Hard Tecs 4U Logo   be Quiet



   News   
   Reviews   
   Treiber & Tools   
   Links   
   Forum   
   Impressum   



Donnerstag, den 30. Juni 2005

Die schwache Nachfrage von Intel Dual-Core-Plattformen hält auch die Preise für DDR2 RAM hoch

Die Verkaufszahlen des Intel Pentium D blieben im zweiten Quartal hinter den ursprünglichen Erwartungen von Intel zurück. Der Hersteller erwartete ursprünglich einen Anteil der Dual-Core-Prozessoren von 5% für den Gesamtverkauf der Sockel 775 Prozessoren für das zweite Jahresquartal. Für das dritte und vierte Quartal wollte Intel den Anteil auf 10% bzw. 15% steigern. Der Vize Präsident und General Manager der Intel Mobile Plattform Group ist trotzdem zuversichtlich das der Absatz auf 100.000 Stück im dritten Quartal gesteigert werden kann, und Intel bis zum Ende des Jahres eine Million Pentium D verkaufen kann.

Ursächlich für die nicht ganz erfüllten Erwartungen dürfte sicherlich der Umstand sein, dass zum Support der Pentium D Modelle auch die neueren Plattformen wie i945, i955X oder aber NVIDIAs nForce4 Intel Edition notwendig sind. Die Kombination aus beiden Komponenten stellt einen nicht zu verachtenden Mehrpreis dar.

Die schwache Nachfrage für Dual Prozessoren belastet aber nicht nur Intel sondern wirkt sich auch negativ auf die taiwanesischen DDR RAM Hersteller aus. Diese hatten gehofft im Sog des reißenden Pentium D Absatzes den Verkauf der DDR2 Chips anzukurbeln. DDR2 667 Module versprechen im Gegensatz zu den DDR2 533 Modellen einen deutlicheren Performanceschub und sollen damit auch mehr Kunden zum Kauf animieren.

Obwohl diverse Chiphersteller DDR2 667 Lösungen im Programm haben unterstützen derzeit nur die oben genannten Chipsätze momentan diese Spezifikationen offiziell. Damit steht und fällt im Moment (wie so oft) alles mit der Akzeptanz der neuen Intel Produkte. Die Chiphersteller wollen aber mit einer guten Verfügbarkeit der DDR2 667 Modulen im dritten Quartal, in Verbindung mit der zu erwartenden Absatzsteigerung von Pentium D Prozessoren, die preisliche Lücke zwischen DDR und DDR2 verringern und damit in Verbindung mit der besseren Performance mehr Käufer ansprechen.
Editor: Markus
[pg]

M-Systems präsentiert Flashspeicher mit Serial ATA Interface

M-Systems stellt einen Harddiskersatz vor, welcher auf Flashspeichern aufgebaut ist und über Serial ATA wie eine normale Harddisk angesprochen werden kann. Die 2,5 Zoll FFD (Fast Flash Disk) gleicht vom Aufbau her einer Standart Notebook Harddisk im 2,5 Zoll Bauformat und verfügt über einen SATA Strom- und Datenanschluss. Als Leserate werden 44 MB pro Sekunde angegeben und die Schreibrate beträgt 40 MB pro Sekunde, wobei hinzu kommt, dass die Transferrate über die ganze Speicherkapazität gleich schnell ist. Die bis jetzt maximal mögliche Speicherkapazität der FFD liegt bei 128 Gigabyte.

Wer jetzt denken sollte, das muss ich haben, sollte zuerst den Haken hinter dem neuen Produkt sehen: Derartige Speicherkapazitäten als Flashspeicher sind sehr teuer, eine SD-Karte mit einem Gigabyte Speicherkapazität kostet zum Beispiel bei Geizhals rund 65 Euro, erreicht aber bei weitem nicht die Transferraten wie die FFD von M-System. Diese FDD wird mit Sicherheit sehr teuer sein, was man auch daran erkennt, dass der Hersteller die Preise auch nur auf konkrete Kundenanfragen herausgibt. Zudem besitzen Flashspeicher noch einen gewaltigen Nachteil: Die Schreibzyklen sind bei Flashspeicher beschränkt, das heisst Flashspeicher verträgt nur eine gewissen Anzahl an Speichervorgängen, welche M-Systems mit über 5 Mio. Schreibvorgänge und unlimitierte Lesevorgänge angibt.


Ein grosser Vorteil ist die Bandbreite der möglichen Betriebstemperaturen, so lässt sich die FDD von -40 Grad bis +85 Grad Celsius betreiben. Weiter ist die FDD mit 16,3G extrem Schockresistent, gemessen nach der militärischen Norm MIL-STD-810F. Zudem kommen noch die diversen Sicherheitsnormen amerikanischer Behörden, wie z.B. der NASA, der NSA und dem Verteidigungsministerium, welche erfüllt werden.

Alles in allem eher ein Speicher, welcher derzeit kaum Einzug in den PC eines noch so enthusiastischen Besitzers findet, wohl aber in der Raumfahrt und bei dem Militär seine Abnehmer finden wird. Wie so oft aber wurden Technologien zuerst für diese Bereiche entwickelt und später sind die Ideen und Produkte etwas abgeändert auf dem Massenmarkt erschienen, was hier kaum anders sein dürfte.
[as]

"Geh aufs Ganze" ist das Motto von AMD und verklagt Intel auch in Japan

Derzeit überschlagen sich die Meldungen um die Anklage seitens AMD gegen Intel vor dem US-Bezirksgericht in Delaware. Kurz nachdem die Stellungnahme des Intel CEO Paul Otellini bekannt wurde, wird ein neuer Streich des Widersachers AMD bekannt. Der David verklagt nun den Goliath des Halbleitermarktes auch in Japan, einem der wichtigsten, wenn nicht sogar dem wichtigsten Computermark im Welthandel.

Durch das Handeln von Intel seien AMD im japanischen Markt 50 Millionen Schaden zugefügt worden. Die Schadenersatzansprüche kommen aus dem Urteil der Kartellrechtsbehörde Japans heraus, denn Intel wurde für sein Geschäftsgebaren mit fünf Herstellern, welche Rabatte angeboten bekamen, dafür aber weitestgehed auf die Konkurrenzprodukte verzichten mussten, gerügt. Intel nahm darauf die umstrittenen Klauseln aus ihren Verträgen, war sich aber auch dann keiner Schuld bewusst und glaubte, dass die angewandten Geschäftspraktiken fair und zulässig waren.

Nach Ansicht von AMD nutzt der verklagte Konkurrent mit seinem Handeln sein Quasimonopol aus, was nicht zulässig sei. Was genau zulässig ist und was nicht, das müssen nun die Richter entscheiden. AMD hat eigens eine Internetseite zum Thema "Klage gegen Intel" unter dem Motto "Breakfree" eingerichtet.

Eines ist klar, dieses Thema polarisiert, denn Intel vs. AMD ist und bleibt eines der klassischsten Streitthemen, welches in Internetforen die Runde macht. Kein Forum - in welchem über Computerthemen diskutiert wird - hat noch keinen entsprechenden Thread zur benannten Thematik. Interessanterweise gibt es viele Diskussionsteilnehmer, welche die Verträge seitens Intel mit den PC-Herstellern bestens zu kennen scheinen. Wiederum andere nehmen einfach ihren "Liebling" in Schutz und verteidigen diesen vehement. Diese Klage wird uns also noch länger beschäftigen und Öl ins Feuer der Intel vs. AMD Threads gießen. Wer gerne mitdiskutieren will, darf dies gerne in unserem Forum tun.
[as]

ATIs Verzögerungen beim R520 Chip begünstigen NVIDIAs Absätze

Erst vor wenigen Tagen bestätigte ATI, dass es Verzögerungen bei seinem neuen High-End-Chip, dem R520 geben wird. Über die Dauer der Verzögerungen und die näheren Umstände gab man keine Auskünfte. Herstellernahe Kreise berichten nun allerdings von Fertigungsproblemen, weshalb diverse Computerhersteller, darunter auch Dell und Hewlett-Packard für ihre High-End Computer auf NVIDIAs GeForce 7800 zurückgreifen wollen.

Wie Hersteller angeblich berichten, soll der in 90nm gefertigte R520 derzeit mit Leckstromproblemen zu kämpfen haben, weshalb ATI zur Zeit das Design des Chips umarbeiten müsse. Bei solchen Informationen liegt auf der Hand, dass sich derartige Probleme nicht in wenigen Wochen lösen lassen und schlußendlich greifen große Computerhersteller in ihren Planungen dann zu verfügbaren Produkten des Mitbewerbers.

Dies soll sich letztlich auf einen höheren Absatz bei NVIDIA im High-End-Segment auswirken, was insbesondere die Äbsätze im vierten Quartal begünstigen wird.
[pg]

Intel CEO Paul Otellini zu AMDs Anklage

Drei Tage nach Einreichen der Klage vor dem US-Bezirksgericht in Delaware durch Advanced Micro Devices Inc. und zwei Tage nach der offiziellen Bekanntgabe gibt Intels CEO Paul Otellini eine erste Stellungnahme zu den Vorwürfen und der eingereichten Klage in Form der heute zugestellten Pressemitteilung:

Pressemitteilung

Intel CEO Paul Otellini zu AMDs Anklage

Santa Clara/Feldkirchen, den 30. Juni 2005 - Der Präsident und CEO der Intel Corporation Paul Otellini sprach die Kartellklage an, die Advanced Micro Devices Inc. diese Woche gegen Intel erhoben hat. Die Klage von AMD führt eine Reihe von Beschwerden gegen die Geschäftspraktiken von Intel und seiner Kunden an.

"Intel hat immer schon die Gesetze der Länder respektiert, in denen wir tätig sind," sagte Otellini. "Wir konkurrieren fair aber hart, um Endkunden die meisten Vorteile zu bringen. Das wird sich nicht ändern."

"In der Vergangenheit war Intel an anderen Kartellrechtsklagen beteiligt und musste ähnliche Situationen bewältigen. Jeder einzelne Fall wurde zu unserer Zufriedenheit gelöst. Wir widersprechen eindeutig den Vorwürfen von AMD und sind überzeugt, dass diese jüngste Klage günstig für uns ausgehen wird - genauso wie die anderen."

[pg]

Rollup von Microsoft für Windows 2000 SP4

Statt eines neuen Service Pack für Windows 2000 hat Microsoft nun ein Aktualisierungsrollup 1 für dieses Betriebssystem zur Verfügung gestellt, welches alle Patches und Fixes seit Veröffentlichung des Service Pack 4 beinhaltet. Somit ist die Voraussetzung zur Installation des Rollups natürlich, dass eine Windows 2000 Version mit installiertem Service Pack 4 angetroffen wird.

Der Download des Paketes umfasst runde 32 MB und ist hier möglich. Informationen, welche Updates im Aktualisierungsrollup 1 enthalten sind, gibt Microsoft unter diesem Link.
[pg]

Mittwoch, den 29. Juni 2005

Taiwans PC-Hersteller stehen AMDs Klage gegen Intel pessimistisch gegenüber

Wie wir erst gestern berichtet haben, hat AMD Klage gegen Intel wegen wettbewerbswidrigem Verhalten vor einem amerikanischen Bezirksgericht eingereicht. Die DigiTimes konnten inzwischen aus den Kreisen der PC-Hersteller einige Meinungen zur Thematik einfangen. Derseits sieht man AMDs Vorgehen offenbar eher pessimistisch.

In besagtem Artikel haben sich PC-Hersteller dahingehend geäußert, dass es besser für AMD gewesen wäre, den Ausbau ihrer Marktanteile durch differenzierte Produktlinien und Verbesserungen bei der Produktverfügbarkeit anzustreben, statt zuviel Anstrengung in einen Rechtsstreit gegen den Chipgiganten zu investieren.

Auch wenn man in diesen Kreisen teils ebenfalls der (inoffiziellen) Ansicht sei, dass Intel eine Monopolstellung innehabe, so bezweifelt man dennoch, dass diese Aktion AMDs Präsenz im Geschäft verbessern kann, und selbst wenn der Fall eintreten würde, dass AMD den Rechtsstreit gewinnt, so müsste man sich dennoch im Markt der Herausforderung des kapitalkräftigen Unternehmens Intel und seinen Produktsparten stellen.
[pg]

Memtest86+ in Version 1.60 erschienen

Ab sofort steht vom beliebten Speichertestprogramm Memtest86+ die Version 1.60 zum Download bereit. Wie üblich bieten die Entwickler ein vorgefertigtes, bootfähiges Iso-File des Tools an, welches lediglich noch mit einem Brennprogramm auf eine CD gebrannt werden muss (oder auf Diskette kopiert werden kann). Danach wird der Rechner vom entsprechenden Laufwerk gebootet und die Memtest86+ Prüfroutinen starten. Zu den Änderungen / Fixes, geben die Entwickler folgendes bekannt:

# New Features

* Added Detection for Pentium D
* Added Detection for Athlon & Opteron Dual Core
* Added Detection for 90 nm Athlon 64 / Sempron
* Added Detection for 90 nm Opteron
* Added experimental detection for Intel E8500
* Added detection for VIA KT880

# Bug Fixes

* Correct Venice core detected as 0.13 µm
* Correct AMD751 not detected since 1.55
* Correct i855/DDR333 detection bug
* Correct E7xxx ECC polling (thanks to S. Wangnick)
* Removed E7520 ECC Support (not reliable)
* Added BadRAM patch
* Some minor bug fixes [pg]

Swiftech stellt den neuen Wasserkühlblock Storm vor

Wie Swiftech informiert, hat man unter dem Namen Storm einen Wasserkühlungsblock entwickelt, welchen man selbst als den vermutlich effizientesten, kommerziell entwickelten Kühlblock bezeichnet. Gefertigt wird Storm aus Delrin Polycarbonat und verfügt über eine Basisplatte aus C110 Kupfer. Weitere Informationen sind der nachfolgenden Pressmitteilung zu entnehmen.

Pressemitteilung

Signal Hill, CA/ USA, 29. Juni 2005 - Swiftech, ein namhafter Hersteller von High End Kühlungslösungen, stellt seinen neuesten Wasserkühlblock Storm vor, für den Swiftech sich die Herstellungsrechte gesichert hat. Der Storm ist eine besonders effiziente Lösung für Wasserkühlungen und ermöglicht mit der verchromten Befestigungsplatte, den Einsatz auf allen gängigen CPU-Sockeln.

Der Storm ist von Enthusiasten für Enthusiasten entwickelt worden. Dieses High-End Produkt ist der wahrscheinlich effizienteste kommerzielle Wasserkühlblock der bislang entwickelt wurde. Der Körper ist aus hochwertigen Delrin Polycarbonat gefertigt, mit einer Basisplatte aus C110 Kupfer. Die "Universal Mounting Plate" besitzt ein optisch ansprechendes Chrom Finish das im angenehmen Kontrast zum schwarzen Körper steht.

Der Storm wird mit dem nötigen Zubehör geliefert, passend für folgende Prozessor Sockel: Sockel 478 (Intel P4), Sockel 775 (P4 Prescott), Sockel 462 (AMD Athlon, Duron), Sockel 754, 939, 940 (AMD 64Bit Prozessoren). Zudem sind zwei Sets Schlauchanschlussstücke für 3/8" und 1/2" im Lieferumfang enthalten. Kurz gesagt: ein Wasserkühlblock für den universellen Einsatz.

Für den Einsatz des Storm sollte eine Hochdruck-Pumpe (z.B. Swiftech MCP350 oder besser MCP655) betrieben werden. Zudem ist eine äußerst reine Kühlflüssigkeit notwendig, um die besten Ergebnisse mit diesem Wasserkühlblock zu erzielen.

Preise und Verfügbarkeit werden in Kürze bekannt gegeben.

[pg]

Logitech Cordless Desktops LX500 und LX501 ab sofort Mac-kompatibel

Wie Logitech heute mitteilte, sind ab sofort die Cordless Desktop Modelle LX 500 und LX 501 auch für Macintosh-Systeme verfügbar. Die beiden flachen Multimedia Tastatur Modelle kommen mit der Cordless Click! Optical Mouse daher.

Mit der MediaLife-Software sind digitale Bilder, Videoclips und die Wiedergabeliste von Musiktiteln in einer einzigen Benutzeroberfläche vereint. Der Preis des Cordless Desktop 500 und 501 liegt bei jeweils 69,99 Euro.
[pg]

Alienware verlost einen original Star Wars PC

Alienware verlost auf seiner Webseite einen offiziell lizensierten Star Wars PC, dessen Wert laut dem Unternehmen 2800 Euro beträgt. Eckpunkte des Alienware Aurora PC im Star Wars Design sind z.B. ein AMD Athlon 64 3200+ Prozessor, 1 GB Arbeitsspeicher und eine Dual NVIDIA GeForce 6600 GT PCI-Express Grafikkarte.

Pressemitteilung

Möge das Glück mit Euch sein! Alienware verlost einen original Star Wars PC

München, 29. Juni 2005 - Star Wars ist angelaufen, die dunkle Seite ist an der Macht. Alienware bringt Licht ins Dunkle und verlost einen offiziell lizenzierten Star Wars PC im Wert von 2.800€. Der Gewinn-PC ist mit einem AMD Athlon 64 Prozessor und einer 80GB SATA Festplatte ausgestattet. Specials wie Star Wars Soundtrack, Hintergrundbilder und coole Desktop-Skins bringen noch mehr Star Wars Feeling auf den PC.

Wer nicht mitspielt, bleibt Verlierer
Unter http://www.alienware.de/contest_pages/contest_starwars.aspx einfach die Gewinnfrage "Welcher der Charaktere sich auf dem Dark-Side-Gehäuse befindet" beantworten. Zur Auswahl stehen Yoda, Emperor Palpatine und Darth Vader. Dann den Anweisungen folgen und sich für eines der zwei Star Wars-Gehäuse entscheiden.

Alienware einen Aurora PC in Star Wars-Design ins Rennen mit:
-Hochleistung 480-Watt PSU
-AMD Athlon 64 3200+ Prozessor mit HyperTransport-Technologie
-Alienware PCI Express–Mainboard
-1024MB Dual-Channel DDR PC-3200 at 400MHz Arbeitspeicher
-80GB 7200RPM Serial ATA Hard Drive 8MB Cache
-Dual NVIDIA GeForce 6600 GT PCI Express Grafikkarte, 128MB DDR3
-Schwarz 16X DVD±R/W–Laufwerk
-Microsoft Windows XP Home Edition
-AlienIce Video Kühlungssystem
-Star Wars Specials


[bf]

Hard Tecs 4U: leicht veränderte Startseite

Wie vielleicht aufgefallen ist, fand soeben eine Veränderung des Erscheinungsbildes unserer Startseite statt. Auf Grund des vielfachen Hinweis in den vergangenen Monaten, dass die Nachrichtenseite, bedingt durch viele Meldungen, sehr unübersichtlich geworden sei, haben wir uns nun dazu entschlossen, die Nachrichten dem derzeit üblichen Erscheinungsbild im World Wide Web anzupassen und bieten jeweils nur noch die Überschrift, mit ein paar einleitenden Worten. Dem Leser ist es dadurch möglich, die für ihn interessanten Meldungen, ohne langes Scrollen, zu erkennen und durch einen Klick auf "mehr" separat aufzurufen.

Für all diejenigen, welche sich nach dem alten Layout sehnen, gibt es zusätzlich natürlich weiterhin die Möglichkeit, in eben diesem zu lesen. Dazu muß nur der neu hinzugefügte Button "Altes Layout" in der Kopfleiste angewählt werden.
[pg]

Dell erweitert seine Dimension-Serie

Mit dem Dell Dimension 9100 erweitert Dell seine Dimension-Serie jetzt um ein zweites BTX-basierenden System. Der 9100 positioniert sich direkt hinter Dells Spitzenmodell für den Desktop, dem Dimension XPS, und bietet damit immer noch High-End-Komponenten, dies allerdings zu humaneren Preisen, als das bei der XPS-Serie der Fall ist. Der 9100 setzt auf Intels 945G-Chipsatz, und bietet so die Möglichkeit, Intels Dual-Core-CPUs einzusetzen, welche bisher der XPS-Serie vorbehalten waren. Sämtliche CPUs bieten Intels EM64T-Technologie, das XD-Bit, sowie einen FSB von 800Mhz (Quadpumped).

Als PCI-Express-Grafikkarte kann statt der Radeon X300SE der Minimalkonfiguration auch eine Geforce 6800 mit 256MB oder ATIs Spitzenmodell X850XT PE, ebenfalls mit 256MB Videoospeicher, eingesetzt werden. Als Arbeitsspeicher können 512MB bis 4GB DDR2-Speicher, wahlweise DDR400 oder DDR533, eingesetzt werden. Das Gehäuse wird wahlweise in silber oder weiß ausgeliefert.

Die Minimalkonfiguration mit Pentium 4 531 (3,0Ghz, 1MB L2-Cache), ATI Radeon X300SE, 2x512MB DDR2-400 und 160GB S-ATA-Festplatte schlägt mit 579 € zu Buche, die gleiche Konfiguration mit dem Pentium D 820 (Dual-Core, 2,8Ghz, 2 x 1MB L2-Cache) kostet 683€. Das Upgrade auf eine Geforce 6800 lässt sich Dell mit 150€, die Beschleunigung der 2x512MB Arbeitsspeicher auf DDR533 mit 46€ vergüten.

Ein weiteres Upgrade hat der ehemalige Dimension 5000 erhalten. Das jetzt mit Dimension 5100 bezeichnete Modell bietet Intels 945G Express Chipsatz und statt den vorher verbauten Pentium 4 5x0-Prozessoren kommen jetzt 5x1-Modelle mit EM64T-Erweiterung und XD-Bit zum Einstatz. Weiterhin erstrahlt der 5100 jetzt im gleichen Design wie der Dimension 9100. Bei diesem Modell muss der Anwender allerdings auf Intels Pentium 4 6xx-Serie mit verdoppeltem L2-Cache, die Dual-Core-CPUs der 8xx-Serie, ATIs Radeon 850XT PE, sowie eine DDR533-Speicheranbindung verzichten.
Editor: Lloyd
[pg]

Open-Source HTML-Editor Nvu fertig gestellt

Der von Linspire (vormals Lindows) aus dem Mozilla Composer entwickelte HTML-Editor Nvu hat heute die finale Version 1.0 erreicht. Unterstützt werden der HTML 4.01 und der neue XHTML 1.0 Standard, jeweils in den Ausführungen "strict" und "transitional". Durch WYSIWYG ("what you see is what you get") ist er auch für Einsteiger geeignet. Integriert ist weiterhin ein FTP-Dateimanagement, so dass die bearbeiteten Webseiten direkt auf den Webspace hoch geladen werden können. Nvu steht unter den Open Source Lizenzen MPL/LGPL/GPL und ist als Binärprogramm derzeit für Linux, Windows und Mac OS X verfügbar.

Download:
Nvu für Mac OS X 10.1.5+ (11,7 MByte)
Nvu für Windows (6,6 MByte)
Nvu für Linux (diverse Distributionen)
[ch]

Creative präsentiert MP3-Flash-Player Zen Nano Plus

Mit dem Zen Nano Plus stellt Creative sein neuestes Flaggschiff unter den Zen MP3-Playern vor. Dabei ist der Zen Nano Plus der erste Creative Flashspeicher basierende Player, welchen Creative ab Juli 2005 mit Kapazitäten von 256, 512 oder 1024 MB anbieten wird. Wie üblich wird es die Modelle auch in unterschiedlichen Farben geben und gleichzeitig verfügen die Geräte alle über ein integriertes Microfon (bis zu 64 Stunden Aufzeichnungen), einen Line-Eingang mit MP3-Encoding und einen FM-Tuner (bis zu 32 Stationen).

Die DRM-Fähigkeit ermöglicht die Kompatibilität zu diversen Online-Musikdiensten wie MSN Music, T-Online Musicload oder AOL Music. Der Zen Nano Plus wird mit einer einzigen Mikrobatterie (AAA) ausgestattet und bietet damit bis zu 18 Stunden Laufzeit. Inklusive Batterie beträgt das Gewicht des Players lediglich 34 Gramm.

Creative gibt für die neuen Zen Nano Plus Player folgende unverbindliche Preisempfehlungen:

  • 256 MB Modell 79,90 Euro
  • 512 MB Modell 109,90 Euro
  • 1 GB Modell 149,90 Euro
    [pg]

    Intel senkt die Preise der Celeron D Modelle

    Nach der Einführung des Celeron D 351 mit EM64T Unterstützung, scheint Intel eine Preissenkung von 5,4 – 13,5 Prozent zu planen. Die neuen Preise sollen ab 24. Juli gelten. Selbst der neuste Spross der Celeronreihe der D 351 soll eine Preissenkung von 7,8 Prozent erfahren. Genaueres ist der Tabelle zu entnehmen:

    Modell Sockel Taktgeschw. Aktueller Preis Preis ab 24. Juli Veränderung
    Celeron 351/350 LGA 775 3.2 GHz 127 117 -7.80%
    Celeron 46/345J/345 LGA 775 3.06 GHz 117 103 -11.90%
    Celeron 41/340J/340 LGA 775 2.93 GHz 103 89 -13.50%
    Celeron 36/335J/335 LGA 775 2.8 GHz 89 79 -11.20%
    Celeron 331/330J/330 LGA 775 2.66 GHz 79 73 -7.50%
    Celeron 26/325J/325 LGA 775 2.53 GHz 73 69 -5.40%
    Celeron 320 Sockel 478 2.4 GHz 69 ?

    Weiter wird vermutet, dass auch bei den Pentiummodellen im August eine Preissenkungsrunde geplant ist, genauere Zahlen dafür fehlen aber bis jetzt noch.

    [as]

    TwinHan: DVB-T Produkte bieten volle Unterstützung der Mac OS X Plattform

    TwinHan Technology Co. teilte heute mit, dass seine DVB-T Serie Apples Mac Betriebssystem voll unterstützen werde, wodurch sich diese DVB-T Produkte gerade für Mac-Benutzer anbieten. TwinHan unterstützt die beiden Produkte TwinhanDTV Mini Ter und Twinhan Alpha (Memory Stick, USB 2.0) ab sofort am Mac.

    Weitere Eckdaten der TwinHan DVB-T Serie sind TV & Radio in digitaler Qualität, HDTV, Real-Time-Video-Aufnahme (DVR), Time Shifting, Standbildaufnahme, ein elektronischer Programmführer und Videotext.
    [pg]

    ASUS erweitert sein A6-Notebook Serie um zwei weitere Modelle

    Mit den beiden A6VA Modellen bietet ASUS ab sofort zwei weitere Mainstream-Notebooks mit Intel Sonoma Plattform an. Als Prozessoren kommen Pentium M 740 bzw. M 750 Modelle mit FSB533 zum Einsatz, welche in Verbindung mit einer ATI Radeon Mobility X700 Grafikeinheit für gute 3D-Performance sorgen. Beide Modelle verfügen über einen 16:10 WXGA TFT Color Shine TFT Bildschirm, eine 1,3 Mega-Pixel Webcam und einen Double Layer DVD-Brenner.

    Das Gewicht nennt der Hersteller mit ca. 2,9 Kg und die Akkulaufzeit beträgt bis zu vier Stunden. Verfügbar sind die beiden neuen Modelle ab Juli 2005 zu Preisen von 1299 bzw. 1599 Euro. Die Garantiezeit beträgt zwei Jahre inklusive Pick-Up & Return Service und kann über das exklusive ASUS Garantie Erweiterungspaket optional auf drei Jahre verlängert werden.

    Die Eckdaten der beiden Modelle lauten:

    ASUS A6VA-Q025H:
    -Intel® Pentium® M 740
    -80 GB HDD 4200 rpm
    -512 MB DDR2 / Dual Channel DDR”2

    ASUS A6VA-Q026H:
    -Intel® Pentium® M 750
    -100 GB HDD 4200 rpm
    -1024 MB DDR2 (2x512 MB)/ Dual-Channel DDR2 DRAM Support

    Beide Modelle:
    -ATI™ Mobility Radeon X700 mit 128 MB VRAM
    -2 MB L2-Cache, 533 MHz FSB
    -8x DVD-Dual D/L
    -WLAN 802.11 b/g, Bluetooth
    -Display: 15,4 Zoll WXGA Display (1.280 x 800 Bildpunkte)
    -1.3 Mega Pixel Kamera
    -1 PCMCIA II, Parallel, VGA Out, , Audio in /Mic, 4 x USB 2.0, Firewire IEEE 1394, TV-Out, IrDA, 4-in-1 Card Reader
    -Windows XP Home (OEM), MS Works
    [pg]

    Akkutausch auch bei Maxdata

    Vor kurzem haben wir über das Austauschprogramm einer Notebookakkuserie bei Fujitsu-Siemens berichtet. Die in den Notebookserien Amilo A, Amilo M und Amilo Pro V2020 verbauten Akkus mit der Nummer G1L1 werden aufgrund möglicher Überhitzung und der durch Hitze entstehenden Brandgefahr kostenlos umgetauscht.

    Nun hat sich auch Maxdata entschieden seine Akkus, welche die gleiche Nummer G1L1 haben kostenlos umzutauschen. Der Hersteller rät gar, den Akku sofort auszubauen und bis zum Erhalt eines Ersatzmodells nur noch im Netzbetrieb zu arbeiten. Über die Hotline 00800/95236001 oder über ein Formular im Internet kann am Austauschprogramm teilgenommen werden. Gemäss Maxdata sind folgende Modelle unter Umständen - daher wenn die Akkubezeichnung übereinstimmen sollte – betroffen:

    MAXDATA ECO 4000 A
    MAXDATA ECO 4000 I
    MAXDATA ECO 4500 A
    MAXDATA ECO 4500 I
    MAXDATA ECO 4500 IW
    MAXDATA IMPERIO 4000 A
    MAXDATA IMPERIO 4500 A
    [as]

    Dienstag, den 28. Juni 2005

    AMD erhebt kartellrechtliche Klage gegen Intel vor US-Bezirksgericht

    Durch eine Pressemitteilung informierte heute AMD, dass man am gestrigen Montag beim US-Bundesgericht des Bezirks Delaware eine kartellrechtliche Klage gegen die Intel Corporation eingereicht hat. AMD wirft Intel wiederkehrende Missbräuche seiner Monopolstellung vor. Die Monopolstellung bei x86-Mikroprozessoren begründet der Hersteller damit, dass Intels Anteil in diesem kritischen Marktsegment bei etwa 80% der weltweiten Verkäufe, gerechnet nach Stückzahlen liege, bzw. bei 90%, gerechnet nach Verkaufserlösen.

    Insgesamt 48 Seiten umfasst die eingereichte Klageschrift von AMD, in welcher nicht weniger als 38 Unternehmen namentlich genannt werden, gegen welche Intel Druck ausgeübt haben soll. Compaq, Dell, Gateway, HP und NEC sind in dieser Liste ebenso vertreten, wie auch Discount-Märkte à la Mediamarkt, Best Buy und Circuit City, welche angeblich alle von Intel anhaltend unter Druck gesetzt worden sind, keine oder eben geringe Stückzahlen an Produkten mit AMD Prozessoren anzubieten.

    Auslöser des Ganzen dürften sicherlich die Reaktionen der japanischen Wettbewerbskommission (JFTC, Japan Fair Trade Commission) gewesen sein, welche in den vergangenen Monaten hinsichtlich unfairer Geschäftspraktiken von Intel ermittelt hatte. Deren Anweisungen hatte sich Intel letztlich gebeugt, obgleich der Hersteller immer wieder beteuerte fair und gesetzeskonform gehandelt zu haben.

    AMD beruft sich in seiner Pressemitteilung ausschlaggebend auf jene Ereignisse und macht auch auf die Europäische Kommission aufmerksam, welche "gegenwärtig ein Untersuchungsverfahren gegen Intel wegen ähnlicher möglicher Verstöße gegen das Kartellrecht durchführt und im Rahmen dieses Verfahrens mit den japanischen Behörden zusammenarbeitet". AMDs CEO Hector Ruiz wirft Intel vor, dass das rechtswidrige Verhalten Intels die Computerpreise in die Höhe treibe und die Unternehmen und Endverbraucher in deren Wahlmöglichkeiten einschränke:

    „Überall auf der Welt sollte den Kunden die Freiheit zustehen, die von ihnen gewünschten Produkte auszuwählen, und von innovativen Produkten zu profitieren. Diese Freiheit wird ihnen auf dem Mikroprozessormarkt geraubt“ ... „Egal ob durch höhere Preise aufgrund von Monopolstellungen oder durch eine beschränkte Zahl von Wahlmöglichkeiten auf dem Markt oder durch Beeinträchtigungen der Innovation – Menschen aus Osaka, Frankfurt oder Chicago zahlen jeden Tag den Preis in bar dafür, dass Intel sein Monopolstellung missbraucht.“

    AMDs Pressemitteilung beinhaltet derzeit lediglich Aufführungen von Einzelfeststellungen und nicht belegten Schlussfolgerungen, welche dem Unternehmen widerfahren sind. So ist es beispielsweise für das Unternehmen auffällig, dass man vollends von der Belieferung der deutschen Mediamärkte ausgeschlossen wurde, auf welche letztlich 35% der Verkäufe im Einzelhandel in Deutschland entfalle. Ebenso stellt AMD dar, dass der Anteil an Sonys Geschäften 2003 noch 23% betrug, 2003 knapp über 8% lag und bis dato auf 0% geschrumpft ist. Im letzteren Falle habe laut AMD Intel dem Unternehmen Sony Millionen für die Gewährung einer Ausschließlichkeit gezahlt.

    Aber auch namhafte Unternehmen wie Dell seien von Intel zum Abschluss von Exclusiv-Vereinbarungen "gezwungen" worden. Dafür seien laut AMD durch Intel "Sonderzahlungen, diskriminierende Preise und Marketingzuschüsse zugesagt worden, unter der Bedingung, AMD vom Markt auszuschließen".

    Aber all diese zu Papier gebrachten Vorwürfe wollen natürlich in einem letzlichen Rechtsstreit bewiesen werden. Hierzu bedient sich AMD Charles P. Diamond, Partner in der Anwaltskanzlei O’Melveny & Myers LLP, welcher auch AMDs externer Rechstberater ist. Dieser wiederum ist nach der Aufzählung diverser Beispiele der Ansicht: „Eine alles durchdringende globale Intrige, um Intel-Kunden zu zwingen, keine Geschäfte mit AMD zu machen“.

    Und so scheint nach dem heutigen Presseschachzug und dieser Aussage jetzt schon dargestellt, dass die "dunkle Seite" der Macht derzeit auf den Namen Intel hört, gleich ob die aufgezählten 38 Unternehmen denn in der Tat in einem etwaigen Rechtstreit auch entsprechende, bekräftigende Aussagen tätigen werden. Fest steht allerdings, dass dieses Thema die kommenden Monate, wenn nicht sogar Jahre dafür sorgen wird, dass vielfach neue Pressinformationen verfasst, Gerichte beschäftigt und einige Anwälte gut an dieser Thematik verdienen werden.

    Intel teilte uns im heutigen Gespräch mit, dass man derzeit leider keine Aussagen zu dem Thema geben könne. Weder seitens AMD, noch seitens des benannten Gerichts, sei man bislang mit diesen Dingen konfrontiert worden. Man würde demnach also abwarten müssen, bis entsprechende Vorwürfe herangetragen würden, um dann Stellung nehmen zu können.
    [pg]

    „Longhorn-ready“-Business PC von Wortmann

    Obwohl Microsofts neues Betriebssystem noch gut ein Jahr bis zur Fertigstellung brauchen dürfte, erweitert Wortmann jetzt seine speziell auf den Büro-Einsatz ausgelegte TERRA ORBIS Reihe um einen PC, auf dem die Lauffähigkeit des unter dem Codenamen „Longhorn“ entwickelten Betriebssystems laut Wortmann garantiert ist. Der TERRA ORBIS M 6100 iP4-640 XPP setzt auf Intels Pentium 4 640 mit 2MB L2-Cache und 64-bit-Fähigkeit. Für die Soundwiedergabe (Intel High Definition Audio (HDA)) sorgt das Mainboard mit verbautem 954G Express Chipsatz, der neben Intels integrierter Grafiklösung GMA 950, auch einen PCI-Express-x16-Steckplatz bietet. Ebenso i945-typisch ist die Möglichkeit, S-ATA-Festplattenverbände in den RAID-Modi 0,1,5 und 10, sowie via Intels Matrix RAID Technologie zu betreiben. Die unverbindliche Preisempfehlung liegt bei 1099€.

    Weitere Ausstattung:
    - Intel Pentium 4 640 (3,2 Ghz, 2MB L2-Cache, FSB800, EM64T, Enhanced Intel Speedstep Technlology (EIST), Execution Disable (XD)-Bit)
    - Intel 945G Express Chipsatz mit HD-Audio und integrierter Grafiklösung GMA 950
    - 2 x 512MB DDR2-RAM
    - 160 Gbyte S-ATA-Festplatte
    - DVD±RW-Brenner, Floppy-Laufwerk
    - Microsoft Windows XP Professional, Panda Antivirus, PowerDVD, Nero Express
    - optional erhältlich: Microsoft Office 2003 (Basic - 129€, Small Business - 179€, Professional - 229€)
    Editor: Lloyd
    [pg]

    iPod Produktrefresh

    Apple hat heute die neue iPod Produktpalette vorgestellt. Der bisherige "normale" iPod der 4. Generation mit 20 GByte Speicherplatz und schwarz-weiß Display wird eingestellt. Die bisherigen iPod photo mit Farbdisplay für Alben-Cover und Fotos werden zu den iPods der 5. Generation. Die 30 GByte Variante wird aber zugunsten eines günstigeren 20 GByte Modells eingestellt. Unverändert bestehen bleibt das 60 GByte Top-Modell.

    Der schwarze iPod U2 "Special Edition" bekommt nun gleichfalls ein Farbdisplay spendiert. Das Gewicht des iPod "Generation 5" beträgt je nach Ausführung 163 g (20 GByte) bzw. 181 g (60 GByte). Im Preis um 10 Euro gesenkt wurde der displaylose iPod shuffle mit 1 GByte Flash-Speicher, der jetzt für 139 Euro im Handel angeboten wird. Die 512 MByte Variante bleibt im Preis unangetastet. Auch für ältere iPod Generationen steht ein Firmware-Update bereit um das neu hinzugekommene Podcasting von iTunes 4.9 zu unterstützen.
    [ch]

    Dual-Core Intel® Itanium® Prozessor bricht Benchmark-Rekord

    Pressemitteilung

    Neue Generation Dual-Core Intel® Itanium® Prozessoren erzielen schnellstes Floating-Point Benchmarkergebnis bei Vierwegeservern

    Feldkirchen/Santa Clara, den 28. Juni 2005 - Die nächste Generation der Dual-Core Intel® Itanium® Prozessoren mit dem Codenamen "Montecito" übertrifft den bisherigen Benchmark-Rekord eines RISC basierten Vierwege-Systems um 60 Prozent.**

    Das Testsystem, ausgestattet mit vier Dual-Core Intel Itanium Prozessoren, erzielt bei dem Benchmark Linpack im Intel Labor eine Rechenleistung von mehr als 45 GFLOPs (Giga FLOPs). Ein Giga FLOP, eine Maßeinheit für wissenschaftliche Fließkomma Operationen, entspricht dabei einer Milliarde Fließkomma-Operationen pro Sekunde. Der bisherige Rekord lag bei 27,5 GFLOPs.***

    "Dieses Ergebnis gibt einen Einblick, wie die Montecito Plattform die Itanium Architektur verbessern wird," sagte Phil Brace, General Manager der Intel Server Platform Group. "Mit diesem Ergebnis nähern uns der Möglichkeit, TeraFlop Rechenleistung bereits mit 20 Servern in einem Cluster zu erreichen. Das erleichtert die Anschaffung und die Finanzierung von leistungsstarken Supercomputern."

    Montecito basierte Plattformen werden bis zu zweimal so viel Leistung, bis zu drei mal so viel Bandbreite und mehr als zweieinhalbmal so viel Cache haben, wie die derzeitige Generation der Itanium Prozessoren. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Leistungsaufnahme um 20 Prozent sinkt. Neue Techniken beim Powermanagement ermöglichen diese Reduktion. Außerdem wird Montecito die Intel® Hyper-Threading Technologie (HT) unterstützen und damit viermal so viele Threads bearbeiten wie sein Vorgänger.

    ** Quelle: Intel, 20. Juni 2005. System Konfiguration: Intel Server Platform SR870BN4 mit vier Montecito Itanium 2 Prozessoren.
    *** Quelle: IBM, 21. Juni 2005: Bestes LINPACK Ergebnis für RISC-Systeme aus http://www-1.ibm.com/servers/eserver/pseries/hardware/system_perf.pdf. Zusätzliche Informationen über Leistungstests finden Sie unter www.intel.com/performance. Leistungsmessungen hängen von der verwendeten Systemkonfiguration ab und können variieren, siehe: http://www.intel.com/performance/resources/benchmark_limitations.htm.

    [pg]

    Nachtrag zum Launch des Athlon 64 FX-57 Prozessors

    Wie uns AMD im heutigen Gespräch mitteilte, wird man nicht, wie in der Vergangenheit praktiziert, das bisherige FX-55 Modell aus dem Produktangebot nehmen und nur noch den FX-57 als neues Top-Modell anbieten. Vielmehr wird AMD derzeit weiterhin beide Modelle anbieten und dabei wird der Athlon 64 FX-55 mit den bisherigen 827 US-Dollar Großhandelspreis geführt werden.

    AMD sieht diesesmal durchaus Bedarf, beide Produkte im Angebot zu halten, nicht zuletzt auch deswegen, weil kein anderer Athlon 64 Prozessor derzeit den 2,6 GHz Taktbereich abdeckt. Diese Lücke zwischen Athlon 64 4000+ (2,4 GHz - 1 MB L2-Cache) und Athlon 64 FX-57 (2,8 GHz - 1 MB L2-Cache) wird also vorerst vom FX-55 geschlossen.
    [pg]

    Kein gemeinsamer DVD Nachfolger

    Die von rivalisierenden Konsortien entwickelten DVD Nachfolger Blu-ray Disc und HD-DVD sind leider inkompatibel. So machte anfangs April noch die Hoffnung die Runde, als sich Sony – Verfechter von der Blu-ray Disc – und Toshiba – HD-DVD Entwicklungsleader – für Gespräche betreffend gemeinsamen DVD-Nachfolger trafen. Leider jedoch haben alle Gespräche nichts gebracht und eine Einigung kam nicht zu Stande, zu verschieden sind die Technologien. Eine Vereinheitlichung der Formate hätte vom einen der beiden Kontrahenten grosse Zugeständnisse erfordert, was letztlich keiner der beiden wollte.

    Dass die Gespräche endgültig gescheitert sind, sieht man an den aktuellen Meldungen zu den Softwaren, welche in den Playern eingesetzt werden. So arbeitet Toshiba mit Microsoft zusammen und Sony mit Sun. Bei den HD-DVD Abspielgeräten soll eine abgeänderte Version des Windows CE zum Einsatz kommen, während die Blu-ray Disc Geräte mit einem Java-Interface ausgestattet werden.

    Die Zusammenarbeit zwischen Toshiba und Microsoft ist schon fast eine logische Folge des im Mai bekannten Lizenzabkommens, mit dem beide Partner sich gegenseitig ihr geistiges Eigentum zugänglich machen und die Technologien beider Seiten jeweils fördern. Das nun für die Blu-ray Disc um Sony auf eine andere Technologie gesetzt wird als bei HD-DVD scheint auch nur logisch, ist aber schlecht für den Konsumenten, denn somit werden Geräte, welche beide Systeme unterstützen eher schwierig zu realisieren.
    [as]

    iTunes 4.9 mit Podcasting erschienen

    Wie bereits vor einem Monat angekündigt, ist heute Version 4.9 der Musikplattform iTunes mit Podcasting veröffentlicht worden. Dabei handelt es sich um Sound-Dateien, die ähnlich wie RSS-Feeds abonniert werden können. Damit ist es z.B. möglich ein Radio-ähnliches Programm zu erstellen, ohne einen Streaming Server betreiben zu müssen. Im iTunes Music Store gibt es bereits die ersten (zumeist englischsprachigen) Angebote. Die Macintosh Version von iTunes 4.9 kann über die Systemaktualisierung bezogen werden, die deutschsprachige Ausgabe für Windows ist derzeit noch nicht auf den Downloadservern zu finden.

    Indirekt mit iTunes zu tun hat die Klage eines kleinen Unternehmens namens Contois Music Technology gegen Apple, da das Design der Benutzeroberfläche angeblich gegen ein Patent aus dem Jahre 1996 verstoßen soll. Nach Angaben von heise online handelt es sich bei dem Patent aber um eine Software, die ein elektronisches Klavier steuern soll. Zudem ist es etwas verwunderlich, dass erst jetzt Klage eingereicht worden ist. iTunes gibt es mit dem umstrittenen Design bereits seit Januar 2001.
    [ch]

    Montag, den 27. Juni 2005

    Alienware bietet neu auch die GeForce 7800GTX in seinen Systemen an

    Nach der Vorstellung des neuen Top Grafikprozessors von Nvidia und den darauf basierenden Grafikkarten diverser Hersteller war es nur eine Frage der Zeit, bis auch die Systemhersteller die neue High End Grafikkarte in ihren Topsystemen anbieten. Alienware, erkennbar durch die futuristischen PC-Gehäuse und Systemen, welche für Enthusiasten mit dem nötigen Kleingeld, das Maximum an erhältlicher Leistung bietet, nimmt die GeForce 7800GTX in das Portfolio auf. Beim Zusammenstellen eines Systems kann nun auch Nvidias neuste Grafikkarte ausgewählt werden, sogar, wenn es das Maximum sein soll als SLi Kombination.

    "Für unsere mehrfach ausgezeichneten Systeme bieten wir die GeForce 7800 GTX Grafikkarte an, damit unsere Kunden überall Spiele, Videos und andere visuelle Anwendung erleben können wie nie zuvor. Die GeForce 7800 GTX ist der neue Benchmark für hervorragende Grafikleistungen", kommentiert Stefan Konopatzki, Vice President Sales und Marketing.


    Mit 3099 Euro ist man dabei, wenn es ein Alienwaresystem mit GeForce 7800 GTX sein soll.
    [as]

    HP ist auf der Suche nach Lightscribelizenznehmern

    Das von Hewlett Packard entwickelte Direct Disc Labeling, welches unter dem Namen Lightscribe bekannt ist, scheint sich nicht so durchzusetzen, wie sich das der Erfinder ausgedacht hatte. So haben bisher erst LiteOn und BenQ – wir berichten in unserem Review zum BenQ DW1625 darüber - eine Lizenz für Lightscribe gekauft, die anderen Hersteller scheint die Technologie nicht zu interessieren oder ist ihnen schlicht zu teuer. So wird gemäss Bericht bei DigiTimes ein Brenner mit integriertem Lightscribe rund 10-20 Prozent teuerer als ein herkömmliches Modell, was im hart umkämpften Hardwaremarkt kein Pappenstiel ist. Sind die Käufer nicht bereit für das direkte Bedrucken der Rohlinge mehr Geld in ein neues Laufwerk zu investieren, bleiben die Hersteller auf ihren Geräten sitzen, es steckt also ein Finanzrisiko dahinter.

    Nun scheint sich HP in Taiwan auf die Suche nach Lizenznehmern zu begeben. Neben den diversen OEM Herstellern von optischen Laufwerken sucht HP auch die Rohlinghersteller auf, denn derzeit sieht es vor allem bei den Rohlingen schwarz betreffend Verfügbarkeit aus. DVD+R Rohlinge sind nach wie vor nicht erhältlich, CD-R sind vereinzelt in den Shops auffindbar, was nicht gerade optimal ist, um der Lightscribetechnologie einen Bekanntheitsschub zu verpassen. So könnte sich ein Käufer beim Rohlingkauf über die lightscribefähigen Rohlingen wundern, sich informieren und die Technik noch ganz passabel finden, sprich ein neues Gerät kaufen.

    Was sich HP vom "Klinkenputzen" bei den Herstellern erhofft, also welchen Umfang an Neulizenzierungen erwartet werden und was für "Zückerchen" der Technologiehalter an die Hersteller z.B. in Form des Lizenzpreises zugesteht ist derzeit nicht bekannt. Bis jetzt ist jedenfalls beim Beobachten des Brennermarktes sichtbar, dass die Lightscribetechnologie einen absoluten Nischenplatz einnimmt und mehrheitlich eine unbekannte Technologie ist. Dies selbstverständlich lediglich am Massenmarktklientel betrachtet und nicht bei den Profis ;)
    [as]

    VIA sieht die Erfolgsaussichten im asiatischen Markt positiv

    Im Hinblick auf eine erwartete Verknappung bei Intel Pentium M Prozessoren ist VIA recht zuversichtlich, dass man selbst mit dem neuen VIA C7-M Prozessor diese Kundennachfrage abdecken könnte. VIAs General Mangager China, Henry Tang, geht davon aus, dass Intel im zweiten Halbjahr die Nachfrage nach Pentium M Mobil-Prozessoren in einem Bereich zwischen 10 und 20% nicht decken kann. In Anbetracht der durchaus interessanten Eckdaten des neuen VIA C7-M, wie 90nm SOI Fertigung und sehr geringem Stromverbrauch, hätten bereits vier namhafte chinesische Notebook-Produzenten zugesagt, Geräte mit diesen Prozessoren anzubieten.

    Unklar ist derzeit allerdings, ob die Nachfrage nach diesen Produkten auch dafür sorgen wird, dass sich entsprechende Anbieter im europäischen Bereich einfinden, denn derzeit nimmt sich hier Intel nach wie vor das größte Stück des Kuchens und der weitere Bereich wird bislang durch AMD basierende Produkte abgedeckt.

    Weiterhin erwartet VIA Zuspruch bei ihrem kommenden P4M800 Chipsatz im OEM Bereich. Im zweiten Halbjahr soll dieser mit AGP8x und PCIe x16 Grafikkartensteckplätzen als günstige Einsteigerplattform mit Intel 64-bit Celeron Prozessoren für Absatz im Mainstream-Segment sorgen. Für den Raum China erwartet Tang 2,7 Millionen Chipsatzlieferungen für das Jahr 2005, dabei sollen allein 1,5 Millionen im OEM-Bereich abgesetzt werden.
    [pg]

    Archos präsentiert neuen MP3-Player Gmini XS 202

    Archos stellt mit dem Gmini XS 202 seinen neuen MP3 Player mit integrierter 20 GB Festplatte vor, wobei der Player im Bereich Optik und Features überarbeitet wurde. Das lediglich 120 Gramm schwere Gerät hat die Abmessungen 7,6 x 5,9 x 1,9 cm und wurde im Bereich der äußeren Erscheinung durch ein glänzendes Metallgehäuse modifiziert. Archos spricht von einer Akkulaufzeit von 12 Stunden beim Gmini XS 202.

    Zum Lieferumfang des USB 2.0 fähigen Gerätes gehören ein USB-Kabel, ein Akkuladegerät und Kopfhörer, eine Schutzhülle sowie eine Quickstart Bedienungsanleitung. Folgende weiteren Eckdaten nennt der Hersteller:

    - Datenkapazität: 20 GB
    - Schnittstellen: USB 2.0 Hochgeschwindigkeitsanschluss, kompatibel mit USB 1.1 (niedrigere Transferrate), PC & Mac
    - Musikwiedergabe: MP3 Stereo, Decodierung bei 30-320 kB/s CBR & VBR, WMA, WMA (PD DRM - Download) und WAV (PCM) - kompatibel mit ID3-Tag
    - Anzeige: 2" großer Graustufen-LCD. 128 x 128 Pixel. 9 Textzeilen, Intuitive Menüführung mit Symbolen
    - Audio-Anschlüsse: Analoger Stereoausgang Kopfhörer / Line-Out
    - Batterielaufzeit: 12 Stunden
    - Skalierbarkeit: Firmware-Updates online verfügbar (Download:www.archos.com)
    - Energieversorgung: Intern: Wiederaufladbare Li-/Ionen-Akkus. Extern: Ladegerät/Adapter (AC)
    - Abmessungen: ca. 7,6 x 5,9 x 1,9 cm
    - Gewicht: 120 g
    [pg]

    Neue Intel Celeron Prozessoren jetzt ebenfalls mit EM64T Unterstützung

    Ab sofort hat Intel Celeron Einsteiger CPUs ebenfalls mit der Intel Extended Memory 64 Technologie (Em64T) im Programm. Damit rundet der Hersteller sein Angebot an 64bit CPUs nun auch in Richtung Einsteigerklasse ab.

    Im Detail wurden heute der Celeron D 351 und der Celeron D 350 mit ins Produktangebot aufgenommen. Die beiden neuen Celeron Prozessoren takten mit 3,2 GHz und setzen auf den FSB533 mit 256 KB L2-Cache. Während die Variante Celeron D 351 für Sockel 775 ausgerichtet ist und über EM64T verfügt, ist der Celeron D 350 für Sockel 478 Platinen gedacht und unterstützt kein EM64T. Die Großhandelspreise bei Abnahme von 1000 Stück betragen beim Modell 351 127 US-Dollar und beim Modell 350 73 US-Dollar.

    Darüber hinaus teilte Intel mit, dass man nun auch die Celeron Modelle 346, 341, 336, 331 und 326 im LGA775 Gehäuse ausliefert, die ebenfalls über Execute Disable Bit und EM64T verfügen.
    [pg]

    Neue Anwender-Artikel im Forum erschienen

    Unter dem Motto User helfen User sind in unserem Anwender-Artikel-Forum in den vergangenen Wochen wieder einige interessante Artikel erschienen, welche wir nachfolgend auflisten.

    Diskussionen oder Rückfragen zu diesen Artikeln sind, wie üblich, gerne gesehen und im entsprechenden Diskussions-Bereich möglich.

  • CMOS Clear auf Knopfdruck
  • NVidia 6600GT flashen
  • Einrichten eines Routers mit Firewall unter Linux
  • Hyper-Threading und DualCore optimaler nutzen
  • Scriptprogrammierung unter Linux
  • Einrichten eines Apache Webservers mit allem Drum und Dran
  • Einrichten eines Samba File-Servers
  • TV-Out und Fehlerbehebung

    Viel Spaß beim Lesen.
    [pg]

    AMD stellt den Athlon 64 FX-57 offiziell vor

    Hatte man bei AMD in den vergangenen Wochen hauptsächlich über die neuen Dual-Core-Prozessoren oder Verfeinerungen in der 90nm Fertigung zu berichten, wartet der Hersteller heute mit einer Takterhöhung bei seinem Desktop-Flaggschiff auf. Der neue Athlon 64 FX-57 löst den bisherigen FX-55 ab, welchen AMD im vergangenen Oktober vorstellte. Das Modell FX-57 taktet mit 2,8 GHz und beruht auf den aktuellen SanDiego-Kernen in 90nm SOI-Fertigung und ist natürlich für den Sockel939 vorgesehen.

    Mit der Einführung der SanDiego Modelle hatte AMD auch kurzfristig noch den bisherigen FX-55 auf dieser Basis angeboten, welcher davor noch auf dem 130nm Clawhammer-Kern basierte. Die neue Modell-Variante FX-57 verfügt über eine Die-Größe von 115 mm² und rund 114 Millionen Transistoren. Die Thermal Design Power nennt der Hersteller mit maximal 104 Watt. Wie bei allen bisherigen CPU-Modellen die auf den Venice und SanDiego Kernen basieren, wird auch der FX-57 mit einer multiplen VID versehen. Es wird also Modelle geben, welche eine Default-Spannung von 1,35 oder 1,40V besitzen.

    Außer einer Takterhöhung finden sich beim neuen AMD-Flaggschiff keine Änderungen. Der Prozessor verfügt weiterhin über 1 MB L2-Cache, 128 KB L1-Cache und einen integrierten Zwei-Kanal Speichercontroller, der DDR200 bis DDR400 Speicher handhaben kann. Die SSE3 Befehlsatzerweiterung der Venice und SanDiego-Modelle ist auch hier vorhanden.

    Im Preissegment findet sich dann eine Neuerung. Hatten die bisherigen FX-Modelle mit 827 US-Dollar Großhandelspreis zu Buche geschlagen, beträgt der Preis des FX-57 1031 US-Dollar bei Abnahme von 1000 Stück. Damit passt AMD das Preisgefüge an die Dual-Core-Prozessoren an, dessen Spitzenmodell Athlon 64 X2 4800+ die Preisliste bislang mit 1001 US-Dollar anführte. Verschiedentlich finden sich bereits Händlerlistungen für den Athlon 64 FX-57 im Bereich von 1100 Euro, der Vorgänger FX-55 liegt dort bei ca. 800 Euro. Wie üblich bei den FX-Modellen, nimmt AMD nach Einführung eines neuen FX-Prozessors das bisherige Modell aus dem Angebot.

    Erste Leistungsvergleiche zum FX-57 finden sich z.B. beim tecchannel.

    Update 28.06.05: Wir bitten um Beachtung dieses Nachtrages.
    [pg]

    Freitag, den 24. Juni 2005

    ATi bestätigt die Verspätung der R520 GPU

    Wie wir in unseren News zu den Quartalszahlen schon vermuteten, hat ATi etwelche Probleme mit seinem kommenden Grafikprozessor R520, welcher kurz vor der Fertigstellung sein soll. In einer Telefonkonferenz zu den Quartalszahlen bestätigte der kanadische Hersteller, dass sich der R520 verspäten wird, wie lange diese Verspätung sein wird, wurde nicht bekannt gegeben. Anhand der Umsatzkorrektur für das vierte Quartal des aktuellen Geschäftsjahres könnte sich die Vorstellung aber gut 2-3 Monate verschieben, also ins neue Geschäftsjahr.

    Der R520 ist als Gegenpart zu dem vor wenigen Tagen durch Nvidia vorgestellten Refreshchip G70 alias GeForce 7800GTX gedacht bzw. als Higend GPU um die Leistungskrone wieder komplett zu übernehmen. Das fatale für ATi, die GeForce 7800GTX ist kein Papierlaunch, sondern schon ab dem Vorstellungstermin lieferbar. Somit ist in fast allen Disziplinen Nvidia wieder vor ATi - von SLi mal generell abgesehen - was sich vor allem bei Hardcoregamern und deren Kreisen fatal auswirken könnte. Plötzlich ist Nvidia wieder in allen Munde und ATi die zweite Wahl.

    Über die Gründe der Verspätung wurde nichts gesagt, daher kann nur spekuliert werden. Einerseits wird die GPU im 90nm Prozess gefertigt, was im Gegensatz zu den CPU Herstellern bei den GPU Herstellern Neuland ist. Die aktuellen Grafikprozessoren werden entweder im 110nm oder gar 130nm Prozess hergestellt. Wir erinnern uns an den Pentium 4 von Intel und die Probleme nach der Umstellung des Northwood-Core in 130nm Strukturgrösse auf den Prescott-Core, welcher im 90nm Prozess gefertigt wird. Die Hitzentwicklung verteilt sich auf dem kleineren Die entsprechend weniger gut, sodass die Abfuhr der Abwärme ein ernsthaftes Problem bedeutet. Hat ATi ähnliche Probleme? Ein weiteres Problem könnte die geringe Ausbeute der Produktion sein, denn diverse Gerüchteküchen berichten, dass der R520 32 Pixelpipelines und zehn Vertexshadereinheiten haben soll, bisher war ATi bei 16 Pixelpipelines und acht Vertexshadereinheiten angelangt (X8x0 XT). Ein neuer Prozess und gleich eine so ernorme Steigerung der technischen Spezifikationen könnte durchaus zu ernsthaften Verfügbarkeitsproblemen, vor allem der High End R520 GPUs (X900 XT und XT PE) führen.

    Nachdem nun der Konkurrent Nvidia eben keinen Papierlaunch seines neusten Flaggschiffes zeigte, wäre eine verfrühte Vorstellung ohne wirkliche Verfügbarkeit ein hoher Imageverlust und würde die Fans, welche mit Sehnsucht auf den R520 warten, verärgern und bei der Konkurrenz und deren Fanfraktion ein Lachen auslösen.
    [as]

    IBM schnappt sich Softwarespezialist Meiosys

    Big Blue hat sich den nicht börsennotierten Softwarespezialisten Meiosys unter den Nagel gerissen. Meiosys ist ein amerikanisches Start-Up Unternehmen, welches seit 2001 im Markt operiert und OnDemand-Softwarelösungen anbietet. So soll die von der Softwarefirma entwickelte Software MetaCluster es ermöglichen Applikationen ohne Unterbrechung von einem auf einen anderen Server zu übertragen. IBM will mit der Akquisition sein OnDemand-Portfolio stärken und erhofft sich noch innovativere Möglichkeiten bei seinen Linux- und Unixlösungen. Bereits ab der zweiten Jahreshälfte will IBM mit dem Ausliefern von MetaCluster als IBM Lösung beginnen und nimmt die Software sofort in ihr Portfolio auf.

    Was die Übernahme gekostet hat, wurde wie üblich nicht mitgeteilt und ist Verschlusssache.
    [as]

    Patentverhalten von Rambus wird durch die EU unter die Lupe genommen

    Wer mit dem Wort Rambus bzw. mit dem Unternehmen etwas anfangen kann, wird sicher zwei Schlagwörter nennen können, zum einem "RIMM" und zum anderen "Rechtsklagen". Der Speicherdesigner Rambus gehört wohl im Ranking der "Zankäpfel" zu den Top Unternehmen, so sind selbst langjährige Partner nicht von einer Klage durch den vermeintlichen Partner sicher. Erst kürzlich musste Samsung daran glauben und wurde von Rambus betreffend Patentverletzungen verklagt. Rambus lebt ausschliesslich von Patente auf seine Erfindungen und deren Lizenzierungen an Halbleiterhersteller.

    Doch genau das Vorgehen beim Patentieren stösst den Konkurrenten oder eben Partnern sauer auf, so lautet der Vorwurf an Rambus, die Zugehörigkeit im Speicherstandartiesierungsgremium JEDEC auszunutzen und kommende, als Standart vereinbarte Technologien jeweils gleich zu Patentieren oder eigene, bestehende Patente nicht zu erwähnen. Somit bleibt den anderen Herstellern jeweils keine andere Möglichkeit als eine Lizenz bei Rambus zu erwerben. Dies geschah bisher bei DDR, DDR2, GDDR, RIMM und weiteren, etwas unwichtigere Speichertechnologien, welche Teile von Patenten seitens Rambus enthalten.

    Nun hat dieses Vorgehen – Pressetext berichtet - neben der US-Wettbewerbsbehörden FTC auch die EU-Kommission aufgeweckt, welche den Patentstiel des amerikanischen Unternehmens unter die Lupe nehmen. "Die europäische Kommission untersucht die Vorwürfe bezüglich eines Patenthinterhalts durch Rambus im Speicherchip-Sektor", bestätigte ein EU-Sprecher. Die FTC ermittelt seit 2003, hat jedoch vor kurzem die Ermittlungen wieder vermehrt aufgenommen und wirft Rambus vor, Beweise absichtlich vernichtet zu haben. Auch Samsung wirft seinem "Partner" genau diese Vergehen bei einer Gegenklage vor und will keine oder deutlich weniger Lizenzkosten bezahlen. Hier geht es auch um einen Wettbewerbsvorteil, den der Speichermarkt ist höchst umkämpft und sehr Preisinstabil, da wirkt sich jedes Prozent Einsparung deutlich auf die Finanzbuchaltung aus.
    [as]

    Speicherhersteller MICRON schreibt rote Zahlen

    Der Speicherhersteller MICRON musste in seinem Quartalsbericht zum Abgelaufenen dritten Quartal einen Nettoverlust von 128 Mio. US-Dollar ausweisen, dabei belief sich der Nettoumsatz auf 1,05 Milliarden US-Dollar. Im zweiten Quartal konnte MICRON noch einen Umsatz von 1,3 Milliarden und einen Nettogewinn von 118 Mio. US-Dollar verbuchen. Die Aktionäre mussten gar einen Verlust von 20 US-Cents pro Aktie hinnehmen, im Vorquartal konnte noch ein Gewinn von 18 US-Cents zu Kenntnis genommen werden.

    Im Quartalsbericht gibt MICRON an, dass das Unternehmen durch Effizienzsteigerung sein Produktionsvolumen um acht Prozent steigern konnte, ebenso stieg der Absatz an Megabits um sechs Prozent. Das trotz dieser guten Leistungen ein negatives Ergebnis resultierte gibt der Speicherhersteller mit dem zerfall des Speicherpreises an, so sank der Verkaufspreis um 30 Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Das DDR und DDR2 Portfolio macht bei MICRON rund 60 Prozent des Umsatzes aus, da wirken sich Preisbewegungen am Markt sehr schnell auf die Finanzbuchhaltung aus.

    Dazu kommt noch der Schweinezyklus, welcher vor allem in der Halbleiterindustrie sehr oft seinen Einfluss übt. Ursprünglich wurde mit dem Schweinezyklus der Markt des Schweinefleisch beschrieben, stieg die Nachfrage, so wurde die Produktion an Fleisch erhöht, was aber durch die Aufzuchtdauer einige Zeit benötigte, bis mehr Fleisch zur Verfügung stand. Weil durch die lange Nachfragedauer viele Produzenten ihre Kapazitäten aufgrund der Idee, viel zu verdienen erhöhte, war plötzlich ein viel zu hohes Angebot da. Dies verursachte wiederum einen Zerfall des Preises und zum Abbau der Produktionsmenge sprich den Tieren. Die Halbleiterindustrie leidet unter dem gleichen Phänomen. MICRON äussert sich dann auch für die nahe Zukunft nicht sehr optimistisch was die Speicherpreise anbelangt.

    Der Quartalsbericht ist als pdf-Datei direkt von der MICRON Webseite zum downloaden bereitgestellt.
    [as]

    VIA, Sun und iGoLogic bringen gemeinsam JBox(tm) Embedded Java Developers Kit heraus

    Pressemitteilung

    Erste umfassende Embedded-x86-Enwicklungsplattform für J2SE bietet flexibles und praktisches Werkzeug für schnellen Einsatz von Embedded-Java-Programmen

    Taipei, Taiwan 24. Juni 2005 - VIA Technologies, Inc. und iGoLogic, Inc. haben den Launch der JBox(tm) angekündigt. Das Embedded-x86-System basiert auf dem VIA EPIA M10000 Mainboard für die Entwicklung von Java 2, Standard Edition (J2SE)-Embedded-Applikationen. Vorgestellt wird die Lösung auf der JavaOne-Konferenz in San Francisco am 27. Juni 2005.

    Die erste dedizierte Hardware- und Softwarelösung unterstützt eine einfache und kosteneffektive Entwicklung sowie das Testen und die Implementierung von J2SE-Embedded- Programmen auf Solaris oder Linux. Die JBox(tm) ist vorinstalliert mit J2SE 5.0 und sofort "out of the box" einsatzfähig auf jeder J2SE-basierten Applikation.

    Die JBox(tm) bietet Entwicklern eine überzeugende Flexibilität. Es stehen Konfigurationen für die Entwicklung verschiedener Anwendungen, die die Leistungsfähigkeit und die Features der x86-Plattform nutzen, bereit. Da das System auf einer der vielseitigsten Produktfamilien der VIA EPIA Embedded Mainboards basiert, ist die JBox(tm)-Entwicklungsplattform das ultimative Board für den Volumeneinsatz und minimiert das Risiko bei der Übertragung von Code an das Zielgerät.

    "Wir sind über den Launch dieser kompakten und vielseitigen Java-Entwickler-Lösung sehr erfreut. Damit können wir besser mit der Embedded-Community zusammen arbeiten und J2SE weiter als Wahlalternative für Embedded-Applikationen anbieten", so Laurie Tolson, Vice President der Java Platform Group bei Sun Microsystems. Die Erfahrung von VIA bei robusten Embedded-Plattformen sowie die intuitive Software-Entwicklung beziehungsweise Produktkoppelung von iGoLogics begleiten die Qualität und Flexibilität von Sun J2SE hervorragend.

    "Ohne Zweifel ändert sich derzeit der Embedded-Markt aufgrund der Performance in Richtung x68-Plattformen. Grund hierfür ist die Flexibilität und der Kapazitäten-Vorteil, die ein System wie die JBox bietet. Embedded-x86-Architekturen sind zum ersten Mal für Java-Entwickler nutzbar und helfen als Sprungbrett bei der Überführung von Java-Applikationen", so Richard Brown, Associate Vice President of Marketing bei VIA Technologies. "Darüber hinaus repräsentiert die JBox eine gewünschte enge Zusammenarbeit zwischen Software- und Hardware-Anbietern, um Innovationen auf der x86-Plattform voran zu treiben".

    Highlights zur JBox

    Mit Ausmaßen von lediglich 5cm x 27cm x 6.35cm besitzt die JBox einen äußerst attraktiven und kleinen Chassis-Formfaktor. Sie wurde speziell für Java-Entwickler aufgebaut und integriert das robuste und solide Sun J2SE 5.0 per Vorab-Installation. Bei den Betriebssystemen kann der Anwender zwischen Solaris 10 für x86-Architekturen beziehungsweise dem JDS3 wählen - beide mit voller Sun RTU Lizenzierung - oder dem von iGoLogic angepassten Linux-Kernel 2.6.10. Weiterhin wird das Paket durch ein Custom-BIOS von VIA für das zu Grunde liegende EPIA M10000 Mainboard ergänzt.

    Neben dem kompakten EPIA M10000 Mini-ITX-Mainboard mit VIA C3 EBGA-Prozessor und 1GHz Taktfrequenz wird die JBox durch den VIA CLE266-Chipsatz sowie der integrierten UniChrome-Grafik-Engine in der Produktivitätsleistung bei Multimedia-Anwendungen unterstützt. Zusätzlich sind folgende Schnittstellen für die Einbindung weiterer Applikationen verfügbar: ergänzende Multimedia-, Storage und Connectivity-Optionen, Unterstützung von 6-Kanal-Surround-Sound durch VIA Vinyl Six-TRAC VT1616 audio onboard, IEEE 1394 und USB 2.0-Connectivity für hohe Bandbreiten, S-Video und RCA TV-Out sowie 10/100 Fast Ethernet.

    Die JBox enthält noch eine Notebook-Festplatte mit 40 Gigabyte Kapazität, einen PCI-Slot, I/O-Access-Ports vorne und hinten, zahlreiche Onboard-Stecker sowie leistungsfähigen DDR-Speicher von je nach Kundenwunsch 256 MB bis 1 GB. Support-Varianten schließen noch aktuelle Embedded-LVDS-LCD-Monitore, TTL-Display-Module und optische Speicherlaufwerke ein.

    Weitere Informationen zur JBox sind unter www.igojava.com oder auf der VIA Website finden. Bei iGoLogic wird die JBox ab Juli 2005 im Online-Shop erhältlich sein. Auf der JavaOne-Konferenz in San Francisco vom 27. - 30. Juni 2005 sind ebenfalls Details zu dieser Lösung erhältlich.


    Update 25.06.05: Wie ein aufmerksamer Leser uns mitteilte, sind die in dem Pressetext angegebenen Maße der JBox mit 5cm x 27cm x 6.35cm nicht korrekt, sondern müssten lauten: 63.5(H) x 270(W) x 295(D) (mm).
    [pg]

    Neues High-End Gamer-System mit 7800GTX SLI bei Alternate

    Für den absoluten Gaming-Enthusiasten bietet Alternate momentan einen Komplett-Rechner an, in welchem zwei GeForce 7800GTX Karten im SLI-Verbund werkeln. Die beiden Grafikkarten stammen aus dem Hause ASUS und verrichten ihren Dienst in einem nForce4 Intel Edition Mainboard, welches mit 2 GB DDR2 Speicher und einem Pentium 4 Extreme Edition mit 3,73 GHz bestückt ist.

    Als Festplatten kommen zwei 74 GB Western Digital Raptor S-ATA Festplatten zum Einsatz, welche im RAID 0 Verbund geschaltet sind. Das ganze Hardware-Paket findet sich in einem CoolerMaster Stacker Crossflow Fan Gehäuse wieder und dazu gibt es dann auch noch eine Microsoft Tastatur und eine Logitech Maus.

    All das hat natürlich seinen Preis. Alternate verlangt für dieses Angebot immerhin 3.999 Euro.

    [pg]

    Neues Business-Notebook von Wortmann

    Wortmann erweitert mit dem M 1200 iPM740 seine TERRA AURA Reihe um ein außergewöhnlich leichtes und kleines Modell. Das Notebook wiegt lediglich 1,55 kg, besitzt ein 12,1 Zoll-Display mit einer Auflösung von 1024 x 768 Pixeln bei 16 Millionen Farben und setzt auf Intels Centrino-Technologie auf Sonoma Basis. Es kommen ein Pentium M 740 mit 1,73 Ghz und ein Intel 915GM-Chipsatz mit Intels integrierter Grafik GMA 900 zum Einsatz. Die beiden bei 400Mhz operierenden DDR2-Module kommen insgesamt auf 512 Megabyte.

    Weiterhin sind ein PCMCIA Typ II Steckplatz, ein Card-Reader, ein 10/100 Mbit Netzwerkadapter, ein 56K-Modem und ein WLAN-Adapter von Intel nach 802.11 a/b/g Standard vorhanden. Für weitere Anschlussmöglichkeiten sorgen ein Firewire-Port, drei USB-2.0-Anschlüsse, ein VGA-Ausgang, ein Line-In, sowie ein Line-Out-Anschluss. Platz für 60GB an Daten bietet die integrierte Festplatte, als optisches Laufwerk in Ultra-Slim-Bauweise kommt wahlweise ein DVD/CD-RW-Combo-Laufwerk oder ein DVD-Brenner zum Einsatz.

    Als Betriebssystem ist Windows XP Professional ab Werk vorinstalliert, als weitere Software sind Nero 6 und Power DVD 5 mitgeliefert. Optional sind zudem Microsoft Office 2003 (Basic, Small Business oder Professional), ein Portreplikator, ein Ersatzakku, sowie eine Notebooktasche aus Leder erhältlich. Wortmann bietet standardmäßig einen 24 Monate Pick-Up-Service an, eine Verlängerung auf 36 Monate, sowie ein Blitzreparaturservice, der weitere Leistungen bietet, sind gegen Aufpreis erhältlich.
    Editor: Lloyd
    [pg]

    Donnerstag, den 23. Juni 2005

    ATi präsentiert die Quartalszahlen mit einem negativen Ergebnis

    Branchenleader im 3D Grafikkartensegment zu sein – zwar nicht so Dominant wie z.B. Intel oder Microsoft in ihren Bereichen – heisst nicht zwangsläufig, dass nur noch Gewinn eingefahren wird. Besonders der harte Kampf mit dem direkten Gegner Nvidia bedeutet hohe Entwicklungskosten, kurzer Artikellebenszyklus und daher viele Investitionen. Der kanadische Grafikprozessorspezialist ATi präsentierte seine Quartalszahlen mit einem Umsatz von 530 Mio. US-Dollar, was gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres (491 Mio. US-Dollar) eine Steigerung von 8 Prozent bedeutet. Gegenüber dem Vorquartal jedoch bedeuteten diese Zahlen einen Rückgang von 78 Mio US-Dollar. Daraus resultierte ein Nettoverlust von 445.000 US-Dollar, im Vorquartal war noch ein Gewinn von 57 Mio. US-Dollar zu verzeichnen, überhaupt musste seit langem kein Nettoverlust mehr in der Buchhaltung eingetragen werden. Logischerweise mussten die Aktionäre nun eine Nullrunde bei Ihren Aktien hinnehmen, in der Vergangenheit resultierte jeweils ein Gewinn um die 10 bis 20 US-Cents pro Aktie.

    Der hart umkämpfte Markt zeigt auch bei der Bruttomarge deutliche Konsequenzen, so konnte im Vergleichsquartal des Vorjahres noch eine Marge von 35,1 Prozent erreicht werden, so sank diese nun im veröffentlichten dritten Quartal 2005 auf 29,1 Prozent. Dies lässt daraus schliessen, dass ATi seine Kosten in der Fertigung nicht gleich fest senken konnte, wie dies der Preiszerfall der Hardware fordern würde.

    Der Ausblick der Kanadier ist nun auch weniger positiv als auch schon einmal prognostiziert: der Hersteller erwartet nun zwischen 550 und 580 Mio. US-Dollar Umsatz und eine Bruttomarge zwischen 29 und 30 Prozent. Die Gründe für die Korrektur der ursprünglichen Umsatzprognose von 600 Mio. US-Dollar gibt ATi in dem geringeren Umsatz, welchen man mit den Neuprodukten erwartet. ATi Fans welche nun sehnsüchtig auf die Antwort auf Nvidias G70 alias GeForce 7800GTX warten, den R520 Grafikprozessor, sollten die Alarmglocken klingeln lassen. Diese Umsatzprognose und niedrigen Erwartungen betreffend Neuprodukte lässt darauf schliessen, dass der R520 - wenn überhaupt - nur in geringen, homöopathischen Mengen den Markt erreichen werden.

    Wer die umfangreichen Details des Quartalsberichts lesen will, kann diesen als pdf-Datei direkt von der ATi Webseite herunterladen.
    [as]

    Samsung beginnt als erstes Unternehmen die Massenproduktion von 90nm-DDR2-Speicherchips mit 1 Gbit Kapazität

    Wie Samsung heute bekannt gab, hat man mit der Massenproduktion von DDR2-Chips begonnen, die im modernen 90nm-Fertigungsprozess eine Kapazität von 1 Gbit erreichen und so höhere Kapazitäten und höhere Leistungsfähigkeit bei geringerer Stromaufnahme ermöglichen sollen. Eben aus diesen Gründen rechnet der Hersteller damit, dass diese 1Gbit DRAM Chips den Markt für die kommenden beiden Jahre beherrschen werden.

    Für den Servermarkt sind Speicherchips der Organisation x4, x8 und x16 geplant, die Kapazitäten von bis zu 2 GB pro Modul erreichen, und damit den Vorteilen der 64-Bit Prozessor-Systemen bestmöglich gerecht werden. Bis zum vierten Quartal dieses Jahres will man die monatliche Produktion auf 1 Million Stück steigern.

    Weiterhin gab man bekannt, dass laut dem Marktforschungsunternehmen Dataquest der Markt für 1 Gbit-DRAM-Chips von derzeit 1,3 Milliarden US-Dollar pro Jahr bis 2008 um jährlich durchschnittlich 105% auf 17 Milliarden US-Dollar wachsen wird.
    Editor: Lloyd
    [pg]

    Foxconn halbiert Mitarbeiterschaft in Finnland

    Foxconn International Holding (FIH), ein Tochterunternehmen von Foxconn Electronics, ein bei uns eher unbekanntes, taiwanesiches Unternehmen, das aber dank Auftragsfertigung für viele namhafte Hersteller wie Apple, Dell, Nokia, Sony, IBM oder Intel eins der weltweit größten IT-Unternehmen ist, plant jetzt laut Digitimes, eine seiner beiden Fabrikanlagen in Finnland und mit ihr die Hälfte der dortigen Arbeitsplätze aufzulösen.

    Einen Teil des bisherigen Aufgabengebietes soll eine Niederlassung in Ungarn übernehmen, die damit eine der europäischen Hauptproduktionsstellen werden soll. Die Niederlassung in Finnland soll sich laut offiziellen Sprechern in Zukunft mehr auf High-End- und Nieschenprodukte, sowie Produkte für den lokalen Markt konzentrieren.
    Editor: Lloyd
    [pg]

    NVIDIA: Neuer Grafikkartentreiber und SLI-Support von GeForce 6600 Grafikkarten

    Nachdem gestern eine ganze Flut von NVIDIA Presseinformationen nach dem Launch der GeForce 7800GTX erfolgte, hat der Hersteller auch gleich einen neuen Grafikkartentreiber zur Unterstützung dieser Modelle zur Verfügung gestellt.

    Die neue ForceWare trägt die Versionsnummer 77.72 und kann hier bezogen werden. Wie üblich bietet NVIDIA eine rein englischesprachige Version und eine mehrsprachige Version des Treibers an, wobei die englische Variante mit einer Downloadgröße von 16,1 MB und die mehrsprachige Version mit 29,3 MB zu Buche schlägt. Zu den Änderungen geben die Release Notes Auskunft.

    Allerdings hat der Hersteller noch eine Neuigkeit zu verkünden. Wie man heute unterrichtete, werden künftig auch GeForce 6600 (nicht GT-Modelle) mit SLI-Funktionalität ausgestattet werden. Damit will man auch den Kunden des Massenmarktes eine solche Option der Leistungssteigerung oder aber späteren Aufrüstmöglichkeit zum Dual-Grafikkarten-Betrieb bieten:

    "Auch der Gelegenheits-Spieler kann so auf NVIDIAs SLI-Technologie setzen und damit zukünftige technische Weiterentwicklungen problemlos nutzen," sagte Ujesh Desai, General Manager für GeForce GPUs bei NVIDIA. "Die GeForce 6600 GPU ist das optimale Einsteiger-Produkt. Vor allem die Kombination mit dem preisgünstigen NVIDIA nForce4 SLI-Motherboard bietet dem Endkunden eine günstige, schnelle und zukunftssicher Lösung."

    Was sich hier erst einmal positiv anhört, dürfte allerdings derzeitige Besitzer von GeForce 6600 Karten durchaus verärgern können, denn diese Modelle verfügen eben noch nicht über den SLI-Anschluss auf dem Grafikboard. NVIDIAs Absichten muss man zweifelsohne dahin deuten, dass die eigenen Chipsätze und Grafikkarten nun auch den Massenmarkt erobern und entsprechende Marktanteile sichern sollen, ungeachtet der damit verbundenen Performance - denn die Marketingmaschiene der Präsentationen mit 6800GT und Ultra Karten hat längst dazu geführt, dass die Bezeichnung SLI mit starker Leistung im Gamingbereich assoziiert wird. Dabei dürfte sich letztlich aber ein 6600 SLI-Gespann eben einmal gerade auf der Leistungsfähigkeit einer einzelnen GeForce 6600GT bewegen und natürlich auch nur in Spielen, die vom NVIDIA SLI-Treiber unterstützt werden.
    [pg]

    ASUS gibt die Pläne einer Dual GeForce 6800 Grafikkarte auf

    Anfangs 2005 hatte Gigabyte mit einer Innovation den Grafikkartenmarkt überrascht, so wurden 2 GeForce 6600GT GPUs auf einer Grafikkarte über SLi verbunden. Etwas später meldete auch ASUS, dass das Unternehmen an einer Dual 6600 GT Grafikkarte arbeitet, ebenso wurden ein Prototyp, basierend auf zwei GeForce 6800 Grafikprozessoren vorgestellt. Die Dual Lösung auf Nvidias High End GPU ist aber auch mit einigen Problemen behaftet, zum einen ist das PCB enorm lang, wahrscheinlich für einige Gehäuse deutlich zu lange zum anderen ist sehr viel Abwärme wegzuführen, Nvidias sechste Grafikkartengeneration war auch deswegen sehr in der Kritik.

    Nun hat X-bit labs erfahren, dass ASUS die Pläne der GeForce 6800 Dual Grafikkarte fallen gelassen hat. Jedoch nicht komplett sondern zugunsten der eben von Nvidia vorgestellten GPU G70, welche auf der GeForce 7800GTX verbaut ist. Der Vorteil dieser neuen Generation ist die deutlich besser Energieeffizienz, daher es wird weniger Verlustleistung erzeugt und dadurch lässt sich die GPU besser kühlen. Selbstverständlich ist die Leistung auch einiges gesteigert worden.

    Wann ASUS seine neue Dual Grafikkarte auf den Markt bringen will und zu welchem Preis ist nicht bekannt, ebenso unklar ist, ob die Karte einzeln oder nur über ein Mainboardbundle erhältlich ist. Klar ist, ein billiger Spass wird diese Speziallösung mit Sicherheit nicht werden, dafür kann ein solches Powergespann mit extremer Leistung aufwarten.

    Bisher haben uns noch keine Informationen erreicht, ob mit ATis Crossfire Lösung - dem Pendant zu Nvidias SLi – solche Dual Grafikkarten auch möglich sein werden.
    [as]

    Mittwoch, den 22. Juni 2005

    NEC entwickelt PetaFLOP-Rechner für Japan

    Peta, ein Wort, welches nicht sehr geläufig ist; Peta steht als griechische Vorsilbe für Billiarde. Der neue Rechner, welcher das japanische Unternehmen NEC für das Ministerium für Kultur, Bildung, Sport und Wissenschaft bauen wird, soll ein PetaFLOPS leisten, also rund eine Billiarde Fliesskomaoperationen pro Sekunde. Der von NEC angepeilte Superrechner würde also rund 7x mehr leisten als der aktuelle Spitzenrechner, der eServer BlueGene von IBM, welcher gerade mal 136,7 TeraFLOPS leistet. Die enorme, geplante Rechenleistung wird von der japanischen Regierung für die Erforschung und Entwicklung der Industrie zur Verfügung stehen, also eine staatliche Investition in die eigene Wirtschaftsentwicklung.

    Wie die technischen Details des Superrechners aussehen, darüber schweigt NEC. Einzig bekannt ist, dass der Hersteller Lichtleitertechnik einsetzen will. Wie sich das NEC vorstellt ist nicht bekannt. Intel hat schon Versuche unternommen, Silizium und Laser zu vereinen, konnte auch einiger Erfolge vorweisen, ist aber auch auf technische Probleme gestossen. Eine echte Herausforderung seitens NEC. Was für eine CPU eingesetzt wird ist ebenso wenig bekannt, es wird aber vermutet, dass eine Vector-CPU zu Einsatz kommen soll. Bei einer Vector-CPU werden diverse einzelnen CPUs zusammengeschaltet, sodass diese nach aussen als eine CPU mit x Fliesskomaeinheiten erscheint. Etwelche sonstige technische Details wurden von NEC nicht verraten, selbstverständlich schweigt der Hersteller auch über die Kosten dieses Supercomputers.

    Wann das Projekt abgeschlossen werden soll ist nicht bekannt, doch auch die Konkurrenz schläft nicht, so will IBM bis 2010 ebenfalls einen PetaFLOP-Rechner bauen. Wir sind gespannt...
    [as]

    OCZ mit DDR2 Speicherserie "Value Pro"

    Für die einen Käufer kann es nicht schnell genug sein und es werden nur Speichermodule mit extremen Timings verbaut, was sich natürlich dagegen in teilweise extremen Preisen widerspiegelt. Für die Anderen darf es ruhig etwas weniger schnell sein, dafür im Preis auch deutlich Budget freundlicher.

    OCZ, bekannt für seine sehr schnellen Edelspeicher wie die Platinum oder Gold Serie -natürlich mit einem Heatspreader mit dem jeweiligen Material beschichtet - hat nun auch an die preisbewussten Anwender gedacht und im DDR2 Segment eine Value Pro Serie herausgegeben. Die neuen Module dieser Serie, welche voll dem JEDEC Standart PC2-4200 – 533 MHz – entsprechen, weisen Timings von 4-4-4-8 aus und sind in den Grössen 512MB, 1GB und 2GB sowie entsprechenden DualChannel Kits erhältlich. Die neue Budegtlinie weist als Besonderheit einen Kupferheatspreader auf, ob dieser tatsächlich nötig ist oder nur als Marketinggag dazugehört, ist derzeit fraglich, wobei wir eher auf das zweite tippen. Über die Preise ist aktuell nichts bekannt und wurden vom Hersteller auch nicht angegeben.
    [as]

    BIOSTAR stellt seine VN78GTX-D4E PCI Express Grafikkarte vor

    Pressemitteilung

    22. Juni 2005, Taipei / Taiwan BIOSTAR Microtech Int'l Corp., - ein führender Lieferant von Computerkomponenten stellt heute seine SLI-fähige PCI Express x16 Grafikkarte VN78GTX-D4E vor, die auf dem neuesten Grafikprozessor GeForce 7800 GTX von NVIDIA basiert.

    Die Leistung der neuen NVIDIA GeForce 7800GTX GPU hat sich im Vergleich zu ihrem Vorgänger nahezu verdoppelt. Somit ist es BIOSTAR möglich dem Anspruch seiner Kunden, möglichst realitätsnahes Gaming und eine hervorragende Bildqualität zu erleben, gerecht zu werden. Die Grafikkarte VN78GTX-D4E basiert auf einer platzsparenden Single-Slot-Lösung mit zwei DVI-1 1.0 Anschlüssen und ist mit 256MB GDDR3 Speicher ausgestattet, bei einer Speichertaktung von 1,4 GHz. Der Grafikprozessor ist auf einem 10 Layer PCB untergebracht und ist kompatibel zu DirectX 9.0, dem Shader-Model 3.0 und OpenGL 2.0.

    Die von NVIDIA für Software und Hardware patentierte SLI- Technologie ermöglicht es zwei Grafikkarten parallel laufen zu lassen um die GPU-Power nahezu zu verdoppeln, was sich positiv auf die Gesamtperformance auswirkt. Bislang unterstützen mehr als 60 Top PC- Spiele und Anwendungen die NVIDIA SLI Technologie.

    Die Preise sowie die Verfügbarkeit der neuen BIOSTAR Grafikkarte N78GTX-D4E werden in Kürze bekannt gegeben.

    [pg]

    MSI präsentiert NX7800GTX-VT2D256E

    Pressemitteilung

    High-End Grafikkartenmodell mit NVIDIA®'s G70 GPU

    Frankfurt am Main/ Taipei, 22. Juni 2005. MSI stellt mit der NX7800GTX-VT2D256E die erste eigene Grafikkarte mit NVIDIA® GeForceT 7800 GTX Grafikprozessor für PCI-Express vor. In deren Kern sorgt der neue next-generation, super-sacalar G70-Core für High-End Grafikperformance.

    Der G70-Grafikprozessor ist ab Werk mit 430 MHz Corefrequenz getaktet und greift über die 256 bit breite Speicherschnittstelle auf 256 MByte DDR3-Grafikspeicher mit 1,6 ns Zugriffszeit und 1200 MHz (effektiv: 2x 600 MHz) Takt zu. Der maximale Datendurchsatz zwischen GPU und Grafikspeicher liegt bei 38,4 GByte/s. Damit erreicht der G70-Core eine Füllrate von 10,32 milliarden pixel/s und/oder 860 Vertices/s. Mit dem MSI eigenen D.O.T.-Feature lässt sich diese Leistung durch eine Übertaktung von bis zu 10% nochmals deutlich steigern und somit eine wesentlich höhere Performance gegenüber der bisherigen Leistungsgrenze erreichen.

    Zwei integrierte 400 MHz RAMDACs geben das entsprechende Videosignal mit der höchsten Auflösung von 2048x1536 Bildpunkten bei 85 Hz Bildwiderholfrequenz nach außen. Hierzu stehen auf der NX7800GTX-VT2D256E zwei DVI-I-Schnittstellen sowie ein integrierter Videoausgang bereit. Wahlweise lässt sich mit dem beiliegenden DVI-auf-VGA-Adaper auch ein analoger Monitor anschließen. Bei dem Videoausgang handelt es sich um einen kombinierten Video-Ein- und Video-Ausgang mit HDTV-Unterstützung. Neben einer hierzu passenden VIVO-Kabelpeitsche und einem S-Videokabel liegen der Karte noch die Treiber- und Anwendungs-CDs sowie dieVollversion des Spiels "The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay" bei.

    Herzstück des 7800GTX-Grafikprozessors ist der neue G70-Core mit einer vielzahl neuer Funktionen, wie etwa die neue NVIDIA® CineFXT 4.0 Engine. Diese ermöglicht noch komplexere visuelle Effekte in atemberaubendem Tempo dank zweier Shader-Fließkommaeinheiten mit 64-bit Texturfilter. Sie wird, vor allem bei Szenen mit einer vielfachen Anzahl von Lichtquellen und Objekten, wie id Software's DOOM 3, von der NVIDIA® UltraShadowT II Technologie ergänzt. Außergewöhnliche Bildqualität gewährleistet dabei die ebenfalls neue NVIDIA® IntellisampleT 4.0 Technik dank Kantenglättung mit erweiterter Belichtungskorrektur und verbesserten anisotropischen Filtern. Die NX7800GTX -VT2D256E ist SLIT fähig. Hierdurch ist beim Parallelbetrieb im Verbund mit einer zweiten Karte des gleichen Typs, bei entsprechend optimierter Software, fast eine Verdopplung der Grafikleistung möglich. Volle DirectX-9.0- und OpenGL-Unterstützung der NX7800GTX-VT2D256E garantieren höchste Kompatibilität zu den neuesten 3D-Spielen und -Anwendungen. Dank NVIDIA® nView® auch im Mehrbildschirm-Betrieb.

    In Punkto Multimedia und Unterhaltung sorgt die integrierte NVIDIA® Purevideo Technologie für Videowiedergabe in Heimkino-Qualität. Die eigene Videoprozessoreinheit im GeForceT 7800GTX Grafikkern beschleunigt dabei die Videobearbeitung, speziell die HDTV-Wiedergabe und -Aufzeichnung, und bietet optimale Unterstützung für Micorsoft® Windows® Media Video 9 (WMV9). Diese hardwareseitige MPEG-2- und WMV9-Decodierung ist High-Definition (HDTV) tauglich bis zu einer maximalen Auflösung von 1080p (1920x1080 Bildpunkte mit Vollbild-Wiedergabe).

    Die NVIDIA® Digital Vibrance ControlT 3.0 Erweiterung bietet zu guter letzt dem Anwender die Möglichkeit zur digitalen Anpassung der Farbwerte an die persönlichen Bedürfnisse am Arbeitsplatz oder Zuhause. Hierdurch wird eine optimale und exakte farbgetreue Darstellung bei verschiedensten Lichtverhältnissen ermöglicht.

    Die NX7800GTX-VT2D256E ist ab sofort im Handel mit einer unverbindliche Preisempfehlung von nur 589,- Euro erhältlich.

    [pg]

    Zwei Drittel der weltweit schnellsten Supercomputer basieren auf Intel® Prozessoren

    Pressemitteilung

    Intel® XeonTM Prozessoren in den Top500 am weitesten verbreitet, Itanium® 2 folgt auf Rang zwei.

    Feldkirchen/ISC Heidelberg, den 22. Juni 2005 - Die meisten der weltweit leistungsfähigsten Computer werden von Intel Prozessoren angetrieben. Dies geht aus der aktuellen 25. Ausgabe der Top500 Liste an Supercomputern hervor. Wissenschaftler und Ingenieure verlassen sich somit bei anspruchsvollsten Rechen- und Forschungsanwendungen - etwa wenn es um größte Genauigkeit globaler Wettervorhersagen oder die optimierte Sicherheit bemannter Raumflüge geht - wesentlich öfter auf Intel basierte Supercomputer als auf andere Systeme.

    Insgesamt weist die neue Liste der Top500 Supercomputer 333 Systeme aus, die mit Intel Prozessoren arbeiten. Noch vor fünf Jahren basierten lediglich vier Systeme auf Intel Architektur, was den rasanten Aufstieg zur führenden Supercomputerarchitektur verdeutlicht.

    Intel® XeonTM Prozessoren verbreiteter als jede andere CPU
    Entsprechend dem soeben erschienenen Top500 Ranking belegen drei Intel basierte Plattformen die ersten drei Plätze der am weitest verbreiteten Supercomputer Architekturen. 254 Systeme, also mehr als 50 Prozent der in der Liste aufgeführten Rechner, integrieren Intel® XeonTM Prozessoren oder Intel Xeon 64-Bit Prozessoren. Letztere - erst vor einem Jahr auf den Markt gebracht - sind bereits in 77 Systeme integriert. Auf Intel® Itanium® 2 Prozessoren beruhen 79 Systeme. Hierzu zählt beispielsweise der von Silicon Graphics eingerichtete NASA Columbia Supercomputer, der zu den Top 10 im Ranking gehört. Das System ist nach wie vor eines der zentralen Elemente im NASA-Programm, um etwa Space Shuttles und Astronauten ins All zu bringen und wieder zurückzuholen.

    "Wir sind begeistert vom wissenschaftlichen Fortschritt, zu dem hunderte Intel standard-basierte Supercomputer, die den Entwicklern und Forschern weltweit mittlerweile zur Verfügung stehen, ihren Beitrag liefern", so Kirk Skaugen, General Manager der Intel Server Platforms Group. "Noch vor wenigen Jahren war es eine Illusion, eine derartige Rechenkapazität in die Reichweite von Universitäten, Behörden und Unternehmen zu bringen. Jetzt, da jedes der Top500 Systeme Rechenleistungen von 1 Billion Kalkulationen pro Sekunde ermöglicht, ist dies Realität geworden."

    Die High Performance Computing (HPC) Gemeinde treibt die Grenzen in den Bereichen Konstruktion und wissenschaftlicher Entdeckung immer weiter voran. Die Pionierleistungen des HPC in der Computertechnologie sind jedoch nicht nur für Forschungslaboratorien von Interesse, sondern sorgen auch für Verbesserungen im täglichen Leben. Die Simulation elektromagnetischer Felder, die numerische Simulation von Strömungen sowie die Analyse Finiter Elemente stellen typische Anwendungsbereiche dar, die einst alleinige Domäne von Supercomputern im wissenschaftlichen und kommerziellen Umfeld waren. Heute werden diese auch von Industrieunternehmen unterschiedlichster Bereiche wie der Nahrungsmittel-, Mobilfunk- oder Automobilbranche für die Produktentwicklung und -produktion genutzt.

    Die halbjährlich erscheinende Top500 Liste der Supercomputer wird von Hans Meuer von der Universität Mannheim, von Erich Strohmaier und Horst Simon vom National Energy Research Scientific Computing Center des U.S.Departement of Energy sowie von Jack Dongarra von der University of Tennessee herausgegeben. Der vollständige Bericht ist unter www.top500.org im Internet verfügbar.