
- nVIDIA nForce4 Pro Chipsatz (nForce 2200)
- 2x Sockel 940 (Dual-Core Ready)
- 6 DIMM-Slots für bis zu 12 GB DDR266/333/400-RAM (mit oder ohne ECC)
- 2x PCIe x16 (davon einer kompatibel mit PCIe x1), 1x PCIe x4, 1x PCI (auch als Communications Slot nutzbar)
- 2x SATA-II, 2x UDMA133 für bis zu 4 SATA- und 4 PATA-Laufwerke
- NV-RAID mit Unterstützung von RAID 0, 1, 0+1 sowie JBOD
- 2x GBit-LAN onboard, davon 1x per PCI
- 3x FireWire per VIA VT6306 (2 vorne, 1 hinten)
- 8-Kanal-Sound per Realtek ALC850
- 10x USB 2.0 (6 vorne, 4 hinten)
Somit ließe sich mit Dualcore-Prozessoren ein 4fach-SMP-System zusammenstellen, was früher auf einem ATX-Board undenkbar gewesen wäre. Allerdings bringt der von MSI gewählte Formfaktor auch Kompromisse mit sich. So sind die CPUs in Serie statt parallel geschaltet und so kann nur eine CPU direkt auf den Speicher zugreifen, die andere muß dies auf dem Umweg über die erste tun. Ob und inwieweit dies Performance kostet, muss hier offengelassen werden.
Interessant ist noch, dass sich im Lieferumfang neben zwei CPU-Kühlern noch eine Kühlvorrichtung für den Arbeitsspeicher befindet, die mit einem 40mm-Lüfter versehen neben den Speicherbänken eingeklickt werden kann. MSI empfiehlt die Inbetriebnahme ab einem Speicherausbau von 2 GB, um der Hitzeentwicklung während des Overclocking (!) Herr zu werden. Overclocking auf einem Workstation-Mainboard - naja...
Das Board ist bereits bei mehreren Online-Händlern zu einem Preis ab ca. 255,- Euro verfügbar, der von MSI empfohlene Verkaufspreis liegt demgegenüber bei 289,- Euro.
[vw]
Mainboardhersteller sehen sich mit Bauteil-Knappheit konfrontiert
Die DigiTimes wollen aus Quellen bei Mainboardherstellern erfahren haben, dass für das zweite Halbjahr 2005 eine ungenügende Bauteil-Versorgung, vorallem mit Entry-Level-Chipsetzen und PCBs, erwartet wird.
Nachdem Intel seine 845-Chipsätze auslaufen lässt und auch 865-Chipsätze nicht in ausreichenden Stückzahlen liefern könne, werde für die wichtige Verkaufszeit im zweiten Halbjahr diesen Jahres eine Knappheit an Entry-Level-Chipsätzen herrschen, von der allerdings Intels Konkurrenz in diesen Bereichen profitieren dürfte.
Die Ursachen der PCB-Knappheit sollen dagegen vor allem mit den derzeitigen Problemen der chinesischen Stromversorgung zusammenhängen. Die in China situierten Fertigungsreihen der PCB-Hersteller seien von dieser Knappheit an elektrischer Energie teils stark betroffen.
Ein weiteres Hindernis, das auf die Mainboardhersteller zukomme, seien die voraussichtlich im Juli 2006 eingeführten neuen EU-Umwelt-Richtlinien, die unter anderem die Verwendung von Schwermetallen wie Blei verbieten. Die Umstellung der Produktion, um bis dahin den Richtlinien gerecht werden zu können, soll gegen Ende dieses Jahres stattfinden.
[ll]
Urteil bestätigt - Links fallen nicht unter Pressefreiheit
Im Rechtsstreit um eine News-Meldung von Heise online wurde das erstinstanzliche Urteil vom Oberlandesgericht München bestätigt. Heise darf weiterhin über Software berichten, die nach der Urheberrechtsnovelle von 2003 nicht mehr legal sind. Dies ist durch die Pressefreiheit legimitiert. Bestätigt wurde aber auch, dass Links auf entsprechende Seiten nicht unter die Pressefreiheit fallen, sondern nach Ansicht des Gerichts eine "Verwilderung der Pressesitten" ist, "der entgegengewirkt werden muss". Die eigenen Kosten des Verfahrens tragen die beteiligten Parteien - Heise Zeitschriften Verlag und Bundesverband der phonographischen Industrie - jeweils selber.
Was bedeutet dieses Urteil nun für den Online-Journalismus? Jeder Link muss nun von den Redakteuren geprüft werden, ob sich dahinter eventuell Inhalte verbergen, die gegen das aktuelle Urheberrecht verstoßen. Im Zweifelsfall gilt dann lieber keinen Link zu setzen, da sonst eine saftige Abmahnung der entsprechenden Anwalts-Kanzleien droht, die für einen Großteil der privat betriebenen Online-Magazine schnell das finanzielle Aus bedeuten können. Zudem untermauert man durch Angabe von Links die Seriösität einer Meldung, da man sich auf eine Quelle stützt, die auch für den Leser direkt errreichbar sein sollte.
Für den halbwegs interneterfahrenen Anwender stellt ein fehlender Link kein Problem dar. Meist genügt die Angabe des Produktnamens bei einer Suchmaschine, um innerhalb weniger Sekunden die entsprechende Seite aufzurufen. Zudem gibt es Browser-Erweiterungen wie Linkification, die aus einer Text-URL einen anklickbaren Link erzeugen.
Ein Hoffnungsschimmer in diesem Streit bleibt noch. Das OLG München entschied nur über die einstweilige Verfügung, aber nicht über die Sache an sich.
[ch]
Microsoft Windows Vista Beta 1 veröffentlicht
Nach der Namensänderung von Longhorn in Vista ist nun die erste Beta-Version des Windows-XP-Nachfolgers erschienen. Diese Vorabversion wurde an insgesamt 10 000 registrierte Teilnehmer des „Windows Vista Technical Beta Program“ ausgeliefert, zusätzlich ist die Beta-Version für die Mitglieder des Microsoft Developer Network (MSDN) und TechNet verfügbar.


Bereits auf den Screenshots ist der Einsatz der neuen Grafik-Engine Avalon zu sehen, welche unter anderem die Transparenz von Fenstern ermöglicht.
In Punkto Sicherheit steht das verbesserte Rechte-Management im Mittelpunkt. Dieses ermöglicht es Administratoren, die Rechte von Nutzern in einzelnen Bereichen einzuschränken. Auch der enthaltene Internet Explorer 7 wird nur noch mit eingeschränkten Rechten agieren, wodurch tiefere Eingriffe ins System, wie z.B. in die Registry, nicht mehr gestattet werden. Des weiteren besteht unter Windows Vista die Möglichkeit komplette Volumes zu verschlüsseln, wobei die Schlüssel hierbei in einem Trusted Platform Modul (TPM) gespeichert werden.
In Bezug auf Leistung will Microsoft sowohl durch einen schnelleren Start als auch einem zügigeren Herunterfahren aufwarten. Die verbesserte Verwaltung von Speicher und ein besseres I/O-Management sollen insbesondere bei Kleinigkeiten, wie dem Öffnen des Startmenüs, seinen Teil zu höherer Leistung beitragen.
Darüber hinaus bietet man bei der neuen Windows-Version eine verbesserte Suchfunktion. Im sogenannten Virtual Folder werden vorangegangen Suchanfragen gespeichert und es kann bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden. Zusätzliche ist in jedem Fenster eine Schnellsuche integriert, um direkt auf die Suchfunktion zurückgreifen zu können.
Die breite Masse der Bevölkerung wird noch bis zur Veröffentlichung der zweiten Beta-Version, welche für Ende 2005 geplant ist, warten müssen um das neue Betriebssystem unter die Lupe nehmen zu dürfen. Die Final-Version von Windows Vista soll voraussichtlich im zweite Halbjahr 2006 erscheinen.
[ls]
Donnerstag, den 28. Juli 2005
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Und noch einmal VIA VT8237 und Serial-ATA II Kompatibilität
Vor wenigen Tagen berichteteten wir von Gerüchten zu einer Inkompatibilität zwischen VIAs aktuellem Southbridge-Kontroller VT8237 und Festplatten basierend auf dem Serial-ATA II Standard. Wir hatten uns diesbezüglich mit VIA Technology in Verbindung gesetzt, doch leider fehlt bislang eine Rückmeldung des Herstellers. Dennoch gibt es neue Informationen zu dieser Thematik.
Das eigentlich vorliegende Problem beschreibt Western Digital recht gut in seiner FAQ. Serial-ATA I Festplatten besitzen laut Spezifikation eine Bandbreite von maximal 150 MB/s, Serial-ATA II Festplatten aber 300 MB/s. Ist die Festplatte im Auslieferungszustand mit der maximalen Bandbreite einer Serial-ATA II Platte von 300 MB/s ausgeführt, so erfolgt bei Western Digital Festplatten eine automatische Geschwindigkeits-Abfrage, ob der Festplatten-Controller in der Lage ist, mit SATA I oder SATA II Bandbreite zu arbeiten. Hier soll es in der derzeitigen Kombination mit VIAs VT8237-Controller zu einem Problem kommen.
Laut Western Digital untersützen manche Festplatten-Controller diese sehr neue Abfrage-Technologie nicht und erkennen daher die angeschlossene Serial-ATA II Festplatte nicht. Exakt für dieses Problem bietet WD einen "Jumper-Workaround" an. Durch Setzen eines Jumpers wird der Auto-Start im SATA II Mode verhindert und die Bandbreite auf maximal 150 MB/s beschränkt.
Seit gestern beschreibt auch Samsung das Problem in ihren FAQ, ebenfalls mit dem Hinweis, dass die Auto-Speed-Erkennung bei manchen Controllern scheitert und die Festplatte von Hause aus sich mit der maximalen Bandbreite von 300 MB/s meldet. Auch hier gibt es einen Workaround mittels Jumper-Setting, damit solche Modelle auch an VIA VT8237 Controllern, aber auch an den Modellen VT6420 und VT6421 (zusätzliche PCI-basierende Festplatten-Controller) betrieben werden können.
Allerdings sind nicht alle Serial-ATA II Festplatten an VIA Controllern betroffen. Grund dafür ist, dass einige Hersteller wohl von Hause aus die Auto-Speed-Erkennung deaktiviert, aber auch die maximale Bandbreite von 300 MB/s der SATA II Spezifikation per Firmware auf 150 MB/s fixiert haben. In diesen Fällen gibt es seitens solcher Festplatten-Hersteller meist Tools, welche die den Wechsel in den 300 MB/s Mode unterstützen, dann aber wieder an besagten Controllern zu Erkennungsproblemen führen könnten.
Nach all diesen schönen Zahlenbeispielen wollen wir aber noch einmal eingehend darauf hinweisen, dass die maximale Burst Speed solcher Modelle, sei es nun 150 MB/s oder 300 MB/s, derzeit in der Praxis von keinem der Laufwerke erreicht wird. Diese maximalen Burst-Rates stellen lediglich theoretische Möglichkeiten dar, die in der Praxis nicht anzutreffen sind. Nicht einmal aktuelle SATA II Modelle im RAID 0-Verbund erreichten in unseren Test durchschnittliche Übertragungsraten von 150 MB/s, sei es bei Lese- oder Schreib-Messungen.
Ein Hinweis erreichte uns heute noch seitens unseres Lesers Herrn Kisters. Dieser betreibt zwei Samsung SATA II Festplatten an einem ASUS A7V880 Motherboard. Laut seinen Beschreibungen wurden die Festplatten wohl am Controller erkannt, allerdings scheiterte er beim Versuch die Festplatten zu formatieren. Der Fehler wurde laut seinen Informationen bereits im Mai 2005 an ASUS gemeldet, jedoch sei bislang noch keine Rückmeldung erfolgt. Herr Kisters fand hier eine Lösung seines Problems. Er schloß die beiden Festplatten im JBOD (Just a bunch of Discs) Modus zusammen und war danach in der Lage die Formatierungen vorzunehmen.
[pg]
AMD wird angeblich ein "Platform-Stability" Programm für Unternehmen einführen
Nach diversen Informationen zu Klagen, welche AMD gegen Intel führt, richtet der Hersteller aber offensichtlich nun auch seinen Blick nach vorne und will durch entsprechende Produktpolitik den Partnern entgegenkommen. Hierzu zählt angeblich auch ein "Platform-Stability-Program". Darunter versteht man im Allgemeinen eine Produkt-Verfügbarkeit-Garantie für Unternehmen, damit hier beim Wunsch nach späterer Aufrüstung auch noch entsprechende Produkte - im Falle von AMD Prozessoren - erworben werden können.
Bei Intel kennen die Geschäftskunden solche Programme unter "Corporate Stable" bzw. "Stable Image Platform Program" (SIPP) schon seit Jahren. Ein für Hersteller nicht ganz günstiges Programm, was sich aber dennoch als der richtige Weg zeigte, Vertrauen von Unternehmen zu gewinnen.
AMDs “Commercial Stable Image Platform" (CSIP) soll im kommenden September an den Start gehen und erstreckt sich erst einmal auf Sockel 939 Athlon 64 Prozessoren mit PCI-Express-Chipsätzen. Als Basis dieser Chipsätze spricht man unter anderem von SiS 761GX/SiSM761GX-Chipsätzen, aber auch von ähnlichen Produkten der Hersteller NVIDIA und VIA. Auch im Bereich Notebooks will man eine derartige Offensive starten, wobei man sich hier auf Turion 64 Produkte konzentriert.
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Pressemitteilung: Transcend mit 8 GB Compact Flash Karte
Hersteller Transcend informiert heute, dass er als einer der ersten Hersteller von Compact Flash Speicherkarten eine Variante mit 8 GB Kapazität ins Programm aufnehmen wird.
| Pressemitteilung
... Der Markt für Speicherkarten wächst beständig und bleibt auch in den nächsten Jahren ein attraktives Wachstumssegment. Mit der Zunahme und Verbreitung von digitalen Anwendungen und wachsender Mobilität wächst auch der Bedarf an kleinen handlichen und leistungsfähigen Speichermedien. Hochauflösende Kameras und viele andere Geräte für Multimedia Anwendungen benötigen Flash Speicher mit hohen Kapazitäten. Transcend Information, Inc., einer der international führenden Anbieter von Flash-Speichermodulen liefert nun eine CF Karte mit 8GB Speichervolumen. Entwickelt für Digitalkameras von Canon, Nikon, Olympus und Sony ist diese CF Karte 100% kompatibel und sicher im Gebrauch dieser hochauflösenden digitalen Kameras. Mit der rasanten Entwicklung von 1M und 2 M Pixel CCD/CIS-Sensoren hin zu 5M und 8Megapixel CCD/CIS-Sensoren wird die Datentransferrate letztendlich zum kritischen Faktor. Transcend CompactFlash Karten verwenden ausschließlich SLC-NAND-FLASH-Chips. Damit erreicht man gegenüber heutzutage üblichen NAND-FLASH-Chips auf MLC Basis einen schnelleren Datentransfer und einen geringeren Stromverbrauch. Ultra Performance 80X CF Karten erreichen eine Lesegeschwindigkeit von 11.3 MB/Sekunde und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 10.4 MB/Sekunde, vielfach schneller als herkömmliche CF Karten. Die Transcend 8GB CompactFlashT Karte ist ab sofort erhältlich; der empfohlene Verkaufspreis beträgt 699,- Euro inkl. MwSt.. Die Garantiezeit beträgt 5 Jahre. Technische Spezifikationen: - 8 GB Speicherkapazität - Kompatibel zum Compact Flash Association und PCMCIA Card Standard - 80X Controller, High Speed - Echtes Plug & Play - SLC-NAND-Flash-Chips - Besonders stromsparend - Stromversorgung: 5V ± 10% oder 3,3V ± 10% - Empfohlene Betriebstemperatur: 0°C bis 70°C - Garantie: 5 Jahre | |
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HP senkt die Preise für DVD-Brenner mit LightScribe-Technologie
Wie Hewlett-Packard heute informiert hat, werden die DVD-Brenner der Top-Klasse des Herstellers günstiger. Die neueren Modelle 640e und 640i, welche alle auch mit Double-Layer-Medien umgehen können, beherrschen zudem die LightScribe-Technologie, welche es ermöglicht, unter Verwendung von entsprechenden Medien, die Oberseite der DVD sogleich im Brenner zu bedrucken.
Wie wir kürzlich berichteten, finden sich offenbar nicht genügend Lizenznehmer für diese von HP entwickelte Technologie. Geräte mit dieser Funktion sind in aller Regel eher selten und und teuerer als Geräte ohne LightScribe-Funktionalität. Möglicherweise ist dies mit ein Grund, warum Hewlett-Packard nun an der Preisschraube seiner Top-Modelle dreht.
So wird der HP DVD-640i (internes Modell) ab sofort zu einer unverbindlichen Preisempfehlung von 75 Euro und das externe Modell DVD-640e zu 109 Euro erhältlich sein.
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Kingston erhält Patent auf seinen KT2400 Speichertester
Unter der Bezeichnung KT2400 Dynamic Burn-In Tester hat Kingston Technology einen Speichermodultester, hauptsächlich für Server-Memory Module, entwickelt, welchem nun in den USA sein Patent zugesprochen bekam. Hauptziel des KT2400 ist es die Early-Life Failures (ELF) bei Speichermodulen frühzeitig herauszustellen um so Qualitätssicherung betreiben zu können - allerdings ist es laut Kingston ebenfalls möglich, diesen Speichertester auch so anzupassen, dass diverse andere - nicht auf Server konzipierte - Speicher getestet werden können.
Kingston weist darauf hin, dass der Early-Life Failure (ELF) bei Speichermodulen, einer der am häufigsten auftauchenden Fehler ist, welche innerhalb der ersten drei Monate des Betriebes der Speicherriegel eintreten kann. "Wir wollten ein Testgerät konzipieren, das die ELF- Periode simuliert und jedes noch so geringfügig verdächtige Modul aussortiert".
Jedes KT2400 Testgerät ist in der Lage, bis zu 500 Speichermodulen gleichzeitig aufzunehmen und Testreihen können darauf gleichzeitig geführt werden. Server-Speicher testet Kingston hier z. B. über 24 Stunden bei 100° Celsius auf hoher Spannung. Dabei werden die Module, ihre Bauteile und natürlich alle Speicherzellen vom Tester belastet und man emuliert dadurch einen drei Monate Dauerbetrieb unter normalen Bedingungen. Durch diese Form des Testens ist Kingston Technology in der Lage, anfällige Module schnell zu erkennen und auszusortieren und wahrt dadurch den eigenen Qualitätsstandard.
Weitere Informationen zum KT2400 hat der Hersteller hier hinterlegt.
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Shuttle bietet neues, stärkeres Netzteil für seine Mini-Barebone-PCs an
In der Regel werden Shuttle XPC- Mini-Barbone-Systeme mit auf das System ausreichend konfigurierten Netzteilen ausgeliefert. Diese liegen in aller Regel in der Leistungsklasse zwischen 200 und 250 Watt und verrichten klaglos ihren Dienst. Allerdings hat Shuttle nun auch eine Produkterweiterung für diese Barbone-PCs aufgenommen. Beim PC50 handelt es sich um ein 300 Watt Netzteil, welches optional erwoben werden kann und sich an Anwender richtet, welche ihre Shuttle-Systeme mit leistungshungrigen Komponenten aufrüsten möchten.
Ob es nun der Overclocker ist, oder ob es eben der Spieler ist, welcher die zusätzlichen Steckplätze mit leistungshungrigen Grafikkarten bestückt, oder eben der Anwender, welcher nun Serial-ATA Festplatten im System verbauen möchte - eben an jede dieser Gruppen richtet sich der Hersteller mit seiner Aufrüstoption des PC50-Netzteils.
Das neue Netzteil verfügt über zwei SATA Stromanschlüsse, drei Molex Stecker und einen FDD Anschluss, welche hinsichtlich der Länge natürlich auf Shuttles XPCs hin optimiert sind. "Shuttles SilentX Technologie wurde in das Shuttle PC50 integriert. Dadurch wurde sichergestellt, dass eine Steigerung der Ausgangsleistung keinen Anstieg der Arbeitslautstärke bedeutet. Bei internen Tests wurde die Lautstärke des Shuttle PC50 mit weniger als 30dB gemessen."
Das PC50 300 Watt Netzteil soll ab Ende August 2005 im Fachhandel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung beträgt 99 Euro.
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WD erhöht die Kapazität der Festplatten in der Raid Edition Familie
Western Digital stellt nun nach der WD4000KD aus der Caviar SE16 Familie mit 400GB Speicherkapazität nun auch eine Harddisk für den Dauerbetrieb mit 400GB vor. Die neue Enterpriseharddisk reiht sich in die Familie der Caviar RE2 ein und übernimmt die Kapazitätsspitze in der Familie.
Die vier Speicherplatten in der Harddisk drehen mit 7.200 U/min und können auf 16MB Cache zurückgreifen. Das Laufwerk ist für den Dauerbetrieb ausgelegt und verfügt über einen MTBF von 1,2 Mio. Stunden und setzt dafür die RAFF Technologie ein, welche den negativen Einfluss von Vibrationen auf die Harddisk eliminiert.
Die mittlere Zugriffszeit beträgt 8,9ms, während die Harddisk bie Temperaturen von 5° Celsius bis 55° Celsius ihre Arbeit zuverlässig verrichten soll. Die Harddisk ist mit einer Serial-ATA Schnittstelle ausgestatet und unterstützt Native Command Queuing (NCQ).
Die WD4000YR soll ab August erhältlich sein und wird für 289 US-Dollar in die Länden kommen. Die Garantiezeit beträgt fünf Jahre.
[as]
Maxtor mit einem guten zweiten Quartal
Der Harddiskhersteller Maxtor kann auf ein gutes zweites Quartal zurückblicken, denn der Umsatz steig gegenüber dem Vorjahr um 13 Prozent auf 925 Mio. US-Dollar. 9,4 Mio. US-Dollar konnten als Nettogewinn verbucht werden, im Vorjahresquartal resultierte noch ein Verlust von 26,5 Mio. US-Dollar. Die Bruttomarge stieg gegenüber dem ersten Quartal um 2,3 Prozent auf 13,2 Prozent.
Maxtor konnte im abgelaufenen Quartal Total 12,1 Mio. Laufwerke verkaufen, davon wurden 1,065 Mio. Laufwerke direkt an OEMs verkauft. Der durchschnittliche Verkaufspreis ist gegenüber dem ersten Quartal um 2 US-Dollar gestiegen und pendelte sich bei 77 US-Dollar ein.
Für die Zukunft will sich der Hersteller weiter auf sein Turnaround konzentrieren und arbeitet gemäss CEO C.S. Park hart an neuen Produkten, vor allem der 500GB Harddisk, welche noch im 2005 oder Anfangs 2006 eingeführt werden sollen. Zudem hat Maxtor begonnen in China zu produzieren und der Plan den grössten Teil der Produkte in Asien zu produzieren verläuft im geplanten Zeitrahmen. Aussichten in Form von Zahlen für das dritte Quartal nannte Maxtor nicht.
[as]
Privatkunden und der Notebook-Absatz sorgen für Wachstum im PC-Markt
War es über Jahre hinweg die PC-Anschaffung von Großunternehmen, welche sich deutlich auf das Wachstum des Computer-Marktes auswirkte, so ist es nach einer Gartner-Marktanalyse hier derzeit fast zum Stillstand gekommen. Dennoch wuchs der deutsche PC-Markt im zweiten Quartal 2005 um stattliche 11,3%. Ursächlich hierfür sei die Nachfrage nach Notebooks, welche von Privatkunden betrieben werde. Diese würden überwiegend als zusätzliche Zweit-Rechner angeschafft werden.
Während im Vergleich zum ersten Quartal das Wachstum bei Desktop-PCs lediglich bei 6% lag, hätte man bei den Notebooks einen Zuwachs von insgesamt 20% zu verzeichnen. Mit 1,96 Millionen verkauften Computern im zweiten Quartal 2005. liege Deutschland zurzeit mit 19% des gesamten europäischen Volumens nur knapp hinter Großbritannien zurück.
[pg]
ASRocks Absatzschwerpunkt verlagert sich 2005 auf den asiatischen Raum
Betrug der Anteil des ASRock Absatz 2004 im europäischen Markt im letzten Jahr noch 50%, so erwartet der Hersteller im laufenden Jahr 2005 lediglich noch einen Anteil von 30%. Dagegen verzeichnet der Hersteller einen deutlichen Zuwachs im asiatischen Raum. Hier betrugen der Anteil des ASRock Gesamt-Umsatz 2004 lediglich 25%, 2005 rechnet man mit insgesamt 40%.
Von den geplanten, insgesamt 12 Millionen auszuliefernden Mainboards im laufenden Jahr, erwartet der Hersteller zudem einen Absatzanteil von 12% in China und immerhin 18% in den USA. Bislang basiert der überwiegende Teil der ASRock Motherboards auf Einsteiger-Chipsätzen der Hersteller VIA und ULi, jedoch wird die ASUStek-Tochter nun wohl auch Einsteiger-Produkte auf Basis der Intel 915PL-Chipsätze anbieten. Den gehobenen Chipsätzen von Intel, oder aber NVIDIAs nForce4-Produkten enthält man sich, um die eigene Produktpalette deutlicher vom Mutterkonzern ASUS abgrenzen zu können.
Laut einem Firmensprecher von ASRock, wollte der Hersteller ursprünglich auch im Juni mit einer Grafikkarten-Serie starten, jedoch wurde dieses Projekt vorerst verschoben. Grund dafür sei Rücksichtnahme auf Planungen beim Mutterkonzern.
[pg]
Mittwoch, den 27. Juli 2005
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Hynx besteht mit seinen 2GB DDR2-667MHz SODIMM die Validierung von Intel
Der koreanische Speicherhersteller Hynx verkündet stolz, dass er der erste Hersteller sei, welcher mit einem 2GB DDR2-667MHz SODIMM Modul bei Intel die Validierungen überstanden hat. Um die Kapazität der Module zu erreichen nutzt Hynx die Dual-Die-Package (DDP) Technologie, indem zwei Speicherdies in ein Gehäuse zusammengeschaltet werden.
[as]
Intel doch mit 4 Ghz-Pentium-4?
Weit über ein halbes Jahr ist es jetzt her, dass Intel seinen bis dahin regelmäßig stattfindenden Taktsteigungen ein Ende setzte und den Pentium 4 580 mit 4 Ghz aus seiner damaligen Roadmap strich. Das Unternehmen versuchte von dem Zeitpunkt an, vor allem die im Vergleich zur Konkurrenz von AMD unterirdische Pro-Mhz-Leistung seiner Prescott-basierten Prozessoren zu verbessern, so durch die L2-Cache-Verdoppelung beim Erscheinen der 6xx-Reihe geschehen. Intels offizielle Roadmap für dieses Jahr sieht derzeit keine weiteren Leistungssteigerungen im Bereich der Single-Core-Prozessoren vor, die Änderungen belaufen sich im Einzelnen auf eine Veringerung der Strukturbreite auf 65nm und das Aktivieren der bereits in allen Prescott-Kernen schlummernden Virtualisierungstechnologie "Vanderpool", eine Erhöhung der Taktfrequenz sowie eine Verdoppelung des Prozessorcaches, einhergehend mit den auch bei Intels Single-Core-Produkten stattfindenden Änderungen, findet nur bei den Dual-Core-Prozessoren statt.
Demgegenüber steht jetzt bei einigen Händlern die Listung des, wie schon erwähnt noch letztes Jahr gestrichenen Pentium 4 580, basierend auf dem Prescott-Kern mit 1MB L2-Cache, betrieben mit einem FSB von 800Mhz (Quad-Data-Rate), der als erster Prozessor die prestigeträchtige 4 Ghz-Grenze durchbrechen würde. Rein technisch wäre die Fertigung dieses Prozessors sicherlich möglich, zumindest im Bereich der Leistungsaufnahme hat Intels 90nm-Fertigungsprozess in letzter Zeit enorme Fortschritte gemacht. Angesichts der Tatsache, dass die High-End-Modelle aktueller Prozessoren sowieso nur in geringen Stückzahlen verkauft werden und den Unternehmen eher Prestige als Gewinn bringen, wäre auch eine etwas höhere Ausfallrate tragbar, besonders auch angesichts der aktuellen Preisangaben von etwa 1500€, ein Preis den seit Langem kein Desktop-Prozessor mehr erreicht hat.
Fragwürdig stimmt allerdings neben dem Preis, der weit über Intels eigentlicher Königsklasse, den Extreme-Edition-Prozessoren, liegt, auch die Tatsache, dass der Prozessor weder mit XD-Bit noch mit EM64T-Erweiterung daherkommt, was bedeuten würde, dass der Prozessor auf einem nicht mehr aktuellen Stepping basierte, zudem war man bisher davon ausgegangen, dass Intel die 5xx-Reihe langsam auslaufen lassen würde und neue Prozessoren nur noch in der 6xx-Reihe erscheinen würden, ein Pentium 4 680 wäre weitaus wahrscheinlicher gewesen.
Eine offizielle Stellungnahme von Intel existiert bisher nicht, die Wahrscheinlichkeit, dass die Listung des Prozessors nur auf einem Fehler basiert, ist deshalb weiterhin groß.
[ll]
Seagate plant zügige Umstellung auf "Perpendicular Recording"
Festplattenhersteller Seagate erfreut sich nicht nur aktuell sehr guter Geschäftszahlen, sondern hat jetzt auch den raschen Sprung auf die nächste Stufe der Festplattentechnologie angekündigt. Wie bereits Anfang April vermutet, wird noch zum Jahresende die erste HDD mit Perpendicular Recording Technologie, die neben einer verdoppelten Datendichte zusätzlich eine Verbesserung der Signalqualität und der Fehlerkorrektur mit sich bringt, erwartet. Konkret handelt es sich um das Notebook-Laufwerk Seagate Momentus 5400.3 im 2,5''-Format und einer Kapazität von 160GB, den Nachfolger der eben erst eingeführten 5400.2-Serie.
Weiterhin gab Seagate-Vorstandsmitglied Charles Pope bekannt, dass die große Mehrheit aller für 2006 anstehenden Seagate-Festplatten bereits auf Perpendicular Recording setzen werde. Somit wäre Seagate seinen Konkurrenten Hitachi und Toshiba, die ähnliche Pläne haben, zeitlich wohl erst einmal voraus.
[vw]
Juristisches Nachspiel zur Namensgebung von Windows Vista?
Der endgültige Name von Microsofts kommenden Betriebssystem Windows Vista mag nicht jedem gefallen, einer Person gefällt er auf jeden Fall gar nicht: John Wall, dem Gründer und Chef von Vista, einem Unternehmen, das sich auf Business-Softwarelösungen spezialisiert hat und pikanterweise ebenfalls in Redmond angesiedelt ist. Wall hat angekündigt, juristische Schritte zu prüfen und Gespräche mit Microsoft aufzunehmen, da "Vista" womöglich die Namensrechte seines eigenen Unternehmens verletze.
Microsoft hat vorerst die Erklärung abgegeben, dass "Vista" von vielen Unternehmen in verschiedenen Sparten verwendet werde und bisher keine andere Beschwerde wegen des für das neue Windows gewählten Namens eingegangen sei. Weiterhin wurde betont, dass Windows Vista als feste Kombination namensrechtlich geschützt worden sei und "Vista" somit nicht aus dem Zusammenhang gerissen werden dürfe.
[vw]
Windows-Updates nur noch mit Echtheitsprüfung möglich
Ab sofort stehen Updates und Erweiterung für Windows Betriebssysteme nur noch nach einer Echtheitsprüfung zum Download bereit. Ausgenommen von dieser Regelung sind als sicherheitskritisch eingestufte Patches sowie zukünftige Service Packs.
Die Echtheitsprüfung erfolgt im Hintergrund, es ist also keine Eingabe des Windows CD-Keys mehr erforderlich, wie dies in der Probephase noch der Fall war. Bei der Überprüfung wird der Windows CD-Key, welcher bei der Installation von Windows eingeben wurde, mit denen einer „schwarzen Liste“ abgeglichen. Diese Liste besteht aus Schlüsseln welche als nicht vertrauenswürdig gelten.
Verwendet man eine nicht korrekt lizensierte Windows-Version, so wird der Download verweigert und es werden einige Fragen zum Händler, von welchem das Produkt erworben wurde, gestellt. Für Käufer die unwissentlich ein illegales Produkt erworben haben, hat Microsoft das „Original Windows Angebot“ entworfen. Der Käufer erhält im Falle einer „täuschend echt ausgeführten Fälschungen“ und der Vorlage des Kaufbelegs sowie einem detaillierten Fälschungsberichtes, ein Freiexemplar von Windows XP. Für Käufer welche diese Kriterien nicht erfüllen (können), bietet Microsoft den verbilligten Kauf eines neuen Lizenschlüssels für 99 US-Dollar für die Windows XP Home Edition, und 149 US-Dollar für Windows XP Professional.
Das Programm, welches von Microsoft den Namen "Windows Genuine Advantage" (WGA) erhalten hat, soll hierbei keine Endkunden mit illegal erworbenem Windows aufspüren, sondern vielmehr will man, laut Aussagen von Microsoft, Händlern auf die Spur kommen, welche unlizensierte Kopien von Windows Betriebssystemen an ahnungslose Kunden verkaufen.
Microsoft zufolge sind weltweit etwa 35 Prozent, der sich im Umlauf befindlichen Windows Versionen, nicht auf legalem Wege erworben worden. Auch wenn Mircosoft mit dieser Überprüfung vorwiegend Händler von illegalen Windows-Versionen einschüchtern will, so wird man sich doch als Nebeneffekt erhoffen, noch den ein oder anderen Nutzer mit dieser Aktion zu überzeugen ein Original von Windows zu erstehen.
Während es gestern noch strittig war, wann diese Gültigkeitsprüfung wirklich eingeführt wird, so ist bereits heute kein Download von Updates mehr ohne diese Prüfung möglich.
Ein ausführliches FAQ zu dem Thema WGA ist in deutscher Sprache auf der Seite von Microsoft verfügbar.
[ls]
Dienstag, den 26. Juli 2005
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VIAs derzeitige VT8237 Southbridge soll Probleme mit SATA II Laufwerken haben
Durchaus überraschend und leider ohne Möglichkeit unsererseits dies zu prüfen, findet sich eine Meldung im World Wide Web - oder besser bei der Gerüchteküche Inquirer, dass VIAs derzeitige Southbridges VT8237 und VT8237R unter Kompatibilitätsproblemen mit Serial-ATA II kompatiblen Festplatten leiden.
Zum Verständnis der Tragweite dieser Meldung: Sämtliche aktuellen VIA Chipsätze werden zurzeit mit diesem Southbridge-Controller ausgeliefert! Angeblich soll VIA zur Beseitigung des Problems einen VT8237R Plus Chip liefern wollen - Mainboard-Produzenten sollen ihre Bestände möglichst bis zum September "bereinigen". Der Anschluss einer Serial-ATA II Festplatte an die bisherigen VT8237-Familie soll zur Folge haben, dass die Festplatte nicht vom System erkannt wird. Dies gelte im Übrigen auch für die VIA Controller-Chips VT6420 und VT6421L, welche auf manchen Motherboards als PCI-Controller zum Einsatz kommen.
Seitens Samsung und Western Digital werden bisher Serial-ATA II Festplatten ausgeliefert, aber auch die anderen namhaften Hersteller wie Maxtor und Seagate werden noch in den kommenden Monaten solche Produkte liefern. Über kurz oder lang werden sich dann ausschließlich nur noch solche Modelle einfinden - spätestens bis zum vollendeten Abverkauf der SATA I Produkte.
Sollten sich diese Gerüchte wirklich bewahrheiten, so dürfte dies einen schwarzen Tag für VIA bedeuten, denn ihre bislang recht unproblematische und bewährte Southbridge hätte ein derbes Aufrüstproblem, welches sich auf alle bislang verkauften Mainboards mit dieser Chip-Kombination überträgt. Der lang angekündigte Southbridge-Nachfolger VT8251 ist noch immer nicht in Sicht und die aktuell verbauten Versionen wären nicht kompatibel zu kommenden Festplatten. Ein Update - sollte dies in Form der erwähnten "Pro" Version erfolgen - würde für VIA einen Kostenaufwand bedeuten und gleichzeitig auch belegen, dass der "Fehler" offenbar im VIA Chip liegt.
Letztendlich würde ein solches Update den bisherigen Besitzern von entsprechenden VIA Plattformen allerdings nicht helfen. Spätestens bei der breiten Etablierung von Festplatten mit entsprechendem SATA II Interface wären diese Anwender, im Hinblick auf Ausrüstung, auf hoffnungsloser Position. Wir haben uns heute diesbezüglich mit VIA in Verbindung gesetzt und hoffen auf ein baldiges Statement des Herstellers hinsichtlich des Wahrheitsgehaltes dieser Meldung.
[pg]
Der BIOS Nachfolger scheint gefunden und soll standardisiert werden
Das wohl älteste "Ding" in einem modernen Computer ist das 24 Jahre alte BIOS. Es hat viele Änderungen und Fortschritte überlebt, nun soll es dem Basic Input Output System an den Kragen gehen.
Denn ein Konsortium, bestehend aus Intel, AMD, Microsoft, HP, IBM, Dell, AMI, Phoenix arbeitet schon seit längerer Zeit an dem Nachfolger des BIOS. Das Extensible Firmware Interface (EFI) soll als eine Art Minibetriebssystem vorerst das BIOS der Servermainboards ersetzen und soll deutlich flexibler sein. Das extra für die Einführung des BIOS Nachfolgers gegründete Unified EFI Forum soll demnächst eine erste Spezifikation vorlegen, womit für das EFI dann der Weg frei ist.
Weil alle namhaften Hersteller, Systemintegratoren, BIOS Entwickler und der Betriebsystementwickler mit den grössten Marktanteilen mit an Board sind, wird sich das EFI wohl auch durchsetzen. Microsoft hat angekündigt alle Windows XP Nachfolgebetriebssysteme auf EFI-Fähigkeit zu trimmen. Ein Vorteil von EFI soll neben der erwähnten Flexibilität auch der deutlich schnellere Bootvorgang sein.
Es werden jedoch auch kritische Stimmen laut, welche dem EFI grundsätzlich misstrauen und dahinter einen weiteren Schritt sehen, um die Freiheit der Nutzer einzuschränken, Stichwort: TCPA.
[as]
TSMC präsentiert im zweiten Quartal mehr Umsatz und Gewinn
Der taiwansche Halbleiterhersteller TSMC zeigte heute seine Finanzzahlen zum zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Der Auftragshersteller erzielte einen Umsatz von 64,87 Milliarden Taiwan-Dollar (1,54 Mrd. Euro) und 18,37 Mrd. TWD (483,39 Mio. Euro) Nettogewinn.
Gegenüber dem Vorquartal steigerte TSMC seinen Umsatz um 5,1 Prozent büsste aber gegenüber dem Vorjahr 9,8 Prozent ein. Ähnlich verlief es mit dem Nettogewinn, dieser wurde gegenüber dem Vorquartal um 7,2 Prozent gesteigert, ist aber im Vergleich zum Vorjahr satte 17,5 Prozent tiefer. Die Bruttomarge stieg gegenüber dem Vorquartal leicht auf 39,7 Prozent. Die Umsatzsteigerung führte der Hersteller auf den um 14,5 Prozent gestiegenen Ausstoss von Wafern zurück, was aber durch den um 5,4 Prozent gesunkenen durchschnittlichen Verkaufspreis leicht relativiert wird.
TSMC konnte im abgelaufenen Quartal insgesamt 1,275 Mio. 8 Zoll Wafer (200mm Durchmesser) produzieren. Der Hersteller produziert auch Wafer im 6 Zoll (150mm) und 12 Zoll (300mm) Format, rechnet diese aber jeweils in das acht Zoll Format um. Die maximale Kapazität lag bei 1,451 Mio. Wafer, was einer Auslastung von 87,9 Prozent entspricht. Die beiden Fabriken, welche 300mm Wafer verarbeiten, sind derweilen noch in der Anlaufphase und steigern ihren Output von Quartal zu Quartal. Im abgelaufenen Quartal verarbeitete der Hersteller 249.000 sechs Zoll, 840.000 acht Zoll und 139.000 12 Zoll Wafer, was Total ein Plus von 9,5 Prozent bedeutet.
Durchaus interessant ist die Analyse der verkauften Wafer:
| Umsatzanteil nach Anwendungen | 2Q 2005 | 1Q 2005 | 2Q 2004 |
| Computer | 38% | 34% | 27% |
| Kommunikation | 37% | 41% | 45% |
| Konsum (z.B. Spielkonsolen) | 18% | 17% | 22% |
| Industrie/Andere | 6% | 6% | 5% |
| Speicher | 1% | 2% | 1% |
| Umsatzanteil nach den Strukturgrössen | 2Q 2005 | 1Q 2005 | 2Q 2004 |
| 0.13μm- | 43% | 45% | 25% |
| 0.15/0.18μm | 34% | 31% | 42% |
| 0.25μm | 10% | 12% | 15% |
| 0.35μm | 7% | 6% | 10% |
| 0.50μm+ | 6% | 6% | 8% |
| Umsatzanteil nach der Geographie | 2Q 2005 | 1Q 2005 | 2Q 2004 |
| Nord Amerika | 77% | 79% | 73% |
| Asien | 9% | 8% | 12% |
| Europa | 8% | 6% | 7% |
| Japan | 6% | 7% | 8% |
Für das nächste Quartal sieht der weltgrösste Auftragshersteller eine Steigerung der verkauften Wafer zwischen 10 – 20 Prozent, dabei soll die Auslastung die 90 Prozentmarke überschreiten. Die zu erzielende Bruttomarge wird zwischen 41 und 43 Prozent erwartet. Weiter wird ein Preiszerfall des durchschnittlichen Waferpreises um ein bis fünf Prozent prognostiziert.
[as]
Apple bringt neue iBook und Mac mini Modelle
Wie bereits gestern von uns angekündigt gibt es ab sofort neue Mac mini und iBook Computer von Apple. Die iBooks bekamen neben etwas mehr Prozessortakt, 512 MegaByte Speicher-Grundausstattung und dem CoreImage-tauglichen ATI Radeon Mobility 9550 Grafikchip jetzt auch einige Features der PowerBook Modelle. So bekommt das neue iBook den "Sudden Motion Sensor", der schnelle Positionsänderungen erkennt und im Fall eines Sturzes die Festplattenköpfe in einem sicheren Bereich parkt. Weiterhin ist das iBook jetzt auch mit dem erweiterten Trackpad ausgestattet, mit dem man mit 2 Fingern in Dokumenten umherscrollen kann. Das schnellere Bluetooth 2.0+EDR ist nun ebenfalls Lieferumfang enthalten, das 12" Modell erhält mit 40 GigaByte zudem etwas mehr Festplatten-Kapazität. Die Ausstattung mit einem Widescreen-Display ist anscheinend auf einen kommenden Produktwechsel verschoben.
| iBook G4 12" 1,33 GHz | iBook G4 14" 1,42 GHz |
| Prozessor | Freescale PowerPC G4 1,33 GHz, 512 kB L2, 133 MHz System Bus | Freescale PowerPC G4 1,42 GHz, 512 kB L2, 142 MHz System Bus |
| Display | 12,1" (30,7 cm) TFT, 1024x768 | 14,1" (35,8 cm) TFT, 1024x768 |
| Arbeitsspeicher | 512 MB DDR-RAM PC2700 (max. 1,5 GB) |
| Festplatte | 40 GB ATA/100, 4200 U/min | 60 GB ATA/100, 4200 U/min |
| CD-/DVD-Laufwerk | CD-RW/DVD-ROM Slot-in Combo 24x/16x/24x/8x | DVD±RW/CD-RW Slot-in Combo 8x/4x/8x/24x/16x/24x |
| Grafikkarte | ATI Radeon Mobility 9550 32 MB DDR-RAM AGP 4x |
| Anschlüsse | 2 x USB 2.0, 1 x FW 400, VGA, S-Video, Composite |
| Netzwerk/Bluetooth | Modem 56k V.92, 10/100BASE-T LAN, Airport Extreme 54 Mbit/s 802.11g, Bluetooth 2.0+EDR |
| Sound | Integrierte Stereolautsprecher und Mirkofon, Line-out |
| Abmessungen | 2,2 kg, 28,5 cm x 23 cm x 3,42 cm (B x T x H) | 2,7 kg, 32,2 cm x 25,9 cm x 3,42 cm (B x T x H) |
| Akku | 50 Wh, bis zu 6h Laufzeit | 61 Wh, bis zu 6h Laufzeit |
| Software | Alle Modelle werden mit Mac OS X 10.4, iLife '05 (umfasst iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand), Quicken 2005, MS Office Test Drive |
| Preis | 1029 Euro | 1319 Euro |
Der Mac mini kann dagegen keine entscheidenden Neuerungen für sich verbuchen. Wirklich neu sind hier nur die jetzt standardmäßigen 512 MegaByte Arbeitsspeicher. Die mittlere Ausstattungsvariante mit Combo-Laufwerk enthält jetzt das vorher optionale Airport Extreme (WLAN nach 802.11g) und Bluetooth Paket. Neu eingeführt wurde ein "High-End" Modell mit Superdrive (DVD-Brenner) und dem Airport Extreme / Bluetooth Bundle. Der Grafikchip bleibt weiterhin der nicht CoreImage-fähige ATI Radeon 9200.
| Mac mini 1,25 GHz | Mac mini 1,42 GHz | Mac mini Superdrive |
| Prozessor | Freescale PowerPC G4 1,25 GHz, 512 kB L2, 167 MHz System Bus | Freescale PowerPC G4 1,42 GHz, 512 kB L2, 167 MHz System Bus |
| Arbeitsspeicher | 512 MB DDR-RAM PC2700 (max. 1 GB) |
| Festplatte | 40 GB ATA/100, 4200 U/min | 80 GB ATA/100, 4200 U/min |
| CD-/DVD-Laufwerk | CD-RW/DVD-ROM Slot-in Combo 24x/16x/24x/8x | DVD±RW/CD-RW Slot-in Combo 4x/2x/4x/24x/16x/24x |
| Grafikkarte | ATI Radeon 9200 32 MB DDR-RAM AGP 4x |
| Anschlüsse | 2 x USB 2.0, 1 x FW 400, DVI, VGA |
| Netzwerk/Bluetooth | Modem 56k V.92, 10/100BASE-T LAN | 10/100BASE-T LAN, Airport Extreme 54 Mbit/s 802.11g, Bluetooth |
| Sound | Line-out |
| Abmessungen | 1,32 kg, 16,51 cm x16,51 cm x 5,08 cm (B x T x H) |
| Strom | 100 - 240 Volt, 85 Watt |
| Software | Alle Modelle werden mit Mac OS X 10.4, iLife '05 (umfasst iTunes, iPhoto, iMovie, iDVD, GarageBand), Quicken 2005, MS Office Test Drive |
| Preis | 519 Euro | 619 Euro | 719 Euro |
[ch]
AMD soll die Preise seiner Sockel-754-Sempron-Prozessoren senken
Nachdem AMD seine auf dem Sockel-A operierenden K7-Prozessoren offiziell auslaufen lässt, soll ebenselber Hersteller eine Preissenkung seiner, im Gegensatz zu den Sockel-A-Semprons auf dem K8 basierenden, Sockel-754-Semprons anstreben. So sollen die Preise der K8-basierten Sempron-Prozessoren auf das Niveau vergleichbarer K7-basierten Semprons fallen, was die Ablösung des Sockel-A durch den Sockel-754 im Low-Cost-Desktop-Segment vervollständigen würden.
Weiterhin erwarte AMD, dass im dritten Quartal diesen Jahres die Hälfte aller eigenen, für den PC-Einsatz ausgelieferten Prozessoren der Sempron-Reihe enstammen würden.
[ll]
AMD knöpft Intel weitere Anteile im x86-Servermarkt ab
Die Marktforscher von Mercury Research habe gemäss heise online bei einer aktuellen Untersuchung des x86-Servermarkts eine deutliche Zuhname der Produkte von AMD festgestellt.
AMD hat nun 11,2 Prozent Anteil am Markt mit Servern, welche auf der x86 Architektur aufsetzen. Im Vorquartal hatte AMD noch 7,4 Prozent des Marktes in der Hand. AMD hat es nun innerhalb von zwei Jahren geschafft dem Marktführer Intel über 10 Prozent der Marktanteile zu entreissen, weiteres Wachstum ist durchaus möglich und wahrscheinlich.
In die Studie nicht mit eingerechnet wurden die RISC-Serversysteme, rechnet man diese Serveranteile ebenfalls dazu, wird der Marktanteil von AMD noch knapp im zweistelligen Bereich liegen.
[as]
Microsoft mit Patentantrag für Smilies
Eine eigentlich traurige Meldung, bei der sich jedoch die meisten unter uns zumindest ein Schmunzeln nicht verkneifen werden können, vermeldete die Website des Nachrichtensenders N24. Demnach will sich Microsoft tatsächlich den Gebrauch von Smilies in den USA rechtlich schützen lassen.
Der Patentantrag, mit der Nummer 20050156873, beinhaltet die Umsetzung von Smilies in Zeichenketten welche anschließend über das Internet übertragen und schließlich auf einem fremden Rechner wieder als Smiley dargestellt werden. Dies ist heutzutage, insbesondere beim Instant Messaging, Gang und Gebe.
Natürlich haben sich gleich nach Bekanntwerden auch die ersten Stimmen zu diesem Thema gemeldet. Mark Taylor, einer der Direktoren des Open Source Consortiums, gab hierzu folgendes Statement ab:
"Ich hätte erwartet, dass eins unserer unreiferen Mitglieder so etwas als Scherz auf der News-Seite ,slashdot’ veröffentlicht und hätte wahrscheinlich über die Absurdität des Gedankens geschmunzelt"
"Wir scheinen inzwischen in einer Welt zu leben, in der selbst die lächerlichsten paranoiden Vorstellungen über eine kommerzielle Kontrolle von einfachen zwischenmenschlichen Konzepten von Armeen von Anwälten in die Welt hinausgelassen werden, die im Auftrag von einigen der mächtigsten Unternehmen des Planeten arbeiten."
Im Großen und Ganzen wird sich diese Aussage sicherlich im Gemüt der meisten Leser wiederspiegeln. An dieser Stelle muss jedoch angemerkt werden, dass es sich bisher lediglich um einen Antrag handelt, welcher noch vom US-Patent- und Markenamt überprüft werden muss. Über ein gleichen oder ähnlichen Patentantrag für Europa, ist uns bisher nichts bekannt.
[ls]
Intel baut das Werk "Fab32" in Arizona
Intel hat den Bau eines neuen Werks im US-Bundesstaat Arizona angekündigt. In der Fab32 sollen 300mm Wafer zu 45nm Chips verarbeitet werden. Im Zuge der Ankündigung dementierte Intel erneut, ein neues Werk (Fab28) in Israel zu bauen.
Das neue Werk soll in der Stadt Chandler gebaut werden und hat ein Investitionsvolumen von 3 Milliarden US-Dollar. Vier Werke sind dort bereits am produzieren, ein weiteres Werk entsteht soeben. Wenn alles nach Plan läuft sollen dabei rund 1000 Arbeitsplätze entstehen und in der zweiten Jahreshälfte 2007 die Produktion anlaufen.
Geplant sind Mikroprozessoren in der 45nm Fertigungstechnologie, als Vergleich: aktuell ist Intel und AMD bei 90nm angelangt und im nächsten Jahr sollen Prozessoren mit 65nm Strukturgrösse auf den Markt kommen. Durch die Verarbeitung von Wafern mit 300mm Durchmesser wird die Produktivität deutlich gesteigert, bei geringeren Kosten. So fällt weniger Verschnitt an und es passen mehr als das doppelte an Kernen auf einen solchen Wafer gegenüber den Wafern mit 200mm Durchmesser.
Intel betonte erneut, dass kein Werk in Israel geplant sei und man könne auch keine Ankündigung in diese Richtung machen. Dabei stellt sich nun die Frage, warum dieses Katz und Maus-Spiel? Oder hat der Israelische Premierminister seine Ankündigung etwas zu früh und übereilt vorgenommen?
[as]
Infineon mit empfindlichen Verlusten im dritten Quartal
Derzeit hat es Infineon nicht leicht um aus dem Blickfeld der Presse zu kommen. Zuerst der Korruptionsfall Zitzewitz und nun die verdoppelten Verluste im abgelaufenen Quartal.
Der Umsatz blieb mit 1,606 Milliarden Euro gleich hoch wie im Vorquartal, sank jedoch um 16 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal des Vorjahres. Der Ertrag vor den Steuern und Zinsen (Ebit) resultierte in einem Verlust von 234 Mio. Euro, was eine Verdoppelung gegenüber dem Vorquartal bedeutet. Im Vorjahr konnte eine schwarze Null geschrieben werden.
Offensichtlich belasten Infineon Sonderaufwendungen in Höhe von 81 Mio. Euro, welche im Zusammenhang mit der geplanten Werkschliessung in München-Perlach stehen, sowie die Wertminderung im Segment Kommunikation. Es ist eine weltweite Tatsache, dass die Preise im Speichermarkt immer weiter Zusammenbrechen und so die Quartalszahlen nicht gerade unterstützen. So konnte der Umsatz mit den Speicherprodukten um 45 Prozent gesteigert werden, jedoch sanken die Preise um 30 Prozent, was die Umsatzsteigerung wieder relativierte.
Den Umsatz erzielt der Halbleiterhersteller zu 39 Prozent in Europa (20% Deutschland, 19% Andere) und zu 61 Prozent ausserhalb Europas (24% USA, 31% Asien, 4% Japan, 2% Andere). Mit 659 Mio. Euro erzielte die Sparte Speicherprodukte am meisten Umsatz (+4%), dicht gefolgt von der Automobil- und Industrieelektroniksparte mit 625 Mio. Umsatz (-1%). Die Sparte Kommunikation setzte 314 Mio. Euro (-5%) um, während Sonstiges und die Konzernfunktionen die restlichen 7 Mio. Euro Umsatz beisteuerten.
Trotz des negativen Quartalsergebnis bleibt Infineon optimistisch. So seien die Umstrukturierungen weit Fortgeschritten, sodass eine verbessertes viertes Quartal erwartet wird.
Der umfangreiche Quartalsbericht(pdf) kann hier heruntergeladen werden
[as]
ASUS erhält Notebook-Aufträge von HP
Bereits im vergangenen Jahr versuchte ASUStek Aufträge zur Fertigung von Hewlett-Packard Notebooks zu erhalten, doch die Auftragsvergabe zur Fertigung der HP 12" Presario B Notebooks ging an Arima Computer. Dieses Jahr soll es ASUS gelungen sein, sich mit in die Liste der Notebook-Lieferanten für Hewlett-Packard einzureihen.
Unter Berufung auf die Tageszeitung Commercial Times, berichten die DigiTimes, dass ASUS noch bis zum Jahresende mit der Mengenauslieferung entsprechender Notebooks an HP beginnen wird. Bisher lässt HP seine Notebooks überwiegend bei den Firmen Quanta Computer, Compal Electronics, Inventec und Arima Computer herstellen, wobei Quanta und Compal die beiden derzeit größten Notebook-Hersteller im chinesischen Raum darstellen.
Die Bemühungen von ASUStek auf dem Notebook-Sektor führten dazu, dass sich der Hersteller im ersten Quartal des Jahres als Nr. 5 in der Liste der größten Notebook-Produzenten wiederfindet. ASUS Zielsetzung liegt für das Jahr 2005 bei vier Millionen Notebooks, wobei 1,5 Millionen im OEM-Segment abgesetzt werden sollen. Mit dem HP-Auftrag dürfte man diesem Ziel ein gutes Stück näher sein.
[pg]
Montag, den 25. Juli 2005
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Kommender Pentium M mit Dual-Core wird auch eine neue Plattform mit neuer Feature-Liste bekommen
Bislang kennen wir aus dem von Intel propagierten Pentium M Lager grundsätzlich eine Komplett-Plattform, welche über einen gewissen Feature-Umfang verfügt und damit das "Güte-Logo" Centrino erhält. Dass Intel heute neue Mobil-Prozessoren einführte, ist für unsere regelmässigen Leser nichts wirklich Neues. Allerdings kommen zu unseren Informationen zum Yonah-Dual-Core-Prozessor nun doch noch ein paar neue Informationen hinzu.
"East Fork" soll das neue Feature-Set heißen, welches mit der Einführung des Yonah-Dual-Core-Prozessors, gefertigt in 65nm Strukturbreite, im ersten Quartal 2006 Einzug hält. Dabei wird die zum Einsatz kommende Southbridge keine ICH8 sein, wie sie mit Vorstellung der Desktop-Familie Conroe und Broadwater geplant ist, sondern erst einmal auf einer ICH7-DH Southbridge basieren - zumindest wenn man den Meldungen der DigiTimes glaubt.
Aber eben auch danach wird East Fork andere Eigenheiten besitzen. Aufsetzen wird die Plattform auf einem 945-Intel-Mobil Chipsatz mit integrierter Grafik und erweitern wird man diese Darbietung mit Ekron 10/100 und Tekoa Gigabit Ethernet Chips. Dazu gesellt sich dann nach diesen Informationen ebenfalls ein Calexico 2 Chipsatz, welcher Wireless-LAN nach 802.11a/b/g Standard unterstützt. All das, in dieser Kombination natürlich nicht nativ, sondern mittels PCI-Umsetzung angeflanscht. Allerdings soll diese Umsetzung mit einer Schnittstelle antreten, welche das Windows Media Center Edition voll unterstützt. Diese Umsetzung (Intel Digital Home PC Platform) soll dann mit 20 US-Dollar mehr, satt der möglichen Standard-Umsetzung zu Buche schlagen und noch einmal 10 US-Dollar mehr wird die erwähnte ICH7-DH Southbridge kosten.
[pg]
Nachfrage nach separaten Soundkarten schrumpft - Creative sieht Erfolgsaussichten im Onboard-Sound-Segment
Es gab eine Zeit, in welcher eine separate Soundkarte in PC-Systemen mehr oder minder Pflicht war, weil Onboard-Soundlösungen schlicht nicht leistungsfähig genug waren. Doch der Markt hat sich in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Gab es erste Ansätze bei NVIDIA mit ihrem Soundstorm, so folgte Intel mit seinem High Definition Audio (HDA) - beides Soundlösungen, welche auf dem Papier antraten, externen Soundkarten den Rang abzulaufen. Inzwischen sind allerdings auch Realtek-Audio-Codecs teilweise mit wirklich guten Optionen ausgestattet, so dass der Griff zur separaten Soundkarte, eben bei weniger verwöhnten "Höhrern", ausbleibt.
Dies hat ganz offensichtlich auch Creative Labs erkannt. Der Hersteller, welcher einst mit seiner Sound Blaster Live! Serie, aber auch mit Folgemodellen wie Audigy für Fuore sorgte, erkennt die Zeichen der Zeit. Das Gros der PC-Anwender ist mit heutigen Onboard-Lösungen durchaus zufrieden - hängen als Schlusslicht an diesen Umsetzungen doch meist irgendwelche Brüllwürfel, welche die Qualität besserer Soundkarten ebenfalls nicht darstellen könnten. Und diese Entwicklung dürfte möglicherweise auch mit ein Grund sein, warum Soundkartenproduzenten derzeit nicht wirklich auf PCI-Express x1 Lösungen setzen - der Markt verlangt es offenbar nicht.
Creative erkennt hier offenbar aber einen Spielraum, seine Soundlösungen dennoch umsetzen zu können und bietet seinen Creative Sound Blaster Live! 24-Bit Audio Prozessor Mainboard-Herstellern zur Umsetzung als Onboard-Soundlösung auf Motherboards an. Allen voran hatte MSI hier vor einer Weile mit seinem K8N Diamond den ersten Schritt gewagt und eine solche PCI-gebundene Onboard-Soundlösung angeboten, mit wirklich überraschenden Ergebnissen.
Andere Hersteller werden nun wohl folgen. Wie Creative Labs mitteilt, wird auch Gigabyte bei ihrem GA-G1915P-Mainboard und auch Shuttle Computer mit den kommenden SD11G5, SD35P, und M1000 Modellen auf eine solche Darbietung setzen. MSI hat die Lösung ebenfalls im P4N Diamond zum Einsatz gebracht.
Dies ändert natürlich grundsätzlich nichts an dem Verhalten der meisten Anwender, an Onboard-Umsetzungen auch wirklich kostengünstige Lautsprecher zu betreiben und etwaige Klangvorteile damit zu vernichten - dennoch schlummert mit einer solchen, gut umgesetzten Lösung, oft deutlich mehr Klang- und Feature-Potential als an üblichen Onboard-Sounds.
"The Sound Blaster Live!® 24-bit chip delivers superior 24-bit/96kHz, 7.1 surround sound with EAX® technology that significantly enhances music, movie, and PC game audio. EAX Music Enhancements dramatically improve MP3 and CD listening with features such as Bass Boost, Multi-Band Graphic Equalizer, and Audio Clean-Up. Gamers will benefit from EAX ADVANCED HD™ Effects that deliver ultra-realistic environmental audio in hundreds of today's hottest PC games. With the Creative Multi-Speaker Surround (CMSS®) technology, users can listen to all their audio content, even if it was originally recorded in stereo, in 7.1 surround-sound playback."
[pg]
Yahoo! übernimmt Konfabulator und bietet es kostenlos an
Der Suchmaschinenbetreiber Yahoo! hat den Hersteller des Widget-Tools Konfabulator übernommen. Nachdem Apple letztes Jahr für seine derzeit aktuelle Version von Mac OS X mit Dashboard eine ähnliche Umsetzung angekündigt hatte, gab der Entwickler von Konfabulator das Tool auch für den Einsatz unter Windows frei, da Dashboard als Bestandteil des Betriebssystems quasi kostenlos abgegeben wird und somit die Existenzgrundlage von Konfabulator gefährdet war.
Am heutigen Tage nun übernahm Yahoo das Tool mit allen Entwicklern und bietet es ab sofort kostenlos zum Download für Mac OS X und Windows an. Der Name wird zukünftig langsam von Konfabulator zu "Yahoo! Widgets" wechseln.
Ähnlich wie Hauptkonkurrent Google oder MSN versucht Yahoo! derzeit durch Übernahme und Anbieten neuer Internetprodukte wie Landkarten-, Photo- und Email-Dienste, sowie Toolbars und Anwendungsprogrammen Marktsegmente im zukünftigen Internetgeschäft zu besetzen.
Download:
Konfabulator 2.1 für Mac OS X 10.2+ (5,2 MByte)
Konfabulator 2.1 für Windows 2000/XP (8,8 MByte)
[ch]
Mac mini Update erwartet
Für diese Woche erwarten die üblichen gut informierten Quellen neben neuen iBook Laptops auch ein Update bei Apples Einsteigercomputer - dem Mac mini. Aus den zwei bisherigen Konfigurationen sollen drei werden, für 499, 599 und 699 US-Dollar. Die Top-Variante wird wahrscheinlich standardmäßig Airport Extreme (WLAN nach 802.11g), Bluetooth und ein Superdrive (DVD-RW) Laufwerk enthalten. Das mittlere Modell verfügt im Auslieferungszustand über Airport Extreme und Bluetooth. Über die günstigste Version sind noch keine gesicherten Details bekannt.
[ch]
ASUS bringt passives Kühlsystem für seine Grafikkarten
ASUSTeK Computer Inc. präsentiert seine neue SilentCool Technologie, worunter der Hersteller ein passives Kühldesign für seine aktuellen Grafikkarten versteht.
Der Kühlkörper sowie die Heatpipe bestehen aus Kupfer um eine gute Wärmeübertragung zu ermöglichen. ASUS lehnt sich hierbei weit aus dem Fenster und spricht von einer um 40° C niedrigeren Temperatur des Grafikprozessors, verglichen mit anderen Kühlungssystemen der Konkurrenz.

Vorerst wird die neue SilentCool Technologie nur für die ASUS Extreme N6600GT Verwendung finden, weitere Modelle sollen aber in Zukunft folgen. Über Preise und Verfügbarkeit der GeForce 6600 GT mit dieser Kühlerkonstruktion ist noch nichts bekannt. Die Frage, welche anderen Grafikkarten-Modelle von ASUS mit diesem Kühlsystem ausgestattet sein werden, bleibt ebenfalls offen. So darf man gespannt abwarten, ob auch die aktuellen Top-Modelle mit diesem passiven Kühlsystem erscheinen werden.
[ls]
Intel stellt neues Flagschiff der Pentium M Serie vor
In einer Info bestätigte Intel, was wir schon berichtet haben: Der Hersteller erhöht den Takt des Pentium M von bisher 2,13 GHz auf 2,26 GHz und bringt den Prozessor als Pentium M 780 auf den Markt.
Die technischen Details blieben allesamt gleich: daher es wird der Dothan-Kern eingesetzt, welcher auf 2MB Level 2-Cache und einem Front Side Bus von 533 MHz zurückgreifen kann. Als TDP Wert gibt Intel 27 Watt an.
Weiter kommt der Pentium M 778 Low Voltage, welcher sich für besonders stromsparende Einsatzzwecke anbietet, denn Intel gibt gerade mal 10 Watt als TDP Wert an. Die CPU wird mit 1,6 GHz getaktet, besitzt ebenfalls den Dothan-Kern mit 2MB L2-Cache, arbeitet mit einem FSB von 400 MHz und benötigt lediglich 1,16V Vcore.
Als letzter Prozessor stellt Intel den Celeron M 380 mit 1,6 GHz Takt vor und besitzt einen L2-Cache von 1 MB, der FSB arbeitet mit 400 MHz. 21 Watt wird als TPD vom Hersteller angegeben.
Die Prozessoren übernehmen jeweils innerhalb ihrer Familie den Platz an der Leistungspitze. Der Pentium M 780 wird zum Preis von 637 US-Dollar, der Pentium M 778 LV für 284 US-Dollar und der Celeron M 380 zu einem Preis von 134 US-Dollar auf dem Markt eingeführt.
[as]
Coolermaster erweitert die Praetorian-Serie
CoolerMaster stellt dem Praetorian PAC-T01 drei neue Brüder zur Seite: den Praetorian 730, 731 und 732. Alle drei Gehäuse im Miditower-Format verfügen über vier externe 5,25" Schächte und zwei externe 3,5" Einbauplätze. Im Innern finden weitere vier 3,5" Laufwerke ihren Platz. Der Praetorian 731 zeigt sich mit einer frei zugänglichen Front ohne Tür. Hinter dem Lüftungsgitter befinden sich zwei 80mm Lüfter, ebenso wie an der Rückseite des vollständig aus Aluminium gefertigten Gehäuses. Mit Abmessungen von 500 x 198 x 455 mm (LxBxH) finden ATX und Micro ATX Netzteile Platz im Praetorian 731. Auf dem ausschließlich in Silber erhältlichen Gehäuse befinden sich unter einer bereits von früheren CoolerMaster Gehäusen bekannten Klappe zwei USB 2.0 Anschlüsse sowie FireWire und Sound I/O Ports. Dieses I/O Panel kann wahlweise auch gegen einen 80mm Lüfter ausgetauscht werden. Für zusätzliche Belüftung des CPU-Kühlers sorgt ein Fanduct an der linken Seitenwand.

CoolerMaster Praetorian 731
Der Praetorian 730 besitzt wie der 732 eine aus - ebenso wie das gesamte Gehäuse - Aluminium gefertigte Tür hinter der sich die Laufwerksschächte verbergen lassen. Kühlung erfolgt durch die seitlich neben der Tür befindlichen Zwischenräume, durch die auch das Licht des beleuchteten 120mm Lüfters in der Front fällt. Anderst als der Praetorian 731 besitzen der 730 und 732 nur hinten zwei 80mm Lüfter, in der Front verrichtet ein 120mm Lüfter seinen Dienst. Ansonsten verfügen der 730 und 732 ebenfalls über ein I/O Shield an der Oberseite und einen Fanduct zur besseren Versorgung des CPU Kühlers mit Frischluft. Der Pratorian 730 und der 732 sind ausser in silber auch in schwarz verfügbar.

CoolerMaster Praetorian 730

CoolerMaster Praetorian 732
Über Preise und Verfügbarkeit der neuen Praetorian Modelle liegen uns derzeit keine Informationen vor. Ein Exemplar des Praetorian 731 befindet sich bereits in der Redaktion, sodass wir dieses bald in einem Review näher vorstellen können.
[so]
Baut Intel eine weitere Fabrik in Israel?
Diverse Gerüchte halten sich, das Intel neben der Fab8 in Jerusalem und der Fab18 in Kiryat Gat in Israel in eine weitere Fabrik investieren will. Intel selber hält sich bedeckt zur Absicht, nun hat aber der isralelische Premierminister Ariel Sharon eine Investition seitens Intel bestätigt.
Die Fab28 soll wie die Fab18 in Kiryat Gat entstehen und 2.000 Arbeitsplätze schaffen. Laut Ariel Sharon sollen die Investitionen rund 4 Milliarden US-Dollar kosten, wobei sich der Staat Israel für eine Unterstützung von 525 Mio. US-Dollar ausgesprochen hat. In den Mercury News heisst es, dass Intel noch keinen definitiven Entscheid gefällt hat. Dem wiederspricht nun Sharon und sagte an einer Kabinettssitzung, dass Intel sich entschlossen habe, die 525 Mio. Förderhilfe bis Ende Monat einzulösen, dafür aber innert fünf Jahren die geplante Fabrik auf die Beine stellen muss.
Für Intel ist Israel ein guter Ort, so kommt der erfolgreiche Pentium M aus Israel. Er wurde dort entwickelt und wird dort auch produziert. Zu den zwei Produktionstandorte betreibt der Halbleiterhersteller noch vier Entwicklungszenter in Jerusalem, Haifa, Yakum und Petach Tikva.
[as]
Sonntag, den 24. Juli 2005
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Neuer Artikel online: NEC ND-3540A
Betrachtet man sich die Neuerscheinungen der letzten Monate, sieht es so aus als wäre bei 16fach die technische Grenze für den DVD-Brand erreicht. Deshalb versuchen die Hersteller nun sich in anderen Punkten von der Konkurrenz abzuheben. Mit dem NEC ND-3540A ist NEC der erste Hersteller eines DVD-Brenners, der auch 32fache CD-RW - Geschwindigkeit anbietet, selbstverständlich neben den sonst üblichen Geschwindigkeiten von 16fach für DVD±R, 8x für DVD+RW und DVD+R DL, 6fach für DVD-RW und DVD-R DL, sowie 48fach für CD-R.
NEC ist vor allem deswegen ein interessanter Hersteller, weil die Vergangenheit gezeigt hat, dass die niedrigen Preise keinesfalls zu Mängeln in der Qualität führen müssen. In diesem Artikel nehmen wir NECs neuestes Gerät genauer unter die Lupe, und überprüfen, ob das Gerät hält, was es verspricht, ob Schwächen früherer Geräte behoben wurden oder aber neue Schwächen auftreten.

[bf]
Athlon 64 X2 3800+ bei ersten Händlern gelistet
Waren AMDs Dual-Core-CPUs mit Einstiegspreisen von über 500€ bisher für viele Anwender unerschwinglich, ist jetzt der Athlon 64 X2 3800+ (wir berichteten) mit Preisen ab 350€ bei ersten Händlern gelistet. Die neue CPU dürfte AMD eine breitere Käuferfront eröffnen, für die bisher nur Intels deutlich günstigere Pentium D-Prozessoren einen erschwinglichen Einstieg in die Dual-Core-Welt ermöglichten.
Der Athlon 64 X2 3800+, der wie erwartet mit 2Ghz taktet und auf dem Manchester-Core mit 512KB L2-Cache pro Prozessorkern basiert, liegt preislich etwa auf dem Niveau von Intels mit 3Ghz taktendem Pentium D 830. Von einem 4000+-Modell, das mit voraussichtlich 2Ghz Takt und 1024KB L2-Cache pro Prozessorkern (Toledo-Core) die Lücke zwischen 3800+ und 4200+ schließen würde, fehlt bisher jede Spur und auch die Lieferbarkeit des 3800+ sieht alles andere als rosig aus.
[ll]
Der IFPI freut sich: die Zahl der legalen Musikdownloads haben sich verdreifacht
Der internationale Phonoverband IFPI jubelt, denn die legalen Musikdownloads in den vier grössten Märkten USA, Grossbritannien, Deutschland und Frankreich haben sich auf 180 Mio. herunter geladene Songs im ersten Halbjahr 2005 verdreifacht.
Im ersten Halbjahr 2004 wurden noch 57 Mio. Musikstücke legal herunter geladen, insgesamt verkaufte die Musikindustrie im Jahr 2004 157 Mio. Lieder über das Internet. Gemäss Verband gibt es derzeit in der ganzen Welt 300 Musikdownloadplattformen, wobei der Apple iTunes Musikstore mit einem Angebot von über 1,3 Mio. Musikstücke der Grösste im Geschäft ist.
Der IFPI freut sich auch darüber, dass die Nutzer von illegalen Tauschplattformen nicht zugenommen haben, obwohl die Breitbandanschlüsse boomen und täglich zunehmen. Der Verband führt das auf zwei Tatsachen zurück: Erstens wurden viele Nutzer durch diverse Anklagen von Nutzer illegaler Tauschbörsen sensibilisiert und nutzen solche Dienste nicht mehr. Zum zweiten seien die Tauschbörsen bekannt dafür, Schädlinge aller Art einzufangen und teilweise seien auch die bekannten Programme, wie z.B. Kazaa selber mit Spyware versehen, was die Anwender nicht gerade animiert diese Programme zu nutzen.
[as]
Toshiba baut eine neue Produktionslinie für 200mm Wafer
Iwate Toshiba - Produktionsfirma der Toshiba Semiconductor - baut in Japan zusammen mit dem Mutterkonzern Toshiba eine neue Produktionslinie, in der 200mm Wafer verarbeitet werden können.
Iwate Toshiba ist ein Spezialist für CMOS Fotosensoren, LCD Driver-ICs und Power MOSFETs und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Mit der neuen Produktionslinie will der Hersteller seine Kapazitäten für LCD Driver-ICs und Power MOSFETs erhöhen.
Die Produktionslinie wird 15 Milliarden Yen (ca. 112 Mio. Euro) kosten und soll noch in der späten Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres für die Massenproduktion bereit sein. Zuerst soll die MOSFET Produktion mit einer monatlichen Kapazität von 5.000 Wafer anlaufen und im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2006 wird die LCD Driver Produktion mit einer monatlichen Kapazität von 3.750 Wafer starten.
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Inoffizielle AMD-Roadmap gibt Aufschluss über AMDs Fahrplan 2006
Zitierend aus einer neuen, inoffiziellen Roadmap, bestätigten die Kollegen von Anandtech bisherige Gerüchte um neue Sockel und Prozessoren von AMD, warten aber gleichzeitig mit weiteren Informationen auf. Demnach wird der neue Sockel M2 wie vermutet mit 940 Pins daherkommen und wird daher nicht kompatibel zu den Sockel-939-Prozessoren sein. Hauptneuerung bei den neuen Prozessoren wird hierbei der integrierte DDR2-Speichercontroller sein, welcher Unterstützung von bis zu DDR2-667 bietet.
Der Sockel M2 soll laut diesen Informationen im zweiten Quartal 2006 veröffentlicht werden. Die neuen Single-Kern-Prozessoren sollen auf den Codenamen Orleans, die Dual-Kern-Prozessoren auf Windsor, hören. Die Prozessoren für den Sockel M2 werden des Weiteren in dieser Roadmap als Revision F bezeichnet während die Prozessoren für den Sockel 939 derzeit die Revision E darstellt.
Darüber hinaus schließt man bei Anandtech aus den Angaben der Roadmap auf eine TDP (Thermal Design Power) von 125 Watt für die FX M2-Prozessoren, 110 Watt für Dual-Core Prozessoren, und 104 Watt für die Single-Core-Prozessoren. Dafür sollen die neuen Prozessoren mit einem Throttling, ähnlich dem von Intel bekannten, ausgestattet sein. Die folgende Tabelle gibt Aufschluss über die neuen Erscheinungen:
| Prozessor | Kern | Sockel | Release |
| Athlon FX-59 | San Diego | Socket 939 | Q1'06 |
| Athlon 64 X2 >=5000+ | Windsor? | Socket M2 | Q2'06 |
| Athlon 64 X2 >=5000+ | Toledo? | Socket 939 | Q1'06 |
| Athlon 64 X2 4800+ | Windsor | Socket M2 | Q2'06 |
| Athlon 64 4000+ | Orleans | Socket M2 | Q2'06 |
| Athlon 64 3800+ | Orleans | Socket M2 | Q2'06 |
| Athlon 64 3500+ | Orleans | Socket M2 | Q2'06 |
Bereits im ersten Quartal 2006 soll demnach ein Doppel-Kern-Prozessor, sowohl für den Sockel 939 mit einem P-Rating von mindestens 5000+ oder aber auch höher erscheinen. Dieser soll dann ebenfalls im zweiten Quartal für den Sockel M2 erscheinen. Über die Taktraten und die L2-Cache-Größe kann wieder nur spekuliert werden. Vielleicht wird AMD hier das Rating vom Sockel 939 weiterführen, oder man wird aufgrund von höheren Perfomance-Erwartungen des integrierten DDR2-Speichercontrollers vom bisherigen Weg abweichen. Auch hier heißt es: Abwarten und Tee trinken.
Der Athlon FX-59 soll nach dieser Roadmap als Single-Kern-Prozessor mit einer Taktfrequenz von 3,0 GHz und einem L2-Cache von 1MB im ersten Quartal 2006 für den Sockel 939 erscheinen.
Im Einsteigerbereich sollen auch in Zukunf