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Mittwoch, den 31. August 2005

Die Playstation Portable ist ab heute auch in Europa erhältlich

Der lang erwartete Gameboykonkurrent von Sony, die Playstation Portable (PSP) hat seit heute offiziell das europäische Festland erreicht. Für einen Preis um die 250 Euro erhält der Käufer nicht nur ein Spielgerät, sondern kann DVD-Filme – im speziellen Format – abspielen, Musik im MP3 Format anhören oder im Internet surfen. Bisher war die PSP in Europa nur als Import aus Japan oder den USA erhältlich, wobei Sony dies gar nicht gerne sah und mit allen Mitteln versuchte einen Direktimport zu unterbinden.



Die PSP ist 260 Gramm schwer, 17 cm Lang und 7,3 cm Hoch. Das 4,3 Zoll grosse Display hat eine Auflösung von 480x272 Pixel bei 16 Mio. Farben und bietet das 16:9 Format. Als Rechenknecht kommt der MIPS-R4000 Prozessor mit 222 MHz getaktet zum Zug. Per WLan lässt sich die PSP in ein Netzwerk integrieren und für das Internet nutzen. Ohne Steckdose in Reichweite soll der Spiel- oder Filmspass zwischen vier bis sechs Stunden dauern, was auch für weitere Reisen genügen sollte. Als Medien kommen die eigens von Sony entwickelte UMD (Universal Media Disc) oder ein Memory Stick Duo Pro zum Einsatz. Der Nachteil an UMD, bisher gibt es keine Brenner, welche UMDs brennen bzw. überhaupt verarbeiten können, was wiederum ein Plus für Sony ist, denn so ist den Raubkopierern das Leben etwas schwerer gemacht.



Die PSP wird als Value Pack angeboten und beinhaltet neben dem Grundgerät auch Stereo-Kopfhörer, eine Schutzhülle aus Neopren, eine Tragschlaufe, ein Netzadapter, der Akku, ein Reinigungstuch, eine Demo UMD und ein Memory Stick Duo Pro mit 32 MB Speicherkapazität. Rechtzeitig zum Verkaufsstart sind diverse Spiele und ebenso diverse Filme auf UMDs erhältlich.
[as]

Bis zu zehn Jahren Haft für den Dieb des Windows Codes

Neben der Rezeptur für Coca Cola ist wohl der Windows Code eines der bestbehüteten Geheimnisse in der Industrie. Im Jahr 2004 befanden sich plötzlich Codefragmente von Windows NT und 2000 im Umlauf. Microsoft liess sich dies nicht gefallen und ermittelte zusammen mit dem FBI.

Daraufhin wurde der 28-jährige William Genovese gefasst, welcher sich im derzeit laufenden Prozess für schuldig bekannte, den Code über das Internet unter seinem Pseudo-Namen "illwill" zu verkaufen. Jedoch stritt er ab, den Quellcode selber gestohlen zu haben, sonder will diesen im Internet gefunden haben. Microsoft gibt in der Anklage aber an, dass der Quellcode im eigenen Firmennetz entwendet wurde.

Sollte das Gericht es als erwiesen sehen, dass Genovese den Code gestohlen hat, so drohen dem Angeklagten – gemäss diversen US-Medienberichten zu Folge - aufgrund Diebstahls von Firmengeheimnissen bis zu zehn Jahren Haft und eine hohe Geldstrafe. Das Urteil wird bis zum Herbst erwartet.
[as]

Acer mit verdoppeltem Gewinn im zweiten Quartal

Der taiwansche Computerhersteller Acer konnte seine Zahlen zum abgelaufenen zweiten Quartal melden und schloss mit einem Umsatz von 2,08 Mrd. US-Dollar. Dies bedeutete eine Steigerung von 35 Prozent gegenüber dem Vergleichsquartal im Vorjahr.

Der Gewinn nach den Steuern (PAT) stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 123,6 Prozent und betrug 71,63 Mio. US-Dollar. Die guten Zahlen resultierten aus einem kräftigen Wachstum im PC-Bereich, gemäss dem Marktfoschungsinstitut IDC hat Acer in den vergangenen drei Monaten rund zwei Mio. Computer abgesetzt, was ein Steigerung von 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Für das zweite Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres gibt Acer keine konkreten Prognosen an, einzig die Aussicht weiter kräftig zu wachsen ist dem Quartalsbericht zu entnehmen. Acer gehört zu den Top 5 der Computerhersteller.
[as]

Creative verkaufte in Japan MP3 Player mit einem Wurm "onboard"

Der in Singapur beheimatete Soundspezialist Creative verkaufte gemäss Bericht bei Pressetext seinen Zen Neeon MP3-Player mit einem Wurm. Die betroffenen Abspielgeräte sind mit dem Wurm "W32.Wullik.B@mm" infiziert.

Der auf der integrierten fünf Gigabyte grossen Festplatten schlummernde Wurm infiziert Windowsplattformen und versendet sich weltweit via Outlook. Betroffen ist gemäss Hersteller eine Serie, welche nach Japan geliefert wurde, insgesamt sollen rund ein Prozent der verkauften Player betroffen sein.

Creative entschuldigt sich bei den betroffenen Kunden und verspricht eine rasche Lösung des Problems. Gleichzeitig wird betont, dass alle anderen Produkte absolut wurmfrei seien.
[as]

Yamaha mit eigener DVD-Beschriftungstechnik

Yamaha-LogoNachdem HP bereits seit einiger Zeit und auch nur mit geringem Erfolg versucht, seine LightScribe-Technologie zur Beschriftung von CD- und DVD-Rohlingen direkt im beschreibenden Laufwerk auf dem Markt zu etablieren, soll Yamaha jetzt eine deutlich schnellere Technologie zur Beschriftung geeigneter DVD-Medien, LabelFlash vorstellen.

Sehen mit LightScribe bedruckte Medien eher grau bis bräunlich aus, soll Yamahas Technologie ebenselbe in blau erscheinen lassen. Der wohl bedeutendste Unterschied liegt allerdings nicht in der Farbgebung sondern in der Geschwindigkeit des Vorgangs. Muss der Anwender bei höchster Qualitätsstufe und Verwendung der LightScribe-Technologie bisher noch über 30 Minuten warten, soll LabelFlash diese Zeit auf nur 5 Minuten verkürzen, bei ebenfalls höchster Qualitätsstufe sowie einer Auflösung von 1000 dpi und 256 Helligkeitsstufen.

Entsprechende DVD-Rohlinge, die über eine spezielle Farbschicht auf der Rückseite der Reflektionsschicht verfügen, sollen in der Produktion etwa 20% teurer sein als solche, die ohne LabelFlash auskommen, entspreche CDs seien bisher allerdings noch nicht geplant. Wie es bei Verkaufsstart entsprechend ausgestatteter Brenner dann mit der Verfügbarkeit von LabelFlash-Medien steht, muss sich noch zeigen. Medien, die für HPs LightScribe-Technologie geeignet sind, sind bisher noch sehr schwer erhältlich, und das, obwohl bereits seit längerem entsprechend ausgestattete Laufwerke verkauft werden.

Bereits Anfang 2003 stellte Yamaha für seine eigenen CD-Brenner ein ähnliches Feature, DiscT@2, vor, verabschiedete sich allerdings kurz darauf vom CD-Brenner-Markt, was auch weiterhin so bleiben soll. Eigene DVD-Brenner habe Yamaha nämlich nicht vorgesehen, die Technologie soll vorerst nur an andere Hersteller lizensiert werden. Die ersten Brenner sollen dabei von NEC stammen und Anfang Oktober diesen Jahres das Licht der Welt erblicken.
[ll]

DVB-T USB-Stick T14 von ARTEC

ARTEC wird auf der IFA 2005 mit dem DVB-T USB-Stick T14 ein neues Produkt vorstellen. Dabei verfügt dieser USB-Stick über die Abemessungen 72 x 30 x 14 mm und hat ein Gewicht von lediglich 22 Gramm - laut ARTEC damit der kleinste DVB-T Empfänger der Welt.

Der T14 arbeitet mit einem hoch integrierten Halbleiter-Tuner und hat die gleichen Leistungswerte wie größere DVB-T USB Boxen oder PCI Karten. Mit der mitgelieferten benutzerfreundlichen Software lassen sich alle Eigenschaften des Gerätes vielseitig benutzen. Das Produkt erhielt bereits von Microsoft die Windowszertifizierung, wie der Hersteller in seiner Pressemitteilung erklärt.

Durch die mobile Umsetzung verspricht das Produkt selbst im fahrenden PKW absolut störungsfreien Bildempfang. Weitere Funktionen des ARTEC® T14 von Ultima Electronics Corp. sind Real-Time-Video-Aufnahme (DVR), Time Shifting, Standbildaufnahme und ein elektronischer Programmführer (EPG). Die TV-Stick decodiert MPEG2-Dateien, verfügt über einen automatischen Kanalsuchlauf und erstellt eine Favoritenliste. Der T14 unterstützt USB 2.0 High Speed und liefert somit ausreichend Bandbreite für den HDTV Empfang.

Systemvoraussetzungen:

-Microsoft® Windows XP/2000
-Desktop-PC oder Notebook
-800 MHz CPU oder höher
-128 RAM oder höher
-Grafikkarte mit mindestens 8 MB Speicher
-Soundkarte
-Microsoft® DirectX 9.0 oder höher

Der ARTEC® T14 wird zu einem Preis von 99 Euro in den Fachhandel kommen.
[pg]

Sharkoon stellt eine neue Generation seiner Flexi-Drives vor

Die Sharkoon Flexi-Drive EC stellen die neue Generation an USB-Sticks des Herstellers dar, und richten sich an preisbewusste Anwender. Mit den Abmessungen von 65 x 18 x 10 mm sind die neuen Flexi-Drive EC in üblicher, kleiner Größe mit geringem Gewicht gehalten und basieren natürlich auf USB 2.0 Standard.

Die Speicherkapazitäten sind mit 128, 256, 512 oder 1024 MB verfügbar. Sharkoon bietet zudem auch noch Treiber für das betagte Windows 98 an. Die Preise bewegen sich zwischen 14,90 Euro bis 59 Euro.
[pg]

LG FLATRON M203WX

LGs neue TV-Monitor-Kombi mit der Bezeichnung FLATRON M203WX wird auf der kommenden IFA 2005 präsentiert. Die Besonderheit dabei ist, dass diese Kombination digitale Bilder unmittelbar von einer Memory-Card darstellen kann.

Das neue LG-Premium-Modell verfügt über einen integrierten Card-Reader, der alle gängigen Speicherkarten lesen kann und darüber Bilder, Videos, Videospiele, Tabellen und Präsentationen auf das 20 Zoll große TFT-Display übermitteln kann. Daneben verfügt das neue LG-Produkt aber auch über einen integrierten TV-Kabel-Tuner, 16:10 Breitbildformat, guten Sound und mehr.

"Der TFT-Monitor macht auch als Fernseher eine Top-Figur – und eignet sich mit einer Bildschirmdiagonalen von rund einem halben Meter und komfortabler Fernbedienung perfekt als Zweit-TV. Selbstverständlich ist das innovative Gerät für den hochauflösenden Fernsehstandard der Zukunft, HDTV, bestens vorbereitet. Seine Stärke spielt der Konvergenzprofi dabei im Doppel-Einsatz aus, zum Beispiel überall dort, wo brandaktuelle News gefragt sind. In einer Ecke des Displays können die User die TV-Nachrichten verfolgen, während sie am gleichen Monitor eine PC-Anwendung nutzen. Bild-in-Bild- und Bild-außer-Bild-Funktionen machen es möglich.

Dank schnellen 16 Millisekunden Reaktionszeit (nach DIN-ISO 13406-2) gehören hässliche Aussetzer bei den schnellen Bildwechseln der TV-Übertragungen der Vergangenheit an. Daher eignet sich der LG FLATRON M203WX auch als brillanter Bildschirm für rasante Video-Games. Gerne übrigens auch mit vielen Freunden zusammen. Denn ein S-IPS-Panel (In Plane Switching) der neuesten Generation stellt das Bild selbst bei Blickwinkeln bis zu 178 Grad gestochen scharf dar.

Intelligentes Detail: Weil jede Anwendung nur bei spezieller Bildeinstellung ideal zur Geltung kommt, hat LG fünf Bildstatusmodi (PSM: Picture Status Mode) eingerichtet: „Game“, „Mild“, „Dynamisch“, „Standard“ und – für individuelle Einstellungen – „Anwender“. Die PSM lassen sich kinderleicht mit einem Knopfdruck auswählen. Auch für den Sound hat der FLATRON M203WX fünf Soundstatusmodi (SSM) für anwendungsbezogene Toneinstellungen per Knopfdruck an Bord. Apropos Sound: Das SRS WOW-Soundsystem sorgt für kristallklaren natürlichen Raumklang – perfekt zum Beispiel fürs Gaming und alle anderen multimedialen Einsätze.

Höchste Zukunftssicherheit bietet das DVI-D-Interface, welches neben einem analogen Anschluss vorhanden ist. Zahlreiche AV-Schnittstellen runden die Anschluss-Vielfalt ab, darunter Scart-AV, S-Video- und Komponenteneingang. So kann der FLATRON M203WX jedes Gerät aus dem Multimedia-Park – vom DVD-Rekorder bis zum Notebook – ins Bild rücken.

Ebenso durchdacht wie die technische Ausstattung zeigt sich das funktionale Design: Der unschöne Kabelsalat unterm Schreibtisch verschwindet dank integriertem Netzteil und versteckter Kabelführung. Außerdem lässt sich der LG FLATRON M203WX problemlos auf Schwenkarmen anbringen und an die Wand hängen."


LGs FLATRON M203WX ist ab sofort im Fachhandel zu einer UVP von 799 Euro erhältlich.
[pg]

TRENDnet stellt den TEW-453APB vor

Mit dem TEW-453APB stellt Hersteller TRENDnet einen neuen Wireless Hot SPot / Access Point auf Basis des 802.11g Standard vor, was Übertragungsraten von 108 Mbit/s verspricht. Zudem soll laut Hersteller die Übertragungssicherheit deutlich verbessert worden sein.

Zu den Sicherheitsfunktionen gehören TKIP- und AES-Algorithmen für WPA und eine auf Radius basierende MAC-Authentifizierung. Das Gerät kann schnell und bequem über einen Webbrowser (HTTP/HTTPS) konfiguriert werden. Zusätzliche Sicherheit bieten Funktionen des Netzwerkmanagements wie VLAN, SNMP-Unterstützung, Unterstützung von Systemprotokollen und Rogue-AP-Erfassung.

Der TRENDnet TEW-453APB wiegt leichte 350 Gramm und besitzt die Abmessungen von 141 x 100 x 27 mm. Integriert ist ein Atheros Prozessor mit 8 MB Speicher, sowie ein 2 MB Flash-Speicher für Upgrades. Die Stomversorgung erfolgt über PoE (Power over Ethernet). Nachfolgende Eigenschaften nennt der Hersteller:

-Bis zu 108 MBit/s schneller drahtloser High-Speed Access Point
-Unterstützt Access-Point, AP-Client/Repeater- und Bridge-Modus
-64/128/152 Bit WEP Verschlüsselung mit HEX oder ASCII
-Unterstützt WPA/WPA-PSK, AES und TKIP
-MAC Adressauthentifizierung und MAC-Filter auf Radius basierend
-keine Kommunikation zwischen Clients mit ESSID
-einfache Konfiguration über Webbrowser (HTTP/HTTPS) oder Telnet

Das Produkt ist ab sofort im Fachhandel erhältich. Die UVP beträgt 129 Euro (inkl. Mehrwertsteuer) in Deutschland. Für Österreich nennt der Hersteller 139 Euro und 200 Schweizer Franken für die Schweiz.
[pg]

Swiftech präsentiert den MCX 159-CU

Unter der Bezeichnung MCX 159-CU stellt Kühlungsspezialist Swiftech seinen jüngsten Spross aus dem Bereich Chipsatzkühlung vor. Der MCX 159-CU stellt einen Voll-Kupfer-Kühler dar, welcher mit einem aktiven Lüfter versehen ist und auf aktuellen Chipsätzen für alternative, leise Kühlung sorgen soll.

Die neue Swiftech-Lösung soll bessere Resultate liefern, als der bisherige MCX-159R, ist zu diesem mit den Abmessungen 40,4 x 40,4 x 62,8mm (Länge x Breite x Höhe) allerdings identisch. Der zum Einsatz kommende 40mm Lüfter soll ein sehr leises Betriebsgeräusch besitzen und laut Swiftech damit auch in Konkurrenz zu Flüssigkühlsystemen treten können. Im Hinblick auf die Geräuschkulisse werden 18 dB(A) genannt.

Wie der Hersteller mitteilt, soll der Einsatz, bedingt durch den Lieferumfang, auf AMD- und Intel-basierenden Chipsätzen möglich sein - ob allerdings auch ein problemloser Einsatz auf NVIDIA SLI-Chipsätzen möglich ist, sei an dieser Stelle dahin gestellt. Dies ist in zu vielen Fällen auch abhängig von den Bauteilen der Grafikkarte und zudem sind die beiden PCI-Express x16-Steckplätze auf solchen Systemen in aller Regel sehr nahe beieinander liegend.

Zur Preisgestaltung schweigt sich Swiftech derzeit noch aus.


[pg]

ARCHOS mit drei Neuvorstellungen auf der IFA

Hersteller ARCHOS wird ebenfalls auf der IFA 2005 vertreten sein und beabsichtigt dort drei Premieren im Produkt-Angebot vorzustellen. Neben einem mobilen Videorekorder wird man ebenfalls mit einem kleinen Camcorder mit Festplatte, aber auch mit dem Gmini 500 Player vertreten sein.

Der neue Videorekorder AV 500 wird ein mobiles Gerät darstellen, welcher mit einem hochwertigen 4 Zoll Farb-LCD antritt. Mit Festplatten von 30 oder 100 GB hat der AV500 ausreichend Speicherkapazitäten für Videos oder Fotos.

Der Gmini 402 soll laut Hersteller der weltweit kleinse Camcorder mit Festplatte sein. Die Kapazität beträgt 20 GB und der Camcorder ermöglicht die Aufnahme von Fotos oder Videos. Eine Echtzeit-Codierung im MPEG-4SP Format ist möglich. 220 x 176 Pixel können auf dem Farb-LCD (2,2 Zoll) dargestellt werden.

Auf dem Bereich mobile Player hat ARCHOS dann den Gmini 500 zu bieten. Er verfügt über eine 40 GB Festplatte zur Speicherung von Video, Foto oder Musik und besitzt ein 4 Zoll Farb-LCD.
[pg]

Logitech Cordless Desktop® MX5000 Laser im Anmarsch

Mit integriertem Display geht Logitech beim neuen MX5000 Laser neue Wege und spricht Anwenderschichten an, welche z.B. vielfältig mit Messenger-Programmen arbeiten. Um diese Informationsübersicht besser zu gestalten, befindet sich in der Tastatur ein integriertes LCD-Display, welches über E-Mail, IM-Benachrichtigungen, Playlisten und Internet-Radiostationen Auskunft gibt.

Die Besonderheit dieses Bundles stellt ohne Frage die drahtlose Tastatur dar, welche nicht nur sendet, sondern eben auch entsprechende Informationen des PCs empfängt und dann auf dem integrierten LCD-Dislplay darstellen kann. Neben den erwähnten Funktionen ist es ebenfalls möglich, über den Status der F-Lock Tasten, Lautstärke und Stummschaltung informiert zu werden. Eine Navigation in diesem Informationsmenü wird duch vier Tasten ermöglicht.

Der neue Logitech Desktop wird mit Bluetooth 2.0 EDR ausgestattet sein und kommt mit der Logitech MX1000 Cordless Laser Maus daher. Die Logitech Cordless Desktop MX5000 Laser Kombi wird ab September für 149,99 Euro (unverbindliche Preisempfehlung) verfügbar sein.
[pg]

Pressemitteilung: PRETEC - Schluss mit Marketing, zeigt her die Leistung


"Was viele Anbieter von Flash-Produkten ihren Kunden bislang zumuten, erinnert doch mehr an Waschmittelwerbung als an High-Tech", beschreibt Joachim Kürten den Status Quo. "Allein mit inhaltsleeren Adjektiven wie Mega, Giga, Ultra oder Hyper kann man vielleicht Waschpulver verkaufen, bei dem die Aussage "weißer als jemals zuvor" eh nicht überprüft werden kann, aber USB-Sticks und Flash Cards sind Produkte, bei denen die versprochene Leistung relativ einfach gemessen werden kann. Wer sich hinter Sprechblasen versteckt hat also etwas zu verbergen."

Das ist die Grundsatzatzaussage von PRETEC, welche damit mehr als deutlich darauf hinweisen, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.

"Es ist eigentlich verwunderlich, dass meines Wissens noch keiner der Flash-Anbieter wegen irreführender Werbung abgemahnt wurde", sagte Joachim Kürten. "Dank der Abwärtskompatibilität der Produkte, gibt es heute keinen Grund mehr jemandem noch eine "Standard Flash-Karte" anzudrehen, auch wenn diese das Label High-Speed trägt. Der scheinbare Preisvorteil wird durch die fehlende Zukunftssicherheit zunichte gemacht und würde zudem von alleine verschwinden, wenn Hersteller und Handel nicht zu überflüssiger Lagerhaltung gezwungen würden.
Mit unserem aktuellen Portfolio bieten wir unseren Kunden Produkte mit Übertragungsraten von mindestens 60x und bei vielen Formaten und Kapazitäten gibt es auch schon 133x oder gar 166x Lösungen. Dazu gehört nach unserem Selbstverständnis zudem ein verbindliches Datenblatt mit allen relevanten Informationen einschließlich maximaler Übertragungsraten beim Schreiben und Lesen von Daten. So kaufen Kunden bei uns eben nicht die Katze im Sack."


Die Notwendigkeit zu eindeutigen Leistungsangaben beruht nach Meinung PRETECs zum einen auf der Tatsache, dass x-fach Angaben in der Regel als Vielfaches von 150 kb/s angegeben werden. Eine 60x Karte müsste also im Idealfall Übertragungsraten von bis zu 9MB/s, eine 133x Karte knapp 20 MB/s ermöglichen. Leider gibt es dazu aber keine verbindlichen Vereinbarungen der Industrie.
Zum anderen, werden gerade im OEM-Bereich unter Labeln mit unverbindlichen Bezeichnungen wie "High-Speed" oft Produkte verschiedener Hersteller mit von einander abweichenden Übertragungsraten verkauft, ohne die Kunden oder den Handel darüber zu informieren.

PRETEC Europe hat sich vorgenommen, mit diesem Unsinn aufzuräumen, setzt ausschließlich auf die schnellsten Karten- und USB-2.0-Stick-Modelle und macht eindeutige Angaben zu Übertragungsraten. Dem Anwender bietet PRETEC damit zukunfts- und investitionssichere Produkte, die durch garantierte Abwärtskompatibilität problemlos auch in älteren Geräten ihren Dienst verrichten. Der Handel spart durch eine deutlich gestraffte Produktpalette Geld bei der Bevorratung und hat die Gewissheit, seinen Kunden stets modernste Produkte anzubieten. Eine klassische Win-Win-Situation für alle Beteiligten.
[pg]

Dienstag, den 30. August 2005

"PURE Innovation" heisst das neue Gamer-Mainboard von Sapphire

Das neue Mainboard soll nach Aussage von Sapphire selbst aus einem Athlon FX und X2 Dual-Core mit Sockel 939 alles an Leistung herauskitzeln was derzeit möglich ist. Mit dem "PURE Innovation" werden vor allem Hardcoregamer angesprochen.

Das Besondere an Sapphires neuem Mainboard ist das weisse PCB, was bisher eher einzigartig ist. Das "PURE Innovation" ist mit diversen Übertaktungsmöglichkeiten ausgerüstet und hat den ATI Xpress 200 Chipsatz verbaut. Maximal vier Gigabyte DDR-400 Speicher können als Dual Channel angesprochen werden. Einen PCI-Express 16x, zwei PCI-Express 1x und weitere zwei PCI Slots bieten genügend Möglichkeiten allfällige Erweiterungskarten ins System zu integrieren. Als Southbridge kommt ATIs SB450 Chip zum Einsatz.



An Kommunikationsmöglichkeiten sind Gigabyte-LAN und acht USB 2.0 Ports integriert. Für den Sound kommt die integrierte 7.1 High-Definition-Azalia 8-Kanal-Soundlösung zum Zug. Festplatten und optische Laufwerke können in rauen Mengen angeschlossen werden, so bietet das Mainboard zwei IDE Ports für vier Laufwerke, vier Serial-ATA I Ports mit Raid 0/5 und zu guter letzt zwei Serial-ATA II Ports mit Raid 0 und 1 Support.

Der Preis und die Verfügbarkeit ist derzeit noch nicht bekannt. Anhand der verbauten Komponenten darf man aber davon ausgehen, dass das Mainboard einen stolzen Preis haben wird.
[as]

ATI plant fünf neue Chipsätze für AMDs M2 Plattform in 2006

Wie die DigiTimes berichtet, plant ATI für das Jahr 2006 insgesamt fünf Chipsätze für den Sockel-M2, die zukünftige Plattform aus dem Hause AMD. Der Sockel M2 (940 Pins) wird wohl im Laufe des Jahres 2006 vollständig den Sockel 939 ablösen.

Der High-End Bereich soll hierbei von den Chipsätzen RD580 und RD580C abgedeckt werden, welche beide auch die Crossfire-Technologie unterstützen werden. Für den OEM-Markt werden im gleiche Zeitraum die Chipsätze RX485 und RS485 (mit integrierte Radeon X300 Grafikeinheit) erscheinen, wobei es sich um Neuauflagen, der bereits erhältlichen RX480 und RS482, handeln wird. Des Weiteren ist für das zweite Quartal 2006 noch der RS690 vorgesehen, welcher auf dem RS485 basiert, jedoch über eine stärke integrierte Grafikeinheit verfügen soll.
[ls]

Intel zielt mit Viiv-Systemen für digitales Zuhause auf Highend-Markt

Die Preise für die ab 2006 erwarteten Home-Entertainment- und Multimedia-Computer für das Wohnzimmer sollen sich wahrscheinlich in Bereichen von Highend-Computern bewegen und zwischen 1000 und 1500 US-Dollar zu Buche schlagen. Wie die DigiTimes in einem aktuellen Artikel berichtet, rechnen die taiwanischen Chipsatz-Entwickler wie SiS oder VIA nicht mit einer direkten Bedrohung von Intel in ihren Segmenten, da sie sich primär um die Entry-Level- und Low-Cost-Bereiche kümmern.

Marktbeobachter rechnen zudem mit weiteren Problemen für Intel, die auf die Mehrkosten der Media-Center-Edition von Microsoft Windows sowie auf die vergleichsweise unzureichende Unterstützung von Multimedia-Peripherie zurückzuführen wäre. Wie weit sich hier allerdings tatsächlich Probleme zeigen, bleibt wohl noch bis zur Einführung abzuwarten.

Vergleicht man die laut DigiTimes um 300 bis 500 US-Dollar liegenden Verkaufspreise für Mainstream-Computer, dürfte sich die taiwanische Branche zumindest in diesem Falle auf der sicheren Seite befinden. Weiterhin verspricht man sich mit dem Auslaufen einiger Einsteiger-Chipsätze von Intel noch bis ins Jahr 2007 hinein ausreichend Nachfrage im niedrigen Preissegment.

So scheint es, dass Intel mit dem digitalen Viiv-Wohnzimmer nicht nur mehr Luxus nach Hause bringen will, sondern sich mit selbstbewussten Preisen auch speziell an die luxuriöse Kundschaft mit gut gefülltem Portemonnaie richtet. Wer mit weniger Geld dennoch auf die digitalen Spielereien nicht verzichten möchte, findet dann zu gegebener Zeit sicherlich auch von alternativen Hersteller ein ausreichend großes Angebot.
[rl]

ASUS stellt ein CD-RW/DVD-R Combolaufwerk mit Serial-ATA Anschluss vor

Das von ASUS vorgestellte Laufwerk haut grundsätzlich niemanden vom Hocker, wenn da nicht der Serial-ATA Anschluss wäre. User, welcher gezielt nach einem optischen Laufwerk mit SATA suchten, wurden bisher nur sehr schlecht fündig. Das bekannteste Gerät ist wohl der 12x DVD Brenner PX-712SA von Plextor.

Das vorgestellte COMBO-5216A1T Laufwerk liest und beschreibt CD-R Medien mit bis zu 52x Geschwindigkeit. Wiederbeschreibbare CD-RW Medien werden mit 32x Geschwindigkeit gebrannt und DVD Medien werden mit bis zu 16x Geschwindigkeit eingelesen. Die FlextraLink Technologie vermeidet Fehlbrände aufgrund eines Datenstromabrisses, während FlextraSpeed die Brenngeschwindigkeit dynamisch der Qualität des Mediums anpasst. Als Brennsoftware wird Nero mitgeliefert.

Preise sind derzeit keine bekannt, das gleicher Gerät mit IDE Anschluss kostet bei Geizhals um die 42 Euro.
[as]

Apple Event mit neuen Musikprodukten?

Derzeit herrscht großes Rätselraten um eine für den 7. September geplante Veranstaltung von Apple im San Fransisco Moscone Center. Erwartet wird nach einem Bericht des Wall Street Journals die Vorstellung des bereits mehrfach angekündigten "iTunes"-Handy von Motorola. Die New York Times bestätigt diese Vermutung ebenfalls.

Weiterhin wird über eine Flash-basierte iPod-Produktreihe spekuliert, die die iPod-Minis ersetzen sollen. Vorteil gegenüber der bisherigen Festplatten-Speicher ist der geringere Stromverbrauch und eine geringe Stoßempfindlichkeit der Flash-Technologie. Nach anderen Angaben soll auf dem Event auch die neue Generation der "Standard"-iPods mit Video-Funktionalität und höherer Speicherkapazität (80 GByte) vorgestellt werden.

Welche Produkte Apple nun auch vorstellen wird, es wird auf alle Fälle mit Musik zu tun haben. Das Motto für die Veranstaltung "1,000 songs in your pocket changed everything. Here we go again." erinnert stark an die Einführung des iPods vor vier Jahren.
[ch]

Apple muss die Batterien der ersten zwei iPod Generationen austauschen bzw. die Kunden entschädigen

Der iPod von Apple ist das Trendobjekt und für die Nutzung von iTunes gerade zu optimal. Nun kommt Apple ein "Sündenfall" – gemäss Wall Street Journal - teuer zu stehen, denn die ersten zwei Generationen des iPod wurden noch mit fest installierten, nicht auswechselbaren Akkus ausgeliefert. Einige Kunden in den USA verklagten nun den Hersteller.

Und zwar lautete der Vorwurf der im Jahr 2003 eingereichten Klage, dass die versprochene Spieldauer mit der Zeit abnahm und der iPod statt den versprochenen acht Stunden Musik immer weniger lange Musik abspielen konnte, bis ihm die Energie ausging. Das Problem am ganzen, der Kunde konnte den schwächenden Akku nicht austauschen und Apple wimmelte am Anfang Kunden mit der Aussage ab, sie sollen sich halt ein neues Gerät kaufen. Etwas später bot der Hersteller einen Akkuaustauschservice für 99 US-Dollar an. Einigen Kunden stiess dies sauer auf und verklagten Apple.

Nun hat sich der Hersteller aussergerichtlich geeinigt. Käufer, welche einen iPod aus den ersten zwei Serien haben, können sich bei Apple melden, bekommen entweder 25 US-Dollar Cash oder einen Einkaufsgutschein für den Appleshop im Wert von 50 US-Dollar. An Kunden, welche den Austauschservice genutzt haben, muss Apple 50 Prozent der Kosten rückerstatten.

Ab der dritten Serie stattete Apple seine Geräte mit austauschbaren Akkus aus und schreibt nun auch auf die Packungsrückseite die zu erwartende Akkulebensdauer. Das Abkommen kostet den Hersteller rund 15 Mio. US-Dollar. Betroffene Kunden – bisher nur für Kunden aus Nordamerika möglich – können sich unter der extra von Apple eingerichteten Webseite Informieren und das nötige Formular ausfüllen.
[as]

Dell-Zentrum in Halle steht kurz vor dem Startschuss

Die Expansion des weltweit größten Computer-Herstellers Dell nach Deutschland schein geglückt zu sein. Das neue Zentrum für Vertrieb und Service in Halle in Sachsen-Anhalt hat nun für den Start am 1. September zunächst 200 Mitarbeiter eingestellt, die den deutschen Kunden in allen Fragen um die Dell-Produkte zur Seite stehen sollen. Seit Mai diesen Jahres hatten sich insgesamt bereits 7000 Interessenten beworben. Je nach Wirtschaftslage plant das US-Unternehmen in den nächsten drei bis fünf Jahren weitere 800 Stellen zu schaffen und damit die Marktanteile in Deutschland weiter auszubauen.

Als nächster Schritt steht für das Unternehmen ein Fertigungswerk für den europäischen Markt, über dessen Standort man bisher aber noch nicht entschieden habe. Zur Wahl stehen neben verschiedenen osteuropäischen Ländern wie Polen, Tschechien oder Ungarn auch Deutschland. Doch unter der Aussicht, dass die Preise für Computer auch in den kommenden Jahren stetig sinken sollen, bleibt die Frage offen, ob Deutschland ohne Zuschüsse mit den vergleichsweise hohen Lohnkosten im herstellenden Gewerbe tatsächlich eine Chance hat. Gerade Arbeiten, für die nur geringes Fachwissen notwendig ist, lassen sich in preiswerteren Ländern häufig genauso gut erledigen.
[rl]

Opera verschenkt zum 10-jährigen Geburtstag Browser-Lizenzen (Update)

OperaDie norwegische Browserschmiede Opera Software wird 10 Jahre alt. Und zur Feier des Tages verschenkt das Unternehmen einen Tag lang Lizenzen für den aktuellen Browser. Nachdem man sich nun seit langer Zeit erfolgreich gegen die größtenteils kostenlose Konkurrenz behauptet hat und stetig weiter mit neuen innovativen Ideen um die Gunst der Käufer buhlt, hat man sich zur Feier des zehnjährigen Bestehens einen ganz besonderen Werbegag einfallen lassen. Alle Nutzer, die zwischen 12 Uhr Pacific Daylight Time vom heutigen Dienstag bis 12 Uhr am Mittwoch eine E-Mail an Opera schreiben, bekommen eine kostenlose Nutzungslizenz. Hier in Europa nach Mitteleuropäischer Sommerzeit entspricht dies einem Zeitrahmen von 9 Uhr heute Morgen bis morgen 9 Uhr.

Stimmen in diversen Foren sprechen davon, dass immer der gleiche Lizenzcode angegeben wird. Daraus kann vermutet werden, dass es bei dieser Aktion einerseits um das Sammeln von aktiven Emailadressen geht und zum anderen wahrscheinlich der erhaltene Schlüssel nicht zu einem Update berechtigt — also eine einmalige Aktion für die Version 8 darstellt. Schließlich muss Opera auch von etwas leben.

Schon in kürzerer Vergangenheit hatte Opera Software mit interessanten Werbeeinfällen auf sich aufmerksam gemacht. So zeigt man sich so positiv überrascht über die enormen Download-Zahlen für Opera 8, dass Opera-Chef den Atlantischen Ozean aufgrund einer verlorenen Wette schwimmend überqueren musste.

Update: Inzwischen wurde die Prozedur abgeändert, so dass man seine E-Mail-Adresse in ein Webformular eingeben muss. Dabei werden Schlüssel für ein Großteil der unterstützten Plattformen (Windows, Linux x86, Linux PPC, Linux SPARC, FreeBSD, Solaris, Mac OS X & Mac OS 8/9) ausgegeben.
[rl]

WinFS Dateisystem von Microsoft für Betatest freigegeben

Etwas überraschend veröffentlichte Microsoft im MSDN (Microsoft Developer Network) eine Beta des kommenden – eigentlich für Windows Vista gedachte aber gestrichene – Filesystem, welches das in die Tage gekommene FAT 32 und NTFS ablösen soll.

Der Betatest ist nicht öffentlich, jedoch wird es nicht lange dauern, bis in den einschlägigen Orten die Betaversion des Filesystems auftaucht wird. Microsoft veröffentlichte WinFS mit dem Gedanken, dass sich die Entwickler ausgiebig damit befassen können, denn das neue Dateisystem legt Dateien nicht nur ab, sondern sortiert diese entsprechend ihrer Art auch gleich sauber ein. Damit dies funktioniert müssen die kommenden Programme die Dateien auch entsprechend richtig markieren, damit das Filesystem eine Struktur in die Bits und Bytes bringen kann. Die Programmierschnittstellen wurden gleichzeitig veröffentlicht, damit die Entwickler ihrer Arbeit nachgehen können und künftige, WinFS kompatible Applikationen entwickeln können.

WinFS benötigt nicht die Betaversion von Windows Vista sondern lässt sich auch auf einem Windows XP installieren und testen. Weitere Beta- und Previewversionen sollen Anfangs 2006 folgen.
[as]

ATI korrigiert die Prognosen für das laufende vierte Quartal nach unten

Der kanadische Grafikprozessorhersteller ATI korrigierte in einer aktuellen Pressemitteilung die Erwartungen des laufenden vierten Quartals. Die Prognosen wurden schon beim Abschluss des dritten Quartals gegenüber den ursprünglich budgetierten Zahlen gesenkt, nun passen die Kanadier die Zahlen erneut nach unten an. Anstelle den prognostizierten 550 Mio. bis 580 Mio. US-Dollar Umsatz sollen nun 465 Mio. bis 480 Mio. US-Dollar umgesetzt werden.

Die Gründe sind gemäss ATI alleine im Desktopbereich zu suchen, denn die anderen Sparten bewegen sich in den budgetierten Bereichen. Zum einen werden die Absatzzahlen der einzelnen GPUs nicht wie erwartet erreicht, zum anderen sanken die Verkaufspreise gegenüber dem Budget zu stark. Wie es scheint, hat die Verspätung des lang erwarteten R520 betreffen Finanzen starke Auswirkungen, zudem kommt, dass dem Konkurrenten Nvidia mit dem G70 ein guter Wurf gelungen ist, welcher mehrheitlich die Benchmarkkrone übernommen hat und ATI zu deutlichen Preisreduktionen zwingt.

Der ATI CEO David Orton sprach dann auch von einem enttäuschenden vierten Quartal, welches Ende September enden wird. Jedoch blickt der CEO optimistisch in die Zukunft, denn die Probleme seien kurzfristig.
[as]

Infineon zieht einen Auftrag für die XBox 360 an Land

Der derzeit durch negative Schlagzeilen auffallende Halbleiterhersteller Infineon kann auch wieder einmal mit positiven Schlagzeilen aufwarten. Wie heise online berichtet, ist es dem Unternehmen gelungen seine Produkte für die neue XBox 360 von Microsoft zu liefern.

Gemäss Aussagen des Nordamerikachefs von Infineon Robert LeFort kann das Unternehmen insgesamt drei Produkte in die drei Werke liefern, welche die Spielkonsole herstellen. Zum einen wird eine externe Speicherkarte produziert, welche es dem Spieler ermöglichen soll die Spielstände abzuspeichern und somit diese bequem mitnehmen kann. Zum anderen wird der Funkchip geliefert, welcher für die Verbindung des Gamepads mit der Spielkonsole verantwortlich sein wird. Zum dritten wird ein Sicherheitschip geliefert, über welchen noch keine näheren Informationen vorhanden sind.

Infineon hat in seinem Produktportfolio einen TPM Chip, welcher wohl am naheliegendsten in der vorhandenen oder abgeänderten Form zum Einsatz kommen wird. Microsoft will damit wahrscheinlich verhindern, dass Mod-Chips in der neuen Konsole zum Einsatz kommen werden, über welche sich Raubkopien abspielen lassen.

Robert LeFort betonte, dass dieses Abkommen mit Microsoft kein Zuschussgeschäft sei um bei künftigen Projekten bevorzugt zu werden, sondern dass sich dieses Geschäft rechne. Die drei Produkte wurden in Duisburg, Italien und Israel entwickelt und werden in Frankreich produziert.

Die XBox 360 soll rechtzeitig zum Weihnachtsgeschäft in die Läden kommen.
[as]

Montag, den 29. August 2005

Intel integriert Northbridge und Spannungswandler auf Prozessor

Einhergehend mit wachsender Integrationsdichte und dem Ziel die Leistungsaufnahme langfristig zu senken, hat Intel auf dem IDF auch eine neue Technik vorgestellt, die neben dem eigentlichen Prozessorkern auch den Chip der Northbridge sowie die Spannungswandler auf dem CPU-Package implementiert. Ausführliches Material inklusive Fotos dazu hält AnandTech in einem Bericht bereit.

Die Vorteile, welche Intel mit dieser Strategie ausnutzen will, sind vielseitig und teils auch nicht unbedingt neu. So verkürzen sich die Verbindungswege zwischen der Northbridge mit Speicher-Interface und CPU wesentlich, was einen beschleunigten Speicherzugriff zur Folge hätte und in etwa vergleichbar mit der Integration des Speichercontrollers in den Prozessor ist. Ein Weg, den AMD bereits vor geraumer Zeit einschlug. Die gesamte Northbridge auf dem Package hätte zusätzlich den Vorteil, dass im Chipsatz integrierte Grafikeinheiten ebenfalls von kürzeren Verbindungswegen profitieren könnten.

Die Spannungswandler letztendlich sollen den Weg bei Intel zu sparsameren Prozessoren ebnen, da sie noch schneller auf die benötigte Leistung der CPU reagieren können und entsprechend flexibel mit dem Spannungen hantieren. Dies hätte zur Folge, dass sich Spannungen noch individueller auf die Rechenleistung abstimmen lassen und die Verlustleistung erheblich senken.

Ein nicht außer Acht zu lassender Vorteil der Integration ist zudem die Möglichkeit einfacherer Motherboard-Layouts, da viele bisher noch dringend nötige Verbindungswege entfallen und Raum für kleinere und optimaler eingerichtete Platinen lassen.

Bisher handelt es sich jedoch nur um Prototypen, die noch nicht das endgültige Stadium für die Serienproduktion erreicht haben. Auch welchen Zeitrahmen sich Intel für die Realisierung dieser Ideen eingeräumt hat, ist bisher noch nicht bekannt, sodass abzuwarten ist, wann man erste Produkte käuflich erwerben kann.
[rl]

Webweites

Viel Neues zu Lesen gibt es bei unseren Partnern von Au-Ja!. So wurden die aktuell schnellsten Grafikkarten von NVIDIA und ATi, GeForce 7800 GT und GTX sowie Radeon X850XT-PE in einen umfangreichen Benchmark-Parcours geschickt. Formal liegen die GeForce-Boliden zwar vorne, ein Unterschied machte sich jedoch erst bei einer Auflösung von 1600x1200 Bildpunkten und aktiviertem AA/AF deutlicher bemerkbar. Auch eine leistungsstarke CPU sollte schon im System verbaut sein.

Weiterhin wurden AMDs neue Doppelkern-Athlons im Vergleich mit der Single-Core-Variante sowie einem klassischen Dual-Opteron-System durchgemessen. Multithreaded programmierte Anwendungen konnten von der neuen Architektur 1:1 verglichen zum Dualprozessorsystem profitieren, alle anderen Applikationen, insbesondere Spiele, sind mit einem schnellen Single-Core-Prozessor deutlich besser bedient.

Last not least kann bei Au-Ja! noch das ATX-Gehäuse NXZT Nemesis Elite Edition begutachtet werden. An diesem "pre-moddet" Tower dürften sich schon allein aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes die Geister scheiden.

Der Planet 3DNow! hat mit dem Cinergy T2 DVB-T Empfänger von Terratec ein Produkt fürs ambulante Fernsehen per USB an PC und Laptop unter die Lupe genommen. Insbesondere die bedienerfreundliche Software sowie der allzeit stabile Betrieb wussten zu überzeugen, die mitgelieferte passive Antenne erwies sich jedoch nur in größerer Nähe zum Einzugsbereich des Senders als ausreichend, ansonsten empfiehlt sich die Anschaffung eines leistungsfähigeren Modells.

Die ComputerBase hat den kürzlich erschienenen Antec P180-Tower auf seine inneren und äußeren Werte hin untersucht. Bezüglich des Fassungsvermögens zwischen Midi- und Bigtowern platziert, konnte Antecs Newcomer insbesondere durch sein ausgefeiltes, vom kommenden BTX-Standard entlehntes Belüftungskonzept punkten. Optik und Leistung haben allerdings auch ihren Preis.

Ebenfalls ein Gehäuse der aktuellsten ATX-Generation gibt es bei den Kollegen von Hartware zu besichtigen. Dort konnte sich die Mesh-Serie von Chieftec in der Nachfolge der weit verbreiteten 601er-Tower in Szene setzen. Bei ordentlichem Platzangebot konnten auch hier wieder das Belüftungskonzept inkl. Staubgitter und der optische Eindruck ebenso überzeugen wie die Preisgestaltung.

Auch ein neuer Highend-Kühler aus dem Hause Thermalright hat den Weg zu Hartware gefunden. Gleichermaßen auf aktuellen AMD- und Intel-Systemen einsetzbar, konnte der SI-120 - per Heatpipetechnologie und auf 120er Lüfter ausgelegt - insbesondere im Silentbetrieb neue Maßstäbe auf der Testplattform mit stark übertaktetem Athlon 64 setzen.
[vw]

Die Swisscom schaltete den Millionsten ADSL Anschluss auf

Die Swisscom vermeldete den einmillionsten ADSL Anschluss, welcher für einen Wiederverkäufer aufgeschaltet wurde. Somit verfügt jeder vierte feste Telefonanschluss in der Schweiz über Breitbandinternet.

Dazu kommen noch die rund 500'000 Kabelinternetkunden der Cablecom. Total bedeutet dies 1,5 Millionen Breitbandzugänge, was im internationalen Vergleich einen sehr guten Wert darstellt. Zudem kommt die rasante, bis dato ungebremste Entwicklung, denn 2001 wurden gerade mal 33'000 ADSL Anschlüsse verkauft. Der Trend hält nach wie vor an und durch neue Modelle sollen auch Wenigsurfer für einen ADSL oder Kabelanschluss überzeugt werden.
[as]

OpenOffice.org 2.0 Beta 2 erschienen

Gerade noch rechtzeitig im selbst vorgegeben Zeitrahmen, veröffentlicht Sun Microsystems heute die zweite Beta, welche dem Build m125 entspricht, seines kostenlosen Office-Paketes. Im Vordergrund stehen hierbei vor allem eine verbesserte Stabilität gegenüber der ersten Beta-Version, jedoch auch bessere Im- und Export-Filter für Dokumente welche mit Microsoft Office erstellt wurden.

Die neue Beta-Version steht bereits in deutscher Sprache sowohl für Windows als auch für Linux, auf der Seite von OpenOffice.org zum Download bereit. Neue Informationen zum Erscheinungstermin für die Final-Version von OpenOffice.org 2.0 wurden jedoch leider nicht bekannt.
[ls]

Apple verpflichtet Freescale zur CPU-Lieferung bis 2008

Der Computer-Bauer Apple hat mit seinem CPU-Lieferanten Freescale vertraglich die Lieferung von PowerPC-Prozessoren bis zum 31. Dezember 2008 ausgehandelt. Computer von Apple soll es allerdings nach letzten Informationen nur noch bis Juni 2007 geben. Bis dahin wollte man nämlich die komplette Produktlinie auf Intels Mobil-Prozessoren mit Codenamen Yonah umstellen, die zukünftig anstelle der bisherigen PowerPC-Prozessoren in den neuen Macintosh-Rechnern ihren Platz finden.

Der am 22. August abgeschlossene Vertrag verpflichtet Freescale allerdings lediglich zur Lieferung einer bestimmten Menge an Prozessoren, die Apple dann auch abnehmen muss. Ob der Computerhersteller die CPUs dann auch einsetzt, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Offen bleiben also die wahren Beweggründe für dieses Abkommen. Vermutungen, der angesetzte Zeitplan zur Umstellung auf die x86-Architektur könnte sich nach hinten verzögern, wurde von Apple laut Heise Online jedoch dementiert. So kann man nur noch annehmen, dass sich der Hersteller im Rahmen von Garantieleistungen mit einer ausreichenden Zahl an Ersatzteilen für die bereits ausgelieferten Systeme eindecken will.
[rl]

Sonntag, den 28. August 2005

Zentrum für Nanotechnologie in Sachsen-Anhalt forscht ab 2006

Die Mitarbeiter im neuen Forschungszentrum für Nanotechnologie mit einer Fläche von mehr als 5300 Quadratmetern sollen zum Ende des nächsten Jahres mit der Arbeit beginnen können. Das Technologiezentrum befindet sich in Halle an der Saale im östlichen Sachen-Anhalt und konzentriert sich vollständig auf die Nanotechnologie — vermutlich die Schlüsseltechnologie im 21. Jahrhundert. In die neuen Räume der rund 30 Millionen Euro teuren Einrichtung sollen neben mittelständischen Unternehmen vor allem das Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik, die Universität Halle und das Fraunhofer Institut für Werkstoffmechanik einziehen.

Damit sammelt sich in unmittelbarer Nähe zum "Silicon Valley Europas" im sächsischen Dresden ein weiteres Forschungszentrum für dieses hochkomplexe Fachgebiet, dass in Zukunft wohl wesentlich an Bedeutung hinzugewinnen dürfte. Auch für Sachsen-Anhalt bleibt zu hoffen, dass es in Zukunft weiter in dieser Richtung zulegen kann. Denn gerade die weit entwickelte Forschung und der hohe Bildungsgrad sind schließlich Argumente, die ausländische Investoren und Unternehmen anlocken, sich in Deutschland niederzulassen.
[rl]

Senkt AMD die Preise für doppelkernige Opteron-Prozessoren?

Der Prozessorexperte aus Sunnyvale scheint für die kommende Woche eine Preissenkung seiner Dual-Core-Opteron-Prozessoren der 200er und 800er Serie vornehmen zu wollen. Laut TheInquirer fallen dabei die Preise um überwiegend 21 Prozent. Lediglich der Opteron 860 HE mit einer maximalen Verlustleistung von 55 Watt fällt aus dem Rahmen und wird 31 Prozent günstiger. Verwunderlich ist dieser Preissturz dennoch, da uns bisher in der Vergangenheit kein Fall bekannt ist, in dem nahezu alle CPUs um den gleichen Prozentsatz günstiger wurden. Ob die neuen Preise daher tatsächlich auch ihren Weg auf die offfizielle Preisliste bei AMD schaffen werden, bleibt zunächst erst einmal abzuwarten. Dennoch nachfolgend die neuen Preise, jeweils bei der Abnahme von 1000 Stück.


Prozessor Eigenschaften Alter Preis Neuer Preis Änderung
AMD Opteron 275 Dual-Core,
2,2 GHz,
je 1 MB L2-Cache
$1,299 $1,019 -21%
AMD Opteorn 270 Dual-Core,
2,0 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$1,051 $825 -21%
AMD Opteron 265 Dual-Core,
1,8 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$851 $669 -21%
AMD Opteron 265 HE Dual-Core,
1,8 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$1,299 $1,019 -21%
AMD Opteron 260 HE Dual-Core,
1,6 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$1,051 $825 -21%
AMD Opteron 875 Dual-Core,
2,2 GHz,
je 1 MB L2-Cache
$2,649 $2,085 -21%
AMD Opteron 870 Dual-Core,
2,0 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$2,149 $1,469 -21%
AMD Opteron 865 Dual-Core,
1,8 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$1,514 $1,130 -21%
AMD Opteron 865 HE Dual-Core,
1,8 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$2,649 $2,085 -21%
AMD Opteron 860 HE Dual-Core,
1,6 Ghz,
je 1 MB L2-Cache
$2,149 $1,469 -31%
[rl]

ATI erweitert X800-Serie um die Radeon X800 GTO?

Bereits vor kurzem führte ATI relativ erfolgreich die X800 GT ein, um einen Konkurrenten zur GeForce 6600GT zu schaffen. Berichten von Anandtech zu Folge, erweitert nun die kanadische Grafikchip-Schmiede, bereits in naher Zukunft, seine X800-Serie zusätzlich noch mit der Radeon X800 GTO.

X800 GTO 256 MB X800 GTO 128 MB X800 GT 256 MB X800 GT 128 MB
Chiptakt 400 MHz 400 MHz 475 MHz 392 MHz
Speichertakt 490 MHz 350 MHz 490 MHz 350 Mhz
Anz. Pixelpipelines 12 12 8 8
Speicher 256-bit GDDR3 256-bit DDR1 256-bit GDDR3 256-bit DDR1

Entgegen der X800 GT, welche über acht Pixel-Pipelines verfügt, geht die X800 GTO mit zwölf Pixel-Pipelines jedoch mit einem etwas niedrigeren GPU-Takt von 400 MHz (ggü. 475 MHz bei der X800 GT 256 MB) an den Start. Bei der 256-MB-Version soll GDDR3-Speicher bei einer Taktfrequenz von 490 MHz und bei der 128-MB-Version DDR1-Speicher mit einem Takt von von 350 MHz zum Einsatz kommen.

Interessant ist weiterhin zu sehen, dass ATI bei der GPU, je nach Wahl, auf drei verschiedene Chips zurückgreifen wird. Demnach sollen bei der X800 GTO sowohl der R423 und R430, als auch der R480 verbaut werden. Dieses Konzept wird aller Wahrscheinlichkeit Anwendung finden um verbliebene Restbestände vor dem anstehenden Release des R520 endgültig abzubauen.

Die Karten, welche angeblich auch für AGP erscheinen, werden wahrscheinlich noch im September erhältlich sein. Informationen zum Preis bleiben wir leider vorerst schuldig.
[ls]

Microsoft bringt den Master Chief und die Ringwelt Halo nach Hollywood

Nach den Erfolgen mit den Ego Shootern Halo und Halo 2 will nun Microsoft die Story verfilmen und weitere Erfolg in einem ganz anderen Business verbuchen. Gemäss Wall Street Journal bekommt Microsoft von Universal Pictures und Twentieth Century Fox rund 5 Millionen Vorauszahlung an die zu erwartenden Einnahmen an den Kinokassen. Microsoft wird anteilsmässig an den Einnahmen beteiligt.

Das Drehbuch soll in einem ersten Wurf bereits von Alex Garland (The Beach mit Leonardio DiCaprio) geschrieben sein. Der Regisseur sowie die Schauspieler sind noch nicht bekannt. Der Hersteller von Halo, die Bungie Studios sollen über die ganze Arbeit die künstlerische Kontrolle haben und somit auf Abweichungen in der Storyline oder Aufmachung reagieren können. Welche Story genau verfilmt wird – insgesamt gibt es drei Bücher über Halo – ist noch nicht bekannt. Am wohl sinnvollsten scheint eine Mischung von Band 1: Die Schlacht um Reach (handelt vor Halo 1) und Band 2: Die Invasion (Halo 1).

Bungie schreibt auf seiner Webseite, dass rund sechs Monate nach der Veröffentlichung von Halo bereits Hollywood auf der Matte stand um sich die Filmrechte zu sichern. Der Hersteller lehnte jedoch dankend ab – obwohl man das Geld gerne genommen hätte - da der Focus ganz auf Halo 2 gerichtet war und ein weiteres Projekt für den Erfolg von Halo 2 zu gefährlich war.

Nun jetzt sind die Verträge unter Dach und Fach. Wenn alles nach Plan verläuft können die Kinobesucher den Film Halo im Sommer 2007 auf den Leinwänden bewundern. Ob es einen Erfolg wird, kann derzeit nicht beurteilt werden, jedoch stehen die Vorzeichen eher auf Nein, denn bisher sind nahezu alle Filme, welche Computerspiele als Vorlage hatten, kläglich gescheitert oder hatten nur bescheidenen Erfolg. Ein Beispiel: Wing Commander flopte an den Kinos, obwohl die Weltraumserie anno dazumal am Computer Kultstatus hatte und noch immer hat.
[as]

Intels Xscale Prozessor durchbricht die 1-GHz-Mauer

Auf dem IDF stellte Intels Vizepräsident Sean Malony den Xscale Prozessor – für mobile Anwendungen wie z.B. PDAs - mit Codenamen Monahan vor, welcher mit 1,25 GHz getaktet wird. Das derzeitige Topmodell, der Xscale PX270 alias Bulverde taktet mit maximal 624 MHz.

Der vorgestellte Prozessor war noch in einem Versuchsaufbau integriert, welcher ungefähr die Grösse eines Notebooks hatte, dennoch stellte Sean Malony in Aussicht, dass der ganze Aufbau in ein paar Monaten soweit schrumpfen werde, dass der neue Xscale Prozessor in PDAs und Handys untergebracht werden kann. Der Monahan wird daher zum Verkaufsstart nicht mit 1 GHz getaktet werden, wie hoch der Einstiegstakt sein wird, wurde vom Hersteller nicht erwähnt. Der neue Core verbraucht mit 600 Milliwatt trotz höherer Leistung deutlich weniger Strom als der Vorgänger Bulverde, während die MIPS (Millionen Instruktionen pro Sekunde) um rund 25 Prozent stiegen.

Zur Demonstration des neuen Xscale empfing der Versuchsaufbau eine Live TV-Ausstrahlung, dekodierte diese und stellte das Bild mit 25 Sekunden pro Sekunde auf dem Bildschirm dar. Trotz diesen beachtlichen Leistungen harzt der Verkauf der Xscale Serie. Offensichtlich werden PDAs eben noch vorwiegend für geschäftliche Belange benutzt und für solche Bedürfnisse – wie Termin- und Kontaktverwaltung – braucht es kein Leistungsboliden, welche die Gerätepreise in die Höhe treiben.
[as]

Samstag, den 27. August 2005

Aktionäre stimmen Fusion von Mobilcom und Freenet zu

Der anvisierten Fusion des Mobilfunk-Unternehmens Mobilcom und dem Internet-Provider Freenet wurde nun von den Aktionären der beiden Unternehmen zugestimmt. Entstehen soll das neue Unternehmen Telunico, dass sich durch diese Vereinigung ausreichend im gestärkt im Markt sieht, um den Preiskampf im Internet- und Telefongeschäft zu überstehen. Dafür erwägt Telunico auch weiteres Wachstum über Zukäufe anderer Unternehmen, welche durch freiwerdende Barmittel von insgesamt rund 300 Millionen Euro finanziert werden sollen. Im Gespräch waren unter diesem Gesichtspunkt zum Beispiel schon AOL Deutschland oder Arcor, wobei noch keine konkreten Informationen dazu vorliegen.

Probleme bereitet dem neuen Unternehmen der amerikanische Fond-Betreiber Texas Pacific Group, welcher mit rund 25 Prozent an Telunico beteiligt ist. Man vermutet, dass TPG eine Kapitalausschüttung erzwingen könnte, die den neuen Kommunikationskonzern langfristig überfordern und zur Kürzung von Arbeitsplätzen zwingen würde. TPG hatte sich diesbezüglich bisher aber noch nicht geäußert, sodass es zunächst gilt abzuwarten.

Durch die Fusion gestärkt kann man nun auch in den Preiskampf mit dem Mobilfunk-Konkurrenten E-Plus gehen. Mit der Discount-Marke Simyo hatte man durch die ungewöhnlich niedrigen Preise den Unmut der anderen Mobilfunkbetreiber auf sich gezogen. Mobilcom legte nun mit einem eigenen Billig-Angebot nach. Im allgemeinen Preisüberblick zeigen sich die deutschen Mobilfunk-Tarife überdurchschnittlich teuer. Als Gründe dafür werden hauptsächlich die durch die Tarife subventionierten Mobiltelefone genannt. Die Discoun-Angebote verzichten nun allerdings auf diese teure Beigabe und beschränken sich nur noch auf das Telefonieren.
[rl]

AMD bringt Turion-64-Prozessoren mit zwei Kernen

Nach der erfolgreichen Einführung der Dual-Core-Prozessoren im Desktop- und Server-Bereich planen die Advanced Micro Devices nun auch im mobilen Geschäftsfeld den Einsatz der Doppelkerne. So will zu Beginn des nächsten Jahres einen Dual-Core Turion 64 auf den Markt bringen, der im Vergleich zum Athlon 64 X2 nochmals mit erheblich geringerer Verlustleistung aufwartet. Zeitgleich plant das Unternehmen auch die Einführung der Virtualisierungstechnologie Pacifica.

Damit tritt der Turion 64 direkt in Konkurrenz zum von Intel angekündigten Yonah-Prozessor, welcher ebenfalls aus zwei Kernen besteht und zum Beispiel in zukünftigen Viiv-Systemen im Wohnzimmer oder in Notebooks zum Einsatz kommen wird. Im Gegensatz zum Intel-Pendant verfügt er jedoch über die bisher so stark beworbene 64-Bit-Funktionalität.

Das Unternehmen gab gegenüber InformationsWeek an, bereits Gespräche mit dem chinesischen Hersteller Lenovo über die Abnahme der Dual-Core-Turions zu führen. Lenovo hatte erst dieses Jahr die PC- und Notebook-Sparte von IBM übernommen und könnte dann im nächsten Jahr Produkte mit dem neuen Prozessor anbieten. Nachfrage besteht von verschiedenen Systemhäusern außerdem nach mobilen Prozessoren "in-a-Box", die komplett ausgerüstet mit Kühlkörper und Lüfter über drei Jahre Herstellergarantie verfügen.
[rl]

Freitag, den 26. August 2005

Intel will 100 Cores auf einer CPU integrieren und künstliche Intelligenz ins Leben bringen

Im Rahmen neuer Visionen über das Situationsbewusstsein von Elektronik erwägt Intel den Einsatz von Prozessoren mit hunderten von einzelnen Kernen, jeder mit einer dynamisch zugewiesenen Aufgabe zur Wahrnehmung von Mensch und Umwelt. Denn nur Elektronik, die ihre Umgebung bewusst wahr nimmt, kann angemessen die Ansprüche des Anwenders erfüllen. Dies ist die Theorie, die Intel im Rahmen des diesjährigen Intel Developer Forums zukünftigen Entwicklungen zugrunde legt. Dabei will man den Umstand, dass die Elektronik nicht weiß, was der Anwender für ein Ziel verfolgt und deshalb ständig über die umständliche Bedienung eingewiesen werden muss, aus der Welt schaffen und die Geräte selbstständig erkennen lassen, was in diesem Moment zu tun ist. So hilft derzeit der Mensch noch eher der Maschine, ihre Aufgabe zu erfüllen, als die Maschine dem Menschen.

"Eine situations- und anwenderbewusste Plattform kann jedes Gerät sein, das in der Lage ist, sich selbst zu verwalten, das weiß, wer und wo wir gerade sind und das versucht vorauszuahnen, was wir tun wollen", sagte Rattner. "Es werden digitale Sinne notwendig, damit diese Geräte ihre Umwelt wahrnehmen und verstehen, was sie tun. Sie werden darüber hinaus eine neue Stufe an Intelligenz erklimmen müssen, damit sie unsere Anforderungen verstehen, mit anderen Elektronikgeräten reibungslos zusammenarbeiten und in unserem Interesse agieren ohne Schaden anzurichten."

Dieses utopisch anmaßende Ziel der künstlichen Intelligenz, dass unzählige Forschungseinrichtungen schon seit Beginn des Computerzeitalters versuchen zu erreichen, setzt sich nun auch Intel als Ziel weiterer Entwicklungen in naher und ferner Zukunft. So sollen Chips den einzelnen Prozessor-Kernen beliebig Aufgaben zuordnen können, die für das Sehen, Hören oder Riechen benötigt werden — vergleichbar mit einem riesigen Gehirn, dass sich auch aus verschiedenen Teilen zusammensetzt. Als Grundlage dafür soll Virtualisierungssoftware die jeweiligen Bereiche sicher voneinander Trennen, um einen störungsfreien parallelen Betrieb zu gewährleisten. Zum Einsatz kommt dafür naheliegende Elektronik wie Videokameras, Mikrofone oder Sensoren.

Ziel soll es sein, Systeme zu entwickeln, die für sich selbst sorgen können. Dafür müssen sie auch auf äußere Bedrohungen reagieren können, die ihren Betrieb möglicherweise gefährden. So sollen Sensoren zum Beispiel Überhitzungen erkennen und durch intelligente Umverteilung der Daten die weitere Funktion und den Datenerhalt gewährleisten. So soll zum Beispiel durch die globale Überwachnung des Netzwerkverkehrs durch die Systeme die Verbreitung von Würmern schon bei der Entstehung eingedämmt werden, indem die intelligenten Netzwerkchips auf die Gefahr reagieren und das gestörte System isolieren.

Ein weiterer Punkt, der sicherlich hinsichtlich Datenschutz einen der interessantesten Darstellt, ist die Fähigkeiteit von Computertechnologie Zusammenhänge zwischen Zeit, Orten und Gegenständen zu erfassen. Intel will auf diesem Weg zum Beispiel Servicetechniker abhängig von der Position und den Sicherheitsbestimmungen über mögliche Defekte an zum Beispiel Autos hinweisen. Zugleich könnte man mit dieser Technologie aber auch digitale Inhalte wie Videos abhängig vom Ort oder der betrachtenden Person wiedergeben, sodass Minderjährige keine gewaltverherrlichenden Inhalte zu Gesicht bekommen.

Damit bewegt sich Intel wohl auf die Königsdispziplin der Computertechnologie zu, die in Anbetracht ihrer nahezu unausschlöpflichen Möglichkeiten wohl keine Wünsche mehr offen lässt. Doch trotz der zahlreichen positiven Aspekte, mit denen Menschen geholfen werden kann, darf man auch die negativen Seiten nicht übersehen, wie sie natürlich jede Entwicklung haben kann. Damit liegt es in der Verantwortung der Hightech-Unternehmen, dass die Technologie der Menschheit in Zukunft mehr nützt als schadet.
[rl]

Blu-ray und HD-DVD: "Noch'n Gedicht"

Frei nach Heinz Erhardt ;-) gibt es kurz nach der endgültigen Trennung von Blu-ray Disc und HD-DVD einen kleinen Nachschlag zu berichten. So vermeldet die DigiTimes, dass nun ausgerechnet die Implementierung des für die Blu-ray Disc vorgesehenen DRM (Digital Rights Management) so erhebliche Schwierigkeiten bereiten soll, dass der taiwanische Hersteller BenQ die Produktion entsprechender Laufwerke um ein bis zwei Quartale verschieben müsse. Ebenso werden mit CMC Magnetics und Ritek zwei Rohlingsproduzenten benannt, die nun vorerst ebenfalls von ihren Plänen für einen baldigen Herstellungsbeginn ablassen müssen.

Demgegenüber verlautete aus dem HD-DVD-Lager, dass nicht nur die beiden soeben genannten Unternehmen, sondern auch Hitachi Maxell und MKM/Verbatim den Zeitplan für die ersten Serien einmal beschreibbarer HD-DVD-Rohlinge (Single-Layer mit 15 GB Speicherkapazität) einhalten können. Die Produktion soll um den Jahreswechsel herum beginnen, mit der Verfügbarkeit der Medien im Handel wird zum kommenden Frühjahr gerechnet. Vereinfacht wird dies dadurch, dass für die Herstellung der HD-DVD-Rohlinge die vorhandenen Produktionsstraßen mit nur geringgradig erforderlichen Anpassungen verwendet werden können.
[vw]

IDF: Serial-ATA 2.5 und Wireless USB

Im Rahmen des soeben zu Ende gegangenen Intel Developer Forum waren nicht nur kommende Prozessorgenerationen und Wohnzimmertechnologien ein Thema, sondern auch die Weiterentwicklung der aktuellen Computerschnittstellen.

Die SATA-IO präsentierte die Revision 2.5 der Serial-ATA-Spezifikation, die zwar nichts wesentlich neues, aber nun alle bisherigen SATA-Extensions enthält. Zu nennen wären hier u. a. Native Command Queuing (NCQ), Staggered Spin-up, hotplugging-fähige Port-Replikatoren und eSATA für externe Laufwerke. Demgegenüber betont die SATA-IO, dass die gesteigerte Bandbreite von 3 GBit/s kein wesentliches Merkmal von S-ATA 2 sei. Weiterhin sind in der neuen Spezifikation alle bisherigen Fehler aufgelistet.

Intel selbst hat sich für das kommende Jahr drahtlose USB-Anschlüsse auf seine Agenda geschrieben. Zusammen mit Unternehmen wie NEC, Philips, Texas Instruments und nicht zuletzt Microsoft will man den WUSB-Standard (Wireless USB) auf den Weg bringen. Bei einer Distanz von ca. 10 Metern soll eine Übertragungsgeschwindigkeit von rund 110 MBit/s erreicht werden können, bei unter 3 Metern Abstand sollen es sogar die von USB 2.0 her bekannten 480 MBit/s sein. Weiterhin sollen in einem WUSB-Cluster bis zu 127 Geräte zusammengeschlossen werden können. Intel geht davon aus, dass sich WUSB spätestens Mitte 2007 durchgesetzt haben sollte.
[vw]

Kingston erweitert SD-Ultimate-Reihe um eine 2 GB-Version

Speicherhersteller Kingston ergänzt seine SD-Ultimate-Reihe, welche sich an den professionelle Anwender im Bereich Digitalfotografie richtet, um eine 2 GB-Version. Die SD-Karte "SD/2GB-U" zeichnet sich, vor allem durch die schnelle maximalen Schreibgeschwindigkeit von 120X (18 MB/sec) sowie einer maximale Lesegeschwindigkeit von 21 MB/sec, aus.

Die neue 2 GB SD Ultimate Karte mit lebenslanger Garantie ist ab sofort, bei einem empfohlenen Endkundenpreis von ca. 170 Euro, erhältlich.
[ls]

Die Notebook-Branche von ASUS auf stetigem Wachstumskurs

Noch dieses Jahr will Asustek nach eigenen Rechnungen rund 1,6 Millionen Notebooks ausliefern, doch schon für 2006 rechnet der taiwanische Hersteller mit neuen Bestzahlen von 2,5 bis 3,0 Millionen Notebooks, was einem Wachstum der Sparte zwischen 56 und 88 Prozent entspräche. Bereits im ersten Halbjahr diesen Jahres konnte man auf rund 520.000 verkaufte Einheiten zurückblicken und rechnet laut DigiTimes für die zweite Jahreshälfte mit deutlich zuwachsenden Zahlen. Vor allem im asiatischen Markt will man die Stückzahlen in diesem Jahr auf 700.000 verdoppeln.

Bereits im zweiten Quartal diesem Jahr konnte sich ASUS hinter Lenovo, Dell und Hewlett Packard den vierten Platz in China sichern, als die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahr von rund 19.000 Notebooks auf 57.000 zunahmen. Sollte das Unternehmen mit dem Wachstum weiterhin so gut Schritt halten, könnte man sich bereits 2009 zu den fünf größten Notebook-Hersteller der Welt zählen.

Gerade im Hinblick auf die Fertigungskosten plant das Unternehmen eine schrittweise Verlagerung der Produktionshallen von Taiwan nach China, wo im vierten Quartal des nächsten Jahres bereits vier Fünftel der gesamten Notebook-Produktion stattfinden soll. Während die ersten Fließbänder in Nanhui, Shanghai mit einen Anteil von 15 Prozent an der Gesamtproduktion bereits laufen, sollen schon in der ersten Hälfte des nächsten Jahres weitere Fertigungslinien hinzukommen. In China will ASUS dann vor allem die preisempfindlichen Produktreihen im Entry-Level und Mainstream Markt herstellen, während die verbleibenden 20 Prozent der Produktion zunächst weiterhin in vor allem die Fertigung der Highend-Geräte übernehmen.
[rl]

Cisco und Intel: Mehr Sicherheit in drahtlosen Unternehmensnetzwerken

Mit Cisco, einem der größten Netzwerk-Spezialisten weltweit, hat Intel nun einen Partner an seiner Seite, mit dem man die zukünftige Sicherheit von drahtlosen Netzwerken wesentlich verbessern will. Dafür entwickelten beide Unternehmen im Rahmen einer Allianz neue Funktionen für kommerzielle Netzwerke innerhalb von Firmen und Unternehmen unter dem Namen Business Class Wireless Suite. Sie richtet sich besonders an diejenigen, welche in ihren Rechnernetzen auf Computer mit Intels Centrino-Technologie und Ciscos Unified Wireless Architektur einsetzen.

Konkret beinhaltet die Suite Funktionen, die mobilen Rechnern schnell beim Finden des besten Access-Points in der näheren Umgebung unterstützt und in Marketingkreisen als "Optimal Access Point Selection Technology auftaucht. Zugleich will man mit der "Enhanced Voice over IP Quality of Service Technology" die Audioqualität von Internet-Telefonie über dieses drahtlose Netzwerk verbessern. Anbieten will man diese Technologien ab dem ersten Quartal des nächsten Jahres.

Um die Sicherheit im Unternehmensnetzwerken zu erhöhen, hat sich Intel dazu entschlossen, dem Network Admission Control (NAC) Program beizutreten, während Cisco im Gegenzug Intels Active Management Technology (AMT) Program beitritt. Durch die Verflechtung beider Programme ziele man auf eine flexiblere Adminstrierbarkeit in den Netzwerken unter gleichzeitig erhöhten Sichereitsbedingungen. Schon seit längerer Zeit arbeiten beide Unternehmen auch in anderen Bereichen Hand in Hand um aufeinander abgestimmte Produkte anbieten zu können.

NAC beinhaltet zum Beispiel über Cisco Clean Access die Authentifizierung von Netzwerkteilnehmern und deren Systemen im Netzwerk und überprüft gleichzeitig, ob die Teilnehmer den Sicherheitsrichtlinien entsprechen. Im Notfall kann der entsprechende Teilnehmer dann geblockt, isoliert oder gesichert werden, noch bevor er einen Schaden anrichten kann.

Die Allianz soll noch im vierten Quartal besiegelt werden.
[rl]

Donnerstag, den 25. August 2005

Hewlett-Packard mit Großauftrag für LucasArts

Der Computer- und System-Hersteller Hewlett Packard erhielt von LucasArts nun einen Großauftrag zur Ausstattung des neuen Letterman Digital Arts Centers und der Lucasfilm-Niederlassung in Singapur. Für beide Örtlichkeiten soll das Unternehmen insgesamt 1000 Workstations mit Dual-Core Opteron Prozessor von AMD ausliefern, wie die Computerwoche berichtet. Konkrete Details über die Verhandlung wurden jedoch bisher nicht bekannt.

Konkret soll es sich bei den Maschinen um Systeme des Typs "xw9300 Workstation" handeln, die mit ein oder zwei AMD Opteron Prozessoren zwischen 2,0 und 2,6 GHz ausgestattet sind und über bis zu 16 GB Arbeitsspeicher verfügen. Als Betriebssystem kommt entweder Windows XP Professional oder RedHat Enterprise 3.0 Workstation zum Einsatz. Der Listenpreis auf den Webseiten von HP beläuft sich dabei ab 5777 Euro, was bei 1000 Systemen ein Auftragsvolumen von mindestens 6 Millionen Euro ausmachen könnte. Hinzu kommt zudem ein StorageWorks XP12000 Server mit einer Speicherkapazität von rund 35 Terabyte.

LucasArts will mit den neuen Systemen unter anderem neue Videospiele entwickeln oder visuelle Effekte und Animationen berechnen.
[rl]

ATI validiert Crossfire-Technologie für Intel-Chipsätze

Der kanadische Grafikexperte ATI hat nun seine Dual-Grafik-Technologie Crossfire auch für Chipsätze von Intel validiert. Crossfire erlaubt es, zwei ATI-Grafikkarten parallel in einem System über die PCI Express Steckplätze zu betreiben und damit die Leistung beider Karte zu bündeln. Damit untersützt Intels 955X Chipsatz nun offiziell diese Technologie und darf damit auch beworben werden. Interessant ist dies insbesondere für Besitzer des D955XBK-Mainboards des Prozessorgiganten, welches bereits seit einiger Zeit im Handel erhältlich ist. Durch ein einfaches BIOS-Update ist es nach Angaben von Tech-Report möglich die Funktionalität nachträglich zu aktivieren und damit den Betrieb für eine zweite ATI-Crossfire-Grafikkarte freizuschalten.

Damit verfolgt ATI eine deutlich andere Strategie als NVIDIA, welche ihre SLI-Technologie lediglich für die eigenen nForce4-SLI-Chipsätze validieren. Damit wolle man verhindern, dass fremde Hersteller suboptimale Lösungen umsetzen, die nicht zum optimalen Leistungsergebnis führen könnte. Das D955XBK-Mainboard nutzt zum Beispiel für die beiden PCIe-Steckplätze einmal die 16x-Anbindung aus der Northbridge, während die 4x-Anbindung erst einen Umweg durch die Southbridge geht und damit größere Latenzen erzwingt. Dieser Nachteil scheint für die Crossfire-Technologie jedoch nicht zum Tragen zu kommen und beschert demzufolge wohl keine Nachteile bei Performance oder Bildqualität.
[rl]

Intel mit Viiv Technologie auf dem Weg ins Wohnzimmer

Auf dem diesjährigen Intel Developer Forum stellte Intel die Viiv Technologie vor, die als allgemeine Basis für zukünftige Technologie im heimischen Wohnzimmer dienen soll. Sie findet in Mini-PCs ihren Platz und soll per Software die Kontrolle des Computers mit seinen vielfältigen technischen Möglichkeiten auf einfachste Weise zum Beispiel über die Fernbedienung erreichen. Gleichzeitig gewähren von Intel validierte Geräte, Anwendungen und Internet-Angebote den problemlosen Einsatz auf der neuen Plattform, mit der Intel eine neue Ära der Unterhaltung im Wohnzimmer einleiten will.

"Digitale Technologien führen zu neuen Inhalten, zu vielfältigen Vertriebsarten und innovativen digitalen Geräten. Dies alles lässt eine neue digitale Unterhaltungsindustrie entstehen", sagte Don MacDonald, Intels Vize-Präsident. "Wir konzentrieren uns darauf, den Zugriff auf digitale Unterhaltung so zu vereinfachen, dass diese auf den verschiedensten Geräten zur Verfügung stehen kann. Dies ermöglicht es zahlreichen Firmen, Software, Inhalte und neue innovative Geräte zu entwickeln. Die Intel Viiv Technologie ist ein erster Schritt zur Erreichung dieses Ziels."

Als Basis für Viiv nutzte Intel zum IDF einen speziellen Konzept-PC namens "Golden Gate", der den mobilen Dual-Core Prozessor der nächsten Generation mit Codenamen Yonah enthielt und das Fundament für einen platzsparenden und leisen Betrieb bildet. Aufgrund seiner hohen Leistung sei er dennoch in der Lage, den Anforderungen im Multimedia-Bereich mehr als Gerecht zu werden und zum Beispiel hochauflösende Videos oder realistische Spieleszene perfekt darzustellen.

Die Systeme mit Viiv Technologie sollen mit Microsofts Windows XP Media Center Edition arbeiten und insbesondere den Vorteil kurzer Startzeiten mit sich bringen. Zur Hardware in derartigen Systemen zählen neben TV-Tuner-Karte auch ein 5.1-Audio-Controller für den klassischen Raumklang. Der Austausch digitaler Inhalte zwischen unterschiedlichen Multimedia-Geräten wie Stereo-Anlagen oder tragbarer Mediaplayer soll über ein spezielles Netzwerk möglich gemacht werden, dessen Einrichtung mit einfachen Software-Assistenten erfolgt.

Der Media-Center-PC soll nach Intels Wünschen das zentrale Element im digitalen Zuhause werden, dass sich von verschiedenen Personen zur gleichen für unterschiedlichste Zwecke nutzen lässt.

Der Vorteil gegenüber traditionellen Media-Center-PCs könnte sich in Zukunft dadurch bemerkbar machen, dass Intel über ausreichend Kontakt zu unterschiedlichsten Branchen verfügt und dadurch eine weiträumige Kompatibilität und Integration aus verschiedensten Bereichen erreichen kann.
[rl]

Revoltec Games Convention Nachbericht

Im Rahmen der diesjährigen Games Convention fand auf dem Schloß Püchau ein Pressemeeting der Firma Revoltec statt. Der deutsche Hersteller für Computer- und Modding-Zubehör stellte sich dort kurz vor und gab einen kleinen Ausblick auf die kommenden Produkte für den Herbst 2005, die teilweise auch schon auf dem Games Convention Stand der Öffentlichkeit präsentiert wurden. Was auf den interessierten Nutzer im Laufe der nächsten Monate zukommt, erfahrt ihr in unserem Kurzartikel

Games Convention Nachbericht

[bf]

Toshiba plant Ausbau der Flash-Speicher-Produktion in Japan

Das Flash-Speicher-Werk im japanischen Bezirk Mie, dass Toshiba gemeinsam mit Sandisk betreibt, soll in den nächsten drei Jahren deutlich in seinen Kapazitäten erweitert werden. Dafür plant das Unternehmen Investitionen von rund 1,8 Milliarden US-Dollar. Der weltweit siebtgrößte Hersteller von Halbleiterelementen will dabei die Kapazität seines Werk nach Angaben der Computerwoche ab September von monatlich 10.000 300-mm-Wafern im Laufe der Zeit auf bis zu 100.000 Wafer ausbauen und damit zum südkoreanischen Konkurrenten Samsung aufschließen, der zur Zeit fast die Hälfte des Marktanteils für Flashspeicher hält. Gemeinsam mit der NAND-Speicherchip-Produktion will Toshiba bis Mitte 2008 seine Produktion um 150 Prozent steigern und insgesamt Stückzahlen von rund 150.000 Speicherchips ausliefern. Ob Sandisk sich an den Investitionen beteiligt, ist bisher noch nicht bekannt.
[rl]

SiS erwirbt Lizenz zum Bau von Pentium-M-Chipsätzen

Der taiwanische Chipsatzexperte Silicon integrated Systems hat nun von Intel Lizenzen für den Bau eigener Chipsätze erworben, die den Pentium-M-Prozessor mit FSB533 unterstützen, schnellere Busgeschwindigkeiten sind vom Abkommen ausgeschlossen. Gleichzeitig zeigt SiS zahlreiche neue Chipsätze wie den SiS656MX und SiS649MX, die beide mit DDR2-533-Unterstützung daher kommen. Mit integrierter Grafikeinheit bietet man den SiSM661MX, den SiSM662MX und den SiSM670MX an, wobei ersterer zusätzlich mit AGP 8X und DDR400-Unterstützung aufwarten kann, während letztere beiden über eine PCI-Express-Schnittstelle und ein DDR2-533-Interface verfügen. Der SiSM670MX soll zusätzlich den Betrieb mit DDR2-Speicher mit 667 MHz ermöglichen.

Letzten inoffiziellen Roadmaps zufolge sollte sich der SiSM661MX bereits in der Serienfertigung befinden, während der nachfolge M662M im vierten Quartal vom Fließband laufen soll, gefolgt vom M670MX, welcher schließlich Anfang 2006 erscheint.
[rl]

Mittwoch, den 24. August 2005

Infineon bringt FB-DIMMs mit bis zu 4 GB

Der Halbleiterexperte Infineon präsentierte im Rahmen des Intel Developer Forums in San Francisco Muster sogenannter Fully Buffered DIMMs (FB-DIMMs). Sie sollen in Zukunft auf Server-Plattformen bei Intel zum Einsatz kommen und garantieren durch den Advanced Memory Buffer (AMB) erhöhte Datensicherheit. Intel plant die Einführung erster Plattformen mit Codenamen Bensley, welche bis zu acht Steckplätze für FB-DIMMs bieten sollen, gemeinsam mit Dual-Core-Xeon-Prozessoren bereits im ersten Quartal des kommenden Jahres.

Die neuen Speicher verfügen im Gegensatz zu DDR2-SDRAM nicht über eine parallele sondern über eine serielle Datenanbindung, die über den AMB gesteuert wird. Die neuen Chips sollen zunächst mit Datenraten von 533 und 667 Mbit/s, schnellere Versionen mit bis zu 800 Mbit/s befinden sich in Planung. Bestehend aus DDR2-Speicherchips mit Kapazitäten von 512 Mbit und 1 Gbit sollen Module mit Gesamtspeichergrößen von 512 MB und 1, 2 und 4 GB gefertigt werden.

Infineon zeigte bereits im August des vergangenen Jahres erstmals Prototypen zukünftiger Advanced Memory Buffer. Das Unternehmen erwartet aufgrund von Marktstudien eine Verbreitung von FB-DIMMs von anfänglich 16 Prozent bei der Einführung 2006 mit rund 4,2 Millionen Einheiten bis zu 79 Prozent im Jahre 2008. Die Serienproduktion soll noch im vierten Quartal 2005 beginnen, erste Muster sind bereits verfügbar.
[rl]

Skype auf der Suche nach Hersteller-Unterstützung, öffnet Chat-Protokoll

Die Voice-over-IP-Software Skype hat sich in vergleichsweise kurzer Laufzeit einen schnell einen Namen gemacht. Nun schaut man sich in Taiwan nach Herstellern um, die das Sprach-Protokoll auch in Hardware realisieren. Dabei schaut sich der Software-Experte nach Angaben der DigiTimes bei Herstellern von beispielsweise PDAs, Netzwerk-Routern oder Set-Top-Boxen in Taiwan um, die dann durch die Unterstützung der Skype-Protokolle dem User eine einfachere Nutzung des VoIP-Dienstes möglich machen könnten. Skype nutzt für die Internet-Telefonie ein eigenes kommerzielles Protokoll, dass gegenüber den offenen Alternativen den Vorteil hat, eine bessere Sprachqualität zu bieten. Der Nachteil besteht jedoch darin, dass gerade richtige VoIP-Telefone diesen Standard nur selten unterstützen und die Nutzungsmöglichkeiten für Skype entsprechend einschränken.

Neben der Möglichkeit, über das Internet zu telefonieren, bietet Skype in seiner Software auch eine Instant-Messanger-Funktion vergleichbar mit ICQ oder Jabber. Das dafür zu Grunde liegende Protokoll hat das Unternehmen nun für andere Entwickler freigegeben, um ihnen die Integration in ihre Software zu ermöglichen. Fraglich bleibt, warum Skype nicht gleich auf offene Chat-Protokolle wie etwa Jabber zurückgegriffen hat und statt dessen sein eigenes Süppchen kocht.

Skype ist ein kommerzieller Anbieter von Voice-over-IP-Software, mit der die Nutzer kostenlos über das Internet telefonieren können. Wer direkten Anschluss zur Außenwelt haben möchte und andere Festnetznummer anwählen will, benötigt ein zusätzliches Modul SkypeOut und zahlt zeitabhängige Verbindungsgebühren.

Der Markt für Internet-Telefonie ist seit einiger Zeit auch in Deutschland in Schwung gekommen. So hatte zu Beginn Web.de sein sein komplettes Portal-Geschäft verkauft, um sich intensiv der eigenen VoIP-Entwicklung zu widmen. Auch United Internet (1&1), QSC oder Kabel Deutschland bieten bereits Internet-Telefonie an oder Planen für die nahe Zukunft ein Angebot. Auch Google bietet mit Google Talk seit heute einen derartigen Dienst an.
[rl]

Intels neuer Weg: Mehr Leistung bei weniger Energieverbrauch

Das Hauptaugenmerk zum Auftakt des Intel Developer Forum (IDF) legte Intels Chef Paul Otellini bei seiner Keynote auf den geringeren Stromverbrauch zukünftiger Systeme, bei gleichzeitig steigender Leistung. Unter diesem Aspekt kündigte er drei neue Chips mit den Namen "Conroe", "Woodcrest" und "Merom" an welche auf einer neuen Prozessor-Architektur beruhen werden.

Diese neue Mikro-Architektur wird Intels Netburst-Architektur ablösen und soll Intel wieder zu einer besseren Pro-MHz-Leistung bei gleichzeitig geringerem Energieverbrauch führen. Um dies zu erreichen soll die neue Architektur auf der des Pentium-M aufsetzen jedoch auch weiterhin Elemente der Pentium-4 (Netburst)-Architektur tragen. Die ersten Prozessoren sollen bereits im vierten Quartal 2006 erhätlich sein. Dabei handelt es sich konkret um die mit den Codenamen „Conroe“ für den Destktop-Sektor, „Woodcrest“ für den Server-Bereich und „Memron“ für das Notebook-Segement, versehenen Prozessoren.

Auch erste Angaben zur Leistungsaufnahme der neuen Prozessoren wurden von Otellini geliefert, demnach stehen den neuen Server-Prozessoren eine maximale Leistungsaufnahme von 80 Watt, den Desktop-CPUs 60 Watt und den Mobile-Prozessoren lediglich 5 Watt zu Verfügung. Betrachtet man die Thermal Design Power der momentan leistungsstärksten Deskstop Single-Core-Prozessoren, welche bei 115 Watt liegt, so wäre dies doch ein gewaltiger Schritt. Passend zu dieser Thematik gibt Intel hierbei eine Verbesserung des Verhältnisses von Leistung zu Energieverbrauch bei den Server- und Mobile-Prozessoren vom Faktor Drei an, im Desktop-Bereich nennt man sogar den Faktor Fünf. Insgesamt über den kompletten Produktkatalog gesehen, möchte Intel eine den Energieverbrauch um den Faktor Zehn senken oder bei gleichbleibendem Energieverbauch die Leistung um das 10-Fache erhöhen.

Ob man letzendlich diesen doch recht großen Worten auch genauso große Taten folgen lässt, wird einzig und allein die Zukunft zeigen.
[ls]

Google Talk gestartet

Wie bereits gestern durchgesickert war, hat Google heute seinen Instant-Messaging- (IM) und Voice-over-IP-Dienst (VoIP) Google Talk gestartet. Technisch basiert das System auf dem offenen Jabber/XMPP-Protokoll. Da "Google Talk" derzeit eine Unterfunktion von Google Mail ist, benötigt man auch einen entsprechenden Mail-Account um den neuen Kommunikationsdienst nutzen zu können. Die bereits bestehenden Mail-Kontakte werden automatisch übernommen.

Die VoIP-Funktionalität ist derzeit nur mit dem Google-Client möglich, der momentan nur für Windows verfügbar ist. Allerdings kann man auch unter anderen Betriebssystemen den Dienst mit alternativen Messaging-Programme nutzen, die über eine Jabber-Schnittstelle verfügen. Zukünftig wird es auch von Google Versionen für MacOS X und Linux geben. Ebenfalls in Planung ist die Unterstützung des SIP-Standards, der von vielen VoIP-Anbietern für die Internet-Telefonie genutzt wird.
[ch]

Infineon plant Verkauf der Speichersparte

2005 scheint wahrlich kein gutes Jahr für Infineon zu werden. Zunächst sorgte eine handfeste Korruptionsaffäre für Aufruhr, wenige Tage später mussten schmerzhafte rote Zahlen im Geschäftsbericht des 3. Quartals veröffentlicht werden. Anfang diesen Monats wurde dann auch noch die Schließung der zentralen Forschungsabteilung am Münchener Traditionsstandort vermeldet. Andere als Kostengründe waren für diese Entscheidung nicht zu sehen.

Etwas Abhilfe könnte prinzipiell das Kooperationsangebot von AMD auf dem Gebiet des Flash-Speichers bieten, da beide Unternehmen hier mit dem enormen Preisdruck zu kämpfen haben und nur zu gerne bestehende Synergien ausnutzen würden. Doch nun ist Infineon einen entscheidenden Schritt weitergegangen und sucht einen Käufer für die angeschlagene Speichersparte. In diesem Geschäftsbereich erzielt Infineon zwar immer noch seine größten Umsätze, ist hinsichtlich eventueller Unternehmensgewinne jedoch in viel zu hohem Maße von Preisschwankungen bedroht.

Für das neben der Hauptforschungsabteilung von Schließung bedrohte Werk in München mit ca. 800 Mitarbeitern soll bereits ein Angebot des Erfurter Halbleiterproduzenten X-FAB vorliegen, worüber bereits in den nächsten Tagen nach Klärung von Personalfragen und der beiderseitigen Preisvorstellungen entschieden werden soll.
[vw]

Endgültig kein gemeinsamer DVD-Nachfolger

Nachdem bereits vor rund zwei Monaten anlässlich der Entwicklung von Software für kommende Abspielgeräte klar geworden war, dass es höchstwahrscheinlich keinen gemeinsamen Standard als Nachfolger der DVD geben wird, bestätigt nun ein Bericht der japanischen Zeitung The Daily Yomiuri das endgültige Scheitern von Sony und Partnern auf der einen sowie Toshiba und Co. auf der anderen Seite, die Formate Blu-ray Disc und HD-DVD doch noch unter einen Hut zu bringen.

Somit wiederholt sich wieder einmal die Geschichte: Vor vielen Jahren musste man sich zwischen VHS, Betamax und Video2000 entscheiden - bekanntermaß