Autor Thema: Einsteigersystem für unter 300,-  (Gelesen 11861 mal)

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Einsteigersystem für unter 300,-
« am: 26. Februar 2011, 08:45:49 »
Hallo,

mein Neffe will seinen eigenen PC. Also muss ich als Patenonkel da einspringen  ;D

Ich habe bewusst eine Obergrenze (+Betriebssystem) gewählt und auch die Grafikkarte bewusst weggelassen.
Mich würde mal Eure Meinung interessieren, welche Komponenten vieleicht auszutauschen wären, was ich vergessen habe, und wo ich vielleicht für ein paar Euro mehr deutlich mehr bekomme...
Insgesamt soll es eine gute ausbaufähige Basis sein - AMD ist aber gesetzt.

Preise von HOH von heute:

Gigabyte GA-880GM-D2H 880G Sockel AM3 µATX DDR3   69,90
AMD Phenom II X2 555 BE 2x3.10GHz AM3 Box              75,90 
Arctic Cooling Alpine 64 Pro 92mm 500-2000rpm              6,90
Kingston 2GB Value PC3-10667 DDR3-1333 CL9 Value   19,90 
3R Systems R640 Black (GO534)                                     24,90
Rasurbo Basic&Power 450W ATX 2.03 (BP-XII450)         19,90 
Seagate Barracuda 7200.12 500GB SATAII 16MB           32,75 
Samsung SH-S223C schwarz DVD SATA bulk                  23,90 
Logitech Desktop MK 120, USB, DE                                 15,90

MS Windows 7 Home Premium 32bit OEM dt. (PC)          83,90

Mit BS:                                                                            371,85

Was sollte ich vielleicht noch überdenken? Sollte ich auf Win-7/64 gehen? Kostet ja das selbe - bin da unsicher, weil der Rechner nur 2 GB bekommt und mehr auch nicht wirklich sinnoll ist...
Die Grafikkarte soll er sich selber zusammensparen. Mit GK soll das System spieletauglich sein.



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« Letzte Änderung: 26. Februar 2011, 08:51:44 von Daniel »
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[Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #1 am: 26. Februar 2011, 08:51:09 »
Es geht um den Artikel:
Einsteigersystem für unter 300,-  Link: http://ht4u.net/forum/index.php/topic,54119.msg473877/topicseen.html#msg473877
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #2 am: 26. Februar 2011, 09:05:59 »
1. Den Prozessor würde ich vermutlich austauschen. Für die gut 75 Euro, bekommst du auch einen Athlon II X3 455 mit 3,3 GHz. Den L3-Cache wirst du die nicht zwingend merken bei dem System, die drei Kerne könnten aber interessant sein, wenn dein Neffe mal irgendwann Bilder bearbeitet oder Ähnliches.

2. Das Netzteil würde ich definitiv nicht nutzen. Da bin ich sehr, sehr empfindlich. Rasurbo lässt die aktuellen Serien zwar meines Wissens bei HEC fertigen, aber die labeln die NTs höher aus, als es andere Hersteller mit der gleichen Basis machen. Zudem macht bei diesem System ein 450 Watt Netzteil nur wenig Sinn. 80Plus hat das Netzteil auch nicht. Alternativen sind:
a) bequiet! System Power 300 Watt - Eigentlich ist die Serie für OEMs und System-Builder gedacht, aber seit einiger Zeit sind die Dinger auch im Handel.
b) be quiet! Pure Power 300 Watt - Quasi die Endkunden-Version der System Power-Serie.
c) Seasonic S12 II 330 Watt - Sehr gute Qualität, leise im Betrieb und bauen die NTs selber. Genau dieses Modell habe ich kürzlich wieder verbaut und bin wie immer zufrieden.

3. Ich würde auf Grund der Zukunftssicherheit Windows in der 64 Bit-Variante nehmen. Kostet das gleiche und schadet nicht.
« Letzte Änderung: 26. Februar 2011, 10:36:21 von Daniel »
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #3 am: 26. Februar 2011, 11:08:22 »
Also beim Netzteil würde ich auch nicht am falschen Ende sparen und lieber etwas mehr für Qualität ausgeben.
Würde persönlich das Seasonic nehmen, aber das ist auch Geschmackssache.

Desweiteren würde ich mir überlegen 4GB zu nehmen, vorallem wenn man auf 64 Bit geht und Spieletauglich soll der PC ja auch sein. Da sind 4 GB sicher nicht von Nachteil.

Das Mainboard ist ja ziemlich fest, da ja wohl erstmal die Onboardgrafik genutzt werden soll/muss...sonst wären da sicherlich auch noch einige anderen Optionen möglich.

Offline Philipp

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #4 am: 26. Februar 2011, 12:33:14 »
Das was bereits gesagt wurde unterstütze ich zu 100%!

Aus persönlicher Präferenz würde ich aber eher zu WD greifen, das ist aber nur Meinung  ;)

Aber etwas will ich noch hinzufügen:
Daniel hat ja sicher 300W Netzteile genannt, in Gedanken daran, keine Graka versorgen zu müssen.
Für den Fall, das der Kleine irgendwann auch mal was spielen will würde ich eher zu einem 400W +/- x Netzteil greifen. Allerdings sind hier BeQuiet und Seasonic schon gute Anlaufpunkte. In unseren Weblinks und Partnernews findest du viele Netzteiltests.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #5 am: 26. Februar 2011, 12:50:48 »
Aber etwas will ich noch hinzufügen:
Daniel hat ja sicher 300W Netzteile genannt, in Gedanken daran, keine Graka versorgen zu müssen.
Für den Fall, das der Kleine irgendwann auch mal was spielen will würde ich eher zu einem 400W +/- x Netzteil greifen. Allerdings sind hier BeQuiet und Seasonic schon gute Anlaufpunkte. In unseren Weblinks und Partnernews findest du viele Netzteiltests.

Du bekommst mit dem Seasonic 330 Watt auch eine Grafikkarte befeuert. Ich bin jetzt eher davon ausgegangen, dass die Grafikkarte nicht so groß sein soll. Sonst ist ein 400-Watt-Netzteil natürlich Pflicht, schon alleine wegen den benötigten PCIe-Steckern.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #6 am: 26. Februar 2011, 13:05:30 »
Also ich Betreib einen AMD64 und eine Geforce 6800GT mit nem Tagan 330Watt NT, was noch keine Zertifikate hat.
Sollte also für den PC + Graka auch reichen.

Offline TheWizard

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #7 am: 26. Februar 2011, 17:06:50 »
Hallo,

erstmal Danke für die verschiedenen Meinungen.
Das Netzteil - da werd ich wohl ein anderes nehmen. Ich hatte im Prinzip das Erstbeste genommen, weil ich mich damit kaum beschäftigt habe.
Wieviel Watt sollte es denn haben, wenn man mittelfristig von einer passenden GK ausgeht, z.B. eine 5670 oder vergleichbares von nVidia? Reichen dann noch 300 Watt?
Ein Frage zur Speichermenge und 64 Bit stellt sich: profitieren die Spiele davon überhaupt? Ich hab zwar selber seit langem ein 64-Bit-System und auch keine Probleme, habe aber auch keine exotische HW bin kein hardcore-gamer.

Wie sind andere Meinungen zu Frage Phenom II x2 oder Athlon II x3? 3. Kern vs. L3-Cache. Wann merkt man was?
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #8 am: 27. Februar 2011, 00:16:13 »
§00 oder 330 Watt sollten für eine 5670 oder Grafikkarten dieser Art durchaus reichen. Das System sollte selbst unter Last nicht so weit kommen, die Anlaufspannungen könnten interessant werden, aber wohl weniger in diesem Bereich.

Ich weiss nicht wo dein Problem ist. 64 Bit kostet das Gleiche wie 32 Bit, also fällt die Entscheidung doch leicht. Die Frage ob 2 oder 4 GB ist strittig, es gibt Anwendungen, wo man den Unterschied spürt und welche, wo es kaum etwas ausmacht. Dies gilt auch für Spiele.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #9 am: 27. Februar 2011, 15:25:17 »
So, hab jetzt bestellt.
Ich hab die Vorschläge berücksichtigt und den Athlon II x2 450 genommen (der 455 wurde bei HOH nicht angeboten), das be quiet Netzteil, die WD-Platte mit 500GB und das 64-Bit Win-7.

Danke für Eure Meinungen!
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #10 am: 27. Februar 2011, 16:53:13 »
Hey,

magst du dann deinen Artikel aktualisieren und vielleicht ein paar grundlegende Benchmarks und Fakten anfügen? (Idle- und Volllastleistung, cinebench z. b.)

Das wäre für andere Leser echt informativ!
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #11 am: 09. März 2011, 20:15:34 »
So. Der Rechner ist fertig und aufgebaut. Ich hatte ihn leider nur einen Abend, so sind die Tests ein wenig kurz geraten.

Das Puzzle vor dem Zusammenbau:


Das Netzteil hat einen großen Lüfter und ist sehr leise:


Das Mainboard - auch für ungeübte leicht einzubauen. Und alles dran, was man braucht.


CPU-Z:


Coretemp nach einigen Minuten Prime auf allen drei Kernen:


Cinebench:


SIS Sandra (Festplatte):


SIS Sandra (Dhrystone):


Fazit: der Rechner war recht leise, störend war nur das DVD-Laufwerk bei der Win-7-Installation.
Auch hatte ich ein Problem mit AHCI: wenn es aktiviert war, wurde das DVD-Laufwerk nicht als Boot-Laufwerk erkannt. Und nachträglich konnte es nicht aktiviert werden (Endlos-Bootschleife)  ???
Ansonsten wurde alles sauber installiert und auch Aero funktioniert.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #12 am: 09. März 2011, 20:22:37 »
Wie war denn jetzt die komplette und finale Liste des Computers? oder übersehe ich die gerade?
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #13 am: 09. März 2011, 20:52:41 »
Die finale Ausstattung:

Gigabyte GA-880GM-D2H 880G Sockel AM3 µATX DDR3   67,90
AMD Athlon II X3 450 3x3.20GHz AM3 Box                      65,98
Kingston 2GB Value PC3-10667 DDR3-1333 CL9 Value   19,90
3R Systems R640 Black (GO534)                                     24,90
be quiet Pure Power 300W 80+ Bronze ATX 2.3             35,90
WD Caviar Blue 500GB SATA3 16MB 7200rpm                31,90
Samsung SH-S223C schwarz DVD SATA bulk                  23,90
Logitech Desktop MK 120, USB, DE                                 15,90

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #14 am: 10. März 2011, 02:51:06 »
schöner rechner für kleines geld
beim board hät ich mich für das neu aufgelegte ASRock 880GMH/USB3 R2.0 entschieden, da hat man für 5 Euro weniger noch USB3, opt. SPDIF und eSata auf dem Backpanel und "All solid capacitors" hats auch

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #15 am: 10. März 2011, 08:00:26 »
Das ist witzig, ich habe mich die Tage noch mit einem Bekannten über ASRock unterhalten und musste zugestehen, dass ich die Firma immer noch meide, weil ich vor vielen Jahre sehr schlechte Erfahrungen mit den Boards gemacht habe. Mittlerweile muss ich feststellen, dass viele wieder die Mainboards einsetzen und damit keine Probleme haben. Vielleicht wird es Zeit dem Hersteller eine neue Chance zu geben.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #16 am: 10. März 2011, 12:17:11 »
Tja, beim Board ist guter Rat immer teuer. Du hättest Deinen Tipp früher reinschreiben sollen ;)
Mir war noch in Erinnerung, dass Gigabyte immer recht gut bei der USB-Performance abschneidet und MSI (glaub ich - oder war es Asus: Test ) immer grottenschlecht. Was mich immer wieder wundert...
Es wär mal wieder Zeit für einen MB-Test mit USB-3 und SATA-3 für AMD-Prozessoren, oder :D
« Letzte Änderung: 10. März 2011, 12:19:18 von TheWizard »
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #17 am: 21. April 2011, 19:11:03 »
Komm zwar etwas spät aber ich hätte bei einem 2GB-System kein 64-Bit-Windows installiert, selbst wenn es billiger gewesen wäre.

-Für den normalen Anwender macht es wenig Sinn, Office und die meisten Spiele kommen mit 32 Bit sehr gut klar, auch 2GB sind eigentlich auch schon für die meisten Zwecke ausreichend.

-Dann benötigt ein 64 Bit-OS und die dazugehörigen Programme ca. 10 - 20% mehr Speicher. Grund: die Speicheraddressen und Pointer, die die Programme verwalten müssen, sind nun doppelt so groß. Bei 2Gb hast du auch noch keine "Probleme" mit dem PCI-Speicherbereich.

-Die meisten Programme sind wie gesagt immer noch 32 Bit und werden unter 64 Bit-Windows unter einem (wenn auch extrem schnellen) Emulationsmodus ausgeführt. Sie profitieren auch nicht von einem 64-Bit-OS.

-Durch diesen Emulationsmodus kann es unter Umständen zu Problemen mit der Abwärtskompatiblität mit manchen Programmen kommen, welche so unter 32 Bit nicht existieren.

-Wenn die Kauf-PCs und der Großteil der Anwendersoftware die 4GB Grenze übersprungen haben und auf 64 Bit angewiesen sind, ist vermutlich schon Windows 8 oder 9 erhältlich.
« Letzte Änderung: 21. April 2011, 19:15:31 von T061 »

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #18 am: 26. April 2011, 17:24:48 »
Hallo,
die Vor- und Nachteile von 64-Bit/OS sind hinlänglich bekannt. Teilweise sind auch noch jede Menge "Verirrungen" im Umlauf. Es ging aber hier um die Frage: "warum noch 32-Bit"?
Echte Nachteile habe ich dadurch nicht - die Pointer spielen keine wirkliche Rolle. Aber von 32- auf 64 Bit zu wechseln ist de facto nicht möglich. Das heißt dann: Neuinstallation.

Probleme habe ich mit 32-Bit-Programmen bisher gar keine. Bei mir läuft Win7-64 von Anfang an extrem stabil. Auch exotische Altprogramme und ältere Spiele laufen problemlos.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #19 am: 26. April 2011, 18:09:00 »
Hallo,
die Vor- und Nachteile von 64-Bit/OS sind hinlänglich bekannt. Teilweise sind auch noch jede Menge "Verirrungen" im Umlauf. Es ging aber hier um die Frage: "warum noch 32-Bit"?
Echte Nachteile habe ich dadurch nicht - die Pointer spielen keine wirkliche Rolle. Aber von 32- auf 64 Bit zu wechseln ist de facto nicht möglich. Das heißt dann: Neuinstallation.

Probleme habe ich mit 32-Bit-Programmen bisher gar keine. Bei mir läuft Win7-64 von Anfang an extrem stabil. Auch exotische Altprogramme und ältere Spiele laufen problemlos.

Diesen Post kann ich nur unterstützen! Ein RAM-Riegel ist schnell gesteckt, eine Windows-Neuinstallation nicht unbedingt schnell erledigt.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #20 am: 26. April 2011, 18:38:42 »
Hallo,
die Vor- und Nachteile von 64-Bit/OS sind hinlänglich bekannt. Teilweise sind auch noch jede Menge "Verirrungen" im Umlauf. Es ging aber hier um die Frage: "warum noch 32-Bit"?
Echte Nachteile habe ich dadurch nicht - die Pointer spielen keine wirkliche Rolle. Aber von 32- auf 64 Bit zu wechseln ist de facto nicht möglich. Das heißt dann: Neuinstallation.

Der Nachteil ist, dass mehr Speicher von Windows in Beschlag genommen wird, und auch bei der Kompatiblität (z.B. 16-Bit-Programme).
Vorteile von 64 Bit für Systeme mit 2 GB seh ich dagegen keine. Vor allem wenn überwiegend 32-Bit-Software verwendet wird, welche in der Regel mit 2 GB gut klarkommt. Ich wette dieses System wird in den nächsten Jahren nicht auf 4GB aufgerüstet, weil 2 GB in der Regel ausreichend sind. Und nebenbei auch die maximale Verfügbare Menge an Speicher für einen 32-Bit-Prozess darstellen. ;)

Wenn du das System normal nutzt, sehe ich weniger Speicher für deine 32-Bit-Programme durch ein ansonsten relativ sinnloses 64 Bit-Windows jedenfalls als Nachteil an.
« Letzte Änderung: 26. April 2011, 18:41:09 von T061 »

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #21 am: 26. April 2011, 19:37:37 »
16 Bit Programme? Was ist das? Für solche Antiquitäten würde ich DOSBox oder Virtualisierung empfehlen.

Ich sehe immer noch keinen Grund, 64 Bit nicht zu wählen. Die paar verlorenen Megabytes wiegen die Möglichkeit zum späteren Upgrade nicht auf.
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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #22 am: 27. April 2011, 01:02:49 »
Statt schrittweise zu migrieren würde ich einen harten Schnitt machen.

Wenn die Masse der Programme 4GB oder mehr benötigt und dementsprechend als 64-Bit-Version daherkommt: PC mit 8GB RAM und Windows 9 (was dann vermutlich ausschließlich als 64 Bit-Variante kommt) kaufen. Dann hab ich auch ein abgestimmtes System. Allerdings werden es die derzeitigen 2 GB RAM durchaus noch 1-2 Jahre tun und W7x32 würde reichen.

Bis es wirklich soweit ist, dass 64 Bit auch für Normaluser Pflicht ist, geht noch einige Zeit ins Land. Und dann kann es sein, dass das Win7 x64 wieder ersetzt werden muss, weil aktuelle Spiele gezockt werden sollen und DirectX 14 nicht mehr unterstützt wird.

Bei CPU/Speicher/Grafikkarte sowieso und eigentlich auch OS finde ich es jedenfalls fragwürdig, auf "zukunftsfähigkeit" optimieren zu wollen, weil man weiss nie, wie die nächsten Generationen aussehen. Mit Glück lassen sich die Komponenten weiter verwenden, oder man muss rumbasteln...

Zukunftsfähigkeit ist was für die restliche Peripherie... (Drucker, TV-Karte, Monitor, Tastatur, ...). bei den Kernkomponenten fährt man nach meiner Erfahrung mit Standardkomponenten und höchstmöglicher Kompatiblität besser. Sofern man nicht halbjährlich upgradet, empfehle ich hier jeweils einen Kompletttausch.

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #23 am: 27. April 2011, 08:13:35 »
Ich sehe immer noch keinen Grund, Win7 x64 nicht zu benutzen. Es kostet nicht mehr, meine alte Hardware wurde (als ich von XP zu Win7 x64 wechselte) klaglos unterstützt (Canon iP4000 und Lide 20 (scanner ist fast 10 jahre alt!!)).

Wenn die Hardware mitmacht und man keine Altlasten mit sich herumschleppt, spricht absolut nichts gegen 64 Bit. Für mich ist das klar.
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Offline Robert

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #24 am: 27. April 2011, 08:55:32 »
Ich würd auch die 64-Bit-Version nehmen. Die 32-Bit-Version hat in diesem Szenario keine Vorteile, die 64-Bit-Version keine Nachteile. Mit der 64-Bit-Version ist man aber flexibler, sie kann alles was die 32-Bit-Version kann, die 32 kann aber nicht alles was die 64er kann. Zudem kann man doch die 64er dann später immer noch auf einem Zweitrechner/Notebook/HTPC einsetzen, wenn man dort eine Lizenz braucht und nicht für alle Rechner jedesmal die neueste Windowsversion kaufen möchte. Dann kommen auch die Vorteile der 64er zum tragen, da der RAM dann deutlich größer sein wird.
« Letzte Änderung: 27. April 2011, 08:57:19 von Robert »
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Offline T061

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #25 am: 27. April 2011, 11:59:58 »
x64 ist weniger abwärtskompatibel als x32 und braucht mehr Speicher. Das, was sie mehr kann, ist derzeit noch nicht wirklich relevant. Insofern finde ich es bei 2 GB ein suboptimales Betriebssystem.

Mit der Zukunft zu argumentieren finde ich fragwürdig, weil es dann neuere Versionen gibt, die man u.U. dann trotzdem kaufen muss, und man die Jahre davor dann mit einem unnützen 64-Bit-OS gearbeitet hat.

Gerade Notebooks sind kein gutes Beispiel, weil sie meistens mit OS ausgeliefert werden und ein Downgrade im OS versucht wird zu unterbinden. Es ist wie wenn sich jemand um die Jahrtausendwende das fortschrittliche Windows 2000 statt ME für seinen Heim-PC mit Blick auf die Zukunft geholt hat: Er hat sich damals Jahrelang mit Software rumgeärgert, die noch nicht multiuserfähig war, und gewissen MS-Spielen, die sich aus Prinzp weigern auf 2000 zu laufen. Die Idee, das OS für einen heutigen Zweit-Laptop zu nutzen ist aber auch sehr fragwürdig, bei den Steinen, die einem selbst beim XP-Downgrade zum Teil in den Weg gelegt werden (spezielle PCI-IDs und Umschreiben von INF-Dateien).

Offline Philipp

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #26 am: 27. April 2011, 16:07:06 »
Deine Aussagen werden durch ausführliche Wiederholung leider nicht besser.

Und warum glaubst du, sollte ein x64-OS bald veraltet sein? Hast du schon von einem 128 Bit OS oder kompatiblen Prozessor gehört? Ich nicht!

Windows 2000 war wirklich gut, ich habe damit sogar Spiele gespielt, die darauf eigentlich gar nicht lauffähig waren.  ;D
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Offline Peter

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Re: [Diskussion] Einsteigersystem für unter 300,-
« Antwort #27 am: 28. April 2011, 19:00:15 »
x64 ist weniger abwärtskompatibel als x32 und braucht mehr Speicher. Das, was sie mehr kann, ist derzeit noch nicht wirklich relevant. Insofern finde ich es bei 2 GB ein suboptimales Betriebssystem.

Also ich kann das nicht für die breiten Programme am Markt beurteilen, ich kann allerdings sagen, dass die Spezial-Software, welche unsere Messapperaturen steuert oder auswertet (Thermografie-Kamera, Voltmeter von Voltcraft oder Fluke, DAAS-System-Software für die Lautstärkemessungen) eigentlich nie für 64-bit (teils nicht für 32-bit) entwickelt worden sind.  Unter Win7 64 bit sind sie allerdings lauffähig, was uns nicht wenig überraschte.
Gruß

Peter