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Sonntag, den 30. April 2006

Webweites

Hardware

Mit einem umfangreichen Technik-Artikel zum Thema Pentium M und Celeron M versucht das 3DCenter ein Stück Entwicklungsgeschichte aufzuarbeiten. Anhand einiger praktischer Benchmarks einhergehend mit entsprechenden Erklärungen versucht der Artikel die Besonderheiten der Pentium-M-Architektur herauszuarbeiten und mit den indirekt konkurrierenden Systemen Celeron M, Athlon XP und Athlon 64 zu vergleichen, obgleich ein hundertprozentiger Vergleich durch die zwangsläufig unterschiedliche Hardwarebasis nur bedingt möglich, aber auch nicht gewollt ist. Heraus kristallisiert sich ein erstaunliches Potenzial für Intels neuesten Meilenstein.

Der schon etwas ältere aber nicht minder interessante Accelerated Graphics Port fristet noch immer ein überdurchschnittlich verbreitetes Dasein in vielen heimischen Computern, was auch der Grund für zahlreiche Hersteller ist, noch immer Grafikkarten dafür anzubieten. Die PowerColor Radeon X1600 Pro macht nun zusätzlich durch ihre 512 MB Grafikspeicher auf sich aufmerksam und darf sich bei Hartware nun im direkten Vergleich zur GeForce 6600 mit und ohne GT präsentieren. In einem weiteren Test hat gleiche Seite zudem wesentliches Zubehör in Augenschein genommen und bewertet Mousepads und Skates nach praktischem Nutzen und Qualität.

In Sachen Kühlung hat Au-Ja! wieder eine Ergänzung des eigenen Roundups anzubieten, die sich diesmal ganz dem CoolerMaster Susurro für die AMD-Plattformen mit Sockel 754, 939 und 940 widmet. Die beachtliche Liste an Testkandidaten wird damit um ein weiteres Vergleichsobjekt reicher und bietet einen angenehmen Einstiegspunkt auf der Suche nach bestimmten Kühllösungen.

Software

Die Arbeit mit Dokumentvorlagen wird besonders dann wichtig, wenn man häufig ähnliche Dokumente erstellt oder sich an längeren Texten aufhält, die durchgehend einem kontinuierlichen Layout unterliegen müssen. Wesentliche Grundlagen und wie man sich mit diesen Helferlein die Arbeit wesentlich erleichtern kann, soll diese Woche der entsprechende Artikel auf Basis von Microsoft Word bei WinTotal aufzeigen

Für längere Abende hat sich die Spieleflut zwei Spiele für den PC angesehen: The Longest Journey in der Special Edition scheint dabei noch das interessantere zu sein, auch wenn sich der Action-Liebhaber teils durch anstrengende Dialoge klicken muss und sein Interesse für das Spiel und dessen Mission regelmäßig auf den Prüfstand gestellt wird. Weniger Hoffnung sieht die Spieleflut derweil bei Down in Flames, das trotz eigentlich interessanter Spielidee nicht so richtig für längere Motivation sorgen kann. Vielleicht ein Geheimtipp bei Schlafstörungen? ;-)
[rl]

Samstag, den 29. April 2006

AMD ab 2007 mit 65-nm-Prozessoren

Das japanische Magazin PC Watch konnte in einem Treffen mit dem Chef der Produktions- und Technologiesparte bei AMD einiges über die zukünftig eingesetzten Produktionsverfahren bei der Prozessorherstellung erfahren. So soll noch in diesem Jahr mit der Herstellung von CPUs in 65nm-Technologie begonnen werden. Die ersten fertigen Produkte sollen dann Anfang 2007 in den Läden stehen. Abgeschlossen wird der Wechsel von 90- auf 65-nm-Bauweise bis Mitte 2007.

Die bisher bereits beim 90-nm-Prozess eingeführten Technologien wie Dual Stress Liner (DSL) und Stress Memorization Technology (SMT) werden übernommen und durch Verwendung von eingebettetem Silizium-Germanium (SiGe) ergänzt. Dies soll die Leistung eines Transistors gegenüber einem im reinen 65-nm-Prozess hergestellten um 42% steigern.

Um den Umstieg so harmonisch wie möglich ablaufen zu lassen, wird der 90-nm-Prozess parallel gleichfalls weiterentwickelt, so dass die letzte Ausbaustufe des 90-nm-Prozesses gleichzeitig die erste Ausbaustufe des 65-nm-Prozesses ist. So muss im Prinzip nur die Strukturgröße geändert werden. Einen kleinen Ausblick auf die folgende 45-nm-Technologie gab es auch. Nach derzeitigem Stand ist ein Produktionsbeginn für das zweite Quartal 2008 angesetzt. Wann dann die entsprechenden Produkte auf dem Markt angeboten werden, steht allerdings noch nicht fest.

Zur Zukunft der bisherigen Sockel gibt es nun auch detaillierte Aussagen. Bekannt ist ja bereits, dass die letzten Athlon 64 Prozessoren mit Sockel-939 bis Mitte 2007 das Werk verlassen werden. Sockel-754-CPUs werden noch bis Ende 2007 und 939-Opterons bis Mitte 2008 ausgeliefert. Diese werden aber im Gegensatz zu den bald erscheinenden Modellen mit DDR2-Unterstützung nicht auf 65 nm umgestellt und bis zum Ende hin im 90-nm-Prozess hergestellt.
[ch]

Freitag, den 28. April 2006

Keine Heirat zwischen Micron und Qimonda

Schon kurz nach der Ankündigung von Infineon, die Speichersparte in eine eigenständige Tochterfirma namens Qimonda auszulagern, hat der US-amerikanische Speicherhersteller Micron Gespräche angeboten um eine mögliche Fusion zu besprechen.

Gegenüber dem Wall Street Journal äußerte Micron CEO Steven Appleton die Idee die beiden Firmen zu fusionieren, aber auch ein Verkauf Qimondas an den Speicherhersteller in den USA sei eine Möglichkeit. Appleton sieht an seiner Idee einen hohen Effizienzgewinn. Der Infineonvorstand hält davon hingegen nichts und will die Tochterfirma wie geplant an die Börse bringen, wobei am 1. Mai erst einmal die Firma offiziell startet. Qimonda sei gemäß Infineon stark genug um am Markt alleine zu überleben.
[as]

Intel gibt Dampf: alle zwei Jahre eine neue Prozessorarchitektur

Seit Intel den Marktauftritt geändert hat, lässt sich der Prozessorgigant vermehrt tief in die Karten blicken, etwas, was früher offiziell selten vorgekommen ist. Vor Analysten legte Intel CEO Paul Otellini die Pläne seiner Firma vor und dabei drückt der Halbleiterhersteller ordentlich auf das Gaspedal.

Die ersten Prozessoren der Core-Mikroarchitektur sollen beschleunigt eingeführt werden, so soll der Wordcrest-Serverprozessor im Juni, der Conroe-Desktopprozessor im Juli und schon im August der Yonah-Nachfolger Merom für Notebooks auf den Markt kommen. Das Ziel ist die Zurückeroberung verlorener Marktanteile und der Kampf gegen sinkende Gewinne.

Weiter plauderte Otellini auch noch über die nahen Zukunftspläne und die entsprechende Roadmap. So arbeiten mehrer Designteams an den Prozessorarchitekturen um eine Kadenz von zwei Jahren halten zu können. Bis 2008 soll ein Die-Shrink in 45nm Strukturgrösse der kommenden Core-Prozessoren auf den Markt kommen, welche in der Roadmap mit dem Codenamen Penryn vermerkt sind. Mit dem Nehalem wird zudem eine neue Architektur in 45nm Strukturgrösse auf den Markt kommen. Was genau dahinter steckt, ist noch nicht bekannt. 2010 letztendlich ist wiederum ein Die-Shrink auf 32nm Strukturgrösse des Nehalem geplant, welcher als Nehalem-C in den Entwicklungsplänen aufgeführt ist. Der Gesher Kern wird die neue Mikroarchitektur in 32nm sein, Details sind natürlich keine bekannt.



Wie es mit den Chipsätzen aussieht hat der CEO nicht erörtert, jedoch kann man von der bisherigen Praxis ableiten, dass mit jeder neuen Version eines Kerns auch ein neuer Chipsatz nötig ist, Ausnahmen bestätigen die Regel. Bei den ganzen ehrgeizigen Plänen – man darf sich Fragen, was Intel unter „neuer“ Architektur wirklich versteht – kommen auch die Kritiker auf das Parkett, denn alle zwei Jahre eine neue Architektur auf den Markt zu bringen zielt ganz darauf ab, den Kunden das Geld für etwas was sie nicht wirklich brauchen aus dem Sack zu ziehen. Jedoch, Intel ist eine Weltfirma, welche keine Almosen verteilt und gegenüber seinen Stakeholder eine Verantwortung hat und solange die Kunden das Spiel mitmachen, kann es dem Hersteller bei seinem Sprung nach vorne nur Recht sein.
[as]

AVAMOS kündigt Notebooks mit GeForce Go 7900 an

Die AVAMOS GmbH kündigt für Ihre frei konfigurierbaren 17“ Notebooks den aktuellen und erst vor kurzen vorgestellten Grafikprozessor NVIDIA GeForce Go 7900 an. Jene Grafiklösung wird sowohl in den mobilen Centrino-Modellen der S170 Serie und in den Dektop Replacements P170 und A170 angeboten werden. Laut AVAMOS soll dadurch der ständig steigenden Nachfrage für Gamer-Notebooks gerecht werden.


Beim P170 und A170 handelt es sich, wie eingangs gesagt, um Desktopreplacements, die nicht auf einer klassischen Notebook CPU basieren. Um dem Game-Fetischisten genügend Reserven zu vermitteln verbaut AVAMOS bei dem A170 ausschließlich AMD Athlon 64 X2 Prozessoren (X2 3800+ bis hin zum X2 4800+) - über Leistungsmangel wird sich der Anwender daher nicht beklagen können. Das Gerät verfügt zusätzlich über ein 17" WSXGA+ Display (1680 x 1050 Px) um entsprechende Anwendungen, wie z.B. Spiele, in hohen Auflösungen darstellen zu können. Das P170 wird in seiner kleinsten Ausführung von einem Intel Celeron D 335 (2,8 GHz) betrieben wobei es hier nicht unbedingt Sinn macht, das System mit einer GeForce Go 7900 zu bestücken - die eindeutig bessere Wahl stellen hier die alternativ wählbaren Pentium 4 Prozessoren (P4 630 bis P4 670) dar. Als Display wird hier ein 17" WUXGA mit einer Auflösung von 1920 x 1200 Bildpunkten verwendet. Last but not least das S170 - hier vertraut AVAMOS auf die stromsparenden Qualitäten einer Pentium M CPU (Pentium M 740 bis Pentium M 780). Trotz des optimierten Fertigungsprozesses der GeForce Go 7900 dürfte aber trotzallem das Spielvergnügen während des Akku-Betriebes von kurzer Dauer sein.

Alle drei Modelle lassen sich über den Webshop des Herstellers frei konfigurieren, so dass jeder das für ihn passende Gerät zusammen stellen kann. Wer sein Notebook noch optisch aufwerten will, der kann optional zwischen mehreren Gehäusefarben wählen. AVAMOS plant, die neuen Grafikprozessoren schrittweise im 2. Quartal in deren Laptops zu implementieren.
[ast]

Intels G965-IGP-Chipsatz kommt mit Unterstützung für Dircet3D 10 und Shader Model 4.0?

Wie die chinesiches Hardware-Seite HKEPC berichtet, wird der kommende Intel-Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit – der G965 aus der Broadwater-Familie – mit Unterstützung von Direct3D 10 und somit auch Shader Model 4.0 aufwarten können. Durch die Konformität zu dem Shader-Model 4.0 wird das Design des Chipsatzes auf Unified Shader ausgelegt sein, welche fester Bestandteil der nächsten Shader-Model-Spezifikation sein wird. Unified Shader sind hierbei Shader-Einheiten die sowohl die Operationen der Pixel- als auch die der Vertex-Shader-Einheiten ausführen können.

Des Weiteren soll der IGP-Chipsatz ebenfalls 16x anisotrope Filterung sowie 32 bit Floating-Point Rechengenauigkeit in den Shader-Einheiten bieten. Als integrierte Grafikeinheit (IGP) verfügt der Chipsatz über keinen eigenen Video-Speicher und kann stattdessen bis zu 256 MB des Hauptspeicher addressieren. Wie die 3D-Leistung der neuen Chipsatzlösung von Intel im Gesamten letztendlich ausfallen wird, ist alleine aufgrund der Vorgaben durch das Shader Model 4.0 allerdings noch keinesfalls zu beurteilen.

Hierzu wären zumindest noch einige Eckdaten des Chips nötig, welche bisher nur in äußerst begrenzter und spekulativer Form im Web kursieren. Laut diesen Informationen soll der G965 letztendlich nur über eine halbe Quad-Pipeline (zwei Pipelines) mit insgesamt 4-6 Recheneinheiten verfügen, womit der Chip – falls sich diese Gerüchte bewahrheiten sollten – in seiner 3D-Leistung stark beschränkt wäre.
[ls]

Donnerstag, den 27. April 2006

OCZ nun auch mit Flash-Speicher Karten

Den Namen OCZ kennen die meisten Anwender wohl eher aus dem Enthusiasten Bereich für DDR-Speicher, wo sich der Hersteller mit Modulen für den High-End-Bereich, im Segment Overclocking, einen Namen geschaffen hat. Allerdings bietet OCZ auch jenseits dieses Top-Level-Segmentes Speicherprodukte und hat bislang ebenfalls Speichermodule für das Einsteiger-, das Server- oder auch das Notebook-Segment im Angebot.

Bereits auf der CeBIT 2006 konnten wir am OCZ-Stand auch Produkte aus dem Bereich der Flash-Speicher erblicken und wie uns die aktuelle Pressemitteilung nun verdeutlicht, wird OCZ künftig auch SD-Karten (Secure Digital) vertreiben. Den Start macht der Hersteller dabei mit einer SD-Serie mit den Kapazitäten von 512 MB, 1 GB und 2 GB. Wert legt man - wie sollte es anders sein - im Hause OCZ auf die Performance-Angabe. Die Modelle wird es als 60x und als 133x geben, wobei diese Geschwindigkeiten sich am CD-ROM Laufwerk, damit 150 KB/s orientieren und der Wert eine Aussage über die maximale Leseleistung des Produktes treffen soll.

Damit werden die 60x Produkte also eine maximale Lesegeschwindigkeit von 9 MB/s und die 133x Modelle ein Maximum von knapp 20 MB/s besitzen. Trotz integriertem Controller bei SD-Cards ist die Performance letztlich aber auch abhängig von der Schnittstelle mit welcher gearbeitet wird. Bei günstigen Card-Readern wird man bei einem 133x Modell noch nicht im Ansatz die versprochene Leistung antreffen und selbst bei etwas besseren Modellen ist man in aller Regel schon froh über 60x Geschwindigkeit.

Was OCZ dazu bewegte in dieses durchaus hart umkämpfte und mit Dumping-Preisen versehene Segment der Speicherkarten einzusteigen, verriet der Hersteller nicht. Im Ergebnis darf man spekulieren, dass es letztlich nur eine Abrundung der Produktpalette ist, um den OCZ-Fan ein breiteres Angebot zu bieten. Über die Preisgestaltung und die Verfügbarkeit schwieg sich der Hersteller bislang aus.
[pg]

Sharkoon präsentiert Home Digital HD-3

Der PC im Wohnzimmer - als Multimedia-Zentrale - ist und bleibt ein stetiges Thema der Szene. Barebone-Lösungen diverser Anbieter versprechen den einen oder anderen Wunsch des Anwenders zu befriedigen, doch häufig stößt man im praktischen Einsatz an die Grenzen der Geräte und damit evtl. unerfüllte Wünsche beim Anwender. Sharkoon will dieser Interessenten-Gruppe mit dem Home Digital HD-3 Gehäuse ein optisch ansprechendes Gehäuse, samt Fernbedienung zur Verfügung stellen, und dem Anwender damit dennoch die Freiheit lassen, welche Optionsvielfalt letztlich ins System wandert.

Optisch ganz auf HiFi getrimmt, will sich das Home Digital HD-3 dem DVD-Player, oder aber der Stereo-Anlage angleichen - äußerlich erinnert nur wenig an ein PC-Gehäuse. Nichts desto trotz handelt es sich um ein Desktop Gehäuse der Abmessungen 435 x 148 x 460 mm (BxHxT), welches ein reguläres Mainboard im ATX-Format aufnehmen kann. Zudem bietet das Sharkoon Case Platz für ein optisches Laufwerk, eine 3,5" Festplatte und insgesamt sieben Erweiterungskarten - selbstverständlich auch für ein normales Netzteil.

In die Front integrierte man einen USB-, einen Firewire- und Audio-Anschluss (Mikrofon/Kopfhörer), aber auch einen Kartenleser für verschiedene Formate.

Im Hinblick auf die Abluft bei Leistungsfähiger Systemausstattung, integrierte man den Airtunnel, einen Seitenkanal welcher 80mm Lüfter bestückt ist und die warme Luft aus dem Gehäuse transportieren soll. Zudem finden sich aber Installationsmöglichkeiten für weitere Gehäuselüfter (ein 80 mm und zwei 60mm Modelle). Die Festplatte kann durch zwei mitgelieferte passive Kühler gekühlt werden.

Das Netzteil sollen nach Angaben des Herstellers schwingungsfrei zu montieren sein, was der Geräuschentwicklung entgegenwirken soll, ebenso wie die Standfüße des Gehäuses, die in gummierter Ausführung eine Entkopplung bewirken sollen.

"Im Lieferumfang befinden sich zudem ein Handbuch, Fernbedienung, iMON-Software-CD, eine 5.25"-Laufwerksblende, eine ATX-Blende, eine Slotblende mit Kabeldurchführung, zwei Kabelführungen zum Aufkleben und ein Montageschrauben-Set.

Endkunden erhalten das Sharkoon Home Digital HD-3 ab sofort für den empfohlenen Endkundenverkaufspreis von 249 Euro im autorisierten Fachhandel. Fachhändler wenden sich an die Distributoren Ingram Micro Games GmbH, Fröhlich und Walter GmbH, Maxcom Computer Systems GmbH und Wave Computersysteme GmbH."


Da das komfortable Home Theatre nicht nur aus Optik besteht, sondern eben auch aus Funktionalität, steht und fällt die Tauglichkeit mit unter durch die mitgelieferte Fernbedienung und die entsprechende Software. Welche Möglichkeiten hier geboten werden und wie gerecht diese dem Zielgebiet des Produktes werden, müsste in einem Test geklärt werden.
[pg]

Point of View stellt GeForce 7900 GT mit 512 MB Speicher vor

Ab Mai ergänzt Point of View seine GeForce 7900-Serie um eine GT-Variante mit 512 MB Speicher. In seinem Presstext weist der Hersteller ausdrücklich auf die Vorzüge der höheren Speicherausstattung im Bereich der besseren Performance bei höheren Auflösungen hin. Gleichzeitig spricht Point of View davon, dass die Serie ein hohes Übertaktungspotential besitzt, wodurch sich Leistungen einer 7900 GTX Variante annähernd erreichen lassen.

Allerdings verliert der Hersteller kein Wort darüber, ob sein 7900 GT Modell von Werk aus, gleich mit höheren Taktraten als üblich daher kommt. Es darf davon ausgegangen werden, dass dem nicht so ist. Somit dürfte letztlich der Preis und die Verfügbarkeit, sowie der Lieferumfang ausschlaggebend für die Entscheidung der potentiellen Käufer sein. Allerdings konnte uns Point of View weder was über die geplante Preisgestaltung, noch über den Lieferumfang mitteilen. Verfügbar sollen die Karten, wie eingangs erwähnt, ab Mai 2006 sein.

Letzteres bleibt ebenfalls abzuwarten, denn erst langsam scheinen sich Grafikkarten der 7900er NVIDIA Serie als breit verfügbar im Markt einzufinden.
[pg]

Kingston erweitert die Data Traveler USB-Serie um die U3-Familie

Kingston präsentiert mit der U3-Familie eine Erweiterung seiner bisherigen USB-Sticks der Data Traveler Serie. Die U3 Data Traveler bietet der Hersteller dabei mit Kapazitäten von 1 oder 2 GB Flash-Speicher an. Die Besonderheit: die Software, mit welcher die Sticks arbeiten. Kingston hat von Hause aus zwei Partitionierungen angelegt, wobei sich auf einer ersten, kleinen Partition, welche unter Windows als CD-Laufwerk angemeldet wird, sich die funktionelle Software wiederfindet, welche über die Taskleiste zu starten ist und sich wie eine Art Windows-Start Button präsentiert.

Vorinstalliert finden sich auf dem Stick (auf der zweiten Partition), eine Version von ACDSee, Pass2Go und Zinio Reader, welche aus dem Menü des U3 gestartet werden können. Allerdings - ebenfalls eine Besonderheit - hält Kingston eine U3-Webseite bereit, die über den Stick erreicht werden kann und auf welcher sich weitere Software-Applikationen zum Download wiederfinden. Diese sind teils kostenlos, teils aber auch kostenpflichtig, aber allesamt auf den mobilen Einsatzbereich abgestimmt.

"Kingstons U3 DataTraveler Smart Drive wird mit der Pass2Go®, ACDSee® und Zinio® Software ausgeliefert.

Pass2Go ist ein portabler Passwort-Manager und Generator, der den Anwendern sichere und automatische Logins bei Online-Accounts sowie vollständige Online-Registrierung mit nur einem Mausklick zur Verfügung stellt. Außerdem kann die Software durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz Formulare spezifisch ausfüllen. Pass2Go hinterlässt auf dem Computer keinerlei Spuren, denn Passwörter werden verschlüsselt und nach Zufallsgenerator erzeugt um maximale Daten-Sicherheit zu gewährleisten. Pass2Go ist die tragbare Version der mehrfach ausgezeichneten Software RoboForm®.

Mit der preisgekrönten ACDSee Software können Bilder betrachtet, Grafiken konvertiert und Bilder digital bearbeitet werden. Mit ihr können Anwender von jedem PC auf der ganzen Welt Fotos und Diashows aussuchen, finden, editieren, verwalten und anderen zur Verfügung stellen ohne Einschränkungen hinsichtlich Privatsphäre oder Mobilität hinnehmen zu müssen. ACDSee unterstützt die Formate JPEG, BPM, TIFF, GIFF und PNG.

Der Zinio Reader wandelt Printausgaben von Magazinen digital um, mit dem Look and Feel eines Printmagazines, aber mit den Vorteilen einer digitalen Ausgabe. Publikationen stehen jederzeit und sofort Online und Offline zur Verfügung, sind komplett interaktiv mit Links zu Flash-, Video- und Audioclips. Anwender können in der digitalen Ausgabe suchen, markieren, einmerken, den Text kommentieren, ausdrucken und noch viel mehr. Benutzer können bis zu vier kostenlose Ausgaben aus fünf bekannten Titeln beziehen und haben dann die Möglichkeit weitere Titel zu einem bedeutend günstigeren Preis als den Ladenpreis zu abbonieren.

Kingston U3 Anwender haben außerdem die Möglichkeit zu besonderen Konditionen (ca. 50 bis 60 Prozent des empfohlenen Endkundenpreises) auf die erweiterte Versionen von Pass2Go und ACDSee upzugraden."


Der Data Traveler U3 wartet in silbernem Kunststoff-Gehäuse auf und hat mit 22 x 9 x 67 durchaus kompakte Maße. Die von Kingston angegebenen Geschwindigkeiten liegen bei 6 MB/s beim Lesen und 3 MB/s beim Schreiben - eher unterdurchschnittliche Werte für ein USB 2.0 Laufwerk. Erste Praxiserfahrungen zeigten allerdings höhere Leistungen und zudem eine Zugriffszeit von unter 1 ms.

Die 1 GB Version des U3 Data Travelers besitzt eine UVP von 42 Euro, für das 2 GB Modell nannte Kingston uns 93 Euro.
[pg]

Toshiba erweitert Qosimo-Reihe

Hersteller Toshiba hat erneut seine Qosimo-Reihe um ein Produkt ergänzt. Wie auch seine Vorgänger ist das Qosmio G30-143 dem Bereich der Desktop-Replacements zuzuordnen. Ein Blick auf den Preis zeigt hier definitiv schon auf, das man es nicht mit einem Einsteigermodell zu tun hat - satte 2.999,- EUR (zuzüglich MwSt) sind für das Gerät fällig.

Wie nicht anders zu erwarten kommt ein Intel Core Duo Prozessor zum Einsatz. Toshiba vertraut hier auf die Rechenkünste eines T2500 mit 2,0 GHz (667 MHz FSB, 2 MB L2 Cache). Der Arbeitsspeicher fällt mit 1024 MB DDR2 RAM (533 MHz) ebenfalls recht üppig aus und wird durch zwei 100 GB Festplatten (SATA) ausreichend ergänzt.


Die multimedialen Fähigkeiten des kleinen Kraftpaketes werden durch ein 17-Zoll-Display (1440 x 900 Bildpunkte), eine NVIDIA GeForce Go 7600 mit 256 MB RAM sowie dem Hybrid digital (DVB-T) und analog TV Tuner abgerundet. Das installierte Windows XP Media Center Edition unterstreicht diese Ambitionen noch nachträglich. Drahtlose Kommunikation wird durch Wireless LAN (802.11a/b/g) und Bluetooth realisiert. Als optisches Laufwerk wurde ein DVD Super Multi Laufwerk (Double Layer) verbaut.

Toshiba Qosmio G30-143
Prozessor Intel Core Duo T2500 (2,0 GHz)
Chipsatz Intel 945PM
Arbeitsspeicher 1024 MByte 533 DDR2 (2x 512 MB)
Grafiklösung NIVIDIA GeForce Go 7600 (256 MB)
Display 17"" WXGA+ (1440 x 900 Px)
Festplatte 200 GB SATA (2x 100 GB)
Optisches Laufwerk Double-Layer DVD-Brenner
Netzwerk/Kommunikation Gigabit Ethernet LAN, WLAN nach 802.11a/b/g, Bluetooth, V.92 Modem
Anschlüsse Kopfhörer, DC-In, Externer Monitor, RJ-11, RJ-45, i.LINK® (IEEE 1394), Mic, 4x USB 2.0, Monitor-in (line-in port), TV-Antenne, S-Video-in (Composite/Line-in), TV-out (s-video, Component-out)), 6-in-1 Bridge Media Adapter (supports SD™ Card, Memory Stick®, Memory Stick Pro™, MultiMedia Card™, xD-Picture Card™, SD™ IO)
Maße (B x H x T) 406 x 53,5 x 295 mm
Akku Lithium-Ion, Laufzeit bis zu 3,18 Stunden
Sonstiges PC Card slot für 1 Type II Card, ExpressCard slot
Gewicht 4,8 kg

Der Hersteller gibt auf das Produkt 2 Jahre internationale Garantie. Wer auf der Suche nach einem Multimedia-Notebook mit Spielerambitionen ist, kann das Qosmio G30-143 bei diversen Partner-Händlern käuflich erwerben.
[ast]

Kanadische Künstler gegen Jagd auf Privatkopierer

Bereits vor einiger Zeit hatte ein kanadischer Musikriese einen Kampf gegen die RIAA finanziell unterstützt: Er finanzierte die Verteidigung einer Familie, die beschuldigt war, Songs unter anderem von Avril Lavigne heruntergeladen zu haben. "Diese Aktionen der RIAA sind nicht im besten Interesse meines Künstlers", so die Begründung, und weiter: "Rechtsstreits sind keine künstlerische Weiterentwicklung" und "Gerichtsverfahren sollten als Schild dienen, nicht als Schwert".
Eine neue Vereinigung erhebt nun ihre Stimme, darunter auch Avril Lavigne, gegen die Kontrolle, die Rechteverwerter mittels DRM einführen wollen. Hier die komplette Aussage:

Eine neue Stimme


Wir sind eine größer werdende Vereinigung von kanadischen Schöpfern von Musik, deren gemeinsames Ziel es ist, uns in Belangen wie Gesetzen oder Politik, die für unsere Existenz wichtig sind, Gehör zu verschaffen. Wir sind diejenigen, die die kanadische Musik erschaffen. Ohne uns gäbe es keine Musik, die durch Urheberrechte geschützt werden könnte.

Bis jetzt hat vor allem eine Gruppe multinationaler Plattenlabels das Wort ergriffen, wenn es um die Nöte kanadischer Musiker bezüglich des Urheberrechtes ging. Plattenlabel und Herausgeber von Musik sind nicht unsere Feinde, aber wir sollten das klar sagen: Die Vertreter der großen Musikhäuser arbeiten für ihre Aktionäre; sie reden selten im Namen der kanadischen Künstler. Die Gesetzesvorschläge, deren Ziel es ist, die Verfolgung unserer Fans zu erleichtern, oder die Kontrolle zu verstärken, die die Musikhäuser auf den Genuß von Musik ausüben, werden nicht in unserem Namen gemacht, sondern im Namen der ausländischen Mutterunternehmen der Plattenlabel.

Die Regierung hat die Verantwortung, kanadischen Künstler gegen Ausbeutung abzusichern. Das erfordert ein starkes Engagement für Programme, die kanadische Musiktalente fördern, und eine Reform des Urheberrechtes mit einer neuen Sicht der Dinge. Kanadische Musiker haben drei Prinzipien erkannt, welche den Prozeß der Urheberrechtsreform leiten sollten:

1. Die Verfolgung unserer Fans ist destruktiv und heuchlerisch:

Künstler wollen Musikfreunde nicht verfolgen. Die Labels haben unsere Fans gegen unseren Willen verfolgt, und Gesetze, die das ermöglichen, können nicht in unserem Namen gerechtfertigt sein. Wir sind gegen jede Urheberrechtsreform, die den Plattenlabeln das erleichtern würde. Die Regierung sollte Maßnahmen des Urheberrechtes wieder abschaffen, welche Plattenlabels erlauben, Fans auf unfaire Weise mit Strafen zwischen $500 und $20.000 pro Song bei nicht kommerzieller Nutzung zu belegen.

2. Digitale Schlösser sind riskant und kontraproduktiv:

Künstler unterstützen keine Sperrvorrichtungen, die die Kontrolle des Plattenlabels über die Verbreitung, Verwendung und Genuß von Musik verstärken, und auch keine Gesetze gegen das Umgehen solcher Maßnahmen. Die Regierung sollte nicht einfach blind jahrzehnte alte Verträge umsetzen, deren Ziel es war, den Plattenlabels Macht zu geben und den Konsumenten und Künstlern Wahlmöglichkeiten zu nehmen. Gesetze sollten Künstler und Verbraucher schützen, aber nicht restriktive Technologie. Verbraucher sollten in der Lage sein, Musik, die sie gekauft haben, in andere Formate umzuwandeln, ohne zweimal bezahlen zu müssen, nach einem "fair use" - Recht.

3. Kulturpolitik sollte richtige kanadische Künstler unterstützen:

Der größte Teil neuer kanadischer Musik wird nicht von Plattenlabeln beworben. Diese konzentrieren sich stark auf ausländische Künstler. Die Regierung sollte andere politische Mittel einsetzen, um richtige kanadische Künstler und eine blühende Musik- und Kulturszene zu unterstützen. Die Regierung sollte sich über lange Zeit der Aufgabe widmen, Hilfsmechanismen wie den "Canada Music Fund" und "FACTOR" aufzubauen, sollte in musikalische Ausbildung investieren, sollte begrenzte Steueroasen für Urheberrechtsabhaben aufbauen, sollte Künstler gegen Ungleichheiten in der Verhandungsposition schützen und sollte "Sammlergesellschaften" transparenter machen.
[an]

Hard Tecs 4U zieht um

Hard Tecs 4UNachdem wir lange Jahre demselben Untersatz treu geblieben sind, der jedoch inzwischen seinen Zenit überschritten hat und den Anforderungen nicht mehr gerecht wird, ziehen wir die nächsten Tage mit der Seite und allem, was damit zusammenhängt, auf eine neue Maschine um.

Falls es im Zusammenhang mit dieser Aktion zu Störungen im Seitenbetrieb kommt - was wir nicht hoffen, jedoch auch nicht ausschließen können - bitten wir dies zu entschuldigen. Wir bemühen uns um einen möglichst schnellen und reibungslosen Ablauf.
[bf]

RIAA verklagt Familie ohne Computer wegen Filesharing

Die RIAA, die sich erbost zeigte, als ihr ein Richter den Anspruch verwehrte, ohne begründeten Verdacht Computer durchsuchen zu dürfen, und die immer wieder durch sehr fragwürdige Aktionen auf sich aufmerksam macht, wie zum Beispiel Klagen gegen Kaaza-benutzende MAC-Besitzer, die erst fallen gelassen werden, wenn der Angeklagte seine Unschuld beweist, oder gar die Verfolgung von Toten, die aus dem Grab heraus Filesharing betrieben haben sollen, hat es erneut geschafft: Eine Familie, die seit einem Jahr keinen Computer besitzt, soll illegale Privatkopien durch Filesharing angefertigt haben. Das Problem hierbei ist, daß die Familie zu der Zeit, als sie die Dateien heruntergeladen haben soll, keinen Computer besessen hat und auch heute keinen besitzt...

Laut Zahlen, die während der Debatte zur Reform des Urheberrechtes in Frankreich in der Nationalversammlung genannt wurden, sank der Umsatz der Musikindustrie in den USA seit 2000, während er in Frankreich, wo das Herunterladen eines Werkes zum ausschließlich privaten Gebrauch nach momentaner Rechtssprechung noch als Privatkopie anerkannt wird, steigt.
[an]

AMD mit weiterem Zuwachs im x86 Servermarkt

Nach Zahlen des Marktforschungsunternehmens Mercury Research hatte AMD im vierten Quartal 2005 einen Anteil von 16,4% am weltweiten Markt für x86 Server-Prozesoren. Anlässlich des dritten Jahrestages seit der Vorstellung der AMD Opteron Prozessoren, informierte AMD am 25. April über die aktuellen Ergebnisse der Mercury Research für das erste Quartal 2006.

Demnach gelang es dem Hersteller seine weltweiten Marktanteile an dem x86 Server-CPU Geschäft auf 22,1% auszubauen - ein Erfolg, den AMD seinem Validated Server Programm zurechnet. Gegenüber dem ersten Quartal 2005 stellt dieser Zugewinn sogar eine Steigerung von 254% dar. Gleichzeitig stellte man 12 neue Plattformen für den Vertriebskanal vor, welche den Richtlinienen Validated Server Programm entsprechen.

"Mit der kontinuierlich steigenden Zahl verfügbarer Server mit AMD Opteron Prozessoren aus den Lieferprogrammen unserer OEM- und Systemhersteller wächst auch unser Anteil am Markt für x86-Server, bezogen auf die Stückzahlen und den Umsatz,' so Henri Richard, AMDs Executive Vice President und Chief Sales and Marketing Officer. 'Wir arbeiten weiterhin intensiv mit führenden Herstellern zusammen, um für alle Vertriebskanäle qualifizierte, zuverlässige und optimal unterstützte Server-Lösungen mit industrieweit führender x86-Rechenleistung pro Watt und Dollar zu entwickeln."
[pg]

Chipsatzmarktanteile Q1/2006

Die X-bit labs veröffentlichten eine Studie von Mercury Research über die Marktanteile bei Prozessorchipsätzen. Insgesamt wurden 67,3 Mio. Stück im abgelaufenen ersten Quartal diesen Jahres verkauft. Dies stellt einen 12-prozentigen Rückgang gegenüber dem vorherigen Quartal dar.

Lediglich ATI konnte als einziger Hersteller sowohl an Marktanteil, von 3% auf 12% innerhalb eines Jahres, als auch an absolut verkauften Stückzahlen zulegen. Damit setzt sich ATI noch vor Konkurrent NVIDIA auf Platz 3 der Gesamt-Rangliste. Dies mag zunächst verwunderlich erscheinen, da NVIDIA mit der nForce-Reihe bei AMD-Prozessoren sehr erfolgreich ist. Allerdings machen Chipsätze für AMD-Systeme nur 21% des Gesamtmarktes aus und im OEM-Bereich für Firmen werden die vergleichsweise teuren nForce-Chips nur höchst selten verbaut. Intel musste durch den Rückzug aus dem Niedrigpreis-Segment allerdings auch deutlich Anteile an die Konkurrenz abgeben.

[ch]

Mittwoch, den 26. April 2006

Samsung Super-WriteMaster brennt DVD+R mit 18x

Die aktuell auf dem Markt erhältlichen DVD-Brenner drehen im Maximum beim Beschreiben eines DVD Mediums mit 16x Geschwindigkeit. Dass dabei die Qualität nicht immer so herauskommt, wie sie eigentlich gewünscht wird, ist keine Seltenheit. Nach wie vor sind die Brenner bei 16x wählerisch bei den Medien und eine gute Qualität ist nicht garantiert. Samsung geht mit dem Super-WriteMaster SH-S182D noch einen Schritt weiter und brennt DVD+R Medien mit 18x Geschwindigkeit. Wie es dabei um die Qualität bestellt ist, vor allem da es bisher keine 18x zertifizierte Rohlinge gibt, ist natürlich noch nicht bekannt. Mit Sicherheit wird dem Brenner nicht auf jedem 16x Rohling mit 18x ein guter Brand gelingen.

Der SH-S182D verarbeitet neben DVD±R/RW und DL auch das DVD-RAM Format. Letzteres Format eignet sich bestens für die Datensicherung, da bei der Entwicklung des Formates genau auf diesen Aspekt geachtet wurde.

Schreibleistungen
Medium Geschwindigkeit
DVD+R 18x
DVD-R 18x
DVD+RW 8x
DVD-RW 6x
DVD+R DL 8x
DVD-R DL 8x
DVD-RAM 12x

Der Brenner wird in einer Retail- sowie Bulkversion auf den Markt kommen. Dabei hat die Retailversion eine Brennsoftware mit dabei. Der SH-S182D soll im nächsten Monat im indischen Markt eingeführt werden, wann der Brenner in Europa erscheint und zu welchem Preis ist uns derzeit noch nicht bekannt.
[as]

UMC steigerte sowohl Umsatz als auch Gewinn

Der zweitgrößte, taiwanesische Lohnhalbleiterfertiger UMC kann auf ein gutes erstes Quartal des laufenden Geschäftsjahres zurückblicken. So konnte der Halbleiterhersteller seinen Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 20,2 Prozent auf 752 Millionen US-Dollar steigern. Der Gewinn vervielfachte sich um den Faktor Sieben auf 385 Millionen US-Dollar.

Die Zahlen trügen aber ein wenig über die Tatsachen! Der Gewinn profitierte von einer Sonderverbuchung aus dem Verkauf von Aktienanteilen der Investment-Gesellschaft Hsun Chieh. Im eigentlichen Geschäft mit den Halbleitern sank der Gewinn jedoch, was sich auch in der Bruttomarge widerspiegelt, denn im Vorquartal lag die Marge bei 18,1 Prozent und im Vorjahresvergleichsquartal lag die Kennzahl bei 15,1 Prozent. Im abgelaufenen Quartal ist die Bruttomarge auf 13,3 Prozent gesunken. Der durchschnittliche Verkaufspreis sank ebenfalls um zwei Prozent. Die Produktion war zu 79 Prozent ausgelastet, was gegenüber dem Vorquartal rund 5 Prozent weniger und gegenüber dem Vorjahresquartal ein Prozent mehr ist.

Die Kunden fand der Hersteller im abgelaufenen Quartal vor allem in Nord Amerika mit 46 Prozent und in Asien mit 43 Prozent. Europa und Japan bilden mit neun respektive zwei Prozent den Rest. Dabei werden rund 51 Prozent der Produkte im Segment der Kommunikation eingesetzt, während 28 Prozent in Consumerprodukten landen. 18 Prozent der produzierten Halbleiter werdem letztendlich in Computerprodukte verbaut. Gerade mal ein Prozent der Halbleiter werden als Speicher hergestellt.

Die Aussicht sieht UMC wie folgt: der durchschnittliche Verkaufspreis soll um zwei Prozent steigern, dabei wird die Produktion zu rund 80 Prozent ausgelastet sein und rund fünf bis sechs Prozent mehr Wafer verarbeiten. An der Verteilung der Produktesparten wird sich nichts ändern.
[as]

Erster Hybrid aus HD DVD und DVD soll am 9. Mai auf den Markt kommen

Jennifer Aniston soll es mit ihren Schauspielerkollegen und dem Film „Rumor has it“ auf die erste Hybrid-Scheibe aus DVD und Nachfolgeformat HD DVD schaffen. Warner Home Video will den Film am 9. Mai in den USA auf den Markt bringen, dabei soll es sich bei dem Medium um eine zweiseitige Hybrid-DVD handeln. Auf der einen Seite der HD DVD Part und auf der anderen Seite die DVD. Somit können Käufer gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: zum einen das neue, teure HD DVD Laufwerk nutzen und zum anderen den Film auch bei einem Kollegen über einen DVD Player anschauen. Es gibt dabei aber ein gewichtiges Argument gegen den Film auf der Hybrid-Scheibe, denn die Version soll geschlagene 39,99 US-Dollar kosten, während der Film auf einer DVD nur 28,98 US-Dollar kosten soll.

Klar, HD DVD ist ein neues Format, doch was soll den Käufer vom Format überzeugen, außer das neuste Format zu besitzen, wenn der Film auf der DVD rund 11 Dollar weniger kostet? Hinzu kommen noch die Anschaffungskosten für einen HD DVD-Player. Neben der Hybrid-Scheibe werden vorerst auch die drei Filme GoodFellas, Training Day und Password: Swortfish als HD DVD auf den Markt kommen.

Warner Senior Verkaufsmanager Steve Nickerson meinte dazu: „Wir sind erfreut über die Fortsetzung der Erscheinungen von Filmen auf der HD DVD. Mit dem Hybrid-Format geben wir dem Konsumenten die flexible Möglichkeit, beiden Formate zu nutzen. Sollte der Kunde später einen HD DVD Player kaufen, kann er ohne den Film neu kaufen zu müssen bereits vom neuen Format profitieren.

Ob der höhere Preis von den Konsumenten akzeptiert wird wird sich allerdings erst noch zeigen müssen - der Umstieg von DVD auf HD-DVD wird so jedenfalls einfacher und sanfter gestaltet, wenn das Angebot an solchen Hybrid-Medien entsprechend erweitert wird. [as]

BenQ stellt Joybook R55 vor

Auch an BenQ ist der Trend hinsichtlich der der Intel Core Duo Plattform nicht spurlos vorbei gezogen. Mit dem Joybook R55 hat der Hersteller nun ebenfalls ein Notebook auf dieser Basis in dessen Sortiment mit aufgenommen. Als besonderes Merkmal bewirbt BenQ unter anderem auch das verbaute Display, welches mit einer Reaktionszeit von 16 ms eine schlierenfreie Darstellung bei schnellen Bildfolgen ermöglichen soll.


Das Centrino-Joybook verfügt über einen Core Duo T2300 Prozessor mit 1.66 GHz, einen NVIDIA GeForce Go 7400 Grafikchipsatz mit 128 MB VRAM und Turbo Cache Technologie sowie einen Double-Layer DVD-Brenner. Dem Joybook R55-Nutzer stehen ein 1 GB großer Arbeitsspeicher und eine 100 GB Festplatte zur Verfügung. Das Gerät beherrscht WLAN nach 802.11a/b/g und ist zusätzlich mit Bluetooth ausgestattet. Weitere Anschlüsse bietet der optionale Port Replikator mit zwei USB-Anschlüssen, einem parallelen Druckeranschluss, einem Netzwerkanschluss, einer seriellen Schnittstelle, einem Anschluss für Kopfhörer und einem VGA-Anschluss. Wie generell üblich ist das Gerät mit einem umfangreichen Softwarepaket ausgestattet.Das BenQ QMedia 2 Tool bietet Programme wie QMusic, Power DVD, Photo Explorer, Nero Express, Power Director Pro, PC-Cillin Anti Virus und Power Director. Des Weiteren ist eine Software für Skype 2.0 vorinstalliert zur kostenfreien Nutzung von Skype über das Internet für einen Monat.

BenQ Joybook R55
Prozessor Intel Core Duo T2300 (1,66 GHz)
Chipsatz Intel 945PM
Arbeitsspeicher 1024 MByte 533 DDR2
Grafiklösung NIVIDIA GeForce Go 7400 (128 MB)
Display 15,4"-TFT-Display (16ms Reaktionszeit)
Festplatte 100 GB
Optisches Laufwerk Double-Layer DVD-Brenner
Netzwerk/Kommunikation Modem 56 k (RJ11), 1x Netzwerk (RJ45), Wireless LAN 802.11a+b+g, Bluetooth
Anschlüsse 1x Firewire, 4x USB 2.0, 1x PCMCIA, 1x VGA out, 1x S-Video, 1x Kopfhörer/SPDIF, 1x, Line-out, 1x DC-in
Maße (B x H x T) 355 x 25,5 x 254,6 mm
Akku Laufzeit bis zu 4 Stunden
Sonstiges Kartenleser 4 in 1 (Memory Stick, Secure Digital, Multimedia Card, Memory Stick pro)
Gewicht 2,8 kg

Das mit Windows XP Home OEM Edition ausgelieferte Gerät ist laut Hersteller ab sofort zu einem Preis von ca. 1.400,- EUR erhältlich.
[ast]

Dienstag, den 25. April 2006

Intel stellt neues Label für Unternehmenscomputer vor

Neben dem erfolgreichen Markennamen Centrino für Notebooks hat Intel vor kurzem auch das Wohnzimmerlabel Viiv eingeführt. Mit einer weltweit getimten PR-Aktion hat der Halbleiterhersteller eine neue Plattform vorgestellt. Mit dem neuen Markennamen vPro lanciert Intel den dritten Markennamen, welcher ein Paket aus Hard- und Software umschreibt, welches speziell auf die Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten ist.

vPro ist besonders auf die Sicherheit ausgerichtet, denn Unternehmen sind heute gemäss Intel vermehrt dem Identitätsdiebstahl und Malware, wie z.B. Würmer und Spyware ausgesetzt. Ein Virus im Firmennetzwerk kann der Super-GAU sein, vor allem dann, wenn auch nur für kurze Zeit Schlüsselsysteme entseucht werden müssen und die Infrastruktur nicht zur Verfügung steht. Hohe Kosten durch den Ausfall sind vorprogrammiert.

"Wie schon die Intel® Centrino® Mobiltechnologie und die Intel® Viiv(tm) Technologie verbindet auch die Intel® vPro(tm) Technologie Spitzeninnovationen aus der Welt der Prozessoren, Chipsätze, Netzwerktechnik und Software miteinander", erklärt William A. Swope, Vice-President bei Intel und Leiter des Bereichs Digital Enterprise Brand Management. "Die Intel vPro Technologie bedeutet einen immensen Fortschritt im Bereich der Desktop-PCs, denn die neue Technologie bietet Unternehmen bisher nicht gekannte Sicherheit und Verwaltungsfreundlichkeit - und das in den leistungsstärksten und energiesparendsten PCs, die demnächst auf dem Markt erhältlich sein werden."

Um einen Computer mit dem neuen Label auszeichnen zu dürfen, müssen einige Richtlinien eingehalten werden: Ein Dual-Core Prozessor mit der kommenden Core Architektur – wird der Conroe sein – ist Pflicht. Ebenso der Chipsatz Q965, welcher zur kommenden Broadwater-Familie gehört, welche zusammen mit der Core-Architektur eingeführt wird. Der integrierte Grafikkern soll Windows Vista Aero-Glass Ready sein. Hinzu kommt die Southbridge ICH8, welche über einen Gigabit-Ethernet-MAC verfügt. Durch eine Firmware sind umfangreiche Fernwartungs- und Fernzugriffmöglichkeiten gegeben, durch die ein Administrator seine Aufgabe in einem Firmennetzwerk wahrnehmen kann. Zusammen mit der im Conroe integrierte Virtualisierungstechnologie Intel VT lässt sich neben der Systemumgebung, an welcher der Anwender arbeitet, eine abgeschirmte, dezidierte Serviceumgebung einrichten, über die Systemadministratoren auf das System zugreifen können um Tasks zu isolieren oder auszuführen, ohne dass der Anwender Einfluss darauf hat. Durch die im Chipsatz integrierte Active-Management-Technologie Intel AMT durch die selbst bei einem abgestürzten Betriebssystem zugegriffen werden kann oder bei einem Virenbefall die Ausbreitung gestoppt wird, bevor das Netzwerk befallen wird.

Zusammen mit Symantec will Intel eine Art mini Betriebsystem entwickeln, welches im durch VT abgeschotteten Bereich unabhängig vom Betriebsystem läuft um Sicherheitsbedrohungen von einem sicheren Bereich aus, direkt am Ort des Geschehens zu bekämpfen. Hohe Sicherheit in der Infrastruktur einer Firma ist das oberste Gebot von vPro. Um das auch zu gewährleisten, haben bereits diverse Firmen, welche Unternehmenssoftware entwickeln die Unterstützung von vPro zugesichert, auch Windows Vista wird die neue Plattform unterstützen. Novel, SAP, Adobe, HP, Lenovo und Symantec sind einige der Firmen, welche die neue Plattform in der Entwicklung berücksichtigen.

Die ganzen Sicherheitsfeatures sind innerhalb eines Netzwerkes und sofern entsprechende Regeln aufgestellt sind sinnvolle Erweiterung um die IT-Infrastruktur zu schützen. Als Privatperson hingegen sind die Überwachungstools, welche im PC Schlummern wohl eher ein Graus. Totale Kontrolle, im Hintergrund, ohne dass der unbedarfte Anwender es merkt, ist kaum das, was auch Intel mit vPro anstrebt. Es wird interessant zu sehen sein, wie Intel es schafft, die Privatpersonen von Hacker zu schützen, denn dass keine vPro Computer an Privatpersonen gelangen ist eher Utopie.
[as]

Neue Workstation-Notebooks von HP

Nicht selten müssen Notebooks Anforderungen erfüllen, die denen einer Workstation gleichen. Man denke nur an CAD-Anwendungen, Videobearbeitung und dergleichen. Hersteller HP hat nun zwei dieser mobilen Workstations vorgestellt. Sowohl das HP Compaq nw9440 als auch das HP Compaq nw8440 sollen diesen Punkten gerecht werden.


Beide Lösungen basieren auf dem Intel Core Duo Prozessor und können wahlweise mit CPUs vom T2400 (1,8 GHz) bis hin zum T2600 (2,16 GHz) bestückt werden. Auch der Speicherausbau ist variabel - die Einstiegsvariante wird mit 512 MB ausgeliefert (maximal sind 4096 MB möglich). Differenziert wird bei der Grafiklösung. Das kleinere nw8440 besitzt eine ATI Mobility FireGL V5200 mit 256 MB, das nw9440 eine Lösung auf Basis der NVIDIA Quadro FX 1500M (256 MB). Variabel ist dagegen wieder die Festplatte. HP bietet hier SATA-Optionen von 60 GB (5400 U/Min) bis hin zu 100 GB (7200 U/Min)

HP Compaq nw8440 HP Compaq nw9440
Prozessor Intel Core Duo T2400 (1.8-GHz, 667-MHz FSB, 2-MB L2 cache) bis T2600 (2.16-GHz, 667-MHz FSB, 2-MB L2 cache) Intel Core Duo T2400 (1.8-GHz, 667-MHz FSB, 2-MB L2 cache) bis T2600 (2.16-GHz, 667-MHz FSB, 2-MB L2 cache)
Chipsatz Intel 945PM Intel 945PM
Arbeitsspeicher 512 MB 533 MHz DDR2-RAM (max 4096 MB) 512 MB 533 MHz DDR2-RAM (max 4096 MB)
Grafiklösung ATI Mobility FireGL V5200 (256 MB) NVIDIA Quadro FX 1500M (256 MB).
Display 15.4"" WSXGA+ bzw. 15.4""WUXGA 17.0"" WSXGA+ wide viewing angle display / 17.0"" WSXGA+ wide viewing angle BrightView display / 17.0"" WUXGA wide viewing angle display
Festplatte 60 GB SATA (5.400 U/Min) bis 100 GB SATA (7200 U/Min) 60 GB SATA (5.400 U/Min) bis 100 GB SATA (7200 U/Min)
Optisches Laufwerk DVD-ROM / DVD/CD-RW Combo / DVD+/-RW SuperMulti DL / LightScribe DVD+/-RW DL DVD-ROM / DVD/CD-RW Combo / DVD+/-RW SuperMulti DL / LightScribe DVD+/-RW DL
Netzwerk/Wireless Broadcom 802.11b/g bzw. 802.11a/b/g WLAN, Intel PRO/Wireless 3945ABG 802.11 a/b/g WLAN, Intel PRO/Wireless 3945BG 802.11 b/g WLAN, Bluetooth opt. Broadcom 802.11b/g bzw. 802.11a/b/g WLAN, Intel PRO/Wireless 3945ABG 802.11 a/b/g WLAN, Intel PRO/Wireless 3945BG 802.11 b/g WLAN, Bluetooth opt.
Anschlüsse 3 USB 2.0, VGA, Mic In, Line Out, 1394, Power, RJ-11, RJ-45, Serial Port, S-video TV out, Docking Anschluss 4 USB 2.0, VGA, Mic In, Line Out, 1394, Power, RJ-11, RJ-45, S-video TV out, Docking Anschluss
Maße (B x H x T) 358 x 27,1 x 259 mm 394 x 33 x 274 mm
Akku 8-Zellen High Capacity Lithium-Ion (69Wh). 8-Zellen High Capacity Lithium-Ion (69Wh).
Gewicht 2,7 kg 3,4 kg

Beide Geräte werden mit Windows XP Proessional bzw. Home ausgeliefert. Alternativ steht hier auch FreeDOS zur Verfügung. Den geplanten Verkaufsstart gibt HP mit Ende Mai an.
[ast]

MacBook Pro mit 17" Display

Gestern vervollständigte Apple mit dem 17" MacBook Pro die professionelle Notebookreihe. Verbaut wird darin das derzeitige Top-Modell des Core Duo Prozessors mit 2,16 GHz Takt. Weiterhin ist es mit 1 GB DDR2-667 Arbeitsspeicher und einer 120 GB Festplatte ausgestattet. Auf Wunsch kann diese aber auch gegen ein schnelleres Modell mit 7200 U/min aber geringerer Speicherkapazität von 100 GB getauscht werden. Mit dem ATI X1600 Mobility wurde der gleiche Grafikchip wie im 15"-Modell verbaut. Die Größe des Videospeichers beträgt 256 MB. Das 17"-Display bietet eine Widescreen-Auflösung von 1680x1050 Pixel, über die externe Dual-Link-DVI-Schnittstelle kann aber auch das 30"-Cinema-Display mit 2560x1600 Pixel Auflösung betrieben werden.

Im Unterschied zum kleineren 15"-Bruder verfügt das 17"-MacBook Pro über einen 8x Double-Layer SupderDrive, einen FireWire-800-Anschluss und mit drei USB2.0-Ports über einen weiteren USB-Anschluss. Das Design ist nahezu identisch, so besitzt es eine Gesamthöhe von lediglich 2,54 cm, verfügt ebenfalls über den MagSafe-Stromanschluss, die eingebaute iSight-Kamera, die Fernbedienung für FrontRow und eine Tastaturbeleuchtung. Die maximale Batterielaufzeit des 3,1 kg schweren MacBook Pro wird mit 5 ½ Stunden angegeben. Die Verfügbarkeit des 2799 Euro teuren Notebooks beträgt derzeit 7-10 Tage im Apple Online Store.
[ch]

Montag, den 24. April 2006

Blu-Ray-Laufwerk von Panasonic


Im Gegensatz zu Pioneers erstem Blu-Ray-Laufwerk soll dieses neben BDs und DVDs auch CDs verarbeiten können. Das Brennen von BDs wird mit 2x-Tempo (etwa 9 MB/s) sowohl auf einlagigen als auch auf zweilagigen Disks unterstützt. Die Aufnahme einer kompletten 50 GB - Disk dauert so also über 90 Minuten. DVDs werden mit 8x gebrannt (11 MB/s), also in 8 bis 10 Minuten.

Panasonic hat auch, ähnlich den TDK ScratchProof DVD-Medien, Blu-Ray-Medien mit einer harten Schutzschicht entwickelt. Einmal beschreibbare Exemplare kosten 12,50 Euro bzw 30 Euro für die 25 bzw 50 GB - Varianten, wiederbeschreibbare kosten 17,50 bzw 41,50 Euro. Der Preis liegt also zwischen 50 und 83 cent pro Gigabyte. Zum Vergleich, qualitativ gute DVD+/-R sind für 10 bis 15 cent pro Gigabyte zu bekommen, DVD+R DL für 25 cent pro Gigabyte. Die Relation war allerdings bei der Neueinführung von DVD+R DL ähnlich und wird sicherlich noch etwas an die Wünsche der Kunden anpassen.

Die ersten Blu-Ray-Laufwerke von Panasonic sollen im Juni in Japan auf den Markt kommen, für etwa 690 Euro.
[an]

GlacialTech stellt Kühler für AMD Mobile CPUs vor

GlacialTech stellt mit dem Igloo 7210 M einen preisgünstigen Kühler für mobile Prozessoren aus dem Hause AMD. Der Kühler ist für Mobile Sempron, Mobile Athlon 64 und Turion Prozessoren mit Sockel 754 geeignet. Im Unterschied zu den Desktop-Varianten haben die Mobil-CPUs keinen Heatspreader, so dass normale Kühler in der Regel nicht verwendet werden können. Der Igloo 7210 M wiegt 320 Gramm und wird für 8,65 Euro angeboten.

Im Unterschied zum ähnlich teuren Mobile Pad von MSI, besteht bei dieser Lösung aber immer noch die Gefahr des Verkantens des Kühlers, da im Gegensatz zu den früheren SockelA-CPUs die 4 Moosgummipads fehlen. Zudem ist der Abwärme-Unterschied zwischen Desktop Athlon 64 Prozessoren und Mobilprozessoren von AMD recht gering und somit fraglich ob sich der Aufpreis dafür lohnt.

[ch]

Lite-On IT und BenQ schließen strategisches Bündnis


Lite-On IT wird der neue Outsourcing-Partner für BenQ im Bereich optischer Speicherlösungen, BenQ möchte so eine Gewinnbringende Partnerschaft mit LiteOn-IT aufbauen. LiteOn IT ist bereits Outsourcing-Partner für Sony und NEC.

Raymond Soong, Chairman von Lite-On IT, sagt dazu: "Durch diese neue strategische Partnerschaft wird Lite-On weiter seine Wettbewerbsfähigkeit im ODM-Markt erhöhen und die Position als weltweiter ODD Hersteller ausbauen. Lite-On IT erwartet von der Partnerschaft mit BenQ eine Steigerung der Produktionsleistung, mehr Massenproduktionsvorteile und größere Marktanteile."

"Das strategische Bündnis ist eine positive Entwicklung für taiwanesische IT-Firmen, denn es lässt aus Rivalen Partner werden. Dies bringt nicht nur beiden Firmen erheblichen Nutzen, sondern es verbessert auch die globale Wettbewerbsfähigkeit von Taiwan.", sagt K.Y. Lee, Vorsitzender von BenQ

Lite-On IT wird neben BenQs Herstellerverpflichtungen bei ODD-Produkten und BenQs ODM-Kunden-Portfolio auch die Rechte an BenQs Technologien übernehmen, die aus Patenten und Lizenzen bestehen. BenQ bekommt zwei Sitze im Vorstand von LiteOn-IT.
[an]

Sonntag, den 23. April 2006

Webweites

Hardware

Das 3DCenter hat diese Woche einen weiteren Meilenstein in der Benchmark-Geschichte aufgestellt und sich einem der interessantesten Themen am Hardware-Himmel befasst. Der Frage, womit sich verschiedene Konfigurationen möglichst neutral vergleichen lassen. Die Antwort lag bereits auf der Hand und fand sich in Form des synthetischen Benchmarks SISoftware Sandra, der neben seinen zahlreichen Diagnosewerkzeugen auch eine Vielzahl von Modulen zur Verfügung stellt, um die eigene Hardware unkompliziert mit anderen Systemen zu vergleichen. Diesen Teil, welcher allzu oft auch von Profi- und Hobby-Hardwaretestern für eine Bewertung einbezogen wird, darf nun endgültig seinen synthetischen Schleier lüften und muss unter höchst kritischen Blicken beweisen, wie weit die Benchmark-Einheiten tatsächlich für den Praxisvergleich relevant und nachvollziehbar sind, damit unschöne Überraschungen und nicht nachvollziehbare Ergebnisse in Zukunft nicht mehr unbeachtet bleiben.

Ein weiteres Mainboard aus dem Hause ASUS mit CrossFire-Xpress-3200-Chipsatz wanderte bei Hartware auf den Labortisch. Das Asus A8R32-MVP Deluxe muss sich ein gegen seinen direkten Vorgänger A8R-MVP messen lassen und darf in ausgewählten Benchmarks beweisen, ob es seinen Preis tatsächlich wert ist. In Sachen Kühlung haben sich die Kollegen den Scythe Mine High-Tower Heatpipe-Kühler auf den Prozessor geklemmt, welcher bereits durch seine beliebten Vorgänger ein hohes Maß vorgelegt hat. Doch auch gegen die Konkurrenz kann sich das Modell in Sachen Lautstärke und Leistung sehen lassen und überzeugte die Tester auf breiter Front.

Auf dem sicheren Weg zu den vielleicht längsten Hardware-Pralinen der Welt befindet sich derzeit Au-Ja! und ergänzt den 3D Performance Guide um ein weiteres Modell aus dem Einsteigermarkt in Form der XFX GeForce 7300 GS TurboCache. Die Grafikkarte darf sich nun in die große Riege einordnen und gegen die zahlreiche Konkurrenz aus unterschiedlichsten Preis- und Leistungsklassen ihre inneren Werte auf den Tisch legen. Da man sich jedoch ungern mit einer Praline zufrieden gibt, folgt ein Nachtisch im Kühlertest für den Pentium 4 mit der neuen Heatpipe-Kühllösung von Scythe.

Software

WinTotal warf diese Woche einen Blick auf die neuen Windows Server Update Services, die auch kurz unter WSUS anzutreffen sind. Das verbesserte System erlaubt die Verteilung von Software-Updates und -Patches über das gesamte lokale Netzwerk einhergend mit genauer Logging-Funktion, um entwaigen Fehlerteufeln schnellstens auf die Spur zu kommen. Der Artikel beschreibt nun Schritt für Schritt die Installation und Konfiguration von WSUS gespickt mit einigen Tricks, um die Funktionen im eigenen LAN anbieten zu können.

Auf der Spieleseite tritt diese Woche die Spieleflut mächtig aufs Gas und jagt die Tourenwagen mit DTM Race Driver 3 über das weltweite Streckennetz. Dabei darf man sich von einem soliden Gesamtkonzept ergreifen lassen und im Geschwindigkeitsrausch die Abwechslung des Rennalltags am eigenen Leibe erfahren. Weniger von Geschwindigkeit als vielmehr von einem berauschenden Ambiete darf sich der Spieler in The Elder Scrolls IV: Oblivion verzaubern lassen. Das Rollenspiel vermag den Autor auch noch im vierten Teil von Beginn an zu überzeugen und bindet den Spieler im weitläufigen Spielereich mit seinen vielfältigen Aufgaben.
[rl]

Samstag, den 22. April 2006

HP ruft Notebookakkus zurück

Wieder einmal hat es die Stromspeicherzellen eines Notebookherstellers erwischt und müssen ausgetauscht werden. Diesmal muss Hewlett Packard rund 15.700 betroffene Akkus zurückrufen und hat dafür eine spezielle Webseite eingerichtet. Auf dieser kann abgeklärt werden, ob der Akku, welcher im eigenen Gerät eingebaut ist, vom Austauschprogramm betroffen ist und HP den Akku ohne Kosten umtauscht. Betroffen sind die Notebookmodelle HP Pavilion dv1xxx und ze2xxx, Compaq Presario V2xxx und M2xxx. Zu Schluss noch das Modell nx48xx aus der HP Compaq Familie. Die betroffenen Akkus wurden vom 1. bis 10. Januar 2005 produziert und mit den genannten Geräten ausgeliefert.

HP gibt keinen Grund an, warum der Akku ausgetauscht werden muss, doch meistens hat es mit der während des Ladens auftretenden Hitzentwicklung zu tun. Dabei kann sich der Nutzer verbrennen oder der Akku explodiert.
[as]

nForce 5 Codename „Tritium“ soll im Juni vorgestellt werden

Die chinesischen Kollegen von HKPC konnten neuste Informationen [englische Übersetzung via Google] zu Nvidias kommendem AMD Sockel AM2 Chipsatz nForce 5 ergattern. So wird der nForce 5 aus einer Kombination von North- und Southbridge bestehen und soll sowohl bei der Kommunikation untereinander als auch zu den PCI-Express 16x Ports rund 30 Prozent schneller sein als der Vorgänger.

Wie bei dem nForce 4 SLI x16 wird der zweite Grafikkartenslot beim Spitzenmodell mit 16 Lanes ausgestattet sein und wird über die Southbridge, von Nvidia MCP "Media and Communications Processor" genannt, bereit gestellt. Wie die Geschwindigkeitssteigerung realisiert wird, ist derzeit noch nicht bekannt, hingegen konnte Golem von Nvidia die Bestätigung bekommen, dass der nForce 5 Anfangs Juni an der Computex in Taiwan vorgestellt wird. Der nForce 5 soll in vier Kombinationen auf den Markt kommen. Zum einen für den Einsteigerbereich, als nForce 550 mit dem MCP55S, dann für den Mainstreambereich der nForce 570 mit dem MCP55-Ultra sowie dem nForce 570 Sli mit dem MCP55P. Zu guter letzt soll für den Enthusiastenbereich der nForce 590 SLi mit dem MCP55 XE auf den Markt kommen, welcher jeweils zwei PCIe x16 Ports zu Verfügung stellen soll. Wie es mit der Wärmeentwicklung aussieht, kann bis jetzt noch niemand sagen, doch war dies ja der grösste Kritikpunkt am nForce 4, weil der Chipsatz nur über Heatpipesysteme passiv gekühlt werden konnte. Ansonsten wurde ein Lüfter verbaut, welcher bedingt durch seine Grösse und der hohen Drehzahl nichts für empfindliche Ohren ist.



HKPC spekulierte des Weiteren, dass Nvidia mit dem Tritium auch gleich eine gleichnamige Plattform vorstellen will, analog Intels Centrino oder VIIV. Anlass dazu geben die in der aus einer Präsentation von Nvidia stammende Folie, welche von NV „Tritium“ GPUs spricht. Weitere Details zu dem kommenden Chipsatz sind nicht bekannt. Gegenüber Golem versprach Nvidia „neue Features“, ohne davon etwas Preis zu geben.
[as]

Freitag, den 21. April 2006

Intel mit weniger Gewinn und Umsatzrückgang

Anfangs März musste der weltgrösste Halbleiterhersteller seine Umsatzprognose nach unten korrigieren. Wie erwartet, sind die Zahlen schlechter als in den bisherigen Quartalen. Dennoch, auch für den erfolgsverwöhnten Hersteller, sind die Zahlen nach wie vor hervorragend. Der Umsatz blieb bei 8,94 Milliarden US-Dollar stehen, davon konnte Intel 1,35 Milliarden US-Dollar als Nettogewinn verbuchen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies beim Umsatz einen Rückgang um 5 Prozent und beim Nettogewinn gar um 38 Prozent. Verglichen mit dem Vorquartal sehen die aktuellen Zahlen noch schlechter aus, so war der Umsatz vor drei Monaten 12 Prozent besser und der Gewinn 45 Prozent.

Nach der Geographie aufgeschlüsselt konnte Intel in Japan gegenüber dem Vorjahresquartal acht Prozent zulegen, musste hingegen in Europa einen saftigen Einbruch von 19 Prozent in Kauf nehmen. Gegenüber dem Vorquartal zeigte sich dieser Einbruch mit 26 Prozent noch deutlicher. Wie es scheint, konnte AMD vor allem in Europa viele Anwender hinter sich bringen und so dem Marktleader Marktanteile abzuknöpfen. Für den Umsatzrückgang machte Intel aber nicht den Verlust von Marktanteilen verantwortlich, sondern die generelle geringere Nachfrage nach Halbleitern. Lustigerweise konnte der Konkurrent AMD im gleichen Quartal eine Umsatzsteigerung und einen deutlichen Gewinnsprung melden.

Als Highlights gibt der Halbleiterhersteller die Auslieferung der in 65nm Strukturgrössen gebauten Prozessoren für den mobilen und Serverbereich. Vor allem in Notebooksement ist Intel mit dem Pentium M und dem Core Duo zusammen mit der Centrinoplattform hervorragen positioniert. Das Verhältnis zwischen Mobility Group und der Digital Enterprise Group ist mittlerweile auf 38:62 und dank der hohen Marktakzeptanz am Core Duo wird sich auch kaum was an diesem Verhältnis verändern, höchstens, dass die Mobility Groupe weiter zulegen kann. Mit der Flashmemory Groupe musste Intel einen Verlust von 104 Millionen US-Dollar bei einem Umsatz von 544 Millionen US-Dollar hinnehmen. Als weiteres Highlight wird die Veröffentlichung der Core-Mikroarchitektur genannt, welche im dritten Quartal den Markt erobern soll.

Bei den ganzen Zahlen, darf nicht vergessen werden, das Intel nach wie vor sehr gut am Markt steht und dies obwohl der härteste Verfolger AMD stetig aufholt. So konnte AMD als Umsatz ziemlich genau soviel melden wie Intel Gewinn macht. Die finanzielle Kraft von Intel ist daher nicht zu verachten. So will der Halbleiterhersteller im laufenden Quartal einen Umsatz zwischen acht bis 8,6 Milliarden US-Dollar erwirtschaften. Im Vergleich zum Vorjahresquartal wäre dieses Ergebnis wiederum einen Rückgang so konnte Intel im letzten Jahr rund 9,2 Milliarden US-Dollar melden.
[as]

Macweites - Zahlen, Pläne & Einblicke

Am Mittwoch Abend veröffentlichte Apple planmäßig die Quartalszahlen für das Finanzquartal Q2/06. Mit 4,36 Mrd. US-Dollar Umsatz ist es das zweitbeste Ergebnis der Firmengeschichte nach dem vorhergehenden Rekordquartal. Der Umsatz lag allerdings leicht unter den Erwartungen der Analysten, während sich der Gewinn mit 410 Mio. US-Dollar leicht über den Vorhersagen bewegte. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte der Umsatz um 34% gesteigert werden. Der Rückgang zum 1. Quartal 2006 liegt einerseits im Rückgang bei den iPod-Verkäufen begründet. Die verkauften Einheiten sanken in diesem Segment um 39% auf 8,5 Mio. Stück, die Ursachen hierfür dürften im Weihnachtsgeschäft des vorhergehenden Quartal und in einer üblichen Marktsättigung zu finden sein.

Bei den Computern gab es quartalsweise betrachtet geringe Verkaufsrückgänge, die Verkaufszahlen liegen aber immer noch leicht über dem Vorjahresniveau. Der Umstieg der Prozessorarchitektur scheint sich also schwächer auszuwirken, als von manchem im Vorfeld prognostiziert wurde. Der europäische Markt ist mit 14% Zuwachs bei den verkauften Einheiten die Absatzregion mit dem größten Wachstum. Zukünftig wird Apple sein Engagement hier wohl noch ausdehnen, so wird über einem Apple Retail Store in Deutschland spekuliert. Wem die ganzen Zahlen zu abstrakt sind, der findet bei Macnews.de eine grafische Aufbereitung.

Apple wird der Firmen-Campus in Cupertino (Kalifornien) zu klein. Deshalb hat man sich nach einer größeren Fläche umgesehen und wird etwa 1,5 km entfernt einen größeren Campus bauen. Apple-Geschäftsführer Steve Jobs höchstpersönlich kündigte dies auf einer Sitzung des Stadtrates von Cupertino an. In Puncto Transparenz der Politik scheint man auf der anderen Seite des großen Teiches etwas weiter als hierzulande zu sein, da dort sämtliche Sitzungen öffentlich als Videostream im Internet abrufbar sind. Wer also mal eine etwas andere "Keynote" sehen will, kann sich den etwa 7-minütigen Clip hier anschauen.

Zum Schluss noch einen Link über die Mac Business Unit bei Microsoft. Der Mitarbeiter David Weiss gibt in seinem Blog interessante Hintergrundinformationen und zeigt eine Menge Bilder von der etwas anderen Microsoft-Abteilung. So testet man Software automatisiert auf 250! Computern und nutzt als Datenspeicher die verschiedensten ausrangierten Systeme der anderen Microsoft-Abteilungen.
[ch]

Donnerstag, den 20. April 2006

Neues zum ASUS Studentenprogramm

Nach dem erfolgreichen Start an den Universitäten Duisburg / Essen, Hannover und Bremen, weitet ASUS ab sofort sein Studentenprogramm an Universitäten und Fachhochschulen auf das gesamte Bundesgebiet und auf Österreich aus. Im Rahmen des ASUS Studentenprogramms bietet ASUS Studierenden und Mitarbeitern deutscher und österreichischer Universitäten und Fachhochschulen ASUS Notebooks zu Sonderkonditionen an. Der Studentenrabatt kann pro Person einmal innerhalb von 12 Monaten in Anspruch genommen werden. Als Berechtigungsnachweis dient der gültige Studentenausweis bzw. der Mitarbeiterausweis.

Ausgewählte ASUS Notebooks und exklusive Studentennotebooks (A9T-5028H und A6J-Q005H) können Studierende sowie Universitäts- und Fachhochschulmitarbeiter über die am Programm beteiligten Fachhandelspartner beziehen. Die Studentenkonditionen werden von jedem teilnehmenden Fachhändler gewährt, auch wenn dieser nicht offiziell für die jeweilige Uni gelistet ist. Aktuelle Informationen bzw. Bezugsquellen finden Interessierte auf der Seite des Herstellers.
[ast]

Neue ULV-Prozessoren von Intel

Intel hat auf einem laufenden Intel Developer Forum in Beijing zwei neue Prozessoren für das ULV-Segment ("Ultra Low Voltage") vorgestellt. Dem voran gegangen war allerdings wieder einmal ein stiller Launch, da Systemausstatter Gateway bereits vor einiger Zeit ein Notebook präsentierte, welches eben genannten Prozessor beherbergt.

David Perlmutter, seines Zeichens Geschäftsführer von Intel, präsentierte nun in Beijing die stromsparende Variante des Core Solo. Mit dem U1300 (1.06 GHz) und U1400 (1.2 GHz) stehen vorerst zwei Modelle zur Vefügung. Die Tatsache, dass beide CPUs unter Last lediglich 5,5 W verbrauchen ermöglicht es den Systemausstattern, ihre Geräte entweder sehr klein oder gar ohne Lüfter zu fertigen. Aktuell haben beispielsweise Gateway mit deren NX100X bzw. Fujitsu mit deren Q2110 eine solche Lösung im Programm. Der ULV-Bereich ist auch hier nichts Neues - bereits in der Vergangenheit wurde der Pentium M in einer Ultra Low Voltage bzw. Low Voltage Variante gefertigt.
[ast]

Neuer Artikel online: 2GB DDR1 RoundUp

Vor einer Weile haben wir mit den Corsair TwinX2048-3500LL Pro einen 2 GB Enthusiasten-Speicher betrachtet und im Rahmen des Artikels und den aufgestellten Benchmarks den Rückschluss gezogen, dass in der Vielzahl der heutigen PC-Applikationen 2 GB Hauptspeicher nicht erforderlich sind. Doch so recht befriedigte diese Erkenntnis nicht, denn gerade bei einzelnen Spielen kann man ja durchaus andere Beobachtungen machen.

Ist der Hauptspeicherausbau eines Rechners mehr oder minder unerlässlich für ein zügig arbeitendes System, scheinen sich allerdings bei dieser PC-Komponente durchaus immer mehr Feinheiten einzustellen. Eine ganze Weile waren bei High-Endspeicher die niederen Latenzen ein Verkaufsargument, mit welchem sich bestimmte Hersteller bei den Enthusiasten etablieren konnten. Die Latenzen bei DDR1 Speicher sind praktisch nicht mehr zu reduzieren - es bleibt aber immer noch der Weg, der sich schon seit Jahren bewährt hat: höhere Performance durch größeren Speicherausbau und Erhöhung der maximalen Taktfrequenz der Module. Ob dieser Weg derzeit schon signifikante Vorteile verspricht, erfahrt Ihr in unserem Artikel.

2GB DDR1 RoundUp

[bf]

Mittwoch, den 19. April 2006

Neuer Artikel online: Super Talent 2,5" IDE Flash Disk

Flash Speicher im PC-Markt trifft man bekanntermaßen sehr häufig an. Kostengünstige Herstellung, geringer Platzbedarf und geringer Stromverbrauch machen diese Art des Speichers interessant für die vielfältigsten Einsatzgebiete. Flash-Speicher allerdings als Festplattenersatz einzusetzen, dürfte eher selten sein. Eben jenen Weg beschreitet Super Talent mit seinem aktuellen Produkt, dem IDE 2,5" Flash Drive.

Ob die Festplatte hierbei - wie zuletzt der von Super Talent bei uns getestete Arbeitsspeicher - überzeugen konnte, erfahrt Ihr in unserem Artikel

Super Talent 2,5" IDE Flash Disk

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GeForce Go 7900 Notebooks von Dell

Stellte NVIDIA gestern erst deren neueste mobile Grafiklösung vor so hat Systemausstatter Dell heute seine Produkte auf Basis der Geforce Go 7900-Serie präsentiert. Mit der XPS-Serie hatte Dell schon in der Vergangenheit den performancehungrigen Anwender im Visier - der direkte Vorgänger baute ebenfalls auf einer High-End Lösung von NVIDIA. So kann die Dell XPS M1710 Serie auch demzufolge klar in den Bereich des Desktop-Replacements eingeordnet werden.


Das XPS M1710 ist, wie auch der GeForce Go 7900, in zwei Varianten erhältlich. Dell differenziert hier zwischen "Gamer" und "Enthusiast". Während das kleinere Enthusiast-Modell die GeForce Go 7900 GS besitzt, so kann die Gamer-Variante auf die leistungsstärkere 7900 GTX zurück greifen. Unterschiede bestehen auch hinsichtlich des Prozessors - hier kommen ein Intel Core Duo T2600 mit 2,16 GHz (Gamer) bzw. ein mit 2,00 GHz taktender Core Duo T2500 (Enthusiast) zum Einsatz. Der letzte Punkt, welcher zum Preisunterschied der beiden Modelle beiträgt, ist die Festplatte, welche 80 bzw. 100 GB Kapazität beträgt.

Dell XPS M1710 Gamer Dell XPS M1710 Enthusiast
Prozessor Intel Core Duo T2600 (2,16 GHz, 2 MB L2 Cache, 667 MHz FSB) Intel Core Duo T2500 (2,00 GHz, 2 MB L2 Cache, 667 MHz FSB)
Chipsatz Intel 945PM Intel 945PM
Arbeitsspeicher 1024 MB Dual-Channel DDR2 SDRAM, 667 MHz 1024 MB Dual-Channel DDR2 SDRAM, 667 MHz
Grafiklösung NVIDIA GeForce Go 7900 GTX (512 MB) NVIDIA GeForce Go 7900 GS (256 MB)
Display 17"" UltraSharpT WUXGA ""Truelife"" TFT-Display (1920x1200) 17"" UltraSharpT WUXGA ""Truelife"" TFT-Display (1920x1200)
Festplatte 100 GB IDE (5.400 U/min) 80 GB IDE (5.400 U/min)
Optisches Laufwerk 24x CDRW/8x DVD Combo Drive 24x CDRW/8x DVD Combo Drive
Netzwerk/Kommunikation Intel PRO 3945 802.11a/b/g, 10/100 Mbit LAN Intel PRO 3945 802.11a/b/g, 10/100 Mbit LAN
Anschlüsse USB 2.0, DVI-D, VGA, S-Video Out, 5-in-1 Kartenleser USB 2.0, DVI-D, VGA, S-Video Out, 5-in-1 Kartenleser
Gewicht 3 kg 3 kg
Akku Lithium Ionen Akku mit 80 WHr (9 Cell) Lithium Ionen Akku mit 80 WHr (9 Cell)

Als zusätzlichen optischen Gag liefert Dell die Geräte mit Gehäusebeleuchtung aus, wobei der Anwender zwischen zwölf verschiedenen Farben wählen kann. Beide Modelle sind ab sofort im Onlineshop des Herstellers verfügbar. Die Basis-Version des XPS M1710 Enthusiast kostet hier 1999,- EUR. Das schnellere Gamer Modell schlägt mit 2499,- EUR zu Buche.
[ast]

Macweites

Zwei Wochen nach der überraschenden Veröffentlichung von Boot Camp gibt es nun die ersten umfangreicheren Tests der Dual-Boot-Lösung. Während Ars Technica eher einen allgemeinen Überblick über die Installation von Windows auf den Intel-Macs gibt, findet sich bei AnandTech ein ausführliches Review über den Betrieb von Windows auf einem MacBook Pro. Dabei geht Anand Lal Shimpi neben der Hardware auch auf einen Vergleich mit der kürzlich vorgestellten Virtualisierungslösung von Parallels ein. Inzwischen gibt es auch eine Anleitung für die Triple-Boot-Lösung von Windows, Mac OS X und Linux.

Das Feedback zu „Boot Camp“ aus der Mac-Gemeinde und der Windows-Welt ist durchweg positiv. Vor allem Spieler müssen jetzt nicht mehr Monate warten bis es eine Macintosh-Umsetzung von aktuellen Titeln gibt. Wie sich dies aber auf die Verkaufszahlen und somit das zukünftige Interesse von Publishern wie Aspyr auswirkt, bleibt abzuwarten. Was jedenfalls nicht passieren wird, ist, dass Apple-Nutzer auf Windows umsteigen. Hier wird sich eher ein Zustand einstellen, wie er bei einer Vielzahl von Linux-Nutzern vorherrscht. Diese booten nur in Windows, wenn die entsprechende Anwendung sich anderweitig nicht ausführen lässt.

Mit der Virtualisierungssoftware von Parallels hat man ein zudem eine performante Möglichkeit ohne Neustart Programme in einer virtuellen Maschine unter Mac OS X auszuführen und spart sich so den umständlichen Bootvorgang. Sie unterstützt als erste Software die Vanderpool Technologie (VT) der in den Macintosh-Systemen verbauten Intel-Core-Prozessoren. Lediglich hardwarenahe Anwendungen wie 3D-Spiele lassen sich derzeit noch nicht damit betreiben. Zukünftig ist es aber möglich, dass die Grafikchip-Hersteller entsprechende Treiber für Virtualisierungslösungen bereitstellen.

Ebenso unwahrscheinlich ist, dass Apple Mac OS X für andere Computerhersteller freigeben wird. Apple ist primär ein Hardware-Unternehmen, der Umsatz der Softwareabteilung liegt bei etwa 5% des Gesamtumsatzes. Neben betriebswirtschaftlichen Gründen stünde Apple zudem vor dem Problem wesentlich mehr Hardware unterstützen zu müssen. Am Beispiel von Linux kann man sehen, dass die meisten Hardware-Hersteller lediglich Treiber für Windows anbieten und ein Großteil der Treiberarbeit von freiwilligen Programmierern oder Angestellten von Distributionsanbietern erledigt werden muss. Mac OS X ist der i-Punkt auf der perfekten Abstimmung von Hard- und Software. Diese Philosophie wird Apple nicht ohne weiteres aufgeben, da dies mit ein Hauptgrund für den Erfolg der Firma ist.

Zum Schluss noch etwas aus der Gerüchteküche. Nach Informationen des AppleInsider soll auf der National Association of Broadcasters Konferenz nächste Woche das 17" MacBook Pro vorgestellt werden. Zudem soll dort Version 6.0 der professionellen Videoschnittsoftware Final Cut Pro der Öffentlichkeit präsentiert werden.
[ch]

Philips patentiert das Verhindern vom Umschalten in Werbepausen

Wie ein Lauffeuer breitet sich derzeit die Meldung aus, dass Philips ein Verfahren in den USA patentieren liess, welches ermöglich, den Fernsehzuschauer zu zwingen auch die Werbepausen schauen zu müssen bzw. zumindest das beliebte Zappen unterbindet. Die Werbebranche als auch die Fernsehanstalten kämpfen seit Jahren mit dem Konsumverhalten ihrer Nutzer, die Werbung ausblenden, blocken und den Sender umschalten. Als Folge darauf werden immer aggressivere Methoden entwickelt um den Nutzer eines Dienstes in den Genuss von Werbung kommen zu lassen. Bisher konnte aber im Fernsehbereich nichts gegen das Zappen oder das Ausblenden von Webung über TimeShift-Aufnahmen gemacht werden. Hier wird das Patent von Philips gerade richtig kommen.

Die grundsätzliche Idee: Kommt ein Werbeblock, kann nicht umgeschaltet werden. Will der Konsument trotzdem Umschalten, kann er gegen Entgelt über die Tastatur einen Obolus bezahlen und darf Umschalten, sozusagen Pay-TV nach Wahl. Bei Aufnahmen soll das Vorspulen bei einem Werbeblock nicht möglich sein. Hierfür wird ein spezielles Signal im TV-Strom untergebracht, welches von den Endgeräten ausgewertet wird und ein Umschalten erfolgreich verhindert. Gegen das Popcorn und Bier holen während den Werbepausen ist dann aber nach wie vor kein Kaut gewachsen, doch die Patentämter haben ja noch viel Kapazität um Neuerungen aufzunehmen ;)

Philips hat gegenüber heise online betont, dass vorerst keine Geräte mit dieser Technologie geplant sind. Dennoch einen Hauch der Besorgnis bleibt stehen, wobei Konsumentenschützer oder die Konsumenten selber hier einen Riegel vorschieben können. Aber nur solange es Geräte gibt, welche nicht über die Technologie von Philips ausgerüstet sind. Und das Patent eröffnet neue Vermarktungsmöglichkeiten, denn die Preise für ein LCD-Gerät sind stetig am Fallen und da wäre es doch eine Möglichkeit ein Gerät mit der von Philips entwickelten Technologie beinahe Gratis abzugeben, den Kunden aber dadurch zwingen, die Werbung zu schauen. Mit gebrandeten Handys und Verträge mit langer Laufzeit wird diese Art der Kundenbindung schon lange praktiziert und kaum einer kauft sich heute ein Handy ohne Vertrag, die Preise sind letztendlich eben doch zu verlockend. Warum also auch nicht mit einem Fernsehgerät?
[as]

IBM mit gesteigertem Nettogewinn

Das erste Quartal ist bei Big Blue erfolgreich zu Ende gegangen. Der Umsatz sank im Vergleich zum Vorjahresquartal um 10 Prozent auf 20,7 Milliarden US-Dollar, doch wenn das in der Zwischenzeit an Lenovo verkaufte PC-Geschäft herausgerechnet wird, konnte der Dienstleister seinen Umsatz im Vergleich um 2 Prozent steigern. Der Nettogewinn kletterte um 21 Prozent auf 1,7 Milliarden US-Dollar. Offensichtlich hat die Schlankheitskur in Form von Personalabbau und Abstossung des PC-Geschäftes Wirkung gezeigt.

Die Sparte Hardware musste gezwungenermassen nach dem Verkauf des PC-Geschäftes an Lenovo einen massiven Umsatzrückgang um 32,3 Prozent auf 4,57 Milliarden US-Dollar hinnehmen. Auch der Umsatz der Sparte Global Services sank leicht um 1,2 Prozent auf 11,57 Milliarden US-Dollar. Die Sparte Software erwirtschaftete einen Umsatz von 3,91 Milliarden US-Dollar und steigerte sein Geschäft im Jahresvergleich um 2,4 Prozent. Die Sparte Global Financing blieb mit 583 Millionen US-Dollar auf ähnlichem Niveau (+0,6 Prozent) wie im Vorjahr.
[as]

Neues Ultraportable Notebook von Fujitsu

Nicht einmal 1 kg Gewicht und 1,9 cm dick - dies sind die Eckdaten die über das kommende Ultraportable Notebook von Fujitsu bekannt wurden. Der Hersteller gab an, dass man mit dem Q2110 die bekannte Lifebook-Serie ergänzen will. Das Kernstück des Winzlings stellt ein Ultra Low Voltage (ULV) Core Solo Prozessor aus dem Hause Intel dar, der in Verbindung mit einem 3 Zellen Akku für ca. 1,5 Stunden Betriebsdauer sorgen soll (optional soll das Gerät auch mit einem 6-Zellen Akku ausgeliefert werden, welcher dann 7 Stunden Arbeitszeit ermöglicht). Als Display kommt ein 12,1" Widescreen zum Einsatz.


Die geringe Höhe hat allerdings auch ihren Preis. So muss der Anwender auf Features wie optisches Laufwerk, Ethernet, VGA und Modem-Anschluss verzichten. Allerdings steht dem Einsatz eines DVD-Laufwerkes via optionaler Docking-Station nichts im Wege. Das für den Sommer diesen Jahres angekündigte Fujitsu Lifebook Q2110 soll für ca. $2000,- erhältlich sein.
[ast]

Seagate übertrifft die Erwartungen

Der Festplattenhersteller konnte im dritten Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2006 einen Umsatz von 2,26 Milliarden US-Dollar erwirtschaften, dabei blieb ein Reingewinn von 274 Millionen US-Dollar stehen. Mit den Zahlen übertraf Seagate die Erwartungen der Analysten deutlich. So stieg im Vergleich zum Vorjahr der Umsatz um 16,3 Prozent und der Reingewinn kletterte gar um 19,7 Prozent.

Steigende Verkaufszahlen in den Segmenten Notebooks und Unterhaltungselektronik sind wie im Vorquartal für die guten Geschäftszahlen hauptverantwortlich. Die Bruttomarge blieb im Vergleich zum Vorjahr mit 24,3 Prozent auf gleichem Niveau, hingegen sank der durchschnittliche Verkaufspreis um einen Dollar auf 78 US-Dollar. Im Heimmarkt Nordamerika konnte der Hersteller ebenso zu legen, wie in Asien, während die Umsätze in Europa leicht zurückgegangen sind. Mittlerweile beliefert Seagate rund 73 Prozent seiner Hardware an OEMs, was gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um 3 Prozent bedeutet. Wie schon angetönt, legten die Bereiche Mobile und Consumer deutlich zu. So stiegen die Umsätze im Vergleich zum Vorjahr im Segment der Notebookfestplatten um 112 Prozent und und im Cosumersegment um 12 Prozent. Total lieferte der Marktleader 29,45 Millionen Laufwerke aus.

In den präsentierten Zahlen findet sich Maxtor noch nicht, da die Übernahme noch nicht abgeschlossen wurde. Für das letzte Quartal im laufenden Geschäftsjahr sollten dann die Zahlen von Maxtor mit einfliessen. Zwischen 2,1 – 2,25 Millionen soll der Umsatz im kommenden Quartal betragen.
[as]

Dienstag, den 18. April 2006

UbiSoft verzichtet künftig auf Starforce

Schwerer Rückschlag für die russische Softwareschmiede Starforce, welche den gleichnamigen und ziemlich effektiven Kopierschutz auf den Markt gebracht hat, denn UbiSoft – immerhin der grösste Publisher – verzichtet künftig offiziell auf Starforce. Im Forum zu Heroes of Might an Magic V gab dies ein Mitarbeiter bekannt. Der Kopierschutz ist unter Spielern auch nicht wirklich beliebt! Die ehrliche Kundschaft, welche ein geschütztes Spiel oder eine geschützte Software gekauft hat, müssen sich mit dem hartnäckigen Kopierschutz herumschlagen, welcher manchmal zu Komplikationen führen oder sogar das System sicherheitstechnisch schwächen kann, während es dennoch möglich ist in den P2P-Netzwerken Kopien des Spiels zu finden. Wer ein Spiel kauft, wird eventuell mit Sicherheitsmängeln bestraft, während die, die sich eine illegale Version laden, "ihr" Spiel geniessen können, verrückte Welt.

Starforce nistet sich im System ein und testet die CD/DVD beim Start der Software auf ihre Richtigkeit. Leider lässt sich der Kopierschutz nicht eben einfach wieder entfernen und Komplikationen mit anderer Software sind vorprogrammiert. Gewisse Hardwarezusammensetzungen mag der Kopierschutz ebenfalls nicht, was schlimmstenfalls dazu führt, dass das gekaufte Spiel nicht ausgeführt werden kann. So ist der Betrieb von SCSI und IDE in einem System Starforce ein Dorn im Auge, da Brennertools die virtuellen Laufwerke oft als SCSI-Drive im System integrieren. Damit diese Tools nicht greifen, funktioniert das Spiel/Software in so einem System einfach nicht, dabei zeigt sich Starforce nicht ansatzweise kompromissbereit.

Starforce bestritt dies zwar immer wieder, musste aber letzthin zugestehen, dass es Probleme mit anderen Kopierschutzmechanismen geben kann, wobei die Programmierung des anderen Schutzes Schuld am Problem sei. Dass die Starforceentwickler nicht eben zimperlich sind, zeigt sich in der Tatsache, dass im Forum von einem Mitarbeiter direkt auf einen Torrent des nicht kopiergeschützten Games Galactic Civilizations II gelinkt wurde um zu demonstrieren, was der Verzicht eines Kopierschutzes für Auswirkungen hat. Gleichzeitig hätte man dort aber auch gleich auf zig Torrents von Starforce geschützten Spielen posten können um zu demonstrieren, dass der Schutz auch nicht 100