Mit dem heutigen Tag stellt AMD die Opteron 1xx Prozessoren (und nebenbei auch die Opteron 8xx Prozessoren für 8fach MultiProzessoring) offiziell vor. Mit jenen Prozessoren für den reinen SingleProzessoring-Betrieb versucht AMD nun, Intel im Bereich der Workstation-Prozessoren Konkurrenz zu machen - und auch für den HighEnd Desktop-Markt könnten die Opteron 1xx Prozessoren bei einem attraktiven Preis/Leistungsverhältnis durchaus interessant sein.
Leider ist derzeit noch kein Performance-Test der neuen AMD-Prozessoren möglich, da sich die dafür gedachte nForce3-Plattform etwas verzögert hat. Wir haben dennoch die Gelegenheit ergriffen und wollen in unserem Artikel auf die Theorie zum K8-Prozessor eingehen, welche schließlich mit dem Athlon 64 Prozessor ab August/September auch für den Desktop-Markt aktuell wird.
Lange genug in der Pipeline ist er ja nun, der KT600-Chipsatz von VIA: Zu Zeiten der CeBIT 2003 gerüchteweiser schon genannt, dann im Mai offiziell vorgestellt, kürzlich seitens VIA (wohl doch etwas vorfristig) mit einer Verfügbarkeitsmeldung wieder ins Gespräch gebracht und in den letzten Tagen auch mit regelrechten Platinen-Ankündigungen seitens der Mainboard-Hersteller bedacht. Doch nun scheint der neue VIA-Chipsatz, mit welchem die taiwanesischen Chipschmiede wieder zurück an die Spitzenposition im Sockel A Markt will, endlich auf die Zielgeraden einzubiegen.
Ein Hinweis darauf ist beispielsweise unser Test des EPoX EP-8KRA2+ Mainboards auf Basis eben jenes VIA KT600 Chipsatzes ;-). Allerdings sei angemerkt, daß wir ein sehr frühes Engineering Sample dieses Mainboards in den Händen hielten, zudem gibt es auch zum VIA-Chipsatz selber das (bisher unbestätigte) Gerücht, dieser würde vor der entgültigen Auslieferung noch ein weiteres Chipsatz-Stepping erfahren. Und so ist der Test unseres ersten KT600-Mainboards mehr denn ein Preview als denn ein Review. Nichts desto trotz haben wir uns in unserem Artikel natürlich angesehen, was das EPoX-Board zu bieten hat, wie auch, was der KT600-Chipsatz im Vergleich zu KT400A und nForce2 (derzeit) zu leisten im Stande ist.
Das Mainboard stellt für alle Design-Freunde eine durchaus interessante Alternative zu den sonst recht einfach gehaltenen Produkten des Herstellers dar. Wirklich interessant dürfte es allerdings nur für jene sein, die sowieso mit dem Gedanken gespielt haben, ein Produkt diesen Herstellers zu erwerben oder auf die reichhaltige Ausstattung angewiesen sind. Wer allein nach dem äußerlichen Aspekt entscheidet, findet auch bei anderen Herstellern interessante Lösungen in allen Farben und Formen zum Teil als preiswertes non-Deluxe Modell. Die Auswahl ist entsprechend groß und demzufolge bietet sich für jeden Geschmack und Geldbeutel etwas.
[rl]
Fixes: "1. Fixed setup issue while S-ATA function was disabled under Win9x"
Die Treiber sind direkt hier bei VIA zu beziehen. Die offiziellen Release Notes zum neuen Hyperion Treiberpaket können hier eingesehen werden.
[pg]
Dienstag, den 24. Juni 2003
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AMD senkt Umsatzprognose
Wie die Nachrichtenagentur Reuters heute berichtet hat AMD seine Umsatzprognose für das laufende Quartal deutlich gesenkt. Das US-Unternehmen begründete dies mit den wirtschaftlichen Folgen der SARS-Epidemie. SARS habe in China und anderen asiatischen Märkten zu schwächeren Umsätzen bei Personalcomputern und Handys geführt. AMD-Aktien fielen daraufhin zeitweise um mehr als 7 Prozent auf den niedrigsten Stand seit April.
AMD-Finanzchef Robert Rivet erklärte „Die erwartete Verbesserung der Umsätze weltweit ist im Juni nicht so eingetreten wie angenommen“. Statt 715 Mio $ werde der Umsatz wohl nur 615 Mio $ betragen, was aber immer noch eine Steigerung zum Vorjahresquartal mit 600 Mio $ darstellt. Analysten waren im Durchschnitt von Umsätzen in Höhe von 723 Mio $ ausgegangen, wobei die Spanne von 655 Mio $ bis zu 770 Mio $ reichte. Analyst Michael McConnell von Pacific Crest Securities sagte, dass diese Probleme einzig AMD betreffen könnten. AMD habe einen großen Einfluß in Asien, sowohl bei Prozessoren als auch bei Flash-Speichern. AMD sei stärker betroffen als Firmen wie Intel mit diversifizierterem geografischem Engagement, die durch die größere Produktpalette Einbrüche besser kompensieren könnten.
AMD wird seine offiziellen Quartalsergebnisse am 16. Juli bekanntgeben.
[tm]
SiS kündigt offiziell den 655FX Chipsatz an
Der taiwanische Chipsatz-Entwickler Silicon integrated Systems kündigte heute offiziell den SiS 655FX Chipsatz mit FSB800 und HyperThreading an und präsentierte damit eine preiswerte Alternative zu Intels Springdale und Canterwood. Er stellt gleichzeitig das erste Modell von SiS dar, welches ein Dual-Channel DDR400 Speicher-Interface besitzt und der Konkurrenz aus dem Hause Intel somit in keinen Features mehr nachsteht. Einzig im Hinblick auf Performance und Stabilität wird sich SiS noch beweisen müssen.
Im Zusammenspiel mit der SiS 964 Southbridge bietet die Kombination nun integrierten Serial-ATA Support, AGP 8X, USB 2.0 und 6-Kanal AC'97 Sound. Zusätzlich verfügt die Southbridge über einen integrierten Raid-Controller für Raid 0, 1 und 0+1 sowie einen 10/100Mbit Ethernet-Anschluss. Die Serienproduktion des SiS 655FX soll noch im Juli beginnen, sodass voraussichtlich im dritten Quartal erste Motherboards den Handel erreichen dürften.
[rl]
Mainboards mit VIA-Chipsatz für Intels Pentium 4 von EPoX
Der Motherboard-Hersteller EPoX hat heute zwei neue Platinen auf Basis des VIA Apollo P4X400 vorgestellt. Bis jetzt war dieser Chipsatz aufgrund eines Gerichtsverfahrens eine Seltenheit für den Sockel 478 gewesen, doch nun zieht neben SiS und ATI auch der dritte Intel-Konkurrent aus Taiwan in die Arena und darf sich dort behaupten.
Das EP-P4X400A und EP P4X400D kommen mit einer VIA VT8235 Southbridge und unterstützen maximal drei Gigabyte DDR333-SDRAM bei FSB533. Zusätzlich findet sich ein Parallel-ATA133 Controller für bis zu vier Geräte und ein AC'97 Audio-Chip von Realtek auf dem Mainboard. Des Weiteren verfügt das EP-P4X400A über einen 10/100Mbit Netzwerk-Anschluss.
Mit dieser Ausstattung stellen beide Modelle keine Alternative auf dem Highend-Markt dar, da zum einen der Support für FSB800 für Intels neueste Prozessoren und zum anderen die Unterstützung für DDR400 Speicher fehlt. Für den preisbewussten Anwender ohne Hang zum letzten Prozent Performance, der auf Serial-ATA und Firewire verzichten kann, dürften die Platinen allerdings interessant sein, zumal das EP-P4X400D bei einem empfohlen Verkaufspreis von 77 EUR ab Mitte Juli recht günstig zu bekommen ist.
Verwunderlich finden wir allerdings, dass man trotz der alten Technologie des betagten P4X400 noch Gelder für entsprechende Mainboards bereitstellt, obwohl die Zielgruppe alles andere als gewinnbringend sein dürfte. Außerdem sagte EPoX selbst aus, dass bereits im kommenden Monat Mainboards mit VIAs PT800-Chipsatz folgen sollen, die deutlich größeren Erfolg versprechen.
[rl]
nVIDIA nForce2 dominiert AMD K7 Mainboardverkäufe
Die DigiTimes berichten, dass nVIDIAs nForce2 Chipsatz aktuell die Sockel A Mainboardverkäufe für AMDs K7 Prozessoren dominiert. Im Juni sollen 35 Prozent aller Sockel A Platinen mit einem nForce2 Chipsatz bestückt gewesen sein. Im Vormonat April lag der Wert noch bei 25 Prozent. Seitens ASUS bekam man zu hören, dass über 40 Prozent der von ASUS verkauften Sockel A Mainboards auf dem nForce2 Chipsatz basierten. Bei Micro-Star International, kurz MSI, sollen es sogar knapp 50 Prozent gewesen sein.
Vor allem VIA, deren Marktanteil durch die starke Nachfrage nach nVIDIAs Chipsatz nicht mehr so dominat sein sollte, dürfte die starke Nachfrage nach nForce2 Chipsätzen vor allem bei ihren KT600 Verkäufen zu spüren bekommen. Zunächst ist dieser immer noch nicht wirklich im Markt aufgetaucht und muss sich dabei nicht nur in der Geschwindigkeit mit dem nForce2 messen. Denn der Preis der beiden nForce2 Chipsätze nForce2 400 (Single-Channel Speicherinterface) und nForce2 400 Ultra (Dual-Channel Speicherinterface) soll sich auf unter 20 US-Dollar bzw. für die Ultra Version auf nur leicht über 20 US-Dollar belaufen. Der KT600 muss, um dem nForce2 Paroli beiten zu können, günstiger als der nForce2 Chipsatz werden und dabei in großen Stückzahlen verkauft werden. Ansonsten dürfte es für VIA kostentechnisch nicht sehr gut aussehen.
[mg]
Neuer Catalyst 3.5 Treiber von ATi
ATi hat am gestrigen Tage zum Wochenanfang einen neuen Catalyst 3.5 Grafiktreiber ins Netz gestellt. Der neue Treiber bietet Unterstützung für Grafikkarten ab der Radeon 7000 bis hin zur aktuellen Radeon 9800. Ebenso werden wie immer auch die All-In-Wonder Produkte unterstützt.
Der Treiber soll nach den Release Notes allgemein an Geschwindigkeit zugelegt haben, wobei ATi besonders auf Zuwächse in GL Excess, ViewPerf Ugs-03 und ViewPerf DV-08 hinweist. Daneben wurden vor allem allerlei Bugs in Spielen, Programmen und dem Treiber selber beseitigt. Der Download unterteilt sich bei ATi wieder in den eigentlichen Treiber und das Controll Panel, welches seperat herunterzuladen ist.
- Download Catalyst 3.5 für Windows 2000/XP
- Download Catalyst 3.5 für Windows 98/Me
- Download ATi Controll Panel für Catalyst 3.5
[mg]
Montag, den 23. Juni 2003
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Maxtor liefert 300 GB Festplatten aus
Der Festplatten-Hersteller Maxtor gab heute den Start der weltweiten Auslieferung der MaxLine (Plus) II Serie bekannt, welche mit Kapazitäten von 250 und 300 GB aufwarten kann. Damit zählen die 3,5 Zoll Festplatten zu den größten Datenspeichern im Retail-Segment, wohl aber nicht zu den schnellsten. Mit 5400 U/min und geringen Cache-Größen von 2 MB dürften sie mit Sicherheit nicht zu den Performance-Siegern zählen, aber dennoch ausreichende Ergebnisse in punkto Geschwindigkeit liefern. Erstaunlicherweise richtet man sich auch mit dieser Serie wieder an den Parallel-ATA Sektor und lässt den immer noch recht kaum verbreiteten Serial-ATA Bereich außen vor. Für diesen bringt Maxtor weitere Modelle der Diamond Max 9 Serie mit 160 und 200 GB Kapazität, welche mit 8 MB Cache und 7200 U/min schon deutlich besser ausgestattet sind.
Beide Serien sind laut unseren fernöstlichen Kollegen PC Watch bereits im japanischen Handel verfügbar (siehe hier)und kosten dort umgerechnet zwischen 300 und 330 EUR bei 300 GB Kapazität und um 260 EUR für 250 GB Speicherplatz. Die Diamond Max Platten mit 200 GB sind um 220 EUR zu bekommen.
[rl]
Macweites
Ab heute gibt es in mehr oder weniger regelmäßigen Abständen eine neue Newsrubrik bei HardTecs4U. Neben der x86er Welt gibt es auch noch eine zweite Prozessorarchitektur für PCs, die PowerPC (PPC) Welt. Vorherrschend ist hier die Firma Apple, welche nicht nur Komplettcomputer verkauft, sondern gleichzeitig auch das Betriebssystem und eine große Anzahl an innovativen Softwareprogrammen mit bereit stellt. Natürlich ist es auch möglich verschiedene Linuxdistributionen auf PowerPC Systemen laufen zu lassen.
Beginnen wir gleich mit einer der wichtigsten Neuerungen seit langem. Auf der ab heute stattfindenden Worldwide Developer Conference 2003 stellt Apple die neuen G5 Systeme mit dem 64 Bit IBM PPC970 Prozessor vor. Dieser basiert auf der Power4 Server-CPU Serie und verfügt über interessante Features wie z.B. einen 1 GHz Prozessorbus, Dual-CPU Fähigkeit und Taktraten bis 2 GHz. Vergleichbar ist der PPC970, welcher von Apple unter dem Namen G5 vermarktet wird, am ehesten mit dem kommenden AMD Athlon 64. Dieser verfügt aber zusätzlich über ein integrierten Speichercontroller. Die Apple G5 Systeme werden über ein 400 MHz DDR Speicherinterface, AGP8x Pro, 133 MHz PCI-X Slots verfügen. Die einzelnen Subsysteme werden mittels AMD Hypertransport Interface verbunden. Als Grafikkarten kommen unter anderem die nVidia GeForce FX5200 und die ATI Radeon 9600 Pro zum Einsatz. Für die Festplatten findet Serial ATA als neues Interface Verwendung. Extern stehen FireWire800, USB2.0, sowie digitale und analoge Soundein- und -ausgänge zur Verfügung. Die Preise bewegen sich zwischen 1999 $ für das 1,6 GHz Modell und 2999 $ für die Dual-CPU 2 GHz Variante.
Passend zum neuen Prozessor erfolgt auch gleich ein Update des Betriebssystems Mac OS X auf Version 10.3. Diese Version war bisher unter dem Codenamen Panther bekannt und wird wahrscheinlich erst im September für 129 $ den Endkunden erreichen. Bis dahin werden die G5 Systeme wohl mit einem Gutschein verkauft werden. Neben der 64 Bit Unterstützung für den PPC 970 wurden Änderungen an der Oberfläche vorgenommen, sowie diverse Anwendungen überarbeitet, unter anderem das Dateiverwaltungsprogramm Finder. Der E-Mail Client Mail verfügt nun über eine eine Threaddarstellung und nutzt zur HTML Ansicht den Safari Browser. Zusätzlich ist jetzt standardmäßig der grafischen X Server X11 integriert, mit dem man UNIX basierte Programme ausführen kann. Eine weitere Neuerung ist Exposé, ein Tool zum Fenstermanagement.
Einen kleinen Vorgeschmack auf Mac OS X 10.3 bietet der auf der KHTML Engine aufbauende Webbrowser Safari, welcher nach einer 6 monatigen Betaphase den Finalstatus erreicht hat und ab sofort über die in Mac OS X integrierte Software-Aktualisierung heruntergeladen werden kann. Hauptsächliche Neuerung gegenüber der letzten Beta-Version ist die komplette Integration in das Betriebssystem. [ch]
ATI kündigt Chipsatz mit integrierter Radeon 9200 Grafik an
Bereits seit einiger Zeit kursierten verschiedene Gerüchte über den kommenden RS300 Chipsatz mit integrierter Grafikeinheit im Netz, doch mit dem Release des Pentium 4 3,2C GHz am heutigen Tage präsentierte auch ATI endlich offiziell die Details der kommenden Chipsätze für die große CPU-Palette des Prozessor-Giganten. Damit entwickelt ATI zur Zeit als einziger konkurrierender Hersteller Chipsätze für Intels Mobile-Prozessor-Sparte.
Der Radeon 9100 IGP unterstützt Intels Pentium 4 und Celeron Prozessoren sowie als Notebook-Variante Mobility Radeon 9100 IGP den Pentium 4-M und den Pentium-M "Banias". Als Grafikeinheit verwendet ATI die Radeon 9200 (auch wenn der Chipsatzname "9100" aussagt), welche nach eigenen Aussagen im synthetischen Benchmark 3DMark03 von Futuremark bis zu sechs Mal bessere Werte erreichen könne, als ähnliche Lösungen der Konkurrenz. Des Weiteren bietet der Chipsatz ein Dual-Channel DDR400 Interface und einen extra AGP 8X Steckplatz für eine mögliche Erweiterung mit noch leistungsfähigerer Grafikkarten. Die eigens entwickelte IXP-Southbridge erweitert die Northbridge um einige Features wie 10/100 Mbit-Ethernet von 3Com und USB 2.0.
Fraglich ist derzeit noch der Support für FSB800, zu welchem der Chipsatz zwar vermutlich schon fähig ist, aber für den es im Moment noch keine Lizenz von Intel gibt. Aller Wahrscheinlichkeit nach, wird man sich diesem Punkt jedoch bis August annehmen.
Der verbaute RV280 Grafikchip findet auch auf aktuellen Radeon 9200 Grafikkarten seinen Platz und glänzt mit vielen Features wie Fullstream, Powerplay oder Hydravision. Genauere Details hierzu finden sich in der Pressemitteilung von ATI.
[rl]
Neuer Artikel online: Intel Pentium 4 mit 3.2 GHz
Mit dem heutigen Tag setzt Intel die Meßlatte beim Prozessortakt noch ein Stückchen höher - und bringt gleichzeitig mit dem 3.2 GHz Pentium 4 den letzten Prozessor auf Basis des mittlerweile lang gedienten Northwood-Kerns auf den Markt. Da die derzeit schnellsten Athlon XP Prozessoren 3000+ und 3200+ leistungsmäßig schon arge Probleme mit den Pentium 4 Modellen mit 3.0 und 3.06 GHz haben, stellt sich die Frage nach dem schnellsten Desktop-Prozessor eigentlich kaum noch, vielmehr sind solche Aspekte wie das Preis/Leistungsverhältnis interessant. Wie sich der neue 3.2 GHz Pentium 4 Bolide unter diesem Gesichtspunkt gegen seine Kollegen mit 2.6, 2.8 und 3.0 GHz sowie die AMD-Konkurrenz mit Model Ratings von 2600+, 2700+, 2800+, 3000+ und 3200+ schlägt, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Sonntag, den 22. Juni 2003
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nVIDIA NV40 bereits unterwegs zu IBM?
Nach Berichten unserer Kollegen der X-bit labs scheint sich nVIDIAs Grafikchip der nächsten Generation schon auf dem Weg zu IBM zu befinden, wo der Chip schließlich bei einer Fertigungsgröße von 130 nm produziert werden soll.
Gleichzeitig geistern derzeit einige Vermutungen über eine mögliche Verlängerung des Release-Zyklus neuer Grafikchips durch das Netz, was sich durch den mit sinkender Größe steigenden Entwicklungsaufwand erklären lassen würde. Auch der kanadische Konkurrent ATI hatte bereits im April einen langsameren Rhythmus zwischen zwei Grafikkarten-Generationen angekündigt, um mit der Entwicklung nachzukommen. Außerdem gab man von Seiten nVIDIA selbst zu, dass die Umstellung von 0,15 µm auf 0,13 µm mit wesentlich mehr Problemen verbunden war, als ursprünglich geplant, was zum Teil auch am Halbleiter-Hersteller TSMC gelegen haben mag. Dieser hatte mit der kleineren Fertigungstechnologie noch zu wenig Erfahrung um die benötigte Ausbeute zu erreichen.
Bei IBM erhofft man sich nun weniger Schwierigkeiten, um so die große Nachfrage nach neuen Highend-Grafikkarten decken zu können. Sollte man dort mit wenigen Steppings zu einer hohen Ausbeute gelangen, könnte es damit auch durchaus möglich sein, dass die NV40 noch in diesem Herbst erscheint. Wahrscheinlicher dürfte jedoch im Frühjahr nächsten Jahres sein.
[rl]
Webweites
Unsere Partner von Au-Ja! haben mit dem Albatron PX865PE Pro II und dem AOpen AX4SPE Max zwei sehr gut ausgestattete i865-"Springdale"-Platinen in einem ausführlichen Test gegeneinander gestellt. Wie so oft waren bei Mainboards mit gleichem Chipsatz fast keine Performance-Unterschiede festzustellen, daher müssen andere Kriterien herangezogen werden. So nutzt Albatron das CSA-Feature des Chipsatzes und bietet eine hochwertige, aber treiberseitig noch nicht ausgereifte Soundlösung und kostet doch spürbar mehr als das AOpen ohne CSA und einfacherer, dafür aber ausgereifterer Soundlösung. Beide Platinen können zudem - allerdings unter anderem Namen und von Intel nicht gern gesehen - das eigentlich dem i875-"Canterwood" vorbehaltene PAT-Feature zuschalten.
Mit ihrem aktuellen Review des Abit IS7 bewegen sich die LostCircuits auf gleichem Gelände. Dieses Springdale-Board verzichtet ebenfalls auf CSA, nicht jedoch auf die mögliche Zuschaltung von PAT, das hier auf den Namen "game acceleration technology" (GAT) hört. Neben der verbauten ICH5R gibt es optional einen zusätzlichen SiliconImage-SATA-RAID-Chip für User, die bereits mehrere Serial-ATA-Festplatten ihr Eigen nennen. Größere Schwächen erlaubte sich das Board im anschließenden Testparcours nicht.
Die Kollegen der Spieleflut haben sich zwei vielversprechende Titel für den PC angesehen, einmal etwas für Actionliebhaber und einmal für die Echtzeitstrategen. GTA: Vice City setzt nahtlos bei seinem Vorgänger an, ist jedoch größer, schöner, bunter und besser. Die Handlungsfreiheit im Rahmen des Gameplays und eine non-lineare Story gehören erneut zu den Stärken des Spiels. Dennoch gefällt dem Reviewer die unmittelbare Konkurrenz "Mafia" aufgrund der besseren Grafik und atmosphärischeren Story immer noch ein wenig besser. Aus der Vielzahl der verfügbaren Echtzeitstrategie- und Aufbauspiele beeinhaltet Rise of Nations nicht nur die besten Elemente dieses Genres, sondern auch neue, sinnvolle Ideen, die das Spiel abwechslungsreicher gestalten und es Anfängern etwas erleichtern können. Die Grafik bekam ebenfalls sehr gute Noten. Die Spielzeit von Rise of Nations ist bereits durch den großen und abwechslungsreichen Einzelspieler-Modus sehr lang. Für nochmalige Abwechslung sorgt der Mehrspieler-Modus mit ebenfalls einigen Innovationen.
Auf WinTotal finden wir den zweiten und dritten Teil zur Erstellung und Verwaltung eines MP3-Archivs. Im Rahmen der Nachbearbeitung der encodeten MP3s werden u.a. Tools zur Mehrfachumbenennung, ID3-Tag-Bearbeitung und Normalisierung vorgestellt. Unter dem Stichwort Verwaltung finden wir neben Gedanken zur übersichtlichen Archivierung der MP3s einen Seitenblick auf den wohl bekanntesten MP3-Player WinAmp und die Möglichkeiten, die das Brennprogramm Nero im Umgang mit MP3s und die Data Becker CD-Druckerei für die Covergestaltung bieten.
[vw]
Treiber-Updates von nVIDIA, ATI und Matrox für Windows und Linux
Von den drei Grafik-Schmieden sind seit kurzem neue Treiber-Versionen verfügbar. So finden sich von nVIDIA neue inoffizielle Detonator FX Beta-Treiber in der Version 44.65 zum Download, die auf den 31. Mai datiert sind. Er ist für Windows 2000 und XP verfügbar und kann bei unseren Partnern von Warp2Search heruntergeladen werden. Des Weiteren aktualisierte nVIDIA schon vor einigen Tagen den nForce-Treiber für Linux auf die Version 1.0-0261. Neben einigen Fixes ist nun ein Kernel-Modul hinzugekommen, welches nun auch AGP-Unterstützung für Non-nVIDIA-Karten auf nForce2-Mainboards bietet und es somit auch erlauben sollte, ATIs Radeon-Modelle in 3D-Applikationen zu verwenden. Mehr Informationen und der Link zum Download finden sich auf der Homepage von nVIDIA.
Für die Nutzer von ATI Grafikkarten finden sich im Web neue ATI Catalyst 3.5 Beta-Treiber für Windows 2000 und XP in der Version 6.14.10.501. Änderungen sind derzeit noch keine bekannt. Man vermutet, dass es sich diesmal hauptsächlich um Fixes bei diversen Spielen drehen wird. Die Verwendung ist, wie bei allen inoffiziellen Treibern auf eigene Gefahr. Zu finden sind sie zum Beispiel bei 3DChips-fr.
Zu guter Letzt veröffentlich auch Matrox nach geraumer Zeit einmal wieder neue Treiber sowohl für Windows als auch für Linux. So ist die Version 1.04.02.007 für Windows 2000/XP vom 12. Juni und kann offiziell auf der Homepage von Matrox bezogen werden. Unterstützt werden die Parhelia mit 128/256 MB Speicher sowie die Matrox Millennium P650 und P750. Am 2. Juni sind bereits die Linux Treiber in der Version 0.3.0 neu hinzugekommen. Sie sind ebenfalls für eben genannte Karten gedacht und können für RedHat 7.3/ 8.0 und 9.0 nach der Registration heruntergeladen werden.
[rl]
Freitag, den 20. Juni 2003
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Neuer Artikel online: EPoX BT-DG02 USB Bluetooth Dongle und Plantronics M1000 Bluetooth Headset
In der heutigen Zeit, in der Kommunikationsplattformen immer stärker ausgebaut werden und die globale Vernetzungen Dimensionen annimmt, an die noch vor einigen Jahren kaum jemand zu denken wagte, wird auch die hausinterne Vernetzung immer attraktiver. Vor allem solche Standards wie Wireless LAN und Bluetooth erfreuen sich immer stärker wachsender Beliebtheit beim Heimanwender.
Letzteres ist speziell zur Vernetzung elektronischer Kleinstgeräte ideal geeignet. Das heute von uns vorgestellte Gespann eignet sich bestens zum Einstieg in die drahtlose Heimvernetzung und stellt ebenso eine Paradeanwendung für Bluetooth dar. Es handelt sich hierbei um das EPoX USB Bluetooth Dongle BT-DG02 und das Plantronics Bluetooth Headset M1000. Ob dieses Gespann unsere Erwartungen erfüllen konnten, lest Ihr im Artikel.
[rg]
Vantec veröffentlicht die neue Nexus NXP-301 Lüftersteuerung
Wie man auf der Webseite von Vantec sehen kann, hat der Hersteller nun die lang erwartete neue Lüftersteuerung Nexus NXP-301 herausgebracht. Dies soll eine Steuerung werden, die viele kleine Feature in sich trägt. Es wird eine der erste Steuerungen sein, die Lüfter von 0V – 12V steuern kann. Dies wird über die drei Steuerkanäle machbar sein, die man von der Front aus bedienen kann. Jeder Kanal ist mit 18W belastbar, welches für den deutschen Markt wirklich mehr als genug ist. Neben den steuerbaren Lüftern, kann man mit dieser Steuerung auch noch auf das Licht im Inneren des Gehäuses Einfluss nehmen.

Der Schalter für die innere Elektronik ist rechts angebracht. Diesen kann man beliebig an, aus oder auf sound activated stellen. Zu alledem bietet Vantec in dem Paket auch noch zwei Kaltlichtkathoden an. Diese sind fester Bestandteil, und müssen jedes Mal mitgekauft werden. Wie man schon in der Front sieht, sind die Drehknöpfe mit Acrylglas umrandet, welches später grün beleuchtet wird. Dies ist ein schöner Einfall gewesen, da grün bis jetzt vernachlässigt wurde. Was nun aber dazu blaue Kaltlichtkathoden zu suchen haben, ist nun die Frage.
Eine weniger gute Idee war wohl, dem Käufer die beiden Kaltlichtkathoden aufzuzwingen. Dies macht die Nexus NXP-301 Lüftersteuerung zu einem recht teuren Vergnügen von ca. 60 €uro im Retailshop. Verfügbar soll die Steuerung ab Juli sein, lassen wir uns überraschen.
[ck]
Immer mehr Informationen zum AMD Athlon 64
Erst vor wenigen Tagen tauchten mutmaßliche Informationen über zukünftige Athlon64-Systeme von HP im Netz auf, doch in der Gerüchteküche brodelt auch weiterhin das Süppchen. So konnte man einem Bericht der DigiTimes entnehmen, dass AMD vermutlich bereits im August zwischen 200.000 und 300.000 Athlon 64 Prozessoren mit dem Performance-Rating von 3100+ und 3400+ auf den Markt bringen wolle. Bestätigt hätten dies Quellen der Motherboard-Hersteller Asustek und Gigabyte. Doch dem stehen wiederum andere Informationen entgegen, nach denen der Athlon 64 wohl erst zum 21. oder gar erst zum 30. September veröffentlicht werden soll.
Möglich sind auch die Ausführungen der japanischen Seite PC Watch, nach denen AMD zunächst mit 1,8 GHz und 2,0 GHz (3100+ und 3400+) basierend auf dem Clawhammer starten wird, um sich 2004 schließlich auf 2,2 GHz (3700+) zu steigern. Zum Halbjahr 2004 soll schließlich der erste 90nm-Prozessor mit SOI auf Basis des San Diego mit einer Taktfrequenz von 2,4 GHz oder einem Performance-Rating von 4000+ erscheinen. Dieser wird im Gegensatz zu seinen Vorgängern jedoch nicht mehr kompatibel zum "alten" Sockel 754 sein und wahrscheinlich auf den Sockel 940 des Opteron aufsetzen. Begründen lässt sich dies in der Verwendung eines Dual-Channel Speicher-Interfaces, für den zwangsläufig mehr Pins benötigt werden. Wie der Clawhammer wird er einen L2-Cache von einem Megabyte besitzen.
Zusätzlich wird AMD eine dritte Version mit 256 KB L2-Cache fertigen, welche voraussichtlich ebenfalls nur einen Single-Channel Speicher-Controller beinhalten wird und auf dem Paris Kern basiert. Zunächst produziert man die CPU bei einer Fertigungsgröße von 130nm und stellt im zweiten Halbjahr 2004 schließlich auf den 90nm Victoria Kern um.
Wie viele derzeitige BIOS-Updates bestätigen, wird parallel im Value-Segment der AMD Thorton, welcher vom Athlon XP Barton abstammt und mit 256 KB L2-Cache ausgestattet ist, seinen Platz finden.
Bedenkt man, dass 2005 schließlich DDR2-Speicher in die Welt der Desktop-Computer vordringen soll, lässt sich weiterhin vermuten, dass AMD spätestens dann einen DDR2-Speicher-Controller integrieren wird, um die Vorteile der neuen Technologie nutzen zu können, was nach dem Mainboard-Wechsel zum Athlon 64 mit Single-Channel über den Wechsel zum Sockel 940 den dritten Motherboard-Neukauf bedeuten würde. Skeptisch sind wir allerdings, ob AMD mit 2,4 GHz bis ins Jahr 2004 hinein gegen Intels Prescott bestehen kann, der voraussichtlich ebenfalls noch einmal kräftig an der Gigahertz-Schraube drehen wird und mit FSB800 und später FSB1066 eine starke Performance-Grundlage zur Seite gestellt bekommt.
[rl]
Microsoft stellt Windows XP-Patch für Intel Pentium 4 Prozessoren mit Hyper-Threading zur Verfügung
Wie unser Partnerseite Warp2search berichtet, informiert Microsoft über ein Kernel-Update mit dem die Performance-Probleme mit Hyper-Threadingfähigen Pentium 4 Prozessoren behoben werden. Sie treten auf, wenn bei installiertem Service Pack 1 ein Programm große Informationsmengen mittels der UnmapViewOfFile-Funktion auf die beiden virtuellen Prozessoren verteilt, wie dies z.B im Benchmark Content Creation Winstone der Fall ist.
Gleichzeitig empfiehlt Microsoft im Knowledge-Base Artikel auf das nächste Service Pack zu warten. Für alle, die den Patch bereits für die englische Version von Windows XP installieren wollen, verlinkt Warp2Search auf neowin.net.
Da das Update lediglich für die englische Variante von Windows XP bestimmt ist, haben sich die Jungs von Olcay IT-Solutions die Mühe gemacht das Update umzuändern, so dass es sich nun auch auf der deutschen Version von Windows XP installieren lässt. Natürlich übernimmt für diesen inoffiziellen deutschen Patch keiner Funktionsgarantien irgend einer Art. Olcays bietet den Download hier an (bitte etwas nach unten scrollen.
[tm]
VIA bringt PT880 für Sockel 478 im Oktober
Der Chipsatz-Entwickler VIA wird nach neuesten Informationen aus der aktuellen Roadmap im September den PT880 Chipsatz für Intels Sockel 478 ankündigen, welcher dann schließlich im Oktober den Handel auf den ersten Mainboards erreichen sollte. Der Chipsatz unterstützt FSB800 und bietet ein Dual-Channel DDR400 Speicher-Interface. Erste Samples dieses Chipsatzes sollen bereits im Juli produziert werden, sodass spätestens zum Release des Intel Pentium 4 Prescott mit 3,4 GHz im Oktober auch VIA mit seinem neuen Chipsatz mit zwei Speicher-Kanälen bereit für den Markt sein sollte.
Im ersten Quartal 2004 soll dann bereits der VIA PT890 folgen, welcher schließlich auch PCI Express und DDR2-Speicher unterstützen wird. Weitere Informationen zu VIAs Pentium 4 Chipsätzen finden sich in unserer Nachricht vom 20. April.
[rl]
Donnerstag, den 19. Juni 2003
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Neue Details zu nVidia Crush K8 Chipsätzen für Athlon64 und Opteron
Nachdem im April zusammen mit AMDs Opteron Prozessoren auch der nForce3 Pro angekündigt wurde, zeigt eine uns vorliegende Roadmap nun auch Details zu nVidias Plänen für die ganze Chipsatzfamilie. Der intern derzeit noch unter dem Codenamen Crush K8 firmierende Chipsatz steht bereits kurz vor der Massenproduktion und soll im Juli in Stückzahlen verfügbar sein, womit die Verfügbarkeit zum Launch des Athlon 64 gesichert sein sollte.
Die Ausstattungsliste des via Hypertransport angebundenen Single-Chip-Bausteins liest sich mit AGP8x, USB2.0, drei Ultra-ATA133 Schnittstellen, nVidia 10/100MBit-Ethernet und AC’97 Sound nicht mehr ganz zeitgemäß. Daher erscheinen bereits mit dem Crush K8 erste Samples seines Pin-kompatiblen Nachfolgers Crush K8S, der die Funktionalität um bis zu vier Serial-ATA-Schnittstellen mit integrierter RAID-Funktionalität und nVidia Gigabit-Ethernet erweitert. Dazu bietet der Crush K8S noch acht USB2.0-Ports. Mit der Markteinführung ist im November zu rechnen.
Um diese Zeit soll es dann auch bereits erste Samples des Crush 3GIO und Crush K8-04 geben. Diese Dual-Chip-Kombination wird PCI Express für den Athlon 64 und den Opteron bringen. Der Crush 3GIO nimmt die Position der klassischen Northbridge ein und übernimmt die Ansteuerung des PCI-Express x16-Steckplatzes für die diskrete Grafik sowie der vier PCI Express x1-Steckplätze für Erweiterungskarten. Der Hypertransport-Bus verbindet den Crush 3GIO mit Prozessor und Crush K8-04.
Der die klassische Southbridge darstellende Crush K8-04 soll vier Serial-ATA und vier Ultra-ATA133 Schnittstellen mit integrierter RAID-Fähigkeit bieten. Dazu kommt nVidias Gigabit Ethernet, erweitert um „Enterprise Features“. Als weitere Neuheit können wir 24bit/96kHz/7.1-Audio erwarten. Auch acht USB2.0-Ports und die Unterstützung für 4 PCI-Steckkarten werden geboten.
Ebenfalls geplant ist eine Northbrigdgeversion namens Crush K8G3 mit integrierter GeForceFX-Grafik sowie optionalem PCI Express x16-Steckplatz für diskrete Grafikkarten. Samples davon werden wir allerdings erst im 2. Quartal 2004 sehen.
[tm]
HP kommt mit AMD Athlon 64 System?
Bei Hewlett Packard, einem der weltweit größten PC Hersteller, haben unsere Kollegen von AMD Zone ein Dokument ausfindig gemacht, welches anscheinend ein zukünftiges Athlon 64 System beschreibt (siehe hier). Es soll aus einem Athlon 64 3100+ sowie einem Boxster-UL6E Mainboard basierend auf VIAs 8KT400M mit PC2700 Speicher und nVIDIA GeForce4 MX440 bestehen. Des Weiteren kann man entnehmen, dass der Athlon 64 mit 1 MB L2-Cache ausgestattet sein wird und bei einem Performance Rating von 3100+ mit 1,8 GHz getaktet werden soll, was uns noch etwas skeptisch stimmt
Nach ersten Benchmarks von einem Athlon 64 2800+ bei den X-bit labs, der mit 1,6 GHz getaktet war, konnte sich die CPU nur schwer gegen die Konkurrenz aus dem Hause Intel mit 2,8 GHz und FSB800 durchsetzen, lag zum Teil sogar nur knapp vor dem Modell mit 2,53 GHz, sodass wir uns nur schwer vorstellen können, wie dieser Prozessor gegen Intels drei Gigahertz und schneller CPUs mit HyperThreading bestehen wird. Auch wird mit dem Launch des Athlon 64 im September ja auch der Prescott den Markt erreichen, der ersten Vermutungen nach noch einmal deutlich an Geschwindigkeit zulegen soll.
Stimmen diese Informationen, so kann sich AMD durchaus glücklich schätzen, sein kommendes Flaggschiff bei einem so starken Partner untergebracht zu haben. Dennoch sollte man sich nicht allzu sehr auf diese Informationen festlegen, da sie anscheinend nicht mehr auf dem aktuellsten Stand sind, zumal vom VIA 8KT400M Chipsatz die Rede ist, welcher bereits im Mai in K8T800 umbenannt wurde. So bleibt uns auch diesmal nichts weiter, als abzuwarten, was die kommenden Monate bringen werden.
Update: Unsere Kollegen vom Inquirer haben nun eine Stellungnahme von HP zu diesem Dokument erhalten, welche besagt, dass diese Informationen wie von uns vermutet nicht mehr aktuell sind. Das bedeutet, die Daten stellten nur Planungen für ein System dar, welches im April im koreanischen Raum herausgebracht wurde. Man habe das Dokument nur nicht noch einmal aktualisiert, wodurch dieses Missverständnis entstanden sei. Der HP Pavilion t182k besteht nun aus einem Athlon XP Barton 2500+. Zu Details über zukünftige Systeme auf Basis des Athlon 64 wolle man sich erst äußern, wenn es soweit ist.
Wie weit die Angaben zu den angegeben Taktraten des Athlon 64 jedoch noch dem aktuellen Stand entsprechen kann folglich also noch nicht gesagt werden.
[rl]
Mittwoch, den 18. Juni 2003
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VIAs KT600 kurz vor der Verfügbarkeit
VIA dürfte, trotz nForce2 Chipsatz, auch weiterhin die Marktmehrheit im Segment der AMD gestützten Mainboardchipsätze halten. Dies allerdings bedingt durch ihre langjährige Arbeit auf diesem Sektor, nicht jedoch durch die Performance des derzeitigen, knapp verfügbaren KT400A Chipsatz. Und eben hier liegt ein entscheidendes Verkaufsargument, weshalb VIA den KT400A nicht weiter forcierte und dem KT600 Chipsatz den Vorzug gibt. Obgleich sich bislang noch keine einzige Serien-Platine am Markt eingefunden hat, welche Rückschlüsse auf Performance, Kompatibilität und Stabilität zulässt, erreichte uns diese Pressemitteilung:
| Die Industrie begrüßt die breite Verfügbarkeit des VIA Apollo KT600 Chipsatz, der ein breites Spektrum an leistungsfähigen Motherboards ermöglicht.
Führende Mainboardhersteller werden die Vorteile des synchronisierten 400MHz FSB des KT600 mit FastStream64 DDR400 Memory Controller und der weltweit ersten integrierten Serial ATA/RAID Lösung für AMD Athlon XP Prozessor Plattformen nutzen.
Taipei, Taiwan, 18. Juni 2003 - VIA Technologies, Inc., ein führender Pionier und Entwickler von Silicon Chip Technologien und PC Plattformlösungen, kündigte heute die Verfügbarkeit des VIA Apollo KT600 Chipsatz an, der auf dem besten Wege ist, auf dem Chipsatzmarkt zur ersten Wahl für leistungsfähige AMD Athlon XP kompatible Motherboards zu werden. Als weltweit erster Sockel A Plattform Chipsatz mit nativ integriertem Serial ATA/RAID Controller, wartet der KT600 mit einer ausgewogenen Konfiguration der 400MHz FSB Unterstützung für den neuen Athlon XP Prozessor 3200+ auf, die durch VIAs FastStream64 DDR400 Memory Controller gewährleistet wird. Weiterhin verfügt der KT600 über erweiterte Anschlussmöglichkeiten und VIA Vinyl Audio Support.
Derzeit sind leistungsfähige Mainboard Designs basierend auf dem KT600 Chipsatz von rund 20 Herstellern, die über 90% des globalen Marktes für AMD kompatible Motherboards repräsentieren, angekündigt worden. Dazu gehören: ABIT, Acorp, Albatron, Aopen, Asus, Azza, Biostar, Chaintech, DFI, ECS, Epox, FIC, Gigabyte, Jetway, MSI, Shuttle, Soltek, Soyo und QDI.
"Die große Auswahl an KT600 basierenden Lösungen die auf den Markt kommen werden, reflektiert die Popularität und die Nachfrage nach Mainboards mit KT Chipsätzen," kommentierte Richard Brown, Associate Vice President of Marketing, VIA Technologies, Inc. "Der VIA Apollo KT600, kombiniert mit dem VIA VT8237, setzt VIAs Tradition fort, leistungsfähige und Feature-reiche Chipsatzlösungen für AMD Athlon XP Prozessor Plattformen anzubieten.
"MSIs neues KT600 basierendes KT6 Delta Mainboard und der AMD Athlon XP3200+ Prozessor mit 400 MHz FSB sind eine kraftvolle Kombination, die den höchsten Performancelevel für Gaming und Multimedia Applikationen ermöglicht," sagte Charles Chiang, Vice President of R&D, MSI.
"VIAs V-MAP Architektur hat es uns ermöglicht unsere KT600 Lösung in kürzester Zeit auf den Markt zu bringen," sagte David Chiang, General Manager of Channel Business, Gigabyte Technology. "Unser hervorragendes Time-to-Market in Verbindung mit den neuesten Technologien, ist ein grundlegender Faktor für den Erfolg unserer AMD Mainboards mit VIA Chipsätzen."
"Der VIA Apollo KT600 ist der aktuellste in einer Serie von leistungsfähigen Chipsätzen von VIA, die erfolgreich in unsere Sockel A Motherboard Reihe implementiert wurden," sagte Mike Chou, Senior Vice President, ECS. "ECSs KT600-A+ Motherboard bietet eine Kombination aus Performance und Stabilität, die es dem Kunden erlaubt, das beste aus ihrem AMD Athlon XP Prozessor basierenden System zu holen. | |
Nun, nach all diesen Hersteller Statements stimmen wir uns froh mit ein, aber von Verfügbarkeit kann natürlich noch keine Rede sein, allenfalls von Ankündigungen. Erste Muster wurden uns zum Test bereits in Aussicht gestellt, bis zur Verfügbarkeit werden sicherlich aber noch einige Wochen verstreichen und wir dürfen gespannt sein, ob sich das Warten auf KT600 gelohnt hat.
[pg]
Strafzoll für Hynix in den USA
Der koreanische Halbleiter-Hersteller Hynix bekam nun in den USA vom US Commerce Department eine Zollgebühr von 44,71 Prozent auf alle in die Vereinigten Staaten eingeführten Speicher auferlegt, berichteten unsere Kollegen von SiliconStrategies. Ursprünglich plante man sogar Strafzölle in einer Höhe von 57 Prozent. Bereits Ende April wurde eine ähnliche Gebühr in Höhe von 33 Prozent in Europa eingeführt.
Gründe für diese drastischen Eingriffe liegen in vermutlichen Subventionen von staatlicher Seite in Süd Korea für das Unternehmen, aufgrund derer man Speicher zum Teil unter den Herstellungskosten auf dem Weltmarkt anbieten könne. Dennoch sei es für den Speicher-Hersteller noch möglich, mit Hilfe der International Trade Commission (ITC) den Kopf noch einmal aus der Schlinge zu ziehen. Sie prüft derzeit eine Petition von Micron, zu der nächste Woche eine Anhörung stattfindet. Mit einer Entscheidung kann wohl erst Anfang August gerechnet werden.
Der Vorstandsvorsitzende E. J. Woo missbilligte nach einem weiteren Bericht bei SiliconStrategies die derzeitige Entscheidung und weißt jede Anschuldigung ab. Man habe blind gefolgert, dass die koreanische Regierung an der finanziellen Neustrukturierung des Unternehmens beteiligt ist, weil sie noch immer Anteile an verschiedenen Banken besitzt. Dennoch habe sie keine Einfluss auf die Entscheidungen der privaten Banken, wie der Citibank, welche eine wichtige Rolle bei den Fördergeldern spielte. Diese Fakten, welche für die Unschuld des Unternehmens sprechen, habe man vollkommen ignoriert.
Das bisherige Urteil in Europa scheint jedoch gegen das Unternehmen zu sprechen. Ob Hynix jedoch tatsächlich unschuldig ist oder sich durch "unfaire Mittel" Marktanteile erkämpfen wollte, bleibt derzeit immer noch im Unklaren.
[rl]
Linus Torvalds verlässt Transmeta und widmet sich stärker Open Source
Wie die Open Source Development Labs, ein Konsortium von namhaften IT-Firmen zur Förderung von Linux, gestern in einer Pressemeldung bekannt gaben, hat Linux-Erfinder Linus Torvalds seinen bisherigen Arbeitgeber Transmeta, der ebenfalls Mitglied im ODSL-Konsortium ist, verlassen. Torvalds wird als erster OSDL Fellow die Weiterentwicklung von Linux in dieser Hersteller-unabhängigen und nicht auf Profit ausgelegten Organisation leiten.
Torvalds sagte, dass dies im Hinblick auf die bevorstehende Veröffentlichung der Kernel-Version 2.6 eine sinnvolle Entscheidung war, ab nun seine volle Konzentration auf Linux zu legen.
ODSL wurde 2000 von großen Namen der Branche wie Computer Associates, Fujitsu, Hitachi, HP, IBM, Intel, NEC und anderen gegründet und hat sich zum unabhängigen und wichtigsten Zentrum der Linux-Entwicklung aufgeschwungen. Dieser Trend wird durch die leitende Mitarbeit von Linus Torvalds weiter verstärkt.
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Kurzer Check neuer BIOS Files der i865 und i875 Platinen
Nunja, manches mal wird man das Gefühl nicht los, dass das Beta Stadium kein Ende nimmt ;). Leider, und zum ersten Mal erlebt, geht es uns teils so bei den Berichten zu den i875-Mainboards, aber auch zu den i865-Platinen. Allerdings haben wir heute einiges Positives zu berichten. Beginnen wir mit dem AOpen AX4SG-Max (und AX4SPE-MAX). Im seinerzeitigen Review trat die Platine mit einem Beta-BIOS an, welches die Möglichkeit bot, PAT zu aktivieren. AOpen liefert mit der aktuellen 1.01 BIOS Version nun eine Final Version, welche diese Möglichkeit bietet. Dabei gab man dem Kind, wie hier bereits angekündigt, einen neuen Namen. Bei den AOpen BIOS Versionen nennt sich die Option ab sofort "Performance Boost Engine", kurz PBE.

Dabei konnten wir in unserem eine Stunde anhaltenden Kurztest, keine Probleme verzeichnen. Die Performance blieb auf gleichem Niveau wie im Test des AX4SG MAX.
Auch beim ASUS P4P800 Deluxe können wir etwas Neues berichten. Nachdem Leser uns bereits darauf hingewiesen haben, dass bei den Final Produkten der Mass-Production Änderungen bei der Form der Ausrichtung des Northbridge-Lüfters erfolgten, was einen Punkt unserer seinerzeitigen Kritik beseitigte, meldete man uns nun aber auch, dass die Mainboards ebenfalls keine Probleme mehr mit USB 2.0 Geräten verursachen würden. Wir forderten sogleich ein aktuelles Muster an, welches uns leider bislang noch nicht erreichte, doch konnten wir mit der aktuellen BIOS Version 1007 Final ebenfalls leichte Besserungen erkennen. Das angeschlossene USB 2.0 Gerät meldete sich zu Beginn korrekt an und erst nach einer Weile erhielten wir die Fehlermeldung, dass das Gerät nicht korrekt erkannt wurde. Die durchgeführten USB-Benchmarks lieferten uns dann fehlerhafte Werte, die aber definitiv über der Leistung von USB 1.1 lagen. Da wir nun schon von mehreren Lesern berichtet bekamen, dass es dort keine USB 2.0 Probleme gibt, gehen wir davon aus, dass speziell unser Muster hier betroffen ist.
Hätten wir abschließend noch Neuigkeiten zum MSI 875P NEO, welches bislang mit mäßiger Performance arbeitete. Der Hersteller veröffentlichte gestern eine neue BIOS Version mit dem 1.5 Beta 4. Im BIOS findet sich nun ein zusätzlicher Menüpunkt "Performance Mode" und bei gesetzter Vorauswahl von FAST, ist die Leistung nun endlich dort, wo sich ein schneller Canterwood Chipsatz bewegen muss. Allerdings hat dieses Beta BIOS auch noch ein paar Macken. So wird der Standard FSB mit 202,8 MHz gesetzt und die PCI- und AGP-Takte sind mit 35 bzw. 72 MHz außerhalb der Spezifikation. Wir haben MSI bereits unterrichtet und hoffen, dass in der Final BIOS Version diese Fehler beseitigt sind. Dynamic Overclocking ist bei dieser BIOS Version nicht implementiert und auch nicht aktiviert.
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MSI kündigt GeForce FX 5900 Grafikkarten an
Kurz nachdem bereits Creative und Terratec ihre Grafikkarten auf Basis des GeForce FX 5900 (Ultra) Chips präsentiert haben (siehe hier), kündigt nun auch MSI seine neue Grafikkarten-Serie mit nVIDIAs neuestem Flaggschiff an.
So wird der Hersteller zwei Modelle mit dem GeForce FX 5900 Grafikchip auf den Markt bringen, welche beide über 128 MB DDR-SDRAM verfügen werden, die mit einer Speicherbandbreite von 256bit angesprochen werden können. Die GPU wird auf 400 MHz getaktet werden und der Speicher auf 425 MHz DDR, was effektiven 850 MHz entspräche. Sowohl die MSI GeForce FX 5900-VTD128 als auch die 5900-TD128 verfügen über einen VGA und einen DVI Ausgang, sowie über TV-Out, wobei erstere zusätzlich noch einen Video-Eingang mitbringt. Des Weiteren bietet der Hersteller zu den Produkten ein umfangreiches Zubehör-Paket bestehend aus diversen Adaptern für alle Anschlüsse, sowie ein großes Software- und Spiele-Bundle.
Die Karten sind bereits im japanischen Handel verfügbar und sollen demnächst auch hierzulande auf dem Markt erhältlich sein. Der empfohlene Verkaufspreis von MSI liegt für die Variante ohne Video-Eingang bei 455 EUR. Die FX5900-VTD128 wird etwa zehn Euro teurer werden.
[rl]
Intel warnt vor Aktivierung des PAT-Features auf Mainboards mit i865-Chipsätzen
Einige Zeit, nachdem die ersten Mainboards mit den neuen Intel-Chipsätzen der i865-Familie für den Pentium 4 Prozessor den Weg in den Handel gefunden haben, erscheint für eine zunehmende Zahl von Mainboards eine BIOS-Version, die das vom Intel i875P bekannte PAT-Feature auch auf diesen Mainboards zulässt.
Doch nun hat sich Intel zu Wort gemeldet und warnt Hersteller und Anwender mit deutlichen Worten vor der Aktivierung/Nutzung des auf diesen Chipsätzen nicht validierten Features, wohingegen i875P-Chipsätze entsprechend getestet und validiert seien. Intel spricht in diesem Zusammenhang von Overclocking und damit verbundenem Garantieverlust, womit die Ausfallkosten letztlich an den Kunden und Mainboardherstellern hängen bleiben würden. Diese „übertakteten“ Chipsätze könnten nicht bei Intel reklamiert werden
Aufgrund der fehlenden Validierung sei die Stabilität PAT-unterstützter i865PE-Mainboards fraglich und mehrfach nicht gegeben, wie Intel in eigenen Tests entsprechender handelsüblicher Mainboards herausgefunden hat. Hierbei habe sich gezeigt, dass manche Signalpegel weit (50%) über ihren Spezifikationen liegen.
Intel hat hier also ein klares Statement abgegeben, warum man für den i875P-Chipsatz einen deutlichen Preisaufschlag verlangt und dass man in keiner Weise mit dem Handeln der Mainboardhersteller einverstanden ist. Wer also die Garantie seines Mainboards nicht aufs Spiel setzen will, sollte auf die Nutzung von PAT auf einem Board mit i865PE verzichten, für Overclockingfreudige ist es allerdings ein weiteres Schräubchen, an dem gedreht werden kann, um noch etwas mehr Leistung aus seinem System herauszukitzeln.
Und für alle jene, die der Ansicht sind, dass seitens der Mainboardherstller hier eine Garantie erteilt wird, sei die Anmerkung erlaubt, dass besagte Optionen im BIOS Werkseitig regelmäßig deaktiviert sind. Das ist auch nur nachvollziehbar. Selbst wenn Intels Fertigungen derzeit tatsächlich eine qualitativ hochwertige Ausbeute an 865er Chipsätzen erlaubt, so darf keinesfalls angenommen werden, dass vielleicht in einigen Wochen / Monaten dies auch weiterhin der Fall ist. Und sollte evtl. eine gesamte Serie an i865-Chipsätzen nun möglicherweise nicht mit aktiviertem PAT zurecht kommen, so wird dann sicherlich kein Mainboardhersteller bereit sein, dem betroffenen Endkunden diese Platine auszutauschen. PAT auf Springdale bleibt letztlich eine Option, jedoch ohne Funktionsgarantie.
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Dienstag, den 17. Juni 2003
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Neuer Artikel online: Lüftersteuerung Roundup
Der Silent-Boom greift nun nicht erst seit gestern um sich und nur noch wenige tun sich mittlerweile tösende PC-Geräusche auf die Dauer an. Eine Möglichkeit, den PC laufruhiger zu bekommen, haben wir in unserem Silent Gehäuse Roundup schon dargelegt. Eine andere Möglichkeit wäre es, auf leise CPU-Kühler zu setzen, welche wir ebenfalls schon vorgestellt haben. Nun gibt es aber noch eine ganze Menge anderer Lüfter im Gehäuse - und um diese leiser zu bekommen, gibt es so genannte Lüftersteuerungen. Gleich 8 Stück von diesen haben wir uns in unserem jüngstem Artikel angenommen.
[rg]
Rückrufaktion bei Creative für Cambridge SoundWorks MegaWorks 510D
Der Multimedia-Hersteller Creative gab in einer Pressemitteilung eine Rückrufaktion bekannt, die aufgrund eines fehlerhaften Bauteils in einigen Cambridge SoundWorks MegaWorks 510D Subwoofern, welcher zu Betriebsstörungen und verminderter Klangqualität führen kann. Betroffen seien laut Creative die Geräte der Seriennummer B000001 bis B002000 und B002801 bis B004200.
So kündigt Creative im Reklamationsfall den Austausch des defekten Systems durch das Nachfolgemodell Cambridge SoundWorks MegaWorks THX 5.1 550 an, das sich unter anderem durch mehr Funktionen und die THX-Zertifizierung als Nachweis höchster Klangqualität auszeichnet. Weiterhin beschenkt das Unternehmen Betroffene als Entschädigung mit dem Creative MuVo128 MP3-Player. Alternativ könne gegen Vorlage des Kaufbeleges auch eine Gutschrift über den Kaufbetrag des MegaWorks 510D ausgestellt werden.
Weitere Informationen zur Rückrufaktion stellt Creative auf der Homepage zur Verfügung. Des Weiteren ist für Käufer aus Deutschland eine kostenlose Server-Nummer 0800-1013796 (werktags 10:30 bis 19.00 Uhr) geschaltet. Der Austausch des Gerätes erfolgt kostenlos per Kurier.
[rl]
HighPoint präsentiert externe Serial-ATA Lösungen
Mit dem RocktRaid 1542 und dem RocketMate 1100 stellt HighPoint nun einen Raid-Controller und ein externes Laufwerksgehäuse für den Serial-ATA Anschluss vor.
Der Vier-Kanal Raid-Controller auf Basis des HPT374 Chipsatzes unterstützt Raid 0, 1 und 1+0. Per Update ist es auch Möglich, Raid 5 Funktionalität zu erreichen. Von den vier Anschlüssen befinden sich zwei intern auf der Karte und zwei an der PCI-Slotblende, die es erlauben, externe Geräte über den so genannten e.SATA-Anschluss anzuschließen. Dieser zeichnet sich gegenüber SCSI durch seine maximale Transferrate von 150 MB/s pro Kanal und den deutlichen Preisvorteil im Zusammenspiel mit hohen Speicherkapazitäten aus. Der Raid-Controller wird sowohl von allen Microsoft-Betriebssystemen ab Windows 9x unterstützt als auch von Linux und FreeBSD und kommt gemeinsam mit einer Management-Software und zwei Serial-ATA Kabeln.

Das RocketMate 1100 ist ein externes SATA-Gehäuse, welches es ermöglicht IDE-Geräte über den e.SATA Anschluss an Serial-ATA Controllern zu verwenden. Es ist laut HighPoint optimal für externe Speichersysteme, mobilen Datentransport oder zur Datensicherung.
Beide Geräte sind im Handel zu empfohlenen Preisen von 89 EUR für den RocketMate 1100 beziehungsweise 139 EUR für den RocketRaid 1542 erhältlich.
[rl]
Neue Athlon XP-M Prozessoren von AMD
AMD hat am heutigen Tag 3 neue Notebook Prozessoren vorgestellt, welche allesamt auf dem Barton Kern mit 512KB L2-Cache basieren. Als High-End Modell steht nun ein Desktop Replacement (DTR) Athlon XP-M 2800+ zur Verfügung. Für genügsamere mobile Computersysteme hat AMD auch noch einen Low Voltage Athlon XP-M 2000+ und 1900+ nachgeschoben.
Fujitsu wird den Low Voltage Athlon XP-M 1900+ als erster Hersteller im LifeBook S2000 verbauen. Der DTR Athlon XP-M 2800+ soll von Time Computers aus Großbritannien in der Time Traveller ‘AR’ Serie Verwendung finden. Die neuen Prozessoren soll in 1000er Mengen für 230 US-Dollar (Athlon XP-M 2800+), 134 US-Dollar (Athlon XP-M 2000+) und 123 US-Dollar (Athlon XP-M 1900+) verkauft werden. Die Verfügbarkeit soll nach AMD Angaben ab sofort weltweit sichergestellt sein.
[mg]
Montag, den 16. Juni 2003
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MSI und LSI Logic bieten Hardware-Bundle für Server-Einsatz an
Die beiden Unternehmen MSI und LSI Logic haben sich für den professionellen Markt ein Special einfallen lassen, in dessen Rahmen man zu einem recht günstigen Preis ein Hardware-Paket anbietet, das sowohl aus Mainboard, Raid-Controller und Grafikkarte besteht.
Dabei kommt das MSI E7505 Master-LS2 Motherboard zum Einsatz, welches neben der Unterstützung für zwei Intel Xeon Prozessoren einen maximalen Speicherausbau auf bis zu acht Gigabyte erlaubt. Das Server-Mainboard, das vor allem für den professionellen Einsatz gedacht ist, basiert auf Intels E7505 Chipsatz mit FSB533 Support und stellt sowohl vier PCI-X Steckplätze, einen normalen PCI-Steckplatz sowie einen integrierten Ultra 320 SCSI-Controller und Gigabit-Ethernet zur Verfügung. Dazu kommen von LSI Logic eine Raid-Erweiterung für den SCSI-Controller, welche die Raid-Level 0, 1, 10, 5 und 50 unterstützt und eine MiniPCI-Grafikkarte MS-9513. Zum Aufrüsten auf eine potentere Grafiklösung für den Workstation-Einsatz bietet MSI einen freien AGP 8X Steckplatz.
Das Bundle ist zu einem empfohlen Preis von 639 Euro im Handel erhältlich und bietet laut MSI eine Ersparnis von 270 Euro gegenüber den Einzelkomponenten.
[rl]
Neue Pentium 4 Chipsätze von ATi und Intel
Wenn man den DigiTimes Glauben schenken kann, werden ATi und Intel in Kürze neue Chipsätze für Intel Pentium 4 Prozessorsysteme vorstellen. Diese sollen sich vor allem durch einen günstigen Preis auszeichnen und werden damit den Preiskampf mit den weiteren Chipsatzherstellern SiS und VIA verschärfen.
Gegen Ende diesen Monats soll der ATi Chipsatz RS300 vorgestellt werden. Dieser ist mit FSB800 und Dual-Channel DDR400 Speicherinterface auf aktuellem technischem Stand und verfügt dazu noch über eine integrierte Radeon 9000 Grafikeinheit. Dabei soll der Preis des Chipsatzes mit den Preisen anderer Konkurrenzchipsätze verglichen werden können.
Auch von Intel werden wir einen neuen Chipsatz im unteren Preissegment zu sehen bekommen, welcher nach den neusten Informationen i865PL genannt werden soll. Hierbei handelt es sich um einen Single-Channel Chipsatz mit FSB800 Support, über welchen wir hier schon berichteten. Als Launchdatum wird der August angegeben, obgleich dies noch nicht ganz sicher ist.
Im unteren Preissegment werden sich dann in Bälde der SiS648FX, Intel i865PL und VIA PT800 Chipsatz bekriegen, wogegen der ATi RS300 Chipsatz es dem i865G mit integrierter Grafikeinheit schwer machen will.
[mg]
Athlon XP 3000+ mit FSB400 in Japan aufgetaucht
Einige Wochen, nachdem der erste Prozessor mit dem schnelleren FSB400 den Handel erreicht hat, legt AMD nun mit dem Athlon XP 3000+ nach, den es nun neben der FSB333 Variante ebenfalls mit Unterstützung für den schnelleren Frontsidebus geben wird und auf 2100 MHz getaktet ist. Damit läuft die CPU mit 67 MHz weniger als die gleichnamige FSB333 Version. Erste Produkte sind laut Informationen von Akiba PC Watch bereits im Reich der aufgehenden Sonne verfügbar und kosten dort umgerechnet etwa zwischen 400 und 450 Euro.
Demzufolge ist der Käufer der neuen CPUs aus dem Hause AMD in Zukunft noch mehr gefragt, denn nun heißt es bei immer mehr Prozessoren darauf zu achten, mit welchem Frontsidebus die CPU arbeitet, da nicht alle bisher für die neuen Prozessoren gefertigten Motherboards FSB400 problemlos unterstützen. Wer genaueres erfahren will, findet Informationen zu den Spezifikationen und unterstützen Betriebsmodi entweder im Handbuch oder auf den Seiten des Herstellers. Auch möchten wir nochmals darauf hinweisen, dass nicht alle Motherboards durch ein einfaches Bios-Update FSB400-tauglich gemacht werden können. Details hierzu auch auf den Seiten der jeweiligen Hersteller.
[rl]
GeForce FX 5900 Grafikkarten von Creative und Terratec angekündigt
Die beiden Hersteller Terratec und Creative kündigten ihre neuen Grafikkarten basierend auf dem neuesten GeForce FX 5900 Ultra Grafikchip von nVIDIA an.
Creative stellt sowohl die 3D Blaster FX 5900 Ultra vor, welche mit 256 MB DDR-SDRAM ausgestattet ist und mit 450/ 425 MHz (GPU/ Speicher) betrieben wird. Sie bietet nebst VGA-Ausgang einen DVI und einen TV Ausgang und ist ab Ende Juni für einen empfohlenen Verkaufspreis von 549 EUR im Handel erhältlich. Des Weiteren überarbeitete man die 3D Blaster FX 5600 Ultra, die bereits Anfang Mai angekündigt wurde, und stattet die Karte nun mit dem schnelleren GeForce FX 5600 Ultra Grafikchip aus, der 50 MHz schneller auf 400 MHz getaktet ist. Außerdem verfügt die Karte nun über 256bit Speicherbandbreite und ebenfalls um 50 MHz beschleunigten Grafikspeicher mit einer Frequenz von 400 MHz DDR. Dennoch wird der angekündigte Preis von 249 EUR gehalten werden. Verfügbar ist das Produkt voraussichtlich ab Anfang Juli.
Die Terratec Mystify 5900 Ultra wird ebenfalls mit einem GPU-Takt von 450 MHz und einem Speichertakt von 425 MHz DDR auf den Markt kommen und über 256 MB DDR-SDRAM verfügen. Zusätzlich bietet sie einen DVI-Anschluss, einen Videon Ein- und Ausgang und kommt mit einem Spiele-Paket bestehend aus Splinter Cell, Warcraft III und Gun Metal daher. Die Karte soll zu einem empfohlen Verkaufspreis von 699 EUR im Handel erhältlich sein, wobei sich der Preis nach unseren Erfahrungen auf dem Markt um etwa 20 bis 30 Prozent niedriger einpendeln dürfte.
Weiterhin berichtet die japanische Seite Akiba PC Watch bereits von ersten Grafikkarten verschiedener Hersteller sowohl auf Basis des GeForce FX 5900 non-Ultra sowie Ultra Chips, die bereits im fernöstlichen Handel verfügbar sein sollen. So kosten die Modelle umgerechnet zwischen 400 und 550 Euro.
[rl]
Samstag, den 14. Juni 2003
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Ausblick auf das 2. Halbjahr 2003
Die erste Hälfte des Jahres ist nun schon beinahe abgelaufen und hat uns einige interessante Neuigkeiten wie Intels Centrino, den AMD Opteron Processor oder die neuen Desktop-Chipsätze i865 und i875 und die zugehörigen neuen Varianten des Intel Pentium 4 Processors gebracht. Da das zweite Halbjahr nahtlos mit weiteren spektakulären Neuerscheinungen daran anknüpft, wollen wir einmal die wichtigsten Gerüchte zusammenfassen, womit die Hard- und Softwarebranche um die Gunst der Käufer buhlen wird.
Nachdem noch in diesem Monat mit der 3,2GHz-Geschwindigkeitsstufe des Pentium 4 und der Singleprozessorvariante des AMD Opteron zu rechnen ist, wird das zweite Halbjahr mit den neuen VIA-Chipsätzen für den Pentium 4 beginnen. Auf der Softwareseite haben wir ein neues Servicepack für Windows2000 und einen neuen Linux-Kernel in der Version 2.6 mit verbessertem Speichermanagement, besserem Verhalten bei hoher I/O-Last und endgültiger Implementierung von ACPI Suspend to RAM/Suspend to Disk zu erwarten.
Ende des 3. Quartals erwartet uns dann als Highlight eine neue Generation von Desktop-Prozessoren: Der AMD Athlon 64 Processor mit integriertem DDR333 (evtl. DDR400) Controller und 64bit adressierbarem Speicher bei voller 32bit-Abwärtskompatiblität. Diesen Prozessor wird es mit zwei unterschiedlichen Cache-Größen sowie in einer mobilen Variante geben. Die Strukturgrößen liegen bei 130nm. Parallel zum Prozessor wird es auch eine Reihe passender Chipsätze geben. Die wichtigsten werden hierbei der VIA K8T400 und der nVidia nForce3 sein.
Im Grafikkartensektor sehen wir ATi mit dem R360, einer beschleunigten Variante der Radeon 9800, und nVidia mit dem NV36, der Mainstreamvariante des aktuellen NV35. Interessant dürfte auch das Erscheinen des Microsoft Office System 2003 sein, dem Nachfolger für Office XP mit zwei neuen Applikationen sowie Unterstützung für Tablet PC und tiefergreifenden Web-based Services.
Ende Oktober ist dann wieder Intel an der Reihe, einen neuen Akzent zu setzen und wird mit Prescott den Nachfolger des aktuellen Pentium 4 Cores auf den Markt bringen. Dieser Prozessor wird, in modernstem 90nm-Prozess auf Strained Silicon produziert, bei seiner Einführung eine neue Frequenzmarke mit 3,4GHz setzen. Dazu spendiert Intel eine Verdoppelung des L2-Caches auf 1MB, sowie des L1 Data Caches auf 16kB. Auch der Instruction Cache wächst auf 16k µOps. 13 neue Instruktionen und Verbesserungen im Hyper-Threading werden ihr Übriges tun, um eine ordentliche Performance zu erreichen. Etwas später im Jahr werden wir dann auch die 90nm-Version des Pentium M, bisher bekannt unter dem Codenamen Dothan, und die zugehörigen Chipsätze sehen.
Eventuell bekommt man gegen Ende des Jahres auch noch die ersten DDR2-Module sowie nVidias neuen Grafikprozessor NV40 zu Gesicht. Ziemlich sicher gibt es aber ein neues Service Pack für Windows XP. Wir können uns also auf eine interessante zweite Jahreshälfte freuen, aber auch wenn das Jahr dann vorrüber ist, 2004 wird nicht sicher nicht langweiliger werden;).
[pg]
Preisgünstige Radeon 9800 Pro von Crucial
Der für seine Speichermodule bekannte Hersteller Crucial steigt mit dem Angebot einer Radeon 9800 Pro mit ins High-End Grafikkartenbuisness ein. Dabei steht vor allem der sehr günstige Preis im Vordergrund. Für die Karte werden in Großbritannien umgerechnet nur etwa 399 Euro verlangt, was verglichen mit anderen Herstellern ein sehr fairer Preis ist. Die Karte von Crucial genießt dabei aber noch den Vorzug eines um 20 MHz erhöhten Kerntaktes, welcher sich damit auf 400 MHz beläuft.

Die Karte verfügt über 128MB Grafikspeicher (2,86 ns) und wird mit einem DVI - Analog Adapter ausgeliefert. Ebenfalls im Lieferumfang enthalten ist ein S-Video - Composite Adapter. Zudem garantiert Crucial eine Lebenslange Garantie auf die Karte. Der Versand nach Deutschland kostet nur 8€, so dass sich die Gesamt