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Zusammenfassung

Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 19:02:02 »

Steht auch in den Reviews. Netio.

Die Hälfte der Fragen hier im Forum können durch Lesen der Reviews beantwortet werden. Für augiebige Tests fehlt einfach das Equipment. 100MBit Karten sind bis auf die low-cost Fraktion ala Realtek perfekt zu gebrauchen (siehe erneut unsere Mainboardreviews). Gigabit ist sehr schwer zu testen, da einfach die Ausrüstung fehlt. So spielt bei diesen Geschwindigkeiten die CPU eine entscheidende Rolle. Dateübertragungen erfordern den Einsatz von Serverboards, da man ein SCSI RAID 0 für die Erzeugung der 100MByte/s Datenrate. Den Schmalspur 32bit/33Mhz Consumer PCI kann man dafür nicht gebrauchen. In der c't 19/2003 gab es vor kurzem einem umfangreichen Netzwerktest. Hardwarefehlerraten z.B. von Switches kann man nur mit extrem teurer Messhardware feststellen.
Autor: TheKiller185
« am: 22. Januar 2004, 18:50:11 »

Danke, das mit der Datenübertragunsrate ist mir auch schon aufgefallen. Jedoch war mir nicht bewusst das der unterschied bei solchen Karten in sachen CPU Last so gross ist.
Wär doch mal in interessantes Review für Euch bzw. ja auch für uns.
Kann man denn richtig die CPU Last von Netzwerkkarten testen, wenn ja mit welchen Program?
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 18:42:24 »

Realtek sind nunmal absolute low-cost Netzwerkkarten. In unseren Mainboardreviews haben wir auch immer einen Netzwerktest mit drin. Die Realtek PCI Karte hat da immer um die 8MByte/s Durchsatz. Mit einer Intel PC Karte kommt man schon auf 11MByte/s, wie auch mit den im Chipsatz integrierten LAN Lösungen.

http://www.hardtecs4u.com/reviews/2004/shuttle_an50r/index12.php

Autor: TheKiller185
« am: 22. Januar 2004, 18:31:34 »

Da hast Du auch wieder recht, jedoch muss ich dazu sagen das das doch eigentlich die meisten Karten ab GeForce2 zumindest 85MHz AGP verkraften. Zumindest hab ich die erfahrung mit ´ner GF2MX, ´ner GF2Ultra und meiner R9700nP gemacht.

Das der IDE sowei alle anderen PCI geräte mit übertaktet werden ist mir doch auch klar. Konnte aber bis jetzt keine Probleme feststellen. Kommt halt immer auf die verwendete Hardware an. Jeder PC reagiert doch da sowieso anders.

Stimmt, deswegen isses ja auch ein Hardware Info Tool gewurden, hät ich selber dran denken können.
Naja, hab ´ne Standard NE2000 kartte mit Raltek RTL 8139(b).
Musste aber feststellen das die CPU Last bei 20-50% ist, zumindest wenn jemand von mir kopiert. Wenn ich von jemanden kopiere sind es auc so um die 50%. Muss dazu sagen das ich noch Firewall und AnitVirus an habe, welcher ja auch immer mitläut und die kopierenden dateien prüft.

Und so ´ne 3COM oder irgend ´ne andere Markenkarte bringt da echt mehr?
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 18:15:44 »

Das Problem ist aber, dass eben nicht jede Grafikkarte mit so einem hohen AGP Takt läuft. Zudem kann es bei zu hohen Takten zu Fehlern kommen, die dann durch längere Wartezyklen sogar zu einer langsameren Performance führen können. Den PCI auf 41 MHz zu betreiben ist ebenfalls ein Risiko, dabei wird auch der IDE Controller mit übertaktet, was zu Datenfehlern führen kann. Diese zeigen sich meist erst langfristig, nach und nach werden immer mehr Dateien geschädigt, bis dann irgendwann gar nichts mehr geht.

HWINFO32 scannt beim Start alle Adressen und Interrupts ab, auch den deiner Soundkarte. Von dhaer ist es klar dass es zu Störungen kommt. Wenn beim LAN dein Rechner hängt, dann hast Du anscheinend eine schlechte Netzwerkkarte mit hoher CPU Last. 3COM und Intel bzw im Chipsatz integrierte Netzwerkschnittstellen entlasten die CPU deutlich.
Autor: TheKiller185
« am: 22. Januar 2004, 18:01:33 »

Aber dennoch is es doch net schlecht wenn der AGP genau so schnell läuft wie FSB/RAM. Ob und wie stark er am ende überhaupt belastet wird ist doch egal.

Aber zurück zum vAGP...
meint ihr nicht das in manchen fällen 1.6 oder 1.7V AGP zur Stabilität beitragen ? Zumindest bei Systemen mit hohem AGP-Takt. Gibt doch bestimmt ´n paar leute die wegen ihres hohen FSBs mit 80-90MHz+ AGP leben müssen.

So ein Schwachsinn. Was soll das bringen, dass der AGP gleich schnell wie der FSB oder RAM ist? Ein Bus muss nur so schnell sein, dass er die Daten bei maximaler Belastung ohne Flaschenhals durchlässt. Dazu braucht es kein AGP8x. Ansonsten will ich auch dass der USB auf 2GB/s Bandbreite aufgebohrt wird. Kann ja mal sein, dass meine Maus was in den RAM auslagern will. <-- Siehst Du, absolut sinnlos.

Welches aktuelles System hat AGP Takte von 80-90? Jeder anständige Chipsatz hat heutzutage einen fixen AGP und PCI Takt. Selbst bei nicht fixen Takt wird durch so große Teiler niemals 80-90 MHz erreicht.

1. Ist doch total Brust obs was bringt oder nicht, fakt ist aber das man es machen kann. Hier wurde gesagt "74MHz AGP erscheinen recht viel" und das hört sich für mich so an wie "ohh gott ohhh got, bloss nicht den AGP Takt so weit hoch". Ich wollte mit meiner 1. aussage eigentlich nur Zeigen, das auch mehr als 74MHz AGP drin sind ohne das was passiert. Alles andere is doch irelevant, also mach hier nicht so ´nen Aufriss obs was bringt oder nicht. Jeden seine Sache!!!

2. Achja, wenn ich mein 8K3A+ auf 205MHz FSB stellen würde(was ich ja auch schon so hatte), würde es wohl nicht mit 82MHz AGP (&41MHz PCI) laufen oder wie ?!?! Genau das tut es nähmlich, da ja das BIOS nicht die nötigen teiler unterstütz, sondern nur der Taktgeber aufm Board. Ist zwar schon ein etwas älteres KT333CE Board, aber zum altem Eisen gehörts noch nicht.

Ich glaub das mit dem PCI wird doch langsam offtopic oder?
Na auf jeden fall stimm ich euch da baer zu.
Wenn ich z.B. den WinAMP an habe und HWINFO32 starte hängt der ton beim Start des Programms und nur so ´ne Dinger. Oder wenn ich an meinem Rechner was mache und via LAN kopiert jemand was von meinen Rechner runter wird das Windows kuze Zeit so was von lahm, das ist schon nicht mehr schön.

Ja klar sind neue Technologien besser, aber wer kann die sich im moment leisten?
Von daher ist eine (geringe) anhebung des PCI durch OC vieleicht doch schon ein klein wenig von nutzen. Aber eine endgültige lösung ist es nätülich nicht.
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 17:13:58 »

Aber zwischen den Zeilen geschrieben.  ;D

Übertaktung hat noch nie Probleme gelöst, eher schafft es neue. Neue Technologien sind da wesentlich besser.

PCI stammt von 1992! Damals waren 486er aktuell. Von den inzwischen 3 Speichergenerationen die dazwischen liegen ganz zu Schweigen.
Autor: 'Sascha'
« am: 22. Januar 2004, 17:01:24 »

Aber eine PCI-Takt Erhöhung um 10% löst doch nicht das Problem
das hab ich auch nicht behauptet ;)
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 12:45:38 »

Aber eine PCI-Takt Erhöhung um 10% löst doch nicht das Problem. Dann würden sich immer noch Latenzsensitive und Burstsensitive Übertragungen in die Quere kommen. Angenommen man hat eine Festplattenübertragung von einem RAID mit 90MB/s. Dies erfordert das Burstzyklen von 1024 Blöcken Länge. Kommt nun aber ein Gerät dazu, z.B. TV-Karte die ebenfalls 30MB/s allerdings ohne Verzögerung übertragen muss. Die Datenübertragung des RAIDs blockiert also den PCI Bus, denn erst nach Abschluss der Übertragung der 1024 Blöcke lauscht die Southbridge ob ein anderes Gerät ebenfalls etwas übertragen will. Theoretisch müsste es ja gehen, sind 120MB/s, unter dem Maximum vom PCI. Praktisch wirst Du aber entweder einen Einbruch auf 60MB/s beim RAID Transfer feststellen, da der Burstzyklus von der Sounthbridge auf meinetwegen 128 Blöcke verringert wird, damit die Fernsehkarte ohne Zeitverzögerung das Bild zur Grafikkarte übertragen kann. Andere Variante wäre das die Übertragung nicht so stark einbrechen würde, aber dein TV Bild total rucklig wird, weil nur zwischen den relativ langen RAID Burstzyklen Daten untergebracht werden können. Kommt nun noch Gerät Nummer 3 hinein (z.B. Sound), dann ist nicht mehr klar welches Gerät welche Priorität bekommt und Du hast nur noch ein langsames Raid mit ruckelndem TV Bild und knacksender Soundkarte. Dafür gibt es auch eine Bezeichnung: VIA 686b. ;D

Mit mehreren getrennten PCI Bussen, die zudem teilweise auch noch mit Storagefreundlichen 64bit/66MHz laufen, kann man solche Probleme einfach verhindern. PCI Express ist nichts anderes, da hier jeder Slot ein eigener Bus, richtiger wäre dann die Bezeichnung Port, ist. Desweiteren ist PCI Express serielle und nicht mehr parallel wie der herkömmliche PCI udn erlaubt dadurch extrem hohe Taktfrequenzen (2,5GHz). So gibt es schnelle Ports (z.b. Grafik mit PCI Express 16x mit 64pins hat jeweils 4 GByte/s pro Richtung). Der normale PCI-Express 1x mit 4pins erreicht 250MByte/s pro Richtung.
Autor: 'Sascha'
« am: 22. Januar 2004, 11:52:19 »

Bei Sound hast Du sicher einen drin, denke nicht dass ne Soundkarte "schneller" wird durch Erhöhung des PCI Taktes ::)
Bei RAID bzw HD Controllern bringt's sehr theoretisch was, aber welcher Controller läuft schon am Maximum ? Dafür müssteste mindestens einen 4er RAID dranhängen haben.

"in verbindung mit vielen geräten"... die teilen sich ja wohl alle den selben bus und wenn der voll ist dann schlägt sich das auf die gesamtperformance nieder... das die soundkarte an sich nicht schneller wird hab ich ja nicht behauptet!


Für das Übertakten einer Grafikkarte muss man die Core- und Speicherspannung auf der Grafikkarte erhöhen. Die Interfacespannung bringt da nicht viel, bei einer CPU wird ja auch die Versorgungsspannung erhöht und nicht die I/O Spannung, die wie schon seit 10 Jahren immer noch 3,3V beträgt.  

da hat auch keiner was anderes gesagt ;)

Wo ich Defizite bei der Bandbreite sehe ist der PCI. Der gurkt im Homebereich schon 10 Jahre bei 133MB/s herum.

und genau die bandbreite wird doch durch einen höheren pci-takt erhöht!


Nur wagt da keiner so richtig den harten Schnitt ... mir wär's lieber 4 USB Ports mehr zu haben und dafür diesen ganzen parallelen und seriellen Müll nicht, zumindest sollte es die Möglichkeit geben solche Boards zu erwerben, denn diese zusätzlichen USB Brackets für die man dann Kabel durch's Gehäuse spannt und sich teilweise PCI Ports blockiert sind nicht so ganz der Renner - ich mag sie zumindest nicht wirklich und wäre der erste der sich ein non Legacy Schnittstellen Board kauft.

so ein board gab es mal von abit... hat aber denke ich mal kaum wer gekauft weil sie die nachfolgeboards dann wieder damit ausgestattet haben...
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 10:33:49 »

Ich bin Student und hab mir einen leisten können. :D
Autor: CitGod
« am: 22. Januar 2004, 09:58:06 »

Kauf Dir nen Mac. Da ist weder Legacy noch Floppy seit 3 Jahren dran.  ;)

Wenn Du ihn mir bezahlst nehm ich einen ;)
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 09:52:56 »

Kauf Dir nen Mac. Da ist weder Legacy noch Floppy seit 3 Jahren dran.  ;)
Autor: CitGod
« am: 22. Januar 2004, 09:47:36 »

Jau, PCI ist wirklich eine Altlast, für mich sind auch die ganzen Legacy Schnittstellen eine Altlast ::)

Nur wagt da keiner so richtig den harten Schnitt ... mir wär's lieber 4 USB Ports mehr zu haben und dafür diesen ganzen parallelen und seriellen Müll nicht, zumindest sollte es die Möglichkeit geben solche Boards zu erwerben, denn diese zusätzlichen USB Brackets für die man dann Kabel durch's Gehäuse spannt und sich teilweise PCI Ports blockiert sind nicht so ganz der Renner - ich mag sie zumindest nicht wirklich und wäre der erste der sich ein non Legacy Schnittstellen Board kauft.

Von mir aus können sie auch Floppy Port wegfallen lassen, juckt mich auch nicht, beide Sachen ( Floppy und Legacy ) nutze ich seit ca 3-4 Jahren überhaupt nicht mehr.
Autor: Christian H
« am: 22. Januar 2004, 09:22:00 »

Wo ich Defizite bei der Bandbreite sehe ist der PCI. Der gurkt im Homebereich schon 10 Jahre bei 133MB/s herum. Zudem gibt es dort ständige Konkurrenz zwischen Latenzzeitabhängigen Übertragungen mit relativ geringen Datenmengen (Sound) und Burstübertragungen großer Datenmengen (Gigabit-LAN). Die kommen sich schnell ins Gehege. Durch die hohe Integration der I/O Komponenten direkt in die Southbrige (wo ja intern große PCI Busse mit 66MHz laufen) wurde das Problem etwas verringert.

Mit PCI Express gibt es endlich Punkt2Punkt Verbindungen, wo es die entsprechende Geschwindigkeitsklasse für die Anwendung gibt (1x-16x) und sich unterschiedliche Karten nicht mehr in den Weg kommen. PCI basiert zu stark auf alten x86er Beschränkungen die seit über 2 Jahrzehnten mitgeschleppt werden (16 IRQs). In den 70er Jahren gab es schon CPU Architekturen mit deutlich mehr IRQs.