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Themenforen => Fragen zu Tests und Nachrichten auf HT4U => Thema gestartet von: HT4U_Newsbot am 23. Juli 2010, 19:00:01

Titel: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: HT4U_Newsbot am 23. Juli 2010, 19:00:01
Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
                 


Wer einen USB-Stick sein Eigenen nennt, stand womöglich schon einmal vor der Frage, wie er sich diesen mobilen Speicher selbst partitionieren kann. Besonders große Flash-Speicher mit mehreren Gigabyte bieten sich dafür an, auch einmal mehrere Partitionen anzulegen...mehr
                 

http://ht4u.net/news/22412_tipp_wie_lassen_sich_usb-sticks_selbst_partitionieren/
Zum Artikel: http://ht4u.net/reviews/2010/usb_stick_partition_loeschen/
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: HT4U_Newsbot am 23. Juli 2010, 19:15:02
Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
                 


Wer einen USB-Stick sein Eigenen nennt, stand womöglich schon einmal vor der Frage, wie er sich diesen mobilen Speicher selbst partitionieren kann. Besonders große Flash-Speicher mit mehreren Gigabyte bieten sich dafür an, auch einmal mehrere Partitionen anzulegen...mehr
                 

http://ht4u.net/news/22412_tipp_wie_lassen_sich_usb-sticks_selbst_partitionieren/
           
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Onkel_Dithmeyer am 23. Juli 2010, 19:39:00
Unter Windows habe ich keine guten Erfahrungen mit mehreren Partitionen auf dem Stick gemacht. Oft wird nur die erste Partition tatsächlich angezeigt, die andere ist nicht verfügbar. Zum partitionieren empfehle ich ne Linux-LiveCD. Unter Ubuntu ist das ganze nämlich gar kein Problem. Im Moment habe ich 2 Partitionen erstellt, weil ich ein kleines Linux auf dem Stick habe, dass leider (noch) eine eigene Partition für Programme und Einstellungen benötigt. Falls das nicht mehr vonnöten ist verschwindet diese auch wieder.
Einzig, wenn ich den USB-Stick an Geräten nutze, die nur USB-Geräte bis 4GB unterstützen, wie etwa Autoradios oder Kompaktanlagen, wird noch mal Partitioniert.

Das ganze Thema ist aber denke ich heutzutage noch nicht sooo interessant. Da die meist verbreiteten Sticks eine Kapazität von 4-8GB haben. Ich denke interessant wird das Ganze in einem Jahr vielleicht, wenn große USB3-Sticks zu vernünftigen Preisen verfügbar sind. Ich denke da so an 32GB und mehr. Unter der Berücksichtigung, dass die Breite Masse für einen USB-Stick nicht mehr als 20€ ausgeben will. Mit USB2 dauert das bespielen mit ordentlich Daten einfach noch zu lange. USB3 mit 32GB kostet aber noch 70€ aufwärts.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Blackhand am 23. Juli 2010, 23:40:00
Man, wegen dem Scheiß hatte ich damals auch länger gegoogelt als mir lieb war.

Das Problem ist Folgendes: Windows(nagut die anderen OSs auch, aber trotzdem machen sies besser) sieht USB-Sticks als Wechseldatenträger und weil MS in diesem Fall einfach mal wieder doof ist(Warum nur machen die das???) wird auf solchen Laufwerken nur eine Partition akzeptiert. Unter Unixsystemen ist das einrichten und benutzen nämlich mal überhaupt kein Thema.

Die Problematik kann einmal durch ein kompliziertes Prozedere ändern indem man sich irgendwie nen Treiber für seinen Stick zurechtbastelt, was dann aber auch nur an diesem einen PC funktioniert, von daher find ich die Lösung eher unbrauchbar und hab mich damit nicht weiter beschäftigt.

Die andere Sache ist, dass ein gewisses Removeable Media Bit in den Sticks dem OS signalisiert was es ist. Bei manchen Sticks kann man das switchen und zwar auf eigene Gefahr mit dem Tool lexar boot.it Tool

http://www.getusb.info/flip-your-bit-usb-utility-to-make-local-drive/

Ne Liste mit welchen Sticks das jetzt funktioniert hab ich leider nicht mehr parat. Man sollte hier vorsichtig sein, da man mit dem switchen dieses Bits angeblich u.U. auch seinen Stick himmeln kann.

Bei meinem Corsair Flash Voyager GT 16GB hats jedenfalls tadellos gefunzt. Leider sind die Stickhersteller i.d.R. zu faul eigene Tools für sowas auf die Beine zu stellen. Vielleicht haben hier Hardwareredakteure größeren Einfluss.

Der Unterschied nach dem switchen ist an sich nur das Symbol im WinExplorer, der die Partitonen auf dem Stick nun wie normale Partitionen einer Festplatte anzeigt(auch im Mac OS ist dann das Symbol das selbe wie bei einer externen Festplatte statt das selbe wie beim gemounteten Image). Den Stick ohne Vorwarnung vom PC abziehen geht auch ohne Probleme im Windows.

Jeder hat bestimmt seine eigenen Gründe zum partitionieren. Bei mir isses der Fall, dass FAT32 einfach weniger faxen macht als NTFS einmal beim Mac und einmal unbedingt für meine PS2 mit Memcarmod. Die PS2 erkennt allerdings auch jetzt immer noch nur die erste Partition, von daher muss auch die erste Partition am besten die FAT32 Partition sein. Der Nachteil von FAT32 ist dann halt wiederum, dass man nur Dateien bis 4GB draufhauen kann. Von daher hab ich einmal 6GB Fat32 und der Rest NTFS.

PS: Man kann sich die Anwendung mit Diskpart eigentlich sparen und bequem alles im Datenträgermanagement machen.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Blackhand am 24. Juli 2010, 01:17:03
Oh man, ich hab das natürlich alles geschrieben ohne jetzt mal über den Artikel selbst zu schauen, da steht das dann ja auch noch alles...


Dazu kann ich nur noch sagen: Zumindest wenn man unter MacOS einen Wechseldatenträger partitioniert, dann wird unter Windows trotzdem immer nur die 1. Partition erkannt, ist von daher nichtmal ne Lösung.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Peter am 24. Juli 2010, 09:55:38
Also das Problem die Partition selbst zu löschen (weil sie ggf. beschädigt ist, oder man einen Benchmark a la H2Bench usw. durchzuführen) lässt sich wirklich recht elegant bzw. einfach umsetzen. Auch das entsprechende Formatieren als FAT oder NTFS lässt sich dadurch sehr einfach gestalten. Aber es scheint einfach keine wirklich einfache, elegante Lösung zu geben, wenn man dann tatsächlich 2 Partitionen haben möchte. Wobei ja einige Besitzer von USB-Sticks, welche von Hause aus 2 Partitionen hatten, eben eine Lösung zur Löschung der Partition suchen, um eine daraus zu machen :)
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Name am 25. Juli 2010, 00:37:19
... Aber es scheint einfach keine wirklich einfache, elegante Lösung zu geben, wenn man dann tatsächlich 2 Partitionen haben möchte. ...

Einfach fdisk oder parted unter Linux benutzen.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Peter am 25. Juli 2010, 10:08:58
Ja, die Option Linux hatten wir ja im Artikel erwähnt.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Fabian O am 25. Juli 2010, 11:21:22
Ja, die Option Linux hatten wir ja im Artikel erwähnt.
Genau die ist aber einfach und elegant. LiveCD rein, booten, GParted (oder ähnliches) starten, klicken, fertig. Dauert auch nicht länger als Windows zu booten, dort das Partitionsierungstool aufzurufen und dann dort seine Klicks zu machen.

grüße
Fabian
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Blackhand am 25. Juli 2010, 12:10:03
Und, erkennt Windows dann auch die 2. Partition bei euch?
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Nasenbaer am 25. Juli 2010, 12:15:18
Jeder hat bestimmt seine eigenen Gründe zum partitionieren. Bei mir isses der Fall, dass FAT32 einfach weniger faxen macht als NTFS einmal beim Mac und einmal unbedingt für meine PS2 mit Memcarmod. Die PS2 erkennt allerdings auch jetzt immer noch nur die erste Partition, von daher muss auch die erste Partition am besten die FAT32 Partition sein. Der Nachteil von FAT32 ist dann halt wiederum, dass man nur Dateien bis 4GB draufhauen kann. Von daher hab ich einmal 6GB Fat32 und der Rest NTFS.
Warum NTFS auf einem USB Stick? NTFS isn Journaling-Dateisystem und damit für Flash-Speicher eher ungeeignet aufgrund des höheren Schreibaufkommens. Wann hat man schonmal Dateien über 4GB - nichtmal 720p Filme brauchen unbedingt so viel. exFAT ist da besser geeignet aber natürlich wieder nicht überall verfügbar aber wenigstens Windows-Systeme ham das ab WinXP SP2.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Blackhand am 25. Juli 2010, 13:12:11
exFAT hab ich mir bisher tatsächlich nichtmal angesehen. Aber jetzt direkt mal ausprobiert und meine FAT32 Partition aufm Stick damit formatiert. Ergebnis: Files > 4GB gehen drauf aber weder auf meinem Mac, noch auf der PS2 wird diese Partition erkannt. Von daher völlig unbrauchbar für mich, nichtmal als Ersatz für die NTFS Partition zu gebrauchen. FAT32 ist in Sachen Kompatibilität leider einfach nicht zu ersetzen.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Fabian O am 25. Juli 2010, 13:48:06
Und, erkennt Windows dann auch die 2. Partition bei euch?
Bin eigentlich Linux-User, daher habe ich sowas noch nie getestet. Hab deswegen gerade mal einen kleine Stick in zwei Partitionen aufgeteilt. Windows erkennt beide, aber zugreifen kann man nur auf ein :( Augenscheinlich ist Linux hier einfach nutzerfreundlicher....

grüße
Fabian
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Peter am 25. Juli 2010, 14:12:49
Es liegt wohl schlicht daran, dass der Stick sich weiterhin in Windows als Wechseldatenträger meldet - das RMB also entsprechend gesetzt ist. Erst wenn das geändert wird und der Stick sich als externes Laufwerk anmeldet, sind beide Partitionen für Windows da.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Nasenbaer am 25. Juli 2010, 16:04:52
exFAT hab ich mir bisher tatsächlich nichtmal angesehen. Aber jetzt direkt mal ausprobiert und meine FAT32 Partition aufm Stick damit formatiert. Ergebnis: Files > 4GB gehen drauf aber weder auf meinem Mac, noch auf der PS2 wird diese Partition erkannt. Von daher völlig unbrauchbar für mich, nichtmal als Ersatz für die NTFS Partition zu gebrauchen. FAT32 ist in Sachen Kompatibilität leider einfach nicht zu ersetzen.
Naja das ist klar. Selbst unter Linux gibts da nocht nichtmal ne gute Unterstützung - das ist ein reines Windows-Süppchen und ist auch ziemlich neu weswegen die PS2 das gar nicht kennen kann aber Dateien bis 64 ZebiByte wären möglich. :D
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Philipp am 25. Juli 2010, 21:08:40
NTFS unter Linux ist seit geraumer Zeit (mit einem ebenso aktuellen Kernel) gar kein Problem.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Nasenbaer am 25. Juli 2010, 21:24:01
NTFS unter Linux ist seit geraumer Zeit (mit einem ebenso aktuellen Kernel) gar kein Problem.
Es ging auch um die Unterstützung von exFAT und die ist wegen Patentängsten problematisch in den Kernel zu kriegen aber irgend eine Firma wollte da was kommerzielles, lizensiertes für Linux bringen.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Philipp am 25. Juli 2010, 21:39:41
Es ging auch um die Unterstützung von exFAT und die ist wegen Patentängsten problematisch in den Kernel zu kriegen aber irgend eine Firma wollte da was kommerzielles, lizensiertes für Linux bringen.

ahso, oops! Über exFAT muss ich mich mal schlau machen.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: Blackhand am 26. Juli 2010, 01:11:08
Noch ein netter Nebeneffekt bei meinem behinderten Elitegroup Board(A780GM-A Ultra): Wenn ich den Stick als Wechseldatenträger beim Booten im System hatte, dann hat mir das dumme BIOS immer die Bootreihenfolge umgestellt und ich musste das dann ersmta wieder im BIOS umstellen, damit ich Windows starten konnte. Und der Zeitraum bei diesem Board bis man ins BIOS kommt oder das Betriebssystem angefangen wird zu laden ist ewig lang.

Jetzt mit geswitchtem RMB scheint das nicht mehr zu passieren. Warum nur werden die Sticks als Wechseldatenträger ausgeliefert, das hat irgendwie NUR Nachteile.
Titel: Re: [Artikel] Tipp: Wie lassen sich USB-Sticks selbst partitionieren?
Beitrag von: vhdivsodv am 29. Januar 2012, 17:17:48
Was kann man denn nun machen?

Ich versuche verzweifelt einen 32 GB USB-Stick als Backup-Laufwerk für ein System-Image zu benutzen. Und da das nur mit USB-HDDs funktioniert, wollte ich das RMB löschen. Aber wie im Artikel beschrieben, hat nichts funktioniert. Ich hab mir extra einen OCZ Rally2 aus der Kompatibilitätsliste geholt, aber nichts funktioniert.

Wie kann man ein Systemabbild auf einen USB-Stick machen?