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Donnerstag, den 31. Oktober 2002

Athlon XP 2400+ offenbar endlich verfügbar

In unserem erst jüngst veröffentlichten Artikel zu AMDs Athlon XP Prozessoren auf Thoroughbred Core bemängelten wir die schlechte Verfügbarkeit der aktuellen Prozessoren ab der Modellbezeichnung XP 2400+. Zumindest bei dem Modell 2400+ scheint nun endlich eine Verfügbarkeit in Sicht. Aktuell konnten wir die CPU bereits beim bekannten Versandhändler K&M als lieferbar ausfindig machen, allerdings zu einem stolzen Preis von 268,49 €.

Aber auch unser Partner OC-Wear teilte uns soeben die Verfügbarkeit dieser begehrten CPUs mit und zwar in ausreichender Stückzahl, wie uns zugesichert wurde. Der dort angesetzte Preis von 249,95 € ist dabei direkt als günstig im Vergleich zum großen Kontrahenten K&M zu werten.

Allemal darf man nun endlich ein wenig Entwarnung geben, da AMD endlich mit der Auslieferung der CPUs begonnen hat. Wir hoffen, dass sich dann in Bälde auch die Modelle 2600+ und 2700+ einfinden werden.
[pg]

Intel 845PE/GE Chipsätze nur beschränkt DDR333 fähig

Erst kürzlich stellte Intel seine neuen Chipsätze mit den Bezeichnungen i845PE und i845GE (integrierte Grafik) vor. Dabei handelt es sich um die ersten Chipsätze des Herstellers, welche offiziell mit DDR333-Speichermodulen umgehen können. Wie wir jetzt feststellen mussten, ist der DDR333 Support allerdings nur beschränkt möglich. Unmittelbar nach unserem Review erreichten uns die ersten Leserrückmeldungen, welche darüber klagten, dass eine Speicheransteuerung mit 333 MHz bei ihren Mainboards, unter Verwendung eines 400 MHz (QDR) Prozessors, nicht möglich sei.

Anfänglich vermuteten wir ein Versehen seitens der Mainboardhersteller, doch wie wir nun heute abschließend erfahren haben, hat Hersteller Intel diesen Mode schlicht offiziell nicht validiert. Hintergrund ist, dass momentan ohnehin überwiegend Pentium 4 Prozessoren mit 533 MHz (QDR) FSB gefertigt und geliefert werden und die aktuellen Celeron Prozessoren auf solchen Plattformen kaum Einsatz finden.

Dies ist natürlich eine herbe Enttäuschung für all die Anwender, welche mit einem 400 MHz FSB Prozessor arbeiten und ans Aufrüsten mittels solcher Chipsätze dachten. Möglich ist dies zwar nach wie vor, doch von der gestiegenen Speicherbandbreite kann nicht profitiert werden.
[pg]

Opera 6.10 für Linux und FreeBSD

Opera Software veröffentlichte heute Version 6.1 des gleichnamigen alternativen Webbrowsers. Mit dem Update wird zusätzlich zu Linux als weiteres UNIX Derivat FreeBSD unterstützt. Als größte Neuerung fällt die Unterstützung von Java ohne externes Plugin auf. Lauffähig ist die aktuelle Version auf allen x86 und PowerPC kompatiblen Prozessoren.

Als Hauptänderungen sind folgende Dinge bekannt gegeben worden:

* Font anti-aliasing is now enabled by default
* Improved font support, especially for Chinese, Japanese, and Korean
* Support for Xft 1 and Xft 2
* Opera 6.1 for Linux now also uses Qt 3's libraries, further helping with issues like font and copy/paste support.
* Kiosk mode support
* Now using Qt3 libraries,
* Java support without using a plug-in (JNI)
* Improved plug-in management and error handling
* Improved bookmark handling
* Improved skin support. Both internal opera skins and KDE3 styles.
* Panning support (anchored mouse scrolling)


Die komplette Liste aller Neuerungen und Bugfixes ist hier nachzulesen.
[ch]

ICH5: Intels neuer I/O Controller

Als Nachfolger des aktuell verbauten I/O Controllers (Southbridge) ICH4 von Intel kündigt sich schon jetzt der ICH5 an. Er wird im nächsten Jahr in die Massenproduktion gehen und einige neue Features im Vergleich zu seinem Vorgänger bieten. Als konsequente Folge der bisherigen Entwicklung wird auch der ICH5 mit Serial-ATA Kanälen aufwarten können, dem von der Industrie für die Zukunft auserkorenen Standard. Zur Anbindung externer Geräte wird er darüber hinaus bis zu acht USB 2.0 Anschlüsse ermöglichen.

Noch interessanter als der kommende ICH5 scheint sein absehbarer Nachfolger ICH6 zu sein. Er wird den Markt wohl nicht vor dem Jahr 2004 erreichen, dann aber weitere Neuerungen bieten können. Als wichtigstes Feature des ICH6 kann wohl die Anbindung des PCI-Express Buses genannte werden, dessen Einführung für das Jahr 2004 ansteht. Seine weitere Ausstattung könnte wie folgt aussehen: zwei Serial-ATA Controller, acht USB 2.0 Ports und eine verbesserter Soundlösung. Wirft man einen Blick auf den wahrscheinliche Einsatzbereich des Chips, so wird er sich im Umfeld von DDR-II-Dual-Channel und dem 6.0GHz NetBurst-Prozessor mit dem Codenamen Teja finden.

Auch die weitere Zukunft der I/O Controller aus dem Hause Intel kann schon jetzt ins Auge gefasst werden und wird wohl in Form des ICH7 in 2005, sowie des ICH8 in 2006 erscheinen. Über ihre Fähigkeiten ist derzeit jedoch wenig zu erfahren, möglicherweise liefern sie dann USB 3.0, DSL und Wireless-Lan.
[cm]

AOpen bringt Aeolus Ti4200S 8X auf den Markt

Von AOpen kommt derzeit ein neues Grafikkartenmodell auf den Markt. Bei der neuen Aeolus Ti4200S 8X verbaut AOpen NVIDIAs NV28 Grafikchip, welcher erstmalig AGP8x unterstützt. Neben diesem Feature kommt die Karte mit einer rundum Vollausstattung daher, zu der Video-in/Video-out, Dual-Monitor-Funktionen, 128MB DDR-RAM und diverse Software gehören. So leitet sich der Name "Aeolus" auch aus den Folgenden Schlagwörtern und ihren Bedeutungen ab:

    Absolute : nVIEW2.0 – Best Multi-Display Solutions
    Extreme : 3.6ns 500MHz above Video Memory Clock
    Optimize : 128MB Large Video DDR Memory
    Luxury : Golden Bracket and Golden DVI/VIDEO/CRT connectors
    Ultimate : 250MHz Core - Geforce 4 TI4200 8X GPU
    Satisfied : Live-Update Wizard/WinProducer/WinDVD Software
AOpen liefert als Softwarebundle die Programme WinDVD und WinProducer und bewirbt das gelieferte Soft- und Hardwarepaket mit der Fähigkeit MPEG-Aufnahmen in DVD-Qualität abspielen-, aufnehmen- und editieren zu können. Mit Hilfe des Live-Update Wizard wird es ausserdem möglich sein, die Treiber der Karte auf dem neuesten Stand zu halten, da sie über das Internet aktualisiert werden können.

[cm]

Motherboard Monitor 5.2.1.0

Das umfangreiche Systemüberwachungsprogramm MotherBoard Monitor ist in der Version 5.2.1.0 zum Download verfügbar. Der MBM unterstützt die Windowsversionen 9x/ME/NT/2000/XP und kann ein Großteil der aktuellen Chipsätze und Monitoring-Chips auslesen. Folgende umfangreiche Änderungsliste wurde veröffentlicht:

* VIA VT8235 smbus added
* SiS0016 smbus via Sis0008 added
* SiS0016 smbus via Sis0018 added
* SiS0016 smbus via Sis0961 added
* SiS0016 smbus via Sis0962 added
* SiS0016 smbus via Sis0963 added
* AMD1027 support added
* ITE8722F support added
* MySon0008 sub-voltage added
* W83697HF sub-voltage added
* Asus Mozart2 added
* MAX6651 support [see help] added
* ICH smbus support improved
* Winbond temp not updating fixed
* HDD with the same name issue fixed
* HDD temp compensation issue fixed
* HDD on/off issue fixed
* SCSI scan issue fixed
* Asus A7N266 wrong detection fixed
* Asus A7N266 slow detection fixed
* Asus A7V133 suspend causing wrong detection issue fixed
* Beep issue under winXP fixed [I hope]
* ISA dump added to system info
* SMB dump added to system info
* PCI dump added system info
* Transperancy override added to dashboard
* NT4 & transparency fixed on dashboard
* Passive mode FTP option added
* Memory usage added to OSD
* Messages added to MBM, see the help file advanced section
* Option to always restart with standby, see the help file advanced section
* Names & Alarms can now be update via the sharedmemory and mbm will take these values over. [I hope]

[ch]

Mittwoch, den 30. Oktober 2002

Peltier Luftkühlung von ActiveCool

Die israelische Firma Active Cool stellt auf ihrer Internetseite den CPU Kühler AC4G vor. Er soll gleichermaßen für Intel Pentium4, AMD SockelA CPUs sowie für die zukünftigen AMD "Hammer" Prozessoren geeignet sein. Die Besonderheit des Kühlers ist die Verwendung eines thermoelektrischen Elements, landläufig auch als Peltier-Element bekannt. Dabei wird die Wärme aktiv durch Anlegen einer Spannung von einer Elementseite auf die andere transportiert. Die physikalische Grundlage ist der umgekehrte Seebeck-Effekt. Laut der Herstellerfirma soll der Kühler eine CPU auf 26°C bringen.

Wir halten von diesem Prinzip in dieser Ausführung nicht viel. Ein Peltier braucht ungefähr die doppelte Menge an elektrischer Leistung, als die abzuführende Wärmemenge. Bei einer heutigen CPU wären das bei Vollast etwa 70W CPU Abwärme und entsprechend 140W für das Peltier. Diese zusätzliche Energie kann nicht mehr über das interne PC Netzteil zugeführt werden, sondern muss über eine extra Platine aus einem externen Netzteil zugeführt werden. In dieser Platine ist eine zusätzliche Regelung eingebaut, die verhindern soll, dass sich im Idle Betrieb die CPU zu stark abkühlt und sich Kondenswasser bildet.

Der zusätzliche Stromverbrauch ist aber nicht das Problematischste. Der Kühlkörper muss nun nämlich die Peltier- und die CPU-Abwärme abführen. Das sind bei unserem Beispiel etwa 210W. Uns ist es schleierhaft, wie ein Aluminiumkühlkörper mit einem 60 mm Lüfter 210 Watt Abwärme abführen soll. Selbst der Peltierbetrieb mit Wasserkühlung ist nach unseren Tests nicht zufriedenstellend möglich. Ein Peltier transportiert die Wärme nicht einfach wie herkömmliche Kühler, sondern es sorgt auf der einen Seite für sehr niedrige Temperaturen, auf der anderen aber für extrem hohe. Unter der Annahme, der Kühler könnte diese Leistung abführen, würde das Gehäuseinnere derart hohe Temperaturen haben, dass eine Überhitzung aller anderen Komponenten entstehen würde. Bis zu endgültigen Ergebnissen können wir an dieser Stelle aber nur Mutmaßungen anstellen.

Der Vertrieb dieser speziellen Kühlereinheit wird von Thermaltake übernommen werden. Der ActiveCool AC4G wird auf der diesjährigen Comdex vorgestellt und soll ab Januar zu einem Preis von 120$ erhältlich sein.
[ch]

Microsofts neues Office nur ab Windows 2000 aufwärts

Der Nachfolger des aktuellen Microsoft Office XP (Codename: "Office 11") wird voraussichtlich nur den Benutzern von Windows 2000 ab Service Pack 3 aufwärts und Windows XP vorbehalten sein. Nach entsprechenden Meldungen von Betatestern hat Microsoft bestätigt, dass das neue Officepaket definitiv nicht unter Windows 9x, ME und NT laufen wird. Der Grund dafür sei, dass genannte Windowsversionen den gestiegenen Sicherheitsanforderungen nicht mehr entsprächen.

Somit müssten sicherlich nicht wenige Kunden doppelt tief in die Taschen greifen und gleich ein neues Betriebssystem mitordern. Zwar teilte eine Microsoft-Sprecherin beschwichtigend mit, dass im Falle zu vieler Kundenproteste diese Pläne jederzeit geändert werden könnten, womit allerdings kaum zu rechnen sein dürfte. Schließlich ist bereits Office XP konsequenterweise nicht mehr unter Windows 95 lauffähig.
[vw]

Neuer SiS-IDE-Treiber verfügbar

Die Besitzer eines SiS-Mainboards mit SiS961, SiS962 oder SiS963-Southbridge werden mit einem upgedateten IDE-Treiber in der Version 2.02 erfreut. Informationen dazu und den Download findet Ihr auf der SiS-Webseite. Zur Erinnerung: Auch erst seit ein paar Tagen gibt es neue AGP- und USB-Treiber.
[vw]

Dienstag, den 29. Oktober 2002

Neuer Artikel online: AMD Athlon XP Thoroughbred

Es hat etwas gedauert mit unserem Artikel zu AMDs neuestem Prozessor, dem Athlon XP mit Thoroughbred-Core in den Ausführungen von 2200+ bis zu 2800+. Doch neben dem Problem der äußerst knappen Verfügbarkeit bringt auch der von AMD neu eingeführte FrontSideBus von 166 / 333 MHz wieder ganz eigene Probleme mit sich: Bei uns zeigten eigentlich bewährte Mainboards gleich reihenweise diverse kleine oder große Probleme mit dem neuem FSB. Dies sollte bis zur Verfügbarkeit der neuesten Thoroughbred-Modelle dringend verbessert werden, den rein von der Leistung her braucht sich AMD auch nicht vor Intels höchstgetakteten Prozessoren verstecken, wie unser Artikel bestätigt.

zum Artikel
[rg]

EPoX-Mainboards mit Case-Modding Zubehör

EPoX geht unter die Case-Modder: Ab der 46. Kalenderwoche (18. bis 24. November) sollen EPoX´ Top-Mainboards diverse Case-Modding Produkte beiliegen:

Für eine Reihe von Mainboards hat man sich bei EPoX entschieden, diese mit einem erweiterten Lieferumfang auszustatten. Die Modelle EP-4GEA+ und EP-4PEA+ für aktuelle und kommende Intel Pentium 4 sowie das EP-8K9A2+ für AMD Prozessoren werden ab Kalenderwoche 46 mit jeweils einem IDE und FDD Rundkabel ausgestattet sein. Mit Magic Light beschreibt EPoX ein weiteres neues Feature. Es handelt sich um eine aktive Northbridge Kühlung mit einem Lüfter aus transparentem Kunststoff, der durch zwei blaue Leuchtdioden eluminiert wird. Über dieses Ausstattungsmerkmal verfügen ebenfalls die drei genannten Mainboards.

Die drei Mainboards gehen ab Kalenderwoche 46 mit dem oben aufgeführten zusätzlichen Zubehör in den Handel. EPoX möchte durch die Beigabe der Rundkabel und durch das neue Feature Magic Light alle Kunden ansprechen, denen ein hoher Luftdurchsatz innerhalb des Gehäuses wichtig ist und die Einblicke durch durchsichtige Gehäuse oder Gehäuseteile auf das Innenleben ihrer Rechner gestatten wollen. Beide Elemente tragen zu einem trendigen Aussehens des Gesamtsystems bei. Für die Zukunft plant EPoX weitere Produkte mit diesen Schmankerln auszustatten, jedoch wird man sich zunächst nur auf die Topmodelle der Produktserien beschränken.

[rg]

Microsoft DirectX 8.2 erhältlich?

Aktuell ist so einiges zu Microsofts DirectX 8.2 im Netz zu finden. So berichtet z.B. GIGA.DE, dass DirectX 8.2 im Lieferumfang des Combat Flight Simulator 3 enthalten sei. Installiert man das entsprechende File, so meldet das Tool dxdiag.exe (in DirectX enthalten) tatsächlich als Versionsnummer 8.2. Was hat es also mit diesem Update auf sich?

Im Grunde ist es ganz einfach: Das Update bringt lediglich Microsofts DirectPlay auf den neuesten Stand, sprich auf Version 8.2. Dies war nötig, um einigen Performance-Problemen bei den Spielen Combat Flight Simulator 3 und New World Order entgegen zu wirken. Daneben wird auch von möglichen Verbesserungen bei Morrowind berichtet. Es scheint also nicht zu schaden, dieses Update auszuführen. Auch wenn sich DirectX dann als 8.2 identifiziert, hat sich an den restlichen Komponenten des Pakets nichts geändert.

Um das rund 2,5MB grosse Update auszuführen, muss auf dem System DirectX 8.1b installiert sein. Bei dem Update handelt es sich um eine Final-Version, es ist also nicht zeitlich limitiert. Interessierte finden die nötige Datei entweder unter dem oben befindlichen Link zu GIGA.DE oder hier:

[cm]

Webweites

Das 3DCenter hat einen Blick auf ATi's kommende Grafikchips Radeon 9500, 9500 Pro und 9700 geworfen, die noch in diesem Jahr zum Frontalangriff auf nVidia's GeForce4 Ti-Karten blasen sollen. Zwar bleibt die Radeon 9700 Pro mit Abstand führend, jedoch tun sich im mittleren Performancebereich (GeForce4 Ti 4400 o.ä.) mit den neuen Radeonchips ernstzunehmende Alternativen auf.

Unsere Partner von Au-Ja! haben sich mit dem EPoX 8K5A2+ eines der aktuellen KT333-Boards mit der neuen VT8235-Southbridge mit USB 2.0-Support, besserer Ressourcenverwaltung und gesteigerter PCI-Performance angesehen. Da die Performance zu ihrer unmittelbaren Vorgängerin, der 8K3A+, etwas höher lag und sich die 8K5A2+ hinsichtlich Stabilität, Overclocking etc. keine Blößen gab, wurde hier der Editor's Choice fällig.

Die LostCircuits beschäftigen sich mit einem der eher selten getesteten AMD-Dualboards mit AMD 760 MPX-Chipsatz. Dabei konnte das Iwill MPX2 durch seine Stabilität und die gute Verarbeitung überzeugen – etwas, was von einer Serverplatine üblicherweise erwartet wird. Dafür fehlen Onboard-Komponenten wie Sound, USB 2.0 und sogar LAN. Also eher ein Board für Puristen mit einem ausreichend dimensionierten Tower, da das Iwill MPX2 deutlich größer ausfällt als ein Standard-ATX-Board.

Bei der Spieleflut lesen wir ein Review von Cossacks: Back to War, der neuesten Episode der Echtzeitstrategieserie von CDV Software. In mehreren Schwierigkeitsstufen kann sich der Spieler neben zahlreichen Einzelmissionen und Zufallsmaps natürlich auch in einem Kampagnenmodus ins Schlachtengetümmel stürzen. Allerdings sollte man angesichts der sehr umfangreichen Szenarien schon einiges an Geduld und Ehrgeiz mitbringen, wobei jedoch das übersichtlich gestaltete Spieleinterface weiterhilft. Insgesamt ein runder Titel, der die Vorzüge der Add-Ons der Vorgängerversionen mit einschließt.

Einer der Schwerpunkte unserer Partnerseite WinTotal sind Antivirenprogramme. Als mögliche Alternative zu den marktetablierten Programmen wurde diesmal NOD32 unter die Lupe genommen. Für ca. 40 Euro werden eine sehr zuverlässige Scanengine, ein schneller und ressourcenschonender Hintergrundwächter sowie ein vom verwendeten Mailprogramm unabhängiger POP3-Mailscanner geboten. Letzteres werden insbesondere Nutzer von Nicht-Microsoft-Programmen zu schätzen wissen, da von der Konkurrenz häufig nur die MS-Clients à la Outlook oder Outlook Express direkt unterstützt werden. Insgesamt fährt NOD32 so die volle Punktzahl ein. Wer das Programm testen möchte, findet exklusiv bei WinTotal eine bis zum 31.01.2003 lauffähige Version von NOD32 inkl. Live-Update der Virendefinitionen zum Download.
[vw]

Abit tauft NVIDIA nForce 2 Mainboards um

Wie hier berichtet wird, ändert der Hersteller Abit die Namen seiner Hauptplatinen mit nForce 2 Chipsatz. Die im November erwarteten Platinen werden unter der Bezeichnung NF7 bei den Händlern zu finden sein, als Basis der Reihe dient das schon erhältliche NV7-8X. Es ist davon auszugehen, dass man diesen Schritt bei Abit gewählt hat, um den Wiedererkennungswert und die Einprägsamkeit des Namens zu erhöhen. Darüber hinaus heben sich die neuen Namen von der bisher für nForce-Boards üblichen Bezeichnung "NV7" ab.

Im Ganzen wird es drei verschiedene Modelle des NF7 geben, die den jeweiligen Anforderungen des Käufers gut angepasst sein werden. Zu erwähnen ist noch, dass die Preise der Platinen eher hoch sind und sie somit ins Segment der anspruchsvollen User zielen. Hier die drei Modelle:

  • NF7, basiert auf dem nForce2 SPP, ca. Preis: 159 €uro
  • NF7-S, basiert auf dem nForce2 SPP, zusätzlich mit Serial ATA / FireWire Ports ausgestattet, ca. Preis: 239 €uro
  • NF7-G, basiert auf nForce2 IGP, Integrierte Grafik, ca. Preis: 179 €uro
[cm]

Montag, den 28. Oktober 2002

Neuer Artikel online: Sharkoon Rounded Cabel luminous

Beleuchtung im PC-Gehäuse und gerundete IDE-Kabel sind jeweils für sich nun nichts mehr neues - in der Kombination ist es jedoch neu. Die Firma Sharkoon bietet nun aber ein solches beleuchtetes IDE-Rundkabel an, "Rounded Cabel luminous" genannt. Ob dieses etwas für Case-Modder ist, erfahrt Ihr im Artikel.

zum Artikel
[rg]

VR-Zone Besuch bei EPOX

Wenn ihr schon immer mal wissen wolltet wo eure Mainboards herkommen, beziehungsweise welche Schritte alles durchlaufen werden bevor ihr die Verpackung in euren Händen haltet, dann ist der Bericht von VR-Zone zu empfehlen. Die Seite ist zwar englischsprachig, aber der Textanteil ist relativ niedrig zu Gunsten vieler interessanter Bilder. Weiterhin interessant ist, dass bis auf die PCB Herstellung und das Auflöten der Chips alles in Handarbeit abläuft. Da sieht man sein Board mit ganz anderen Augen.
[ch]

nVIDIA NV30 - Are You Ready?

"Are You Ready", oder "Bist Du Bereit"? Insgesamt stellt nVIDIA diese Frage in neuen verschiedenen Sprachen in einem Flash Intro auf ihren Seiten. Unter der Schrift findet man eine rotierende Kugel, in welcher mittlerweile ein rotierender Chip mit nVIDIA Emblem zu sehen ist. Beim Klick auf die Animation kann man sich Registrieren:

Bitte füllen Sie das folgende Formular aus, wenn Sie Updates sowie exklusive Inhalte und Promotionen von NVIDIA erhalten möchten
Letztendlich kann es sich bei dieser Animation nur um eine Andeutung richtung nVIDIAs neustem Grafikchip NV30 handeln, welcher nächsten Monat (18. November) auf der Comdex vorgestellt werden soll. Auch ATi hatte kurz vor dem Launch ihrer Radeon 9700 Pro eine kleine Animation auf ihren Seiten, um vielleicht so manchen Interessaten ansprechen zu können. Wer die Vorstellung des nVIDIA Chip nicht verpassen möchte, muss bei nVIDIA aber nicht unbedingt seine eMail Adresse hinterlassen, sondern kann weiter hier die News lesen, wo wir sicherlich auch über Vorstellung des Chips berichten werden. Das Flash Intro darf man sich natürlich trotzdem angucken. :-)
[mg]

DDR-II für AMD Hammer CPUs

Die Hammer CPUs vom Chiphersteller AMD werden zum Launch mit einem integrierten Memory Controller ausgestattet sein, welcher Speicher auf DDR-I Basis unterstützt (max. DDR333). Nachdem der Hammer aber immer weiter verschoben wurde und die CPUs erst ab Mitte 2003 in großen Mengen auf dem Markt zu finden sein sollten, hat AMD nun hier verlauten lassen, dass neben der normalen Version mit DDR-I Interface man auch an einer Variante mit DDR-II Interface arbeite. DDR-II ist der kommende Speicherstandard, welcher DDR-I ablösen wird und grob gesagt einfach höhere Takte ermöglicht. Erste Mainboards und Speichermodule sollten ab Mitte 2003 auf den Markt kommen, so dass AMD hier gleich eine passende CPU zur Hand haben wird.

Nichts desto trotz wird DDR-I beim Hammer zunächst die größere Rolle spielen, da die Migration von DDR-II in den Speichermarkt eine ganze Weile dauern wird. Vor 2004 wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach nicht allzu viel tun, so dass DDR-I weiterhin den Markt beherschen wird. Doch bis man den Hammer mit DDR-I in Aktion sehen wird, werden auch noch ein Paar Monate ins Land streichen. Denn vermutlich werden die CPUs (ClawHammer für Desktop, Opteron für Server) zwar beide im 1. Quartal 2003 vorgestellt, mit der Verfügbarkeit soll es zunächst aber eher düster aussehen, vor allem bei dem für den Andwender interessanten ClawHammer Prozessor.
[mg]

Spam-Blocker im c´t Test

Eine hochgradig empfehlenswerte Lektüre zum Thema "eMail-Spam" bietet die aktuelle c´t 22/2002 vom vergangenen Montag (noch bis 2. November aktuell). Neben den üblichen Tips zur Spam-Vermeidung und zu den rechtlichen Hintergründen (auch online zu lesen) kann man vor allem mit einem ausführlichen Test verschiedener Spam-Blocker glänzen. Dazu wählte man aus dem mittlerweile unübersichtlich gewordenen Markt von über 60 zu diesem Thema angebotenenen Programmen die 7 besten zu einem Vergleichstest aus. Der Testsieger ist allerdings leider nur für Apple-User erhältlich - dort ist ein Spam-Blocker Teil des Mac OS X 10.2 Betriebssystems (warum geht das nicht auch bei Windows?).

Für Mac-lose User lassen sich laut dem c´t-Test zwei Empfehlungen abgegeben: Für Outlook 2000/XP Benutzer sollte das kostenlose Mail-PlugIn "SpamNet" von Cloudmark interessant sein, da dessen Fehlerquote bei 0 Prozent liegt und die Zahl erkannter aktueller Spam-Mails bei immerhin 80 Prozent. Daß die Erkennungsrate von früheren Spam-Mails bei SpamNet bei nur 40 Prozent liegt, läßt sich in diesem Fall an der Art des benutzten Filters erklären, in welchem die Nutzer selbständig aktuellen Spam erkennen und diese Erkenntnisse über ein P2P-Netzwerk live untereinander austauschen. Bei Cloudmark arbeitet man im übrigen auch an einem PlugIn für das weitverbreitete Outlook Expreß.

Für Outlook-lose User läßt sich dann ohne monetärem Einsatz kaum noch etwas bewerkstelligen: Als einzige wirklich empfehlenswerte Lösung erscheint uns hier das 60 $ kostende Programm "Mailshield Desktop" von Lyris. Das teuerste Programm im Test erkennt 90 Prozent der früheren und aktuellen Spam-Mails, während die Fehlerquote (fälschlicherweise als Spam erkannte Mail) bei weiterhin 0 Prozent liegt. Nachteilig ist beim Mailshield Desktop, das die Erkennungsrate nur unter Windows NT/2000/XP oder aber dem Internet Explorer 6.0 so hoch liegt, da dem Programm ansonsten eine System-dll fehlt.

Von den anderen Programmen ist nur noch das 29,95 Dollar kostende "SpamAssasin Pro" von Deersoft interessant, da die Erkennungsquote von früheren Spam-Mails bei 88 Prozent, die Erkennungsquote von aktuellen Spam-Mails bei 90 Prozent und die Fehlerquote bei aktuellen Mails von 0 Prozent ebenfalls exzellent sind. Allerdings erlaubt sich das Programm einen Ausrutscher bei den früheren normalen Mails, dort wurden fälschlicherweise 0,2 Prozent als Spam deklariert, was genau eine von 500 Mails war. Das Programm ist als Outlook 2000/2002 PlugIn aber wohl nur für Outlook 2002 Benutzer interessant, da es für Outlook 2000 das schon genannte kostenlose SpamNet gibt.

Von den restlichen Programmen ist weitestgehend abzuraten: Die Fehlerquoten reichen von 1-2 Prozent bei Spam Sleuth und 4 Prozent bei SpamPal bis zu stattlichen 6 Prozent bei SpamKiller. Wenn man dann aber jedesmal die falsch als Spam deklarierten Mails wieder retten und dabei alle Spam-Mails durchsehen muß, erübrigt sich der Vorteil eines Spam-Blockers gleich wieder. Weitere hier nicht genannte Spam-Blocker hat die c´t mit hoher Wahrscheinlichkeit gleich von vornherein nicht mit zum Test zugelassen, weil wichtige Grundlagen nicht gegeben waren. Insofern sollte man - wenn keine anderen Informationen vorliegen - sich an diesen Test der c´t 22/2002 halten.
[rg]

GeForce4 Ti4200, 4600 und MX440 werden knapp

Laut den DigiTimes könnte so mancher Grafikkartenhersteller in Kürze von einer Chip Knappheit betroffen sein, da nVIDIA die Nachfrage nach GeForce4 Ti4200, Ti4600 und MX440 Chips nicht befriedigen kann. Gründe für die Knappheit könnte die gesteigerte Nachfrage der Chips vor dem Weihnachtsgeschäft sein, oder aber nVIDIA hat den Ausstoß zu Gunsten der AGP 8x Chips NV18 und NV28 gesenkt. Laut den Herstellern ist letzteres aber eher unwahrscheinlich, da bisher kaum AGP 8x fähige Mainboards auf dem Markt sind und somit auch kein wirklicher Absatzmarkt vorhanden ist. Zudem sind die beiden neuen AGP 8x Produkte teurer und stehen deshalb noch nicht bei jedem Hersteller auf der Produktionsliste. Nichts desto trotz befürchten die Hersteller, dass ihre Verkäufe im Oktober einbrechen können.

Update: Heute berichten die DigiTimes, dass ein weiterer möglicher Grund für die Knappheit ein großer Auftrag des auch hierzulande sitzenden Distributors Medion sein könnte. So soll Medion nach den Angaben bei taiwanesischen Herstellern 400.000 Grafikboards mit nVIDIA Chips in Auftrag gegeben haben, um für das Weihnachtsgeschäft gewappnet zu sein. nVIDIA selber hat nun auch Stellung genommen und eine zeitweilig kurze Knappheit bei den GeForce4 Ti4200 Chips zugegeben, die GeForce4 Ti4600 Chips sollen aber weiterhin ausreichend vorhanden sein.
[mg]

Sonntag, den 27. Oktober 2002

AMD stellt Duron Produktion ein

Wie wir unter anderem bereits hier berichteten, soll der AMD Duron zum Ende diesen Jahres auslaufen. Dies bestätigt uns nun auch noch einmal TheInquirer, welche das Ende des Duron ebenfalls schon kommen sehen und dieses das letzte Quartal sein soll, in welchem der Duron zur Verfügung steht. Mit dem Ende des letzten Durons (1.3 GHz) soll dann in Bälde (1. Novemberwoche) ein Athlon MP 2400+ boxed auf dem Markt erscheinen. Auch ein Athlon MP 2600+ boxed sei in Planung, es stehe nur noch kein Termin fest.

Neben dem Duron naht aber auch dem Athlon XP 1700+ das Ende. Dieser soll spätestens im November eingestellt werden, so dass der Athlon XP 1800+ das kleinste Desktop Modell bilden wird. Allerdings sollte sowohl der Duron als auch der Athlon XP 1700+ noch ein Paar Wochen verfügbar sein, da viele Händler wohl noch ein Paar sollcher CPUs auch Lager haben.
[mg]

XP-AntiSpy in Version 3.7 verfügbar

Das kleine Utility XP-AntiSpy, mit welchem man den Drang "nach Hause zu telefonieren" von Microsofts jüngstem Betriebssystem Windows XP ein wenig bändigen kann, steht ab sofort in der Version 3.7 zum Download bereit. Nachdem mit der letzten Version 3.61 die Windows 2000 User berücksichtigt wurden (wir berichteten) und diese damit auch das Tool nutzen konnten, wurden nun ein Paar weitere Features dem Programm hinzugefügt:

  • Einstellung zum Ausschalten des Nachrichtendienstes hinzugefügt.

  • Einstellung zum Deaktivieren des Autovervollständigen für Webformulare hinzugefügt.


  • Wer also die "Call-Back" Eigenschaften seinen Betriebssystemes leicht modifizieren möchte, kann das Tool hier herunterladen. :-)
    [mg]

    Neue AGP und USB Treiber von SiS

    SiS hat für ihre Chipsätze einen neuen AGP Treiber veröffentlicht, welcher auf den 24.10 diesen Jahres datiert ist und die Versionsnummer 1.12 trägt. Was genau am Treiber verändert wurde, ist nicht bekannt, außer dass er schon AGP 8x fähig ist. Zusätzlich sind im AGP Treiber einige Patches enthalten, die bisherige Bugs ausmerzen sollen. Ebenfalls steht ab sofort ein neuer USB 2.0 Treiber in der Version 1.01 zum Download bereit.

  • Download SiS AGP 1.12 Treiber

  • Download SiS USB 2.0 1.01 Treiber

  • [mg]

    Highpoint Treiber v2.34

    Highpoint Technologies stellt für die IDE RAID Controllerchips HPT370, HPT370A und HPT372 die Treiber der Version 2.34 zum Download bereit. Unterstützt werden alle Microsoft Betriebsystem ab Windows 98. Weiterhin ist ein BIOS Update für Controllerkarten, die auf den genannten Chips basieren, enthalten. Version ist hierbei ebenfalls 2.34. Für Besitzer von Onboard Controller-Chips ist ein BIOS Update nicht möglich, da das Controller-BIOS im Systembios enthalten ist. Updates erfolgen hier wahrscheinlich über die Mainboardhersteller.

    Folgende Änderungen sind im Treiber implementiert worden:

    * Add HPT372N controller support
    * Fix hptpro.sys compatibility issue with NIS2003 on FAT partition


    Download Highpoint Treiber/BIOS v2.34 Windows 98/ME/2000/XP
    [ch]

    Samstag, den 26. Oktober 2002

    Neuer Artikel online: SOYO SY-P4X400 DRAGON Ultra

    Im Markt der Pentium 4 Mainboards sind jene mit VIAs Chipsätzen nach wie vor stark unterpräsent, geschuldet dem weiterhin schwelenden Rechtsstreit zwischen VIA und Intel über die Pentium 4 Busprotokoll Lizenz und in der Vergangenheit auch den zumeist eher nur durchschnittlichen Leistungen der Vertreter mit VIA P4X266 Chipsatz. Doch mit dem P4X400 Chipsatz spielt VIA bezüglich der Performance wieder ganz vorn mit und SOYOs neuer Drache trägt durch einen DRAGON-üblich großen Lieferumfang auch mit dazu bei, daß man Mainboards mit P4X400 Chipsatz inzwischen wieder komplett ernst nehmen sollte. Wie sich im speziellen das SOYO SY-P4X400 DRAGON Ultra mit diesem Chipsatz geschlagen hat, lest Ihr im Artikel.

    zum Artikel
    [rg]

    Creative stellt Jukebox 2 vor

    Der Multimedia-Hersteller Creative stellt mit der "Jukebox 2" einen Digital Audio Player mit 10 GB Speicherplatz für MP3- oder WMA-Format vor, welcher mittels schnellem USB 2.0 Interface mit einem PC verbunden werden kann:

    Creative, weltweit führender Anbieter von Multimedialösungen und Peripheriegeräten im Bereich „Digital Entertainment“, präsentiert mit der Creative Jukebox 2 die neue Einsteigerlösung in die Welt der festplattenbasierten Digital Audio Player. Die leichte, elegante und einfach zu bedienende Jukebox 2 ist an das erfolgreiche Design ihrer großen Schwester Jukebox 3 angelehnt, wurde jedoch bei der Ausstattung auf das Wesentliche beschränkt: Die Wiedergabe von Musik in hervorragender Qualität.

    Ausgestattet mit einer 10 GB großen Festplatte, die Platz für mehr als 2.000 MP3-Files oder ca. 5.000 WMA-Titel bietet und einem USB 2.0- Anschluß zur schnellen Übertragung von Musik und Daten ist die Jukebox 2 der ideale Begleiter für alle, die nach einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis bei Digital Audio Playern suchen. Ein besonderes Ausstattungsplus für einen derart preisgünstigen Player ist der leistungsstarke Lithium-Ionen-Akku, der eine ununterbrochene Musikwiedergabe von bis zu 16 Stunden ermöglicht – das sind vier bis sechs Stunden Spielzeit mehr, als andere Festplatten-Player dieser Kategorie sonst bieten. Die Jukebox 2 setzt neue Akzente für den mobilen Audiogenuss und bietet preisbewussten Nutzern mit hohen Ansprüchen an Performance und Vielseitigkeit die Möglichkeit, Musik und Daten jederzeit mobil verfügbar zu haben.

    Wie schon die anderen Digital Audio Player der erfolgreichen Jukebox-Familie von Creative kann sich auch die elegante Jukebox 2 einer außergewöhnlichen Klangqualität mit einem exzellenten Rauschabstand von 98 dB rühmen. Mit dem bekannten Bedienkonzept über das Navigations-Rad und einer praktischen Suchfunktion können Anwender bequem durch ihre Musiksammlung navigieren und sich persönliche Wiedergabelisten zusammenstellen. Die im Lieferumfang enthaltene Software PlayCenter 3.0 ermöglicht mit ihrer AudioSync-Funktion Nutzern das einfache Synchronisieren ihrer Musikdateien mit dem PC. Die integrierte USB 2.0-Schnittstelle spart dabei Zeit und sorgt für eine schnelle und problemlose Übertragung. Zusätzliche Features wie die leistungsfähige EAXAudiotechnologie mit parametrischem 4-Band-Equalizer, Smart Volume Management für die Lautstärkenangleichung oder Umgebungseffekte ermöglichen es den Nutzern, ihren Musikgenuss auf den persönlichen Geschmack abzustimmen.

                      

    Darüber hinaus kann die Creative Jukebox 2 ebenfalls als mobiler Datenspeicher eingesetzt werden. Die Software-Applikation Creative File Manager ermöglicht per drag and drop das einfache Überspielen jeglicher Daten auf den Player und wieder zurück. Die Jukebox 2 ist ab Anfang November zu einem empfohlenen Verkaufspreis von 299,- Euro im Fachhandel erhältlich.

    [rg]

    ASUS gibt Markteinführung des nForce2-Boards A7N8X bekannt

    Es dauert beim nVidia nForce2 Chipsatz wie schon bei dessen Vorgänger etwas länger von der reinen Vorstellung bis zur entgültigen Markteinführung, doch nun kommen in der Tat erste Mainboards in den Markt, wie ASUS bekannt gibt:

    Die ASUS Computer GmbH gibt die Markteinführung des A7N8X Mainboards bekannt. Die neueste Lösung des weltweit führenden Mainboard Herstellers ASUS unterstützt Sockel A Prozessoren sowie NVIDIA nForce 2 SPP und MCP-T Chipsatz. „ASUS ist stolz darauf, mit NVIDIA zusammenzuarbeiten, um einen neuen Maßstab für Sockel A Mainboards zu setzen“, kommentiert Joe Hsieh, leitender Direktor der Motherboard Sektion bei ASUS. Das A7N8X vereinigt die fortschrittlichsten Technologien wie AGP8X, DUAL-DDR 400 und Serial ATA. Damit liefert das A7N8X mehr Bandbreite und schnellste Systemverbindung. So wird ASUS den wachsenden Ansprüchen der Anwender gerecht.

    Mit seinem Aufgebot an fortschrittlichster Technologie ermöglicht das A7N8X eine revolutionäre Audio/Video Erfahrung. AGP8X verdoppelt die Bandbreite seines Vorgängers AGP4X, so dass eine Grafikleistung der absoluten Spitzenklasse möglich wird. Daneben sorgt ein Dolby Digital zertifizierter 6-Kanal Sound für ein unglaubliches Klangerlebnis. Unterstützt wird diese sagenhafte Audio- und Videoleistung durch IEEE 1394/USB 2.0 Schnittsstellen onboard. Ein problemloser Datentransfer zwischen DV/MP 3 Player und dem Computer wird möglich.

    Dual-DDR 400 verdoppelt die Bandbreite von konventionellem DDR 400. Infolgedessen wird es möglich, speicherintensive Aufgaben mit Leichtigkeit zu bewältigen. Darüber hinaus garantiert Serial ATA mit 150 MB/s einen sicheren Daten Transfer zwischen den Komponenten und Peripheriegeräten, was die gesamte Systemleistung erheblich steigert. Damit nicht genug – das Dual-LAN Design ermöglicht Breitband Internet Zugang über einen LAN Port, während gleichzeitig die Internetverbindung mit den benachbarten Netzwerken über einen zweiten LAN Port geteilt wird.

    Das A7N8X bietet zahlreiche hilfreiche Features. AGP Warning LED und eine Schutzschaltung bewahren den Anwender davor, dass System mit einer alten 3.3 Volt Grafikkarte zu starten und durch inkompatible elektrische Spannung zu beschädigen. Zudem fährt ASUS C.O.P. automatische das System dann herunter, wenn die CPU zu heiß wird. Über die Q-Fan Technologie wird Geschwindigkeit des CPU Lüfters automatisch der realen Auslastung angepasst. Einfache BIOS Updates vor dem Starten des Betriebssystems sind dank ASUS EZ Flash eine Leichtigkeit.


    Ein Test von zwei der ersten nForce2-Mainboards wird unsererseits in den nächsten Tagen folgen.
    [rg]

    Freitag, den 25. Oktober 2002

    Offizielles (?) zur Verfügbarkeit der neuen "Thoroughbred"-Athlons

    Über die real existierende Nichtverfügbarkeit AKA "Papierlaunch" der AMD-Prozessoren mit Thoroughbred "B"-Core, also den Modellen ab 2400+, haben wir bereits mehr als einmal berichtet.

    Nachdem in den letzten Tagen im Web immer wieder einmal Gerüchte über eine baldige Besserung dieses für AMD-Fans so traurigen Umstandes zu lesen waren, wartet nun die französische Seite TT-Hardware mit der Meldung auf, dass gemäß offizieller Angaben seitens AMD nun mit folgender Verfügbarkeit der Prozessoren gerechnet werden könne:

    • XP 2400+: sofort (!)
    • XP 2600+: Ende Oktober
    • XP 2700+: Ende November
    • XP 2800+: 1. Quartal 2003

    Während der Athlon XP 2400+ wohl bereits bei einigen US-amerikanische Retailern gesichtet worden sein soll, scheint die deutsche Kundschaft gemäß "Geizhals"-Preisvergleich von heute weiterhin leer auszugehen, vom für Ende Oktober versprochenen XP 2600+ mal ganz zu schweigen...

    Aber auch sonst tun sich einige Fragen auf. Ein realer Launch des XP 2800+ im 1. Quartal 2003 ließe die Einführung des Barton mit 512 KB L2-Cache kaum vor dem 2. Quartal 2003 erwarten. Dies wiederum würde zu der Meldung passen, dass mit dem Desktop-"Clawhammer" erst im 2. Halbjahr 2003 zu rechnen sei. Damit müßte AMD das ewige Rennen mit Intel um die Performance-Krone wohl erst einmal abschreiben, denn schließlich wird für den November bereits der Pentium 4 mit 3,06 GHz und Hyperthreading erwartet und man kann davon ausgehen, dass Intel hinsichtlich des weiteren Drehens an der GHz-Schraube auch in 2003 zügig voranschreiten wird.
    [vw]

    HIS Radeon 9700 Pro im Test @ Planet 3DNow!

    Wer hätte nicht gerne eine Grafikkarte mit dem aktuell schnellsten Grafikchip, ATi's Radeon 9700 Pro? Unsere Freunde vom Planet 3DNow! haben sich einen dieser HighEnd-Boliden in Form der HIS Excalibur Radeon 9700 Pro ins Haus geholt.

    Für über 400 Euro wird die Karte ihrem Ruf als GeForce4-Killer mehr als gerecht, da sich der Radeon 9700 Pro insbesondere unter Zuschaltung bildverbessernder Features wie AF und FSAA erheblich von nVidia's Flaggschiff absetzen kann. Allerdings gehört zu so einer Grafikkarte auch eine ordentliche CPU - mit 1 GHz o. ä. würde einfach zuviel Leistung verschenkt. Einziger Wermutstropfen der HIS-Karte waren Störstreifen beim Anschluß des Monitors am VGA-Ausgang, was jedoch durch Anschluß per beiliegendem Adapter an den DVI-Ausgang behoben werden konnte.
    [vw]

    Soltek engagiert sich verstärkt auf dem deutschen Markt

    Der bereits international erfolgreiche Hersteller von Mainboards Soltek engagiert sich nun auch verstärkt auf dem deutschen Markt. So finden sich die sehr interessanten Produkte des Unternehmens bereits bei einigen Händlern im Bundesgebiet. Damit sich diese Präsenz weiterhin vergrößert und der Name Soltek auch hierzulande bekannter wird, verstärkt man bei Soltek die Bemühungen in diese Richtung.

    Auch Hard Tecs 4U hatte bereits die Gelegenheit, einige Platinen aus dem Sortiment des Herstellers zu testen, zuletzt musste ein Mainboard mit VIA KT333 Chipsatz, namentlich das Soltek SL-75DRV5, in unserem Artikel "DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]" zeigen, was es leisten kann. In diesem Test stach es durch beeindruckende Leistung, die korrekte Auslesung der Athlon XP Temperaturdiode und einen sehr günstigen Preis hervor.

               

    Neben dem bereits erwähnten SL-75DRV5 bietet Soltek auch eine Palette anderer Mainboards an, die bereits durch weitere Neuerungen ergänzt wird. So ist mit dem SL-75FRV eine Platine auf Basis des VIA KT400 Chipsatzes erhältlich. Auch der Bereich der Pentium 4 Hauptplatinen bleibt nicht unbeachtet, schon im nächsten Monat wird mit dem SL-85ERV2 eine weitere Neuerung mit VIA P4X400A Chipsatz am Markt erscheinen. Nicht zu letzt wegen der Qualität und den günstigen Preisen der Angebote könnte sich Soltek sehr rasant im deutschen Markt breit etablieren.
    [cm]

    Donnerstag, den 24. Oktober 2002

    Neuer Detonator 41.03 von NVIDIA erhältlich

    In stetiger Regelmäßigkeit erreichen uns neue Detonator Treiber von NVIDIA. Diese stammen entweder aus dunklen Kanälen in Form von Lecks bei diversen Grafikkarten-Herstellern oder direkt von NVIDIA.

    Dieses Mal findet sich der neue Treiber in der Version 41.03 auf dem Download-Server des Herstellers. Leider gibt es nur Versionen für Windows 2000 und NT4.0, die Benutzer von Windows 95/98SE/ME gehen heute leer aus. Bisher ist uns nichts über die Neuerungen im Treiber bekannt. Zu finden sind sie unter den folgenden Links:

    [cm]

    ATI kündigt Radeon 9700, 9500 PRO und 9500 offiziell an

    Wie wir schon vor einiger Zeit ankündigten, sollten ja noch drei weitere Grafikchips aus dem Hause ATI auf die Radeon 9700 Pro folgen. Diese Nachfolger wurden in der Szene auch schon für absolut sicher hingenommen, so verwundert es nicht, dass sie nun auch von ATI offiziell angekündigt wurden.

    Ihre tatsächlich vorgesehenen Daten haben sich im Gegensatz zu unseren vorab angegebenen Werten kaum verändert. Neu hinzugekommen sind voraussichtliche Preise der kommenden Grafikkarten. Ab dem nächsten Monat werden die ersten Exemplare solcher Platinen bei den Händlern zu sichten sein und mit ihren DirectX 9 Features vom Käufer auch entsprechend gerne angenommen werden.

    Somit wird auch der Druck auf Konkurrent NVIDIA immer grösser, da ATI nun schon eine ganze Palette an technisch moderneren Grafikchips anbieten kann. Einzig der etwas niedrigere Preis, welcher nach der Vorstellung des NV30 weiter fallen könnte, ist ein Kaufargument zu Gunsten der GeForce Karten.

    Radeon 9700Radeon 9500 ProRadeon 9500
    GPU-Takt275MHz275MHz275MHz
    Speichertakt540MHz DDR540MHz DDR540MHz DDR
    Speichergrösse128MB128MB64MB
    Speicherinterface256-bit128-bit128-bit
    RAMDACDual 400MHzDual 400MHzDual 400MHz
    AGP-Bus8x8x8x
    Pixelpipelines884
    ca. Preis360 €uro250 €uro210 €uro

    [cm]

    Filenews

    Tweaking - Tools
    PowerStrip v 3.30 Beta Build 352 - Multiuse Grafikkartentweaker
    nVidia Refresh Rate Fix MKII v 2.01E - Win2K/XP Refreshratefixer

    System - Tools
    CPUCool v 7.1.4 - Systemüberwachung/tuning
    WinZip v 8.1 SR - Packprogramm (Shareware)
    WinRAR v 3.10 Beta 2 - Packprogramm
    PantsOff! v 2.0.2 - Passwortdecrypter
    WinFAQ v 5.8 - Tipsdatenbank für alle Windows Betriebssysteme
    Diskeeper Lite v 7.0 - Defragmentiertool
    ZipStar v 4.0.425 - Packprogramm
    DAEMON Tools v 3.23 - Virtual CD/DVD Rom Drive
    jv16 PowerTools v 1.1.0.149 RC2 - Registry/Systemtool
    RegSeeker v 1.0 Beta - Registrycleaner
    MR Tech Systray v 2.1.0 Beta 14 - Multiuse Systemtool
    Asus PCProbe v 2.18.04 - Monitoringtool für Asus Motherboards

    Security - Tools
    AntiVir Personal Edition v 6.16.05.55 - Virenscanner

    Internet/LAN - Tools
    eMule v 0.21b - Filesharingclient
    Overnet v 0.31 - Filesharingclient
    Sambar Server v 5.3 Beta 2 - Webserver
    Sambar Server v 5.2 - Webserver
    Phoner v 1.49 - Telefoniesoftware
    MySQL v 3.23.53 - SQL Datenbank
    WinMX v 3.31 - Filesharingclient
    Mozilla v 1.2 Beta - Internetbrowser
    MailWasher v 2.10 Beta - Email Antispam/Antivirustool
    Yamc! RC2 - Emailclient
    AOL Instant Messenger for Windows v 5.1.3009 Beta
    The Bat! v 1.62 Beta 7 - Emailclient (Shareware)

    MultiMedia - Tools
    Microsoft Windows Media Player v 9 Beta 1 #2903 Win9x/2K
    Zoom Player v 2.90 Beta 2 - Audio/Videoplayer
    Adobe Acrobat Reader v 5.1 mit Suchfunktion
    Adobe Acrobat Reader v 5.1 ohne Suchfunktion
    Mp3tag v 2.0.3 - MP3 Tag Editor
    IfoEdit v 0.94 - DVD Editingtool
    DVDx v 2.0 - DVD to SVCD/VCD Converter

    OS Updates/Treiber
    Windows XP - Service Pack 1 Webinstaller
    VIA USB 2.0 Treiber v 2.47
    Nimo Media-Codepack v 5.0 Build 8
    [ab]

    Mittwoch, den 23. Oktober 2002

    Neuer Artikel online: Koolance PC2-601W - Wasserkühlung für Jedermann?

    In unserem jüngsten Artikel verbinden sich die Themen "Gehäuse" und "Wasserkühlung" - mittels des Koolance PC2-601W Gehäuses mit vorinstallierter Wasserkühlung. Dieses Produkt zielt dabei weniger auf die Wasserkühlungs-Profis, sondern vielmehr auf die Wasserkühlungs-Einsteiger ab, welche ein solides und vor allem unkompliziertes Produkt aus einer Hand haben wollen. Ob der Koolance PC2-601W diese Anforderung erfüllen kann, lest Ihr im Artikel.

    zum Artikel
    [rg]

    IBM schließt HDD-Fertigungsstätte in Ungarn

    CNN berichtet, dass sich IBM gegen Ende November offiziell von ihrer Festplattenproduktionsstätte in Szekesfehervar, Ungarn verabschieden wird. The Inquirer weiß auch den offiziellen Grund: ...wegen der global schlechten Nachfrage. Doch dies scheint wohl nicht das eigentliche Argument für die Schließung zu sein, sondern vielmehr die schlechte Qualität der dort produzierten Festplatten. Denn es ist nichts neues, dass IBM Platten im Regelfall öfters ausfallen und defekt sind als Festplatten anderer Hersteller. Leider, denn mit der Leistung der IBM Festplatten waren und sind viele User sehr zufrieden. Durch den Wegfall der Fabrik werden in Ungarn 2100 Menschen ihren Job verlieren, weitere stehen auf einer Streichliste, so dass insgesamt im Storage Sektor wohl 2800 Stellen wegfallen werden.

    Nach dem Joint-Venture mit dem japanischen Hersteller Hitachi (wir berichteten) scheint dies ein erster Sparrschritt zu sein, um die eingefahrenen Verluste wieder auszugleichen. Ob IBM ihre Festplattenabteilung aber noch weiter beschneiden wird, steht bis dato noch nicht fest.
    [mg]

    Microsoft: ServicePack1 Express Installer verfügbar

    Nachdem das ServicePack 1 für Windows XP in der 130MB großen Netzwerk Installation bereits seit September zur Verfügung steht, schiebt der Softwareriese Microsoft nun einen nur 2MB großen Express Installer nach, welcher nur die benötigten Datein aus dem Netz herunterlädt und installiert. Dies spart vor allem für Modembenutzer Zeit, da schon vorhandene Patches nicht erneut mit heruntergeladen werden müssen. Microsoft selber gibt an, dass die gesamte Downloadgröße bei der Express Installation nur 30MB oder weniger beträgt. So müssten Modem Benutzer im Schnitt "nur" 90 Minuten für den Download einrechnen.

  • Download Windows XP Service Pack 1 Express Installer DE

  • [mg]

    ATi zeigt offiziell Grafikkarte mit DDR-II Technik

    Ganz offiziell hat ATi in einer Pressemitteilung verkünden lassen, als erster eine Grafikkarte mit DDR-II Technik demonstriert zu haben, wobei es sich nur um die Radeon 9700 handeln kann, welche schon DDR-II fähig ist. Des weiteren hat man in Zusammenarbeit mit Elpida Memory Inc DDR-IIM (DDR-2M) entwickelt, eine Variante von DDR-II für Mobile Grafik und "mid-range" Desktop Grafik. Diese Technik zeichnet sich durch einen geringeren Stromverbrauch aus, woraus auch eine geringere Wärmeabgabe resultiert, und einem simpleren Board Design.

    Letztendlich ist diese Ankündigung größtenteils nur rein marketingteschnisch von Interesse, der User wird wohl kaum einen Vorteil von dieser Ankündigung haben. Denn DDR-II bietet keinerlei neue Features, sondern ermöglicht einfach nur höhere Takte, was bei ATis Radeon 9700 Pro, bedingt durch das 256bit Speicherinterface, gar nicht so viel mehr an Leistung bringen dürfte. Aber wenn neben AGP 8x, 256bit Inferface nun auch DDR-II auf dem Karton steht, schlagen die Herzen der Vermarktungsabteilung gleich einen Schwung höher.
    [mg]

    nVIDIA NV30 erst 2003 in Massen

    Wie wir bereits wissen, wird Grafikriese nVIDA am 18. November diesen Jahres auf der Comdex ihren neuen Grafikchip mit dem Codenamen NV30 vorstellen. Bisweilen wurde schon viel über diesen Chip spekuliert, vor allem aber auch über dessen Starttermin und Verfügbarkeit. Die x-bit labs berichten nun aus ihren "Quellen", dass der NV30 wohl erst 2003 richtig auf den Markt kommen wird, sprich dass solche Karten erst ab 2003 in großen Margen ausgeliefert werden.

    Dies wäre an sich auch gar keine Überraschung, denn mittlerweile scheint es Mode zu sein, ein neues Produkt erst einmal anzukündigen und es erst ein Paar Wochen oder gar Monate richtig auf den Markt zu bringen. Gleiches kennen wir bereits von nVIDIA selber bei den Vorgängerchips, oder sehen es auch am aktuellen Beispiel AMD, deren Athlon XP 2400+ und 2600+ CPUs schon lange angekündigt sind, den Markt aber gerade erst jetzt erreicht haben. Sicherlich werden wir beim NV30 noch 2002 die ersten Leistungsergebnisse begutachten können und es werden vielleicht auch vereinzelt Karten auf dem Markt zu finden sein, doch dass eigentliche große Geschäft wird erst 2003 beginnen. Da kann sich so mancher Käufer schon noch überlegen, nicht doch zur Konkurrenz ATi zu greifen, da man das lange warten einfach satt ist, zumal die Preise mit nVIDIAs Ankündigung auch fallen dürften. Doch wer sich bis zum 18. November gedulden kann, wird dann bestimmt von der Marketing Abteilung des Grafikriesen verzaubert werden und wird dann auch noch brav bis 2003 warten. ;-)
    [mg]

    Neue Preissenkungen bei ATi

    Nach Auskunft der DigiTimes hat nVIDIAs Konkurrent ATi Technologies die Preise ihrer Radeon 9000 Pro und der Radeon 7500 gesenkt. Hersteller sollen die Chips ab sofort 3 bis 5 Prozent günstiger bekommen. Ebenfalls wurde das hauseigene Produkt Radeon 9000 Pro, welches von ATi selber allerdings nur in Nord Amerika vertrieben wird und hierzulande nur schwer zu bekommen ist, im Preis gesenkt und kostet nun statt bisher 149 US-Dollar nur noch 129 US-Dollar.

    Um gegen nVIDIAs AGP 8x Chips NV18 und NV28 etwas in der Tasche zu haben, wird ATi wohl in den nächsten Wochen die Radeon 9700 und die Radeon 9500 / Pro vorstellen, jeweils langsamere teils abgespeckte Varianten der Radeon 9700 Pro und preislich dadurch deutlich attraktiver (nähere Informationen zu den Chips gibt es hier). Radeon 9700 Grafikkarten sollen für 299 US-Dollar zu haben sein, Karten mit Radeon 9500 Chip für 179 US-Doaller. Zudem soll man laut den DigiTimes noch dieses Jahr einen R350 und RV350 Chip zu Gesicht bekommen, bei denen es sich wahrscheinlich um 0,13µm Chips handeln wird.
    [mg]

    Dienstag, den 22. Oktober 2002

    c't über TCPA und Microsofts Palladium

    In der neuesten Ausgabe der Computerzeitschrift c't (Ausgabe 22/2002,S.204) findet sich ein sehr interessanter Artikel zum Thema TCPA (Trusted Computing Platform Alliance) und Microsofts Palladium. Dieser Artikel ist ebenfalls online auf den Seiten des Magazins zu finden und gibt einige Auskunft zu kommenden Sicherheitstechniken und in die Computerhardware implementierte Verschlüsselungs- und Zertifizierungsfunktionen. Dazu die c't:

    Die Industrie-Allianz TCPA (‘Trusted Computing Platform Alliance’) will den PC durch zusätzliche Hardware sicherer machen: Ein integrierter Chip wacht darüber, ob an der Hardware gepfuscht, Software ohne Lizenz genutzt oder ein Dokument ohne Erlaubnis geöffnet wird. Auf diesen Ansatz baut Microsoft: Das in die nächste Windows-Version integrierte Palladium soll zentral gesteuert Raubkopien lahm legen und die Wiedergabe illegaler Multimedia-Dateien sperren.

    Die damit verbundenen Vor- und Nachteile, sowie die erheblichen Risiken, die auf die Käufer mit diesen Techniken zu kommen werden beleuchtet. Aber nicht nur der einzelne Kunde, sondern auch die gesamte Open-Source und Linux Gemeinde sieht sich neuen Problemen gegenüber. Sicher ist auf jeden Fall, dass die Konzerne, allen voran Microsoft, hier eine lukrative Methode im Auge haben, massiv an Einfluss und Überwachungsmöglichkeiten zu gewinnen. Eine Tendenz, die anderen Anbietern, wie zum Beispiel der Unterhaltunsindustrie, direkt in die Tasche spielt. Aber nicht nur hier sitzen begeisterte Befürworter, auch die Hardwareindustrie hofft auf ein ordentliches Stück vom Kuchen. Zumindest sollte ein Computernutzer über diese Entwicklung informiert sein, wird sie ihn doch früher oder später direkt betreffen.
    [cm]

    AMD Clawhammer noch immer namenlos

    Seit einigen Tagen machen im Netz Gerüchte die Runde, die dem neuen AMD Prozessor mit dem Codenamen Clawhammer den entgültigen Verkaufsnamen Athlon DT andichten. Diesen Gerüchten widersprach nun der AMD-Sprecher Jan Gütter gegenüber CHIP und fügte hinzu, "dass ein entgültiger Name für den Athlon der 8. Generation bisher noch nicht feststeht. Die Namensgebung Athlon DT, die seit vergangenem Freitag im Internet die Runde macht, beruhe auf einer alten und alles andere als aktuellen Roadmap".

    Demnach bleibt der Name, unter dem der Clawhammer im nächten Jahr in den Handel kommen wird, weiterhin unbekannt. Trotzdem werden solche Gerüchte natürlich von allen Fachmedien gerne aufgegriffen, um fröhlich ins Blaue hinein zu spekulieren. CHIP liefert hierzu ebenfalls einige abenteuerliche und nicht ganz ernstgemeinte Ideen, wie "Athlon, den Peiniger" oder "Athlon, den gnadenlosen Berserker". Wer diese etwas ausgefallenen Kreationen kommentieren oder seine eigenen Namensideen zum Besten geben möchte, der sei herzlich eingeladen:

    [cm]

    ATi zieht sich aus dem chinesischen Markt zurück

    Der Grafikkarten und Chiphersteller ATi zieht sich aus dem chinesischen und taiwanesischen Markt zurück und überlässt den Verkauf von Grafikkarten mit Radeon Chips anderen Herstellern. Der dortige Markt wird weiterhin mit solchen Karten versorgt, jedoch übernehmen dies Hersteller wie CP Technology und Gigabyte Technology. Lediglich der Vertrieb von Karten, die direkt aus dem Hause ATi stammen, wird zurückgefahren.

    Dieser Schritt scheint aus Sicht von ATi durchaus verständlich, ist der Preis einer Grafikkarte doch das absolute Kaufargument im asiatischen Handel. Die Erfolgreiche Zusammenarbeit mit Herstellern, die Grafikkarten auf Basis von ATi-Chips bauen, ermöglicht es dem Unternehmen, sich langsam aber sicher aus unlukrativen Bereichen des Handels zu verabschieden. Nur auf Märkten, in denen der Markenname ATi, trotz höherer Preise, für einen guten Absatz sorgt, kann das Unternehmen erfolgreich agieren. Dies ist z.B. in Amerika der Fall.

    Auch in Europa ist mit einer gewissen Rückzugstendenz zu rechnen, dies wird sich jedoch nicht schlagartig auswirken. Hier werden schlicht und ergreifend Marktanteile an Unternehmen wie Sapphire, Hercules und Club3D abgetreten, die diese dann abdecken können. Zu erwähnen ist, dass diese Entwicklung nicht für die Grafikkarten aus den FIRE GL und All-In-Wonder Serien gilt. Diese Produkte wird ATi weiterhin in China und Taiwan vertreiben.
    [cm]

    Montag, den 21. Oktober 2002

    Supercomputer "Red Storm" mit AMD Opteron Prozessoren

    Seit einiger Zeit steht der leistungsstärkste Supercomputer der Welt, der Earth Simulator von NEC, in Japan. Seine 35,86 TeraFlop/s dominieren derzeit die Rangliste der 500 stärksten Rechner deutlich und deklassieren den zweitplatzierten ASCI White (7,22 TeraFlop/s) aus dem Hause IBM.

    Nun zeichnet sich jedoch Bewegung auf diesem Sektor am Horizont ab. So soll der Hersteller Cray Inc. einen neuen Supercomputer für die Sandia National Laboratories bauen, welcher nach seiner Fertigstellung den Thron der schnellsten Großrechner für sich beanspruchen könnte. Der Name des 90-Millionen-Dollar-Projektes ist "Red Storm", seine angepeilte Spitzenleistung wird bei rund 100 TeraFlop/s liegen.

    Möglich wird dieser Spitzenwert durch den Einsatz parallel laufender AMD Opteron Prozessoren im grossen Stil. Für den Hersteller AMD ist dies nach den schlechten Nachrichten der letzten Zeit endlich wieder eine positive Meldung.
    [cm]

    Adobe Acrobat Reader 5.1 verfügbar

    Die beliebte und verbreitete Software zur betrachtung von .PDF-Dateien Adobe Acrobat Reader gibt es in einer neuen Version zum Download. Als Neuerungen bringt die Version 5.1 einige Features zur Bearbeitung, die bisher teurerer Kauf-Software vorenthalten blieb.

    So kann der Benutzter nun Kommentare und Signaturen einfügen, soweit der Urheber des .PDF-Files dies zulässt. Das aktuelle Paket des Acrobat Readers kann unter den folgenden Links heruntergeladen werden:

    [cm]

    Ein Blick in die Zukunft bei SiS

    Einige Informationen bezüglich der aktuellen Roadmaps des Herstellers SiS erreichten uns und sollen unseren Lesern nicht vorenthalten bleiben. Im Detail folgen die zukünftigen Pläne in Sachen Pentium 4 Chipsätze, AMD K7 (Athlon XP) und K8 (Hammer) Platformen, sowie einige Informationen zur kommenden 964 Southbridge. Allen Northbridges, egal für welche Prozessoren gedacht, ist natürlich der Support des neuen AGP8x Standards gemein.

    Bevor wir uns den geplanten Northbridges zuwenden, hier noch einige Informationen zur genannten 964 Southbridge. Erste Engineering Samples des Chips sind für März 2003 geplant, die Massenfertigung soll dann im Juni des nächten Jahres beginnen. Zur Ausstattung des 964 sollen 8 USB 1.1/2.0 Anschlüsse, 6 PCI Steckplätze, integrierter Sound, ACPI 2.0, sowie SATA150 und ATA133 gehören. Die Anbindung der Southbridge zur Northbridge erfolgt über das SiS eigene MutIOL-Protokoll mit 1 GB/s.

    SiS Northbridge Roadmap für Intel Pentium 4 Prozessoren

    NameCPUSpeicherEngineering SamplesMassenproduktionExtras
    655P4 533Dual DDR333jetztNov.02-
    R658P4 533Dual PC1066 (ECC)jetztNov.02-
    660P4 533DDR333Nov.02Mär.03Ultra256 Graphik
    656P4 533+Dual DDR400 / DDR II 533 (ECC)Mär.03Jun.03-
    648FXP4 533+DDR400Feb.03Apr.03648 pinkompatibel


    SiS Northbridge Roadmap für AMD K7 und K8 Prozessoren

    NameCPUSpeicherEngineering SamplesMassenproduktionExtras
    755K8 800?jetztDez.02-
    746FXK7 333DDR400jetztNov.02746 pinkompatibel
    746K7 266DDR333jetztNov.02-
    760K8 800?Nov.02Mär.03Ultra256 Graphik

    [cm]

    Neue Hercules Treiber für Kyro 1/2

    Hercules veröffentlichte vor kurzem die neue Treiberversion 16.055 für die Prophet 4x00 Reihe, welche auf den Kyro Grafikchips basieren. Zur Auswahl stehen eine 7,05 MegaByte große Version für Windows 9x/Me, sowie ein 6,95 MegaByte großes Paket für Windows 2000/XP. Folgende Änderungen und Hinweise wurden bekannt gegeben:

    Windows 2000:

    It is recommanded to have Win 2000 Service Pack 3 Installed before upgrading your drivers

    Fixes:
    - Compatibility & Texturing problems with games(Mafia and Battlefield 1942).
    - Drivers couldn't be installed in Win 2000 when using a 3D Prophet 4000XT PCI card.


    Windows XP:

    It is recommanded to have Win XP Service Pack 1 Installed before upgrading your drivers

    Fixes:
    - Compatibility & Texturing problems with games(Mafia and Battlefield 1942).


    Windows 9x/ME:

    Fixes:
    - Compatibility & Texturing problems with games(Mafia and Battlefield 1942).


    Herunterzuladen sind die Treiber auf der Support Seite von Hercules Deutschland.
    [ch]

    Sonntag, den 20. Oktober 2002

    Neuer Artikel online: Lian Li PC-6089

    Mit dem PC-6089 stellt sich ein weiterer Vertreter aus Lian Li´s reichhaltiger PC-60xx Gehäuse-Serie vor. Der PC-6089 Aluminium MidiTower setzt dabei auf eine Plexiglas-Fronttür mit LED-Beleuchtung, vorinstallierte Lüfter inklusive Lüftersteuerung und Case-Window als Unterscheidungsmerkmale. Was es sonst noch zu Lian Li´s PC-6089 Gehäuse zu sagen gibt, lest Ihr im Artikel.

    zum Artikel
    [rg]

    ASUS mit HyperThreading Support

    Neben der neuen Sockel A FSB333 Kompatibilitätsliste hat ASUS auch eine neuen Kompatibilitätsliste bezüglich des HyperThreading Support für die eigenen Mainboards eingeführt, welche im übrigen wesentlich freundlicher als vorgenannte Liste aussieht :-).

    HyperThreading wird bekanntlich schon zum November hin mit dem 3.06er GHz Pentium 4, noch auf Northwood-Core, eingeführt. Kurz gesagt sind mit HyperThreading Prozessoren gemeint, welche durch die doppelte Register-Zahl sich gegenüber dem Betriebssystem als zwei logische Prozessoren ausgeben und somit die Vorteile von MultiProzessoring-Programmierungen sowohl des Betriebssystems als auch diverser Anwendungs-Software nutzen können.

    ModellSupport Statusseit PCBseit BIOS
    P4PEJa1.021001
    P4GE-VJa1.001001
    P4T533Ja1.031005
    P4T533-CJa1.031008
    P4B533-EJa1.021011
    P4B533Ja1.031011
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    [rg]

    Webweites

    Das 3DCenter hat sich nach längerer Zeit wieder einmal einen Spieletitel angesehen. In Mafia: The City of Lost Heaven findet man sich mitten in der "Ehrenwerten Gesellschaft" wieder. Es gilt, in einer Kreuzung aus Grand Theft Auto III und Max Payne seine Fähigkeiten sowohl mit der Knarre in der Hand als auch am Lenkrad zu beweisen. Dabei kann der Schwierigkeitsgrad einzelner Missionen schon einmal etwas höher liegen - Haudrauf-Mentalität wäre hier fehl am Platze, einiges muß eher "mit Köpfchen" gelöst werden. Insgesamt erhält das Spiel angesichts Story/Spieltiefe, Sound und grafischer Umsetzung (beeindruckend die Leistungen der LS3D-Engine) eine sehr gute Bewertung. Allerdings sollte man schon mindestens 1 GHz Prozessortakt, eine GeForce2 Ti und 256 MB RAM sein Eigen nennen, um die Pracht von Mafia: The City of Lost Heaven angemessen genießen zu können. Mehr MHz, eine GeForce3 oder Radeon 8500 und 512 MB RAM schaden dabei überhaupt nicht ;-).

    Unsere Partner von Au-Ja! haben bekanntermaßen ein Faible für leistungsfähige Silentnetzteile mit guter Ausstattung. Das modifizierte Enermax 433 Watt MR Computertechnik-Edition überzeugte durch seine eingebauten Silent-Lüfter von Papst (einer davon manuell regelbar) und seine Standfestigkeit auch beim Betrieb eines Dualsystems. Damit bekommt das Gerät eine "Gold"-Wertung - mehr wird nur durch den hohen Preis von 180 Euro verhindert. Den "Editor's-Choice" hingegen räumte das TSP 420 Watt Triple Fan Super Quiet ab, dessen drei Lüfter sich mit der ab Werk eingebauten, dreistufigen Lüftersteuerung bändigen lassen. Weiterhin verfügen die TSP-Netzteile über eine Steckdose auf der Rückseite, an der per mitgeliefertem Adapter jedes beliebige Gerät (Monitor, Modem, Lautsprecher etc.) angeschlossen werden kann und so beim Ausschalten des Rechners ebenfalls vom Netz getrennt wird - sehr praktisch.

    Die LostCircuits haben mit dem Soyo KT400 DRAGON Ultra erneut einem Mainboard mit VIAs KT400-Chipsatz auf den Zahn gefühlt. Hinsichtlich der Performance etwas hinter dem Asus A7V8X zurückliegend, gab es noch das eine oder andere kleinere BIOS-Problem. Insgesamt ein solides Mainstreamboard mit durchschnittlicher Ausstattung, jedoch offensichtlich leider auch einer erheblichen Inkompatibilität zur Thermal-Diode des Thoroughbred "B". Wer also das Glück hatte, einen entsprechenden Athlon XP 2400+ zu ergattern, kann diesen wohl nur mit Tricks und Kniffen auf dem Soyo KT400 DRAGON Ultra zum Laufen bewegen.

    Wieder einmal hat eines der bekannten Aluminium-Gehäuse von Lian Li den Weg ins Testlabor von Warp2Search gefunden. Dabei stand die Optik des aus schwarz anodisiertem Aluminium bestehenden Lian Li PC6099B außerhalb der Kritik, für den wie immer recht hohen Preis hätte sich der Reviewer jedoch etwas weniger Schwierigkeiten bei der Mainboardmontage und dem Zugang zum oberen 5,25''-Laufwerksschacht gewünscht. Auch hinsichtlich der eingebauten Gehäuselüfter gab es Kritik.

    Die Kollegen der Spieleflut haben sich mit Archangel ein brandneues Action-Fantasy-Game angesehen. Diesmal müssen drei mystische Steine gefunden werden, um wieder einmal die Welt vor dem Bösen retten zu können. Bevor er jedoch damit beginnen kann, muß der Spieler zunächst einige Übungen absolvieren. Insgesamt erhalten Story/Gameplay, Sound und Grafik eine ordentliche Wertung - für den Fantasyfan wohl noch empfehlenswert, sollte der Genrefremde vielleicht nach Alternativen Ausschau halten. Wer die Xbox oder den Gamecube sein Eigen nennt, findet bei der Spieleflut zwei neue Reviews über je einen empfehlenswerten Titel für die Spielekonsolen - Enclave (Xbox) bietet Action und Adventure mit einem hohen Schwierigkeitsgrad, dafür jedoch einen sehr gelungenen Soundtrack. Der Klassiker Pikmin (Gamecube) hingegen ist ein "niedlich" (O-Ton) gestaltetes Weltraumabenteuer.

    WinTotal hat trotz des noch nicht ganz vollzogenen Serverumzugs einen umfangreichen Windows XP Pro Install-Guide fertiggestellt. Dieser ist wegen seiner 29 Seiten nur als PDF zum Download erhältlich. Den Link findet Ihr in der Artikelübersicht von WinTotal.
    [vw]

    Neue ASUS Grafikkarten mit NV18 und NV28 Chips

    Nachdem nVIDIA ihre ersten AGP 8x fähigen Grafikchips mit den Codenamen NV18 und NV30 bereits angekündigt hat (wir berichteten) und diese eine Spezifikationsänderung im Vergleich zu ihren AGP 4x Pendanten erfahren haben, legt ASUS mit seinen beiden ersten NV18 und NV28 Grafikboards noch eine Kohle nach.

    Die GPU der GeForce4 Ti4200-8x Karte ASUS V9280S/TVD taktet nach der neuen nVIDIA Spezifikation mit 275 MHz. ASUS legt allerdings beim Speicher um 20 Prozent zu und kommt so auf reale 300 MHz, sprich 600 MHz im DDR Verfahren statt der üblichen 500 MHz. Nachfolgend weitere Details zur Karte:

    - NVIDIA® GeForce 4 Ti 4200-8X mit 275 MHz Takt
    - 128MB DDR Speicher mit 600Mhz Takt
    - AGP8X
    - DVI-I Ausgang
    - Dual VGA per Adapter
    - DVI+VGA
    - TV-Out
    - Video In
    - Smart Doctor II Technology
    - Smart Cooling Technology
    - Bundle Software
    - Morrowind: 3D Rollenspiel
    - Black Thorn: 3D Action
    - Worms Blast: Action
    - ASUS DVD/XP Player
    - Power Director Pro
    - Media Show

    Neben dem NV28 Modell gibt es seitens ASUS auch noch eine Karte auf GeForce4 MX440-8x Basis (NV18), welche sich ASUS V9180S Videostudio nennt. Auch hier folgt man nicht den nVIDIA Spezifikationen, nach welcher die Karte mit 275/256 MHz takten müsste, sondern setzt die Messlatte mit 305/285 MHz auch ein wenig nach oben. Weitere Details zur Karte im Überblick:

    - GeForce4 MX440-8X mit 305MHz Takt
    - 64MB DDR Speicher mit 570Mhz Takt
    - Dual DVI-I
    - Dual VGA per Adapter
    - DVI+VGA
    - TV-Out
    - Video In
    - Smart Doctor II Technology
    - Smart Cooling Technology
    - Spielebundle
    - Morrowind: 3D Rollenspiel
    - Black Thorn: 3D Action
    - Worms Blast: Action
    Zu Preisen und Verfügbarkeit sind leider noch keine Informationen vorhanden.
    [mg]

    Samstag, den 19. Oktober 2002

    Neue mobile Webcam von Terratec

    Terratec gab gestern in einer Pressemitteilung Details über ein neues Produkt bekannt. Es handelt sich dabei um die Webcam TerraCAM 2move 1.3. Abgesehen von der normalen Webcamfunktion besitzt die TerraCAM einen internen Speicher von 16 MegaByte, so dass bis zu 400 Bilder in VGA Auflösung gespeichert werden können. Damit eignet sich die Kamera auch für Gelegenheitsaufnahmen unterwegs. Es steht dafür ein ausreichend großer 1/2 Zoll Aufnahmechip mit einer Auflösung von 1280 x 1024 zur Verfügung, was 1,3 MegaPixeln entspricht.

    Weitere Features sind die Aufnahmemöglichkeit für kleine Videos mit einer Auflösung von 320 x 240 Pixeln, sowie das problemlose Überspielen der Daten per USB. Als Software wird ein umfangreiches Paket mitgeliefert, womit man unter anderem Bilder bearbeiten und Dia Shows erstellen kann, sowie ein Programm, das aus den aufgenommenen Fotos 360° Panaorama Bilder generiert.

    Die Webcam soll pünktlich zum Weihnachtsgeschäft ab November für 99,99 €uro in den Läden sein.
    [ch]

    Erste Benchmarkresultate der Radeon 9500 / Pro

    CHIP Online berichtet, dass ihnen erste Benchmarkergebnisse zu ATi's neuen Radeon 9500 Grafikchips zugespielt worden seien. Obwohl es sich lediglich um den 3DMark2001 SE handelt, der bei den aktuellen HighEnd-Grafikchips kaum noch ausreichend skaliert, um nennenswerte Unterschiede zeigen zu können (nur 7 Prozent Differenz zwischen GeForce4 Ti4200 und Ti4600...), wollen wir Euch die Resultate natürlich nicht vorenthalten:

    Grafik-Chip3DMarks
    Radeon 9700 Pro14210
    Radeon 970012933
    Radeon 9500 Pro11500
    GeForce4 Ti460011131
    Radeon 950010006
    GeForce4 Ti420010392

    Immerhin konnte die Radeon 9500 Pro trotz halbierter Speicherbandbreite also die GeForce4 Ti4600 noch hinter sich lassen, die Radeon 9500 mit halbierter Anzahl von Rendering-Pipelines fällt sogar noch hinter die GeForce4 Ti4200 zurück. Jedoch werden andere Benchmarks mit Sicherheit andere Ergebnisse zeitigen - dies bleibt jedoch abzuwarten. Die Spezifikationen zur Radeon 9500 und 9700 bzw. den Pro-Varianten inkl. des seitens ATi angepeilten Produktionsstarts findet Ihr in dieser HardTecs4U-Newsmeldung.
    [vw]

    Zwei neue Artikel @ TweakPC

    Die regelmäßigen LAN-Party-Gänger unter Euch (und die, die es werden wollen) haben sich mit Sicherheit bereits Gedanken über eine möglichst einfache und dabei sichere Transportmöglichkeit ihrer Hardware gemacht. Unsere Kollegen von TweakPC haben sich mit dem Xbags - CTSS-V.1 (CPU/Tower Transport Strapping System) eine der kommerziell erhältlichen Möglichkeiten angesehen. Im Prinzip handelt es sich um ein stabiles Gurtsystem, in das der PC "gewickelt" werden kann und an dem zusätzliche Taschen (z.B. für Maus und Tastatur) befestigt werden können. Ein ähnlich konstruiertes MTSS (Monitor Transport Strapping System) ist ebenfalls erhältlich. Für den offensichtlich recht ordentlichen Nutzwert müssen jedoch zwischen 50 und 65 Euro berappt werden...

    Im Zeitalter der 2 GHz-CPUs scheint es einen Trend in Richtung "Zweit-PC" zu geben (siehe unseren entsprechenden Forums-Thread) - was liegt näher, als in Zeiten von DSL mit diesem Rechner auch ins Internet zu wollen? Eine der sich hauptsächlich anbietenden Möglichkeiten wäre die Nutzung eines DSL-Routers, der gegenüber reinen Softwarelösungen à la Windows ICS oder Linux fli4l gewisse Vorteile bietet. Welche dies sind und wie man einen solchen Router konfiguriert, solltet Ihr im Review des W-LINX MB-401S nachlesen.
    [vw]

    VIA veröffentlicht Benchmarks des neuen Nehemiah

    Aus dem Hause VIA kommt ein neuer Prozessor auf die Konsumenten zu, welcher den wohlklingenden Namen Nehemiah trägt. Der Nehemiah soll die Nachfolge des aktuell angebotenen C3 antreten und in das Segment der preisgünstigen Computersysteme einsteigen. Als Platform dient der neuen CPU hierfür der schon etwas angegraute Sockel 370, auf dem auch der C3 und Intels ältere Celerons platznehmen.

    Der Anfang 2003 erscheinende Neuling basiert auf dem C5XL-Core aus der Entwicklungsabteilung von VIA, einer Weiterentwicklung des C5N-Cores (Ezra-T), der im C3 Verwendung findet. Unterstützte die bisherige Prozessorgeneration noch AMDs 3D-Now!-Technologie, so ändert sich dieses Vorgehen mit dem Nehemiah. Anstatt der bisherigen Linie zu folgen, setzt man hie