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Montag, den 31. Mai 2004

Mobile Datenspeicher immer mehr im Vormarsch

Wer bisher nach mobilen Datenspeichern Ausschau gehalten hat, fand sich meist im Gefilde der kleinen USB-Sticks wieder, die mit Kapazitäten von 64 MB bis über 1 GB den meisten Bedürfnissen genügten. Kommt man jedoch in die Lage, größere Datenmengen transportieren zu müssen, wird die Auswahl meist schon schwieriger. Insbesondere, wenn neben neben der Kapazität auch noch der Preis oder die Außenmaße eine Rolle spielen.

So gibt es ab Dienstag bei Lidl eine externe Festplatte mit 250 GB zum Preis von 199 Euro im Angebot, die aus der Targa DataBox250 mit integriertem Lüfter und USB 2.0 Schnittstelle und einer 3,5 Zoll Festplatte der Maxtor MaxLine Plus II besteht. Ausgestattet mit den nötigen Kabeln und einem Netzteil dürften hiermit dem Datentransport keine Grenzen mehr gesetzt sein. Einziges Manko könnte das Gewicht sowie die recht stattliche Größe mit 20x12x6 cm sein, was inklusive Netzteil nicht "einfach mal schnell" in der Hosentasche verschwindet.



Deutlich kleiner Fallen da die externen Minifestplatten der FD-XS Serie von Freecom aus, welche derzeit mit Kapazitäten von 20 und 40 Gigabyte im Handel erhältlich sind. Im Unterschied zu dem Angebot von Lidl basieren sie auf winzigen 1,8 Zoll Festplatten, sodass das Gehäuse am Ende mit Maßen von 9x9x1 cm auskommt und in großen Hosentaschen durchaus schon Platz findet. Zudem entfällt das zusätzliche Netzteil durch die geringere Stromaufnahme. Abstriche müssen zugunsten des Preises bei der Ausstattung gemacht werden, wo auf Verlängerungskabel, Schutztasche oder Umhängeband verzichtet wurde.

Noch kleinere Lösungen lassen sich fast nur noch über die 1-Zoll MicroDrives oder Flash-Speicher realisieren. Eine Möglichkeit für ersteres bietet zum Beispiel MSI mit dem MegaCache15, welches mit 1,5 GB Speicherkapazität einen guten Kompromiss aus Größe und kompaktem Design bietet. Im Vergleich zu den vorgenannten "echten" Festplatten erreichen MicroDrives jedoch nur sehr geringe Übertragungsraten von bis zu 5,5 MB/s, während die großen Kollegen die Bandbreite von USB 2.0 nahezu optimal ausschöpfen.

So muss schließlich jeder für sich klären, auf welche Werte es ankommt. Vor allem im Preis ist MSI kaum zu übertreffen, während wohl der beste Kompromiss aus Größe und Preis von Freecom erhältlich ist. Laut Geizhals liegt die Preisdifferenz zwischen beiden Angeboten derzeit bei etwa 70 Euro. Nur wer wirklich riesige Datenmengen bei sich Tragen muss, könnte mit normalen Festplatten in mobilen Gehäusen seinen idealen Partner finden, muss dafür aber auch mit dem hohen Gewicht und den Störgeräuschen des Lüfters leben.
[rl]

Freitag, den 28. Mai 2004

Speicherchips bleiben teuer

Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung rechnet mit anhaltend hohen Preisen für Speicherchips. Die Preise bei DRAMs befinden sich seit Anfang des Jahres in einem Aufwärtstrend, welcher sich auf Grund niedriger Lagerbestände und eines knappen Angebotes in naher Zukunft nicht umkehren wird. Ensprechende Äußerungen waren bei einem Meeting von Investoren und Samsung-Managern zu hören. Selbst in einer schwachen Saison werden die Preise stabil bleiben.

Anfang des Jahres hatten die Tagespreise für Speicherchips angezogen und so zu einer Verteuerung der Module geführt. Im ersten Quartal des Jahres stieg der Preis für Standard 256Mbit-Chips um 43 Prozent auf 5,29 US-Dollar. Der größere Teil entsprechender Chips geht jedoch über Vertragspreise direkt an Computerhersteller. Aber auch in diesem Bereich sind die starken Preissteigerungen bereits zu merken.

Endkunden brauchen also nicht auf einen merklichen Verfall der Preise für Speichermodule hoffen; wen die aktuellen Preise von einer Aufrüstung abhalten, der sollte sich auf eine längere Wartezeit einstellen. Wer hätte gedacht, dass Arbeitsspeicher zu einer Wertanlage werden kann. ;-)
[cm]

iTunes 4.5 für Windows

Nachdem bereits vor einigen Wochen iTunes 4.5 für Mac und englischsprachig auch für Windows erschienen ist, gibt es nun auch die aktuelle Version in Deutsch. Der Funktionsumfang wurde um mehrere Features erweitert: Neben der Möglichkeit nicht geschützte Musik im WMA Format zu importieren, ist ein weiteres Musikformat zu den bereits unterstützten Formaten MP3, WAV, AIFF und MPEG4 AAC hinzugekommen. Dabei handelt es sich um den Apple Lossless Codec. Dieser ermöglicht eine verlustlose Komprimierung von Audio-CD Daten auf etwa die Hälfte der Originalgröße.

Eine weitere Neuerung von iTunes 4.5 stellt die Party Playlist dar. Dabei wird eine zufällige Auswahl von Titeln erzeugt, welche die zukünftigen Titel bereits anzeigt und ein manuelles Bearbeiten (löschen, verschieben, hinzufügen) ermöglicht. Das Erstellen eigener Audio-/MP3-CDs wird durch eine neue Druckfunktion erleichtert, bei der eigene Cover und Titellisten erzeugt werden können. Weitere Informationen über iTunes gibt es bei Apple.

Apple iTunes 4.5 für Windows 2000/XP (20,9MB)

[ch]

IBM und Oracle unterstützen AMD64-Plattformen

Die Softwareschmieden IBM und Oracle portieren neue Produkte für den Einsatz in AMD64-Umgebungen. Auf diese Weise werden Kunden in der Lage sein, die Vorteile von AMD Opteron Systemen voll ausschöpfen zu können. IBM wird eine Entwicklerversion der Universal Database DB2 für Windows Server 2003 und erweiterte 64-Bit-Systeme veröffentlichen. Diese Software war die erste Datenbank, die AMD64-Plattformen unter Linux unterstützte.

Auch das Unternehmen Oracle bereitet die Verfügbarkeit seiner Datenbank 10g für Windows in 64-Bit-Umgebungen vor. Eine Entwicklerversion der Oracle Datenbank für entsprechende Linux-Systeme ist bereits erhältlich.

Für Kunden der beiden genannten Firmen scheinen AMD Opteron Systeme sehr interessant zu sein, beide Unternehmen sprechen von einer wachsenden Nachfrage in diesem Bereich.
[cm]

Athlon 64 2600+ und noch ein neuer Sockel?

Die Athlon 64 Serie für den Sockel 754 wird anscheinend bald um ein weiteres Modell ergänzt, welches der ChannelTimes zufolge entgegen der gewohnten Vorgehensweise nicht den Performance-Bereich nach oben erweitert, sondern die 64 Bit Technologie noch weiter in den Consumer-Markt drängt. Da der Athlon 64 2800+ bei AMD derzeit zum Preis von 178 US-Dollar gelistet ist, besteht Grund zur Annahme, dass der Athlon 64 2600+ mit rund 163 US-Dollar Großhandelspreis zu Buche schlagen könnte, da dies bisher die nächst niedrigere Preisstufe war. Wann die CPU im Handel erhältlich sein wird, steht zur Zeit noch nicht fest, da offizelle Angaben noch ausstehen.

Von etwas wackligerer Natur ist eine Geschichte bei AMDBoard. Dort berichtet man von noch einem neuen Sockel, welcher angeblich neben dem Sockel 754, Sockel 939 und 940 im nächsten Jahr auftauchen soll. Mit nur 900 Pins soll er die Basis für zukünftige Dual-Core Prozessoren darstellen, die zusätzlich mit dem neueren DDR-II Speicher-Interface arbeiten. Sicherer scheint sich mit dieser Nachricht die ComputerBase zu sein, die anhand eigener Quellen die Informationen vorerst bestätigen.

Der für 2005 erwartete CPU-Kern Toledo mit integriertem DDR-II Speicherinterface werde bereits testweise gefertigt und könne als erstes auf dem neuen Sockel zum Einsatz kommen. Später plane man die Nachfolger Egypt, Italy und Denmark für die K9 Architektur, die dann erstmals in Form von Dual-Core Prozessoren auftreten.

Abschließend bleibt zu sagen, dass zum aktuellen Zeitpunkt nichts wirklich konkret ist. Offizielle Bestätigungen der Entwickler stehen noch aus, sodass aus subjektiver Sicht nur der Athlon XP 2600+ in greifbarer Nähe steht. Wann und wie sich AMD zwischen den Sockeln entscheiden wird, dürfte folglich für den Sommer noch ausreichend Stoff für Spekulationen bieten.
[rl]

Kingston entwickelt MultiMediaCard 4.0 Speichermedien

KingstonDas Unternehmen Kingston Technology gibt bekannt, dass man als erste Firma in die MultiMediaCard 4.0 Technologie investiert. MultiMediaCard 4.0 (MMC 4.0) ist der momentan fortschrittlichste MMC Standard und verfügt über eine Bandbreite beim Lesen von 20MB/s und 17MB/s beim Schreiben. Als Controller dient hier der Skymedi SK6802 MMC 4.0 Controller, der per 1-, 4- oder 8-Bit Interface verbunden und bei 1,8 beziehungsweise 3 Volt betrieben werden wird.

Kingston Technology wird mit der Produktion von 256MB und 512MB Speichermedien beginnen, später sollen Varianten bis 2GB folgen. Die neuen Speicherkarten bleiben trotz des neuen MMC 4.0 Standards voll abwärtskompatibel. Kingston plant erste Working-Samples auf der diesjährigen Computex in Taiwan vorzustellen, die vom 1. bis 5. Juni in Taipei stattfindet. Mit der Massenauslieferung wird gegen Ende des 3. Quartals begonnen.

MultiMediaCard Speicherkarten werden dank ihrer geringen Abmessungen und ihrer damit verbundenen Mobilität in vielen Kleingeräten wie Handys und Digitalkameras eingesetzt.
[cm]

Donnerstag, den 27. Mai 2004

AOpen geht mit 16 x DVD-Brenner in die Massenproduktion

Wie Hersteller AOpen in seiner Pressemitteilung bekannt gibt, ist man erster Hersteller im Markt, welcher einen 16 x Dual Mode / Double Layer DVD-Brenner in marktgerechten Stückzahlen herstellen kann:

Neuss, Deutschland, 25. Mai 2004 - Es ist bereits hinlänglich bekannt, dass mit den 16 x Dual Mode / Double Layer (DL) DVD Brenner die Grenzen der momentanen Entwicklung optischer Laufwerke erreicht sind. Bis zur Marktreife der Laufwerke mit "Blu Ray" Technologie wird noch einige Zeit vergehen, so dass wir uns freuen Ihnen heute mitteilen zu können, dass AOpen als weltweit erster Hersteller den 16 x Dual Mode / Double Layer (DL) DVD Brenner in marktgerechten Stückzahlen herstellen kann.

Der 16 x AOpen Dual Mode / Double Layer (DL) DVD Brenner entsteht zu 100% im Eigendesign und wird zu 100% in den Produktionsstätten von AOpen hergestellt. Die ersten serienreifen Geräte aus der Vorserienfertigung werden in der ersten Juli Woche verfügbar sein, die Serienproduktion startet ab Mitte Juli.

Allerings sind 16x Rohlinge derzeit noch nicht in Sicht. Es ist daher fraglich, wann die ersten Testexemplare zur Verfügung stehen werden, um überhaupt überprüfen zu können, ob bei dieser Geschwindigkeit eine gute Schreibqualität erreicht wird. Bis dann geeignete Medien in größeren Stückzahlen verfügbar sein werden, wird wohl weitere Zeit vergehen. Interessanter als 16x Schreibgeschwindigkeit auf einschichtigen Medien wäre z.B. eine höhere Schreibgeschwindigkeit auf zweischichtigen Medien, denn der bisherige Zeitbedarf von 45 Minuten zum Brennen einer zweischichtigen DVD dürfte vielen potenziellen Käufern zu hoch sein.
[pg]

Windows XP SP 2 verzögert sich erneut

Das langersehnte ServicePack 2 für Microsofts Windows XP Betriebssystem scheint sich nun aufgrund diverser Probleme bis Juli zu verschieben. Nach einem Bericht von NeoWin.net strebte der weltgrößte Software-Konzern ursprünglich ein Release noch im Juni an, könne diesen Termin aber aufgrund von Problemen mit dem neuen NX Feature nicht halten. Der in die CPU integrierte No Execution Schutz soll es Viren erschweren, häufig genutzte BufferOverflows in Programmen auszunutzen, welche durch inkorrekte Adressierungen im Speicher entstehen.

Voraussichtlich soll nächsten Mittwoch der zweite Release Candidate an die Tester herausgegeben werden, welchen man eigentlich schon diese Woche erwartete. Aus diesem Grund sei zudem vorerst die Entwicklung des Windows-Nachfolgers Longhorn größtenteils auf Eis gelegt, da dessen Entwickler zunächst helfen, das ServicePack 2 fertigzustellen.
[rl]

PCI Express Southbridge von SiS unterwegs

Der taiwanische Chipentwickler Silicon integrated Systems hat die Serienproduktion der SiS 965/L Southbridge nach Informationen der DigiTimes begonnen. Sie zeichnet sich insbesondere durch die Unterstützung von PCI Express aus und soll in direkter Konkurrenz zu Intels neuem 915 Chipsatz auftreten. Damit scheint SiS mehr Innovationskraft zu besitzen als die Konkurrenz. VIA plant nach unseren Informationen Anfang Juni den Start der Sampling-Phase der VT8251 Southbridge, für die erst im dritten Quartal zeitgleich mit ALis M1573 die Serienfertigung beginnen soll.

Der SiS 965 Chipsatz ermöglicht den Einsatz wahlweise mit Intels Pentium 4 oder mit AMDs K8 Plattform, wobei davon abhängig entweder die SiS 656 oder 756 Northbridge Verwendung findet. Die Chipsätze von ALi arbeiten voraussichtlich gemeinsam mit ATis Radeon 9100/ Pro IGP. Zum Ende des Jahres will SiS zusätzlich die SiS 966 Southbridge einführen, welche im Gegensatz zur SiS 965 anstelle von zwei PCI Express x1 Steckplätzen derer vier zur Verfügung stellt.

Erste Mainboards mit dem SiS Chipsatz sollen voraussichtlich ab Juli im Handel erscheinen. Zunächst steht jedoch deren Präsentation auf der diesjährigen Computex vom 1. bis 5. Juni bevor.
[rl]

AMD präsentiert schnellere Geode-Prozessoren und neue Namen

Im letzten Jahr von National Semiconductor gekauft übernahm AMD die Weiterentwicklung der Geode-Prozessoren, die sich entsprechend ihrem Einsatzgebiet in Thin-Clients oder hochintegrierten Systemen durch eine besonders niedrige Stromaufnahme auszeichnen. Zur bisherigen Serie fügt man nun die NX Reihe hinzu, welche vorerst aus zwei Modellen getaktet auf 1,0 GHz und 1,4 GHz bestehen wird. Sie sollen unter den Namen Geode NX 1500@6W und Geode NX 1750@14W in den Handel kommen, wobei die Modellbezeichnungen als relative Angabe von Performance und typischer Leistungsaufnahme gelten.

Gleichzeitig setzt AMD seinen Umbenennungskurs fort und spendiert den Vorgängermodellen der GX2-Baureihe ebenfalls neue Bezeichnungen. So erscheinen diese zukünftig als AMD Geode GX 466@0,9W, Geode GX 500@1,0W und Geode GX 533@1,1W. Bei der Abnahme von 10.000 Stück nennt die Pressemitteilung derzeit Preise zwischen 26,50 US-Dollar für den Geode GX 466@0,9W und 65,00 US-Dollar für den Geode NX 1500@6W an. Die offizielle Demonstration der Low-Voltage CPUs soll laut AMD Anfang Juni auf der Computex in Taipei stattfinden.

Einen Eindruck zur Performance des Geode NX 1500@6W vermittelt das Unternehmen auf der Webseite in einem Benchmark-Vergleich zum VIA Nehemia Prozessor mit ebenfalls 1,0 GHz Realtakt.
[rl]

Mittwoch, den 26. Mai 2004

Netgear stellt neue Produkte für WLAN und Gigabit Ethernet vor

Viele der auf der CeBIT 2004 bei NETGEAR vorgestellten Produkte erreichten inzwischen den Markt. Wie der Hersteller für Netzwerkinfrastruktur vermeldet, gibt es speziell bei WLAN und Gigabit Ethernet eine Produktoffensive. Bei WLAN stellt Netgear mit dem WG111 eines der ersten USB2.0-Module vor, die den momentan stark wachsenden IEEE802.11g-Standard unterstützen. Bislang gab es USB-Adapter fast ausschließlich als langsame 11b-Varianten. Der WLAN-Adapter hat die Größe eines USB-Speichersticks und ist damit sehr fexibel. Für bessere Sendeleistungen gibt es mit dem WG121 auch eine USB-Karte mit ausklappbarer Antenne, die aber etwas größer ist. Für WLAN-Einsteiger bietet Netgear ab sofort zwei Starterkits an. Beide Sets ermöglichen drahtlose Funkverbindungen mit 54 MBit/s und bestehen jeweils aus einem Wireless-Router und einer WLAN-PC-Karte bzw. einem WLAN-USB-Adapter. Das Starterkit WGB511 enthält neben dem 54 MBit/s Firewall-Router WGR614 die PCMCIA-Karte WG511. Beim WGB111 ist der Router mit dem USB-WLAN-Stick WG111 kombiniert. Als Erweiterung für die NETGEAR Accesspoints und WLAN-Router auf Basis von 802.11b/g gibt es die omnidirektionale Antenne ANT24O9, mit der sich die Reichweite der Geräte ausdehnen läßt.

Für Gigabit-Netzwerke bietet NETGEAR zwei neue Switches an. Der GS116 verfügt über 16 RJ45-Ports, die autosensing individuell bei 10/100/1000MBit für die daran angeschlossenen Geräte bieten. Alle Ports sind dabei auto-uplinkfähig, d.h. weitere Switches können an jeden Port angeschlossen werden, ohne dass man sich um Details wie Cross-Over Kabel zu kümmern hat. Noch etwas professioneller geht der GS724T zu Werke. Neben den beim GS116 vorhandenen Features bietet er 24 RJ45-Ports und 2 Slots für SPF Module, um eine Anbindung über Glasfaser zu ermöglichen. Daneben ist er über ein Web-Browser Interface zu verwalten und zu überwachen.
[tm]

Neue DSL-Tarife und Preise bei M"net

Bayerns führender regionaler Telefonnetzbetreiber M"net folgte in den vergangenen Tagen dem aktuellen Trend zu schnelleren DSL-Varianten. Somit stehen bei M"net nun unter dem Namen M"net DSLplus die Geschwindigkeitsvarianten 1Mb/128kb, 2Mb/192kb und 3Mb/384kb zur Verfügung. Die DSL-Anschlüsse werden wahlweise mit einen Analog- oder ISDN Telefonanschluss im Paket angeboten. Dabei sind die DSL-Tarife explizit für die Nutzung im Netzwerk freigegeben. Die Preise für Telefonanschluß, DSL und Internet-Flatrate beginnen für Privatkunden bei 51,70 Euro/Monat, für Geschäftskunden gibt es ebenfalls spezielle Angebote. Hier alle Privatkundentarife in der Übersicht:

Monatlicher Grundpreis M""net DSLprivat mit bis zu 1.024/128 kbit/s 2.048/192 kbit/s 3.072/384 kbit/s Einmaliger Einrichtungspreis
DSLplus privat mit Analog-Telefonanschluss, DSL-Internetzugang und DSL-Flatrate 51,70 Euro 62,90 Euro 94,90 Euro 99 Euro
DSLplus privat mit ISDN-Telefonanschluss, DSL-Internetzugang und DSL-Flatrate 56,70 Euro 67,90 Euro 99,90 Euro 99 Euro
Optionen
Aufpreis Upstream-Erweiterung auf bis zu 256 kbit/s 384 kbit/s 512 kbit/s 29 Euro
12 Euro 19 Euro 39 Euro
Sekundengenaue Abrechnung aller Gespräche nach der 1. Sekunden (1/1-Takt) 2 Euro kostenfrei
*Mindestvertragslaufzeit: 12 Monate. Anschaltung des Anschlusses mit Selbstinstallation der Endgeräte.


Zum Start der neuen Tarife gibt es von M"net eine Sonderaktion, bei der für Aufträge bis 30.06.2004 der Bereitstellungspreis entfällt. Anschließbar sind nahezu alle Anschlüße im Großraum München und in Ingolstadt. Freising kommt ab 15.06. zum dargestellten Ausbaugebiet hinzu und der Netzausbau soll zügig vorangehen. Die Verfügbarkeit kann direkt online überprüft werden.

[tm]

Dienstag, den 25. Mai 2004

Neuer Artikel online: Cooler Master Cavalier 1

Der Gehäuse- und Zubehör-Hersteller Cooler Master hat uns kürzlich mit dem "Cavalier 1" seine neueste Kreation für den Gehäuse-Markt zukommen lassen. Das Cavalier 1 Gehäuse besteht teils aus Aluminium und teils aus Stahlblech und versucht damit, die erhöhten Kosten von Aluminium-Gehäusen abzudämpfen. Dafür befinden sich neben einem in der Front eingelassenem VU-Meter noch ein 350 Watt Netzteil und zwei Gehäusefans im Lieferumfang des optisch sehr ansprechenden Gehäuse. Wie sich dieses Gesamtpaket schlägt, lest Ihr in unserem Artikel.

zum Artikel
[rg]

Kleider machen Leute - neue Namen für den Athlon XP?

Schon lange ist bekannt: Kleider machen Leute. Und mindestens genauso lange versuchen findige Experten, die Produkte ihrer Unternehmen in ebenfalls wohlklingende Kleider zu stecken. Der Grund ist klar: Nur Dinge die wohltönend klingen, lassen sich meistens auch gut verkaufen. Im Prozessor-Geschäft ist dieses Prinzip ebenfalls zu beobachten. Prahlte man bisher vor allem im Geschäft vor Endkunden mit riesigen Megahertz-Zahlen, die damals als Maß aller Dinge galten, folgt nun der nächste Schritt.

Die einst so geliebte Taktfrequenz entpuppt sich nun als schwarzer Peter. Es stellte sich mit der Zeit heraus, dass die Geschwindigkeit nicht nur vom Takt abhängt, sondern auch von vielen anderen Faktoren. Als Beispiele seien hier die Datenanbindung, die Cache-Größe oder die interne Architektur genannt.

Nachdem AMD anfangs noch versuchte, die Athlon XP Reihe durch ein spezielles Performance-Rating in ein besseres Licht zu rücken, wurde durch widersprüchliche Bezeichnungen schnell klar, dass das Konzept so nicht aufgehen würde. Beim Opteron besann man sich im Server und Workstation Segment eines besseren und führte ein vollkommen neues Namensschema ein, welches die Performance der CPUs relativ zueinander darstellen soll und vom Takt nahezu unabhängig ist.

Intel wich nun kürzlich ebenfalls vom Pfad der Gigahertz ab und und kleidete sich mit neuen Modell-Bezeichnungen ein, um dem selbst aufgebauten Druck immer höherer Taktraten im Endverbraucher-Markt zu entkommen. Dafür ausschlaggebend war vermutlich auch die Einstellung der Entwicklung des nächsten Prozessor-Kerns Tejas. Auch die deutlich langsamer getakteten Pentium-M CPUs brachten Farbe in die einstige Schwarz-Weiß-Vorstellung der MHz-Masche. Der Pentium-M war nun nicht mehr nach dem alten Modell zu vermarkten. Denn die vermeintlich schwachen Pentium-M Prozessoren, welche derzeit mit durchweg unter 2 GHz takten, stehen den großen P4 Brüdern mit Taktraten jenseits der 3 GHz in nichts nach.

AMD — nun scheinbar vom Laufschritt der Konkurrenz befreit — setzte sich ebenfalls mit seinen Experten zusammen und sann über alternative Bezeichnungen beim nunmehr Low-Cost und Mainstream Prozessor Athlon XP nach. Dieser erhält nach Informationen von AnandTech in naher Zukunft anstelle des Performance-Ratings eine einfache Modell-Bezeichnung. So nennt sich der Athlon XP 2600+ zum Beispiel "Value 260", wobei für Value vermutlich noch ein marketing-tauglicher Produktname eingesetzt wird. Folgemodelle wie der 2700+ erhalten die Nummer 270, der 3400+ die Nummer 340 und der 3700+ die Nummer 370, sodass grundsätzlich nur die letzte Null entfernt werden muss. So lässt sich zwar noch eine Verbindung zum Performance-Rating herstellen, doch man kann für die Zukunft davon ausgehen, dass dieser Bezug abgelegt wird. Einfacher für die Benennung und weniger abhängig vom Takt.

Im Laufe der zweiten Jahreshälfte sollen die vorerst weiter für den Sockel A bestimmten Prozessoren auch als 32 Bit CPUs auf dem Sockel 754 zu finden sein. Zum Jahreswechsel 2004/05 will man zudem Modelle für den neuen Sockel 939 anbieten, die dann laut AnandTech mit Modellnummern ab 340 starten sollen. Bisher liegt noch keine offizielle Stellungnahme von AMD vor.
[rl]

Dual-Opteron Mini-Barebone System von Iwill

Für Anwender, die weder auf die entsprechende Performance noch auf platzsparende Lösungen in engen Büroräumen verzichten möchten, bietet Iwill mit seinem ZMAXdp Dual-Opteron Mini-Barebone System eine interessante Lösung. Durch die geringen Maße des Small-Form-Factor Gehäuses lässt sich so problemlos auch eine Power-Maschine mit zwei AMD Opteron Prozessoren auf Sockel 940 im Raum unterbringen. Damit präsentiert der Hersteller erstmals ein System solch geringen Ausmaßes, in dem gleich zwei CPUs werkeln können. Das Motherboard setzt auf einen nForce3 250Gb Chipsatz und bietet jeweils einen PCI und AGP Steckplatz sowie Platz für zwei DDR400 SDRAM Module für den 2-Kanal Betrieb.

Bei Hexus.net hat man sich das Barebone System einmal genauer angesehen und bietet einen kurzen Einblick ins Innere. Auffällig ist die Heatpipe Kühlkonstruktion, welche die Abwärme beider Prozessoren nach hinten führt und dort mit Hilfe zweier Lüfter nach außen abgibt. Keine Aussagen finden sich leider über die Lautstärke des Gesamtsystems, die für den ein oder anderen sicher von Interesse gewesen wären.

Iwill gibt für das Mini-Barebone System einen empfohlen Verkaufspreis von 499 US-Dollar an und zielt insbesondere auf den Workstation-Markt, wo schnelle Reaktionszeiten bei hohem Rechenaufwand gefordert sind. Für Privat-Anwender und Gamer stellen vermutlich traditionelle Ein-Prozessor Systeme eine bessere Alternative dar, da sie zum Beispiel durch den geringeren Preis für die CPUs im Vorteil sind.
[rl]

Montag, den 24. Mai 2004

Verbatim Dual Layer DVD+R im Juli

Erst kürzlich hatten wir berichtet, dass der NEC ND2500A möglicherweise mit Dual Layer DVD+R Medien funktionieren könnte. Da stellt sich natürlich die Frage, woher solche Medien zu beziehen sind. Verbatim hat nun angekündigt, zweischichtige Medien für 2,4-fache Schreibgeschwindigkeit ab Juli zu vertreiben, wenn auch zunächst noch in begrenzter Stückzahl.

Die Medien von Verbatim sind bereits von Philips untersucht worden. Dabei hat Philips festgestellt, daß diese den Vorgaben des „DVD+R DL – Standards“ (kurz: DVD+R9) entsprechen. Das Einhalten dieser Vorgaben ist wichtig, um Probleme sowohl beim Brennen als auch bezüglich der Abspielbarkeit auf älteren DVD-Playern und DVD-ROM-Laufwerken möglichst gering zu halten. Die Ergebnisse einiger Brenner auf einigen 8x DVD±R – Medien zeigen, was unter „Problemen“ zu verstehen ist: Selbst das Brennen völlig unlesbarer DVDs ist nicht ausgeschlossen, wenn Brenner oder Medien nicht in Ordnung sind.

Die c't hat diese neuen Medien bereits eingehender untersucht und hat dazu solche Medien mit einem Brenner von Philips gebrannt. Eine Analyse der gebrannten Rohlinge mit professioneller Ausrüstung zeigte, dass das Brennen auf zwei Schichten tatsächlich funktioniert, und dass Verbatim und Philips nicht zu viel versprochen haben. Die erreichte Schreibqualität ist wirklich gut. Der Preis von ca. 5 Euro pro Medium wird etwas über 3 mal so hoch sein wie für eine herkömmliche 4,7 GB große DVD+R vom gleichen Hersteller. Der Preis pro Gigabyte an Speicherplatz ist damit etwa doppelt so hoch wie bei 4,7 GB Medien.
[pg]

Werden ATi und NVIDIA Freunde?

Der anhaltende Konkurrenzkampf zwischen den zwei Großen im Grafikkartensektor ATI und NVIDIA scheint in eine neue Phase eingetreten zu sein. Offensichtlich werden untereinander Gespräche geführt, die eine Entspannung im Technologiewettkampf beider Unternehmen herbeiführen sollen. Zu erwarten, daß die Unternehmen jährlich neue Architekturen präsentieren, könnte deshalb bald der Vergangenheit angehören. Zu groß sei der finanzielle Aufwand, da die Entwicklungskosten für jede Generation erst einmal wieder hereingeholt werden müssen. Beispielsweise kostete die Entwicklung des NV30 NVIDIA damals 400 Millionen Dollar, die unter dem Konkurrenzdruck nicht leicht wieder hereinzuholen waren. Selbst ATi musste aufgrund des Konkurrenzdrucks von der eigentlich geplanten Shader Version 3.0 im R400 abrücken, und stellte stattdessen den R420 ohne diesen Support vor.

Wie der Inquirer berichtet sind diese Gespräche nun gescheitert. Zu weit sind die Firmen voneinander entfernt um zu einem Kompromiss zu kommen. Solange beide Firmen sich als Erzrivalen ansehen, wird es wohl keinen Konsens geben. Endkunden sind jedoch in einer Position, die es ihnen erlaubt aus dieser Lage Gewinn schlagen zu können. Denn somit werden sich beide Unternehmen weiterhin einen harten Schlagabtausch leisten, der die Preislage fördert und Innovationen erzwingt.
[md]

Sonntag, den 23. Mai 2004

Webweites

Dem komplizierten Thema der Optimierung oder Manipulation von Grafiktreibern widmet sich ein ausführlicher Artikel unserer Partner des 3DCenters unter dem Titel Wie viel Optimierung ist optimal?, der auf distanziertem Wege den neuesten Trend der Grafikchipentwicklung nachvollzieht. Mit von der Partie sind klare Grafiken zum Vergleich unterschiedlicher Verfahren zur optimalen 3D-Performance, die jedoch interessantes aufdecken. Anscheinend haben die Entwickler seit langer Zeit auf eine schrittweise Verschlechterung der Bildqualität hingearbeitet. Wie weit die Änderungen wirklich gehen und ob die Käufer von heutigen Highend-Grafikkarten tatsächlich noch das erhalten, wofür sie glaubten bezahlt zu haben, versucht der Artikel darzulegen.

Einem weiteren Problem, mit dem sich der Anwender gezwungenermaßen herum ärgern muss, widmet sich der Planet3DNow. Nach langer Treue zu den Microsoft'schen Internet-Werkzeugen wie dem E-Mail Client Outlook Express oder dem Internet Explorer schildert man den Weg über die sieben Berge zu den sieben Zwergen, um dort Schutz vor den virenverseuchten Äpfeln der Stiefmutter zu suchen. Von nun an wollte man sein Fensterchen mit Mozilla Firefox teilen und sich von Thunderbird die giftigen Brocken aus der Post herausfiltern lassen. ;-) Ob Schneewitchen aus dem Spam-Berg befreit werden konnte, liest man am besten selbst im Artikel.

TweakPC versucht gleich eine ganze Horde von Intel 875P Canterwood Mainboards zu bändigen und mit Hilfe eines umfangreichen Testparcours in einem Vergleich unterzubringen. Wie sehr sich die Mainboards von Herstellern wie zum Beispiel Intel, ABIT, Chaintech oder EPoX in Hinsicht auf die Performance nach einer Reifezeit des Chipsatzes von nunmehr fast einem Jahr unterscheiden, stellt nun der Artikel anhand vieler Benchmarks heraus.

Hochinteressant für alle Anwender von Microsoft Windows dürfte abschließend der erste Teil einer detaillierten Update-Anleitung unserer Kollegen von WinTotal sein. Gut erklärt und in kleinen Schritten führt der Artikel in die Geheimnisse der Windows Theorie von Batch-Dateien zu MS DOS ein, um in späteren Teilen mit Hilfe der offline gesicherten Windows-Patches komfortabel das Betriebssystem aktualisieren zu können und auch nach einer Neuinstallation schnell wieder auf dem neuesten Stand zu sein. Am Ende soll ein eigenes Update-Paket stehen, das gesichert im Netzwerk oder auf CD-ROM mit Hilfe eines HTML-Frontends die Sicherheits-Updates für das Grundsystem bis hin zu MS Office verwaltet und sich auf möglichst einfache Weise erweitern lässt.
[rl]

Samstag, den 22. Mai 2004

VIA verrät Details zum neuen Low-Voltage "Esther" Prozessor

Mit lediglich 3,5 Watt will VIAs nächster Prozessor-Kern C5J Esther bei einem Gigahertz auskommen, ohne auf Performance und Features verzichten zu müssen. Dafür kommt IBMs 90 Nanometer SOI Fertigungsprozess zum Einsatz, der eben diese Ziele erreichbar machen soll. Mit Hilfe der ausgereiften Produktionstechnik des erfahrenen Partners im 90 nm-Bereich zielt VIA auf einen Prozessor, der sich durch geringere Leckströme bei hohen Taktraten dennoch vollkommen passiv betreiben lässt. Durch neue Features wie FSB800 Support, einen 256 KB großen L2-Cache und die integrierten SSE2 und SSE3 Multimedia-Befehlssätze soll die CPU anfangs mit einem Takt von 1 GHz und später mit bis zu 2 GHz arbeiten, wobei noch nicht klar ist, ob bei der doppelten Frequenz die Leistungsaufnahme ähnlich niedrig bleibt.

Weiterhin integrierte man zahlreiche Erweiterungen, wie etwa speziell optimierte Einheiten für SHA und RSA Algorithmen, die insbesondere bei der Verschlüsselung von Daten eine unverzichtbare Rolle spielen und - in Hardware realisiert - um ein Vielfaches schneller arbeiten als auf Softwareebene. Auch die NX (No-Execution) Protection als möglicher Schutz vor den häufig von Viren ausgenutzten Buffer-Overflows kommt zukünftig zur Anwendung.

Zum Einsatz dürfte die CPU später zum Beispiel in eingebetteten Systemen oder in anderen Bereichen kommen, wo vor der Geschwindigkeit die Lautstärke und Temperatur eine besondere Rolle spielen. Auch die seltenen Befehlssatzerweiterungen im Bereich der Kryptografie dürften die neue CPU für sicherheitskritische Anwendungsbereiche durchaus interessant machen. Wann der Prozessor allerdings verfügbar sein soll, konnte VIA zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht verraten.
[rl]

Neue Mozilla Pre-Releases und ATi Beta-Treiber für Windows XP 64

Die OpenSource Web-Suite Mozilla ist nun in zwei neuen Versionen erschienen. Einmal als zweiter ReleaseCandidate der schon länger existierenden 1.7er Reihe und als erste Alpha Version des Nachfolgers 1.8. Während erstgenannte hauptsächlich Fehler korrigiert um als stabile Grundlage für das nächste Final-Release gelten zu können, finden sich in der experimentellen Alpha bereits neue Features. Beispielsweise bezieht die Suchfunktion des Browsers nun zusätzlich die Input-Boxen und Textfelder in Formularen mit ein. Weiterhin integrierte das Entwickler-Team in Grundzügen ein Interface für den FTP-Upload. An sichtbaren Änderungen im Mailclient lässt sich außerdem die optimierte Menüstuktur oder der ausgebaute Spamfilter nennen, welcher wieder einmal in seiner Funktion verbessert wurde. Ausführliche Informationen zu Mozilla 1.7 RC2 und Mozilla 1.8 Alpha1 sind in den ReleaseNotes nachzulesen.

    * Mozilla 1.7 RC2 und 1.8 Alpha für Windows, Linux, Mac OS X herunterladen


Für die Besitzer einer AMD64 Plattform mit ATi Grafikkarte, welche bereits die Windows XP 64 Bit Edition verwenden, steht zudem der ATi Catalyst Beta 1 Treiber zum Herunterladen bereit. Wie der Name schon sagt, ist er noch nicht ausgereift und laut Hersteller auch ausdrücklich noch nicht für den Produktiveinsatz empfohlen. Ausführliche Hinweise bei Problemen gibt es insbesondere in den ReleaseNotes. Unterstützt werden alle Radeon-Chips ab Radeon 7000 sowie ATis FireGL Serie.

Von der Performance sollte man allerdings noch nicht allzu viel erwarten. Sowohl Bemerkungen seitens ATi als auch ein Benchmark-Überblick der AMDZone unterstreichen dies. Die Ergebnisse unter 32 Bit bleiben vorerst nahezu unerreichbar und fallen im 64 Bit-Modus zum Teil um fast die Hälfte zurück. Da aus unserer Sicht zur Zeit kein wirklicher Bedarf nach 64 Bit auf dem Desktop bestehen dürfte, können wir nur weiterhin den Einsatz mit 32 Bit empfehlen, zumal ein finales Windows-kompatibles Betriebssystem noch nicht existiert und auch sonst mit weniger Problemen zu rechnen ist.

    * ATi Catalyst Treiber für Windows XP 64 Bit Edition
[rl]

Freitag, den 21. Mai 2004

VIA schickt PCI Express Chipsätze auf den Weg

Für Intels Pentium 4 plant der taiwanische Chip-Entwickler VIA derzeit zwei Chipsätze, welche sowohl PCI Express als auch DDR-II Speicher unterstützen. Einer davon ist der PT890, der ein Dual-Channel Speicher-Interface für DDR-I oder DDR-II anbietet und sich just in diesem Moment im Sample-Stadium befindet. Der internen Roadmap zufolge soll im Juli schließlich die Serienfertigung beginnen, sodass im Idealfall noch diesen Sommer mit ersten Platinen im Handel zu rechnen ist. Der zweite Pentium 4 Chipsatz alias PM890 entspricht im Wesentlichen dem PT890, besitzt jedoch zusätzlich die integrierte DirectX9-Grafikeinheit DeltaChrome. Anfang des Jahres war man noch von ersten Testexemplaren im Juli ausgegangen, die sich nun jedoch etwas nach hinten in den September verschoben haben. Die Serienproduktion selbst ist nach VIAs Planung für das vierte Quartal angesetzt.

Neben den beiden PCI Express Northbridges will VIA zudem eine einkanalige DDR400 Variante mit ausschließlich AGP 8X und VIA UniChrome Grafikeinheit anbieten, von der derzeit erste Testmuster produziert werden. Als P4M800 wartet der Nachfolger des P4M266A nun ebenfalls mit FSB800 Unterstützung für alle aktuellen Prozessoren auf und dürfte letztendlich im dritten Quartal diesen Jahres vom Band laufen.

Neues gibt es außerdem von den nächsten Chipsätzen für AMDs 64 Bit Prozessoren zu berichten. Sowohl der K8T890 als auch der K8M890 erlauben in Zukunft den Einsatz von Grafikkarten für PCI Express. Zudem bekommt letzterer genau wie der PM890 für Intel Prozessoren die neue DeltaChrome Grafikeinheit integriert. Doch während man vom K8M890 erst in der zweiten Jahreshälfte frühe Samples fertigen will, sind funktionsfähige Muster des K8T890 bereits im Juni zu erwarten. Die Serienproduktion des neuen Untersatzes für den Athlon 64/FX und Opteron beginnt laut Roadmap im dritten Quartal.

Angesichts der Tatsache, dass PT890 und K8T890 gleichzeitig AGP 8X und PCI Express unterstützen, löst sich nun scheinbar die Frage nach dem PT892 Chipsatz, welcher immer mal durch die Roadmaps einiger Hersteller geisterte. Da sein einziger Zweck unserer Ansicht nach darin bestand, auf Kosten von DDR-I beide Grafikschnittstellen anbieten zu können, gibt es nun keinen sinnvollen Grund für seine ungeklärte Existenz mehr. Hinzu kommt, dass er bisher in keiner Roadmap von VIA jemals auftauchte.
[rl]

Neuer Artikel online: EPoX EP-8KDA3+

Mit dem EPoX EP-8KDA3+ hat sich der erste Vertreter des neuesten NVIDIA-Chipsatzes für den Athlon 64, des nForce3 250Gb, bei uns zum Test eingefunden. Auf dem Papier kommt der neue Chipsatz mit beeindruckenden Daten daher: Vollständiger AGP- und PCI-Fix, volle HyperTransport-Geschwindigkeit und -Anbindung, eine native Gigabit Ethernet Lösung, zwei PATA RAID-Schnittstellen und zwei SATA RAID-Schnittstellen mit jeweils RAID 0, 1, 0+1 und JBOD, und letztlich die integrierte Hardware-Firewall. Wie sich der neue NVIDIA-Chipsatz und das EPoX-Mainboard damit im Vergleich zu den bisherigen Mainboard-Angeboten für Athlon 64 Prozessoren schlagen, lest Ihr im Artikel.

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[rg]

Mittwoch, den 19. Mai 2004

Sony entwickelt Pickup mit 3 Wellenlängen (BluRayDisc/DVD/CD)

Da herkömmliche DVDs mit maximal 8,5 GB pro Seite irgendwann nicht mehr ausreichend groß sein werden, sind bereits seit einiger Zeit Medien mit noch höherer Kapazität in der Entwicklung (mehr als 20 GB pro Seite). Eins dieser Medien ist die Blu Ray Disc („BD“), die ihren Namen daher hat, dass zum Lesen ein blauer Laser benötigt wird. Sony hat auch bereits einen Recorder für Blu Ray Discs entwickelt.

Da CDs und DVDs jedoch mit Lasern anderer Wellenlängen gelesen und beschrieben werden, würde ein Kombolaufwerk, welches BD, DVD und CD lesen (und eventuell schreiben) kann, 2 Pickups benötigen: Einer für BD und einer für DVD/CD. Dies macht entsprechende Geräte jedoch teurer.

Mit Hilfe der nun von Sony entwickelten neuen Pickups, die mit allen 3 dafür notwendigen Wellenlängen umgehen können, entfällt dieses Problem. Damit könnten die Kosten für die Herstellung solcher Geräte und damit auch die Preise reduziert werden. Allerdings ist Sony noch nicht in der Lage, diese Pickups in größeren Stückzahlen herzustellen. Dieses Ziel, so hofft Sony, kann innerhalb von 2 Jahren erreicht werden.
[pg]

TerraTec steigt aus dem Grafikkartengeschäft aus

Die Nettetaler Multimedia-Schmiede TerraTec zieht sich aus dem Grafikkartengeschäft zurück. Damit werden bereits angekündigte Grafikkarten mit NVIDIAs NV40 und ATis R420 nicht mehr erscheinen. Diesen Entschluss fasste TerraTec aufgrund des anhaltenden Konkurrenzkampfes der Chiphersteller, deren Produkte als eigenständige Marken anerkannt werden sollen. TerraTec sehe sich außer Stande, weiterhin Produkte anzubieten, auf die sie keinen Einfluss mehr haben würden.

Nach zwei Jahren in denen TerraTec auf dem Grafikkartensektor tätig war kommt dieser Schritt eher überraschend. Kunden, die eine TerraTec Grafikkarte besitzen, werden laut TerraTecs Geschäftsführer Heiko Meertz weiterhin betreut, und etwaige Garantieansprüche bleiben in vollem Umfang erhalten. Andere TerraTec Produkte im Gamersektor wie Mäuse, CaseMod-Zubehör, Headsets und Wasserkühlungen, die alle unter der Markenbezeichnung "Mystify" angeboten werden, wird TerraTec weiterhin anbieten.
[md]

Intels neue Taktik: FSB1066

Nachdem der Prozessor-Riese Intel die Welt bereits vor nicht allzu langer Zeit mit unvorhersehbaren Ankündigungen in Atem hielt, scheint die neue "Marketing-Strategie" tatsächlich verstärkt auf Überraschungen zu setzen. Laut aktuellen Roadmaps erwartet den CPU- und Chipsatz-Markt nämlich auch im nächsten Halbjahr eine Neuheit, die eigentlich erst viel später zum Zuge kommen sollte.

So sind bereits für das zweite Halbjahr 2004 die ersten Prozessoren mit gesteigertem Frontsidebus von bisher FSB800 auf zukünftig FSB1066 zu erwarten, was höchstwahrscheinlich auch mit der Schockmeldung zur Streichung des Tejas zusammenhängt. Ursprünglich plante Intel nämlich genau diesen neuen CPU-Core mit dem erhöhten FSB auszustatten und mit Hilfe der 65 nm-Technologie die Taktfrequenz im Laufe des Jahres 2005 auf bis zu 10 GHz anzuheben.

Nicht zuletzt, weil dieser Schritt nun wegfällt, korrigiert das Unternehmen seine Planungen um einige Details. Konkret betreffen die Umstrukturierungen die Pentium 4 Serie und die Pentium 4 Extreme Edition, von denen letztere bereits im dritten Quartal diesen Jahres mit einem CPU-Takt von 3,46 GHz bei FSB1066 für den Sockel LGA775 erscheinen soll — vermutlich verbunden mit stattlichen Einführungspreisen, wie man es von der Extreme Edition gewohnt ist. Im Herbst schließlich sind erste normale Pentium 4 Prozessoren mit der Modellnummer 720 zu erwarten, welche mit 3,73 GHz Kerntakt den Sturm auf die Performance-Krone aufnehmen werden.

Mit gesteigertem Frontsidebus könnte vielleicht auch der R659 Chipsatz von SiS unerwartet zu neuer Bedeutung gelangen. Gerade dieser war es schließlich, der schon in der Vergangenheit mit seinen enormen Speicher-Bandbreiten auf sich aufmerksam gemacht hatte, aber bisher kaum Anerkennung fand, da Intels Prozessoren diesen Vorteil gar nicht ausnutzen konnten. Bis zum dritten Quartal will allerdings auch Intel mit dem i925XE Alderwood — als Nachfolger des in Kürze erwarteten i925X — einen Chipsatz anbieten, welcher sowohl FSB800 als auch FSB1066 unterstützen wird.
[rl]

Richtfest bei AMD und 3 neue Opteron Prozessoren

Für den Sockel 940 hat AMD nun, wie bereits angekündigt, drei weitere Server-Prozessoren eingeführt. Sie hören auf die Namen Opteron 150, 250 und 850 und arbeiten mit einer Taktfrequenz von 2,4 GHz, wobei sie entsprechend ihrer Modellbezeichnungen für Systeme mit bis zu acht CPUs geeignet sind. Die Einführungspreise im Großhandel bei einer Abnahme von 1000 Stück belaufen sich laut aktueller Preisliste beim Hersteller auf 637 US-Dollar für den Opteron 150 sowie 851 US-Dollar (Opteron 250) und 1514 US-Dollar für das 8fach-Modell. Während der Dual-fähige 250 bereits erhältlich ist, sollen die beiden anderen im Laufe des Monats ausgeliefert werden.

Interessant ist weiterhin, dass die Preise denen von Intel erstaunlich gleichen. So kosten Intels Highend-Prozessoren seit Jahren bei der Einführung ebenfalls 637 US-Dollar. Auch im günstigeren Preissegment liegen beide Hersteller verblüffend nah beieinander. Für die 2fach und 8fach Prozessoren ergibt sich im Vergleich zum Xeon ein ähnliches Bild. Beide Hersteller verlangen für ihre CPUs exakt die gleichen Preise...

Beim Planet3DNow gibt es des Weiteren einen interessanten Bericht zum Richtfest der neuen Fab36 in Dresden zu lesen, deren Bau im November letzten Jahres begann. Bis 2005 will man das Werk so weit fertig gestellt haben, dass die Produktion neuer Prozessor-Chips auf Basis der 90 Nanometer Fertigungstechnik auf 300 mm Wafern und später auch mit 65 nm Strukturbreite anlaufen kann.
[rl]

Dienstag, den 18. Mai 2004

ASUS präsentiert Personal GPS Navigator System

ASUSAus dem Hause ASUS kommt ein komplett neues Navigationssystem auf den Markt. Das Personal GPS Navigator System basiert in seinem Kern auf dem PDA MyPal A620, der mit einem 400MHz Intel PXA255 Prozessor und einem 3,5 Zoll TFT-Bildschirm (65.000 Farben) ausgestattet ist. Zusätzlich liefert ASUS einen GPS Empfänger, eine Auto-Halterung sowie ein Autoladegerät. Komplettiert wird das Paket durch die Navigationssoftware Destinator 3.0 und eine Deutschlandkarte auf einer 256 MB-großen CompactFlash Speicherkarte.

Interessante Stationen wie Restaurants, Tankstellen oder Sehenswürdigkeiten werden auf dem Display dargestellt und lassen sich als Navigationsziele übernehmen. Die Software ermöglicht eine Darstellung aus einer 2D-, 3D- oder Helikopter-Perspektive.

Der enthaltene MyPal A620 kann dank seines CF-Slots vielseitig eingesetzt werden und mit CF-basierenden Modulen problemlos in eine Digitalkamera, einen TV Tuner oder in ein Radio umgewandelt werden. Auf diese Weise können auch Verbindungen via GPS, WLAN, LAN und GPRS realisiert werden. Für das gesamte Navigationspaket nennt ASUS eine unverbindliche Preisempfehlung von 459,- Euro.
[cm]

Kingston DataTraveler nun auch mit USB 2.0 erhältlich

KingstonDer Hersteller Kingston hat seinen USB-Speicher DataTraveler überarbeitet und bietet nun unter der Bezeichnung DataTraveler 2.0 ein Modell mit voller USB 2.0 Unterstützung an. Natürlich ist es auch mit dem älteren USB-Standard nutzbar. Das neue Speichermedium erreicht eine maximale Datenrate von 9 MB/s im Lesemodus und 7 MB/s im Schreibmodus. Er ist 99mm x 24mm x 15mm gross und soll sich die gespeicherten Daten für mindestens 10 Jahre merken können.

Den DataTraveler 2.0 gibt es ab sofort in mehreren Varianten von 64MB bis 1024MB. Die uns bekannten Preise lauten 29 Euro für die 64MB Version, 41 Euro für die 128MB Variante und 70 Euro für das Modell mit 256MB Speicher. Nähere Informationen zu Kingstons neuem USB-Produkt finden sich auf der dazugehörigen Website.
[cm]

Cheatvorwürfe gegen ATi

Aufgrund eines interessanten Phänomens bei einem Test der PC Games Hardware haben unsere Kollegen der Computerbase die Texturfilterung der ATi Radeon Familie einmal genauer unter die Lupe genommen. Offensichtlich schaffen sie 20% mehr Texelfüllrate als eigentlich rechnerisch möglich. Eine genauere Untersuchung führte dann zum Schluss, daß ATi wohl Treiberoptimierungen vorgenommen hat, die dies verursachten. Einige Tage später gab Richard Huddy, der Chef der europäischen Developer Relations ein erstes Statement ab: "Alle cheaten".

Für alle die sich selbst einen Eindruck der Situation machen wollen gibt es einen Artikel, der mehr Hintergründe zur Sache enthüllt. Der Kern des Streites kreist um eine Erkennung eingefärbter Mipmap-Level und das Ausschalten der Optimierung bei einer optischen Überprüfung mit gefärbten Mipmaps. Dies stellt laut Computerbase einen eindeutigen Täuschungsversuch dar.

Letztendlich hat ATi nun heute eine offizielle Stellungnahme abgegeben. ATi leugnet, dass eine Treiberoptimierung dieser Art existiere. Solange die Übergänge zwischen den Mipmap-Leveln so unsichtbar wie möglich seien gäbe es keinen eindeutig "richtigen" oder "falschen" Weg die Filterung zu implementieren. ATi habe einen intelligenten Filteralgorithmus, der die Performance erhöht, ohne optische Einbußen zur Folge zu haben.

"[Der Algorithmus] ...funktioniert durch Analyse inwiefern sich ein Mipmap Level vom nächsten unterscheidet, um dann den angemessenen Filterlevel darauf anzuwenden. Er wendet diese Optimierung nur auf den typischen Fall an - Speziell, wenn Mipmaps durch Box Filtering generiert werden. In atypischen Situationen, wo sich jeder Mipmap-Level signifikant von dem Anderen unterscheidet gibt es keine Optimierung. Dies beinhaltet extreme Fälle wie eingefärbte Mipmaps, und ist der Grund warum Tests, die auf diesen eingefärbten Mipmap-Leveln basieren unterschiedliche Ergebnisse liefern. Nur um es deutlich zu machen: Es gibt keine Benchmarkerkennung. Es zeigt nur die Raffinesse des Algorithmus."

ATi scheint in diesem Fall unschuldig zu sein. Eine Optimierung der Treiber durch einen intelligenten Algorithmus, bei dem keine optischen Nachteile auftreten ist kein Cheating. Die Tatsache, daß dieser Algorithmus sich noch im Patentierungsverfahren befindet hat ATi wohl daran gehindert gleich mit offenen Karten zu spielen.
[md]

Montag, den 17. Mai 2004

Microsoft lizensiert Sonics aktuelle AuthorScript Version

MicrosoftZwischen den Softwareherstellern Microsoft und Sonic Solutions wurde ein Lizenzabkommen geschlossen, das Microsoft Zugriff auf Sonics AuthorScript CD und DVD Formatierungs- und Brenn-Engine ermöglicht. Auf diese Weise kann Microsoft entsprechende Funktionen zum Erstellen und Brennen von Foto-Slideshows, Videos, aufgezeichneten Fernsehprogrammen, Musik und Daten auf CD und DVD in kommende Windows Versionen implementieren.

Sonic und Microsoft unterzeichneten schon im Januar 2002 ein mehrjähriges Lizenzabkommen für Sonics DVD Authoring-Technologie. Im Rahmen dieser Vereinbarung stellt Sonic Microsoft Highend-DVD-Technologien sowie Erfahrungen im Entwicklungsbereich zur Verfügung. Sonics AuthorScript wird auch von anderen Herstellern wie Adobe, AOL, Avid und Sony genutzt, darüber hinaus werden die Sonic-Applikationen RecordNow, PrimeTime, MyDVD und DVDit! von Unternehmen wie Adaptec, BenQ, Compaq, Fujitsu, Hewlett-Packard, Hitachi, IBM, Iomega, Lite-On, Matrox, NEC, Panasonic, Pioneer, Sony, Toshiba und ViewSonic zusammen mit ihren Produkten ausgeliefert.
[cm]

NVIDIA kündigt MXM Standard für mobile Grafik-Chips an

NVIDIAAuf dem Sektor der mobilen Grafiklösungen für Notebooks kündigt sich ein interessanter, neuer Standard an. Hierbei handelt es sich um das von NVIDIA aus der Taufe gehobene "Mobile PCI Express Module" oder kurz MXM. In Zusammenarbeit mit Notebook-Herstellern entstand ein Standard, der es sowohl dem ursprünglichen Hersteller eines Notebooks, als auch dem Endkunden erlaubt, die Grafikschnittstelle zu wechseln. Als Basis dient hier Intels neuer Busstandard PCI Express. Anbietern von mobilen Computern ist es so möglich, kostengünstige und vielseitige Varianten Ihrer Geräte anzubieten, während Besitzer solcher Notebooks jeder Zeit einen leistungsstärkeren Grafikchip nachrüsten können.

NVIDIA betont in diesem Zusammenhang, dass es sich bei MXM um eine konsistente und herstellerunabhängige Schnittstelle handelt, die den Herstellern und Endkunden freie Wahl lassen wird. Wird ein solcher Standard auf breiter Front eingesetzt, könnten neue Grafiktechnologien schneller in mobile Rechner einziehen, als das bisher der Fall ist. Auch der Kunde sollte auf diesem Wege eine neue Vielfalt an Auswahlmöglichkeiten beim Kauf seines Notebooks vorfinden. Hierzu müssen sich jedoch auch NVIDIAs Konkurrenten dazu durchringen, auf den neuen Standard zu setzen.

MXM


Schon jetzt nennt NVIDIA eine ganze Palette von hierzulande bekannteren und unbekannteren Herstellern, die Notebook mit MXM anbieten wollen. Im einzelnen handelt es sich um Quanta, Wistron, FIC, Uniwill, Clevo, AOpen, Tatung, Arima, Asustek und Mitac.

Natürlich ist NVIDIAs Engagement auf diesem Gebiet nicht vollkommen selbstlos. Schon die nächste Generation von mobilen Grafikchips des Herstellers, der GeForce 6 Go, wird als MXM erhältlich sein. Das entsprechende Referenzdesign hat NVIDIA seinen Partnern bereits zur Verfügung gestellt. In diesem Zusammenhang bleibt zu erwähnen, dass MXM zu üblichen On-Board-Lösungen kompatibel ist, so dass die entsprechende Schnittstelle auch erst später mit einem Modul bestückt werden kann.

Weiter Informationen zu MXM finden sich unter den Titeln "MXM: Mobile PCI Express Module" und "LM & Vorteile" auf den entsprechenden Seiten bei NVIDIA. Dort ist zusätzlich unter dem Namen "MXM in Action" ein rund 4MB grosses Video zur Funktionsweise von MXM zu finden.
[cm]

Freitag, den 14. Mai 2004

Neuer Artikel online: Icebear Systems "High End"

Nachdem wir in der Vergangenheit schon einige kompakte Wasserkühlungen getestet haben, ist nun die erste Selbstbau-Wasserkühlung dran. Anbieter Icebear Systems stellt für seine "High End" betitelte Wasserkühlung verschiedenste Komponenten bekannter Hersteller dieses Segments zusammen, welche zusammengefasst den Anspruch erheben, ihre Arbeit deutlich besser als kompakte Wasserkühlungen oder hochwertige Luftkühlungen leisten zu können. Ob die Icebear Systems "High End" diesen Anspruch erfüllen kann, erfahrt Ihr im Artikel.

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[rg]

Wortmann AG bietet "Dothan"-Notebooks an

Wortmann AGKaum ist Intels Vorstellung des neuen Pentium M mit Dothan Kern über die Bühne gegangen, tauchen auch schon die ersten Notebooks mit besagten Prozessoren auf. In diesem Falle ist es die Wortmann AG, die zwei neue Modelle ins Rennen schickt. Es handelt sich hier zum einen um das neue TERRA AURA NEON II, zum anderen um das TERRA AURA 8100.

Das TERRA AURA NEON II besitzt einen Multifunktionsschacht (Multibay) für austauschbare optische Laufwerke, eine zweite Festplatte oder einen zweiten Akku, mit dessen Hilfe bis zu 8,5 Stunden Betriebszeit realisiert werden können. Neben dem neuen Intel Centrino Prozessor mit 1,7 GHz inklusive Dothan-Technologie ist das Gerät standardmäßig mit Gigabit-LAN, einer 80 GByte Festplatte, einem DVD +/- RW-Combo-Laufwerk und einer ATI Radeon 9600 mit 64 MB ausgestattet. Zur Darstellung besitzt das Notebook ein 15,4-Zoll-WXGA-Panel mit einer Auflösung von 1280 x 800 Pixeln bei 16,7 Millionen Farben (16:10 Wide Screen Display). Zur weiteren Ausstattung gehören 512MB RAM (bis 2GB ausbaubar), ein 4-Wege Surround Spearker, Intel/PRO Wireless LAN 2200 BG, VGA-/TV-Out, PCMCIA Typ II, IEEE 1394 Firewire Port, Modemausgang, ein Smart Card Reader (MMC, SD,MS/Pro), eine Infrarotschnittstelle sowie vier USB-2.0-Anschlüsse. Sein Gewicht liegt bei 2,6 Kilogramm und der empfohlene Verkaufspreis bei 2089,- Euro.

Die grundsätzliche Ausstattung im Hinblick auf Prozessor, Arbeitsspeicher, Grafikkarte und das optisches Laufwerk des TERRA AURA 8100 (Bild) ist mit dem TERRA AURA NEON II identisch. Seine Festplattenkapazität beträgt 60GB, die grafische Auflösung des SXGA-TFT-Displays liegt bei 1400 x 1050 Pixeln. Auch die weitere Ausstattung der beiden genannten Notebooks ist sehr ähnlich, das TERRA AURA 8100 besitzt jedoch kein Gigabit-LAN und drei USB2.0 Schnittstellen. Dafür ist es auch zu einem günstigeren Preis von empfohlenen 1879,- Euro zu haben.



[cm]

Logitech präsentiert neue GamePads auf der E3

Logitech präsentiert auf der diesjährigen E3 in Los Angeles drei neue USB-GamePads. Bei den Neuerscheinungen handelt es sich um das Einsteigermodell Logitech Precision GamePad, das Logitech RumblePad2 und den schnurlosen Controller Logitech Cordless RumblePad2. Das Precision GamePad ist in durchscheinendem Blau gehalten und stellt das günstigste Modell unter den Neuen dar. Anspruchsvollere Spieler werden sicherlich das RumblePad2 ins Auge fassen, das doppelte Vibrationseffekte liefern kann.

Wem die drei Meter Kabel des RumblePad2 nicht reichen oder im Weg sind, kann auf das ansonsten baugleiche Cordless RumblePad2 zurück greifen. Der kabellose Controller garantiert mit seinen zwei AA-Batterien mehr als 100 Stunden Betriebszeit und benutzt Frequenz-Hopping im 2,4GHz Bereich, zur Vermeidung von Funkstörungen.

Leider werden interessierte Gamer noch eine ganze Weile auf diese neuen Steuergeräte warten müssen, sie werden erst ab Anfang Herbst in europäischen Läden erscheinen. Im Falle des Precision GamePads wird es sogar bis zum Ende des Jahres dauern. Wer schonmal anfangen möchte zu sparen, sollte mit Preisen von 49,99 Euro für das Cordless RumblePad2, 34,99 Euro für das RumblePad2 und 12,99 Euro für das Precision GamePad rechnen.

[cm]

Donnerstag, den 13. Mai 2004

Neue ATi Treiber veröffentlicht

Am heutigen Tag veröffentlichte ATi neue Catalyst Treiber mit der Versionsnummer 4.5. Dabei beschäftigt sich die Liste der Neuerungen / Fixes kaum mit Hardwareproblemen. Lediglich die Beseitigung eines Fehler im Zwei-Monitor-Betrieb wird genannt. Im Bereich Software, hier also Spielebugfixes, finden sich hingegen einige Umsetzungen:

  • Playing the game Desert Rats vs. Afirka Korps with the game resolution set to 1600x1200 and the desktop display set to 1024x768 32bpp along with Anti-Aliasing set to 4x no longer results in flashing and or corrupt shadows
  • The game Prince of Persia: Sands of Time no longer fails to play under Windows XP with an ATI RADEON 9100 or 8500 series product installed
  • Setting the graphics quality to anything higher than Fastest in the game Virtual Skipper 3 no longer results in the operating system failing to respond when the game menu loads
  • Playing the game Nascar 2003 with the display resolution set to 1280x1024 32bpp no longer results in display corruption being seen
  • Texture corruption is no longer seen when playing the game Second Life under Windows XP with an ATI RADEON 9800 or 9700 series card installed
  • Textures are no longer missing when moving the mouse around to change the camera angle in the game Joan of Arc
  • Intermittent display corruption noticed on the players image with in the game Madden NFL 2004 is now resolved
  • Playing the game Homeworld 2 under Windows XP with an ATI RADEON 9500 series, 9600 XT, or 9700 series no longer results in the game failing to respond when the shadow option within the game is selected
  • Missing polygons on the satellite within the main menu is now resolved in the game Hegemonia
  • A performance decrease is no longer noticed when setting the game option to Perfect in the game IL-2 Sturmovik: Forgotten Battles

    Das wird die Freunde dieser Games natürlich freuen. Dagegen bleiben natürlich weitere Probleme vorhanden, welche seitens ATi in den Known Issues gelistet sind.

    Das komplette Treiberpaket 4.5 ist hier erhältlich, allerdings nur für die Betriebssystem Windows 2000/XP SP1. Für Anwender von Windows 98/ME, bleibt es auch weiterhin bei den Treibern der Versionsnummer 4.3.
    [pg]

    ATI Radeon X800PRO rollt an

    ATIDer Verkauf der neuen ATI Radeon X800PRO kündigt sich langsam aber sicher an, wie The Inquirer vermeldet. So sollen erste, kleinere Stückzahlen noch in dieser Woche in den USA erhältlich sein. Zusammen mit Kanada stellen sie damit den ersten Markt da, auf dem ATIs Karten der neuesten Generation zu finden sind. Die Auslieferung erster Modelle in Asien wird um den 20. Mai herum erwartet, kurze Zeit später könnten sie auch in Europa gesichtet werden.

    Die Verfügbarkeit der Karten wird sich zu Beginn weltweit in engen Grenzen bewegen und es wird schon etwas Glück nötig sein, um eine der ersten Modelle zu bekommen. Trotzdem hat ATI die Nase vorn und kann NVIDIA in diesem Bereich schlagen. GeForce 6800 Modelle werden in so naher Zukunft nicht in den Läden zu finden sein. Auch Interessenten für ATIs X800XT Platinum müssen noch einige Zeit warten, mit dem Erscheinen solcher Karten ist erst in mindestens einem Monat zu rechnen. Die breite Verfügbarkeit aller hier genannten Grafikkarten beim Händler an der Ecke, wird natürlich nocht etwas länger auf sich warten lassen.
    [cm]

    Sony präsentiert neuen USB-Speicher

    SonySony bewirbt seinen neuen USB-Speicher-Stick als Accessoire für den modernen und modebewußten Käufer. In wie weit potentielle Kunden auf den dekorativen Wert eines solchen Gerätes achten, können wir an dieser Stelle nicht entgültig klären. Was den neuen Micro Vault USB-Stick jedoch attraktiv macht, sind seine geringen Abmessungen und sein niedriges Gewicht. So misst der 64MB große, mobile Speicher nur 55x15x10 Millimeter und ist nur 8 Gramm leicht. Seine maximale Leserate liegt bei 12MB/s.

    Neben der geringen Größe könnte auch die mitgelieferte Software ein Kaufargument sein. Der Micro Vault besitzt ein "Password Lock", mit dem man beliebige Bereiche des Speichermediums sichern kann, "AutoZip" zum Packen und Entpacken von Dateien in einem speziellen Verzeichnis, "PC Lock" zum sperren eines PCs für einen bestimmten Zeitraum und "Auto Login" zur automatischen Speicherung von Kennwörtern. Das Gerät ist zu einem Preis von rund 50 Euro im Handel erhältlich.

    [cm]

    NEC ND-2500 Duallayer-fähig?

    Bereits zur letzten CeBit wurden erste DVD-Brenner vorgestellt, die nicht nur Medien mit 4,7 GB Speicherplatz beschreiben können, sondern auch neuartige 8,5 GB Medien. Diese sind, genau wie handelsübliche „DVD-9“-Videofilme, zweischichtig. Zunächst wird es solche Medien nur im DVD+R – Format und nur für 2,4x – Schreibgeschwindigkeit (ca. 3,3 MB/s) geben, so dass das Brennen von 8,5 GB etwa 45 Minuten in Anspruch nimmt.

    Nun tauchen die ersten Brenner, die solche Medien brennen können, auch auf dem Markt auf. Seit einiger Zeit kursieren Gerüchte in diversen Foren, dass der NEC ND-2500A, der in unserem letzten 8x DVD-Brenner – Test durch seine Leistung beim Brennen überzeugen konnte, durch ein Firmwareupdate Duallayer-tauglich gemacht werden kann, da er baugleich zum Duallayer-fähigen Nachfolger, dem ND-2510, sein soll. Damit wäre es für Besitzer des NEC ND-2500 möglich, die neuen 8,5 GB – Medien zu brennen, ohne einen neuen Brenner kaufen zu müssen.

    Wie cdfreaks nun berichtet, scheint es möglich zu sein, den NEC ND-2500 mit der Firmware des NEC ND-2510 zu betreiben. Ein erfolgreicher Brennvorgang auf ein DVD+R9 – Medium mit dieser Konfiguration wurde nun bei cdrinfo gemeldet.

    Da dies kein offiziell von NEC angebotenes Update für den ND-2500A ist, erfolgt eine etwaige Verwendung auf eigene Gefahr. Insbesondere erlischt dabei die Garantie des Gerätes und mögliche Fehlfunktionen sind ohnehin nicht auszuschließen.
    [pg]

    Mittwoch, den 12. Mai 2004

    Gainward präsentiert neue Hollywood@Home Produkte

    Der Hersteller Gainward bringt eine neue, mobile Soundlösung auf den Markt. Das Hollywood@Home Music2GO beherrscht 7.1-Kanal Soundausgabe und kann ohne externe Stromversorgung betrieben werden. Es wird via USB an den heimischen PC oder das Notebook angeschlossen und liefert wahlweise 2-, 4-, 6-, oder 8-Kanal Audio. Das Hollywood@Home Music2GO kann außerdem Dolby digital Audio über einen S/PDIF Anschluss ausgeben und so den digitalen Surround-Sound von DVDs an externe Decoder weiterleiten. Zum Lieferumfang des Produktes gehört ein Softwarepaket inclusive InterVideo WinDVD, zwei USB-Kabel (2m und 20cm), eine IR-Fernbedienung mit Batterien und ein S/PDIF-Kabel.

    Als zweite Neuerscheinung präsentiert Gainward den Hollywood@Home SoundXplosion 5.1 Kopfhörer. Dieser Surround-Sound Kopfhörer stellt eine passende Erweiterung zum Music2GO dar, kann jedoch auch an jeder anderen Soundkarte mit entsprechenden Ausgängen betrieben werden. Das nur 100g schwere Leichtgewicht besitzt ein 2m langes Anschlusskabel und ist, wie das Music2GO, in orange, silber und schwarz gehalten.

    [cm]

    Athlon XP-M 2500+@4000+ bei TweakPC

    Die Kollegen von TweakPC haben sich einen der neuen Athlon XP-M Low Voltage-Prozessoren vorgenommen und diesen auf Herz und Nieren getestet. Wie der Name des Artikels "Athlon XP-M 2500+@4000+" bereits verrät, sind ihnen recht beachtliche Overclocking-Ergebnisse gelungen. So war es möglich, den verwendeten Prozessor auf satte 2535Mhz zu takten und seine Leistungsfähigkeit auszuloten.

    Dieser Prozessortyp könnte so ein echter Liebling der O/C-Gemeinde werden, unter anderem auch weil er keinen gelockten Multiplikator besitzt. Auf diese Weise lässt sich die individuelle Grenze eines jeden Systems erreichen, auch wenn der Speicher oder das Mainboard schon bei niedrigeren Bustakten aussteigen. Aber wir wollen hier nicht zu viel verraten, eine detaillierte Beschreibung gibt's im Artikel bei TweakPC.
    [cm]

    Opera in der Version 7.5 erschienen

    OperaDer Beliebte Internet-Browser Opera ist in der Version 7.5 erschienen. Der Build 3778 ist nicht mehr als Beta-Version gekennzeichnet und in englischer Sprache auf dem FTP-Server bei Opera zu finden (ftp.opera.com).

    Die Norweger haben in dieser Version einige Neuerungen parat, unter anderem ist jetzt auch ein IRC-Client mit von der Partie. Eine Tool-Leiste am linken Rand des Browsers ermöglicht das Aufrufen wichtiger Funktionen, Buttons, Tools und Suchfelder können auf der Oberfläche platziert werden. Auch das E-Mail-Programm wurde verbessert, es besitzt nun einen lernfähigen Spam-Filter.
    [cm]

    Leadtek stellt 1,5 GB USB 2.0 Speicher vor

    Mit der MyDigiBank stellt Leadtek seinen neuen 1,5 GB fassenden USB 1.1/2.0 Speicher vor. Er ist vergleichbar mit dem vor einigen Tagen erschienenen MSI MEGA CACHE. Die Daten werden wie bei ihm auf einer Mini-Festplatte abgelegt, was die MyDigiBank genauso Erschütterungsempfindlich wie jeden Microdrive macht.

    Durch seine geringen Abmessungen von 78 x 54 x 13 mm ist er leicht transportabel, und kommt nahe an die Abmessungen von USB-Sticks heran. Ein stabiles Alu-Gehäuse schützt die MyDigiBank vor Spritzwasser und anderen Umwelteinflüssen. Als Extra bekommt man noch ein Lederetui zum zusätzlichen Schutz mitgeliefert.


    Dank Plug and Play erkennt jeder Rechner mit Windows XP, Windows 2000, Windows ME und Mac OS 9.x den USB-Speicher ohne zusätzliche Treiber zu erfordern. Die enthaltene Software umfasst einen Organizer mit Kalender, Adressbuch und Emailfunktion, der mit dem eigenen PC synchronisiert werden kann. An Sicherheitsrelevante Daten wurde auch gedacht: Die MyDigiBank kann die zu speichernden Daten verschlüsseln und durch ein Passwort sichern.

    Verfügbar ist der USB Speicher laut Leadtek ab Mitte Mai zum Preis von 139€.

    [md]

    Dienstag, den 11. Mai 2004

    OCZ stellt neuen High-End Speicher für extreme Taktraten vor

    Heute stellt die OCZ Technology Group ihren neuesten Speicher für den High-End Markt vor. Dabei handelt es sich um bislang einzigartigen PC-4800 EL DDR, welcher speziell für den Betrieb unter hohem FSB selektiert wird und bis 300 MHz (DDR600) freigegeben ist. Der Speicher läuft dabei mit 2,8V und kann mit bis zu 3V betrieben werden, ohne dass die herstellerseitige Garantie auf Lebenszeit davon beeinträchtigt wird.

    Um diese hohe Taktraten zu erreichen, welche speziell für Pentium 4 Platinen interessant sind, wurden die Timings auf CL3-4-4-8 entschärft. Damit fährt OCZ, wie die meisten Hersteller von so genannten High End Modulen zweigleisig und bietet spezielle OC-Module zur Übertaktung von Pentium 4 Plattformen an und LowLatency Module für AMD Plattformen an.

    Um die einwandfreie Funktion der Module, die nur als Dual-Channel-Kits erhältlich sind, sicherzustellen, wird lt. OCZ jedes Paar vorher ausgiebig auf einem ASUS P4C800-E Deluxe getestet. Die Module sind mit einem Kupfer-Kühlkörper versehen und als 512 MB und 1 GB Kits erhältlich. Zurzeit ist der Speicher nur für das ASUS P4C800-E Deluxe und ASUS P4C800 Deluxe auf diesen hohen Taktraten freigegeben. Der Grund dafür dürfte sein, dass sich bei vielen Motherboards mit 865 bzw. 875P Chipsatz oft ab 250 MHz FrontSideBus Systeminstabilitäten einstellen. Somit ist davon auszugehen, dass OCZ erst noch weitere Motherboards testen und validieren möchte.

    Mit diesen PC4800 Modellen spricht OCZ zwar einerseits nur eine geringe Käuferschicht an, andererseits zeigt man aber doch eindrucksvoll, welche Möglichkeiten DDR1 Speicher noch bieten könnte. Selbstverständlich dürfen dabei Dinge wie Signalqualität und Kompatibilität nicht ausser acht gelassen werden, was sich bereits am Punkt Mainboardkompatibilität zeigt. Ob es OCZ im Alleingang hier gelingen mag, DDR1 Speicher weiterhin zu pushen und das Interesse am bislang noch recht teuren DDR2 Speicher zu senken, bleibt vorerst abzuwarten. Mit der Einführung von DDR2 Plattformen werden sich die Preise mit gesteigerter Produktion sicherlich einpendeln, doch werden auch bei diesem Speicherstandard die höheren Taktfrequenzen durch höhere Latenzzeiten erkauft.

    Zu Preisen und Verfügbarkeit ist uns derzeit noch nichts bekannt. Wir werden berichten, sobald uns neue Informationen vorliegen.
    [pg]

    Schallgedämmte Alugehäuse von Lian-Li

    Lian-LiLian-Li wird in Kürze mit dem V-1100 und dem V-2100 zwei Schallgedämmte Aluminiumgehäuse ins Rennen schicken. Die beiden Gehäuse, sind zur besseren Kühlung in 2 Belüftungszonen gegliedert, die von jeweils einem 120mm Lüfter gekühlt werden. Im oberen Teil finden ein auf dem Kopf stehend montiertes Mainboard sowie bis zu fünf 5,25" Komponenten im V-1100 bzw bis zu sieben im V-2100 Platz.



    Im unteren Teil können bis zu sechs 3,5" Festplatten im V-1100 montiert werden, der V-2100 kann sogar zwölf 3,5" Laufwerke aufnehmen. Das Netzteil findet ebenfalls im unteren Bereich an der Rückseite des Gehäuses seinen Platz. An der Front sind zwei USB 2.0 Anschlüsse sowie Audio Ein/Ausgänge und ein IEEE1394/FireWire Anschluss zu finden.



    Das zusätzliche "Schmankerl" der Gehäuse sind aber die schallreduzierenden Maßnahmen. So wurden die Aussenwände mit schallisolierendem Material ausgekleidet, an der Rückseite wurde über den Lüfter eine Aluminiumabdeckung montiert, um den Schall umzulenken und zu reduzieren. Die Laufwerksgeräusche werden dank der abschließbaren Fronttür reduziert. Die beiden Gehäuse sollen ab Ende Mai zu Preisen von 299,- Euro (PC-V1100) bzw. 388,- Euro (PC-V2100) verfügbar sein.
    [so]

    Wann wird PCI Express wirklich relevant?

    Die Frage, wann PCI Express nun wirklich in den Markt kommen wird, beschäftigt sicherlich jeden, welcher in näherer bis mittlerer Zukunft an den Umbau seines Rechner-Systems denkt. Wie bekannt sein dürfte, bringt Intel am 21. Juni mittels Grantsdale und Alderwood die ersten Mainboard-Chipsätze mit PCI Express Interface auf den Markt und wird damit die PCI Express Ära einläuten. Entsprechende Chipsätze von ALi/ULi, ATi, nVidia, SiS und VIA werden recht bald danach folgen, so daß ab dem Spätsommer Mainboards mit PCI Express Interface in reichlicher Auswahl zur Verfügung stehen sollten.

    Doch wann kommen die ersten PCI Express Grafikkarten bzw. wann wird es erste PCI Express Grafikkarten geben, welche schneller sind als die schnellsten AGP-Grafikkarten? Denn erst dann würde sich ein Umstieg von AGP auf PCI Express wirklich lohnen, welcher immerhin durch den Wechsel von Mainboard und Grafikkarte mit einem nicht geringem finanziellen wie zeitlichen Aufwand verbunden ist.

    Vom holländischen Hardware.info kommt nun die Information, daß ATi im Juni erste PCI Express Grafikkarten liefern wird, und zwar in Form der Radeon X600, X600 Pro und X300SE. Dabei handelt es sich jedoch mitnichten um kleinere Ausführungen des R420-Chips, sondern weiterhin um Abkömmlinge der R3x0/RV3x0-Linie. Die Radeon X600 und X600 Pro Grafikkarten dürften dabei auf dem RV380-Chip basieren, einer PCI Express Abwandlung des bekannten RV360-Chips (Radeon 9600XT). Die Radeon X300SE dürfte hingegen dem RV370-Chip zuzuordnen sein, welcher ein neu entwickelter DirectX9-Chip für den LowCost-Markt ist.

    Wirklich auf R420-Technik basieren wird dagegen der R423-Chip als die PCI Express Abwandlung des R420-Chips. Aus dem R423 wird ATi dann die Grafikkarten Radeon X880 Pro und X880XT backen, welche von den Taktfrequenzen her vermutlich ihren AGP-Kollegen in Form von Radeon X800 Pro und X800XT gleichen werden. Interessanterweise wird für diese PCI Express Grafikkarten auf R423-Basis derzeit nur grob das zweite Halbjahr als Markteinführung genannt, womit eher unwahrscheinlich ist, daß diese Karten noch im Sommer und damit in zeitlicher Nähe zu den anderen PCI Express Karten von ATi erscheinen.

    Damit werden zum Start von PCI Express im Juni anscheinend keine HighEnd-Grafikkarten zur Verfügung stehen, denn auch nVidia bringt seine PCI Express Grafikchips offenbar erst im Herbst in den Markt. Zu nennen sind hier die HighEnd-Chips NV41 und NV45 sowie für den Mainstream-Bereich der NV43, letzterer basierend schon auf NV40-Technik.

    Da es also vor dem Herbst keine HighEnd PCI Express Grafikkarten geben wird, wird vor diesem Zeitpunkt erst einmal nichts entscheidendes passieren. Ab Herbst wird es dann aller Voraussicht nach die genannten HighEnd PCI Express Grafikkarten zu kaufen geben, doch bis möglicherweise auf den NV45 (es ist möglich, daß dieser schneller als der NV40 wird - aber genaueres ist leider noch nicht bekannt) wird es von allen diesen Karten auch ein gleich schnelles AGP-Pendant geben, so daß der Umstieg auf PCI Express noch immer nicht zwingend notwendig wäre.

    Erst mit einer potentiell zum Jahresende anstehenden Refresh-Generation von R420/R423 und NV40/NV45 könnte es PCI Express Grafikkarten geben, welche deutlich schneller als die schnellsten AGP-Grafikkarten sind. Sprich, bis zum Jahresende fährt man wohl noch sehr gut mit der AGP-Schnittstelle. Es schadet nicht, schon vorher umzusteigen, doch aus Performance-Sicht ist es wohl nicht notwendig.
    [rg]

    Teuflisches Gehäuse für Gamer bei Listan erschienen

    Bereits seit dem 07.05.2004 bietet Listan als erster deutscher Distributor das Diabolic Minotaur Gehäuse an. Dieses Gehäuse wurde mit einer teuflisch auffälligen Front versehen und besitzt ein Fenster in der linken Seitentür. Krallen verleihen dem Gehäuse einen sicheren Stand, 2 LEDs in der Front leuchten böse dreinschauende Augen aus. Das Gehäuse ist in den Farbkombinationen rot/schwarz, blau/schwarz und silber/blau erhältlich.

    Diabolic Minotaur


    Doch auch die inneren Werte des 490 x 200 x 430 mm (T x B x H) großen µATX + ATX Gehäuses können sich sehen lassen. So bietet das Diabolic Minotaur für vier externe 5,25" Komponenten Platz und kann zwei externe sowie vier interne 3,5" Laufwerke aufnehmen. Verbindungsfreudig zeigt sich der Fürst der Dunkelheit mit seinen vier USB 2.0 Anschlüssen sowie den Audio Ein/Ausgängen und dem IEEE1394/FireWire Anschluss. Damit der Teufel einen kühlen Kopf bewahrt sorgt ein 120mm Lüfter an der Rückseite für die Hitzeabfuhr. Unterstützt werden kann dieser von einem 80mm Lüfter in der Seite. Das Diabolic Minotaur wurde von Intel für CPUs mit 3GHz freigegeben und ist zu einer UVP von 127,90 EUR (ohne Netzteil) erhältlich.
    [so]

    NVIDIAs PC-TV Tuner Board im Handel

    NVIDIAAb sofort findet sich NVIDIAs neuer, analoger NVTV TV-Tuner im Handel. Die Karte wurde bisher schon in Microsofts Windows XP Media Center Edition 2004 eingesetzt und wird nun auch als separate PCI-Karte für heimische PCs angeboten.

    Die Karte wird zusammen mit einer Fernbedienung und NVIDIAs ForceWare Multimedia Software ausgeliefert und in Europa von Aopen, Albatron ,Gainward, Gigabyte, PNY Technologies, Point of View, Prolink, Sparkle, Chaintech und XFX vermarktet.

    NVIDIAs NVTV ist im NTSC und PAL Format verfügbar, über den vorgesehenen Verkaufspreis ist uns bisher noch nichts bekannt. NVIDIA bewirbt den NVTV TV-Tuner mit den folgenden Möglichkeiten:


  • TV Sendungen in bester Qualität über eine MPEG-2 Encoding Hardware-Lösung empfangen. Diese spezielle Hardware entlastet die CPU des PCs und sorgt dadurch für gleichmäßige ruckelfreie Wiedergabe. ForceWare Multimedia bietet im Zusammenspiel mit NVIDIA GPU (Graphics Processing Unit) basierten Grafikkarten eine gestochenscharfe, gleichmäßige Wiedergabe von DVDs.

  • Surfen, aufzeichnen, betrachten und streamen von Live TV-Sendungen. Die volle DVR Funktionalität gibt dem Anwender die Möglichkeit zur Kontrolle darüber, was sie sehen wollen und bietet obendrein Time-Shifting Funktionen. Das gleichzeitige Sehen und Aufzeichnen sowie Brennen in Echtzeit sorgt für höchste Flexibilität.

  • Schnell und einfach Programme finden. NVTV wird zusammen mit einem kostenlosen elektronischen Programm-Führer (Gemstar GUIDE Plus+(tm)/G-GUIDE(tm) System) ausgeliefert, der die Programme von mehr als 15 Ländern unterstützt.

  • Live TV auf andere PCs streamen. Damit können über einen Home Media-Server aktuelle TV-Sendungen oder aufgezeichnete Programme auch auf anderen PCs gesehen werden, wenn diese entweder per Kabel oder W-LAN mit dem Media-Server vernetzt sind.

  • Zuhören, aufzeichnen und zeitversetzter Empfang von FM (UKW) Radio-Sendungen. Ein optionaler FM Tuner versetzt die Anwender in die Lage, Radiosendungen zu durchsuchen, zu unterbrechen, aufzuzeichnen und von vorn abzuspielen.

  • [cm]

    Montag, den 10. Mai 2004

    Neuigkeiten bei AMDs Serverschiene

    AMD plant die Einführung des Opteron 250 am 18. Mai, zur Fortsetzung der 2xx-Reihe. Der bisher schnellste Opteron Prozessor ist das Modell 248 mit 2,2 GHz Taktfrequenz und wird zukünftig nach oben ergänzt durch den Opteron 250 mit 2,4 GHz Taktfrequenz. Die 2 in der AMD Modell-Bezeichnung verrät den gedachten Einsatzzweck der CPU in Servern die maximal für 2 Prozessoren ausgelegt sind.

    Interessanter ist, neben der Leistungssteigerung mit dem Modell Opteron 250, der Umstand, dass AMD ab sofort spezielle Low Power Opteron CPUs im Programm hat, welche der Hersteller entweder mit EE oder mit HE gekennzeichnet hat. Bei besagten Low Power Opteron handelt es sich (derzeit) lediglich um die Modelle mit 1,4 GHz Takt (140/ 240 /840) als EE Varianten und 2 GHz Takt (146/ 246/ 846) als HE-Versionen. Dabei haben die EE-Typen eine maximale Leistungsaufnahme von 30 Watt und die HE-Typen von 55 Watt, was der Reduktion der Verlustleistung und der Stromersparnis dient.

    Realisiert wird diese Ersparnis über eine Absenkung der Kernspannung von 1,15 Volt bzw. 1,30 Volt, entgegen zu den üblichen Opteron Prozessoren mit einer Kernspannung von 1,50 Volt. Dabei werden die Prozessorkerne, welche als HE und EE Versionen dienen, seitens AMD selektiert. Mit diesen Produkten zielt der Hersteller deutlich in Richtung Einsatz im 1U-Server, wo derzeit noch überwiegend Low Power Intel Prozessoren eingesetzt werden. Preise zum Opteron 250 und zu den EE und HE Modellen sind noch nicht bekannt.

    Gleichzeitig finden sich Informationen zur MP Server-CPU Schiene des Herstellers. Der Athlon MP 2200 und Athlon MP 2400 werden nicht mehr weiter produziert, MP 2600 und MP 2800 sind damit die einzigen Athlon MP Prozessoren, die auch weiterhin gefertigt werden.

    Auch Neuigkeiten zum Thema Preisgestaltung gibt es zu berichten. Hier senkt AMD die Preise für seine Server-Prozessoren teils mehr als deutlich. Dabei sank der Preis für den Opteron 148 um 43,1 % auf 417 US-Dollar, der Opteron 248 um 18,9 % auf 690 US-Dollar und der Athlon MP 2800+ um 13,4 % auf 174 US-Dollar. Dabei dürfen diese massiven Preissenkungen als ungewöhnlich betrachtet werden. Gerade im Serversegment trifft man kaum auf solche massive Preisschwankungen, um Serveranbieter vor Preiskämpfen zu schonen.

    CPU Modell Alter Preis $ Neuer Preis $ Ersparnis %
    Opteron 140 EE 1,4 GHz 733