Autor Thema: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung  (Gelesen 2891 mal)

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Offline HT4U_Newsbot

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Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
                 


Die Stiftung Warentest hat erneut die Anti-Viren-Programme unter die Lupe genommen. Besonders interessant ist bei dem Ergebnis, dass die kostenlosen Programme häufig eine gute Figur abliefern und insgesamt entsprechend positiv benotet wurden.
                 

http://ht4u.net/news/29289_kostenlose_anti-viren-programme_zeigen_gute_leistung/
         

Offline Berserkus

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #1 am: 28. M√§rz 2014, 18:01:00 »
Da kann man mal sehen wie wenig Ahnung die Tester haben, wen die eine fehlende sinnlose Softwareplacebofirewall als Manko empfinden...

Gerade das ist doch das positive, das hier nicht noch mehr sinnfrei Software mit Sicherheitsl√ľcken das System ausbremsen...

ldlx

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #2 am: 28. M√§rz 2014, 20:11:07 »
Da w√ľrde mich doch interessieren, nach welchen Kriterien getestet wurde...

Warum Avira gut abschneidet und MSE nicht, ist verwunderlich. Avira hatte mich immer mehr mit Werbung genervt als vor Viren gesch√ľtzt. MS hatte zudem mal angek√ľndigt, nicht mehr f√ľr AV-"Benchmarks" zu optimieren, wenn ich nicht irre. Ein anderer, eigentlich bekannter Anbieter, Panda, wird nicht mal erw√§hnt.

Offline Robert

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #3 am: 29. M√§rz 2014, 00:18:10 »
Da kann man mal sehen wie wenig Ahnung die Tester haben, wen die eine fehlende sinnlose Softwareplacebofirewall als Manko empfinden...
Das ist so, als w√ľrde man behaupten, dass jeder der einen Sicherheitsgurt empfiehlt, keine Ahnung haben w√ľrde, weil der Sicherheitsgurt in manchen Situationen keinen Schutz bietet.

Softwarefirewall werden oft kurzsichtigerweise als untauglich bezeichnet, weil sie keinen 100%igen Schutz bieten können. Dabei wird ausser acht gelassen, dass keine Schutzsoftware zu 100% sicher sein kann und der Einsatz einer Softwarefirewall eher die Kommunikationsregulierung auf Applikationsebene ist, etwas was kein Router oder HardwareFirewall (zumindest die im Consumerbereich) bieten kann. Und ordentliche Umsetzungen bremsen auch das System nicht aus.
« Letzte √Ąnderung: 29. M√§rz 2014, 00:19:45 von Robert »
Hey, look! It's not my fault, it's some guy named "General Protection"!

Offline Berserkus

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #4 am: 29. M√§rz 2014, 03:52:48 »
Die werden nicht kurzsichtigerweise als Untauglich bezeichnet sondern sie sind es defakto!
Dazu kommt das Windows sowieso schon eine eigene mitbringt, den die macht ganz genau das was eine Firewall können sollte.
Und die ist auch nur deshalb akzeptabel, weil diese auch nicht deinstalliert werden kann.
Das Softwaregeraffel kann NICHTs besser, ausser noch mehr Sicherheitslecks mitzubringen usw.
Und eine Komumikationsregulierung findet defakto sowieso nicht wirklich statt... entweder die Programme funktionieren dann gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt. Ausserdem sollte man so intelligent sein keine Software zu installieren der ich sowieso nicht vertraue, dann brauch ich da auch nix reglementieren. Ists ein Schädling erstmal im Rechner nutzt die beste Reglementierung schon mal gar nix mehr.
Und nicht jeder hat hier hat 4+ MehrkernCPUs, wo man eine einbremsung nicht mehr so wirklich bemerkt.

Dazu kommt noch das das Zeug meist laufend unn√ľtze falsche Angriffe usw. meldet, die unbedarfte User nur mehr verunsichert.
Das geht so weit das diese sogar gleich auch noch die AV Software mit deinstallieren, das erlebe ich leider viel zu oft in der Praxis.

Und das mit dem Sicherheitsgurt ist ein sehr schlechtes Beispiel, den der nutzt wenigstens in den meisten Situationen etwas.
Softwarefirewalls sind perse sinnlos, sie bringen keinerlei Sicherheitsvorteile auch wen man noch so oft die Marketingparolen der Hersteller runterbetet.

Warum Avira gut abschneidet und MSE nicht, ist verwunderlich.

Mich eigendlich nicht, ich kenne jetzt auf Anhieb nicht einen einzigen Test in dem die MSE gut abscheidet...
Avira schneidet fast immer recht weit vorne mit ab und wen du keine Werbung magst, man kann die auch kaufen.
Nur sch√ľtzt die beste AV-Software nix wen die Leute immer alles anklicken, ausf√ľhren und das Hirn abschalten sobald irgendwo "dicke Ti..en" oder "kostenlos" draufsteht.
« Letzte √Ąnderung: 29. M√§rz 2014, 04:00:54 von Berserkus »

Offline Robert

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #5 am: 30. M√§rz 2014, 13:35:31 »
Das wird jetzt etwas länger... vorne weg: ich selbst nutze nur die Firewall von Win7 Pro.
Dazu kommt das Windows sowieso schon eine eigene mitbringt, den die macht ganz genau das was eine Firewall können sollte.
Eine richtige Firewall erm√∂glicht sowohl f√ľr eingehende und ausgehende Verbindungen ein vern√ľnftiges Konfigurieren von erlaubten Applikationen, Ports, IP-Ranges. Die erweiterte Managementoberfl√§che in den Win-Professional-Versionen bietet das zumindest von der Funktion her, ist aber nicht f√ľr die Masse geeignet. Der interessierte Normaluser will eigentlich nur sagen: Applikation A darf und Applikation B darf nicht. Das bietet die Windows Firewall leider nicht. Ebenso Verhaltenserkennung, die zumindest manchmal funktionert.
Zitat
Und die ist auch nur deshalb akzeptabel, weil diese auch nicht deinstalliert werden kann.
Wenn das Abschalten der Dritt-Firewalls durch Malware f√ľr dich ein Faktor ist, dann gilt das gleiche doch auch f√ľr den Windows-Dienst "Firewall"? Der kann genauso deaktiviert werden und die darauffolgende vorgesehen Warnung unterdr√ľckt werden.
Zitat
Das Softwaregeraffel kann NICHTs besser, ausser noch mehr Sicherheitslecks mitzubringen usw.
Die Statistik spricht gegen dieses Argument. Wieviele Sicherheitsl√ľcken gab es in SoftwareFirewalls und wieviele in Applikationen? Mit extrem wenigen L√ľcken sehr viele L√ľcken verstecken ist eine positive Bilanz.
Zitat
Und eine Komumikationsregulierung findet defakto sowieso nicht wirklich statt... entweder die Programme funktionieren dann gar nicht mehr oder nur sehr eingeschränkt. Ausserdem sollte man so intelligent sein keine Software zu installieren der ich sowieso nicht vertraue, dann brauch ich da auch nix reglementieren.
Und was machst du wenn du eine Software installierst, die du brauchst und von der du ausgehst, dass sie eigentlich gar nicht mit "drau√üen" kommuniziert? Software-Firewalls melden dir in dem Fall, dass die Applikation mit drau√üen reden will, sagt dir sogar wohin sie m√∂chte. Das ist etwas was du ansonsten gar nicht mitbekommst. Wer also aus welchen Gr√ľnden auch immer wissen will, welche seiner Anwendungen wohin texten, der bekommt hier ein entsprechendes Tool in die Hand.
Zitat
Ists ein Schädling erstmal im Rechner nutzt die beste Reglementierung schon mal gar nix mehr.
Da dies f√ľr alle Ma√ünahmen zutrifft, ist es kein Argument f√ľr oder wider einer Ma√ünahme.
Zitat
Und nicht jeder hat hier hat 4+ MehrkernCPUs, wo man eine einbremsung nicht mehr so wirklich bemerkt.
Du implizierst, dass auf schw√§cheren Systemen ein Performanceverlust stattfinden w√ľrde. Bevor die Windows Firewall entsprechend ausgebaut wurde, hatte ich fr√ľher die Kerio genommen (bevor diese verkauft und aufgebloatet wurde.) Das war auf einem Duron mit dreistelliger Megahertz-Zahl und selbst da gab es keine Einschr√§nkungen.  Die Windows-Firewall ist doch ebenso Performance-transparent. Warum sollte man sich also jetzt bei den Drittfirewalls ein aufgebloatetes, unperformantes Produkt nehmen und behaupten, es sei dadurch automatisch bei allen Drittprodukten so?.

Zitat
Dazu kommt noch das das Zeug meist laufend unn√ľtze falsche Angriffe usw. meldet, die unbedarfte User nur mehr verunsichert.
Das ist ein Problem der Umsetzung. Die c't hat das schon richtig gemacht und in ihren Tests unn√∂tige Alarme als Grund f√ľr Abwertungen genutzt. Ein eingehender ICMP ist nunmal nicht gleich ein Angriff.

Zitat
Und das mit dem Sicherheitsgurt ist ein sehr schlechtes Beispiel, den der nutzt wenigstens in den meisten Situationen etwas.
Software-Firewalls nutzen genauso; Beispiel folgt weiter unten. Dass du die Fälle nicht wahrnimmst, in denen das der Fall ist, heisst nicht, dass sie nicht existieren.

Zitat
Softwarefirewalls sind perse sinnlos, sie bringen keinerlei Sicherheitsvorteile auch wen man noch so oft die Marketingparolen der Hersteller runterbetet.
Vor ein paar Jahren war es an den IT-Stammtischen "cool" zu sagen, Softwarefirewalls h√§tten keinen Nutzen und Router w√ľrden ja sch√ľtzen. Jemand hatte das mal geschrieben und es verbreitete sich schnell. Es ist aber dennoch nicht richtig. Wie sch√ľtzt denn ein NAT-Router? Indem er verhindert, dass externe Quellen Verbindungen zu Applikationen und Diensten auf deinem System aufnehmen. Und genau dies tut eine SoftwareFirewall auch, wenn auch auf einer anderen Ebene. Dieser Nutzen wurde ihr aber abgesprochen, weil sie nach einer Infektion manipulierbar sei. Das ist so, als w√ľrde man sagen, ein Auto ist nicht zum fahren tauglich, weil es ja auch kaputtgemacht werden k√∂nnte.
De Fakto sch√ľtzt ein Router aber nicht mehr, da Angriffe heutzutage applikationsbasiert sind und die Router selbst sind oft genug Angriffsziele bzw. werden manipuliert. L√§sst man jetzt den Paketfilter der OS-oder Drittfirewall weg, stehen die Tore offen.

Die Widerspr√ľchlichkeit deiner Aussage m√ľsste dir doch eigentlich bewusst sein, da du die Windows Firewall als tauglich bezeichnst, jegliches Drittprodukt aber gleich abschreibst, obwohl beides letztlich Paketfilter sind. Genauso sind Linuxe und Mac mit solchen Funktionen ausgestattet. Der Vorteil, den Drittprodukte bieten k√∂nnen, ist eine leichtere Bedienbarkeit herzustellen. Dass dies nicht alle tun, √§ndert aber nichts an ihrem Nutzen. N√§mlich dass sie die Zahl der m√∂glichen Angriffsvektoren reduzieren. Auf Arbeit (also nicht hier bei ht4u) findet der Support bzw. der DFN-Cert meldet st√§ndig noch Schadsoftware-Klassiker auf Nutzer-Laptops, die durch reine Inbound-Kontaktaufnahme sich verbreiten, die also durch JEDE Firewall geblockt worden w√§ren und damit die Infektion verhindert h√§tten. Denn selbst die Manipulation der Firewalldienste ist ja erst NACH einer erfolgreichen Kompromittierung des Systems m√∂glich. Fragt man den Nutzer, warum er die Firewall im Notebook deaktiviert hat, l√§uft das oft so: "Aber ich habe doch zu Hause einen Router!" - "Und unterwegs?" "... √§hm ..."
(Bevor einer sich wundert, das ist eine Umgebung, wo wir zwar unseren Mitarbeitern Vorgaben bzgl. der Systeme machen können, aber nicht allen Nutzern im Netz. Die beiden Gruppen sind auch vboneinander getrennt.)

btt: Dieses 2005er Blafasel von "Software-Firewalls helfen nicht und Router sch√ľtzen" hat dazu gef√ľhrt, dass manche Nutzer sogar die OS-Firewalls abschalten. Diese F√§lle f√ľhren zu zus√§tzlichen Angriffsm√∂glichkeiten, die dann erfolgreich verlaufen. Die Verhinderung dieser Teilmenge an Angriffen ist ein Nutzen! Egal ob es die WindowsFirewall oder ein Drittprodukt ist. Dass diese Ma√ünahmen nach(!) einer Erfolgreichen Infektion auf anderem Wege untergraben werden kann, √§ndert nichts daran. Jede Schutzma√ünahme kann unterlaufen werden. Eine Software-Firewall egal ob OS- oder Drittprodukt ist Teil eines mehrstufigen Konzeptes. Wie jede Ma√ünahme macht sie ein System nicht sicher, aber sicherer. Denn nichts allein macht ein System 100%ig sicher.
« Letzte √Ąnderung: 30. M√§rz 2014, 13:53:09 von Robert »
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Offline Michael

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Re: [Software] Kostenlose Anti-Viren-Programme zeigen gute Leistung
« Antwort #6 am: 31. M√§rz 2014, 09:55:43 »
Also ich bin auch ein wenig verwundert warum MSE so schlecht abschneidet. Ich bin seit 1.5 Jahren auf allen meinen privaten PCs mit MSE + Windows 7 Firewall Control unterwegs und sehr zufrieden. Letzteres bietet ein umfangreiches GUI und erweitert die Konfigurationsmöglichkeiten der Windows 7 Firewall.

Mit MSE bin ich sehr zufrieden - es macht was es soll, es nervt nicht mit Werbung, hat keine Bloatware mit an Board, und ist ein schlichter Virenscanner. Vorher habe ich jahrelang jeweils die neueste Kaufversion von Bitdefender genutzt, wobei diese von Jahr zu Jahr immer aufgeblähter wurde und infolge dessen auch immer mehr nervige Bugs enthielt.
|NVIDIA GTX 1080|AMD R7 1700 @ 3.8GHz|Asus Prime B350-Plus|16 GB DDR4-3000@2400|Thermalright Macho 140|3 x Samsung HD502HJ@Raid5|Samsung EVO 850 250 GB|Asus Xonar DX|DELL 2412m + EIZO FG2421|

 

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