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LayoutAuf den ersten Blick wirkt die Länge der Radeon HD 3870 X2 erschlagend. Aber hier täuscht die Bauform des Kühlerkonstruktes. Wie beispielsweise auch bei der GeForce 8800 GTX und Ultra handelt es sich auch hier „lediglich“ um eine „Full-Length“ Karte, deren Länge die Spezifikation maximal ausschöpft. Bei den genannten NVIDIA-Modellen kommt allerdings ein höheres und dafür nicht so langes Kühlerkonstrukt zum Einsatz. Dadurch, dass die letzten Zentimeter des PCBs bei einer GTX z.B. nicht bedeckt sind, wohl aber bei der Radeon HD 3870 X2, wirkt die AMD-Karte optisch länger.
Wie auf den Bildern zu sehen, verfügt die Karte über die üblichen Ausgänge: Zwei-DVI- und ein S-Video-Ausgang stehen zur Verfügung. Über den DVI-HDMI-Adapter können natürlich auch bei diesem Modell sowohl Video- als auch Audio-Daten an ein HDMI-fähiges Display weitergegeben werden.
Die Anschlüsse zur Stromversorgung bestehen aus einem 8-poligen und einem normalen 6-poligen Steckpfosten. Der 8-polige Stecker entspringt der, bei Netzteilherstellern meist noch nicht umgesetzten, kommenden PCI-Express-Spezifikation 2.2 und wurde bei AMD schon auf der Radeon HD 2900 XT eingesetzt. Grund dafür ist die derzeit maximal erlaubte Stromversorgung gem. aktueller PCI-Express-Spezifikation, welche einer Grafikkarte (PEG) maximal 225 Watt Leistungsaufnahme zugesteht. Dabei dürfen 75 Watt aus dem PEG-Steckplatz des Mainboards direkt und jeweils 75 Watt aus einem 6-Pin-Stromanschluss bezogen werden.
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