Intro
Seit dem nVIDIA Ende 2000 den Grafikspezialisten 3dfx aufkaufte, welcher mit dem VooDoo Graphics Chip den mehr oder weniger ersten 3D-Chip auf den Markt brachte, hatte nVIDIA das HighEnd Grafiksegment praktisch "übernommen". Einzige wahre Konkurrenten waren noch ATi und Matrox, deren Grafikchips seinerseits aber de facto deutlich schlechter in der Leistung als die nVIDIA Pendants waren.
Nun, mittlerweile schreiben wir das Jahr 2002, viel Zeit ist also vergangen. An der Situation auf dem Grafikmarkt hat sich aber bis dato immer noch nicht allzu viel verändert. PowerVR konnte zwar mit dem kleinen, aber raffinierten Kyro Chip durchaus Potential zeigen, von breiter Marktakzeptanz dieser Chips kann man aber nicht sprechen, trotz das dessen Leistung durchaus sehenswert sind, wie in unserem Review belegt.
Als sich dann Mitte letzten Jahres die Gerüchte um eine Wunderkarte aus dem Hause ATi verdichteten, war die Euphorie unter den ATi-Fans natürlich groß. Doch bis zur Veröffentlichung des mit dem Codenamen R200 betitelten Grafikchips sollte es noch eine Weile dauern - zugunsten von nVIDIA, welche ihre GeForce3 Reihe einem kleinen Facelifting unterzogen und sie in verschiedenen Varianten als GeForce3 Titanium Karten neu auf den Markt brachten.
Mittlerweile ist der R200 Grafikchip von ATi erschienen und soll nVIDIA; welche mittlerweile schon mit der GeForce4 auf dem Markt vertreten sind, Konkurrenz machen. Doch ob das "Wunderkind" Radeon 8500 auch wirklich hält was es verspricht, muss sich noch zeigen. Dies gab uns den Anlass, ATi´s jüngsten Spross Radeon 8500 einmal genau unter die Lupe zu nehmen, verbaut auf der HIS-ENMIC ExcalibuR Radeon 8500 LXP.

Unseren Dank widmen wir in diesem Fall der Firma ENMIC, welche uns das Testmuster zur Verfügung gestellt haben. Bekanntermaßen ist ENMIC der deutsche Distributor der ursprünglich von HIS, Hongkong, hergestellten Karten.
