Autor Thema: Ärger mit der Telekom  (Gelesen 51082 mal)

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Offline al_bundy

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #30 am: 08. Januar 2014, 19:39:14 »
Sooo,
ich hab jetzt den Plan, aber irgendwie dich nicht O.o

Fortan soll mit UMTS gesurft werden. 1&1 Notebookflat XXL. Hat jmd Erfahrung mit 1&1 bei UMTS im Vodafonenetz? Da ich ja viel Volumen brauche soll für Volumenlastige Aktivitäten Skydsl weiter genutzt werden. Ich habe das ab Februar downgraden lassen auf die 6Mbit Leitung. Mit SkyDSL  möchte ich über einen Downloadclient wie z.B Jdownloader mit Freunden unsere privaten Kochrezepte und Bastelanleitungen austauschen.

Wie mache ich das so, das ich alle aktivitäten über UMTS nachgehe, und der Downloadclient über die SkyDSLleitung läuft? Irgendwie soll das gehen.
Gebt mir bitte Feedback.

Skydsl wird nicht mehr zum surfen genutzt weil selbst bei Sonnenschein ohne Sonnenstürme und ohne das ne Microwelle an ist der Ping bestenfalls bei 700ms liegt. Eine 3.3mbit Vodafoneleitung mit 120ms Ping arbeitet schneller als eine 16mbitleitung mit 700ms Ping. Diese Erkenntnis bewegt mich dazu wieder auf UMTS zu wechseln. Congstar und Vodafone funktionierten am Testtag gut. Ich entschied mich aber für das Vodafonenetz weil der Ping besser ist und Vodafone die Seiten komprimiert aufbaut. Das spart viel Volumen. Vom Dönernetz Eplus nehme ich lieber Abstand. O2 gäbe es noch als Alternative, ist aber ungetestet und wohl auch nich kriegsentscheident billiger und wohl auch nicht kriegsentscheident besser in der Leistung. Also Vodafone.
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Offline Robert

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #31 am: 09. Januar 2014, 08:59:00 »
Das Betriebssystem entscheidet anhand der Routingtabelle, über welches Interface Pakete rausgehen. Di Routing Tabelle kann man dahingehend beieinflussen, dass man sagt, Pakete die zu Adress-bereich X gehen, schicke bitte über ein anderes Interface. Würde man einen FTP-Server nutzen, der immer die gleiche Adresse hat, wäre es kein Problem. Aber bei jdownloader weiß man ja nicht, mit welchen Adressen man gerade kommuniziert und ob die statisch bleiben,
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Offline Rick

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #32 am: 14. Januar 2014, 15:35:40 »
Was du brauchst ist QoS Routing. Das sollte es eigentlich schon geben, aber ist vermutlich teuer/schwierig einzurichten.
Dabei läuft eine andauernde Paketanalyse, die TCP und UDP streams analysiert, nach tags untersucht, und dann nach bestimmten Regeln absendet.
Ich hab mal versucht QoS-Filtering einzurichten mit dem Linux-Kernel - ich hab nie wirklich mitbekommen ob es geklappt hat oder nicht. Vielleicht gibt es da aber auch tolle Tutorials die ich nur nicht gefunden hab. QoS Routing ist dann die nächste Stufe, wo der weitere Weg der Pakete verändert wird, und nicht nur die Priorität und Reihenfolge. Ich gehe davon aus, dass es sowas gibt, weil das im Enterprise bereicht sicher mal benötigt wird, wenn man unterschiedliche Anbindungen zur Außenwelt hat, und die bündelt, aber ich hab es noch nie gesehen.

In der Theorie allerdings scheint es mir durchaus machbar. Such mal mit den Stichworten, vielleicht findest du was.

Offline al_bundy

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #33 am: 20. Januar 2014, 15:13:56 »
So, da irgendwie alles kacke ist folgte nun ein Kompromiss. Sky DSL wurde auf 6mbit downgegradet. Dafür zahl ich ab heute nur noch 30eumel. Da kann ich Nachts dann in ruhe meine Kochrezepte tauschen. Dieser Monat liegt bei aktuell 120gig. und Nachts ist immer noch Bandbreite vorhanden so wie mans gebucht hat. Jetzt fragt mal nich nach Sonnenschen. ~0.3mbit.
Gestern habe ich bei 1&1 die Notebookflat XXL gebucht. Das kostet mich die ersten 3 Monate 25eu und danach nur noch 30eu. Und wichtig, monatlich kündbar... ... falls die Drosselkom doch kurzfristig mal die Straße aufreißt. Mit 7.5GB/Monat Volumen im UMTS Vodafone Netz habe ich gute Karten ohne Upgrade einen Monat zu überstehen. Und selbst wenn ich mehr Volumen brauche kann ich für 10eumel nochmal 2Gig nachbuchen ohne das ich am Daumen nuckeln muss. Das ist bei Vodafone deutlich teurer.

Somit müsste ich demnächst endlich einigermaßen arbeiten können. Das Vodafone Netz ist hier brauchbar mit bis zu 3.3mbit und einen Ping von um 120ms. Das Volumen sollte fürs surfen bequem reichen und meine Kochrezepte sind auch versorgt. Mehr kann man wohl nicht machen als Vielsurfer und viel Kochrezeptetauscher wenn man günstig bleiben will und kein DSL verfügbar ist. Wenn ich den Moni ausschalte zieh ich den surfstick raus, mach das Skydsl Modem an und starte den Downloadclient. Dann kann der problemlos über Nacht bequem ziehen. Morgens steck ich Surfstick wieder rein und stöpsel das SkyDSL Modem wieder ab um mit UMTS surfen zu können. So wirds wohl bleiben solange wie ich kein DSL kriege oder bis es LTETarife ab 100GB Volumen gibt. LTE ist an sich ja schon ne feine Sache, aber mit knapp 60eumel auf 30gig ist das viel zu teuer.

Fazit zu Skydsl:
Tolle Ergänzung wer Volumen brauch. Mehr nicht. Surfen ist absolute Unterkante als Vielnutzer. Vielleicht ist das deutlich besser wenn man wenigsurfer ist und in einen guten Pool geschmissen wird. Wahrscheinlich... aber wirklich besser als ein gutes UMTS Netz ist es auf keinen Fall. Die Technologie ist aus meiner Sicht nur geeignet um zu ziehen. Service is auch fürn Arsch. Störungen treten wenn außerhalb der Geschäftszeiten auf. Und wenn man mal jmd erreicht ist entweder keiner zuständig oder die erzählen einen was vom Pferd. Wer unbedingt Volumen brauch, 6mbit buchen und Nachts laufen lassen und sich nich ärgern wenn mal ein Tag kein Netz da ist...

DSL über RAM und  oder IP Soll hier nicht möglich sein. Ein HWluxxer hat das mal geprüft. Drosselkom hat sich nach wie vor nicht nochmal gerührt. Die können mich auch mal so langsam.
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Offline al_bundy

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #34 am: 28. Januar 2014, 16:52:15 »
Hallo,
letzte Woche den Kram bestellt. Personummer von Muttern eingegeben weil ich keinen gültigen kriege... Was war, hab das Paket nich bekommen weil die Personummer nicht übereinstimmte.
Also am Freitag angerufen und Vertrag auf Muttern gemacht. Das kam dan gestern auch an und funzte auf Anhieb sehr gut. Gestern vorübergehend Ping um 170ms. Heute morgen um 300ms. Mittags um 120ms und aktuell bei etwa 80ms. Bandbreite immer so 5mbit. Lässt sich besser surfen als mit der 16mbit Leitung von Skydsl.
Der Vertrag wird die Tage auf mich umgeschrieben. Mal schauen wie es sich Abends und am We surfen lässt... Es geht vorran :-)
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Offline Robert

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #35 am: 28. Januar 2014, 17:42:58 »
Was muss man denn machen, damit man keinen gültigen Perso bekommt? ???
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Offline al_bundy

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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #36 am: 28. Januar 2014, 20:37:48 »
Nix, die BRD kann keine per Gesetz gültigen Persos ausstellen. Dazu müsste man Perso oder Gesetz ändern.
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #37 am: 29. Januar 2014, 10:11:56 »
Die für den Geltungsbereich Deutschland zuständige Gesetzgebung hat das Personalausweisgesetz beschlossen und damit sind die ausgestellten Persos gültig. Wo ist da das Problem? Der von deiner Mutter war doch auch gültig und von dir anerkannt, sonst hättst du ihn ja nicht genutzt...
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 10:21:00 von Robert »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #38 am: 29. Januar 2014, 10:29:56 »
Nein, eben nicht. Der ausgestellte Perso, alle ausgestellten Persos, verstoßen gegen das PAuswG §5 Abs 2. Hinzu kommt das niemand die Maßnahmen zum Schutz von Mißbrauch gemäß PAuswG §27 Abs.3 sicherstellen kann. Oben drein wird im Perso die Nationalität ausgewiesen unter dem Punkt Staatsangehörigkeit was wiederrum ein Formmangel darstellt. Das Wort Deutsch ist eine Nationalität, das Blut welches in den Adern fließt. Das besteht ein Leben lang. Staatsangehörigkeit kannste wechseln wie du willst und dort gehört das Land ausgewiesen. Guck mal im Atlas ob du irgendwo das Land "Deutsch" findest. Des weiteren, jeder der keine Staatsangehörigkeitsurkunde hat, bei dem wird nur eine Staatsangehörigkeit vermutet. Vermutungen gehören auf kein Dokument. Das ist der Grund warums auch mitn Reisepass nicht funktioniert. Jeder (auch deutsche mit Perso) kann beim Ausländeramt eine Staatsangehörigkeitsurkunde beantragen und sich ausstellen lassen die Zweifelsfrei nachweist das man deutscher ist. ... wenn man denn deutscher ist... oder sein will...
Die Metamorphose des Artikel 116GG ist recht interessant.
...is nicht gerade so das ich keinen Perso will... es erleichtert einen schon irgendwo das Dasein. Aber wenn wir mal ehrlich sind; fast immer wenn man das Ding rausholen muss wird man aufgefordert zu löhnen. Das beste is unterm Radar bleiben, das Ding ablaufen lassen und wenn wirklich zwingend Persos gebraucht werden das den Kumpel erledigen lassen. Verträge kann man idr auch ohne Perso nachträglich umschreiben lassen.

Zur zuständigen Gesetzgebung brauch man nicht viele Worte verleiren. Da das Verfassungsgericht wiederholt festgestellt hat das die Wahlen seid den Anno schlag mich tod ungültig sind, gäbe es auch keine legitimierte Regierung die bemächtigt ist Gesetze in Kraft treten zu lassen. Alles was an Gesetzen und Geschäfte seid der Ungültigkeit der Wahlen getätigt und erlassen wurden sind nichtig.
Merkel wurde in einen Interview darauf auch angesprochen. Sie entgegnette wohl das es damit kein Problem mehr gäbe und fügte hinzu das das vor 3 Tagen bereinigt wurde. Klang nicht glaubhaft und wenn man darüber recherchiert könnte man auf einen anderen Umstand stoßen. Das die. die etwas zu sagen haben uns alle Nase lang was vom Pferd erzählen is aber auch nix neues. Daher würde es mich nich wundern...
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 10:35:32 von al_bundy »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #39 am: 29. Januar 2014, 11:08:58 »
Ich brauch den Perso meistens bei der Post um Pakete abzuholen oder neulich als ich meinen Mobilfunkvertrag portiert habe und die neue SIM-Karte nur gegen Persovorlage bekommen habe.  Ich kann mich auch an keine Fälle erinnern, wo ich wegen des Persos Geld ausgeben musste (ausser bei der Ausstellung.)

Sich da an vermeintlichen Formfehlern aufzuhängen, ist kontraprduktiv. Die Staaatsangehörigkeit "deutsch" ist korrekt, denn laut Gesetz ist jeder "deutsch", der die deutsche Staatangehörigkeit nach Staatsangehörigkeitsgesetz besitzt. Gibst du deine deutsche Staatsangehörigkeit auf, bist du nicht mehr deutsch nach StAG. Mit dem Wort ist nicht die von dir verwendete angeborene Nationalität gemeint, sondern einfach die Staatsangehörigkeit nach StAG. Du darfst nicht vergessen: dass sind keine Praktiker die die Ausweisanfoderungen festlegen, sondern Juristen! ;) Und wenn irgendwo geregelt ist, wann bei unklaren Verhältnissen jemand dennoch deutscher Staatsbürger ist,  dann erfüllt er wiederum die Anforderungen für den entsprechenden Eintrag auf dem Perso. Es ist dann ja bereit keine Vermutung mehr, sondern wurde durch die Anwendung einer anderen Regelung festgestellt.

Zitat
Hinzu kommt das niemand die Maßnahmen zum Schutz von Mißbrauch gemäß PAuswG §27 Abs.3 sicherstellen kann.
Das ist aber auch nicht Voraussetzung für einen gültigen Personalausweis. Jedes Dokument kann verloren gehen und derjenige zeigt es nicht an. Und das Regelungen / Gesetze über die Zeit geändert und angepasst werden ist auch nicht unnormal.

Du machst den Fehler, juristische Dinge irgendwie praktisch zu betrachten. Das funktioniert nicht, denn Regelungen können immer noch durch andere Regelungen teilweise aufgehoben oder ergänzt werden oder wirksam gemacht werden und als Laie kennt man nie alle Regelungen und kommt zu falschen Schlüssen. Es gibt tausende Staatsrechtler im Lande. Wenn irgendeiner meint, er hätte eine Lücke gefunden, dann hat er A) etwas anderes übersehen oder B) recht, wobei andere es dann nachvollziehen können. Wenn etwas nachvollziehbar ist, kommen dann die anderen zum gleichen Schluss. Bei Laien trifft fast immer A zu.

Das ist wie mit den Leuten, die sagen, wir hätten keine gültige Verfassung und sich an Volksabstimmungen oder angeblichen Anforderungen an eine Verfassung aufhängen, die in der Nachkriegszeit nicht erfült wurden. Die sollten ihre Argumentation mal mit anderen Staaten prüfen und sich z.B. in ein britisches Pub stellen und laut rufen "euer land gibt es in Wirklichkeit gar nicht". Mal sehen, ob die da lebend rauskommen... ;D

In der Praxis wirst du doch aber ein Problem bekommen, wenn du den Ausweis mal dann wirklich brauchst, den beantragst und du dir dann die Frage gefallen lassen musst, warum du bisher keinen hattest, weil lt. Gesetz müsstest du dich um einen kümmern. Wenn man das mal vergessen hat, und erst drei Monate nach Ablauf zum Amt geht, drücken die ja meist noch ein Auge zu (wenn man nett zu den Sachbearbeitern ist), aber was nach ein paar jahren passiert keine Ahnung. Bußgeld denke ich mal.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 11:13:27 von Robert »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #40 am: 29. Januar 2014, 11:52:13 »
Das ist nur die halbe Warheit.
Ein Gesetz muss auch für den Leien verständlich sein und muss Jedermann zugänglich gemacht werden. Denn der Laie muss sich ja dran halten. Wie soll das gehen wenns keiner versteht oder es niemand nachlesen kann. Ich kenn den Paragraphen nicht aber dafür gibts auch nen Gesetz.
Ich habe seid 3Jahren kein gültigen Perso und habe in dieser Zeit nur einmal die Hilfe jmd gebraucht. Letzte Woche bei der Notebookflat. Ansonsten ging alles ohne Perso. Ob Post, Schrott abgeben, Skydsl... Ging alles ohne. Auch bei der Bank gibts keine Probleme bei Ein und Auszahlungen.

Aus der Praxis heraus ist es nicht kontraproduktiv weil weitgehend alles geht. Und es kostet mich keinen € für ein Dokument welches nicht mal meins ist, ich alle Nase lang beantragen muss und auch noch Fehlerhaft ist. Was denkst du wieviel Geld man ausgibt für Formmängel bei Gericht. Oder wieviel Geld man sich sparen kann bei Gericht oder Vertragsfragen. Wir, das kleine Volk sollen uns nicht so haben... ... aber wenn wir mal Kacke bauen, eine Nichtigkeit, dann zieht uns der Staat die Hosen aus. So ist es und deswegen können die mich mal.

Sinnbildlich habe ich denen das bei der schriftlichen Anhörung zum Ordnungswidrigkeitverfahren auch dargestellt. Jetzt nach knapp 2 Jahren habe ich noch immer keine Antwort erhalten und habe keinen Cent bezahlt. Ich weiß, das darauf keine Antwort kommen wird, weil ich weiß das meine Argumentation lückenlos ist und zu 100% den "gültigen Gesetzen" entspricht. Würden die das Verfahren einstellen, mir das mitteilen, wäre das ein Freifahrtsschein für alle Spinner da draußen. Durch die Einstellung des Ordnungswidrigkeitsverfahrens räumen die ein das es mit ihren Gesetzen doch nicht ganz so ast rein ist. Des weiteren habe ich mich gekümmert. Bürgerbüro kann mir nicht weiterhelfen. Die Stadt Magdeburg gibt keine Auskunft. Also lass ichs gut sein.

Du sprichst StAG an. Darauf bezieht sich ja auch der Artikel 116GG. Gemäß der Argumentation des Artikel 116GG und des StAG müssten die Polen in Schlesien deutsche Staatsangehörige sein. Denn diese Polen wohnten nach 1937 im deutschen Gebiet. Auch Westpreußen Danzig und andere Regionen müssten davon betroffen sein. Das wäre unter anderen heute noch so wenn Brandt dieses Gebiet nicht abgetreten hätte wozu er per Gesetz gar nicht befugt war. Aber es war nach 45 nicht so. Nun ist guter Rat teuer?
Ob das nun ein Praktiker ist, oder Jurist ist, ist vor dem Gesetz egal. Jeder muss sich daran halten und jeder muss per Gesetz da das selbe hineininterpretieren.

Das PAuswG und jeder Paragraph muss vom Aussteller und Inhaber akzeptiert und umgesetzt werden. Vollumfänglich. Wenn ich als potentieller Ausweismitführer eine dieser Paragraphen nicht umsetzen kann, dann kann ich das Gesetz nicht erfüllen. Die Folge wäre eine Selbstanzeige wozu man nicht gezwungen werden kann. Also könnte ich sagen. Nöö, ich mach hier nicht mehr mit. Muss aber gleichzeitig mit den Konsequenzen leben. Z.B. mit der Androhung eines Ordnungswidrigkeitsverfahren. Und das habe ich getan und es macht mir auch nichts aus. Was passiert habe ich nun mitbekommen. Nichts. Was anderes bleibt mir ja nicht übrig weil ich keinen gültigen Ausweis kriege. Und ein Formular wo drauf steht "ich mach hier nicht mehr mit" gibt es nicht.

Es ist im allgemeinen doch so. Es kann nicht sein was nicht sein darf. Und, wenn alle etwas falsches tun wird es dadurch nicht automatisch richtig. Und so wird überall gelebt. Ob nun im kleinsten Negerdorf in Ruanda oder im hochtechnologieland Deutschland. Streng genommen, ist die Paulskirchenverfassung die wohl einzig bekannte wirksam legitimierte Verfassung die es je gegeben haben soll. Wer interesse hat kann ja ma googlen.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 12:01:06 von al_bundy »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #41 am: 29. Januar 2014, 15:43:22 »
Das ist richtig dass Gesetze jederzeit zugänglich gemacht werden müssen. Falsch ist IMHO aber anzunehmen, dass Gesetze so sein müssen, dass sogar ein Laie sie jederzeit richtig interpretiert. Noch nichtmal den Juristen gelingt das. Selbst Gerichte interpretieren unterschiedlich. Anderenfalls gäbe es kein Revisions-Ping-Pong. Also kann man erst recht nicht davon ausgehen, dass Laien das richtig interpretieren.

Dass dein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingestellt wurde, heisst nicht, dass das Gesetz nicht anwendbar ist. (Zu) viele und viel eindeutigere Verfahren müssen eingestellt werden, weil Zeiten überschritten und zuwenig Personal da ist. Und wenn du denen dort nicht gerade die Tür eingetreten hast und dich einigermaßen zivilisiert verhalten hast, können die Behörden ihren Ermessensspielraum nutzen und das Verfahren einstellen. Ich persönlich erwarte von einer Behörde, dass die ihre begrenzten Ressourcen sinvoll einsetzen und lieber harmlose ich-hab-kein-Perso-Verfahren einstellen, um die Abwicklung der wichtigeren Fälle sicherzustellen.

Wie leitet man aus dem StAG bei den Schlesiern generell eine deutsche Staatsangehörigkeit ab? "sie wohnten auf dem Gebiet zwischen 37 (nicht 38?) und 45" reicht nicht aus, denn so steht das nicht im Gesetz.

Wie machst du das bei der Post, wenn du Pakete abholst? Die wollen bei uns immer den Perso, weil da Name und Adresse draufstehen und die sichersteleln wolle oder müssen, dass nicht jemand anderes einfach den Abholzettel gemopst hat.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 16:09:28 von Robert »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #42 am: 29. Januar 2014, 16:41:11 »
Ich glaube mal gelesen zu haben das das Gesetz verständlich sein muss...
http://de.wikipedia.org/wiki/Normenklarheit
Irgendwo gibt es dazu bestimmt auch nen Gesetz. Möglicherweise im BGB. Das das nie geschafft werden kann ist ohnehin klar. Alleine schon durch das inkraftgetretene EU Recht weils dem deutschen Recht gleichgestellt und zum Teil sogar übergeordnet ist. Verfassungsschützer (Schachtschneider & CO) sagen Grundgesetzwidrig. Lissaboner Vertrag mit wiedereinführung der Todesstrafe und Co.

Das Ordnungswidrigkeitsvefahren ist nicht eingestellt. Zumindest nicht meins. Denn wenn es das wäre, dann muss ich benachrichtigt werden. Das wurde ich jedoch nicht. Mag schon so sein, oder ist sogar sehr warscheinlich das die dafür keine Zeit haben... aber irgendwann kommt die Zeit wo die zumindest das Verfahren einstellen müssten. Was aber nie geschehen wird aus den schon genannten Grund. Ich bin ja nu auch nich der einzige dem es so geht. ... Aber Zeit um ein Verfahren anzukündigen haben die gehabt... was die nicht hätten tun müssen.

Generell ist das mit den ausweisen praxisbezogen relativ einfach. Theoretisch reicht nen Blatt Papier in dem deine ganzen personbezogenen Daten stehen und lässt das von einer Körperschaft per Stempel und oder Unterschrift beglaubigen. Wird innerhalb der BRD auf jeden Fall anerkannt. Bzw muss anerkannt werden da Körperschaften hoheitliche Rechte vergeben und ausüben dürfen. Katholische Kirche z.B. funktioniert weitgehend global weil die katholiken ja über all vertreten sind. Durch den Stempel beglaubigt die Kirche das du du bist. Durch andere Institutionen kannst du natürlich auch begleubigt werden. Wenn man den Leuten am Schalter das alles ordentlich erklärt, dann geben die dir auch die Leistung weswegen du dort Vorort bist. Denn wenns so wie es hier ist, innerhalb der BRD kein Ausweis ausgestellt werden kann der dem Gesetz entspricht, muss man naturgemäß sich etwas einfallen lassen. Ich sehe auch kein Grund dafür einen Ausweis zu tragen der nicht gesetzeskonform ist.

Generell ist das hier alles komisch. Da sollste dann auch noch GEZ bezahlen obwohl man gar keine Medien nutzt... Seid wann muss man ein Angebot annehmen welches man nicht will und nicht nutzt und dafür hinten raus Geld bezahlen?! Dann kann ich zum Ordnungsamt auch sagen. Du kaufst jetzt jeden Monat von mir 100Kühler damit ich für das Allgemeinwohl sorgen kann...
Meldepflicht. Auch son Blödsinn. Warum muss ich da son Formular ausfüllen und warum reicht es nicht wenn ich denen schreibe das ich ab Datum X nur noch an Standort Y anzutreffen bin? .. Funktioniert schon... da muss man die aber penetrieren. Wenns von der Stadt oder vom Staat Post gibt muss man idr sowieso inne Tasche greifen. Wieso soll ich dafür noch nen Formular ausfüllen damit die wissen wo die den Strafzettel hinschicken müssen, und warum soll ich dafür noch Geld ausgeben damit die mir den gelben Brief der auch nur Geld kostet zustellen können insbesondere per Verwaltungsakt zugestllt wird mit Personachweis? Wobei man festhalten muss das die Post nicht berechtigt ist Amtsschreiben auszuhändigen. Das muss einer tun der im Amt ist und Waltungsbefugnis hat. 

Nee, das nervt mich alles. Ich mach da nicht mehr mit. Die können froh sein das ich Steuern zahle. Selbst da bin ich noch nicht drauf gestoßen das ich Steuern zahlen muss. Bisher fand ich nur den Hinweis das der steuerpflichte Zahlen muss wenn XYZ eintritt. Wer aber "der steuerpflichtige" ist wird nirgendwo unmissverständlich beschrieben. Zumindest habe ich noch nichts gefunden. Und ich habe Tage lang gesucht und Steuerrecht gelesen. Auch mein Steuerbüro kam mit Mondthesen die nicht dargelegt haben "Marc du musst Steuern zahlen". Ich mache von hinten bis vorne das wo mein Bauchgefühl sagt das ist richtig. Das ging bisher noch nie nach hinten los.
« Letzte Änderung: 29. Januar 2014, 16:43:47 von al_bundy »
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #43 am: 29. Januar 2014, 18:22:30 »
Ich glaube mal gelesen zu haben das das Gesetz verständlich sein muss...
http://de.wikipedia.org/wiki/Normenklarheit
Irgendwo gibt es dazu bestimmt auch nen Gesetz. Möglicherweise im BGB. Das das nie geschafft werden kann ist ohnehin klar. Alleine schon durch das inkraftgetretene EU Recht weils dem deutschen Recht gleichgestellt und zum Teil sogar übergeordnet ist. Verfassungsschützer (Schachtschneider & CO) sagen Grundgesetzwidrig. Lissaboner Vertrag mit wiedereinführung der Todesstrafe und Co.

Das ist ein weiteres Beispiel dafür, dass der Laie Gesetze nicht wirklich lesen kann. Die Normklarheit bezieht sich nicht darauf, dass jeder die Normen lesen kann und dann weiß, was Sache ist. Sie muss nur klar bestimmen, was man will. Das man hierfür Normen auslegen muss, ist der ganz normale Alltag. Auch dass man andere Gesetze brauch um Gesetzte zu interpretieren.

Das war jetzt auch nur sehr allgemein formuliert.
mfg
Daniel
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Re: Ärger mit der Telekom
« Antwort #44 am: 29. Januar 2014, 18:47:49 »
Das jetzt aber sinnfrei. Mit deiner Erklärung widerlegst du deinen ersten Satz O.o
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