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Technik
Bei unserem heutigen Testkandidaten handelt es sich um ein ab Werk übertaktetes Modell, wie bereits das TOP (Top Overclocking Performance) im Namen der ASUS-Karte verrät. Während der Speicher mit 100 MHz (12,5%) und der Chiptakt mit 50 MHz um 9 Prozent höher taktet als das Referenz-Modell, erfährt der Shader-Takt eine Erhöhung um satte 325 MHz. Letzteres entspricht einer deutlichen Steigerung von rund 24 Prozent. Wie alle neueren Modelle der GeForce-8800-Serie setzt auch die GS-Version auf den G92-Chip. Dieser stellt im Wesentlichen einen Die-Shrink des G80 mit halb so breitem Speicherinterface dar (zusätzlich verfügt der G92 über vollwertige TMUs). Im Falle der GeForce 8800 GS wurden zwei Shader-Blöcke deaktiviert, wodurch die Karte auf 96 Shader-Einheiten und 48 TMUs kommt. Im ROP-Bereich wurde ein Block deaktiviert, woraus 12 ROPs und ein 192 Bit breites Speicherinterface (3 x 64 Bit) resultieren. Nachfolgend einmal mehr ein unserseits überarbeitetes Schaubild zur Veranschaulichung unserer Ausführungen.
Spezifiziert durch diese Eckdaten kommt die GeForce 8800 GS auf eine Rechenleistung von 396 GFLOPs. Gegenüber der GT-Version bedeutet dies ein Minus von rund 22 Prozent. Die ASUS EN8800GS TOP kann diesen Umstand durch den hohen Shader-Takt mit gut 490 GFLOPs allerdings wieder nahezu relativieren. Die Speicherbandbreite der Referenz-Karte liegt ca. 33 Prozent und das ASUS-Modell immer noch deutliche 25 Prozent hinter der einer GeForce 8800 GT. Abschließend noch einmal alle Zahlen im Überblick:
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