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Außengehäuse
Optisch erscheint die Thermaltake LANBOX VF1000BWS durchaus ansprechend. Die Frontpartie aus schwarzem Aluminium besitzt eine geschwungene Form, welche in Front und Seitenansicht sich angenehm mit dem massiven Tragegriff präsentiert. Weniger geglückt – was die optische Darstellung betrifft – ist die Integration der USB-, Firewire- und Audio-Anschlüsse. Diese liegen zwar praktisch, offen erreichbar, harmonieren aber nicht wirklich mit der Alu-Front. Hier hätte man besser mit einer Klappe gearbeitet. Das Luftgitter auf der Unterseite verdeckt einen integrierten Filter, hinter welchem sich der 80 mm Lüfter verbirgt und für ausreichend Lufteinfluss in das Gehäuse sorgt.
Der massive Griff auf der Oberseite – laut Thermaltake aus Aluminium gefertigt – ist stabil mit Versteifungen verschraubt und erlaubt auch das Vollbestückte, aber nicht gerade leichte Gehäuse relativ bequem zu transportieren. In die beiden Seitenwände sind Fenster aus Plexiglas eingearbeitet, welche zudem Lüftungsschlitze besitzen. Entgegen erster Annahme sind die Seitenteile der LANBOX VF1000BNS nicht separat abzunehmen, was die Hardwarebestückung durchaus erschwert. Sämtliche Schrauben auf der Rückseite des Gehäuses, welche zum Öffnen der LANBOX in Einzelbestandteile gedacht sind, wurden als Daumenschrauben ausgeführt. Die Vorteile der Daumenschrauben liegen in aller Regel in schnellem, werkzeuglosen Öffnen der Gehäuse. Im Falle der LANBOX täuscht dies Annahme aber. Bei sehr vielen Schrauben mussten wir einen Schraubendreher zur Hilfe nehmen, da entweder die Gewindebohrungen nicht sauber gedreht waren oder die Löcher der Gehäuseteile nicht exakt über den Bohrungen der Rahmenteile lagen. Dieser Umstand spricht nicht zwingend für eine qualitativ hochwertige Umsetzung, wie man sie eigentlich von Thermaltake und einem Gehäuse dieser Preisklasse erwarten dürfte.
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