Autor Thema: Hardware simulieren  (Gelesen 3480 mal)

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Offline Schue

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Hardware simulieren
« am: 01. November 2013, 21:22:38 »
Hallo alle miteinander,

da ich nicht genau wusste in welches Bereich ich genau schreiben soll und meine Thematik sich mit dem Untertakten von Hardware befasst und das ja das Gegenteil von Overclocking ist, dachte ich mir es passt hier trotzdem rein.

Ich bin in letzter Zeit wieder h├Ąufiger unterwegs. W├Ąhrend dieser Reisen habe ich aktuell nur noch mein Handy, da mein Laptop vor l├Ąngerer Zeit durch einen Wasserschaden das Zeitliche segnete. Nun plane ich mir ein kleines Notebook (optimal bis 13,3 oder 14 oder notfalls 15,6 Zoll - noch nicht ganz sicher) zu kaufen. G├╝nstig soll das Ganze nat├╝rlich auch noch bleiben, weswegen ich ├╝berlege mir ein Notebook mit einer Richland-APU zu holen. Nur bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Leistung doch ausreicht um meine W├╝nsche zu erf├╝llen. Nat├╝rlich kann ich mir jetzt Tests (sofern vorhanden) durchlesen und auf Youtube-Gameplays mit der entsprechenden Hardware anschauen, aber das alles ist nicht so zufriedenstellend, wie sich die Hardware selbst anzuschauen und zu testen.

Da kam mir nun der Gedanke, dass ich die Hardware in einem groben Rahmen ja auch simulieren k├Ânnte. Nun bin ich mir aber nicht sicher, ob das Unterfangen ├╝berhaupt zu einem sinnvollen Ergebnis kommt. Mir ist nat├╝rlich auch klar, dass ich die Leistung nicht zu 100% oder auf 2% genau abbilden kann, aber wenigstens Grafikkarte und Prozessor soweit heruntertakten, dass man auf ├Ąhnliche Leistungen kommt.

Nun meine ├ťberlegungen:
Mein Phenom X4 B20 @ 3,2Ghz entspricht ja einem Phenom X4 955BE, der nahezu einem A10-6800K in Spielen entspricht (vll. 2-3% langsamer) bei Cinebench 11.5 allerdings 10% besser ist. Nun ist laut Notebookcheck.de der A10-5750m in Cinebench 11.5 Multicore ca. 38% langsamer. Womit er also rund 50% langsamer als der mein aktueller Prozessor sein sollte, wenn man Cinebench 11.5 als Grundlage w├Ąhlt.
K├Ânnte ich mich jetzt also in etwa in die Leistungsebene bewegen, wenn ich die Taktfrequenz bei meinem Prozessor halbieren w├╝rde, ihn also anstatt der 3,2GHz mit nur 1,5/1,6GHz betreibe. Soweit die Theorie.
Bei der Grafikkarte sieht es aber schon wieder anders aus. Hier habe ich eine HD 7870 verbaut. Diese hat ja nun wesentlich mehr Recheneinheiten und einen g├Ąnzlich anderen Speicher zur Verf├╝gung, als die IGP des A10-5750m oder der teilweise verbauten HD 8750m (Lenovo-Notebook). Jetzt weis ich nicht, ob es etwas bringt, wenn ich den Takt meiner Grafikkarte auf bspw. 500-600MHz herunter drehen w├╝rde, um ann├Ąhernd in die Leistungsklasse zu kommen.

Ich m├Âchte mehrere Hardware simulieren, so dass ich nicht jedesmal ein Notebook bestellen kann/will und es binnen 14 Tagen wiedere zur├╝ckschicke, damit ich erstmal in Ruhe testen kann. Das macht vermutlich auch nicht jeder H├Ąndler mit.

Drum meine Bitte, dass ihr mir mit eurem Rat zur Seite steht.

In diesem Sinne schonmal ein sch├Ânes Wochenende und/oder einen angenehmen Restfeiertag.

Gr├╝├če vom Sch├╝

Offline Rick

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Re: Hardware simulieren
« Antwort #1 am: 04. November 2013, 12:07:58 »
Das Problem dabei ist, dass du zwar in etwa die mittlere Performance simulieren kannst, aber nicht die tats├Ąchliche, schon gar nicht ├╝ber verschiedene Anwendungen hinweg. Da machen dir unterschiedliche Microarchitekturen einen Strich durch die Rechnung.

Auch bei der GPU sind unterschiedliche Architekturen am Werk, wenn ich mich nicht irre, und damit ist das auch schwer genau zu simulieren. Ich denke, dass es am sinnvollsten ist sich nach Benchmarks von der Laptopplattform umzuschauen. Das sagt dir dann wohl am ehesten wie die Performance ausschaut.

Daran m├╝sstest du dich ja sowieso orientieren, um vern├╝nftige Einstellungen f├╝r das Heruntertakten zu bekommen. Klar kannst du das dann auch versuchen "auszuprobieren", aber die Zahlen sollten eigentlich ausreichen, damit du dir ein Bild machen kannst.

Offline Fortiond

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Re: Hardware simulieren
« Antwort #2 am: 21. Januar 2014, 08:39:29 »
Wieso bestellst du dir nicht einfach zwei Netbooks die in die engere Auswahl kommen und testest sie. Die Haptik ist doch bei so einem Netbook mit entscheidend - nicht nur die Performance, wie du ja selbst schon festgestellt hast, kannst du sie eh nicht wirklich abbilden.

 

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