfallen muss. Leider steht dies im Moment gemeinsam mit dem voraussichtlichen Startpreis von um die 600-700 EUR kaum in Relationen zur erbrachten Leistung. Hier muss man ATI wohl die besseren Karten zugestehen. Auch wenn sich die Preise vermutlich im Laufe der Zeit den Gegebenheiten anpassen werden, ist es schwer zu sagen, ob nVidia seine Performance-Krone noch lange behalten kann. Hier dürften die schon in Aussicht gestellten R350-Chips von ATI schwer im Magen liegen, wenn sie wirklich das halten, was erste Gerüchte versprechen.

Update: Der tecChannel hat den Artikel wieder zurückgezogen, dieser wird erst am Montag um 9 Uhr wieder veröffentlicht. Dann wird es vermutlich auch von anderen Quellen entsprechende Artikel geben. Weitere GeForce FX Benchmarks gibt es im übrigen auch im 3DCenter Forum.
[rl]

AMI Bios kommt mit und ohne TCPA

Nachdem wir vor einiger Zeit über das geplante AMI Bios mit TCPA-Unterstützung berichtet haben, scheint nun festzustehen, dass es in zwei Varianten - sowohl mit TCPA als auch ohne - zur Verfügung gestellt werden soll. Dies konnte man der Antwort auf eine diesbezüglich gestellte Anfrage an American Megatrends im 3D-Center-Forum entnehmen. Danach liegt die Entscheidung, ob TCPA verwendet werden soll, nicht bei AMI sondern bei den Mainboard-Herstellern, welche je nach Motherboard das entsprechende Bios nehmen werden. Dies ist möglich, da das Bios modular aufgebaut ist und so verschiedene Teile einfach ausgegliedert werden können.

Nun bleibt nur noch zu hoffen, dass die Mainboard-Hersteller diese Möglichkeiten auch nutzen werden und so neben den ungeliebten "High-Security"-Boards mit TCPA auch normale Mainboards in den Handel bringen werden. Sollten die Verkaufszahlen dann entsprechend gegen die ungewollte Sicherheit ausfallen, sehen vielleicht auch die letzten ein, dass solch eine strenge Kontrolle im Desktop-Bereich nichts zu suchen hat. Um dies zu erreichen muss jedoch noch viel mehr für die Aufklärung über das Risiko TCPA getan werden.
[rl]

Samstag, den 25. Januar 2003

Neuer Artikel online: Das SND-Syndrom

Aufmerksamen Lesern von Overclocking-Foren wird der Begriff in letzter Zeit sicher schon einmal untergekommen sein: "Sudden Northwood Death Syndrome", kurz "SNDS" oder SND-Syndrom. Dabei handelt es sich ein Problem, von welchem Hardcore-Overclocker berichten: Das plötzliche und entgültige Ableben von zumeist sehr weit übertakteten Pentium 4 Northwood Prozessoren. Dahinter steckt jedoch kein neuer Übertaktungsschutz des Herstellers, sondern ein physikalischer Effekt, die Elektromigration, wie unserem Artikel zu entnehmen.

zum Artikel
[rg]

SiS durch Pentium 4 Chipsätze im Aufwind

Die taiwanesische Chipschmiede Silicon Integrated Systems (SiS) ist vor allem für ihre Pentium 4 Chipsätze bekannt. Seit dem SiS645 Chipsatz ist man fest im Markt vertreten, und die Nachfolger SiS645DX und SiS648 etablierten sich im Mainboardsegement ebenfalls sehr gut. Grund hierfür war zu allererst wohl der günstige Preis, aber auch die Stabilität und Geschwindigkeit konnte so manchen Mainboardhersteller von den SiS Produkten überzeugen. So kann man heute doch einen nicht allzukleinen Marktanteil um die 20 Prozent im Pentium 4 Chipsatzbereich vorweisen, letztendlich aber auf Kosten des Profits. Denn nur durch die harte Preispolitik konnte man diesen Wert erreichen.

Mittlerweile hat SiS erneut neue Chipsätze für Pentium 4 CPUs auf den Markt gebracht (vor allem SiS R658, SiS655), welche sich im HighEnd Bereich etablieren sollen und somit auch größere Gewinne abwerfen könnten. Im Vergleich zu bestehenden Intelchipsätzen kann man aber weiterhin ein Paar Pluspunkte für sich verbuchen. Denn die Chipsätze des taiwanesischen Herstellers müssen sich in der Leistung vor dem großen Konkurrenten nicht verstecken, zudem bieten sie so machnes Zusatzfeature mehr und sind für die Mainboardhersteller durch den immernoch kleineren Preis durchaus attraktiv. Aus diesem Grunde ist es auch kaum verwunderlich, dass große Mainboardhersteller wie ASUS und MSI Produkte mit neuen SiS Chipsätzen im Programm haben.

Letztendlich lässt sich sagen, dass SiS momentan sehr gut im Markt plaziert ist und eine breite Akzeptanz erfährt, so dass man auch den durchschnittlichen Verkaufspreis der Chipsätze anheben kann, ohne das Risiko eingehen zu müssen, eine breite Masse an Kunden zu verlieren. Insofern dürfte die Zukunft für SiS im Pentium 4 Chipsatzmarkt eher gut als schlecht aussehen.
[mg]

Update zum Thermaltake Xaser III Review

Nachdem in unserem Test zum Thermaltake Xaser III ein paar Fragen aufgekommen waren, hat Thermaltake dazu nun Stellung genommen. Uns war aufgefallen, das schon wieder, wie im Xaser II, die falschen Lüfter eingebaut wurden. Unserer Vermutung nach handelte es sich hierbei darum, das Thermaltake alle ihre vorinstallierten Lüfter mit "8025" labelt, wobei 80 für die 80 mm Breite/Höhe steht und 25 für die Dicke von 25 mm. Thermaltake bestätigte dieses, es handelt sich in der Tat um ein internes Label, welches in dieser Form auf die Lüfter geklebt wird. Bei den in das Serienmodell eingebauten Lüftern handelt es sich also wirklich um die "TT-A1420" und haben demnach auch seine Spezifikationen.

Inzwischen sind auch erste Preise im Netz aufgetaucht, wobei sich der Xaser III je nach Modell von 185 bis 249 Euro (ohne Netzteil) einstufen ließ. Ein wirkliches Schnäppchen wird er dadurch nicht, bedenkt man aber die Vielfalt der Feature werden sich auf jeden Fall einige Freunde des Gehäuses einfinden. Nach einigen Diskussionen in verschiedenen Foren scheint das Xaser III aber doch nicht so gut anzukommen wie erwartet. Viele User beschreiben, das ihnen die Front doch ein wenig zu auffällig sein würde und der Innenraum sich besser an die originalen Gehäuse von Casetek halten solle, anstatt die Veränderungen von Thermaltake in sich tragen zu müssen.

Maxpoint bestätigte uns derweil, das sie der General-Distributor für den Thermaltake Xaser III in Deutschland sein würden, man werde es aber nicht nur bei dem Xaser III belassen und das Sortiment von Thermaltake-Produkten auf jeden Fall ausbauen.
[ck]

Freitag, den 24. Januar 2003

UMC besitzt 15 Prozent von SiS

Die X-Bit Labs berichteten, dass UMC nun einen 15 prozentigen Anteil an SiS besitzt. Dies resultiert daraus, dass der Halbleiterhersteller UMC, der schon zuvor mit fünf Prozent an dem Unternehmen beteiligt war, weitere zehn Prozent der Aktien im Wert von über 100 Millionen Dollar gekauft hat. Nun kann man vermuten, dass man mit diesen Käufen bezweckt, an mehr Einfluss in den Reihen von SiS zu gelangen und so Entscheidungen durchzusetzen, welche dem Unternehmen einige Vorteile bringen könnten. Sollte UMCs Interesse darin liegen, alle Halbleiter-Wafer für den in Hsinchu ansässigen Partner herzustellen, erscheint es sehr wahrscheinlich, dass SiS das eigene 200mm-Werk verkauft, besonders wenn 15 Prozent der Teilhaber dies so möchten. Betrachtet man parallel dazu die Verhandlungen mit ALI, entsteht durchaus der Eindruck, dass man sich hier günstig positionieren möchte, um so mit VIAs Produktionspartner TSMC konkurrieren zu können.
[rl]

ATi R350 Chip bereits ab März?

ATis Auffrischung des R300 Chips lässt vielleicht gar nicht mehr so lange auf sich warten. TheInquirer hat neue Informationen zum Nachfolger R350 ausgegraben, welche besagen, dass der neue Grafikchip schon Anfang März auf den Markt kommen soll. Dies würde natürlich deutlichen Druck auf nVIDIAs GeForceFX Grafikkarte ausüben, welche in geringen Mengen zwar schon ab diesem Monat zu kaufen sein dürfte, eine große Verbreitung aber wohl auch erst ab März gewährleistet werden kann. Die Informationen von TheInquirer sagen auch aus, dass der R350 die GeForceFX in 8 von 10 Benchmarks schlagen soll. Dies sollte man allerdings mit Vorsicht genießen und auf erste nachvollziehbare Benchmarks warten.

Aber die Meldung bei TheInquirer hält auch noch weitere Informationen bereit. Man munkelt bei der Namensgebung über Radeon 9800 oder 9900, was auch nicht ganz abwegig ist. Von der technischen Seite her lässt sich entnehmen, dass ATi ihre R350 Grafikkarten gerne mit 400 MHz GPU- und 400 MHz Speichertakt ausliefern würde, wobei ersteres für einen 0,15µm Grafikchip schon eine enorm guter Wert wäre. Schlußendlich hat man auch noch eine Info über den Preis einer 128MB Karte bereit. Diese soll zu Beginn 400 Euro kosten, wie teuer die 256MB Variante werden könnte, ist noch nicht bekannt.
[mg]

Lian Li stellt Aquarium für den PC her

Lian li scheint es ja schon immer auf den besonderen Markt für PC Hardware abgesehen zu haben und genau das stellt man nun wieder einmal unter Beweis. Der Hersteller von Aluminiumgehäusen setzt nun neuen Grenzen indem er einen serienreifen Wassertank mit Zierfischen in das Computergehäuse einbaut. Es wird ein Paket geben, indem sich alles befindet was man für sein PC-Aquarium braucht. Damit man das Aquarium nicht auch noch in das Gehäuse einbauen muss, lieftert Lian Li die gesamte Seitentür mit. Im Lieferumfang wird das Aquarium mit der Seitentür sein, eine Kaltlichkathode um für das richtige Licht zu sorgen, eine Wasserpumpe damit auch für die richtigen Bläßchen gesorgt wird, ein paar Zierfische und natürlich der "Meeressand", der auf den Boden des Aquariums gehört.


Desweiteren hat Lian Li uns darüber informiert, dass für dieses Jahr bis zu sechs weitere Gehäuse geplant sind. Diese werden nicht nur auf dem Grundgerüst des PC60 aufbauen, sondern ein komplett neues Grundgerüst bekommen. Neue Fronten für das alte Grundgerüst wird es natürlich auch geben. Lian Li hat uns am Montag den 27.01.03 zu sich eingeladen um schonmal vorab ein paar Modelle besichtigen zu können. Dann werden wir natürlich auch mit einem Sample des Aquariums ausgestattet. Somit steht einem Review nichts mehr im Wege. Erste Bilder des Aquariums können auf der amerikanischen Seite 3DGameman betrachtet werden. Das Aquarium wird von Lian Li's deutschem Distributor Alternate zu einem Retailpreis von ca. 100 Euro angeboten werden.
[ck]

Donnerstag, den 23. Januar 2003

nVidia Detonator 42.70 und 40.52 aufgetaucht

Es sind einmal wieder zwei neue Beta-Versionen des Detonator Treibers für die nVidia-Grafikkarten im Internet aufgetaucht. Sie sollen bereits die demnächst erwarteten GeForce FX und Quadro FX Grafikkarten unterstützen. Auch für die später erscheinenden Mainstreamchips NV31 und NV34 sollen mit dem Treiber bereits geeignet sein. Die 42.70 ist für Windows 2000/XP und trägt das Datum vom 16. Januar, wogegen die 40.52 für Windows 9x/ME auf den 10. September datiert ist (sie wird teilweise fälschlicherweise als 42.52 bezeichnet).

    nVidia Detonator 42.70 für Windows 2000/XP
    nVidia Detonator 42.51 für Windows 2000/XP
    nVidia Detonator 40.52 für Windows 9x/ME
[rl]

UnitedLinux gewinnt HP als Technologiepartner

Hewlett-Packard schließt sich UnitedLinux als Technologiepartner an, wie man der Pressemitteilung auf deren Homepage entnehmen kann. Sie sind nun nach AMD und IBM das dritte Industrie-Unternehmen, welches der UnitedLinux-Initiative in technischen Ausschüssen mit Rat und Tat zur Seite stehen wird. Des Weiteren beteiligen sie sich an den Marketing-Aktivitäten und bekommen Zugriff auf zukünftige UL-Produkte.

UnitedLinux machte es sich zur Aufgabe, in Zusammenarbeit mit der SCO Group, Connectiva, TurboLinux und SuSE ein gemeinsames Linux-Basis-System für den professionellen Einsatz zu entwickeln, das einem einheitlichen Standard entspricht, um so gemeinsam eine größere Zielgruppe zu erreichen.

Durch die Tatsache, dass sowohl HP als auch AMD und IBM zu den Mitgliedern der Trusted Computing Platform Alliance (TCPA) zählen, entsteht der Verdacht, dass sich eventuell auch UnitedLinux in diese Richtung bewegen könnte. Allerdings gibt es dazu weder handfeste Informationen von UnitedLinux noch Hinweise von anderen Quellen, die die Vermutung nur Ansatzweise bestätigen würden.
[rl]

Western Digital verleiht Caviar Serie neuen Schliff

Die Western Digital Corp. hat neue Harddisks für den Endverbraucher vorgestellt, welche aus Magnetscheiben mit jeweils 80GB aufgebaut sind. Die neue Western Digital Caviar Festplatten arbeiten mit 7.200 RPM und sind in den Kapazitäten 80GB, 120GB, 160GB, 200GB und 250GB erhältlich. Für das 250GB Modell musste man allerdings ein wenig tricksen und hat die Kapazität der Magnetscheiben von 80GB auf 83GB angehoben. Damit hat man von der Festplattengröße nun auch auf Maxtor aufgeschlossen, deren 250GB Modelle schon länger auf dem Markt sind. Neben den Standardversionen mit 2MB Cache wird es auch wieder Special Edition Harddisks geben, welche über ganze 8MB an Cache verfügen.

Erste Festplatten der neuen Caviar Serie werden ab dem nächsten Monat zu den Händlern verschickt. Über Preise ist allerdings noch nichts bekannt.
[mg]

Erstes SiSR658 Mainboard kommt von ABIT

Mit dem SI7 Mainboard stellt ABIT als weltweit erster Mainboardhersteller ein Board auf Basis des R658 RAMBUS Chipsatzes aus dem Hause SiS vor. Die Platine für Pentium 4 CPUs mit Dual-Channel RAMBUS Interface unterstützt PC1066-RDRAM, soll aber auch schon mit PC1200-RDRAM arbeiten können. Ein weiteres Features der Northbrigde ist der Support von AGP 8x und 4i-Bank-RDRAMs, welcher in der Produktion günstiger ist als die herkömmliche RDRAM Module. Da aus ABITs Internetseiten noch keine Details zu dem Board verfügbar sind, müssen wir uns auf die Pressemitteilung seitens SiS berufen, in welcher von Gigabit LAN, Serial ATA und IEEE 1394a Support die Rede ist.

Ab wann der neue Schlitten für RAMBUS Module und Pentium 4 CPUs in die Läden kommen wird, ist bis dato noch unbekannt. Aus der Pressemitteilung kann man nur entnehmen, dass das Board nun auf den Markt kommen soll. Auch über den Preis ist keine Information bekannt.
[mg]

Barton kommt am 10. Februar

Wir berichteten bereits vor ein paar Tagen über die Vorstellung des neuen AMD Athlon XP Prozessors mit Barton Kern, welche für den Februar angesetzt ist. Bislang war es allerding noch nicht ganz klar, ob der Barton nun am 7. Februar oder erst am 10. Februar vorgestellt werden soll. Doch nach dieser Meldung von AMDZone scheint sich nun der 10. Februar als Starttermin heraus zu kristallisieren. Auch über die CPU Bezeichnungen und Preise sickerten ein Paar Informationen durch, welche wie folgt aussehen:

  • AXDA2500DKV4D - 169.00 US-Dollar
  • AXDA2800DKV4D - 364.00 US-Dollar
  • AXDA3000DKV4D - 571.00 US-Dollar
  • AXDA2500BOX - 177.00 US-Dollar
  • AXDA2800BOX - 372.00 US-Dollar
  • AXDA3000BOX - 579.00 US-Dollar
Sowohl der Athlon XP 2500+, 2800+ als auch das 3000+ Modell sollen zur Vorstellung des neuen Prozessortyps sofort erwerbbar sein, der Athlon XP 3000+ allerdings nur in limitierter Stückzahl. Ob AMD aber auch mit der Nachfrage des 2500+ und 2800+ Prozessors nachkommen kann, muss sich erst noch zeigen. In etwas mehr als 2 Wochen wissen wir mehr.
[mg]

Mittwoch, den 22. Januar 2003

Viele neue Details zu Palladium

NoTCPA.orgBei Heise berichtete man wieder einmal über den Alptraum vieler PC-User – Palladium. Heise waren auf einem Workshop von Microsoft in Berlin und konnten dort allerhand über die zukünftigen Sicherheitslösungen vom Softwaregiganten und seinen Partnern erfahren. So erklärte ein Sicherheitsexperte unter anderem, dass Palladium nur die technischen Grundlagen bereit stellt. Zu welchem Zweck diese Möglichkeiten später verwendet werden, läge in der Hand der "Menschheit".

Die Basis von Palladium besteht aus zwei wichtige Bereichen: Der sichere und dem normale Bereich. Durch sie ist es auch weiterhin möglich, im ungeschützten Teil des Systems Musik-Dateien oder Videos abzuspielen. Obwohl als ökonomisch nicht sinnvoll degradiert, sei es jedoch auch nicht auszuschließen, dass man Software und Inhalte erstellt, die nur auf Palladium-Systemen funktionieren. Weiterhin ebnen Module wie das Digital Rights Management (DRM) im Zusammenspiel mit Palladium völlig neue Wege. So könnte man im einfachsten Fall versendete E-Mails nach definierten Zeitspannen automatisch löschen oder den Ausdruck von Dokumenten verhindern. Was vielleicht noch alles machbar wäre, bleibt der Fantasie des Anwenders überlassen.

Trotzdem beschwichtigen die Entwickler weiterhin das Hauptziel von Palladium: Den Schutz vor Viren, Trojanern, Würmern und all dem anderen böswilligen Gesindel, welches sich im Internet herumtreibt. Prinzip sei es, mit Hilfe des Kerns "Nexus" und dem Prozessor, der an den TCPA-Chip gebunden ist, für Palladium entwickelte Software im geschützten Bereich des Systems auszuführen und so die Systemintegrität zu gewährleisten. Die Entwickler der Software geben in festgelegten Richtlinien an, wie sich die Software unter welchen Umständen verhalten soll. Zusätzlich soll es auch übergeordnete Richtlinien von vertrauenswürdigen Dritten geben. Microsoft selbst wolle keine Zertifikate vergeben.

Die Zielgruppe für Palladium soll besonders bei Unternehmen liegen, welche durch dieses Sicherheitssystem grundlegende Rechte am PC festlegen und so eine erhöhte Sicherheit des gesamten Unternehmens erreichen könnten. Doch auch der Enduser soll von einer besseren Privatsphäre profitieren.

Trotz des ausführlichen Berichtes seitens Heise scheinen jedoch viele Fragen immer noch nicht geklärt. Obwohl wieder einmal beteuert wurde, dass an erster Stelle die Sicherheit des Benutzers steht, fällt es immer noch schwer, das Risiko zu akzeptieren, welches sich tatsächlich hinter dem Ganzen verbirgt. Wie weit reicht der Einfluss von Palladium wirklich? Wird es manipulierbar sein? Und wie lange kann man sich dem Sicherheitswahn der Hersteller entziehen, wenn die Technologie erst einmal Einzug gehalten hat? Warum liegt dem Hersteller so viel an der Sicherheit des Anwenders?

Auch wenn man die Vorteile für große Unternehmen durchaus akzeptieren kann, vermag dies im Schatten der vielen Risiken im Bezug auf die Einschränkungen der privaten Nutzer nicht zu begeistern. Eines scheint jedenfalls festzustehen: Palladium rückt immer näher und der Leidtragende wird am Ende der kleine Anwender sein.
[rl]

Taktgeber verhinderte die Einführung des Hammer

Die Gerüchteküche The Inquirer will erfahren haben, warum AMD bisher seine zukünftigen Hammer-Prozessoren nicht einführen konnte. So hätten sie bei einem Besuch in der Fab30 in Dresden mitbekommen, dass die ersten Prozessor-Kerne, die auf der Computex Taipei letztes Jahr präsentiert wurden, ein schwerwiegendes Problem mit dem Taktgeber gehabt hätten.

Es war bereits bekannt, dass der Prozessor-Takt erst einmal bei 800 MHz gelocked werden sollte. Von Seiten AMDs hätten die Gründe natürlich nicht beim Taktgeber gelegen. Man habe die Mainboardhersteller bei der Stange halten wollen und verhinderte deswegen, dass die Exemplare übertaktet werden konnten. Letztendlich scheint allerdings doch der Taktgeber die Ursache allen Übels zu sein, welche jedoch, so vermutet man, endlich aus der Welt geschafft wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass AMD nach monatelangem Steigern der Erwartungshaltung und vielen ernüchternden Nachrichten in der Presse endlich die angekündigten Prozessoren an die ungeduldig wartende Kundschaft liefern kann.
[rl]

VIA stellt den Nehemiah C3 Prozessor vor

VIA Technologies hat heute eine neue, überarbeitete Version ihres C3 Prozessors mit 1.0 GHz vorgestellt. Der neue C3 Prozessor basiert auf dem Nehemiah Kern und wird in einem 0,13µm Prozess hergestellt. Bei gleicher Taktfrequenz soll er im Vergleich zu seinem 0,15µm Vorgänger Ezra in Anwendungen um bis zu 20 Prozent schneller arbeiten, bei 3D-Spielen sogar um bis 73 Prozent. Die Mehrleistung resultiert nach VIA Angaben aus der Implementierung der SSE Multimedia Extensions, der neuen Architektur bestehend aus 16 Pipeline Stages, einer Sprungvorhersage mit den Namen StepAhead und einem verbessertem 64KB großem L2-Cache. Der Stromverbrauch soll dabei auch nur 11.25W betragen und so sehr leise Arbeitsumgebungen ermöglichen.

Neu ist auch eine integrierte Verschlüsselungseinheit mit dem Namen "PadLock". Diese dient als Zufallszahlengenerator für Zahlenwerte, welche man laut VIA für sicheres Surfen im Web, Erstellen von kryptische Zahlenwerten und Protokolle gebrauchen kann, welche Zufallszahlen benötigen. Der Vorteil sei, dass die Zahlen nicht per Software entstehen, sondern aus dem elektrischen Rauschen im Chip erstellt werden.

Verkauft werden die neuen Prozessoren für den Sockel370 im klassischen CPGA Gehäuse aus Keramik oder im Enhanced BGA Gehäuse. Der Preis für die 1 GHz Version soll für OEM Abnehmer nur 45 US-Dollar betragen.
[mg]

Über die Chipausbeute bei AMD

...berichten die x-bit labs. Laut den neusten Informationen beträgt die Yield (CPU Ausbeute pro Wafer) der aktuellen Thoroughbred CPUs sehr gute 80 Prozent, was wirklich ein guter Wert ist. Die Kosten für einen Prozessorkern belaufen sich nach den Angaben damit auf unter 10 US-Dollar, was AMD im Endeffekt viel Spielraum bei ihrer Preisgestaltung ermöglich. So sollte der Preiskampf mit Intel gut kontrollierbar sein, ganz im Gegensatz zum MHz Rennen, wo Intel die Nase vorn behält.

In der Meldung kann man auch ein Paar Informationen zu den AMD K8 Hammerprozessoren entnehmen. Dort ist die Ausbeute an Chips noch nicht so gut, man spricht von ausreichenden Ergebnissen. Doch das Hauptproblem bei den neuen K8 Hammer Prozessoren ist der Takt. So schafft es AMD nicht, den Hammer mit hohen Frequenzen zu betreiben. Aus diesem Grunde kommen auch erst die Opteron Serverprozessoren auf den Markt, bei denen der Takt nicht unbedingt so wichtig ist wie bei den Desktop CPUs Athlon 64.
[mg]

Samsung präsentiert erstes 4GB DDR-Speichermodul

Samsung Electronics hat in einer Pressemitteilung das weltweite erste DDR-Speichermodul mit einer Kapazität von 4GB angekündigt. Das Modul besteht aus den 36 Bausteinen mit einer Kapazität von 1GBit, welche in einem 0,10µm Prozess hergestellt werden, und ist für DDR266 und DDR333 Systeme erhältlich. Samsung sieht den neuen Speicherriegel vor allem für Server, Workstations oder Supercomputer vor. Der Enduser wird die 4GB Speicher zu Hause dagegen wohl kaum gebrauchen, zudem ist der Betrieb mit heutigen Betriebssystemen nur eingeschränkt möglich und Preis für die Module sehr teuer.

Die Massenproduktion der 1GBit Speichermodule, wovon erste Muster bereits im Dezember letzten Jahres vorgestellt wurden, soll in der 2. Jahreshälfte 2003 beginnen. Bis zur breiten Verfügbarkeit der 4GB Module dürfte damit noch etwas Zeit ins Land verstreichen.
[mg]

Neuer Artikel online: Thermaltake Xaser III

Lange wurde auf das neue Xaser-Gehäuse von Thermaltake gewartet, nachdem schon der Xaser II deutliche Akzente setzen und sich schnell eine eigene Fangemeinde aufbauen konnte. Nun endlich steht der Nachfolger Xaser III kurz vor der Auslieferung und wir hatten die Gelegenheit, ein Sample des neuen Thermaltake-Gehäuses begutachten zu dürfen. Was sich Thermaltake bezüglich der Optik an neuem hat einfallen lassen, deutet nachfolgendes Bild schon an, wie sich zudem die "inneren Werte" gestalten und was es sonst noch zum Thermaltake Xaser III zu sagen gibt, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Dienstag, den 21. Januar 2003

nVidia Quadro FX angekündigt

Der Grafikkartenhersteller nVidia verkündet in einer aktuellen Pressemitteilung den offiziellen Release der Quadro FX Serie, die besonders für den professionellen Workstation Markt gedacht ist und zum Beispiel für CAD-Anwendungen optimiert wurde. Sie wird in zwei verschieden Versionen als Quadro FX 1000 und 2000 erscheinen und von namhaften Herstellern wie Leadtek, Elsa und PNY vertrieben.

Die Quadro FX wird wie die GeForce FX mit DDR-II-RAM und acht Pixel-Pipelines bestückt sein. Wie bei PNY zu lesen ist, werden im Gegensatz zum angekündigten 8x Full-Scene-Antialiasing der GeForce FX die Quadro-Karten 16x FSAA unterstützen. Die Quadro FX 1000 und 2000 selbst unterscheiden sich hauptsächlich durch den Dual-Link DVI Anschluss, welcher es erlaubt über einen Ausgang zwei QXGA Displays mit Auflösungen jenseits 2048 x 1536 Bildpunkten anzuschließen. Des Weiteren besitzt die Quadro FX 2000 eine Option, die durch die Syncronisation von Bildfrequenz und Framerate das "Image Tearing" über große Bildflächen bestehend aus mehreren Monitoren verhindert.

Laut Pressemitteilung sollen die beiden Quadro-Karten ab Anfang Februar verfügbar sein.
[rl]

OpenOffice in Version 1.0.2 erschienen

Die Opensource-Variante von StarOffice ist in einer neuen Version 1.0.2 erschienen. Änderungen belaufen sich, soweit bekannt besonders auf Geschwindigkeitsoptimierungen und Bugfixes. Neue Funktionen und Features scheinen nicht eingeflossen zu sein. Weitere Informationen hierzu findet man in den Release Notes. Allerdings steht im Moment nur die Englische Variante zur Verfügung. Die deutsche Version wird zu einem späteren Zeitpunkt nachgelegt.

Das Office-Paket bietet ähnlich wie das verbeitete Mircosoft Office neben reiner Textverarbeitungssoftware Programme zur Erstellung von Präsentationen, Tabellenkalkulationen und Bildern. Es ist für verschiedene Betriebssystem wie Windows, GNU/Linux und MacOS erhältich und kann kostenlos vom Server des Projektes und verschiedenen Mirrors heruntergeladen werden.

    OpenOffice 1.0.2 (englisch)
[rl]

Spekulationen über NV31 und NV34

Die X-bit labs spekulieren über die DirectX 9.0 Fähigkeiten der kommenden low-cost-Varianten der GeforceFX. Der mit der Codebezeichnung NV31 bekannte Chip ist als Konkurrenz zu den derzeit recht erfolgreichen ATi Modellen 9500 PRO und 9700 gedacht. Leistungsmäßig wird er sich auf Ti4600 Niveau bewegen, allerdings mit deutlich gesteigerter Antialiasing und Anisotropischen Filter Leistung. In diesem Bereich ist ATi derzeit Performancespitzenreiter.

Die NV34 Variante ist vom Leistungsniveau eine Stufe tiefer angesiedelt und wird wahrscheinlich in einer Mobilvariante bzw. zu einem späteren Zeitpunkt als integrierte Grafiklösung erscheinen.

Beide VPUs (Visual Processing Unit) werden allerdings nicht den kompletten Featuresatz der GeforceFX in Hardwareform enthalten, sondern diese über einen Softwaremodus zur Verfügung stellen. Zumindest mutmaßt dies der Autor von X-bit. Unserer Meinung nach sind hierbei eher die "DirectX 9.0+ Features" gemeint. Im Jahre 2003 wird es sich kein großer Grafikkartenhersteller leisten können einen nicht 100% DirectX9 fähigen Chip vorzustellen. nVidia kann aber durch die Beschränkung auf die DX9 Basisfeatures kostengünstigere Grafikchips mit einer geringeren Transistorzahl auf den Markt bringen als die derzeitigen 500€+ Varianten der GeforceFX.
[ch]

ALi, SiS und VIA noch immer ohne FSB 800 Lizenzen

Das vergangene Jahr hatte sich im Chipsatzsegment für Intel sehr positiv entwickelt. So wird von einem Marktanteil von etwa 70 % zugunsten von Intel berichtet, SiS soll ca. 20 Prozent der Pentium 4 Chipsätze abgesetzt haben und die verbleibenden 10 % teilten sich die Hersteller VIA und ALi unter sich auf. Möglicherweise könnte sich das gerade erst gestartete Jahr 2003 noch positivier für den Chipgigangten Intel auswirken.

Intels neue Pentium 4 Prozessoren mit 800 MHz FSB stehen vor der Tür und werden in wenigen Monaten mit Intels Dual Channel DDR333 Chipsatz, Codename Springdale, erwartet. Allerdings, sollen die Hersteller ALi, VIA und SiS derzeit noch komplett ohne Lizenzen für Chipsätze mit diesem FSB dastehen.

Während, wie wir erst zuvor berichteten, dieser Umstand für ALi vorerst weniger wichtig erscheinen dürfte und die bisherigen Streitigkeiten zwischen Intel und VIA, bezüglich Pentium 4 Chipsatz Lizenzen, etwaige Verhandlungen nicht eben in einem guten Licht erscheinen lassen, so könnte sich das Fehlen einer Lizenz für SiS gerade zu als ernstes Problem entwickeln. Eben SiS ist derzeit der einzig wahre Kontrahent für Intel in diesem Bereich und auf Grund der Preisgestaltung bei Herstellern und Anwendern gerne als Plattformhersteller gesehen.

Sollte es SiS allerdings nicht gelingen, eine Lizenz zu erhalten, so dürften sich beide Interessengruppen recht schnell distanzieren. Kaum ein Hersteller würde weiterhin in die Entwicklung und Fertigung wenig zukunfts- und absatzträchtiger Chipsätze investieren, die mit aktuellen Prozessoren nicht umgehen können. Ein ähnliches Verhalten könnte sich über kurz oder lang bei den Käufern zeigen, nämlich mangelndes Interesse.

Es bleibt also abzuwarten, wie sich hier etwaige Verhandlungen gestalten werden. Wir sind sicher, dass ähnlich wie Intels Hyper-Threading-Technologie, SiS sehr an einer Lizenzierung interessiert ist und bereits in Verhandlungen getreten ist.
[pg]

ALi orientiert sich neu

Um den taiwanesischen Chipsatzhersteller ALi wurde es im vergangenen Jahr recht ruhig. Hier und dort gab es immer wieder einmal Ankündigungen in Richtung neue Chipsäetze für Intel oder AMD Prozessoren, letztlich waren es jedoch die Hersteller VIA, SiS und Intel, welche den Markt mit neuen Produkten "fluteten".

Wie die DigiTimes erfahren haben, wird ALi sich wohl neu am Markt orientieren und dabei Schwerpunkte auf den Bereich Multimedia Produkte legen. Die Chipsatzsparte will man natürlich als Ergänzung weiter fort führen und vorantreiben, allerdings nicht mehr mit absolutem Augenmerk. Gerade für den Chipsatzbereich hält der Hersteller zur Zeit Ausschau nach zwei oder drei Partnern. Bei der Auswahl dieser Partner legt ALi, mehr Wert auf technologische Möglichkeiten und Fertigungstechniken, als auf Kapitalkräftigkeit.

Ein möglicher Partner wäre wohl UMC (United Microelectronics Corporation), welche derzeit die weltweit zweitgrößte Chip Fertigungsstätte darstellt. Nach Angaben von ALi stünde man in diesbezüglichen Verhandlungen mit UMC, bei welchen auch SiS fertigen lässt. Eben letzter Punkt lässt sehr viel Raum für Spekulationen, denn so könnte durchaus auch eine Verbindung zwischen SiS und ALi angedacht werden, was ALi derzeit allerdings dementiert.

Für UMC würde eine solche Partnerschaft allerdings auch Vorteile anbieten, würde sich doch eine Allianz UMC / SiS / ALi als sehr konkurrenzfähig gegenüber TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) zeigen, bei welchen VIA fertigen lässt.
[pg]

Montag, den 20. Januar 2003

Aeolus GeForce FX für Februar angekündigt

Der Grafikkarten- und Mainboard-Hersteller AOpen kündigte in einer aktuellen Pressemitteilung seine nächste high-end Grafikkarte namens Aeolus GeForce FX für den kommenden Februar an. Sie arbeitet bei einem GPU-Takt von 500 MHz und einer Speicherfrequenz von 1000 MHz und wird mit 128 MB DDR-II-Speicher ausgerüstet sein. Sie erscheint sowohl mit VGA als auch DVI Anschluss, welche den Betrieb von zwei Monitoren gleichzeitig gestatten werden. Als Kühlsystem kommt ein Turbolüfter auf einer Heatpipe zum Einsatz. Weiterhin gibt es einen Video Ein- und Ausgang für das zukünftige Flagschiff sowie ein Softwarepaket, welches WinDVD und WinProducer enthält. Zu welchem Preis das Produkt auf den Markt gelangen wird, ist derzeit noch nicht bekannt.
[rl]

FreeBSD in Version 5.0 erschienen

Das freie Betriebssystem FreeBSD ist in der stabilen Version 5.0 erschienen. Neu sind die erstmalige Unterstützung von Sparc64 und IA64 Plattformen. Des Weiteren verbesserten die Entwickler die Multi-Prozessor-Fähigkeiten des Systems und fügten eine Menge neue Features hinzu. So musste bisher nach einem unsauberen Shutdown beim nächsten Start des Betriebssystems das Dateisystem überprüft werden und verzögerte so den Bootvorgang spürbar. Seit dieser Version gibt es einen Dienst, der nach dem Boot den Check im laufenden Betrieb vornehmen kann, so dass sich die Ausfallzeit wesentlich verkürzt. Weiterhin unterstützt das Unix-Derivat Bluetooth, ACPI und Firewire. Weitere Details gibt es in den Release Notes.

FreeBSD kann entweder käuflich erworben werden oder als CD-Image direkt vom offiziellen FTP-Server oder diversen Mirrors herunter geladen werden.
[rl]

Sonntag, den 19. Januar 2003

<< Filenews >>

System/Tweaking - Tools
MR Tech Systray v 2.1.0 Beta 19.1 - Multiuse Systemtool
Simplyzip v 1.1 Beta 18 - Packprogramm
SidebarXP v 1.0 Beta - Desktoperweiterung
Hide Folders v 2.4 Beta 2 - Ordnerverwaltung
Codename: Dashboard v 1.0 Final - Desktoperweiterung
Monitor Tester v 2.01
VNC for Windows v 3.3.6 - Remote Controltool
RivaTuner v 2.0 RC 12.1 - Grafikkartentreibertweaker
ServerDoc v 0.68 Beta - Serverüberwachungstool
NeoTweak XP v 0.9 Beta - Win2K/XP Tweaker
MotherBoard Monitor v 5.2.2.0 - Systemüberwachungstool
Tweak-XP Pro v 2.0.7 - Win2K/XP Tweaker (Shareware)
jv16 PowerTools v 1.2 RC2 Build 174 - Registrycleaner/Systemtool
CD-Bremse v 1.27 - CD/DVD Romtool
PC Inspector Task Manager v 1.1
PC Inspector File Recovery v 3.0 - Datenrettungstool
WinRAR v 3.11 Deutsch - Packprogramm (Shareware)

Security - Tools
AntiVir Personal Edition v 6.17.09.63 - Virenscanner

Internet/LAN - Tools
InetPowerServer v 0.9.6 Beta 1 - HTML/Mail/FTP Server
eMule v 0.25b - eDonkey Protokol Filesharingclient
Kazaa Lite Toolbar v 1.3 - Kazaa Add-On
ICQ Pro v 2003a Beta Build #3799 - Instantmessenger
The Bat! v 1.63 Beta 4 - Emailclient (Shareware)
SpamPal v 1.16 Beta - Emailantispamtool
HydraIRC v 0.337 Beta - IRC Client
Shareaza v 1.8.0.0 - P2P Filesharingclient
LimeWire for Windows v 2.8.5 - P2P Filesharingclient
Avant Browser v 7.0.2.9 - Multitab Internetbrowser
KaZooM v 1.0 - Kazaa Add-On
myIE2 v 0.6.835 - Multitab Internetbrowser
Sambar Server v 5.3 Beta 4 - HTTP/FTP/Proxy Server
AM-DeadLink v 1.40 Beta 4 - Bookmarkverwaltung
KaZaA Preview Extractor v 1.1 RC1 - Kazaa Add-On
CapiTel v 3.60 - ISDN Anrufbeantwortersoftware
pkColorPicker v 3.00.03 - HTML Colorcreator
Kazaa Lite v 2.0.2 [K++ v2.0.2 Edition] Deutsch - Filesharingclient
Kquery v 3.1.0 Alpha Build 748 - Gameserverbrowser
Overnet for Windows v 0.42.5 Test - P2P Filesharingclient
iRaTe v 2003.0.1.8 - Internet TV/Radioempfänger

MultiMedia - Tools
MP3 Book Helper v 2.2.10.24 Beta - MP3 Tag Editor
SlowView v 1.0 RC2 (1/18/02) - Bildbetrachter
bEncoder v 0.9.207 Beta - Audioformatkonverter
bPlayer v 1.2.168 Beta - Audiofileplayer
Virtorio Address Book 2003 v 0.2 - Adressbuch
Winamp3 v 3.0 Build #495 Alpha - Medienplayer
cladDVD XP v 1.31 - DVD Ripper
Quintessential Player Beta Build 38 (Updated) - Audioplayer
ColorGen v 0.1.41 Beta - Colorgenerator
NotesHolder Lite v 1.0 Beta 2 - Notizverwaltung
IrfanView v 3.80 - Bildbetrachter
IrfanView PlugIns v 3.80
Zoom Player v 3.00 Beta 5.5 - Medienplayer
CDRWIN v 3.9C - Brennprogramm (Shareware)
Nero v 5.5 WMA Plug-in (1/9/03)
TVTool v 6.8.4.2 - TV-Out Tool für nVIDIA Karten
Nvidia NVDVD v 2.27 - DVD/Medienplayer (Shareware)
Mp3tag v 2.0.6 - Mp3 Tag Editor
HyperSnap-DX v 5.03 - Screenshottool
VideoLAN v 0.4.6 - Medienplayer
MP3Gain v 1.0 Final - MP3 Normalizer
Blindwrite Suite v 4.2.8b - 1:1 Brennprogramm (Shareware)
TMPGEnc v 2.510 - MPEG Encoder
WhereIsIt? v 3.50 Beta 1 - Datenträgerarchiv

Treiber/OS Updates
Intel Chipset Identification Utility v 2.70
Nimo Codec Pack v 5.0 Build 9 Beta 1 - Videoa/Audiocodecpaket
Intel INF Update v 4.30.1006 Multilanguage

Sonstiges
ElsterFormular 2002 v 4.1
3DMark03 Teaser Trailer
[ab]

Neuer Artikel online: AOpen CRW5224 intern/USB2.0 CD/RW-Brenner

Schon seit einiger Zeit gehört der CD-R-/CD-RW-Brenner zur Standardausstattung eines jeden Heim-PCs. Als Datensicherungs- oder Transportgerät haben sich diese Brenner in den letzten Jahren zur ersten Wahl entwickelt. Diese Entwicklung verdanken sie ihren vielseitigen Einsatzmöglichkeiten, den günstigen Preisen für Medien und der mittlerweile sehr einfachen Bedienung.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich außerdem ein regelrechtes Wettrennen zwischen den Herstellern, da jeder das schnellste Modell am Markt anbieten will. In diesem Review sollen nun zwei Vertreter aus dem Hause AOpen zeigen, was in ihnen steckt. Beide Laufwerke werben auf ihren Kartons mit 52-facher Schreibgeschwindigkeit bei CD-Rs, was sie ganz oben unter den derzeit erhältlichen CD-Brennern einordnet. Wie sich wohl die interne Variante des CRW5224 als auch die externe USB 2.0 Variante dieses Brenners geschlagen hat, lest Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

Webweites

Der kürzlich erschienene, inoffizielle nVidia-Detonator-Referenztreiber in der Version 42.01 bietet drei neue Anti-Aliasing-Modi, mit denen sich das 3DCenter in einem kurzen Artikel auseinandergesetzt hat. Im Vergleich zu den bisher verfügbaren Modi ergibt sich hinsichtlich des Verhältnisses zwischen Verbesserung der Bildqualität und der daraus resultierenden Leistungsminderung (FPS) jedoch kaum ein lohnender Fortschritt, sodass diese Einstellungen wohl bestenfalls zum Experimentieren taugen. Wer dies tun möchte, findet in der neuesten Version 1.3.4.4201 des 3DCenter-Tools aTuner für GeForce- und Quadro-Grafikkarten ein zum Detonator 42.01 kompatibles Tuningwerkzeug.

Seit gut zwei Wochen machen Moddinganleitungen im Web die Runde, wie eine ATi Radeon 9500 in eine vollwertige Radeon 9700 umgewandelt werden kann. In seinem zweiten Artikel dieser Woche zeigt das 3DCenter nun auf, wie mittels einiger Modifikationen an der Spannungsversorgung die Performance einer Matrox Parhelia um gut 30% bis in GeForce4 Ti-Regionen gesteigert werden kann. Allerdings gilt wie immer, dass solche Operationen unter Verlust sämtlicher Garantieleistungen auf eigene Gefahr hin unternommen werden.

Die LostCircuits haben einen Blick auf die VIA KM266-Variante für Sockel A-Prozessoren der bekannten Shuttle-Barebonesysteme geworfen. Neben der integrierten ProSavage8-Grafik verfügt das Shuttle SK41G über einen AGP4x-Slot und erlaubt so das Nachrüsten einer beliebigen Grafikkarte, was insbesondere die Spieler ansprechen dürfte. Der Prozessor wird wie immer über ein Heatpipesystem gekühlt. Leistungsmäßig kann ein solches System mit aktuellen Lösungen à la nForce2 natürlich nicht mehr ganz mithalten, dürfte jedoch für den "Normaluser" mehr als ausreichend sein. Dafür ist neben den optischen Aspekten das Preis-Leistungs-Verhältnis eines solchen Cubes gegenüber einem Highend-System deutlich günstiger.

Weiterhin haben sich die LostCircuits nochmals mit der Frage beschäftigt, was AGP8x in der Praxis zu bringen vermag. Bei den üblichen Spielebenchmarks sieht man bekanntermaßen kaum einen Unterschied zu AGP4x, doch wie sieht es bei professionellen Rendering-Applikationen aus? Bei den meisten Benchmarks dieser Art ließen sich immerhin zwischen 2 und 3% mehr Performance durch AGP8x feststellen - zu viel, um es ignorieren zu können, aber andererseits zu wenig, um wirklich etwas zu bedeuten, denn die Performance in diesen Anwendungen wird im wesentlichen von der Grafikkarte selbst, also dem verbauten Chipsatz, bestimmt, und hier machte die nVidia Quadro4 980 XGL auf Basis der GeForce4 wirklich eine gute Figur.

Unsere Partner der Spieleflut haben Gefallen an der Weltraum-Echtzeitstrategie Haegemonia gefunden. Das übliche Strickmuster dieses Genres spielt grafisch und soundtechnisch gut umgesetzt im Jahre 2104, wo man zunächst, je nachdem welche Seite man gewählt hat, die Erde oder deren marsianische Kolonien besiegen muß, bevor es dann gemeinschaftlich gegen böse Aliens geht.

Weniger begeistert zeigte sich Spieleflut von Superman für die XBox. Dieses Actionspiel scheint die Comic- und Filmvorlage so schlecht umzusetzen, dass es eine selbst für Spieleflut-Verhältnisse sehr niedrige Bewertung erhält.

Deutlich besser dürfte es da wohl um das Online-Rollenspiel Final Fantasy XI für die Playstation 2 bestellt sein, dem ein sehr umfangreiches Preview gewidmet wurde, das mehr Appetit auf das Spiel macht und das Highlight der Woche bei der Spieleflut darstellen dürfte.
[vw]

Samstag, den 18. Januar 2003

Soltek stellt Qbic Mini-Barebone Serie vor

Der Mainboard-Hersteller Soltek präsentierte seine neue Barebone-Serie Qbic, die vier Systeme mit den Bezeichnungen EQ/IQ2000 und EQ/IQ3000 enthält. Unterschiede liegen in der größeren Zahl an Features für die EQ-Modelle und der Anzahl an 5 1/4 Zoll Schächten. Hier können die 3000er Modelle zwei Einschübe bieten, sind dafür aber auch circa vier Zentimeter höher. Trotzdem bleibt das Barebone-System im anschaulichen Aluminiumgehäuse mit maximal 21,5 x 29,5 x 23 Zentimetern im Rahmen.


Alle Varianten basieren auf Intels 845GE Chipsatz mit ICH4-Southbridge und unterstützen Prozessoren mit Hyperthreading bei einem Frontsidebus von maximal 533 MHz. Sie erlauben einen Speicherausbau auf bis zu 2 Gigabyte mit DDR266/333 SDRAM und besitzen eine integrierte Grafiklösung von Intel. Falls mehr Leistung benötigt wird, gibt es aber auch einen AGP 4X Slot für externe Grafikkarten. Desweiteren kommen die Barebone-Systeme mit USB 2.0, 6-Kanal Sound onboard, Netzwerk onboard von Realtek und optionalem Firewire-Anschluss. Außerdem wirbt Soltek mit reichlich Zubehör. Wann die Mini-Barebone-Systeme in Europa verfügbar sein werden ist noch nicht bekannt.
[rl]

Intel mit neuem Chipsatztreiber

Bei Intel gibt es einen neuen offiziellen Chipsatztreiber in der Version 4.30.1006. Er un