Soltek SL-75DRV5
I. Layout
Erst kürzlich durften wir uns erstmals eine Platine aus dem Hause Soltek aus der Nähe betrachten. Der Vorgänger unseres Testkandidaten, die SL-75DRV4 mit VIA KT266A Chipsatz, hinterlies auf Anhieb einen insgesamt guten Eindruck bei uns. Soltek hat allerdings das Design der DRV4 nicht 1:1 zur SL-75DRV5 übernommen. Kleine Veränderungen sind hier und dort ersichtlich, stellt man das Layout der beiden Boards gegenüber.
![DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]](/images/reviews/2002/ddr333_roundup/75drv5_layout.jpg)
Mit 5 PCI-Slots und 1 CNR-Slot verbleibt auf dem PCB ausreichend Platz nach unten, welcher auch entsprechend gut genutzt wurde, denn die Verschlüsse der 3 DDR-SDRAM Bänke sind auch bei verbauter Grafikkarte nach wie vor zu betätigen. Auf den beim Vorgänger eingesetzten AGP-Pro Slot verzichtete man hier und wählte einen AGP-Universal Slot. Dies ist mangels entsprechender Grafikkarten im Markt auch durchaus in Ordnung.
Unglücklich waren wir erneut über die Beschriftung der Systemanschlussleiste. War die untere Reihe noch sehr gut zuzuordnen, musst zum Anschluss der Gehäusestecker an der oberen Leiste definitiv das Handbuch zu Rate gezogen werden.
![DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]](/images/reviews/2002/ddr333_roundup/75drv5_unten.jpg)
Beibehalten vom Layout der Vorgängerplatine hat man aber die unglückliche Anbringung der beiden ATA133 IDE-Ports welche parallel zu den PCI-Slots verlaufen. Unter Verwendung beispielsweise einer überlangen GeForce 4 Ti-Karte, kommt man mit der Kabelverlegung etwas in Bedrängnis. Überhaupt ist es bei dieser Ausrichtung nur schwer möglich, die Flachbandkabel sauber im Gehäuse zu verlegen.