Autor Thema: [Artikel] Neuer Quad-Core-Prozessor von AMD im Test: Phenom II X4 955 BE  (Gelesen 7236 mal)

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Offline HT4U_Newsbot

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Neuer Quad-Core-Prozessor von AMD im Test: Phenom II X4 955 BE
                  



Hier geht es zur News: http://ht4u.net/news/20262_neuer_quad-core-prozessor_von_amd_im_test_phenom_ii_x4_955_be            

Und hier geht es zum Artikel: http://ht4u.net/reviews/2009/amd_phenom2_955/
« Letzte Änderung: 23. April 2009, 14:59:13 von Rico »

Offline Philipp

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Offenbar ist die Architektur schon wieder ausgereizt?
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Wie konfiguriert man ein Linux? ==> Geri: From textfiles and mythical codelines of cthulhu

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Offline Slurm_McKenzie

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Scheint fast so. Die Werte haben auch viele Nutzer mit der aktuellen PhenomII-Architektur erlebt. I.d.R.gehts bis 3,6 - 3,8GHz (natĂŒrlich nicht bei allen). Ich finde, dass AOD Potential hat. Dass jedoch die Software solche Zicken macht, ist unschön. Dann doch lieber das BIOS fĂŒr OC nutzen, wobei ein kleiner Leistungsschub unter Windows ohne Neustart eine feine Sache wĂ€re. Große LeistungssprĂŒnge bei DDR3 waren nicht zu erwarten, zumindest wenn man Tests mit den schon etwas lĂ€ngeren AM3 Prozessoren berĂŒcksichtigt. Dies ist bei der aktuellen Architektur und bei den meisten Anwendungen nur noch "Feintuning". Im Alltag wird man davon wohl kaum was merken. Ich finde den Prozessor durchaus interessant. Der Preis mĂŒsste jedoch noch etwas fallen. Der 940BE hat z.B. ein sehr gutes Preis-/LeistungsverhĂ€ltnis. Dennoch halte ich den 955BE fĂŒr interessanter, da flexibler einsetzbar - auch auf AM3 Boards. Jetzt mĂŒssen nur noch neue Boards kommen - und nicht nur ĂŒberarbeitete AM2+ Bretter, wo DDR3-Slots verbaut werden - mit USB3, SATA3, PCIe3 (schon lustig, dass die Schnittstellen alle in die 3. Generation gehen ;)), stĂ€rkere IGPs, wo hoffentlich auch mal Hybrid-CF mit großen Grakas funktioniert, wĂ€ren auch nicht verkehrt. Dann könnte der Prozessor sehr interessant sein.

Danke fĂŒr den tollen Test. :)

Offline Fabian

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Danke... demnÀchst erhÀltlich im Downloadcenter deines Vertrauens ;)

Hitcher

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Leistungsaufnahme Gesamtsystem, Effizienzvorteil fĂŒr AMD ?
« Antwort #4 am: 26. April 2009, 11:17:26 »
bezgl. Leistungsaufnahme Vergleich zum Intel C2Q 9550:

Ihr messt hier zwar die CPU-Leistungsaufnahme inkl. Wandler wohl recht genau,
aber man muß auch bedenken, daß der AMD AM3 Quadcore in der CPU zusĂ€tzliche Chipsatzkomponenten
integriert hat, wie Northbridge mit Memory-Controller, welche aber im Intel Quadcore noch zus. Strom
auf dem Mainboard im Chipsatz verbrauchen.
Das kann bei Intel nochmals ca. 25-30W extra auf dem Mainboard verbrauchen,
und so sind sich beide CPUs inkl. Chipsatz beim Verbrauch dann doch sehr eng beisammen.
Techreport will sogar herausgefunden haben, daß ein vergleichbares AMD System insgesamt WENIGER Strom verbraucht !!!

Offline Robert

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Das wurde schon vor lÀngerem hier in einem Review betrachtet:
http://ht4u.net/reviews/2009/leistungsaufnahme_cpus_praxis/index4.php
25-30W sind also deutlich ĂŒbertrieben.
http://ht4u.net/reviews/2009/leistungsaufnahme_cpus_praxis/index29.php
Das Ergebnis widerspricht ein bisschen dem Techreportergebnis, hast du einen Links dorthin?
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Offline Robert

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So, ich hab mir den Link mal angeschaut. Die Verschiebung im Endergebnis hat u.a. folgende Ursache:
hier http://ht4u.net/reviews/2009/leistungsaufnahme_cpus_praxis/index29.php sieht man, wie stark die Wahl des Mainboards den Leistungsverbrauch beeinflusst. Unsere Haupt-Messungen der Intel CPUs wurden mit dem Gigabyte GA-P45-UD3 gemacht, welches unter Idle 7W und unter Last 15W weniger als deren Intel-Testplattform ASUS P5E3 verbraucht. Einen gleichartigen Unterscheid gibt es auch bei den AMD-Boards, leider hatten unsere Tester deren PhenomII-Testboard nicht zur VerfĂŒgung, so der Faktor sich bei den AMD-CPUs dieser Faktor nicht so schnell beziffern lĂ€sst. Diese Unterschiede verschieben natĂŒrlich das Gesamtergebnis je nach Mainboardwahl deutlich in die eine oder andere Richtung. Bei den Intel-CPUs entsprechen die 15W ca. 8% Unterschied. Das entspricht prozentual dem Unterschied zwischen 955 und 9550 der Total energy period beim Cinebench rendering bei techreport.

Techreport hat also herausgefunden, dass auf deren Testkonstellation der PhII-955 energieeffizienter ist, aber wir haben hier schon einen von mehreren Einflussfaktoren, der in derselben GrĂ¶ĂŸenordnung liegt, so dass die Aussage nicht automatisch pauschal richtig ist. Die Wahl der Mainboards kann die Effizienzdes einen oder anderen Prozessors komplett ĂŒber den Haufen werfen.
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Offline Peter

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Robert, auf Basis unseres Artikels (also deinem gesetzten Link) und der Tatsache, dass hier der X4 940 gegenĂŒber dem Q9550 fast 40 Watt vorne lag (C2MP 4 Kerne) und dem Umstand, dass der X4 955 nun noch einmal knappe 10 Watt draufpackte, ist die im letzten Artikel getroffene Aussage von 25 bis 30 Watt sicherlich nicht ĂŒbertrieben.
Gruß

Peter

Offline Robert

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Ich hatte seine Aussage so interpretiert, dass die 25-30W allein durch den Speichercontroller kommen sollten und das war mir dann doch ein bisschen viel...
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Hitcher

  • Gast
Anders geht die Rechnung aber nicht auf, wenn man es mal einfach von den TDP-Angaben her Daume*Pi betrachtet.
Weil was der PhenomII X4 955 mehr verbraucht 125-95=30W, das braucht der Chipsatz vom Intel Mainboard auch nochmal zusÀtzlich,
weil ja lt. Messung von Techreport das AMD-System vorne lag!

Lt. Anandtech hat mit Intel-Mainboards und Gigabyte fĂŒr AMD getestet, und da braucht der Ph2-X4 955 dann ca. 7W mehr unter Vollast.
Könnte also schon sein, daß als Grund fĂŒr den gemessenen AMD-Effizienzvorsprung diese neue ASUS-Mainboard fĂŒr Sockel AM3 besonders effizient ist.
http://www.anandtech.com/cpuchipsets/showdoc.aspx?i=3551&p=15

Offline Peter

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Hitcher, ausfĂŒhrlicher wie wir das Thema in dem genannten Artikel von Robert betrachtet haben, hat das bislang noch keiner betrachtet. In dem Artikel findest du im ĂŒbrigen auch 95 Watt AMD-Prozessoren. Ließ ihn dir doch einfach durch.
Gruß

Peter

Hitcher

  • Gast
habe ich doch schon;
was noch zu beachten ist, und bisher noch nicht angsprochen wurde (auch nicht im Artikel oben), ist sicher:
Die Intel DDR3 Plattform ist gegenĂŒber der im Artikel getesteten DDR2-AM2+ Mainboards in dem Vorteil,
 daß DDR3-Module doch etwas weniger Strom verbrauchen sollten.

Die schnellen DDR2-1066 CL5 Module brauchen ca. 2,2V,
DDR3-1600 CL8 dagegen nur ca. 1,85V.

Offline Peter

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Das ist natĂŒrlich richtig. Die DDR3-Plattformen (egal ob ASUS, Gigabyte oder MSI) haben wir im Test nicht berĂŒcksichtigt. Und da stelle ich aber weiterhin in Frage, was man da nimmt. Es ist wieder Mobo-Hersteller-AbhĂ€ngig und es ist auch def. abhĂ€ngig vom Chipsatz. Eine DDR3-Plattform mit P45 kann sich besser Verhalten als X48 ( auf dem Papier mĂŒsste sie das), kann aber auch ganz anders liegen.

Und an dem Punkt muss ich einfach schlicht und ergreifend noch einmal darauf hinweisen, dass es nicht unsere Aufgabe sein kann, alle möglichen Boards am Markt zu testen und zu prĂŒfen (speziell auf diesen Punkt hin) sondern, dass wir in einem solchen Vergleich zeigen, was die CPUs tun. Was der Mainboardhersteller letztlich tut, ist eine andere Sache und möglicherweise in dem einen oder anderen Fall, das ZĂŒnglein an der Waage.
Gruß

Peter

Offline Daniel

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Die Intel DDR3 Plattform ist gegenĂŒber der im Artikel getesteten DDR2-AM2+ Mainboards in dem Vorteil,
 daß DDR3-Module doch etwas weniger Strom verbrauchen sollten.

Aber in unserem Vergleich liefen Intel DDR2-Plattformen gegen AMD DDR2-Plattformen. Ich verstehe also nicht ganz, worauf du hinaus willst.

Die schnellen DDR2-1066 CL5 Module brauchen ca. 2,2V,
DDR3-1600 CL8 dagegen nur ca. 1,85V.

Das ist eindeutig zu pauschal. Ich habe hier Kingston-Speicher DDR-1066 CL5-5-5-18, welche mit 1,8V laufen. Davon gibt es noch zahlreiche andere Hersteller.
mfg
Daniel
All suspects are guilty, period. Otherwise they wouldnÂŽt be suspects, would they?
I busted a mirror and got seven years bad luck, but my lawyer thinks he can get me five.

 

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