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EinleitungDie Verbreitung von Mainboards mit PCI Express Grafiklösungen hat spätestens seit der letzten CeBIT einen fühlbaren, wenn auch noch etwas zaghaften Anstieg erlebt. Dies wird vor allem den Grafikkartenherstellern nicht ganz unrecht gewesen sein, denn der Markt für PCI-Express Grafikkarten hat sich bislang entgegen der Pläne entwickelt, die sich die Marketingstrategen der meisten Hersteller zurechtgelegt hatten. Zum einen hatte man sich zu stark auf die neue Technik konzentriert und neue Chips nur mit PCI-Express vorgestellt, als es noch so gut wie keine Nachfrage gab. Zum anderen hatte man es verpasst, den anfangs wohl lukrativsten Zweig der AGP-Aufrüster ausreichend zu versorgen. Das sind allerdings nun hoffentlich Probleme der Vergangenheit, denn auch für die Athlon64-Plattformen sind nun ausreichend PCI-Express Mainboards mit NVIDIA nForce4 und VIA K8T890 verfügbar. Mit dem jetzigen Test werden wir fünf PCI-Express Modelle verschiedener Hersteller auf Herz und Nieren prüfen.
Das Testfeld besteht diesmal aus zwei ASUS Modellen, der ASUS Extreme AX800XL und dem Modell mit X800 Chip ASUS Extreme AX800XT. Beide Karten sind vor allem für Casemodder mit Fenster im Gehäuse interessant, da sie im Betrieb blau leuchten. Vom derzeitigen ATI Spitzenmodell hat Sapphire ein Testmuster zur Verfügung gestellt, die Sapphire Radeon X850XT. Karten mit NVIDIA Chip liefern MSI mit der MSI NX6800GT T2D256E mit regelbarem Lüfter und Gigabyte mit der Gigabyte GeForce 6800 Ultra, die den NVIDIA Referenzlüfter ihr eigen nennt. Damit haben wir die Spitzenmodelle beider Chipriesen abgedeckt sowie einige Karten, die vom Mainstream bis High End Bereich vertreten sind. Wir bedanken uns herzlich bei den Herstellern ASUS, Gigabyte, MSI und Sapphire, die uns mit den Testsamples ausgestattet haben. Technische Daten und LieferumfangEine Übersicht der Hauptfeatures der Karten im Test:
Anders als in vergangenen Tests gibt es beim Lieferumfang jetzt wieder größere Unterschiede. Der Bereich reicht von einem bis zu vier Spiele-Vollversionen und von fast nur Treiber CD bis ganzer Softwarekollektion als Beigaben zur neuen Grafikkarte. Hardwareseitig unterscheidet sich die Ausstattung allerdings leider auch. Während manche Hersteller ein komplettes Kabelpaket beilegen, lassen es andere fast komplett weg. Durch die breiter gewordene Auswahl beim Zubehör spielt es wieder eine größere Rolle bei der Kaufentscheidung. Die Grafikkartenhersteller scheinen sich um jeden Kunden zu bemühen, was sicherlich nicht zum Nachteil der Kunden ist. |
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