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USB Card-Reader Roundup

Einer für alle und alle für einen

Nicht selten werben diese „Musketiere“ mit Allroundfähigkeiten. Manche rühmen sich dabei 32 in 1 Funktionalität zu haben, manche nur 15 in 1 und wieder andere sind bescheidener und sprechen lediglich von drei unterstützten Formaten. Woher rührt diese Vielfältigkeit?

Eigentlich rührt sie lediglich von einer Formatvielfalt an unterschiedlichen Karten-Formaten im Markt über Jahre hinweg. Und über die Jahre gab es dann bei den Formaten weiterentwickelte Standards. Unterstützt ein Reader also beispielsweise CompactFlash Karten des Typ I und Typ II, des Memory Stick, auch in seiner Pro und Pro Duo Version, so liegen hier zwar nur zwei physikalisch Unterschiedliche Steckplätze vor, dennoch hätte man aber schon eine 5 in 1 Kartenleser. Das Beispiel lässt sich unendlich durch die Format-Standards durchexerzieren.


USB Card-Reader Roundup


SD (ScureDigital), miniSD und microSD sind ebenfalls alle im gleichen Slot eines Kartenlesers einzusetzen, wobei microSD ja vielfach kleiner ausfällt. In diesem Falle setzen die meisten Hersteller von Kartenlesegeräten schlicht einen Adapter voraus, welcher bei vielen microSD-Karten ohnehin beiliegt.


USB Card-Reader Roundup


Allerdings sind viele der Standards im Markt meist schon nicht mehr zu erwerben. Die derzeit gängigsten Varianten an Flash-Karten beschränken sich auf den CompactFlash-, den SD- und den MMC- (MultimediaCard) Standard – wobei die MMC-Modelle wiederum in den meisten Fällen im SD-Slot der Kartenlesegeräten gelesen werden.

Ein Stück weit bleibt eine Marketingaussage welche den Käufer auf der sicheren Seite wägen, mit einem entsprechenden Modell für alle Standards gewappnet zu sein. Dies stimmt natürlich bis zu einem gewissen Punkt auch. Durch das Preisgefüge, welches bei diesen – meist günstigsten – Gerätschaften vorherrscht, kann man sich aber auch denken, dass all die teils notwendigen Controllerchips (sofern diese nicht in der Flash-Karte stecken) auch Geld kosten und an irgendeiner Stelle bei einem LowCost-Produkt auch gespart werden muss. In vielen Fällen erfolgt dies dann im Bereich der Performance.





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