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Freitag, den 30. April 2004
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Intels 65 nm Prozessor "Jonah" kommt Ende 2005?
Über Intels Pläne, Desktop und Mobile Prozessoren zukünftig in einer CPU zu verschmelzen, berichteten wir bereits zu Beginn dieses Monats. Nun hat die DigiTimes ebenfalls stützende Informationen zum vor uns liegenden Kurs beim Prozessor-Giganten Intel berichtet, nach deren Angaben entweder im zweiten Halbjahr 2005 oder im ersten Halbjahr 2006 die Vereinigung beider Typen zu erwarten sei. Man habe erfahren, in dieser Zeit wolle Intel den Jonah-Kern produzieren, welcher eventuell auch schon auf Basis der 65 Nanometer Fertigung hergestellt werden könne.
Wir hatten jedoch berichtet, dass Intels Fusion aus Desktop und Mobile Sektor wahrscheinlich erst mit dem Merom stattfinden und der Jonah der letzte reine Mobile-Prozessor werden würde. Gemeinsam mit den Details der Taiwanesen ließe sich nun vermuten, dass Intel seinen Einheitsgedanken entweder eine Stufe vorgezogen hat oder der Merom wie erwähnt auf den Jonah aufsetzt und lediglich im Zuge geringfügiger Änderungen unter neuem Codenamen auffährt.
Zumindest die Frage, wann man tatsächlich auf die 65 nm Fertigungstechnologie umsteigt, lässt sich nun mit etwas höherer Wahrscheinlichkeit und Verweis auf den Jonah schon fast beantworten. Ungewiss bleibt jedoch weiterhin die Rolle der Desktop-Boliden, die dann noch in Form des Nehalem-Cores erscheinen und bei Frequenzen um 10 GHz arbeiten sollen.
Betrachtet man jedoch den mobilen Bereich bei Intel, der laut letzter Roadmap bis Ende 2005 mit eben diesen Jonah-Prozessoren bedient werden soll, erscheint denkbar, dass er in diesem Rahmen auch nur als Mobile-CPU eingesetzt wird und schließlich in Form des optimierten Merom auch in das Desktop-Feld einzieht. [rl]
AcoustiFan: Schwingungsarme Lüfter für leiseren PC-Betrieb
Für ambitionierte Liebhaber unhörbarer Computer-Systeme stellt das niederländische Unternehmen QTechnology seine nach eigenen Angaben geräuschlose Lüfterserie AcoustiFan vor. Sie soll durch ein speziell entwickeltes, schwingungsarmes System verhindern, dass die Vibrationsgeräusche auf das Gehäuse übertragen werden und das allseits bekannte Brummen erzeugen. Zusätzlich soll ein Temperatursensor für ein angenehmes Arbeitsklima sorgen, mit dessen Hilfe abhängig von der Umgebungstemperatur des Sensors die Drehzahl des Lüfteres reduziert wird.
Die speziell für leise Systeme entwickelte Kühlerserie wartet mit einem besonderen Befestigungssystem auf, welches durch Gel-ähnliche Puffer eine vibrationsisolierte Montage der Lüfter gewähren soll. Zusätzlich kommen Öl-imprägnierte Gleitlager für den Drehmotor des Lüfters zum Einsatz, dessen Geschwindigkeit über einen beigelegten Widerstand nochmals vermindert werden kann.
 QTechnology stellt die Lüfterserie in verschiedenen Größen von 120, 92 und 80 Millimeter im Durchmesser zur Verfügung, welche bei etwa 1400 bis 2000 Umdrehungen pro Minute arbeiten. Der empfohlene Verkaufspreis liegt abhängig von der Größe zwischen 20 und 25 Euro. [rl]
Donnerstag, den 29. April 2004
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Neuer Artikel online: Aktuelle 8x DVD Brenner im Test
Unser letzter Artikel zu DVD Brennern hatte noch 4fach Modelle zum Inhalt, doch inzwischen sind die 8fach Modelle reihenweise im Markt verfügbar und es wurde somit Zeit für ein neues Roundup mit eben diesen 8x DVD Brennern. Wir haben uns hierzu die Modelle ASUS DRW-0804P, LiteOn LDW-812S, MSI DR8-A und NEC ND-2500A eingeladen und wollen in unserem Artikel feststellen, welcher Leistungen von diesen Geräten zu erwarten sind.
[rg]
Neue Athlon XP Prozessoren für Sockel 754 in Q3
Bereits im dritten Quartal diesen Jahres soll AMD die nächste Athlon XP Generation mit dem neuen Prozessor-Kern Paris einführen. Dieser wird nach Berichten der taiwanischen Newsseite DigiTimes vollständig kompatibel zur neuesten K8-Plattform sein, welche derzeit die Basis für eine Vielzahl von 32/64 Bit Prozessoren von Athlon 64/ FX bis Opteron darstellt.
Die neuen Athlon XP Prozessoren sollen über 256 KB L2-Cache verfügen und auf dem Sockel 754 arbeiten, der bisher zum Teil auch beim Athlon 64 Verwendung fand. Letzterer wechselt allerdings durch sein neu hinzugekommenes Dual-Channel Speicher-Interface im Laufe der nächsten Zeit zum Sockel 939. Hauptsächlich für den Einsteigermarkt und die unteren Preisklassen bestimmt, verzichtet der Athlon XP Paris zudem auf die 64 Bit Befehlssatzerweiterung.
Dies deckt sich mit unseren bereits dargestellten Informationen von Anfang Januar und lässt auf eine pünktliche Einführung hoffen. Der Vorteil des Paris gegenüber den 64-Bit Kollegen besteht in seinem vergleichsweise niedrigen Preis und seiner Pin-Kompatibilität zu bereits erhältlichen 64-Bit Prozessoren. Folglich können die im Handel verfügbaren Mainboards sowohl im Highend als auch im Entry-Level Bereich verwendet werden und lassen relativ flexible Umrüstoptionen offen. Bis zum dritten Quartal dürfte der Sockel 939 jedoch weitestgehends etabliert sein, sodass die verschiedenen Anforderungsbereiche auch weiterhin voneinander getrennt sein werden. [rl]
PCI-Busstandard erfährt Update von 2.3 auf 3.0
Obwohl PCI Express praktisch vor der Türe steht, findet sich ein Update der bisherigen PCI-Spezifikation von Version 2.3 auf 3.0 ein. Der inzwischen 14 Jahre alte PCI-Bus wurde damit wahrscheinlich das letzte Mal überarbeitet und enthält keine wirklichen Überraschungen parat.
Wie zu erwarten, finden sich keinerlei Änderungen im Bereich Geschwindigkeit oder Bandbreite. Die wesentlichste Änderung bei Version 3.0 dürfte wohl das Entfernen der Unterstützung für 5V Karten sein, wodurch letztlich eine finale Umsetzung bei 3.3V PCI-Steckkarten vollzogen wurde. Reine 5 Volt PCI-Karten wären damit nicht mehr Spezifikationsgemäß dem Standard 3.0, wohl aber noch Karten, die beide Versorgungsspannungen unterstützen. Darüber hinaus umfassen die neuen Spezifikationen ebenfalls die Standards von PCI 66, PCI-X, Mini PCI und Low Profile PCI.
Auf Grund der „geringfügigen“ Änderungen dürfte der Endkunde eher weniger in Berührung mit den neuen Spezifikationen kommen, denn der Umstand, dass sich kurzfristig Hauptplatinen einfinden werden, welche ggf. nur noch den PCI Standard 3.0 unterstützen ist als unwahrscheinlich zu betrachten. Ob sich Hersteller von PCI-Karten derzeit überhaupt noch in Richtung Spezifikation 3.0 orientieren werden, oder ihre Bemühungen nun eher auf PCI Express ausrichten, bleibt ohnehin abzuwarten. [pg]
Steigende Preise bei Speichermodulen
Aufgrund gestiegenen Bedarfs an Speichermodulen erhöht Samsung seine Speicherpreise. Die Hersteller Samsung Electronics, Hynix Semiconductors und ProMOS Technologies konnten einige Aufträge mehr für Speichermodule in OEM-PCs für sich verbuchen, da der ursprüngliche Lieferant, Micron Technology, nicht in der Lage ist den Bedarf zu decken.
Da sich Micron nicht in der Lage sieht, die Produktion vor Mai zu steigern, ist mit weiteren Preiserhöhungen zu rechnen. Wie ein Sprecher von ProMOS sagte, halten die OEM-PC keinen Vorrat mehr an Speichermodulen parat, so dass der Bedarf schnell variieren kann. Obwohl Micron die Produktion von Speicher weiter steigern will, wird auch der Anteil der Nicht-Speicherprodukte erhöht, wie David Parker gegenüber Digitimes erwähnte. Zusätzlich bereitet sich Micron auf den Umstieg von der 110nm-Technologie auf die 90nm-Technologie vor.
Inwieweit sich eine bessere Verfügbarkeit der Speichermodule im nächsten Quartal auf die Speicherpreise auswirkt, bleibt abzuwarten. Mit Preissenkungen in den nächsten Wochen ist aber wohl definitiv nicht zu rechnen, Marktbeobachter gehen vielmehr von einem weiteren Anstieg von bis zu 5% aus. [pg]
Mittwoch, den 28. April 2004
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Taktraten der GeForce 6800 enthüllt
Die Kollegen von Hartware.net haben Details zu den Taktraten der GeForce 6800 zu bieten. Bislang gab es diesbezüglich noch keine genauen Informationen, sondern vielmehr nur Gerüchte und Spekulationen. Im Unterschied zur GeForce 6800 Ultra verfügt das kleinere Modell GeForce 6800 nur über 12 Rendering-Pipelines, im Gegensatz zu 16 des großen Bruders. Der Chiptakt soll sich auf 375 MHz belaufen, so dass die Entfernung zum GeForce 6800 Ultra Chiptakt mit 400 MHz nur gering ist. Der größere Unterschied ist beim Speichertakt zu finden. Wo die GeForce 6800 Ultra noch mit 550 MHz schnellem GDDR3 Speicher ausgestattet ist, verfügt die GeForce 6800 nur über 350 MHz schnellen DDR1 Speicher.
Das Ultra Modell soll für 549 Euro in den Handel kommen, was in Anbetracht des schnelleren und teureren GDDR3 Speicher auch kein Wunder ist. Neue High-End Modelle bewegen sich ohnehin nach der Veröffentlichung im +500 Euro Bereich. Der Preis für die normale GeForce 6800 liegt dagegen ganze 200 Euro unter dem des High-End Modells. Dieser große Preisunterschied rührt sicherlich hauptsächlich durch den DDR1 Speicher, welcher zudem recht moderat getaktet wird und damit deutlich günstiger zu haben sein sollte als der GDDR3 Speicher. Inwieweit sich die 349 Euro denn gut anlegen lassen, müssen allerdings noch erste Tests der GeForce 6800 bescheinigen.
Übrigends dürfe die Auslieferung der NV40 Chips nach Ansicht der VR-Zone erst gegen Ende Mai beginnen, so dass man mit Karten im Handel erst ab Juni rechnen dürfte.
| | GeForce 6800 Ultra | GeForce 6800 | | Chiptakt | 400 MHz | 375 MHz | | Speichertakt | 550 MHz | 350 MHz | | Speicherart | GDDR3 | DDR1 | | Preis | 549 Euro | 349 Euro | [mg]
Service Pack 2 für Windows XP erst Ende Juli?
Normalerweise sollte das Service Pack 2 für Windows XP Ende Juni erscheinen (wir berichteten). Nach einer Meldung des Heise Newstickers könnte sich dieser Termin aber erneut verschieben. Man bezieht sich in der Meldung auf einen unbestätigten Forumsbeitrag, wonach das Service Pack 2 erst am 21. Juli erscheinen soll, sprich ca. 1 Monat später als bisher geplant. Vorher, genauer gesagt am 26. Mai, soll dann noch das Release Candidate 2 (RC2) veröffentlicht werden, um letzte Mängel bis zur finalen Version ausmerzen zu können. [mg]
Dienstag, den 27. April 2004
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Plantronics mit neuen mobilen Headsets
Plantronics bringt drei neue Headsets für das Telefonieren mit dem Handy auf den Markt. Das kleinste der neuen Im-Ohr-Modelle, welches von Plantronic M40 getauft wurde, ist prädestiniert für das unauffällige Telefonieren, da das Mikrofon in das Kabel eingearbeitet wurde und somit auf den Ersten Blick nicht von einem einfachen Ohrstecker unterschieden werden kann.
Beim größeren Bruder M60 ist der Verwendungszweck hingegen offensichtlicher, handelt es sich doch um ein Ohrbügelmodell mit Mikrofonarm, welcher einen größeren Tragekomfort und eine bessere Gesprächsqualität bieten soll. Beide Modelle sind mit acht verschiedenen Anschlüssen, für die neuesten Mobiltelefone, und in zwei verschiedenen Farben erhältlich. Das größte der neuen Modelle M220 kommt ebenfalls als Ohrbügelmodell daher, verfügt jedoch über ein verbessertes Noise-Cancelling-Mikrofon und eine erleichterte Bedienbarkeit. Das M220 ist mit den gängigsten Modellen von Nokia, Siemens, Sony-Ericsson, Motorola und Samsung kompatibel - womit ein Großteil der potentiellen Käufer abgedeckt sein dürfte. ;)

Preislich liegt das M40 in der Region um die 10 Euro, das M60 ist für 13 Euro und das M220 ab 14 Euro derzeit im Handel erhältlich, eine Preisgestaltung die auch den schmaleren Geldbeutel anspricht. Allen neuen Modellen gemein ist die Herstellergarantie über einen Zeitraum von 2 Jahren. [bf]
Infineon sieht optimistisch in die Zukunft
Nach den tiefroten Zahlen der Speicherindustrie im Jahre 2001, den nicht viel besseren Jahren danach und auch Problemen anderer Art, sieht Infineon zurzeit positiv in die Zukunft. Bedingt durch die gestiegenen Preise bei Speichermodulen und der beginnenden Produktion von DDR-2 ist die Luft für Speicherproduzenten inzwischen offenbar nicht mehr ganz so dünn.
Der bekannte Hersteller von Speichermodulen baut seine Produktionsstraße in Richmond, Virginia aus. Der Umstand dazu war die gesteigerte Nachfrage nach DRAM-Modulen. Der Ausbau der Produktionsstrasse wird einen Umfang von ca. einer Milliarde U.S. Dollar haben und die Anzahl der Mitarbeiter wird von 1750 auf 2250 erhöht.
Gleichzeitig wird Anfang nächsten Jahres auf 300mm-Wafer umgestellt und geplant ist ein monatlicher Ausstoß von 25000 Wafern pro Monat. Die 300mm-Wafer erlauben einen höheren Ausstoß von Chips und gleichzeitig die Reduktion der Kosten pro einzelnen Chip. Bedingt durch diesen gesteigerten Ausstoß von Chips, könne man gleichzeitig die Umstellung der Produktionsstrasse in der Dresdner Fabrik schneller bewerkstelligen, sagte Sprecher Andreas von Zitzewitz gegenüber dem ZDNet. In Dresden soll auch weiterhin mit 200mm-Wafern produziert werden, ein Ausbau ähnlich dem in Richmond steht derzeit allerdings nicht an. [pg]
Neue Gehäuse und CPU-Kühler von Verax
Das Unternehmen Verax präsentiert neue Produkte aus den Bereichen PC-Kühlung und Gehäuse. Zum einen handelt es sich hier um die Kühler der Polargate-Reihe, die in Ausführungen aus Kupfer oder Aluminium zu haben sind. Sie Verfügen über zwei Verax Lüfter und nutzen, dank ihrer besonderen Form, das Prinzip des thermischen Gegenstroms. Hierbei ist die Temperaturdifferenz zwischen Kühler und Kühlluft an jeder Stelle ungefähr gleich, dadurch tragen schon die Spitzen der Lamellen zur Kühlung bei.
Dank eines entsprechenden Slotblechs kann die Drehzahl der Lüfter reguliert werden und somit den jeweiligen Anforderungen angepasst werden. In Zukunft folgen Polargate-Modelle für AMD 64FX und Intel XEON Prozessoren. Die Aluminium-Variante ist zu einem Preis von 129,- Euro zu haben, für die Kupferausführung sind 139,- Euro zu berappen.
 Als weitere Neuerscheinung betreten die Aluminiumgehäuse der VX-2-Reihe die Bühne des PC-Marktes. Sie zielen auf den Bereich der leistungsstarken und leisen Mini-PCs, in dem sie durch ein besonderes Lüftungskonzept und die Verax Antivib Festplattenaufhängung punkten sollen.
Die Belüftung der Gehäuse kann über einen 80mm Lüfter (mit Staubfilter) in der Front, sowie zwei Lüfter (80mm und 60mm) in der Rückwand erfolgen. Diese Lüfter werden mit etwas Abstand zur Gehäusewand montiert, wodurch sich die Strömungseffekte verringern und so zu einem leiseren Lauf beitragen. Nicht verwendete Lüfterplätze können durch Aluminiumdeckel verschlossen werden. Das VX-2 erscheint in zwei Varianten, in blau und in Aluminium gebürstet. Es eignet sich für die ITX-Mainboards von Via EPIA, Soltek, Flextech, Shuttle, Lex usw.
[cm]
Sonntag, den 25. April 2004
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Global WIN bringt mobiles, externes Festplattengehäuse auf den Markt
Der Markt der externen Festplattengehäuse wird durch ein weiteres Produkt aus dem Hause Global WIN erweitert. Diese, aus Aluminium gefertigte, Hülle für 3,5" Festplatten verbindet ein robustes Äußeres mit einem USB2.0 Interface und DES (Data Encryption Standard) Hardware-Verschlüsselung. Darüber hinaus wird die Festplatte durch einen 18 dBA 80mm Lüfter mit kühlender Luft versorgt. Andy Liu, Präsident und CEO bei Global WIN, äußert sich wie folgt zum neuen Produkt:
| "Die Travel Box Dorri wird ohne Festplatte als Speichermedium ausgeliefert und ist deshalb nach dem freundlichen, aber leider an Gedächtnisschwund leidenden Fisch "Dorie" aus dem Zeichentrickfilm "Findet Nemo" benannt worden. Global WIN setzt mit dieser Namensgebung die Reihe von Produktnamen fort, die sich mit dem Thema Meer befassen. Die Travel Box Dorri unterscheidet sich deutlich durch ihr stilvolles fischähnliche Design und die modische Verpackung von den Produkte der Wettbewerber." | |
Die integrierte Hardware-Verschlüsselung, mit Hilfe des X-wall 40-Bit Chiffrierchips, sorgt für eine ausreichende Sicherheit der Daten und gibt diese nur frei, wenn einer der beiden mitgelieferten Sicherheits-Schlüssel (S-KEYs) in einen der beiden integrierten USB-Ports eingesteckt ist. Beide S-KEYs verfügen hierzu über einen identischen Sicherheitscode. Durch die hohe flexibilität des Gerätes eröffnen sich eine Vielzahl von Einsatzmöglichkeiten, die im Laden mit rund 145,- Euro bezahlt werden müssen.
[cm]
Toshiba präsentiert bis dato größte Notebook Festplatte
Am heutigen Sonntag hat Toshiba eine neue 2,5” Festplatte angekündigt. Toshiba ist damit mit der MK1031GAS der momentan einzige Anbieter einer 100GB Festplatte für den Einsatz in Notebooks. Dies wurde durch ein neues Verfahren erreicht, das es erlaubt 80 Gigabits Daten pro Quadratzoll zu speichern.
Erreicht wurde diese große Datendichte unter anderem dadurch, dass Fortschritte bei der Dünnfilmtechnologie erreicht wurden. Eine Festplatte besteht aus Platten, die mit einer dünnen Magnetschicht überzogen sind. Normale Festplatten weisen eine Oxidbeschichtung auf, die durch Galvanisierung oder durch Zerstäubung aufgebracht wird. Durch die neue Dünnfilmtechnologie wird eine noch viel glättere Oberfläche erzielt. Dadurch können mehr Daten auf derselben Fläche gespeichert werden.
Zusätzlich wurden die Pico Slider, die den Abstand zwischen Platte und Lese/Schreibkopf halten auf Femto Slider verkleinert, was eine genauere Positionierung der Köpfe zulässt, weil diese kleiner und leichter sind. Dies hatte auch den Effekt, dass diese Festplatte eine um 50% höhere Stoßfestigkeit hat, was bei Notebooks sicherlich nicht negativ ist.
Der Stromverbrauch wurde laut Toshiba um 20% reduziert, da der Motor der die Platte zum rotieren bringt mittels Impulsdauermodulation (PWM) angesteuert wird. Dabei wird die Stromzufuhr des Motors in einer bestimmten Frequenz ein und ausgeschaltet.
Die Eckdaten der Festplatte:
Kapazität: 100 GB Plattenzahl: 2 Anzahl der Köpfe: 4 Zugriffszeit (durchschnittlich): 12ms Datentransfer: UDMA/100 Interface: ATA-6 Umdrehungen: 4.200 UpM Pufferspeicher: 8 MB Abmessungen (LxBxH in mm): 100 x 70 x 9,5 Gewicht: 99g
Bei den immer weiter steigenden Kapazitäten heutiger Desktop-Festplatten war es nur eine Frage der Zeit bis höhere Kapazitäten auch im Notebooksektor verlangt werden. Diesen Trend erkennend setzt Toshiba nun auf die MK1031GAS. Erste Samples der Festplatte werden im Mai verfügbar sein. [pg]
MSI stellt MEGA Player 515 vor
Von MSI erscheint ein weiteres Produkt im Segment der portablen Audio-Player auf der Bildfläche. Der nur 6 x 5 x 1,6 cm große MEGA Player 515 verfügt über 256MB Speicher und kann MP3- und WMA-Dateien abspielen. Darüber hinaus kann das integrierte FM-Radio 10 Sender speichern, das laufende Programm kann im MP3-Format aufgenommen werden. Zusätzlich sind Spachaufnahmen im WAV-Format möglich.
Mit Hilfe des integrierten Lithium-Ionen-Akkus kann der Player bis zu 15 Stunden betrieben werden, das Aufladen erfolgt komfortabel über das mitgelieferte Netzteil oder den USB-Port des angeschlossenen Rechners.
Die Bedienung des MEGA Player 515 erfolgt über wenige Tasten und die Jogdial-Funktion. Das OLED-Display liefert Informationen zu den einzelnen Audiodateien oder zur eingestellten Radiofrequenz. Es verfügt über eine Auflösung von 128 x 64 Pixel. Der MEGA Player 515 wird zu einem empfohlenen Endkundenpreis von rund 138 Euro zu haben sein.
[cm]
Samstag, den 24. April 2004
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ATi Chipsatzneuigkeiten Sommer 2004
ATi macht sich nicht nur im Bereich Grafikkarten verdient, denn demnächst werden für Intels Pentium 4 und AMDs Athlon64 Prozessoren neue Chipsätze erscheinen. Dabei gibt es neben den neuen Northbridges auch eine neue Southbridge im ATi Programm. Nach einem Bericht von Anandtech wird ATi Mitte diesen Jahres mit dem RS350 den Nachfolger des RS300, seines letztem Chipsatzes mit integrierter Grafik präsentieren. Doch Anandtech hat auch bereits Informationen zu dessen Nachfolger in Erfahrung gebracht. In naher Zukunft werden diese in Form des RS400 für Intel basierte Systeme und des RS480 auf AMD Basis den Chipsatzmarkt bereichern.
Der RS400 wird DirextX 8.1 kompatible OnBoard Grafik für Intel's Pentium 4 bieten. Zukunftsträchtige Technologien wie PCI-Express und DDR2 finden sich genau so in seiner Feature-Liste, als auch die Unterstützung von bewährtem DDR Speicher und zukünftigen FSB-Takten fuer Pentium 4 Prozessoren. Im RS480 findet sich wie im RS400 eine DirextX 8.1 kompatible OnBoard Grafik, diesmal jedoch für Athlon64 Prozessoren. Der RS480 wird ebenfalls PCI-Express unterstützen. Einen echt DirectX 9 kompatiblen OnBoard Grafikchip werden wir wohl erst in den Nachfolgern dieser Chipsets erwarten dürfen.
Parallel zur Einführung des RS480 stellt ATi auch eine Southbridge namens SB400 vor, welche zu RS400 und RS480 kompatibel ist. Dessen herausragende Features sind Intels HD Audio Soundspec Codename "Azalia" und 4x PCI-Express. Aus der nachstehenden Tabelle geht allerdings auch hervor, dass die Southbridge wahlweise auch mit 6 Kanal AC'97 Codec gebundelt werden kann. Diese Wahlmöglichkeit macht den Chipsatz damit auch für OEMs attraktiver.
| ATi Roadmap 2004 | | Intel Chipsatz | RS400 | AMD Chipsatz | RS480 | Southbridge | SB400 | | FSB | 400/533/800/1000+MHz | FSB | 1.6GHz+ HyperTransport | Parallel ATA Kanäle | 2 (4 Geräte) | | Speicherbusbreite | Dual 64-bit | Speicherbusbreite | keine Angaben | Serial ATA Kanäle | 4 (4 Geräte) | | Speicherunterstützung | DDR-400 | Speicherunterstützung | keine Angaben | RAID | 0,1, 0+1 | | | DDR2-533/667 | | | USB 2.0 | 8 Ports | | Externe Grafik | 1 PCI-E x16 | Externe Grafik | 1 PCI-E x16 | PCI Express Support | 4 PCI-E x1 | | OnBoard Grafik | DirectX 8.1 | OnBoard Grafik | DirectX 8.1 | Audio | 8 Kanal Azalia 6 Kanal AC'97 | | Verfügbarkeit | Mitte 2004 | Verfügbarkeit | Q3 2004 | Verfügbarkeit | Q3 2004 |
Vorerst bleibt aber abzuwarten wie schnell ATi seine neuen Produkte Marktfertig bekommt, denn die Praxis zeigte, dass ATis bisheriger Pentium 4 Chipsatz bereits sehr spät kam und bei seiner Einführung dann letztlich auch nicht wirklich glänzen konnte. Ob die neuen Produkte hier etwas bewegen können bleibt fraglich, denn normalerweise richten sich Chipsätze mit integrierter Grafik unmittelbar an OEM-Produzenten und zudem glänzen solche Produkte von Haus aus nicht immer mit bester Performance. Da zu den Eckdaten der integrierten Grafiklösungen noch keine Informationen vorhanden sind, lässt sich zu deren Leistungsfähigkeit momentan auch keine Prognose erstellen. [pg]
Weiterhin Knappheit beim Prescott
Obgleich Intel bereits am ersten Februar die Pentium 4 Prozessoren basierend auf den neuen Prescott-Kernen vorstellte, scheint die Produktionsausbeute noch immer nicht hoch genug zu sein. So sieht sich Dell, Hersteller von Komplett-PCs, gezwungen bei seinen High-End-Angeboten wieder auf Pentium 4 Prozessoren mit Northwood-Kern zurück zu greifen. Die unzureichende Verfügbarkeit des neuen Cores in größerer Zahl veranlasste Dell dazu, den 3,4 GHz Pentium 4 Prescott-Core durch den 3,4 GHz Pentium 4 Northwood-Core zu ersetzen. Zudem wurde der 3,2 GHz Pentium 4 Northwood-Core in die Produktreihe aufgenommen.
Diese mangelnde Verfügbarkeit betrifft aber ebenso den Pentium 3,4 GHz Pentium 4 Extreme Edition. Dieser wurde durch den 3,2 GHz Pentium 4 Extreme Edition ersetzt. Eine Ausnahme stellt nur Dell’s Inspiron Notebook dar, in welchem der Pentium 4 3,4 GHz Extreme Edition weiterhin zu finden ist.
Die Gründe für die Rückschritte sind spekulativ, könnten aber mit schlechter Ausbeute oder zu hoher Nachfrage zu begründen sein.
Sollten die neuen Prozessoren in ausreichender Anzahl zur Verfügung stehen, so wird Dell den Prescott-Core wieder verbauen, sagte Firmensprecher Lionel Menchaca dem ZDNet. Bedingt durch die fast identischen Leistungen der beiden Cores, sowie oftmals gegebene Kompatibilität bei den Komponenten, sollte sich der Aufwand für Dell in Grenzen halten.
Die mangelnde Verfügbarkeit des Prescott-Cores betrifft in ähnlicher Weise Hewlett Packard, welche das 3,4 GHz Topmodell ebenfalls aus ihrer Produktpalette gestrichen haben und durch den Northwood ersetzt haben. [pg]
Freitag, den 23. April 2004
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Winfast A400 Ultra TDH MyVIVO von Leadtek angekündigt
Aus dem Hause Leadtek erreicht uns die Nachricht, dass demnächst das erste Produkt des Herstellers auf Basis von NVIDIAs neuem GeForce 6800 Ultra auf den Markt kommen wird. Das gute Stück wird unter dem, wie bei Leadtek üblich, etwas komplizierten Namen "Winfast A400 Ultra TDH MyVIVO" erscheinen und mit einer mächtigen Kühllösung ("Air Surround Fan") ausgestattet sein. Dieser Kühler soll es ermöglichen, das Betriebsgeräusch in einem durchaus erträglichen Rahmen zu halten. Potentielle Käufer sollten sich jedoch darauf einstellen, ein bis zwei PCI-Steckplätze unter dem AGP-Slot frei zu halten, um genügend Platz zur Beatmung der Winfast A400 zu schaffen. Der Leistungshunger und die damit verbundene Abwärme des GeForce 6800 Ultra fordert eben entsprechende Maßnahmen.
Die Winfast A400 ist mit 256MB GDDR3 Speicher ausgestattet, die entsprechenden Taktungen der GPU und des RAMs sollten NVIDIAs Vorgaben entsprechen. Leadtek legt dem Neuling eine ganze Palette an Software bei, welche aus den Spielen "Prince of Persia" und "Splinter Cell - Pandorra Tomorrow", sowie den Programmen WinFast PVR, WinFast DVD, ColoReal Embedded, ColoReal Visual, ColoReal Bright, CYCORE CULT 3D, Ulead VideoStudio 7 SE DVD, DVD MovieFactory 2 SE und Cool 3D 3.0 SE, sowie dem WinFox II Bundle besteht. Leadtek nennt für dieses Softwarepaket einen Wert von rund 120 Euro. Die ab Ende Mai erhältliche Winfast A400 Ultra TDH MyVIVO wird bei ihrer Einführung ein Loch von rund 559 Euro in die Kasse des Käufers reißen.
[cm]
Donnerstag, den 22. April 2004
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Im Juni kommen LGA 775 und der P4 mit 3,6 GHz
Bereits auf dem Sockel 478 konnte Intel in der Vergangenheit durch überzeugende Leistung und Stabilität für Furore sorgen. Die Ära Sockel 478 scheint sich nun jedoch langsam dem Ende entgegen zu neigen. Der Sockel, der zahlreiche Prozessoren mit verschiedenen Kernen überstanden hatte und eigentlich schon im März erscheinen sollte, wird nun nach Informationen aus herstellernahen Kreisen am 21. Juni einen offiziellen Nachfolger bekommen. Dies ist nämlich der Tag, an dem Intel neben den neuen Prozessoren auch seine neuen Chipsätze präsentieren wird.
So stellt das Unternehmen sowohl den Pentium 4, auf bis zu 3,6 GHz beschleunigt, als auch den Pentium 4 Extreme Edition mit maximal 3,4 GHz Ende Juni offiziell vor. Bedingt durch die Umstellung der Prozessor-Bezeichnungen werden im konkreten Fall der Pentium 4 560, 550, 540, 530 und 520 mit entsprechend 3,6 GHz, 3,4 GHz bis hinab zu 2,8 GHz für den neuen Sockel eingeführt werden. Weiterhin soll es ebenfalls den Highend-Boliden Pentium 4 Extreme Edition als LGA 775 Version geben, der jedoch mit seiner Geschwindigkeit weiterhin bei 3,4 GHz verharrt. Lediglich die Celeron-D Prozessoren auf Basis des Prescott-Kerns lassen einen Moment länger auf sich warten und sollen offiziell erst am 24. Juni vorgestellt werden. Sie unterstützen jedoch vorerst nur den alten Sockel 478 bei FSB533 mit bis zu 2,8 GHz; für LGA 775 befinden sich CPUs erst für das dritte Quartal diesen Jahres in Planung.
Weiterhin erblicken gleichzeitig mit dem Pentium 4 für den neuen Sockel auch die Chipsätze mit den Codenamen Alderwood, im Highend-Bereich, und Grantsdale das Licht der Welt. Zu beiden Modellen haben wir bereits in den vergangen Monaten ausführlich berichtet. [rl]
Erste Beta von Opera 7.50 erschienen
Der Browser der norwegischen Softwarefirma Opera steht nun als eine erste Beta der Version 7.50 auf den Servern des Unternehmens zum Herunterladen bereit. Neu an daran ist unter anderem der integrierte IRC Chat Client. Zudem verbesserte man einige Details an der Benutzeroberfläche des Browsers und E-Mail Clienten, welcher nun neben grafischen Smilies auch eine Rechtschreibkorrektur anbietet. Weiterhin optimierte man seit der letzten finalen Version 7.23 das Darstellungsverhalten im Zusammenhang mit CSS, Javascript und XML, das nun nochmals sauberer vonstatten gehen sollte. Ausführliche Informationen zu den Änderungen im Vergleich zum Vorgänger können mit allen Details in der Changelog nachgelesen werden.
Wer die Beta-Version stattdessen lieber ausprobieren möchte, findet das Dateiarchiv für zahlreiche Plattformen von Windows, Linux und MacOS X bis zu FreeBSD und Solaris auf der Webseite des Unternehmens. [rl]
Windows Security Updates - Risiken und Nebenwirkungen
Am 13. April war wieder einmal Patch-Tag bei Microsoft gewesen. Doch scheint das Windows-Sicherheitsupdate 835732 (siehe Bulletin MS04-011) einige Eigenschaften aufzuweisen, die so gar nicht im Sinne des Erfinders bzw. dessen Endkunden sein dürften. So soll unter Windows Server 2003 die SSL-Verschlüsselung des Internet Explorer 6 durch den Patch unbrauchbar gemacht werden, wonach der Browser keine SSL-gesicherten Server mehr ansprechen kann, da die Verschlüsselungsstärke durch den Patch von 128 auf 0 (Null) Bit herabgesetzt wird. Behoben werden kann dieser Umstand z.Zt. nur durch die Deinstallation des besagten Patches, was natürlich die 14 Sicherheitslücken wiedereröffnet, die ursprünglich beseitigt werden sollten. Alternativ blieben wieder einmal alternative Browser wie Mozilla oder Opera, wobei die Verwendung eines Windows 2003 Server zum Surfen im Internet sicherlich die Ausnahme darstellen dürfte.
Wesentlich größere Probleme wurden durch Benutzer von Windows 2000 und NT-Systemen berichtet. Hier kam es auf mehreren Rechnern zu einer Vollauslastung des Systems nach der Installation des Patches bis hin zum reproduzierbaren Aufhängen beim Bootvorgang. Behelfen kann man sich durch die Deinstallation des Patches im abgesicherten Modus, wonach wiederum auch hier besagte 14 Sicherheitslücken im System offenblieben. Falls Windows NT bereits beim Booten hängenbleibt und der abgesicherte Modus nicht mehr erreicht werden kann, so kann das Kopieren von ntoskrnl.exe und mssip232.dll vom $NtUninstallKB835732$-Verzeichnis nach \Winnt\System32 das Problem lösen, wofür natürlich der Einbau der Festplatte in ein zweites System erforderlich wäre. Abschließend auch hier die redundante Empfehlung eines alternativen Browsers, falls der Patch nicht toleriert werden sollte, da es bereits Exploits für die eine oder andere Sicherheitslücke geben soll. [vw]
EU-Kommission ermittelt wegen illegaler Bevorzugung von Intel
Die Europäische Kommission hat neben Deutschland gegen sieben weitere EU-Staaten Ermittlungen wegen der rechtswidrigen Bevorzugung von Intel-Produkten im Rahmen öffentlicher Ausschreibungen begonnen. Betroffen hiervon sind Österreich, Italien, Belgien, Frankreich, die Niederlande, Finnland und Schweden. Stein des Anstoßes waren angeschaffte Computer, die a priori mit Prozessoren und Chipsätzen eines bestimmten Herstellers - in diesem Falle Intel - ausgestattet sein sollten, was die in solchen Fällen anzuwendenden Vergaberegeln verletzt hat. Als Folge davon seien gut 90 Prozent der EU-Behördenrechner Intel-basiert, jedoch hätten gemäß einer Untersuchung der EU-Kommission durch offenere Ausschreibungen bis zu 30 Prozent der Kosten eingespart werden können.
Interessanterweise hat es ganz ähnliche Vorfälle bereits in Japan gegeben. Dort hatte Anfang diesen Monats die japanische Wettbewerbsbehörde FTC im Rahmen einer gleichgelagerten Untersuchung mehrere Intel-Geschäftsräume durchsucht. Intel soll japanische PC-Hersteller angewiesen haben, keine Konkurrenzprodukte zu verbauen, um die Geschäftsbeziehung nicht zu gefährden, wie aus japanischen Nachrichtenmeldungen entnommen werden konnte. Bleibt abzuwarten, was sich von diesen nicht unerheblichen Vorwürfen am Ende der Ermittlungen wirklich nachweisen lassen wird. [vw]
MSI präsentiert mobile Festplatte mit 1,5 GB
Mega Cache 15 nennt MSI, einer der größten Hardware-Hersteller weltweit, seinen jüngsten mobilen Sprössling. Die mobile Festplatte fasst auf eine Größe von einem Zoll eine Kapazität von 1,5 GB, die über die USB 2.0 Schnittstelle bei einer maximalen Übertragungsrate von 5,5 MB/s geschrieben und gelesen werden können. Mit seinen Maßen von 57,5 x 69,7 x 13,1 Millimetern passt der winzige Begleiter zudem in jede Hemdentasche, in der auch kein USB Stecker stört, da sich dieser durch einklappbaren Arm vollständig verstecken lässt. Das elegante Aluminiumgehäuse schützt des Weiteren vor störenden Einflüssen von außen.
Der MSI Mega Cache 15 wiegt etwa 56 Gramm und wird mit zusätzlicher Software-CD zum empfohlenen Endkundenpreis von 110 Euro ausgeliefert. Bei Geizhals.at ist der mobile Datenspeicher bereits zu Preisen ab 99 Euro gelistet und soll laut Händlerangaben in Kürze lieferbar sein.
 [rl]
Fertigung der 90nm Chips in Dresden beginnt
Die Advanced Micro Devices haben in Dresden mit der Produktion der ersten 90 Nanometer Chips für den Athlon 64/ FX und Opteron begonnen. Wie wir bereits Anfang März berichtet hatten, ist damit der Beginn der Testproduktion gemeint, welche noch bis Mitte des Jahres andauern und bis zum dritten Quartal schließlich Serienreife Modelle liefern soll. Dann wolle man laut EETimes auch erste Chips in größeren Mengen ausliefern.
Die Fertigung der kleinen 64-Bitter findet in der Fab 30 im sächsischen Dresden statt, wo erst kürzlich auch der Grundstein für die neue Fab 36 gelegt wurde. Diese soll bereits 2006 die Produktion der Chips im 90 nm-Verfahren auf 300 Millimeter Wafern übernehmen. Bis dahin will man, bedingt durch die kleineren Chips, über 40 Prozent des Platzes sowie der Kosten im Vergleich zur 0,13µ-Produktion einsparen. [rl]
Mozilla 1.7 RC1 freigegeben
Die Version 1.7 der OpenSource Browser-Suite Mozilla macht sich auf dem Weg in die letzte Runde. Heute gab das Projekt den ersten Release Kandidaten frei, um letzte Fehler in der Software zu finden. Man hatte sich vorgenommen, mit der finalen Version eine besonders bugfreie Variante zu veröffentlichen, da auf ihr schließlich auch alle weiteren Erzeugnisse wie der leichtgewichtige Browser Mozilla Firefox 1.0, der E-Mail-Client Mozilla Thunderbird 1.0 sowie die nächste Netscape Version 7.2 basieren sollen. Dafür wurden die Anwender auch noch einmal besonders zu ausführlichen Fehlerbrichten aufgerufen, um dieses Ziel zu erreichen.
Insgesamt soll Mozilla um runde acht Prozent sowohl bei der Performance von Start, beim Öffnen neuer Fenster und beim Laden neuer Seiten zugelegt haben. Zusätzlich hat die Größe im Vergleich zu Mozilla 1.6 um etwa fünf Prozent abgenommen.
An Features bietet der Browser im Vergleich zur Vorgängerversion 1.6 einen verbesserten Passwort-Manager, der es auch ermöglicht, nach der Eingabe des Master-Kennworts alle gespeicherten Passwörter zu betrachten. Weiterhin wurde der JavaScript-Blocker verbessert und verhindert nun auch, dass das Kontext-Menü verwendet werden kann. Der PopUp-Blocker selbst erfuhr ebenfalls einige Updates und lässt sich nun feinfühliger steuern.
Der E-Mail Client wurde mit einer verbesserten Palm-Synchronisation ausgestattet. Außerdem unterstützt er nun zahlreiche weitere Authentifikationsverfahren und eine bessere Performance beim Arbeiten mit den E-Mails. Ausführliche Details zu den Neuerungen finden sich auf der Mozilla-Homepage in den ReleaseNotes. [rl]
Dienstag, den 20. April 2004
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Neue Informationen zu ATis R420 und R423 Grafikchips
Zwar hat NVIDIA seinen Next-Generation Grafikchip der sechsten Generation bereits vorgestellt, doch tappt man bei den Planungen von ATi immer noch größtenteils im Dunkeln. Nur Schritt für Schritt tauchten in der Vergangenheit immer wieder Körnchen neuer Informationen auf, die ein ungefähres Bild über das geben, was der kanadische Chipexperte NVIDIA vielleicht entgegen stellen könnte. Zuletzt sind nun ausführliche Daten über die neuen Grafikchips, welche bekannterweise unter den Namen X800 laufen werden, im 3DCenter aufgetaucht.
So bestätigt sich dort zuerst unsere Meldung, dass ATi die X800Pro erst zum 4. Mai einführen wird. Die Termine für die weiteren Modelle wie X800XT und X800SE sind jedoch geblieben, sodass nur einen Monat später die schneller getaktete X800XT erscheinen sollte und wiederum 14 Tage später um eine PCI-Express Variante ergänzt wird. Ebenfalls Mitte Juni erwartet man die X800SE, welche die Einsteigerklasse der neuen Generation repräsentiert.
| | Radeon X800SE | Radeon X800 Pro | Radeon X800XT | Radeon X880XT | GeForce 6800 | GeForce 6800 Ultra | | Codename | ATi R420 | ATi R423 | nVidia NV40 | | Herstellung | 180 Mill. Tr. in 130nm | 180 Mill. Tr. in 130nm | 222 Mill. Tr. in 130nm | | Technologie-Klasse | DirectX9 Shader 2.0 | DirectX9 Shader 2.0 | DirectX9 Shader 3.0 | | Geometrie-Pipelines | ? (vermutlich 8) | ? (vermutlich 8) | ? (vermutlich 8) | ? (vermutlich 8) | ? (vermutlich 6) | 6 | | Pixel-Pipelines | 8 | 12 | 16 | 16 | 12 | 16 | | Shading-Einheiten pro Pixel-Pipeline | ? (derzeit komplett unbekannt, die R3x0-Chips haben eine TEX-Unit + eine arithmetische Allzweck-Unit) | eine SFU/MUL/TEX-Unit + eine MAD/DOT-Unit | | Splitfähigkeit für arithmetische Einheiten | ? (derzeit komplett unbekannt, die R3x0-Chips haben 4:0 (kein Split) und 3:1) | 4:0 (kein Split), 3:1 und 2:2 | | Chiptakt | 450 MHz | 475 MHz | 500 MHz | 500 MHz | ? (geschätzt 350 MHz) | 400 MHz | | Speichertakt | 400 MHz | 475 MHz | 500 MHz | 500 MHz | ? (geschätzt 400 MHz) | 550 MHz | | Speicheranbindung | 128 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | 256 Bit | | Speicherausstattung | 128 MB DDR | 256 MB GDDR3 | 256 MB GDDR3 | 256 MB GDDR3 | 128 MB DDR | 256 MB GDDR3 | | Chipinterface | AGPx8 | AGPx8 | AGPx8 | PCI Express x16 | AGPx8 | AGPx8 | | Launch | Mitte Juni | 4. Mai | 31. Mai | 14. Juni | ? | 14. April | | Markteintritt | ? (vermutlich Juli) | Mai | ? (vermutlich Juni) | ? (vermutlich Juli) | ? (vermutlich Juni) | Mai | | Startpreis | 299 $ | 399 $ | 499 $ | 499 $ | 299 $ bzw. 349 | 499 $ bzw. 549 |
Anhand dieser Daten hat das 3DCenter erste Performance-Vermutungen aufgestellt, welche einen etwaigen Vergleich zwischen den Chips der nächsten Generation ermöglichen sollen. Daraus lässt sich zum einen erwarten, dass ATi und NVIDIA im obersten Highend-Bereich durchaus ein knappes Kopf-an-Kopf Rennen bevor stehen könnte. Zum Anderen dürfte NVIDIA im unteren Highend-Sektor leichte Vorteile haben, zumindest, wenn man auf die theoretischen Leistungswerte schaut. Beflügelt durch das 256 Bit breite Speicher-Interface lassen sich deutlich höhere Speicherbandbreiten bei gleichem Takt erreichen, die abhängig vom Spiel deutlich auffallen könnten. Lediglich der vermutlich niedrigere Chiptakt der GeForce 6800 lässt der X800SE noch etwas Luft. Auch ist zur Zeit noch nicht abzuschätzen, wie deutlich der Unterschied durch die verschiedenen PixelShader ausfallen wird.
Grundsätzlich wird es schwer, vom aktuellen Stand aus Vorteile für die eine oder andere Partei klar zu formulieren. Glaubt man 3DCenter, könnte es zum Vorteil für NVIDIA enden, glaubt man TheInquirer, beziehungsweise deren Quellen, wird ATi letztendlich gewinnen. Laut TheInquirer sei sich ATi sicher, gegen die Konkurrenz schon mit der X800Pro bestehen zu können. Folglich wäre die X800XT zumindest im Performance-Vergleich noch einmal einen Schritt voraus. Doch soll NVIDIA zur Sicherheit noch einen etwas schnelleren Chip zurückgelegt haben. Dies dürfte jedoch höchstens ein Markteing-Modell sein, dessen Preis ähnlich Intels Pentium 4 Extreme Edition kaum bezahlbar wäre.
Wer diese Runde im Wettstreit der Chipgenerationen tatsächlich gewinnt, hängt schließlich auch von einem nicht minder wichtigen Teil von der Verfügbarkeit der Grafikkarten ab. Insbesondere im letzten Jahr haben sich beide Hersteller mit Lieferengpässen bei einigen Modellen nichts geschenkt. Bleibt abzuwarten, wie es dieses Jahr mit der Verfügbarkeit, vor allem im unteren Preislevel, bestellt sein wird und ob NVIDIA seinen theoretischen Vorsprung von etwa einem Monat auch effektiv in die Praxis umsetzen kann. [rl]
ATi unterstützt ABITs weltweites ACON4 Warcraft III Turnier
In über zwanzig Ländern wird der etablierte Grafikkarten- und Mainboardhersteller ABIT dieses Jahr das ACON4 Warcraft III Turnier durchführen und Preise im Wert von über 150.000 US-Dollar für die Gewinner bereitstellen. Nun hat das Unternehmen zusätzlich die kanadische Grafikchipschmiede ATi mit ins Boot geholt. Sie werden sich neben zum Beispiel Intel, Kingston und Western Digital mit an dem laut ABIT "diesjährig lukrativsten Gaming Event" beteiligen und die Gewinner der einzelnen Länder für das Finale nach Shanghai holen. Dort können sich die weltbesten Warcraft III Spieler aus Kanada, China, Japan, Russland, Frankreich, Deutschland und zahlreichen weiteren Ländern direkt Messen und haben die Chance neben wertvoller Hardware auch ein Auto von Dong Feng Yueda Kia Motors zu gewinnen.
Die Anmeldung für das Turnier hat bereits offiziell begonnen. Wer sein Können unter Beweis stellen möchte, findet alle weiteren Informationen auf www.abitgamer.com. Dort werden in Kürze auch detaillierte Informationen zu den Preisen zu finden sein. [rl]
Neue Mobilrechner bei Apple
Apple hat gestern die neuen iBook und PowerBook Modelle vorgestellt. Bei der Consumerproduktlinie iBook gab es bei allen Modellen ein CPU Upgrade, das 12" Modell wurde von 800MHz auf 1GHz Takt angehoben, die 14" Variante mit vormals 933 MHz bekam ebenfalls 1 GHz Takt spendiert und wurde im Gegenzug um 50 Euro billiger. Das Topmodell mit 14" Bildschirm und 60 GB Festplatte wurde von 1 GHz auf 1,2 GHz Takt erhöht und bekommt zusätzlich noch eine 54 MBit/s Airport Extreme (WLAN) Karte spendiert. Der Preis verringerte sich bei dieser Variante auch noch um 100 Euro.
Bei sämtlichen iBook G4 Prozessoren wurde der Level2 Cache von 256kB auf 512kB angehoben, der maximale Speicherausbau offiziell auf 1,25 GByte erweitert und die beiden 14" Modelle können nun optional mit einem SuperDrive Laufwerk(DVD-Brenner) ausgestattet werden.
| | iBook 12" 1 GHz | iBook 14" 1 GHz | iBook 14" 1,2 GHz | | Prozessor | Motorola PowerPC 1 GHz 512kB L2, 133 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1 GHz 512kB L2, 133 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1,2 GHz 512kB L2, 133 MHz System Bus | | Display | 12,1" TFT 1024x768 | 12,1" TFT 1024x768 | 14,1" TFT 1024x768 | | Arbeitsspeicher | 256 MByte DDR-RAM PC2100 (max. 1,25 GB) | 256 MByte DDR-RAM PC2100 (max. 1,25 GB) | 256 MByte DDR-RAM PC2100 (max. 1,25 GB) | | Festplatte | 30 GB ATA/100 4200 U/min | 40 GB ATA/100 4200 U/min | 60 GB ATA/100 4200 U/min | CD/DVD-Laufwerk (CD-R/CD-RW/CD-ROM/DVD-ROM) | CD-RW/DVD Combo 24x/16x/24x/8x | CD-RW/DVD Combo 24x/16x/24x/8x | CD-RW/DVD Combo 24x/16x/24x/8x | | Grafikkarte | ATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAM AGP 4x | ATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAM AGP 4x | ATI Mobility Radeon 9200 32 MByte DDR-RAM AGP 4x | | Anschlüsse | 2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out | 2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out | 2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, VGA/TV-out | | Gewicht | 2,2 kg | 2,7 kg | 2,7 kg | | Laufzeit/Akku | <6 h, 50 Wh Li-Ionen | <6 h, 60 Wh Li-Ionen | <6 h, 60 Wh Li-Ionen | | sonstiges | Airport Extreme 54 Mbit optional, Bluetooth optional | Airport Extreme 54 Mbit optional, Bluetooth optional, DVD-R/CD-RW optional | Airport Extreme 54 Mbit inkl., Bluetooth optional, DVD-R/CD-RW optional | | Preis | 1.199 Euro | 1.398,99 Euro | 1.599 Euro | Ebenso einem Update unterzogen wurde die professionelle Notebook Linie PowerBook. Hierbei wurden gleichfalls die Taktraten der Prozessoren erhöht. Das 12" Modell wurde von 1 GHz auf 1,33 GHz verbessert und bekam noch eine 60 GB Festplatte spendiert. Der Preis beim Combo-Modell ist um etwa 110 Euro gefallen, bei der Superdrive Variante ebenfalls um 110 Euro. Das kleine 15" Modell mit Combodrive ist ebenfalls von 1 GHz auf 1,33 GHz Takt vergrößert worden und etwa 250 Euro günstiger als der Vorgänger. Das größere 15" Modell mit Superdrive hat nun einen mit 1,5 GHz getakteten Prozessor und wurde um 230 Euro im Preis gesenkt. Das Flaggschiff mit 17" Display, 1,5 GHz Prozessor und Superdrive ist nun etwa 600 Euro günstiger.
| | PowerBook 12" 1,33 GHz Combo | PowerBook 12" 1,33 GHz SuperDrive | PowerBook 15" 1,33 GHz Combo | PowerBook 15" 1,5 GHz SuperDrive | PowerBook 17" 1,5 GHz Superdrive | | Prozessor | Motorola PowerPC 1,33 GHz 512kB L2, 167 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1,33 GHz 512kB L2, 167 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1,33 GHz 512kB L2, 167 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1,5 GHz 512kB L2, 167 MHz System Bus | Motorola PowerPC 1,5 GHz 512kB L2, 167 MHz System Bus | | Display | 12,1" TFT 1024x768 | 12,1" TFT 1024x768 | 15,2" TFT 1280x854 widescreen | 15,2" TFT 1280x854 widescreen | 17" TFT 1440x900 widescreen | | Arbeitsspeicher | 256 MByte DDR-RAM PC2700 (max. 1,25 GB) | 256 MByte DDR-RAM PC2700 (max. 1,25 GB) | 256 MByte DDR-RAM PC2700 (max. 1,25 GB) | 512 MByte DDR-RAM PC2700 (max. 2 GB) | 512 MByte DDR-RAM PC2700 (max. 2 GB) | | Festplatte | 60 GB ATA/100 4200 U/min | 60 GB ATA/100 4200 U/min | 60 GB ATA/100 4200 U/min | 80 GB ATA/100 4200 U/min | 80 GB ATA/100 4200 U/min | CD/DVD-Laufwerk (DVD-R/CD-R/CD-RW/ CD-ROM/DVD-ROM) | CD-RW/DVD Combo -/24x/16x/24x/8x | CD-RW/DVD-R SuperDrive 4x/16x/8x/24x/8x | CD-RW/DVD Combo -/24x/16x/24x/8x | CD-RW/DVD-R SuperDrive 4x/16x/8x/24x/8x | CD-RW/DVD-R SuperDrive 4x/16x/8x/24x/8x | | Grafikkarte | NVidia Geforce FX Go5200 64 MByte DDR-RAM AGP 4x | NVidia Geforce FX Go5200 64 MByte DDR-RAM AGP 4x | ATI Mobility Radeon 9700 64 MByte DDR-RAM AGP 4x | ATI Mobility Radeon 9700 64 MByte DDR-RAM AGP 4x | ATI Mobility Radeon 9700 64 MByte DDR-RAM AGP 4x | | Anschlüsse | 2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, DVI/VGA/TV-out | 2 x USB 2.0, LAN 100 MBit, Modem 56k, Firewire 400, DVI/VGA/TV-out | 2 x USB 2.0, LAN 1000 MBit, Modem 56k, Firewire 400, Firewire 800, DVI/VGA/TV-out, PC-Card/Card-Bus | 2 x USB 2.0, LAN 1000 MBit, Modem 56k, Firewire 400, Firewire 800, DVI/VGA/TV-out, PC-Card/Card-Bus | 2 x USB 2.0, LAN 1000 MBit, Modem 56k, Firewire 400, Firewire 800, DVI/VGA/TV-out, PC-Card/Card-Bus | | Gewicht | 2,1 kg | 2,1 kg | 2,6 kg | 2,6 kg | 3,1 kg | | Laufzeit/Akku | <5 h, 50 Wh Li-Ionen | <5 h, 50 Wh Li-Ionen | <4,5 h, 50 Wh Li-Ionen | <4,5 h, 50 Wh Li-Ionen | <5 h, 58 Wh Li-Ionen | | sonstiges | Airport Extreme 54 Mbit inkl, Bluetooth inkl. | Airport Extreme 54 Mbit inkl, Bluetooth inkl. | Airport Extreme 54 Mbit inkl, Bluetooth inkl., 128 MB Radeon 9700 opt. | Airport Extreme 54 Mbit inkl, Bluetooth inkl., 128 MB Radeon 9700 opt. | Airport Extreme 54 Mbit inkl, Bluetooth inkl., 128 MB Radeon 9700 opt. | | Preis | 1.738,84 Euro | 1.970,84 Euro | 2.086,84 Euro | 2.666,84 Euro | 2.898,84 Euro |
Bis auf das 17" Modell, welches ab Mai erhältlich ist, sind sämtliche Modelle ab sofort verfügbar. [ch]
Neue BIOS-Updates von EPoX
Der Mainboardhersteller EPoX hat eine Liste mit neuen BIOS-Updates für eine ganze Reihe seiner Mainboards veröffentlicht. In erster Linie geht es hierbei um Speichereinstellungen und Prescott-Unterstützung bei Pentium 4-Platinen. Doch auch diverse andere Kleinigkeiten wurden behoben.
Im Einzelnen sind folgende Updates und weitere Informationen auf der Herstellerseite verfügbar:
- Model: EP-8K9A7I
BIOS: 9A7I4323.BIN (4200) Datum: 03/23/2004 1) VDIMM-Spannung auf 2.7V erhöht 2) Anzeige des Speichers geändert 3) Bei "AC Loss Auto Restart" die Option "ON" abgeschaltet
- Model: EP-4PDA5+
BIOS: 4PD54330.BIN (2300) Datum: 03/30/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-8K9AI
BIOS: 8K9A4324.BIN (0900) Datum: 03/24/2004 1) VDIMM-Spannung auf 2.7V erhöht 2) Anzeige des Speichers geändert 3) Bei "AC Loss Auto Restart" die Option "ON" abgeschaltet
- Model: EP-4PDA2V
BIOS: 4P2V4319.BIN (3D00) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PCAI
BIOS: 4PCA4319.BIN (8200) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PCA3I
BIOS: 4C3I4319.BIN (7100) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PGF (EX5-300S)
BIOS: 4PGF4319.BIN (5B00) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PLMI
BIOS: 4PLM4319.BIN (CD00) Datum: 03/19/2004 1) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PLAI
BIOS: 4PLA4319.BIN (D700) Datum: 03/19/2004 1) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PDA3I, EP-4PDA, EP-4PDAEI, EP-4PDAI
BIOS: 4PDA4319.BIN (E300) Datum: 03/19/2004 1) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PCA3+
BIOS: 4PC34319.BIN (4A00) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PDA2+
BIOS: 4PD24319.BIN (1A00) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PGAI
BIOS: 4PGA4319.BIN (5B00) Datum: 03/19/2004 1) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert 2) CPU-Unterstützung erweitert 3) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 4) Anzeige des Speichers geändert 5) Anzeige von einem "E" wenn eine 1MB L2-Chache-CPU eingebaut ist
- Model: EP-4PDA, EP-4PDA3I, EP-4PDAEI, EP-4PDAI
BIOS: 4PDA4304.BIN (2300) Datum: 03/04/2004 1) CPU-Unterstützung erweitert 2) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 3) Anzeige des Speichers geändert 4) VCore-Einstellung in Verwendung mit Prescott CPU deaktiviert
- Model: EP-4PLAI
BIOS: 4PLA4304.BIN (2300) Datum: 03/04/2004 1) CPU-Unterstützung erweitert 2) Probleme mit 16x4-Speicher behoben 3) Anzeige des Speichers geändert
- Model: P4MKI
BIOS: P4MA4302.BIN (B800) Datum: 03/02/2004 1) Probleme mit Modems behoben 2) Probleme mit Partitionen größen 30GB behoben
- Model: P4MKI-S
BIOS: P4MD4302.BIN (E500) Datum: 03/02/2004 1) Probleme mit Modems behoben 2) Probleme mit Partitionen größen 30GB behoben *** Dieses Bios unterstützt nicht die S3-Funktion ***
- Model: EP-8KRAI
BIOS: 8KRA4212.BIN (E700) Datum: 02/12/2004 1) Boot-Probleme mit anderen bootbaren IDE-Geräten behoben 2) Probleme im "Easy BootMenu" behoben 3) Probleme mit USB-Tastaturen unter DOS behoben
- Model: EP-8RDA
BIOS: 8RD14212.BIN (0500) Datum: 02/12/2004 1) "AGP Aperture Size" auf 128MB eingestellt 2) Option "Power On By Mouse Left/Right" abgeschaltet 3) S3-Probleme mit GF4 MX4000/FX5200 Grafikkarte behoben
- Model: EP-8RGA
BIOS: 8RG14212.BIN (0400) Datum: 02/12/2004 1) WakeUp-Probleme unter Win98se mit nVIDIA-LAN behoben 2) "Memory Auto Precharge"-Modus hinzugefügt 3) S3-Probleme unter XP mit IGP-Chipsatz behoben 4) S3-Probleme mit GF4 MX4000/FX5200 Grafikkarte behoben 5) "AGP Aperture Size" auf 128MB eingestellt [tm]
Montag, den 19. April 2004
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Webweites
Das Topthema der vergangenen Woche war sicherlich der Launch des NV40 aka GeForce 6800 Ultra, der hinsichtlich der gebotenen Features (Pixelshader 3.0) und der Geschwindigkeit alles bisher gebotene in den Schatten stellt. Nachgelesen werden kann dies alles beim 3DCenter, das die technischen Feinheiten und die Leistungsfähigkeit von Nvidias neuestem Wurf in zwei umfangreichen Artikeln betrachtet.
Die Kollegen von TweakPC haben einen umfangreichen Grundlagenartikel zum RAM verfasst, beginnend bei den SIMM's und EDO's längst vergangener Tage bis hin zu RDRAM und dem nicht mehr durch die JEDEC gedeckten DDR-RAM jenseits von PC3200. Auch ein Ausblick auf DDR2 fehlt nicht. Weiterhin finden wir dort einen Testbericht zum VGA Silencer von Arctic Cooling, einem ohrenschonenden Aktivkühler insbesondere für alle ATi Radeon-Grafikkarten von 9500 bis 9800XT, der eine sehr peisgünstige Alternative zu der bekannten Zalman-Heatpipe darstellt, die jedoch passiv und somit vollständig geräuschlos kühlt.
Die Spieleflut hat sich The Westerner angesehen, ein klassisches Point-and-Klick Adventure, dessen Held im Wilden Westen eine Familie vor den bösen Machenschaften eines Schurken bewahrt. Die 3D-Engine von "The Westerner" sorgt für eine bunte, comicartige Umsetzung des Spielgeschehens, Musik und Synchronstimmen (u.a. der deutsche Bruce Willis) wussten ebenfalls zu überzeugen.
Der neueste Artikel von WinTotal beschreibt die Einrichtung eines VPN Netzwerkes unter Windows XP. VPN steht für "Virtual Private Network" und bietet unter anderem die Möglichkeit, von unterwegs über das Internet Verbindung zu seinem häuslichen PC-Netzwerk aufzunehmen, wobei man, sofern alles korrekt eingerichtet wurde, letztlich uneingeschränkt wie im lokalen Netz agieren kann. Das von Windows XP verwendete PPTP-Protokoll sorgt dabei zugleich für eine ausreichend hohe Verschlüsselung der übertragenen Daten von 128 Bit. [vw]
Sonntag, den 18. April 2004
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Microsoft bittet um Vorschläge für zukünftige Windows Server
Der Softwareriese Microsoft hat nun eine neue Internetseite veröffentlicht, auf der Anwender der Microsoft Windows Server Familie Wünsche und Vorschläge für die nächsten Generationen des Betriebssystems an den Konzern übermitteln können. So finden sich Fragen zur aktuellen Zufriedenheit mit den Produkten und zu allgemeinen statistischen Informationen zur Person, welche dem Unternehmen Aufschluss über den Einsatzbereich der Server geben dürften. Zudem können ausführliche Angaben zu Problemen und Lösungsvorschlägen gemacht werden, die bis jetzt eventuell auftraten und in Zukunft noch besser oder anders realisiert werden könnten. Auf diesem Wege wird es auch möglich, sich als freiwilliger Betatester für zukünftige Testversionen zu melden oder an weiteren Umfragen teilzunehmen.
Microsoft selbst gibt auf der Homepage an, dass man die ermittelten Informationen und Vorschläge eventuell in neue ServicePacks, Updates oder komplett neue Windows Versionen integrieren wolle. Wahrscheinlich ist hier als erster Einsatzstiegspunkt 2006 mit Windows Longhorn zu erwarten, dass sowohl bei Endkunden als auch in Unternehmen gleichermaßen zum Einsatz kommen soll. Unserer Meinung nach, ist diese Möglichkeit der Kontaktaufnahme ein wichtiger Schritt zum Kunden, um herauszufinden, welche Funktionen überhaupt gewünscht werden. Vielleicht unternimmt man ja auch im Privatkunden-Bereich irgendwann einen ähnlichen Schritt, um so die Beziehung zwischen Unternehmen und der eigentlichen Zielgruppe zu verbessern. Wie weit dieses Unterfangen jedoch prinzipiell Früchte tragen wird, zeigt wohl erst die Zukunft. [rl]
Erste Pentium-M Desktop-PCs in Japan gesichtet
Viele User wünschen sich in Anbetracht des enormen Stromverbrauchs aktueller Pentium 4 Systeme Lösungen, welche mit den mobilen Verwandten Pentium-M auskommen. Der Notebook-Prozessor bietet bei deutlich geringerer Taktrate und weniger Leistungsaufnahme eine in etwa vergleichbare Leistung, nur dass auf aufwändige oder laute Kühlkonstruktionen verzichtet werden kann.
Diesen Weg hat nun Hitachi eingeschlagen, welche auf ihrer japanischen Webseite PC-Systeme für den Industrie-Einsatz ankündigen, die im fernen Osten ab Mai ausgeliefert werden sollen. Die HF-W Serie basiert auf dem Pentium-M oder Celeron-M Prozessor und soll sich durch ihre enorme Betriebssicherheit von sieben bis zehn Jahren auszeichnen. Derzeit spricht das Unternehmen von zwei Systemen -- HF-W2000 und HF-W6500 --, in denen Prozessoren von 1,3 GHz bis 1,6 GHz werkeln werden. Sie bieten neben den gewohnten Features wie USB 2.0 und Netzwerk onboard einen maximalen Speicherausbau von bis zu 2 GB und Festplatten mit verschiedenen Kapazitäten. Das eingesetzte Motherboard wird jedoch nicht genannt.
Einen anderen Weg geht Hush Technologies, die durch ein spezielles Heatpipe-Konzept in Zusammenarbeit mit speziell angefertigten Gehäusen gewöhnliche Desktop-Rechner mit Pentium 4 oder Celeron Prozessoren passiv betreiben. Hier bleibt der Stromverbrauch zwar außen vor, doch kann sich der Anwender zumindest über ein ruhiges Arbeitsklima freuen. Die Ausstattung der Systeme entspricht denen üblicher Desktop-Computer mit bis zu 2,8 GHz. Als Basis kommt zum Beispiel Intels 865PE Springdale Chipsatz oder VIAs P4M800 mit USB 2.0, AGP 8X und Firewire zum Einsatz. Alternativ sind beim Unternehmen auch Varianten mit VIA Mini-ITX Board erhältlich.
Grundsätzlich scheint der Wunsch nach Mobile-Prozessoren für den Desktop-Einsatz noch unerfüllt zu bleiben. In Japan hat man nun jedoch den Anfang gemacht und vermutlich wird auch in Europa die Einführung solcher Systeme nicht mehr allzu lang auf sich warten lassen -- sei es auf Basis eines Intel oder AMD Prozessors. Wer jedoch nicht mehr warten mag, findet mit den passiven Lösungen bereits erste Ansätze für Silent-Computing. Ähnliche Prinzipien verfolgen auch die schon weit verbreiteten Mini-Barebone Systeme, die teilweise schon deutlich ruhiger arbeiten, allerdings je nach Anwendungsgebiet noch Abstriche bei der Leistung fordern. [rl]
Samstag, den 17. April 2004
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Apples iTunes Musik-Dienst soll noch 2004 in Europa starten
Nach dem überaus erfolgreichen Einstieg in den USA plant Apple seinen Musik-Download-Dienst noch dieses Jahr nach Europa zu bringen. Allerdings zeigen sich mit der Realisierung mehrere Probleme auf, die in dieser Form in den Vereinigten Staaten keine Rolle spielten. So wolle man einerseits überall gleiche Preise gewährleisten, sei aber auf der anderen Seite mit den unterschiedlichen Preisvorstellungen der Musikindustrie konfrontiert, welche sich teilweise um Faktor Zwei unterschied. Weiterhin fallen in nahezu jedem Land unterschiedliche Steuern auf die Produkte an, welche eine angenehme Preispolitik deutlich erschweren.
In den USA hat Apple bereits über 50 Millionen Songs verkauft. Der mobile MP3-Player iPod sei einer der Erfolgsgründe gewesen. Von dem kleinen Gesellen, welcher in Kürze in Europa in einer neuen Version erscheinen soll, verkaufte das Unternehmens erstmals größere Stückzahlen, als von den Apple Personal Computern.
Angespornt von diesem Erfolg wolle man in Europa gleich alles richtig machen und keinen Kompromiss bei Einfachheit, Bedienung und Gestaltung gelten lassen. Zu einem Konkreten Start-Termin ließ sich Apples Europa-Chef Pascal Cagni jedoch noch nicht hinreißen. [rl]
Implantierte Chips bald schon keine Zukunftsmusik mehr
Bisher gab es bei Waffen jeglicher Art immer das Problem, dass sich ihre eigentliche Schutzwirkung in Luft auflöste, wenn sie irrtümlich oder auf andere Weise in die falschen Hände gelang. Um dieses Manko zu umgehen, entwickelten der Chiphersteller Verichip und der Waffenhersteller FN Manufacturing gemeinsam eine Technologie, die es Waffen in Ansätzen erlauben sollte, "zu denken". Das heißt, berechtigte Personen bekommen einen kleinen Chip unter die Haut implantiert, welcher dann von der Waffe erkannt wird. Erst dann sei es möglich, mit ihr tatsächlich auch Schüsse abzugeben.
Die sogenannte Smart Gun könne nach Informationen des Spiegel noch dieses Jahr in Serie produziert werden. Als mögliche Abnehmer sehe man beispielsweise örtliche Sicherheitsbehörden wie die Polizei, denen auf diese Weise ein gewisses Maß an Sicherheit garantiert werden soll. Besonders akut mag das Problem vor allem in den Vereinigten Staaten sein, wo der Anteil an Waffenbesitzern überdurchschnittlich hoch ist. Nach Angaben des FBI seien dort zwei Drittel aller Morde durch Schusswaffen verursacht worden, wobei man nicht klar zwischen gestohlenen und eigenen Waffen unterschied. Ob durch die Smart Guns, deren Verwendung in New Jersey bereits im Gesetz verankert wurde, diese Zahlen tatsächlich reduzieren können, sei vorerst in Frage gestellt.
Uns verhalf die Erfindung jedoch zu Ideen für zahlreiche weitere sinnvolle Anwendungsgebiete. Wie wäre es zum Beispiel mit der Integration eines Autoschlüssels? Oder mit der direkten Kopplung mit der Kreditkarte? Diebstähle von Bargeld oder Kartenmissbrauch könnte man damit ja fast ausschließen. Der Chip mit der vieldiskutierten RFID-Technologie ausgestattet, würde zudem die Erhebung von Mautgebühren, Zahlungen an der Kasse von Supermärkten und Tankstellen enorm vereinfachen. Ganz nebenbei könnte man über das Funknetz mögliche Gesetzesbrecher, Terroristen oder Falschparker ganz einfach ausfindig machen und dabei außerdem die Kosten für die umständlich Installation von Überwachungskameras sparen... [rl]
Demnächst GeForceFX Preisrutsch zu erwarten
Erst kürzlich hat NVIDIA seine neueste Highend-Grafikkarten Generation vorgestellt, die in Sachen Darstellung und Performance neue Maßstäbe setzen soll, doch ist es noch etwas Zeit, bis derartige Karten auch tatsächlich im Handel erhältlich sein werden. Bis dahin dürften auch weiterhin die bisherigen Spitzenreiter der GeForce FX Serie von Interesse sein, da sie mit ihrer Leistung für die allermeisten Anforderungen mehr als ausreichend sind. Zudem spielt selbstverständlich auch der Preis für derartige Grafikmonster eine wesentliche Rolle und lässt manch eine Kaufentscheidung zur Qual werden.
Wer bisher noch nicht gewagt hat, eine neue Grafikkarte zu erwerben und sich dennoch nach mehr Performance zu fairen Preisen sehnt, könnte vielleicht ab Mai für seine Geduld belohnt werden. Nach Angaben von vnunet.de wolle NVIDIA bis Ende April seine Lagerbestände der GeForce FX Reihe leeren und locke die Hersteller bis 30. April mit verführerischen Nachlässen von bis 20 Prozent. Ein Angebot, welches sich kurzfristig auch auf den Endkunden-Markt niederschlagen dürfte.
Aus diesem FX-Ausverkauf lässt sich zum einen schließen, dass die GeForce FX weniger Abnehmer gefunden hat, wie man eigentlich erwartet hatte. Während sich die Restbestände diesmal auf einen Gesamtwert von etwa 80 Millionen US-Dollar belaufen, lag das Volumen der Vorjahre fast 40 Prozent niedriger bei lediglich 50 Millionen US-Dollar. Der Preiskampf bei NVIDIA könnte zusätzlich dazu führen, dass auch die Konkurrenz gezwungen wird, ihre Preise anzugleichen, um wettkampffähig zu bleiben. Ob sich die Lagerräumung außerdem auf die Speicher-Preise niederschlägt, kann zu diesem Zeitpunkt kaum gesagt werden. Die Kosten liegen wirtschaftlich bedingt allgemein schon überdurchschnittlich hoch und lassen kaum spürbare Auswirkungen auf den Markt erwarten. [rl]
Pentium-M 755 erscheint in einem Monat
Anfänglich im ersten Quartal geplant und schließlich doch um einige Wochen verschoben, scheint der Erscheinungstermin der nächsten Pentium-M Generation mit dem Dothan-Core nun festzustehen. Die Modelle mit den ungewohnten Namen Pentium-M 755, 745 und 735, welche bei 2,0 GHz, 1,8 GHz und 1,7 GHz arbeiten sollen, präsentiert Intel nach Angaben der X-bit labs am 10. Mai.
Mit der Einführung der neuen Prozessoren erreichen den Markt gleich zwei Neuerungen. Zum Einen die bereits erwähnte Umstellung der Bezeichnungen für die unterschiedlichen CPUs und zum Anderen der Einsatz des lang erwarteten Prozessor-Kerns mit Codenamen Dothan. Er unterscheidet sich vom Vorgänger Banias durch seinen doppelt so großen L2-Cache und die kleinere Fertigungsweise, welche eine wesentlich geringere Leistungsaufnahme erwarten lässt.
Der Pentium-M 755 schlägt dann mit 637 US-Dollar zu Buche, 745 und 735 kosten im Großhandel 423 US-Dollar und 294 US-Dollar. Die Preise der Vorgänger verschieben sich entsprechend nach unten und belaufen sich auf 241 und 209 US-Dollar für 1,6 und 1,5 GHz. Später will Intel auch die langsameren Modelle unterhalb von 1,7 GHz mit dem Dothan alias Pentium-M 725 und 715 ersetzen. [rl]
Freitag, den 16. April 2004
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ATi X800 Pro Launch doch erst Anfang Mai?
Als Kontrahent der GeForce 6 von NVIDIA sollte die X800 Pro von ATi nach letzten Informationen am 26. April vorgestellt werden, doch die britische Gerüchteküche TheInquirer berichtete heute von einem späteren Launch-Termin. Angeblich präsentiert man den Chip nun doch erst am 4. Mai. Mit einem GPU-Takt von 475 MHz und 900 MHz Datenrate des Speichers wolle ATi noch am nächsten Tage die Auslieferung beginnen, so dass in diesem Fall in nicht allzu ferner Zeit auch mit ersten Modellen im Handel gerechnet werden könnte.
Ob sich wegen der Verlagerung der X800 Pro auch die anderen Modelle um eine Woche verspäten, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. So sollte die X800 XT eigentlich zum 31. Mai erscheinen und statt der 12 Rendering-Pipelines der X800 Pro mit 16 ausgestattet werden, um damit schließlich an die Performance-Spitze treten. Laut TheInquirer soll sie aber schon zwei Wochen später, folglich Mitte Mai, erscheinen.
Zur Zeit steht jedoch Aussage gegen Aussage. ATi hat sich noch nicht offiziell zum Erscheinungstermin geäußert, weshalb vorerst kaum geklärt werden kann, welche Informationen tatsächlich korrekt sind. Bleibt wohl wie üblich nur, die Tage zu zählen und auf weitere mehr oder weniger offizielle Hinweise zu warten. [rl]
Sockel T Mainboard von Soltek in Japan gesichtet
Im fernen Osten erreichte nun das erste Sockel T Motherboard für die neue Pentium 4 Serie den Handel. Nach Angaben der japanischen PC Watch ist die Platine von Soltek und basiert auf Intels 865PE Springdale Chipsatz. Folglich lässt es alle neue Features wie DDR-II Unterstützung und PCI Express unbeachtet und erlaubt den Einbau der demnächst erwarteten Prozessoren, ohne zusätzlich in eine neue Grafikkarte und neuen Speicher investieren zu müssen.
Ausgestattet ist es mit einem Dual-Channel DDR400 Speicher-Interface, AGP 8X, Serial-ATA und Parallel-ATA mit RAID-Support, welche über die ICH5R Southbridge realisiert werden. Weiterhin befinden sich USB 2.0, Audio und Gigabit-Ethernet onboard. Das Mainboard ist in Japan zum Preis von umgerechnet etwa 130 Euro erhältlich. Wer jedoch lieber noch auf DDR2 und PCI Express warten möchte, um ausreichend für die zukünftige Entwicklung gerüstet zu sein, wird sich noch bis Mai/ Juni gedulden müssen. Erst dann will Intel nämlich offiziell seine neuen Chipsätze vorstellen. Mainboards sollen ebenfalls in diesem Zeitraum erscheinen. [rl]
Neue USB-Speichermedien im Sortiment bei Wortmann
Im Angebot der ostwestfälischen WORTMANN AG finden sich zwei neue USB-Speichermedien von 64MB bis 512MB Fassungsvermögen. Eigentlich wäre eine solche Meldung kaum erwähnenswert, werden entsprechende USB-Produkte doch am laufenden Band und aus allen Richtungen auf den Markt geworfen. Hier liegt der Fall jedoch etwas anders. Noch nicht sehr auffällig erscheinen die drei Modelle des TERRA USB-Sticks, der bei Wortmann in den Größen 128MB (Farbe: blau), 256MB (orange) und 512MB (rot) erhältlich ist.
Etwas anders sieht die Sache beim neuen "Swissmemory USB Victorinox" der Firmen Swissbit und Victorinox aus. Immerhin handelt es sich hier um ein schweizer Taschenmesser mit integriertem USB-Speicher von 64MB Kapazität. Sei der Sinn eines solchen Utensils einmal dahin gestellt, so ist es doch sicherlich ein Hingucker (wie die letzte CeBIT wohl gezeigt hat). Dieses Werkzeug ist in zwei Varianten erhältlich, zum einen mit Messer, Schere, Feile inklusive Schraubendreher und LED-Leuchte, zum anderen nur mit Leuchte und Kugelschreiber. Letztere darf dann auch auf Flugreisen mitgenommen werden, auf denen Taschenmesser sonst nicht erlaubt sind.
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John Carmack äußert sich zu NVIDIA NV40
Nach dem offiziellen Launch des NV40 äußerte sich nun auch John Carmack, President und Technical Director von id Software, zu NVIDIAs NV40. Da sein Wort in der Branche einiges Gewicht hat (immerhin ist id Software für den einen oder anderen - nicht ganz unumstrittenen - Spieleklassiker verantwortlich), wollen wir sein Statement an dieser Stelle erwähnen:
| "Da die Entwicklung von DOOM 3 bald abgeschlossen sein wird, besteht meine Arbeit darin, die nächste Generation der Rendering Technologie zu entwickeln. NV40 ist dafür die Plattform meiner Wahl, bedingt durch die Unterstützung sehr langer Fragment-Programme, allgemeinem Floating Point Blending und Filtering sowie wegen der extrem hohen Performance." | |
Mit diesem Statement meint Carmack wohl die Arbeit an einer neuen Engine, die vermutlich auf der OpenGL-Shadersprache GLslang basieren wird. GLslang bietet ein zu DirectX9 vergleichbares, technisches Niveau. Wie bei Carmack üblich, werden die Ergebnisse dieser Arbeit wohl eine ganze Weile auf sich warten lassen. [cm]
Logitech legt erneut Rekordergebnis vor
Der Peripherie-Hersteller Logitech (Nasdaq: LOGI) legte das sechste Jahr in Folge Rekordzahlen für Umsatz und Rentabilität vor, die zugleich einen Rekord für ein viertes Quartal darstellen. So stieg der Umsatz von USD 302 Mio. im vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres auf USD 347 Mio., was einem Wachstum von 15% entspricht. Der Gesamtumsatz des vergangen Jahres stieg ebenfalls um 15% von USD 1,1 Mrd. im Vorjahr auf USD 1,268 Mrd. im letzten Jahr. Noch beeindruckender erscheint die Steigerung des Reingewinnes im selben Zeitraum um 34% auf USD 132 Mio.
Besonders erfolgreich war Logitech beim Verkauf von OEM-Geräten im Konsolenbereich. Vor allem das Sony EyeToy(tm) und das USB-Headset für die Playstation2 verkauften sich hier gut. Insgesamt wurde der Umsatz in diesem Bereich um 58% im vierten Quartal und um 193% gegenüber dem Vorjahr gesteigert.
Neben dem Konsolenbereich wuchs der Umsatz auch in den Bereichen OEM-Mäuse, PC-Webcams, PC-Headsets und Spielsteuerungen. Logitech führte im letzten Geschäftjahr über 100 neue Produkte ein und konnte in diesem Zeitraum über 500 Mio. Mäuse an den Mann bringen. Auf vielen Schreibtischen unsere Leser werden sich Geräte des Herstellers finden, in unserer Redaktion finden sie jedenfalls regen Gebrauch. Nach solch positiven Geschäftszahlen ist es kein Wunder, dass sich Logitechs CEO Guerrino De Luca wie folgt äußert:
| "Dies war ein bemerkenswertes Jahr für Logitech. Wir haben in allen Geschäftsbereichen an Dynamik gewonnen und konnten Rekordergebnisse vorlegen, die unsere Zielvorgaben für Umsatzwachstum und Betriebsgewinn übertroffen haben. Die Marke Logitech wurde durch die Einführung innovativer neuer Produkte sowie durch Marketingkampagnen in allen unseren Märkten gestärkt. Und ich bin besonders stolz auf die Verbesserungen hinsichtlich operativer Effizienz und Produktionskosten sowie auf den Kampfgeist der Logitech-Mitarbeiter." | | [cm]
Donnerstag, den 15. April 2004
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AMD und Intel legen ihre Finanzberichte vor
Die beiden Halbleiter-Entwickler AMD und Intel haben nun ihre Finanzergebnisse für das vergangene erste Quartal 2004 bekannt gegeben. Obgleich die zahlen von AMD und Intel nicht direkt vergleichbar sind, geben sie doch einen Einblick in die aktuelle finanzielle Situation beider Unternehmen. Dennoch geben die Zahlen im Vergleich bei beiden Firmen einen klaren Hinweis auf die aktuelle Marktlage. Nachdem AMD in der Vergangenheit des öfteren hohe Verluste beklagen musste, konnte man sich nun in den vergangenen beiden Quartalen endlich wieder über Gewinn freuen, welcher zumindest teilweise mit auf die 64-bit Sprösslinge zurückzuführen sein dürfte und durch gutes Marketing Rückhalt gibt. Die geringen Stückzahlen der Prozessoren beweisen jedoch, dass das Geld offensichtlich in anderen Marktbereichen verdient wurde.
Ähnlich bei Intel, deren neuer Prescott Prozessor-Kern durch hohe Leistungsaufnahme bei hohen Temperaturen und zusätzlich geringer Chipausbeute durch Probleme mit der 90nm-Fertigung weniger Vorteile davon tragen konnte. Dennoch ist die Akzeptanz des Unternehmens im Allgemeinen recht positiv und sorgt auch im ersten Quartal des neuen Jahres für steigende Zahlen bei Gewinn und Umsatz.
| | Umsatz (Mrd. US-$) | Gewinn (Mrd. US-$) | | | AMD | Intel | AMD | Intel | | Q4 2002 | 0,6864 | 7,2 | -0,853 | 1,05 | | Q1 2003 | 0,714 | 6,8 | -0,146 | 0,92 | | Q2 2003 | 0,645 | 6,7 | -0,14 | 0,896 | | Q3 2003 | 0,954 | 7,8 | -0,031 | 1,7 | | Q4 2003 | 1,206 | 8,7 | 0,043 | 2,173 | | Q1 2004 | 1,236 | 8,1 | 0,045 | 1,7 |
Während bei Intel das Weihnachtsgeschäft wie gewohnt mit Gewinnspitzen vorüber ging, setzte AMD den positiven Kurs fort und steigerte im neuen Jahr den Gewinn nochmals um einige Prozent. Im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres 2003 zeigt sich, dass beide Unternehmen deutlich im Aufwind stehen. Intel konnte seinen Umsatz um etwa 20 Prozent steigern und AMD demonstrierte Stärke mit einem Umsatzzuwachs von über 70 Prozent. Mit dem Gewinn, der von negativen 146 Millionen auf positive 45 Millionen US-Dollar angestiegen ist, scheint man zudem endgültig zum Angriff blasen zu wollen. Doch zeigt auch die über 80 prozentige Gewinnsteigerung bei Intel, dass das Quartal Eins allgemein sehr positiv verlaufen ist und nicht überbewertet werden sollte, obgleich der positive Trend für den kleinen Konkurrenten nicht zu widerlegen ist. Für den weiteren Verlauf bleibt abzuwarten, wie gut AMD die Umstellung auf 90 Nanometer gelingen wird. Ein Faktor, welchen Intel nun bereits größtenteils hinter sich haben dürfte, sodass man bei dem Prozessorriesen durchaus noch mit Steigerungen rechnen kann. Erst zum Ende des Jahres wird sich wohl entscheiden, ob AMD mit seinen 64bit-Erweiterungen genug Vorteile erarbeitet hat, um seine Position dauerhaft zu stärken. Der Einzug der Prozessoren in den Massenmarkt steht mit dem S |
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