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Zusammenfassung

Autor: Christian H
« am: 13. Juni 2005, 02:02:52 »

Naja, ist ne Entwicklerversion. Wer weiß, wieviel da noch Emulation ist bzw wie das mit Treibern aussieht.
Autor: T061
« am: 13. Juni 2005, 01:57:54 »

LOOOL!


Auch Mac OS wird früher oder später auf jedem Mediamarkt-Celeron laufen. Entweder sowieso, oder ein etwaiger Hardware-Lock wird gecrackt und jeder "Esel" kann es sich aus dem Netz ziehen...
Wird dann blöd sowohl für Apple als auch eventuell ein Problem für M$..

http://www.hardtecs4u.com/?id=1118618652,63337,ht4u.phpht4u.php

Hätte nie gedacht, daß es so schnell gehen würde! :o
Autor: Christian H
« am: 07. Juni 2005, 20:42:14 »

Nach dem aktuellstes Screenshot des Entwicklersystems ist dort ein Intel Board mit 915er Chipsatz verbaut.

http://flickr.com/photos/jeffandcaryn/17920626/
Autor: sepp535
« am: 07. Juni 2005, 20:12:57 »

Es ist genau der richtige Zeitpunkt zum Wechseln, denn zur Zeit verdient Apple sehr gut an ipod und itunes und ist nicht ganz so abhängig vom PC-Geschäft.

Sie mussten was tun, da in den Chefetagen vermehrt Notebooks wegen den ständigen Dienstreisen eingesetzt werden und hier kann man nicht behaupten dass Intel bei der Entwicklung hinten dran ist ;).

Interessant wird vor allem welche Komponenten (CPU / Chipsatz) von Intel zum Einsatz kommen werden. Außerdem kann sich Apple bestimmt nen leicht angepassten Chipsatz ausliefern lassen, so dass die "Exclusivität" gewahrt bleibt.

Grüße Sepp  
Autor: Novox
« am: 07. Juni 2005, 18:05:00 »

Ich bin eh mal gespannt was die Hardware betrifft... Wird es wirklich Intel als Prozesorhersteller, oder doch AMD?

AMD kann die Nachfrage ja jetzt schon nicht befriedigen.
Autor: Novox
« am: 07. Juni 2005, 18:02:29 »

Weiter ist der Power-PC eigentlich die modernere Architektur als ein CISC-emulierender RISC aka Pentium/486.

Die PPC-ISA mag schöner sein als IA-32. Aber grau ist alle Theorie und das RISC vs. CISC-Märchen ist seit langem obsolet. Und mal ehrlich: Welchen Anwendungsentwickler hat das heute noch zu interessieren, außer vielleicht den Compiler- und Assembler-Bauer?

Fakt ist, daß sich die "unschöne" x86-Architektur durchgesetzt hat. Ich sehe keinen Grund, warum man weiterhin teure Spezial-CPUs fertigen lassen soll, wenn man gleiche oder bessere Leistung zu einem vermutlich wesentlich günstigeren Preis erhalten kann.

Zudem kann ich mir nicht vorstellen, daß Apple vorhat, auf Kollisionskurs mit Microsoft zu gehen. Möglicherweise wird mit viel Trickserei MacOS X auf nicht-Apple-PCs zum Laufen kriegen zu sein. Nur ist dann vermutlich Schluß mit reibungslosem Betrieb. Apples Rechner werden sich auch in Zukunft durch optimale Abstimmung von Hard- und Software auszeichnen, das kann der mit MacOS X bestückte ALDI-Rechner nicht bieten. Insofern sehe ich da auch keine unmittelbare Gefahr für Appels Kerngeschäft.
Autor: T061
« am: 07. Juni 2005, 18:01:06 »



 Ich glaube aber nicht, dass die Hardware-Schutz so schnell geknackt wird.
Ich schon! ;D
Siehe DVD. Siehe Windows XP. Siehe W-Lan etc pp...
Zitat
Zumal ein geknacktes MacOSX nicht auf ALDI PCs laufen wird, da die unterstützte Hardware weiter klein bleiben wird. Apple wird nur das an Treibern liefern, was sie in ihren eigenen Kisten verbauen. Wenn dann die Hälfte nicht funktioniert, werden die ALDI-Lemminge wieder zu ihrem Windows zurückkehren.
Dann müßten es Computer werden, die sich nicht erweitern lassen. Einerseits durchaus möglich. Siehe Cube und so. Andererseits auch wieder unwahrscheinlich, weil das wäre dann ja ein Wettberwerbsnachteil gegenüber den Mitbewerbern.

Wird es ein erweiterbarer Computer mit Steckplätzen, muß Apple natürlich auch umfassende Treiberschnittstellen für alle Lebensbereiche im OS anbieten.
Z.B. gerade für Soundkarten, gerade im Studiobereich ist Apple ja auch beliebt.

Und wenn es Treiberschnittstellen im Betriebssystem gibt, und Mac OS verbreitet sich illegal stark übers Internet, dann werden die Kunden auch verstärkt nach MacOS-Treibern für ihre Billigwebcam nachfragen bzw zu Billigwebcams mit Mac-Treibern greifen.

Eine etwas freakige Variante wäre noch, daß die Hardware für MacOS durch andere Geräte IDs etc von der Aldi-PC-Hardware unterscheiden muß, so daß der MacOS-Treiber für beispielsweise i925-Mac-Version mit dem fast baugleichen i925 Standard auf PC-Mainboards nix anfangen kann. Aber normalerweise würde gegen so eine Symptomatik ein HEX-Editor helfen.

Ich bin eh mal gespannt was die Hardware betrifft... Wird es wirklich Intel als Prozesorhersteller, oder doch AMD? Der Chipsatz - eine teure Eigenentwicklung, oder Intel, AMD, VIA, Uli, SiS...?

Autor: Christian H
« am: 07. Juni 2005, 17:36:47 »

So schwarz sehe ich das nicht. Bei OS 9 zu OS X war die Umstellung nicht anders. Dort war es sogar noch komplexer, da die kompletten Systembibliotheken usw eine andere Struktur hatten und es keine festgelegte Entwicklungsumgebung, wie jetzt XCode gibt. Dort klickt man an für Intel und PowerPC kompilieren und schon hat man eine FAT Binary die auf beiden Systemen läuft. Lediglich sehr systemnahe Programme wie Defragmentierer oder Benchmarks werden massiv im Quellcode geändert werden müssen. Einer 3D Software ist es egal ob das OpenGL auf PowerPC oder x86 läuft. Man übergibt die Aufrufe ja nur der OpenGL API.

Bevor man leichtfertig urteilt, dass es unklug ist. Was wäre denn passiert wenn Apple nicht geswicht wäre. Spätestens Ende diesen Jahres wäre die Fahnenstange bei den G4s mit 1,8 GHz erreicht worden. Die G5 wären mind. 6 Monaten bei 2,7 GHz geblieben. Ein potentieller Nachfolger auf Basis des POWER5 wäre bestimmt auch nicht sparsamer gewesen, geschweige denn hätte es eine deutliche Leistungssteigerung gegeben. Altivec ist seit dem Ausstieg Motorolas nicht weiter entwickelt worden. Nächsten Sommer hätte Apple die Leistung der Laptops nicht mehr erhöhen können. G5 im Laptop nicht möglich, G4 keine Leistungssteigerung und Intel hätte mit den Pentium M DualCores in den Laptops davon gezogen. Beim Desktop ist das Problem nicht so groß wie beim Laptop Markt, aber auch da wären die 3 GHz nächstes Jahr höchstwahrscheinlich nicht drin gewesen, vom fraglichen Dual Core mal ganz abgesehen. Von daher ist der Schritt zu Intel, die mit dem Pentium M und der Vielzahl der potentiellen Nachfolger auftrumpfen können und vor allem auch liefern können, sehr verständlich.

Heute wird nur noch über den Preis verkauft. Deshalb kann Apple nicht mehr den teure PowerPC Weg mit Spezial-Hardware gehen. Ich glaube aber nicht, dass die Hardware-Schutz so schnell geknackt wird. Zumal ein geknacktes MacOSX nicht auf ALDI PCs laufen wird, da die unterstützte Hardware weiter klein bleiben wird. Apple wird nur das an Treibern liefern, was sie in ihren eigenen Kisten verbauen. Wenn dann die Hälfte nicht funktioniert, werden die ALDI-Lemminge wieder zu ihrem Windows zurückkehren.

Prinzipiell halte ich den PowerPC auch für das bessere Design, aber wenn Motorola und IBM nicht aus der Hüfte kommen und konkurrenzfähige Produkte anbieten, dann haben sie sich das selbst zuzuschreiben. Der PPC970 von IBM war da anscheinend nur ein Zwischen-Intermezzo nachdem Motorola seinen "G5" nicht auf die Reihe bekommen hat. Er stammt halt von einem Serverprozessor (POWER4) ab, der primär nicht auf Takt und Verlustleistung optimiert ist. Sowas wird nur schwer den Weg in den Desktop oder gar Laptop Bereich finden. Intel hat jetzt auch keine Pentium 4 M mehr in Produktion, der Pentium 4 für Desktop wird nächstes Jahr Geschichte sein.
Autor: T061
« am: 07. Juni 2005, 17:09:30 »

Find ich unklug!

-Die Kompatiblität zu alter Software wird nur eingeschränkt möglich sein
-keiner wird sich jetzt noch nen Apple Power Pc kaufen, sondern abwarten
-Die Exclusivität wird verloren gehen und Apple wird direkt mit Siemens und Dell auf dem Massenmarkt "Komplettsysteme" konkurrieren.



Auch Mac OS wird früher oder später auf jedem Mediamarkt-Celeron laufen. Entweder sowieso, oder ein etwaiger Hardware-Lock wird gecrackt und jeder "Esel" kann es sich aus dem Netz ziehen...
Wird dann blöd sowohl für Apple als auch eventuell ein Problem für M$..

Weiter ist der Power-PC eigentlich die modernere Architektur als ein CISC-emulierender RISC aka Pentium/486. Ein weiterer Rückschritt von Apple als Zugeständnis an den Massenmarkt (bis Mitte der 90er wurden z.B. nur SCSI-Controller verbaut, nix IDE...)

Apple wird ein Hersteller wie jeder andere.
Vielleicht ist es auch nur der erste Schritt: Erst steigen sie auf x86 um, und egal ob es angenommen wird oder nicht, die Sparte und das Label läßt sich dann gut an andere Unternehmen verkaufen. Und Apple würde sich auf MP3 beschränken.
Autor: Christian H
« am: 07. Juni 2005, 16:15:41 »

Meine Meinung steht in der News. ;D

IBM Microelectronics hat nix mit IBM PCs (jetzt bei Lenovo) zu tun. Gibt ja auch Mistubishi DVDs (aka Verbatim) und Mitsubishi Flugzeuge und Autos.

Wenn man es sich klar durchdenkt, könnte die Sache gut gehen. Apple spart Kosten, kann auf eine größere Produktpalette zurückgreifen (wenn man mal so die Intel Roadmaps für 2006 wälzt) und damit auch günstiger anbieten. Zugleich wird man höchstwahrscheinlich auch Windows auf den Apple Kisten zum laufen bekommen, was zu mehr Switchern führen kann, die halt wie jetzt bei Windows/Linux für Spiele mal ins andere OS booten.

Knackpunkt wird die Software werden, bei den "Großen" wie Adobe/Macromedia, Microsoft usw mach ich mir da wenig sorgen. Die haben genug Manpower ihr sowieso schon auf x86 verfügbaren Programme für ein x86/Mac OS X umzusetzen. Problematisch werden eher kleinere Spezialtools, die gerade erst von OS 9 auf X portiert wurden. Es könnte auch passieren das sich Entwickler-Geeks enttäuscht von Apple abwenden und auf Linux (-PPC) allein aus Protest umsteigen. Um so weniger Software es gibt, um so problematischer ist es auch die Kundschaft zu halten, siehe OS/2 Fiasko, was mit Windows 3.11 gebundeltet wurde und im Prinzip dazu führte, dass keine OS/2 Software entwickelt wurde.

Hier hilft nur: "Abwarten und Teetrinken". In einem Jahr sidn wir schlauer. Entweder Apple ist dann nur noch ein MP3-Anbieter mit Music-Store und Playern oder weiterhin ein Computerbauer mit großem Multimedia-Anteil.

Autor: TekkenTec
« am: 07. Juni 2005, 16:13:11 »

Ja, ist schon klar ;D. Weil sonst hätte es ja auch geheißen "IBM verkauft seine Mac-Sparte an Lenovo" oder so, war ja nur Spaß (siehe Satz 2 ;D).

MfG

TekkenTec
Autor: CitGod
« am: 07. Juni 2005, 15:37:25 »

Vielleicht ja, weil IBMs PC-Sparte jetzt an China geht, wollen sie als gute US-Firma nicht in den Dunstkreis der Chinesen geraten ;D.

Der Verkauf der PC SParte betrifft lediglich die Komplett PCs und keine Fertigungsstätten sinnigerweise. Außerdem wurden in IBM Komplett PCs ganz "normale" x86 Prozzis verbaut und keine PPCs.
Autor: TekkenTec
« am: 07. Juni 2005, 15:32:10 »

Vielleicht ja, weil IBMs PC-Sparte jetzt an China geht, wollen sie als gute US-Firma nicht in den Dunstkreis der Chinesen geraten ;D.

Aber Spaß beiseite, ich denke in einem Moment, wo die eh ihren meisten Umsatz mit iPod, iTunes & Co machen, ist der Umstieg von PowerPC auf x86 auch kein extrem großes Risiko mehr. Mit ihrem bröckelnden Marktanteil hatten sie doch eh nix zu verlieren...

MfG

TekkenTec
Autor: CitGod
« am: 07. Juni 2005, 15:01:11 »

Kurzfristig sicher nicht. Die Exklusivität geht verloren und die sehr eingeschworene Gemeinde der Mac Nutzer wird sich wohl lichten bzw eben diese werden sich der neuen Architektur verweigern.

Aber mittel- und langfristig birgt das imho auch wieder ganz andere Möglichkeiten, primär in Bereichen der Software, denn wenn die Portierung auf "FAT" nicht allzu kompliziert ausfällt (im Gegensatz zur Portierung auf PPC) dann wird das Softwareangebot dem einer "normalen" PCs so ziemlich gleichkommen. Das verbunden mit Mac OS X - das ja einen exzellenten Ruf hat - könnte es durchaus sein dass sich so mancher einen Wechsel überlegt.

Überraschend fand ich's auch, aber je länger ich drüber nachdenke desto logischer find ich es. Aus seinem Nieschendasein wäre Apple mit den PPCs nicht so schnell rausgekommen, so stellt man sich im Prinzip dem offenen PC Markt und hat hierbei ganz gute Karten wie ich finde.
Autor: Novox
« am: 07. Juni 2005, 14:55:01 »

Wundert mich, daß es noch keine Diskussion zu diesem Thema gibt. Gut, es gibt vermutlich relativ wenige Mac-Benutzer hier, dennoch ist der Wechsel von PPC auf die x86er-Architektur ein meiner Meinung nach höchst überraschender Schritt von Apple.

Was meint Ihr: Tut sich Apple mit diesem zweiten radikalen Wechsel der Hardware-Architektur einen Gefallen?